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Bedienungsanleitung
Frequenz (FU210)
SSI Absolutwert (IV210)
Impulszähler (ZU210)
Produkteigenschaften:
Multi-Funktionsgerät mit Betriebsarten für Inkrementalgeber oder SSI Absolutwertgeber
Für Inkrementalgeber:
Betriebsarten als Frequenzwandler oder Positionswandler (Impulszähler)
Universelle Inkremental-Eingänge (HTL/TTL/RS422) für NPN/PNP/NAMUR Geber und Sensoren
Funktionen wie Verknüpfungen (z. B. A+B), Skalierung, Filter, Anlaufüberbrückung, ...
Eingangsfrequenz bis 1 MHz
Für SSI Absolutwertgeber:
Betriebsarten als Master- oder Slave mit Taktfrequenzen bis zu 1 MHz
Für Singleturn- und Multiturn-Encoder mit SSI-Formaten von 10 ... 32 Bit
Funktionen wie Bitausblendung, Rundlauffunktion, Skalierung, ...
16 Bit Analogausgang, konfigurierbar für Spannungs- oder Strombetrieb
RS232/RS485-Schnittstelle zum Konfigurieren und seriellen Auslesen
Extrem kurze Wandlungszeiten
Linearisierung mit 24 Stützpunkten
Hilfsspannungsausgang 5 und 24 VDC für Geberversorgung
Zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten über 6 Steuereingänge und 6 Steuerausgänge
Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715
Einfache Parametrierung über Bedieneroberfläche OS 6.0 (Freeware)
motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de
Signalwandler FU210 / IV210 / ZU210
Analog (Strom / Spannung)
Seriell (RS232 / RS485)
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Motrona FU210

  • Seite 1 Zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten über 6 Steuereingänge und 6 Steuerausgänge  Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715  Einfache Parametrierung über Bedieneroberfläche OS 6.0 (Freeware) motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de...
  • Seite 2 Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH. ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 2 / 60...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Sicherheit und Verantwortung ..................4 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise ....................4 1.2. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................... 4 1.3. Installation ............................ 5 1.4. Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise ................5 2. Allgemeines ........................6 2.1. Betriebsart ............................ 6 2.2. Funktionsdiagram ......................... 6 2.3.
  • Seite 4: Sicherheit Und Verantwortung

    1. Sicherheit und Verantwortung 1.1. Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
  • Seite 5: Installation

    Monteur. Im regulären Betrieb sind für das Gerät keinerlei Wartungsmaßnahmen erforderlich. Bei unerwarteten Problemen, Fehlern oder Funktionsausfällen muss das Gerät an die motrona GmbH geschickt und dort überprüft sowie ggfs. repariert werden. Ein unbefugtes Öffnen und Instandsetzen kann zur Beeinträchtigung oder gar zum Ausfall der vom Gerät unterstützten Schutzmaßnahmen führen.
  • Seite 6: Allgemeines

    2. Allgemeines Das Gerät ist als Signalwandler mit Steuer-Ein- und -Ausgängen konzipiert. Durch die umfangreichen Funktionen ist es universell einsetzbar. 2.1. Betriebsart Grundsätzlich sind alle Funktionen im Parameter Menu zu konfigurieren. Das Gerät kann in folgenden Betriebsarten verwendet werden:  Betrieb als Frequenzwandler für inkrementelle Eingangssignale (ersetzt FU252) ...
  • Seite 7: Power - Led / Fehlermeldungen

    2.3. Power – LED / Fehlermeldungen Das Gerät besitzt eine grüne LED auf dessen Frontfolie. Diese leuchtet dauerhaft, sobald die Versorgungsspannung des Gerätes angelegt wurde. Tritt ein Fehler auf, blinkt die LED im 1 Hz Takt. Besteht der Fehler nicht mehr, leuchtet die LED automatisch wieder dauerhaft. Der genaue Fehler kann mittels Bedieneroberfläche (OS 6.0) über die serielle Schnittstelle ausgelesen werden.
  • Seite 8: Elektrische Anschlüsse

    3. Elektrische Anschlüsse Die Klemmen sollten mit einem Schlitz-Schraubendreher (Klingenbreite 2mm) angezogen werden. 3.1. DC-Spannungsversorgung (X1) Über die Klemme X1 Pin 1 und 2 kann das Gerät mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt u.a. von der Höhe der Versorgungsspannung und der Einstellung ab und liegt bei ca.
  • Seite 9: Inkremental-Geber-Eingang (X2)

    3.3. Inkremental-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 3, 4, 5 und 6 steht ein Anschluss für verschiedene inkrementelle Signale zur Verfügung. RS422 HTL DIFFERENTIAL HTL PNP HTL NPN ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 9 / 60...
  • Seite 10 Fortsetzung „Inkremental-Geber-Eingang (X2)“: HTL NPN (NAMUR) TTL (PNP) Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“. Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt. Hinweis für mechanische Schaltkontakte: Sollten ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle verwendet werden, muss an den Anschlussklemmen zwischen GND(-) und dem entsprechenden Eingang (+) ein handelsüblicher, externer Kondensator von ca.
  • Seite 11: Absolutwert-Geber-Eingang (X2)

    3.4. Absolutwert-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 1, 2, 3, 4 steht der SSI Anschluss für den MODE MASTER zur Verfügung. An Klemme X2 Pin 3, 4, 5, 6 steht der SSI Anschluss für den MODE SLAVE zur Verfügung. Anschluss für MODE Master: ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 11 / 60...
  • Seite 12 Fortsetzung „Absolutwert-Geber-Eingang (X2)“: Anschluss für MODE Slave: ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 12 / 60...
  • Seite 13: Control-Eingänge (X5)

    3.5. Control-Eingänge (X5) An Klemme X5 Pin 2,3,4,5,6 und 7 stehen sechs Control-Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur Verfügung. Control Eingang 1 (Ctrl. In 1) bis Control Eingang 5 (Ctrl. In 5) sind im COMMAND MENU frei konfigurierbar und werden für extern auszulösende Funktionen wie z. B. zum Lösen der Selbsthaltung, Rücksetzen des Messergebnisses oder zum Teachen der Vorwahlwerte oder des Analogausgangs verwendet.
  • Seite 14: Analog-Ausgang (X4)

    3.6. Analog-Ausgang (X4) An Klemme X4 steht ein 16 Bit Analog-Ausgang zur Verfügung. Dieser Ausgang ist im ANALOG MENU konfigurier- sowie skalierbar. Folgende Konfiguration ist möglich: • Spannungs-Ausgang: -10 … +10 V • Strom-Ausgang: 0 … 20 mA • Strom-Ausgang: 4 …...
  • Seite 15: Serielle Schnittstelle (X3)

    3.7. Serielle Schnittstelle (X3) An Klemme X3 steht eine serielle Schnittstelle (RS232 oder RS485) zur Verfügung. Diese Schnittstelle ist im SERIAL MENU konfigurierbar. Die RS232- oder RS485 Schnittstelle kann wie folgt verwendet werden:  Zur Parametrierung des Gerätes bei der Inbetriebnahme ...
  • Seite 16: Control-Ausgänge (X6)

    3.8. Control-Ausgänge (X6) An Klemme X6 Pin 2,3,4,5,6 und 7 stehen sechs Control-Ausgänge zur Verfügung. Die Schaltbedingungen können im PRESELECTION MENU entsprechend eingestellt werden. Die Ausgänge Ctrl. Out 1 – 6 sind schnelle, PNP Steuer-Ausgänge. Die Schaltspannung wird durch die an Klemme X6 Pin 1 (COM+) zugeführten Spannung bestimmt. Zum Schalten induktiver Lasten werden externe Dämpfungsmaßnahmen empfohlen.
  • Seite 17: Parameter / Menu-Übersicht

    4. Parameter / Menu-Übersicht Dieser Abschnitt zeigt die Übersicht der einzelnen Menüs und deren Parameter. Der Menüname ist jeweils fett geschrieben, die zugehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet. Menu / Parameter Menu / Parameter GENERAL MENU MODE SSI MODE SSI MODE ENCODER PROPERTIES...
  • Seite 18 Fortsetzung „Parameter / Menu-Übersicht“: Menu / Parameter Menu / Parameter PRESELECTION 3 MENU ANALOG MENU MODE 3 ANALOG FORMAT HYSTERESIS 3 ANALOG START PULSE TIME 3 (S) ANALOG END OUTPUT TARGET 3 ANALOG GAIN (%) OUTPUT POLARITY 3 ANALOG OFFSET (%) OUTPUT LOCK 3 COMMAND MENU START UP DELAY 3 (S)
  • Seite 19: General Menu

    4.1. General Menu MODE (Betriebsart) Dieser Parameter legt fest, welche Messfunktion (Betriebsart/Mode) das Gerät erfüllen soll. NOT DEFINED Betriebsart: Nicht definiert, Aussteuerung und Messergebnisse sind Null FREQUENCY Betriebsart: Frequenzwandler, Inkrementelle Signale (ersetzt FU252) COUNTER Betriebsart: Zähler, Inkrementelle Signale (ersetzt ZU252) Betriebsart: Absolutwertwandler, SSI Signale (ersetzt IV251) ENCODER PROPERTIES Dieser Parameter legt die Charakteristik des Inkrementaleingangs fest.
  • Seite 20 Fortsetzung „General Menu“: ADDITIVE VALUE (additive Konstante) Dieser Parameter definiert eine additive Konstante, welche auf das Messergebnis aufaddiert wird. -99999999 Kleinster Wert Default Wert 99999999 Größter Wert LINEARIZATION MODE Dieser Parameter definiert die Linearisierungsfunktion. Hinweise im Anhang beachten! Keine Linearisierung 1 QUADRANT Linearisierung im 1.
  • Seite 21: Mode Frequency

    4.2. Mode Frequency In diesem Menu wird der Betrieb als Frequenzwandler (inkrementelle Signale) definiert. Je nach eingestellter Betriebsart ist nur Kanal A oder beide Kanäle (Kanal A und Kanal B) aktiv. FREQUENCY MODE Dieser Parameter legt fest, welche Betriebsart der Frequenzmessung gewünscht wird. A ONLY Einkanalige Frequenzmessung (nur für Kanal A).
  • Seite 22 Fortsetzung „Mode Frequency“: WAIT TIME 1 (S) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken an Kanal A, bei der das Gerät die Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME 1 werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.
  • Seite 23 Fortsetzung „Mode Frequency“: WAIT TIME 2 (S) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken an Kanal B, bei der das Gerät die Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME 2 werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.
  • Seite 24: Mode Counter

    4.3. Mode Counter In diesem Menu wird der Betrieb als Positionswandler für inkrementelle Signale (Impuls-, Summen-, Differenz-, Vor- oder Rückwärtszähler) definiert. Input A und B sind aktiv. COUNT MODE Auswahl der Zählerkonfiguration. Eingang A ist der Zähleingang. A SINGLE Eingang B bestimmt die Zählrichtung: „LOW“...
  • Seite 25 Fortsetzung „Mode Counter“: ROUND LOOP VALUE Definiert die Anzahl der Geberschritte, wenn eine Rundlauf-Funktion gewünscht wird. (Nur für COUNT MODE: A SINGLE und A/B x 90) kein Rundlauf … 99999999 Schrittzahl für die Rundlauf-Funktion ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 25 / 60...
  • Seite 26: Mode Ssi

    4.4. Mode SSI In diesem Menu wird der Betrieb als Absolutwertwandler (SSI Signale) definiert. SSI MODE SSI Einstellung der Betriebsart: Maser oder Slave Abhängig vom SSI MODE sind unterschiedliche Klemmen für den SSI CLK zu verwenden! (Mode Master: Klemme X2 – Pin 1 u. 2 / Mode Slave: Klemme X2 – Pin 5 u. 6) MASTER Master-Betrieb: Takt für SSI-Geber wird vom Gerät erzeugt.
  • Seite 27 Fortsetzung „Mode SSI“: LOW BIT (für Bit-Ausblendung) Definiert das niedrigste, auszuwertende Bit (LSB) der Bit-Ausblendung. Sollen alle Bits ausgewertet werden, muss LOW BIT auf „01“ eingestellt sein. Kleinster Wert … Größter Wert SSI OFFSET Bei einem „RESET/SET VALUE“ Befehl (über Control-Eingang oder PC-Bedieneroberfläche) wird der noch nicht skalierte, aktuell erfasste Positionswert (nach Bitausblendung und eventuell vorgenommener Gebernullpunktverschiebung) in den Parameter „SSI OFFSET“...
  • Seite 28: Preselection Values

    4.5. Preselection Values In diesem Menu werden die Vorwahlwerte bzw. Schaltpunkte eingestellt. PRESELECTION 1 Vorwahl / Schaltpunkt 1 -99999999 Kleinster Vorwahlwert 1000 Default Wert +99999999 Größter Vorwahlwert PRESELECTION 2 Vorwahl / Schaltpunkt 2 -99999999 Kleinster Vorwahlwert 2000 Default Wert +99999999 Größter Vorwahlwert PRESELECTION 3 Vorwahl / Schaltpunkt 3...
  • Seite 29: Preselection 1 Menu

    4.6. Preselection 1 Menu MODE 1 Schaltbedingung für Vorwahl 1. Ausgang schaltet nach folgender Bedingung: Betrag vom Messergebnis größer oder gleich Betrag von PRESELECTION 0 |RESULT|>=|PRES| Mit HYSTERESIS 1 ungleich 0 ergibt sich folgende Schaltbedingung: Messergebnis >= PRESELECTION 1  ON, Messergebnis <...
  • Seite 30 Fortsetzung „Preselection 1 Menu“: HYSTERESIS 1 Hysterese zur Definition des Abschaltpunktes für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. Keine Schalthysterese … 99999 Schalthysterese von 99999 PULSE TIME 1 (S) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. 0,000 Kein Wischimpuls (Statisches Signal) …...
  • Seite 31 Fortsetzung „Preselection 1 Menu“: START UP DELAY 1 (S) Anlaufüberbrückung für die Schaltbedingung von Vorwahl 1. Zeitfenster bis zur Scharfstellung der Überwachungsfunktion. Diese Einstellung gilt nur bei Schaltbedingungen |RESULT|<=|PRES| oder RESULT<=PRES und nur für Betriebsart MODE „FREQUENCY“ – Kanal A. START UP DELAY wird bei einer Frequenz von 0 Hz auf den hier eingestellten Parameter gesetzt und gestartet.
  • Seite 32: Preselection 2 Menu

    4.7. Preselection 2 Menu MODE 2 Schaltbedingung für Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 2: RES>=PRES-TRAIL Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 2 – PRESELECTION 5 PRESELECTION 5 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 2 HYSTERESIS 2 Siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 33: Preselection 3 Menu

    4.8. Preselection 3 Menu MODE 3 Schaltbedingung für Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 3: RES>=PRES-TRAIL Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 3 – PRESELECTION 6 PRESELECTION 6 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 3 HYSTERESIS 3 Siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 34: Preselection 4 Menu

    4.9. Preselection 4 Menu MODE 4 Schaltbedingung für Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 4: RES>=PRES-TRAIL Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 4 – PRESELECTION 1 PRESELECTION 1 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 4 HYSTERESIS 4 Siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 35: Preselection 5 Menu

    4.10. Preselection 5 Menu MODE 5 Schaltbedingung für Vorwahl 5, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 5: RES>=PRES-TRAIL Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 5 – PRESELECTION 2 PRESELECTION 2 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 5 HYSTERESIS 5 Siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 36: Preselection 6 Menu

    4.11. Preselection 6 Menu MODE 6 Schaltbedingung für Vorwahl 6, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl). siehe PRESELECTION 1 MENU Schleppvorwahl 6: RES>=PRES-TRAIL Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 6 – PRESELECTION 3 PRESELECTION 3 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 6 HYSTERESIS 6 Siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 37: Serial Menu

    4.12. Serial Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für die serielle Schnittstelle definiert. UNIT NUMBER Mit diesem Parameter können serielle Geräteadressen eingestellt werden. Den Geräten können Adressen zwischen 11 und 99 zugeordnet werden. Adressen die eine „0“ enthalten sind nicht erlaubt, da diese als Gruppen-bzw.
  • Seite 38 MODBUS Mit diesem Parameter kann das Modbus-Protokoll aktiviert und die Modbus-Adresse eingestellt werden. (Für Details zur Kommunikation mit Modbus +-Protokoll siehe Zusatzbeschreibung Modbus_RTU) Serielle Schnittstelle verwendet das Lecom-Protokoll (Motrona Standard) Serielle Schnittstelle verwendet das Modbus RTU Protokoll 1 … 247 Der eingestellte Wert ist die Modbus-Adresse des Gerätes.
  • Seite 39: Analog Menu

    4.13. Analog Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für den Analog Ausgang definiert. ANALOG FORMAT Dieser Parameter definiert die Ausgangs Charakteristik. Beim Ausgangsformat (-10 … +10 V), folgt die Polarität des Ausgangs dem Vorzeichen des Messergebnisses. Der Analog-Ausgang ist proportional zum Messergebnis. -10…10V -10 …...
  • Seite 40: Command Menu

    4.14. Command Menu INPUT 1 ACTION (Funktion Eingang 1) Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs „Ctrl. In 1“ fest. (s) = stat. Schaltverhalten (Pegelausw.)  INPUT CONFIG muss auf ACTIVE LOW/HIGH gesetzt sein. (d) = dyn. Schaltverhalten (Flankenausw.)  INPUT CONFIG muss auf RISING/FALLING EDGE gesetzt sein. Keine Funktion.
  • Seite 41 Fortsetzung „Command Menu“: INPUT 1 CONFIG Dieser Parameter legt das Schaltverhalten für „Ctrl. In 1“ fest. ACTIVE LOW Aktivierung bei „LOW“ (statisch) ACTIVE HIGH Aktivierung bei „HIGH“ (statisch) RISING EDGE Aktivierung bei ansteigende Flanke (dynamisch) FALLING EDGE Aktivierung bei abfallende Flanke (dynamisch) INPUT 2 ACTION Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs Ctrl.
  • Seite 42: Linearization Menu

    4.15. Linearization Menu In diesem Menü werden die Linearisierungspunkte definiert. Beschreibung und Beispiele der Linearisierungsfunktion siehe Anhang. P1(X) … P24(X) X-Koordinate der Linearisierungspunkte. Das ist der Wert, den das Gerät ohne Linearisierung in Abhängigkeit des Eingangssignals erzeugen würde. -99999999 Kleinster Wert Default Wert +99999999 Größter Wert...
  • Seite 43: Anhang

    6.1. Auslesen von Daten über serielle Schnittstelle Die im SERIAL MENU definierten Codestellen (SERIAL VALUE) können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von motrona-Geräten basiert auf dem Drivecom-Protokoll entsprechend ISO 1745 oder dem Modbus RTU-Protokoll. Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO (Drivecom), siehe www.motrona.de und im Kapitel...
  • Seite 44: Modbus Rtu Schnittstelle

    Modbus RTU Schnittstelle Die Modbus-Schnittstelle des Gerätes ist ein Standard Modbus RTU Slave und bietet folgende Modbus-Funktionen:  Read Coils  Write Single Coil  Read Holding Registers  Write Multiple Registers  Diagnose Für den Betrieb des Interfacemoduls und das Verständnis dieses Handbuchs wird Grundwissen in der Modbus RTU-Kommunikation vorausgesetzt.
  • Seite 45: Read Holding Registers Und Write Multiple Registers

    Fortsetzung „Parametereinstellung“: SERIAL INIT Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL PROTOCOL Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL TIMER (S) Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation SERIAL VALUE Nicht gültig für die Modbus-Kommunikation MODBUS Dieser Parameter aktiviert das Modbus-Protokoll und bestimmt die Modbus-Adresse. Nicht mit Modbus-Protokoll verwenden (Modbus ist deaktiviert) Modbus aktiviert: Die serielle Schnittstelle verwendet das Modbus RTU-Protokoll 1 …...
  • Seite 46: Read Coils Und Write Single Coil

    Fortsetzung „Parametereinstellung“: Zugriff auf Istwerte Holding Register 0x1000 / 0x1001 hex und die nachfolgenden Holding Register erlauben den Zugriff auf Geräte Variablen (Istwert Register): Holding Register 0x1000 / 0x1001 hex  Istwerte mit seriellem Code “:0” (Anzeigewert) Holding Register 0x1002 / 0x1003 hex  Istwerte mit seriellem Code “:1” Holding Register 0x1004 / 0x1005 hex ...
  • Seite 47: Diagnose

    Fortsetzung „Parametereinstellung“: Senden der seriellen Daten (nicht mit Modbus SERIAL PRINT (do not use with Modbus) verwenden) ACTIVATE DATA (not required with Daten aktivieren.(nicht erforderlich bei Modbus) Modbus) STORE DATA In EEPROM speichern. TESTPROGRAM (do not use with Testprogramm (nicht mit Modbus verwenden). Modbus) 6.2.3 Diagnose Das Gerät unterstützt die Diagnose-Unterfunktion 00 “Return Query Data”.
  • Seite 48: Parameterliste / Serielle Codes

    6.3. Parameterliste / Serielle Codes Menü Name Code Default GENERAL MENU MODE GENERAL MENU ENCODER PROPERTIES GENERAL MENU ENCODER DIRECTION GENERAL MENU AVERAGE FILTER GENERAL MENU FACTOR -99999999 99999999 GENERAL MENU DIVIDER -99999999 99999999 GENERAL MENU ADDITIVE VALUE -99999999 99999999 GENERAL MENU LINEARIZATION MODE GENERAL MENU...
  • Seite 49 Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menü Name Code Default PRESELECTION VALUES PRESELECTION 1 -99999999 99999999 1000 PRESELECTION VALUES PRESELECTION 2 -99999999 99999999 2000 PRESELECTION VALUES PRESELECTION 3 -99999999 99999999 3000 PRESELECTION VALUES PRESELECTION 4 -99999999 99999999 4000 PRESELECTION VALUES PRESELECTION 5 -99999999 99999999 5000...
  • Seite 50 Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menü Name Code Default PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 4 MENU PRESELECTION 5 MENU MODE 5 PRESELECTION 5 MENU HYSTERESIS 5 99999 PRESELECTION 5 MENU PULSE TIME 5 (S) 60000 PRESELECTION 5 MENU OUTPUT TARGET 5 PRESELECTION 5 MENU...
  • Seite 51 Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menü Name Code Default COMMAND MENU INPUT 3 CONFIG. COMMAND MENU INPUT 4 ACTION COMMAND MENU INPUT 4 CONFIG. COMMAND MENU INPUT 5 ACTION COMMAND MENU INPUT 5 CONFIG. COMMAND MENU INPUT 6 ACTION (FACTORY SETTINGS) COMMAND MENU INPUT 6 CONFIG.
  • Seite 52: Serielle Codes Der Commands

    Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menü Name Code Default LINEARIZATION MENU P16(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P17(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P17(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P18(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P18(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P19(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P19(Y) -99999999 99999999...
  • Seite 53: Linearisierung

    6.4. Linearisierung Mit Hilfe dieser Funktion kann ein lineares Eingangssignal in eine nichtlineare Darstellung umgewandelt werden (oder umgekehrt). Es stehen bis zu 24 Linearisierungspunkte zur Verfügung, die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden können. Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten findet automatisch eine lineare Interpolation statt. Es empfiehlt sich, an Stellen mit starker Kurvenkrümmung möglichst viele Punkte zu setzen, wohingegen an Stellen mit schwacher Krümmung nur wenige Punkte ausreichend sind.
  • Seite 54 Anwendungsbeispiel Linearisierung: Das untenstehende Bild zeigt eine Wasserschleuse, bei welcher die Öffnungsweite über einen Drehgeber erfasst und zur Anzeige gebracht werden soll. Der Geber erzeugt in dieser Anordnung ein Signal proportional zum Drehwinkel φ, gewünscht ist jedoch die direkte Anzeige der Öffnungsweite "d"...
  • Seite 55: Ssi-Wert Einlesen

    6.5. SSI-Wert einlesen Die empfangenen Daten werden intern immer auf 32 Bit Datenlänge aufgefüllt. ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 55 / 60...
  • Seite 56: Interne Verarbeitung Und Berechnung Ssi Daten

    6.6. Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 56 / 60...
  • Seite 57 Fortsetzung: „Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten“ ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 57 / 60...
  • Seite 58 Fortsetzung: „Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten“ ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 58 / 60...
  • Seite 59: Abmessungen

    6.7. Abmessungen ZU210_01a_oi_d.docx / Jun-19 Seite 59 / 60...
  • Seite 60: Technische Daten

    6.8. Technische Daten Technische Daten: Anschluss: Anschlussart: Schraubklemme, 1,5 mm² / AWG 16 Spannungsversorgung DC: Eingangsspannung: 18 … 30 VDC Schutzschaltung: Verpolungsschutz Stromaufnahme: ca. 50 mA (unbelastet) Absicherung: extern: T 0,5 A Geberversorgung: Ausgangsspannung: 5 VDC und 24 VDC (ca.1 V kleiner als Eingangsspannung) Ausgangsstrom: max.

Diese Anleitung auch für:

Iv210Zu210

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