Hardware-Installation ....................18 Software-Anforderungen ..................... 19 Schnittstelle zum Anschluss an den Steuerungsrechner ..........20 Netzwerk- und Administratoreinstellungen ..............20 4.4.1 Einrichten des coatmaster-Netzwerks mit dem coatmaster-Web Client ..... 20 4.4.2 Installieren der coatmaster-Desktop Software ............. 22 4.4.3 Sprache wählen ......................23 4.4.4...
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Pulverförmige Beschichtungen vor dem Aushärten messen ........56 5.6.2 Nasse Beschichtungen vor dem Aushärten/ Trocknen messen ........56 5.6.3 Verfahren zur Erstellung von coatmaster-Applikationen zur Messung der Schichtdicke vor dem Aushärten ........................57 Backup und Transfer von coatmaster-Applikationen ............. 58 5.7.1 Applikationen exportieren ....................
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Datenblatt coatmaster ....................87 Datenblatt coatmaster Inline ..................88 9.2.1 Geräteabmessungen und montagerelevante Angaben für den coatmaster ....89 9.2.2 Geräteabmessungen und montagerelevante Angaben für den coatmaster Inline ..90 Transport, Verpackung, Lagerung................91 10.1 Transportinspektion ....................91 10.2 Verpackung ......................... 91 10.3...
Inline/Atline Allgemeines 1.1 Information zu dieser Anleitung Diese Bedienungsanleitung beschreibt den coatmaster und liefert alle Informationen, die für eine si- chere Anwendung und Wartung notwendig sind. Bevor das Gerät installiert und in Betrieb genommen wird, muss diese Anleitung sorgfältig gelesen werden, insbesondere die Informationen zur Sicherheit in Kapitel 2.
Funktionsfähigkeit des coatmasters negativ beeinflussen oder ihn beschädigen und sind deshalb untersagt. coatmaster AG AG übernimmt keine Haftung für Datenverlust auf dem eingebauten Rechner. Es wird empfohlen, die auf dem eingebauten Rechner gespeicherten Daten (Applikations- und Messda- ten) regelmäßig zu sichern.
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Inline/Atline Verbindungskabel zwischen „control unit“ und „cooling unit“ (20cm) • • 2 Kühlflüssigkeitsschläuche zur Verbindung des Messoptiks mit der „cooling unit“ • Bedienungsanleitung Serviceheft •...
Gehäuse des coatmasters eintreten können. • Es dürfen keine Gegenstände in den coatmaster eingeführt werden. Das Gehäuse des coatmasters darf nicht geöffnet werden. Ausnahme: Reinigen oder Wech- • seln der Filtermatte (siehe Kapitel 7). Dies gilt auch, wenn der coatmaster nicht mit dem...
Inline/Atline Stromnetz verbunden ist. Wird der coatmaster geöffnet, erlischt die Garantie und der Her- steller lehnt jegliche Haftung ab. • Falls Flüssigkeit aus dem coatmaster austritt, ziehen Sie sofort den Netzstecker und wenden Sie sich an den technischen Support.
Das Gerät wurde nach der neuesten Technologie entwickelt und gebaut. Risiken für Betreiber, Sach- anlagen und Umwelt können jedoch dann entstehen, wenn das Gerät mit mangelnder Sorgfalt oder unsachgemäß verwendet wird. coatmaster AG hat folgende Restgefahren ermittelt, die von dem Gerät ausgehen: • Betrieb durch nicht ausreichend geschultes Personal •...
Lichtquelle herum zu bauen, um den Lichtimpuls zu absorbieren, damit er außer- halb des Messbereiches keine Störungen verursacht. Hierfür eignen sich z. B. geschwärzte Me- tallbleche. 2.6.2 Sicherung In den coatmaster ist als Überspannungsschutz eine Sicherung 12.5 A träge integriert.
Um bei einem Notfall das Gerät sofort vom Netz trennen zu können, darf der Netzkabelanschluss nie- mals blockiert sein! HINWEIS Risiko durch Fehlalarm von Brandmeldeanlagen. Inkompatible Brandmeldeanlagen können durch den Lichtimpuls des coatmasters fälschlicherweise ausgelöst werden In Räumen, in denen der coatmaster betrieben wird, kompatible Brandmeldeanlagen im kom-...
Der coatmaster kann in drei verschiedenen Softwareumgebungen bedient werden: coatmaster-Betriebssystem: Messungen starten, Applikationen erstellen, Messdaten exportieren, Messwerte und Statistiken anzeigen. Das Erstellen von Applikationen sowie das Exportieren von Messdaten sind nur mit der coatmaster-Desktop Software möglich. Die Software muss auf einem Windows-Rechner installiert werden. Systemanforderungen: •...
S7 oder Beckhoff TwinCAT. Damit Messungen mittels Web Client oder über die Fernsteuerung ausgelöst werden können, muss zuerst eine passende Applikation mit der coatmaster-Desktop Software erstellt werden. Dies wird in Kapitel 5.7 beschrieben. Schnittstelle zum Anschluss an den Steuerungsrechner Um den coatmaster bedienen zu können, muss der Steuerungsrechner mit einem Ethernet-Kabel an...
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Inline/Atline Hauptfenster des Web Clients. Ändern Sie ggf. die Sprache mit dem -Knopf oben rechts. Abbildung 10 Startseite des Web Clients 2. Klicken Sie auf die Administrator-Leiste und melden Sie sich mit dem Benutzernamen admin und dem Passwort Welcome123 an.
Sekunden warten und danach wieder einschalten). 4.4.2 Installieren der coatmaster-Desktop Software Stellen Sie sicher, dass der coatmaster und der Steuerungsrechner über ein Ethernet-Kabel miteinan- der verbunden sind. Die IP-Adresse des coatmasters ist im im Lieferumfang enthaltenen coatmaster- Serviceheft notiert. 1. Web-Browser öffnen, im URL-Feld die IP-Adresse des coatmasters eingeben (z. B.
Verknüpfung von „coatmaster Operating System 18.exe" und verschieben Sie diese auf den Desktop, damit sie einfach zugänglich ist. 5. Starten Sie die Software „coatmaster Operating System 18“ durch einen Doppelklick auf das Programmsymbol. Wählen Sie in der Menüleiste Konfiguration → Einstellungen. Im Dialog- feld Einstellungen den Menüpunkt Server auswählen.
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Inline/Atline Abbildung 14 Administratoreinstellungen in der coatmaster-Desktop Software Klicken Sie auf Login, um die Einstellungen zu ändern. Ein Anmeldedialogfeld wird geöffnet. Administ- rator-Passwort: admino041. OK klicken. Das Feld Applikation bearbeiten/ löschen ist nun aktiviert. Das Aktivieren bzw. Deaktivieren des Kontrollkästchens ermöglicht entweder das Bearbeiten oder Löschen von Messdaten, oder unterbindet es.
5 Messung der Schichtdicke mit dem coatmaster 5.1 Messprinzip Der coatmaster arbeitet nach dem Prinzip der thermischen Schichtprüfung. Die Oberfläche der Be- schichtung wird dabei mit einem Lichtpuls erwärmt. Nach einer anfänglichen Erwärmung um wenige Grad Celsius folgt die Abkühlung der Oberfläche durch Wärmeleitung in tiefere Bereiche der Be- schichtung und der Unterlage/ des Substrats.
Das coatmaster-Betriebssystem muss auf einem Windows-Rechner installiert sein, um Applikationen zu erstellen und manuelle und automatisierte Messungen durchzuführen. Schalten Sie den coatmas- ter ein und verbinden Sie den Rechner nach einer Minute per Ethernet mit dem coatmaster: • Ethernet: Verbinden Sie den Rechner und den coatmaster über Ethernet. Dies ist entweder durch direkte Verbindung mit einem Kabel oder durch die Integration des coatmaster in Ihr lokales Netzwerk möglich.
Inline/Atline In der Statusleiste unten rechts können Sie überprüfen, ob das coatmaster-Betriebssystem mit dem coatmaster verbunden ist. Um Messungen durchführen zu können, wählen Sie zunächst die passende Applikation im Fenster Applikationen (2). Falls noch keine passende Applikation zur Verfügung steht, können Sie diese, wie in Kapitel 5.7 beschrieben, erstellen.
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Inline/Atline Im Bereich Messverlauf (5) werden die letzten Messwerte eines Blocks angezeigt, geordnet nach Zeit- punkt der Messung. Trends wie systematische Zu- oder Abnahme der Schichtdicke sind in diesem Be- reich dargestellt. Ein Zoomfenster kann mit der Maus gezeichnet werden, um die Auflösung zu erhö-...
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Markieren Sie einen Block und klicken Sie auf „Löschen“, um einen Block zu löschen, oder auf „Block exportieren“, um die Werte eines Blocks vom coatmaster auf Ihren Rechner zu exportieren. Bitte le- sen Sie das Kapitel 5.9 für weitere Informationen zum Exportieren von Daten. Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Sensor ausgelöst. Der Sensor muss wie unten beschrieben an den coatmaster angeschlossen werden. Diese Funktion ermöglicht beispielsweise die automatisierte Messung an einer Produktionslinie. So- bald ein Objekt vom Sensor erkannt wird, kann eine Folge von coatmaster-Messungen ausgelöst wer- den. Die Messwerte werden auf dem coatmaster gespeichert. Es gibt drei Möglichkeiten, die im Automati- onsmodus generierten Messwerte anzuzeigen: 1.
Inline/Atline Abbildung 20 Automationsansicht des coatmaster-Betriebssystems Um den Automationsmodus zu starten, wählen Sie eine Automationskonfiguration (oben links) und eine Messapplikation (unten links) aus und drücken Sie dann die -Taste. Die Ansicht wech- selt zur aktiven Automationsansicht. Messungen werden im Bereich Messverlauf angezeigt (Abbil- dung 20).
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Inline/Atline Abbildung 21 Automationseinstellung in der coatmaster-Desktop Software Name der Automation: Name für diese Konfiguration, der in der Automationsansicht angezeigt wird. Abfragefrequenz Sensorsignal (ms): Zeitintervall zur Überprüfung des Sensorsignals. Verringern Sie diesen Wert für sich schnell bewegende Objekte. Beispielsweise bewegt sich ein Objekt mit einer Ge- schwindigkeit von 40 m/min um 3,3 cm in 50 ms.
Applikation abweicht 5.3.3 Messstatistik Der Bereich Statistik (4) der Hauptansicht des coatmaster-Betriebssystems (Abbildung 16) enthält de- taillierte statistische Informationen zu den Messdaten im aktuell ausgewählten Block. Abbildung 22 zeigt ein Beispiel für eine statistische Analyse anhand von Blockdaten. Abbildung 22 Statistische Informationen zum aktuell ausgewählten Datenblock.
5.3.4 Warnungen und Fehler Warnungen und Fehler werden im Bereich Messung (3) der Hauptansicht angezeigt (Abbildung 16). In der folgenden Tabelle sind Warn- und Fehlersymbole für den coatmaster aufgeführt: Messwarnung Zeigt eine mögliche Abweichung der aktuellen Messung von den Applikationsdaten an.
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Der Durchfluss der Kühlflüssigkeit hat den kritischen Wertunter- Durchfluss Kühl- schritten, Schäden am coatmaster-System sind die mögliche Folge. flüssigkeit Fahren Sie den coatmaster herunter und wenden Sie sich an Ihren Administrator. Warnsymbol Stand der Kühlflüssigkeit ist zu niedrig. Kühlflüssigkeit nachfüllen Stand Kühlflüs-...
5.3.5 Systeminformation Um Informationen zur Softwareversion und zum Hardwarestatus anzuzeigen, drücken Sie die Taste Hilfe> Über diesen coatmaster im Menübereich (1) der coatmaster-Desktop Hauptansicht (Abbil- dung 16). Abbildung 23 Systeminformation in der coatmaster-Desktop Software Status der Lichtquelle: Zeigt den Abnutzungsgrad der Lichtquelle an (100% - neue Lichtquelle, 0% - Lichtquelle muss ausgetauscht werden).
Nächster Service in: Zeigt die Anzahl der Tage bis zu den nächsten regulär anstehenden Wartungs- und Servicearbeiten an. Der coatmaster muss entweder nach 364 Tagen gewartet werden oder wenn die Lichtquelle 0% er- reicht. Der Betrieb des coatmasters ohne ordnungsgemäße Wartung verkürzt die Lebensdauer, führt zu einer Verschlechterung der Messgenauigkeit und erhöht das Risiko eines plötzlichen Ausfalls.
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Workspace: Wird nur für den Servicebetrieb verwendet. 5.3.6.1 Test 5.3.6.2 Status Für den coatmaster Inline werden im Statusfenster die aktuelle Temperatur, der Durchfluss und der Füllstand der Kühlflüssigkeit angezeigt. Abbildung 25 Statusfenster mit Sensordaten in der coatmaster-Desktop Software Schwellenwert für Warnungen: Temperatur: 40 °C Durchfluss Kühlflüssigkeit: 2 l / min...
Um die Hauptansicht wiederherzustellen wie in Abbildung 16 gezeigt, wählen Sie im Menübereich (1) Fenster > Fenster zurücksetzen. 5.4 Messung mit dem Web Client Verbinden Sie Ihren Rechner mit dem coatmaster und starten Sie die Web Client-Software wie in Ka- pitel 4.4.1beschrieben. Folgende Ansicht erscheint: Abbildung 26 Web Client-Startseite Klicken Sie auf Messen.
Inline/Atline Zeile der Applikation anwählen, mit der gemessen werden soll. Wenn die entsprechende Applikation nicht verfügbar ist, muss sie zuerst erstellt werden (siehe Kapitel 5.7). Abbildung 28 Messfenster im Web Client Messung durch Drücken von Messung starten auslösen. Der gemessene Wert wird im Kurvendia- gramm grafisch dargestellt und in der gewählten Maßeinheit über dem Kurvendiagramm angezeigt.
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Zeile der Applikation anwählen, die überwacht werden soll Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 30 Messungen im Web Client überwachen Drücken Sie Start, um die Überwachungsfunktion zu aktivieren. Wenn der coatmaster im Automati- onsmodus läuft oder Messungen durch Fernsteuerungssoftware ausgelöst werden, kann der Mess-...
5.4.2 Einstellungen des coatmaster-Web Client Abbildung 31 Einstellungen im Web Client In diesem Dialog werden die Einstellungen für die Anzeige von Messtrends mit dem coatmaster-Web Client festgelegt. Anzahl gespeicherter Messungen: Anzahl der zuletzt durchgeführten Messungen, die auf dem Gerät gespeichert werden sollen Anzahl angezeigter Messungen: Anzahl der zuletzt durchgeführten Messungen, die in der Messkurve...
Stichprobe mit einer Beschichtung an der unteren Grenze und eine Stichprobe an der oberen Grenze des Toleranzfensters zu verwenden. Führen Sie an diesen Referenzstichproben jeweils 2-4 Messun- gen mit dem coatmaster durch und markieren Sie die Messpunkte, so dass später die Schichtdicke mit einer Referenzmethode an denselben Messpunkten gemessen werden kann.
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Inline/Atline Abbildung 32 Einrichten einer Applikation in der coatmaster-Desktop Software Im Feld Name einen Namen für die neue Applikation eingeben. Unter Beschichtung aus dem Aufklappmenü das entsprechende Beschichtungsmaterial auswählen. Wenn kein geeignetes Beschichtungsmaterial aufgelistet ist, Menüpunkt Unbekannt auswählen. Ändern Sie ggf. die Toleranz-Einstellungen für die Beschichtung. Um das Toleranzfenster zu definie- ren, die Felder für oberen und unteren Grenzwert ausfüllen.
Offset (Schichtdicke): Lassen Sie das Kontrollkästchen Offset (Schichtdicke) zunächst inaktiv. Sie be- nötigen weitere Informationen zur Korrelation zwischen den coatmaster-Messungen und den Refe- renzmessungen, um zu entscheiden, ob diese Option aktiviert werden soll. Diese Informationen sind verfügbar, nachdem Sie das Kalibrierungsverfahren ausgeführt haben (siehe Kapitel).
TCP-Befehl ausgelöst werden. Diese Funktion kann durch Auswahl eines externen Auslö- sers im Referenz-Fenster aktiviert werden. Für alle Kalibrierproben mindestens eine Referenzmessung hinzufügen. Für jede coatmaster-Refe- renzmessung den Referenzschichtdickenwert durch Klicken auf das Feld Referenzwert hinzufügen. Der Referenzschichtdickenwert wird häufig durch elektromagnetische Hand-Schichtdickenmessge- räte oder eine mikroskopische Querschnittsanalyse bestimmt.
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Inline/Atline Abbildung 34 Auswählen von Messgrenzwerten in der coatmaster-Desktop Software Dezimalstellen für Schichtdicke: Anzahl der Dezimalstellen für die Anzeige einstellen. Das Fenster Messverlauf kann in drei Bereiche unterteilt werden: Toleranz (grau), Warnung (hell- orange) und Fehler (dunkelorange). Wenn eine bestimmte Anzahl aufeinanderfolgender Messungen im Warnbereich liegt, wird das Warnbereichssymbol im Messfenster angezeigt.
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Inline/Atline Error: Geben Sie im Fenster Messverlauf die Unter- und Obergrenzen zwischen Warn- und Fehlerbe- reich für die Schichtdicke an. Anzahl von Messungen bis zur Anzeige einer Fehlermeldung: Geben Sie die Anzahl aufeinanderfolgender Messungen im Warnbereich an, die die Anzeige des Fehlerbereichs- symbols auslösen.
Applikation keine Referenzmessungen gespeichert sind! Erhöhen Sie diesen Wert, um die SNR zu erhöhen und eine bessere Wiederholbarkeit zu erreichen oder den Abstand zwi- schen der Beschichtungsoberfläche und dem coatmaster zu vergrößern. Eine zu geringe SNR kann zum Fehlschlag der Kalibrierung führen.
Inline/Atline 5.5.5 Auswertung Abbildung 37 Auswertungseinstellungen in der coatmaster-Desktop Software Variation der Substrateigenschaften zulassen: Dieses Kontrollkästchen muss aktiviert sein, falls man die Kalibrierung und die Messung auf unterschiedlich dicken Substraten durchführen will (z. B. Ble- chen mit unterschiedlichen Dicken).
Inline/Atline In den Feldern Warnung und Fehler steht der Schwellenwert, ab dem eine Warn- bzw. eine Fehler- meldung (die eine spätere Messung als nicht erfolgreich einstuft) angezeigt wird, wenn der Messwert zu stark von der verwendeten Applikation abweicht. Bei einer Warnung wird das Warnsymbol im Hauptfenster neben dem Messwert angezeigt.
Kontaktwiderstand: Gibt an, ob die Wärme beim Schichtübergang zwischen zwei Beschichtungen o- der zwischen der Beschichtung und dem Substrat eine Barriere überwinden muss Gain: Gibt an, wie weit der coatmaster von der Probe entfernt ist, d.h. wie gut die Wärme absorbiert und wieder emittiert wird 5.5.7...
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Inline/Atline zwischen 10 und 25%: Übereinstimmung ist nicht optimal. <10%: Übereinstimmung ist im akzeptablen Bereich. Methoden zur Verringerung der mittleren Abweichung: Möglicherweise liegt ein Ausreißer oder eine schlechte Referenzmessung vor. Dies ist der • Fall, wenn die Punkte in der Korrelationskurve mit Ausnahme eines Punktes im Allgemeinen auf einer geraden Linie liegen.
Applikations-Offset Die grafische Datendarstellung von coatmaster- und Referenzmessung zeigt manchmal systematische Abweichungen zwischen Referenz- und coatmaster-Werten für die Schichtdicke. Dies ist dadurch er- sichtlich, dass bei dünnen Schichten alle Kalibrierpunkte unterhalb der Kalibriergeraden liegen und bei dicken Schichten alle Kalibrierpunkte oberhalb liegen (oder umgekehrt). Das folgende Beispiel...
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Inline/Atline Abbildung 41 Kalibrierungsergebnisse in der coatmaster-Desktop Software Offset: Zeigt den Offset der Kalibrierung (in diesem Fall 11 µm). Der Offset ermöglicht den Ausgleich systematischer Abweichungen zwischen Referenz und coatmas- ter. Solche Abweichungen können insbesondere auf rauen oder porösen Substraten/ Beschichtungen auftreten.
Inline/Atline 5.6 coatmaster-Applikationen für Beschichtungen vor dem Aushärten Mit dem coatmaster kann die Schichtdicke vor dem Aushärten gemessen werden, ohne die Beschich- tung zu berühren (und damit zu zerstören). Dadurch kann der coatmaster zur Prozesskontrolle und zur Messung von Prozessstatistiken verwendet werden. Zu diesem Zweck kann der coatmaster so konfiguriert werden, dass das Gerät die Dicke der eingebrannten Beschichtung anhand von vor dem...
Lösungsmittel zu Feststoffen konstant bleibt. Bei einer nassen Beschichtung verdampft das Lösungs- mittel jedoch, so dass sich das Verhältnis mit der Zeit ändert. Daher sollten die coatmaster-Referenz- messungen im gleichen Zustand der Beschichtung durchgeführt werden, in dem der coatmaster für Messungen verwendet werden soll.
5.7.1 Applikationen exportieren Um eine Applikationsdatei zu exportieren, Datei > Export wählen. Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 43 Fenster Export in der coatmaster-Desktop Software Applikation doppelklicken, das erscheinende Untermenü Applikation exportieren auswählen und Weiter > klicken. Der folgende Dialog erscheint:...
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Inline/Atline Abbildung 44 Fenster zum Export einer Applikationsdatei in der coatmaster-Desktop Software Aus der Liste der Applikationen die zu exportierende auswählen und die Schaltfläche ... klicken, um den Pfad und den Namen der Exportdatei zu definieren Speichern klicken und im Exportdialog Fertig- stellen klicken.
Um zuvor exportierte Applikationsdateien zu importieren, Datei > Importieren wählen. Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 45 Fenster zum Import einer Applikationsdatei in der coatmaster-Desktop Software Applikation doppelklicken, das erscheinende Untermenü Applikation importieren auswählen und Weiter > klicken Der folgende Dialog erscheint:...
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Inline/Atline Abbildung 46 Auswahl der zu importierenden Applikationsdatei in der coatmaster-Desktop Software Die Schaltfläche ... klicken. In dem sich öffnenden Dialog die zu importierende *.cmz-Datei auswäh- len und Öffnen klicken. Der entsprechende Pfad wird im Importfenster angezeigt. Abschließend auf Fertigstellen klicken.
5.8 Materialdatei importieren Um die Einstellungen für ein Beschichtungs- oder Substratmaterial zu importieren, wählen Sie Datei > Import. Diese Daten sind von coatmaster AG nur auf Anfrage für neue Beschichtungs- oder Substrat- materialien verfügbar. Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 47 Import von Materialdateien in der coatmaster-Desktop Software...
Materialien doppelklicken, das erscheinende Untermenü Material importieren auswählen und Wei- ter > klicken. Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 48 Auswahl der zu importierenden Datei in der coatmaster-Desktop Software Die Schaltfläche ... klicken. In dem sich öffnenden Dialog die zu importierende *.xml-Datei auswählen und Öffnen klicken.
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Daten doppelklicken, das erscheinende Untermenü Daten exportieren auswählen und Weiter > kli- cken. Der folgende Dialog erscheint: Abbildung 50 Auswahl der zu exportierenden Messdaten in der coatmaster-Desktop Software Mit den Filtereinstellungen für Datum und Uhrzeit den Zeitraum wählen, für den die Daten exportiert werden sollen, und die Aktualisieren-Schaltfläche mit den zwei Pfeilen klicken Dann auf Exportieren...
Inline/Atline 6 Fernsteuerung Dieses Kapitel beschreibt den Betrieb des coatmaster mit einem Gerät, das per Ethernet mit dem coatmaster verbunden ist. Dies kann beispielsweise ein SPS-Gerät (z. B. Siemens S7) oder ein Rechner sein, auf dem Drittanbieter-Software läuft. Die coatmaster Betriebssystem-Software verwendet ein Fernsteuerungsprotokoll zur Steuerung des coatmasters.
<...>: Platzhalter für dynamische Werte -----: Trennlinie „CR/LF": schließt den Befehl ab (Zeilenumbruch (Hex 0D 0A, escape sequence \r\n)) Der coatmaster reagiert auf Befehle mit Befehlsantworten mit ähnlichen Formaten: RESULT?ARG1=VAL1&ARG2=VAL2&...CR/LF „RESULT": Name der Antwort „?": Trennt einen Befehl von den Argumenten „ARGx": Name eines Befehlsarguments...
Inline/Atline 6.1.2 Befehl MEASURE Mit dem Befehl MEASURE können Sie eine coatmaster-Messung auslösen. Sie müssen zuerst eine coatmaster-Applikation für die Messung auswählen. Die Applikation wird durch eine ID angegeben und ist nur für den Befehl MEASURE ein Argument. Befehl...
Argument Werte Beschreibung MESSAGE Fehlerbeschreibung 1 Fehlerbeschreibung 2 6.1.3 Befehl GETCONFIGURATIONS Mit dem Befehl GETCONFIGIDS können Sie eine Liste der IDs aller auf dem coatmaster gespeicherten Applikationen abrufen. Dieser Befehl hat keine Argumente. Befehl Argumente Beschreibung GETCONFIGU- RATIONS Verwendungsbeispiel: GETCONFIGURATIONS<CR/LF>...
Für jede auf dem coatmaster gespeicherte Appli- kation wird eine ID ausgegeben. Beispielhaftes Ergebnis: RES_GETCONFIGIDS?STATUS=OK&ID=2&ID=3&ID=5<CR/LF> In diesem Beispiel sind drei Applikationen auf dem coatmaster gespeichert. Sie haben die IDs 2, 3 und 5. IDs müssen keine fortlaufenden Nummern sein. 6.1.5 Befehl GETTHICKNESSBOUNDS Verwenden Sie den Befehl GETTHICKNESSBOUNDS, um eine Liste der in einer Applikation angegebe- nen Schichtdickengrenzen für Warnungen und Fehler abzurufen.
60μm. Die Werte für die unteren und oberen Grenzen des Fehlerbereichs sind irrelevant. 6.1.6 Befehl STARTAUTOMATION (Automationsmodus) Dieser Befehl sollte in Verbindung mit dem Automationsmodus des coatmaster-Betriebssystems ver- wendet werden. Siehe Kapitel 5.3.2 auf Seite 30 für weitere Informationen zum Automationsmodus. 6.1.7...
RES_CREA- SAMPLE_ID Die ID des neu erstellten Stichprobenblocks (ganze Zahl). TESAMPLE Beispielhaftes Ergebnis: RES_CREATESAMPLE?SAMPLE_ID=211<CR/LF> Der neue Block hat die ID-Nummer 211. Der Block wird vom coatmaster-Betriebssystemautomatisch aktiviert. 6.1.11 Befehl GETNUMBEROFMEASUREMENTS Verwenden Sie den Befehl GETNUMBEROFMEASUREMENTS, um … Befehl Argumente Beschreibung...
Argumente Beschreibung GETSERVICESTA- Verwendungsbeispiel: Befehlsantwort Argumente Beschreibung RES_GETSERVICESTATUS Beispielhaftes Ergebnis: 6.1.13 Befehl GETAMBIENTSENSORDATA (nur für coatmaster Inline) Mit dem Befehl GETAMBIENTSENSORDATA können Sie den Status der Umgebungssensoren abfragen. Siehe auch Kapitel auf Seite. Befehl Argumente Beschreibung GETAM- BIENTSENS- ORDATA Verwendungsbeispiel: GETAMBIENTSENSORDATA <CR/LF>...
<CR/LF> LEVEL=0.0 6.1.14 GETCOATMASTERSTATUS Befehl Status Beschreibung GETCOATMAS- STATUS Ist der coatmaster einsatzbereit? Befehl für TCP/IP, TERSTATUS um zu prüfen, ob die Messung durchgeführt werden kann HAS_STARTUP Wurde die Routine zum Hochfahren des Systems aus- geführt? STAR- Dauer des Hochfahrens (ms)
Inline/Atline FLASH_WAIT_REMAI- Ladedauer (ms) NING READY Lichtquelle betriebsbereit und Hochfahren abge- schlossen? CURRENT_ACTIVITY „Measure” (Messung), „Evaluation” (Auswertung) o- der „None” (Keine). Während „Measure“ (Messen) ak- tiv ist, darf das Gerät nicht bewegt werden; während „Evaluation“ (Auswertung) aktiv ist, kann das Gerät in eine neue Position bewegt werden;...
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Inline/Atline {Appl-ID} steht für die Applikation, die für die Messung verwendet wird. Die Applikations-IDs aller im coatmaster hinterlegten Applikationen sind zusammen mit den Applikations-Namen in der Applikati- onsliste abgelegt. Liste der Applikationen abfragen: Request URL [URL anfordern]: http://{host:port}/measurementserver/configurations Request method [Anforderungsmethode]: GET...
Schalten Sie vor Wartungs- und Servicearbeiten das Gerät aus und ziehen Sie das Netzkabel her- aus. Wartungsarbeiten dürfen nur von autorisiertem Personal durchgeführt werden! Das Gehäuse des coatmasters darf nicht geöffnet werden, auch wenn der coatmaster nicht an die Stromversorgung angeschlossen ist. Ausnahme: Abschrauben der rückseitigen Abdeckung zur Reini- gung bzw.
7.2.1 coatmaster-Softwarediagnose Bei der Fehlersuche werden Sie vom Support von coatmaster AG manchmal nach Protokolldateien gefragt werden. Um die Protokolldateien vom coatmaster herunterzuladen, wählen Sie Diagnose auf der Seite Verwaltung des coatmaster-Web Clients. Abbildung 52 Diagnose im Web Client herunterladen Drücken Sie auf die Schaltfläche Protokolldateien herunterladen (ZIP), um die Protokolldatei herun-...
Abbildung 53 Wiederherstellen des Systems im Web Client Wählen Sie die gewünschte ältere Softwareversion und starten Sie den Wiederherstellungsvorgang. Starten Sie den coatmaster nach der Wiederherstellung der Software neu und installieren Sie das entsprechende coatmaster-Betriebssystem (siehe Kapitel 4.4.2). 7.3 Messfenster Für einen einwandfreien und Betrieb des coatmasters das Messfenster durch ölfreie Druckluft von...
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Für einen einwandfreien Betrieb des coatmasters muss regelmäßig Kühlflüssigkeit in die Kühleinheit nachgefüllt werden. Wenn eine Warnung oder ein Fehler bei niedrigem Kühlflüssigkeitsstand angezeigt wird (siehe Kapitel 5.3.4) oder wenn der coatmaster ohne Kühlflüssigkeit geliefert wird (bei Versand bei niedrigen Temperaturen), verwenden Sie den coatmaster-Nachfüll-Kit, um Kühlflüssigkeit nachzu- füllen.
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Inline/Atline Schritt 2: Öffnen Sie beide Schraubkappen. Frontansicht: vent: Belüftung, Winkelrohr ansetzen fill: Trichterrohr ansetzen Öffnen Sie beide Schraubkappen mit Schraubenzieher Nr. 5. Schritt 3: Winkelrohr (vent [Belüften]) und Trichterrohr (fill [Befüllen]) anschließen. Achtung: Nur von Hand festziehen, keinen Schraubenschlüssel verwenden!
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Verschließen Sie die Anschlüsse wieder mit den Schraubkappen. Achtung: Kunststoffgewinde, geringe Kraftanwendung ist ausreichend! Schritt 6: Die Kühleinheit kann jetzt an den coatmaster angeschlossen und in Betrieb genommen wer- den. Wenn die Schläuche und der Messoptik entleert werden, müssen sie zuerst wie unter Punkt 7 beschrie-...
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Schließen Sie die Kühleinheit zur Stromversorgung an das coatmaster-System an. Schließen Sie nicht den Messoptik an. Der coatmaster ist jetzt eingeschaltet und die Kühleinheit beginnt, Wasser in den Schlauch zu pum- pen. Achtung! Der Kühlflüssigkeitstand sinkt sehr schnell. Sofort Kühlflüssigkeit nachfüllen oder den coat- master ausschalten, bevor der Mindeststand erreicht ist! Nachdem der Kühlflüssigkeitstand nicht...
Messoptik für ca. 30 Sekunden in eine Position, in der die vordere Linse nach unten zeigt. Lassen Sie nach dem Befüllen der Kühleinheit, der Schläuche und des Messoptikes das gesamte System 5 Minuten lang laufen. Das System ist nun befüllt und der coatmaster kann heruntergefahren und ord- nungsgemäß in Betrieb genommen werden.
Rohdaten speichern: Kontrollkästchen aktivieren, um die Rohdaten während der Messung zu spei- chern (nur für Servicezwecke). HINWEIS Der coatmaster benötigt für den Betrieb keine Rohdaten. Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu deaktivieren. Leermessung: Beim Klick auf die Start-Taste öffnet sich ein Fenster mit der Aufforderung die Infrarot-...
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Inline/Atline ckung von coatmaster AG, um die Infrarot-Linse abzudecken, bevor Sie mit den Leermessungen be- ginnen. Nachdem Sie die Abdeckung auf die Infrarot-Linse aufgesetzt haben, drücken Sie OK, um die Leermessungen zu starten. Diese Leermessung dient als Referenz für spätere Probenmessungen.
Inline/Atline 8 Fehlerbehebung Wenn ein Softwarefehler auftritt (Fehlercodes 1-14), starten Sie das Gerät neu. Wenn der Fehler wei- terhin besteht, wenden Sie sich an Ihren Administrator und geben Sie den Fehlercode an ihn weiter. Bei einem Defekt oder einer Störung der Hardware (z. B. Kühlflüssigkeitsleck) wie folgt vorgehen: Trennen Sie das Gerät sofort von der...
Inline/Atline 10 Transport, Verpackung, Lagerung 10.1 Transportinspektion Die Lieferung bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden prüfen. Bei äußerlich erkennbarem Transportschaden wie folgt vorgehen: • Lieferung nicht oder nur unter Vorbehalt entgegennehmen. Schadensumfang auf den Transportunterlagen oder auf dem Lieferschein des Spediteurs ver- •...