Version 1 Rechtliche Hinweise: Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH.
Sicherheit und Verantwortung Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch, und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
• Die Leitungsführung darf nicht parallel zu Energieleitungen und anderen störungsbehafteten Leitungen erfolgen Siehe hierzu auch das motrona Dokument „Allgemeine Regeln zu Verkabelung, Erdung und Schaltschrankaufbau“. Dieses finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link https://www.motrona.com/de/support/allgemeine-zertifikate.html Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht angefeuchtetes...
Allgemeines Das FM210 ist ein intelligentes Gerät zur proportionalen Umsetzung einer Eingangsfrequenz fin in eine Ausgangsfrequenz fout. Das Übertragungsverhältnis ergibt sich aus der Einstellung zweier variabler Faktoren F1 (Parameter Factor 1) und F2 (Parameter Factor 2). Anwendungen finden sich vor allem im Bereich von digitalen, frequenzgesteuerten Antrieben bei der Realisierung elektronischer Wellen oder elektronisch verstellbarer Getriebe.
Elektrische Anschlüsse Die Klemmen sollten mit einem Schlitz-Schraubendreher (Klingenbreite 2mm) angezogen werden. Es ist zu beachten, dass sich alle Ein- und Ausgänge auf das gleiche Massepotential GND beziehen (außer USB), das gleichzeitig auch den Minuspol der Geräteversorgung darstellt. In jedem Falle muss sichergestellt sein, dass das Impuls-Übertragungsverhalten der gesamten Anordnung einschließlich Geber, eventueller externer Beschaltungen und Kapazitätsbelag des Kabels ein einwandfreies Impulsbild am Geräteeingang...
Geber-Eingänge A, /A, B, /B, Z, /Z An Klemme 2 - 7 von X4 steht ein Gebereingang A/B 90° für HTL/TTL/RS-422 Signale zur Verfügung. Die unbenutzten Eingänge müssen entweder offenbleiben (HTL Single Ended in Gegensatz zu HTL Differential), oder eventuell abgeschlossen werden (unbenutzte Z-Spur im RS-422 oder HTL Differential Format).
Control-Eingänge INx An Klemme 2 - 5 von X3 stehen vier Control-Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur Verfügung. Grundsätzlich sind offene Control-Eingänge „low active“. Die Eingänge sind für elektronische Steuersignale ausgelegt. Sie können durch die Parametrierung für verschiedene Funktionen verwendet werden. Geber-Ausgang A, /A, B, /B, Z, /Z An den Ausgängen der Schraubklemme X6 stehen die Gebersignale je nach DIL Schalter S2/1 Einstellung entweder im HTL oder RS-422 Format zur Verfügung.
LEDs Die grüne LED signalisiert Betriebsbereitschaft (Stromversorgung eingeschaltet). Die gelbe LED signalisiert bei statischer Ansteuerung einen Eingangsfehler. (nur bei RS-422 oder HTL Differential), sonst blinkt sie. DIL Schalter Der DIL Schalter S1 dient zur Auswertung eines Spurfehlers (Eingangsfehler) bei HTL Differential oder RS-422 Format.
Parameter Die Parametrierung des Gerätes erfolgt über die serielle Schnittstelle mit Hilfe eines PCs und der Bedienersoftware OS. Den Link zum kostenlosen Download finden Sie auf Seite 2. Factor Menu Parameter Einstellbereich Default Factor 1: 0,0001 - 9,9999 1,0000 Proportionaler Faktor (Zähler) des Impulsverhältnisses. f out = (F1 x f in) / F2 Factor 2: 0,0001 - 9,9999...
General Menu Parameter Einstellbereich Default Encoder Mode: 0 – 4 Dieser Parameter stellt das Eingangsformat des Gebers ein. 0 : Differential HTL 1 : RS-422 2 : HTL1 (Low 0…5V, High 9…30 V) 3 : HTL2 (Low 0…10V, High 14…30 V) 4 : TTL Z Pulse: 0 –...
Serial Menu Parameter Einstellbereich Default USB Unit Nr.: USB Unit Nr. für den virtuellen Port ist fix auf 11 gesetzt. USB Baud Rate: USB Baudrate für den virtuellen Port ist fix auf 115,2k Baud gesetzt. USB Baud Rate: USB Format für den virtuellen Port ist fix auf 8N1 gesetzt. Serial Page: 0 - 7 Auswahl einer bestimmten Variablenpage für interne Diagnostik...
Inbetriebnahme Einstellung des Encoder Mode Zuerst muss der Parameter Encoder Mode für den angeschlossen Geber gewählt werden. Zum Anschluss bzw. Verdrahtung siehe Kapitel Geber Eingänge. Je nach Wahl des Encoder Mode kann ein Spurfehler an den Eingangsleitung A, /A, B, /B oder Z, /Z detektiert werden. (Kurzschluss oder eventueller Leitungsbruch je nach Terminierung) Mit Hilfe des DIL Schalters S1 können die Leitung selektiert werden bei denen ein Fehler erkannt werden soll.
Weitere optionale Einstellungen 6.5.1. Einstellung der ausgegebenen Z Pulse Mit Hilfe des Parameters Z Pulse kann die Anzahl der Z Ausgangssignale festgelegt werden. Der Z Ausgang wird in der High Phase des A und B Signals gesetzt. Die Ausgangs Z Pulse können durch einen Eingang oder durch ein Kommando mit den Eingangs Z Pulsen referenziert werden.
Input Funktionen Reset Static Die Reset Static Funktion setzt den Frequenzausgang unabhängig vom Frequenzeingang auf 0Hz. Über diese Funktion werden zusätzlich die Befehle für Reference und Jog abgebrochen. Auslösung Parameter Kommentar Zusatz Input Input X Config = 0/1 Wenn Input X Config = 0 gesetzt ist, erfolgt die Der Status des Eingangs lässt Input X Function = 11 Befehlsauslösung bei einem „low“...
Trim+/- Die Trim+/- Funktion addiert/subtrahiert kontinuierlich zusätzliche Inkremente in den Differenzzähler und sorgt damit für ein Weglaufen des Ausgangs, z.B. für eine Positionsverschiebung zum Leitantrieb. Mit Hilfe des Parameter Trim Speed wird die Zeiteinheit pro hinzuaddierten bzw. abgezogenen Impuls angegeben. Die Einstellung 0 führt dies in minimaler Zeit (Schleifenzeit) aus. Dieser Befehl ist dem Offset Edge ähnlich.
Offset Edge Die Offset Edge Funktion addiert/subtrahiert einmalig mit der abfallenden Befehlsflanke zusätzliche Inkremente in den Differenzzähler und sorgt damit für ein Weglaufen der Ausgang, z.B. für eine Positionsverschiebung zum Leitantrieb. Mit Hilfe des Parameters Offset wird die Anzahl der hinzuaddierten bzw.
Z Reference Die Z Reference Funktion referenziert den Z Pulse Eingang mit dem Ausgang. Ist der Befehl aktiviert, dann bewirkt ein Z Pulse am Eingang, die Rücksetzung des internen Z Counter. Damit kann der Ausgangs Z Pulse in eine bestimmte Lage zum Eingang gebracht werden. Auslösung Parameter Kommentar Zusatz...
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Wird der Jog Befehl noch in der Anstiegsrampe zurückgenommen, wird die Rampe vom aktuellen Punkt auf Null zurückgefahren. Wird während der Abwärtsrampe ein erneuter Jog Befehl gesetzt, wird ein Sprung auf Null ausgeführt und dann die neue Rampe begonnen. Wenn der Parameter Special Mode ungleich Null gesetzt ist, wird kein Sprung nach Null ausgeführt, sondern die Rampe beginnt beim aktuellen Wert.
Ablauf Jog: Neues Setzen von Jog, bevor 0Hz erreicht sind (Special Mode = 0) Ablauf Jog: Neues Setzen von Jog, bevor 0Hz erreicht sind (Special Mode ungleich Null) Prestop Mark Die Prestop Mark Funktion kennzeichnet das Vorstopsignal. Dieser Befehl wird zusammen mit Reference und Prestop Edge verwendet.
Edge Prestop Die Edge Prestop Funktion kennzeichnet die Flanke des Vorstopsignal. Dieser Befehl wird zusammen mit Reference und Prestop Mark verwendet. Auslösung Parameter Kommentar Zusatz Input Input X Config = 0/1 Wenn Input X Config = 0 gesetzt ist, erfolgt die Der Status des Eingangs lässt Input X Function = 10 Befehlsauslösung bei einem „low“...
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Der Parameter Ref Speed High muss immer größer als Ref Speed Low sein. Wenn der Parameter Ref Ramp gleich Null gesetzt ist, wird ein Sprung ausgeführt. Ein negativer Rampenendpunkt kann durch den Befehl Direction erreicht werden. Der Befehl Direction sollte vor dem Setzen des Reference Befehl erfolgen.
Output Funktionen Alle Ausgangsfunktionen können durch den Parameter Output Polarity invertiert werden. Encoder Fehler Wenn RS-422 oder HTL Differential als Encoder Mode gewählt wurde, dann kann ein Spurfehler mit Hilfe des DIL Schalters ausgewertet werden. Dieser Fehler kann dann über einen Ausgang angezeigt werden.
Lecom Protokoll Wenn Sie mit dem Gerät über das Lecom Protokoll kommunizieren, haben Sie vollständigen Schreib- und Lesezugriff auf alle internen Parameter, Zustände und Istwerte. Der Zähler verwendet das Lecom-Protokoll gemäß DIN ISO 1745. Die seriellen Zugriffscodes für alle Parameter des Gerätes sind in den Parameter Liste angegeben.
Lecom Write Um einen Parameter zu beschreiben, muss der folgende String gesendet werden: EOT AD1 AD2 STX C1 C2 x x x x x x x ETX BCC EOT = Steuerzeichen (Hex 04) AD1 = Geräteadresse, High Byte AD2 = Geräteadresse, Low Byte STX = Steuerzeichen (Hex 02) C1 = zu beschreibende Codestelle, High Byte C2 = zu beschreibende Codestelle, Low Byte...
Achtung: Bei Modbus ist die Checksummenabfolge L/H also gerade umgekehrt zu den Daten. Das FM210 unterstützt die Funktion Reading Holding Register (R, FCT = 03), die Funktion Report Slave ID (R, FCT = 11) und die Funktion Preset Single Register (W, FCT = 06).
46 4D 32 31 30 30 31 42 entspricht im ASCII Format: FM21001B Hier wird der Unit Header, der auch in der OS sichtbar ist, wiedergegeben. Er kennzeichnet das Gerät (FM210) mit Softwareversion (01B), sowie falls vorhanden die Sondernummer. Aufteilung des Speicherbereichs:...
Modbus CRC Berechnung Der Parameter Modbus CRC Reset dient zur Rücksetzung des CRC Calulators. Wenn Modbus CRC Reset = 0 gesetzt wird, wird der CRC Calculator im Monitorfeld (Page 1; Variable <4) auf FFFF gesetzt. Wenn Modbus CRC Reset = 1 gesetzt wird, wird mit jedem Modbus Byte der CRC Wert neu berechnet.
Um eine optimale Korrektur über einen großen Frequenzbereich zu erhalten, muss zuerst bei kleiner Frequenz (ca.10 kHz) der Basis Correction Wert eingestellt werden. Hierbei sind die beiden anderen Parameter (Correction Freq und Correction Value) auf „Null“ gesetzt. Nun startet man mit Werten bei 25 und überprüft die Abweichung des Differenzzählers.