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Bedienungsanleitung
Signalwandler FP210 / IP210 / PP210 / ZP210
Frequenz (FP210)
SSI Absolutwert (IP210)
Start-Stop (PP210)
Impulszähler (ZP210)
Produkteigenschaften:
Multi-Funktionsgerät mit Betriebsarten für Inkrementalgeber, SSI Absolutwertgeber oder Geber mit Start-
Stop-Schnittstelle
Für Inkrementalgeber:
Betriebsarten als Frequenzwandler oder Positionswandler (Impulszähler)
Universelle Inkremental-Eingänge (HTL/TTL/RS422) für NPN/PNP/NAMUR Geber und Sensoren
Funktionen wie Verknüpfungen (z. B. A+B), Skalierung, Filter, Anlaufüberbrückung, ...
Eingangsfrequenz bis 1 MHz
Für SSI Absolutwertgeber:
Betriebsarten als Master- oder Slave mit Taktfrequenzen bis zu 1 MHz
Für Singleturn- und Multiturn-Encoder mit SSI-Formaten von 10 ... 32 Bit
Funktionen wie Bitausblendung, Rundlauffunktion, Skalierung, ...
Für absolute und magnetostriktive Wegaufnehmer mit Start-Stop-Schnittstelle:
Betriebsarten als Master- oder Slave für Strecken-, Winkel- oder Geschwindigkeitsmessung
USB-Schnittstelle zum Konfigurieren und seriellen Auslesen
Extrem kurze Wandlungszeiten
Linearisierung mit 24 Stützpunkten
Hilfsspannungsausgang 5 und 24 VDC für Geberversorgung
Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715
Einfache Parametrierung über Bedieneroberfläche OS 6.0 (Freeware)
motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de
Parallel (25 Bit)
Seriell (USB)
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Motrona FP210

  • Seite 1 Hilfsspannungsausgang 5 und 24 VDC für Geberversorgung  Kompaktes Hutschienengehäuse nach EN60715  Einfache Parametrierung über Bedieneroberfläche OS 6.0 (Freeware) motrona GmbH, Zeppelinstraße 16, DE - 78244 Gottmadingen, Tel. +49 (0) 7731 9332-0, Fax +49 (0) 7731 9332-30, info@motrona.de, www.motrona.de...
  • Seite 2 Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs- und Urheberrechten der motrona GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die motrona GmbH. Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 2 / 57...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheit und Verantwortung ..................4 Allgemeine Sicherheitshinweise ..................... 4 Bestimmungsgemäße Verwendung ....................4 Installation ............................5 Störsicherheit ........................... 6 Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise ................. 6 Kompatibilitäts-Hinweis ....................7 Allgemeines ......................... 8 Betriebsarten ........................... 8 Funktionsdiagramm .......................... 9 Power – LED / Fehlermeldungen ....................10 Elektrische Anschlüsse ....................
  • Seite 4: Sicherheit Und Verantwortung

    Sicherheit und Verantwortung Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
  • Seite 5: Installation

    Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
  • Seite 6: Störsicherheit

     Die Leitungsführung darf nicht parallel zu Energieleitungen und anderen störungsbehafteten Leitungen erfolgen Siehe hierzu auch das motrona Dokument „Allgemeine Regeln zu Verkabelung, Erdung und Schaltschrankaufbau“. Dieses finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link https://www.motrona.com/de/support/allgemeine-zertifikate.html Reinigungs-, Pflege- und Wartungshinweise Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht angefeuchtetes...
  • Seite 7: Kompatibilitäts-Hinweis

    Kompatibilitäts-Hinweis Dieses Produkt ist ein Nachfolgemodell des tausendfach bewährten Wandlers IP251. Dieser Wandler ist in der Lage, den Vorgängertyp funktionell zu ersetzen, jedoch ergeben sich bei der Parametrierung sowie dem elektrischen Anschluss geringfügige Unterschiede. Nachfolgend sind die wesentlichen Unterschiede dieses Produktes gegenüber dem Vorgängermodell aufgelistet.
  • Seite 8: Allgemeines

    Allgemeines Das Gerät ist als Signalwandler mit Steuereingängen konzipiert, welcher die entsprechenden Sensor- oder Encoder - Informationen in ein paralleles Signal umwandelt. Ebenso ist es möglich serielle Daten in ein paralleles Format umzuwandeln. Durch die umfangreichen Funktionen und Betriebsarten ist es außerdem universell einsetzbar. Betriebsarten Grundsätzlich sind alle Funktionen im Parameter Menü...
  • Seite 9: Funktionsdiagramm

    Funktionsdiagramm Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 9 / 57...
  • Seite 10: Power - Led / Fehlermeldungen

    Power – LED / Fehlermeldungen Das Gerät besitzt eine grüne LED auf dessen Frontfolie. Diese leuchtet dauerhaft, sobald die Versorgungsspannung des Gerätes angelegt wurde. Tritt ein Fehler auf, blinkt die LED im 1 Hz Takt. Besteht der Fehler nicht mehr, leuchtet die LED automatisch wieder dauerhaft und die Parallelausgänge reagieren wieder auf das derzeit anstehende Messergebnis.
  • Seite 11: Elektrische Anschlüsse

    Elektrische Anschlüsse Die Klemmen sollten mit einem Schlitz-Schraubendreher (Klingenbreite 2mm) angezogen werden. DC-Spannungsversorgung (X1) Über die Klemme X1 Pin 1 und 2 kann das Gerät mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30 VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt u.a. von der Höhe der Versorgungsspannung und der Einstellung ab und liegt bei ca.
  • Seite 12: Inkremental-Geber-Eingang (X2)

    Inkremental-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 3, 4, 5 und 6 steht ein Anschluss für verschiedene inkrementelle Signale zur Verfügung. RS422 HTL DIFFERENTIAL HTL PNP HTL NPN Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 12 / 57...
  • Seite 13 Fortsetzung „Inkremental-Geber-Eingang (X2)“: HTL NPN (NAMUR) TTL (PNP) Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“. Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt. Hinweis für mechanische Schaltkontakte: Sollten ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle verwendet werden, muss an den Anschlussklemmen zwischen GND(-) und dem entsprechenden Eingang (+) ein handelsüblicher, externer Kondensator von ca.
  • Seite 14: Ssi-Absolutwert-Geber-Eingang (X2)

    SSI-Absolutwert-Geber-Eingang (X2) An Klemme X2 Pin 1, 2, 3, 4 steht der SSI Anschluss für den MODE MASTER zur Verfügung. An Klemme X2 Pin 3, 4, 5, 6 steht der SSI Anschluss für den MODE SLAVE zur Verfügung. Anschluss für MODE Master: Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 14 / 57...
  • Seite 15 Fortsetzung „SSI-Absolutwert-Geber-Eingang (X2)“: Anschluss für MODE Slave: Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 15 / 57...
  • Seite 16: Start-Stop-Geber Eingänge (X2)

    Start-Stop-Geber Eingänge (X2) An Klemme X2 - Pin 1+2 steht der RS422 Anschluss für den Init Impuls im „MODE MASTER“ zur Verfügung. (Gerät erzeugt Init Impuls selber!). An Klemme X2 - Pin 5+6 steht der RS422 Anschluss für den Init Impuls im „MODE SLAVE“ zur Verfügung.
  • Seite 17: Control-Eingänge (X3)

    Control-Eingänge (X3) An Klemme X3 Pin 2,3 und 4 stehen drei Control-Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur Verfügung. Control Eingang 1 (Ctrl. In 1) und Control Eingang 2 (Ctrl. In 2) sind im COMMAND MENU frei konfigurierbar und werden für extern auszulösende Funktionen wie z. B. Rücksetzen des Messergebnisses oder zum Einfrieren des Parallelausganges verwendet.
  • Seite 18: Parallel-Ausgang (X5) / Com+ (X3)

    Parallel-Ausgang (X5) / COM+ (X3) Bei den Parallelausgängen handelt es sich um 25 kurzschlussfeste Push-Pull-Ausgänge. Die gemeinsame, unabhängige Versorgungsspannung der Ausgänge wird an Klemme X3 - Pin 5 (COM+) angelegt. Die Versorgungsspannung an COM+ sollte +27 V nicht überschreiten, da ansonsten die Dauer-Kurzschluss-Festigkeit der Ausgänge nicht mehr gewährleistet ist.
  • Seite 19: Serielle Schnittstelle (X4)

    Serielle Schnittstelle (X4) An Klemme X4 steht eine serielle USB Schnittstelle (Mini-USB) zur Verfügung. Die USB Schnittstelle kann wie folgt verwendet werden:  Zur Parametrierung des Gerätes bei der Inbetriebnahme  Zum Ändern von Parametern während des Betriebes  Zum Auslesen von Istwerten über PC 115200 Baud Die serielle USB Kommunikation erfolgt mit einer Baudrate von „...
  • Seite 20: Parameter / Menu-Übersicht

    Parameter / Menu-Übersicht Die Parametrierung des Gerätes erfolgt über die serielle Schnittstelle mit Hilfe eines PCs und der Bedienersoftware OS6.0. Den Link zum kostenlosen Download finden Sie auf Seite 2. Dieser Abschnitt zeigt die Übersicht der einzelnen Menüs und deren Parameter. Der Menüname ist jeweils fett geschrieben, die zugehörigen Parameter sind direkt unter dem Menünamen angeordnet.
  • Seite 21 Fortsetzung „Parameter / Menu-Übersicht“: Menu / Parameter PARALLEL MENU PARALLEL MODE PARALLEL INV. PARALLEL VALUE PARALLEL UPDATE TIME (s) PIN 25 FUNCTION COMMAND MENU INPUT 1 ACTION INPUT 1 CONFIG INPUT 2 ACTION INPUT 2 CONFIG INPUT 3 ACTION (FACTORY SETTINGS) INPUT 3 CONFIG (ACTIVE HIGH) LINEARISATION MENU P1(X)
  • Seite 22: General Menu

    General Menu MODE (Betriebsart) Dieser Parameter legt fest, welche Messfunktion (Betriebsart/Mode) das Gerät erfüllen soll. NOT DEFINED Betriebsart: Nicht definiert, Aussteuerung und Messergebnisse sind Null FREQUENCY Betriebsart: Frequenzwandler, Inkrementelle Signale COUNTER Betriebsart: Zähler, Inkrementelle Signale Betriebsart: Absolutwertwandler, SSI Signale (ersetzt IP251) START / STOP Betriebsart: Start / Stop - Schnittstellenwandler ENCODER PROPERTIES...
  • Seite 23 Fortsetzung „General Menu“: LINEARIZATION MODE Dieser Parameter definiert die Linearisierungsfunktion. Hinweise im Anhang beachten! Keine Linearisierung 1 QUADRANT Linearisierung im 1. Quadranten 4 QUADRANT Linearisierung in allen 4 Quadranten BACKUP MEMORY (Nullspannungssicherung) (Hinweis: Nur für MODE: „COUNTER“ relevant!) Keine Nullspannungssicherung Nullspannungssicherung aktiv.
  • Seite 24: Mode Frequency

    Mode Frequency In diesem Menu wird der Betrieb als Frequenzwandler (inkrementelle Signale) definiert. Je nach eingestellter Betriebsart ist nur Kanal A oder beide Kanäle (Kanal A und Kanal B) aktiv. FREQUENCY MODE Dieser Parameter legt fest, welche Betriebsart der Frequenzmessung gewünscht wird. A ONLY Einkanalige Frequenzmessung (nur für Kanal A).
  • Seite 25 Fortsetzung „Mode Frequency“: WAIT TIME 1 (S) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken an Kanal A, bei der das Gerät die Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME 1 werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.
  • Seite 26 Fortsetzung „Mode Frequency“: AVERAGE FILTER 1 ( Mittelwertbildung Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion bei instabilen Frequenzen an Eingang A zur Glättung der Ausgabe am Parallelausgang. Bei Filtereinstellung 5 … 16 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion. Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling-Zyklen. z.B.
  • Seite 27 Fortsetzung „Mode Frequency“: SAMPLING TIME 2 (S) Der eingestellte Wert entspricht der minimalen Messzeit (für Kanal B) in Sekunden. Die Sampling Time dient als Filter bei unregelmäßigen Frequenzen. Dieser Parameter beeinflusst direkt die Reaktionszeit des Gerätes. 0,001 Minimale Messzeit in Sekunden Default Wert 9,999 Maximale Messzeit in Sekunden...
  • Seite 28 Fortsetzung „Mode Frequency“: AVERAGE FILTER 2 ( Mittelwertbildung Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion bei instabilen Frequenzen an Eingang B zur Glättung der Ausgabe am Parallelausgang. Bei Filtereinstellung 5 … 16 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion. Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling-Zyklen. z.B.
  • Seite 29: Mode Counter

    Mode Counter In diesem Menu wird der Betrieb als Positionswandler für inkrementelle Signale (Impuls-, Summen-, Differenz-, Vor- oder Rückwärtszähler) definiert. Input A und B sind aktiv. COUNT MODE Auswahl der Zählerkonfiguration. Eingang A ist der Zähleingang. A SINGLE Eingang B bestimmt die Zählrichtung: „LOW“...
  • Seite 30 Fortsetzung „Mode Counter“: ROUND LOOP VALUE Definiert die Anzahl der Geberschritte, wenn eine Rundlauf-Funktion gewünscht wird. (Nur für COUNT MODE: A SINGLE und A/B x 90) kein Rundlauf … 99999999 Schrittzahl für die Rundlauf-Funktion Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 30 / 57...
  • Seite 31: Mode Ssi

    Mode SSI In diesem Menu wird der Betrieb als Absolutwertwandler (SSI Signale) definiert. SSI MODE SSI Einstellung der Betriebsart: Maser oder Slave Abhängig vom SSI MODE sind unterschiedliche Klemmen für den SSI CLK zu verwenden! (Mode Master: Klemme X2 – Pin 1 u. 2 / Mode Slave: Klemme X2 – Pin 5 u. 6) MASTER Master-Betrieb: Takt für SSI-Geber wird vom Gerät erzeugt.
  • Seite 32 Fortsetzung „Mode SSI“: LOW BIT (für Bit-Ausblendung) Definiert das niedrigste, auszuwertende Bit (LSB) der Bit-Ausblendung. Sollen alle Bits ausgewertet werden, muss LOW BIT auf „01“ eingestellt sein. Kleinster Wert … Größter Wert SSI OFFSET Bei einem „RESET/SET VALUE“ Befehl (über Control-Eingang oder PC-Bedieneroberfläche) wird der noch nicht skalierte, aktuell erfasste Positionswert (nach Bitausblendung und eventuell vorgenommener Gebernullpunktverschiebung) in den Parameter „SSI OFFSET“...
  • Seite 33: Mode Start/Stop

    Mode Start/Stop In diesem Menü wird der Betrieb als Start / Stop – Schnittstellenwandler definiert. INIT MODE Betriebsart: Maser oder Slave Abhängig vom gewählten INIT MODE sind unterschiedliche Klemmen für den Init Impuls zu verwenden! (Mode Master: Klemme X2 – Pin 1 u. 2 / Mode Slave: Klemme X2 – Pin 5 u. 6) MASTER Master-Betrieb: Init Impuls wird vom Gerät erzeugt.
  • Seite 34 Fortsetzung „Mode Start/Stop“: CIRCUMFERENCE (mm) Einstellung der Bezugsgröße (in „mm“) für eine Winkelmessung. Einzustellen ist hier die zurückgelegte Strecke (z.B. Umfang), bei welcher der nachfolgende Ausgabewert (ROUND LOOP VALUE) erzeugt werden soll. (Hinweis: Nur für OPERATIONAL MODE: „ANGLE“) 00000.001 Kleinster Wert 01000.000 Default Wert 99999.999...
  • Seite 35: Serial Menu

    Serial Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für die serielle Schnittstelle definiert. UNIT NUMBER Mit diesem Parameter können serielle Geräteadressen eingestellt werden. Den Geräten können Adressen zwischen 11 und 99 zugeordnet werden. Adressen die eine „0“ enthalten sind nicht erlaubt, da diese als Gruppen-bzw.
  • Seite 36 Fortsetzung „Serial Menu“: SERIAL PROTOCOL Legt die Zeichenfolge für Befehls- oder Zeitgesteuerte Übertragungen fest (xxxxxxx = Wert SERIAL VALUE). Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit Nr. und die Übertragung beginnt direkt mit dem Messwert, was einen schnelleren Übertragungszyklus ermöglicht. Sendeprotokoll = Unit Nr., +/-, Daten, LF, CR Sendeprotokoll = +/-, Daten, LF, CR SERIAL TIMER (S) Einstellbarer Zeitzyklus in Sekunden zur automatischen (zyklischen) Übertragung des SERIAL VALUE über die...
  • Seite 37 MODBUS Mit diesem Parameter kann das Modbus-Protokoll aktiviert und die Modbus-Adresse eingestellt werden. (Für Details zur Kommunikation mit Modbus +-Protokoll siehe Zusatzbeschreibung Modbus_RTU) Serielle Schnittstelle verwendet das Lecom-Protokoll (Motrona Standard) Serielle Schnittstelle verwendet das Modbus RTU Protokoll 1 … 247 Der eingestellte Wert ist die Modbus-Adresse des Gerätes.
  • Seite 38: Parallel Menu

    Parallel Menu In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für den Parallel Ausgang definiert. Der Parallelausgang bezieht sich immer auf das skalierte Messergebnis „Measurement Result“! PARALLEL MODE Bestimmt das Ausgabeformat des Parallelausgangs sowie die Quelle der Eingangsdaten wie folgt: Paralleles Ausgangsformat als Binär - Code. BINÄR Datenquelle: Messergebnis in „Measurement Result“.
  • Seite 39 Fortsetzung „Parallel Menu“: PIN 25 FUNCTION Bestimmt die Funktion des 25. Parallelausganges. DATA OUTPUT Pin 25 ist normaler Datenausgang. (Bit 25) DATA STABLE Pin 25 signalisiert, dass Daten stabil sind. (LOW). ERROR HIGH Pin 25 signalisiert, dass Error ansteht. (ACTIVE HIGH) ERROR LOW Pin 25 signalisiert, dass Error ansteht.
  • Seite 40: Command Menu

    Command Menu INPUT 1 ACTION (Funktion Eingang 1) Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs „Ctrl. In 1“ fest. (s) = stat. Schaltverhalten (Pegelausw.)  INPUT CONFIG muss auf ACTIVE LOW/HIGH gesetzt sein. (d) = dyn. Schaltverhalten (Flankenausw.)  INPUT CONFIG muss auf RISING/FALLING EDGE gesetzt sein. Keine Funktion.
  • Seite 41 Fortsetzung „Command Menu“: INPUT 1 CONFIG Dieser Parameter legt das Schaltverhalten für „Ctrl. In 1“ fest. ACTIVE LOW Aktivierung bei „LOW“ (statisch) ACTIVE HIGH Aktivierung bei „HIGH“ (statisch) RISING EDGE Aktivierung bei ansteigende Flanke (dynamisch) FALLING EDGE Aktivierung bei abfallende Flanke (dynamisch) INPUT 2 ACTION Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs Ctrl.
  • Seite 42: Linearization Menu

    Linearization Menu In diesem Menü werden die Linearisierungspunkte definiert. Die Linearisierungsfunktion bezieht sich immer auf das skalierte Messergebnis „Measurement Result“! Beschreibung und Beispiele der Linearisierungsfunktion siehe Anhang. P1(X) … P24(X) X-Koordinate der Linearisierungspunkte. Das ist der Wert, den das Gerät ohne Linearisierung in Abhängigkeit des Eingangssignals erzeugen würde. -99999999 Kleinster Wert Default Wert...
  • Seite 43: Anhang

    Die im SERIAL MENU definierten Codestellen (SERIAL VALUE) können jederzeit von einem PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von Motrona-Geräten basiert auf dem Drivecom-Protokoll entsprechend ISO 1745 oder dem Modbus RTU-Protokoll. Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO (Drivecom), siehe www.motrona.de...
  • Seite 44: Parameterliste / Serielle Codes

    Parameterliste / Serielle Codes Menü Name Code Default GENERAL MENU MODE GENERAL MENU ENCODER PROPERTIES GENERAL MENU ENCODER DIRECTION GENERAL MENU FACTOR -99999999 99999999 GENERAL MENU DIVIDER -99999999 99999999 GENERAL MENU ADDITIVE VALUE -99999999 99999999 GENERAL MENU LINEARIZATION MODE GENERAL MENU BACKUP MEMORY GENERAL MENU FACTORY SETTINGS...
  • Seite 45 Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menu Name Code Default MODE START/STOP INIT MODE MODE START/STOP SAMPLING TIME (ms) 16000 4000 MODE START/STOP INIT PULSE TIME (µs) MODE START/STOP VELOCITY (m/s) 999999 280000 MODE START/STOP OPERATIONAL MODE MODE START/STOP OFFSET -99999999 99999999 MODE START/STOP CIRCUMFERENCE (mm)
  • Seite 46 Fortsetzung „Parameterliste / Serielle Codes“: Menu Name Code Default LINEARIZATION MENU P3(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P4(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P4(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P5(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P5(Y) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P6(X) -99999999 99999999 LINEARIZATION MENU P6(Y) -99999999 99999999...
  • Seite 47: Serielle Codes Der Commands

    Serielle Codes der Commands: Serial Code Command RESET/SET FREEZE DISPLAY SSI ZERO POSITION RESET/SET COUNTER A RESET/SET COUNTER B LOCK COUNTER A LOCK COUNTER B RESET MIN/MAX FACTORY SETTINGS CLEAR LOOP TIME SERIAL PRINT ACTIVATE DATA STORE DATA TESTPROGRAM Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 47 / 57...
  • Seite 48: Linearisierung

    Linearisierung Mit Hilfe dieser Funktion kann ein lineares Eingangssignal in eine nichtlineare Darstellung umgewandelt werden (oder umgekehrt). Es stehen bis zu 24 Linearisierungspunkte zur Verfügung, die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden können. Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten findet automatisch eine lineare Interpolation statt. Es empfiehlt sich, an Stellen mit starker Kurvenkrümmung möglichst viele Punkte zu setzen, wohingegen an Stellen mit schwacher Krümmung nur wenige Punkte ausreichend sind.
  • Seite 49 Anwendungsbeispiel Linearisierung: Das untenstehende Bild zeigt eine Wasserschleuse, bei welcher die Öffnungsweite über einen Drehgeber erfasst und zur Anzeige gebracht werden soll. Der Geber erzeugt in dieser Anordnung ein Signal proportional zum Drehwinkel φ, gewünscht ist jedoch die direkte Anzeige der Öffnungsweite "d"...
  • Seite 50: Ssi-Wert Einlesen

    SSI-Wert einlesen Die empfangenen Daten werden intern immer auf 32 Bit Datenlänge aufgefüllt. Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 50 / 57...
  • Seite 51: Interne Verarbeitung Und Berechnung Ssi Daten

    Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 51 / 57...
  • Seite 52 Fortsetzung: „Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten“ Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 52 / 57...
  • Seite 53 Fortsetzung: „Interne Verarbeitung und Berechnung SSI Daten“ Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 53 / 57...
  • Seite 54: Betriebsarten / Op Modes Der Start Stop - Schnittstelle

    Betriebsarten / OP Modes der Start Stop - Schnittstelle Das Gerät unterstützt die folgenden Betriebsarten: • MASTER - Der Init Impuls für den angeschlossenen Geber wird vom Gerät erzeugt. - Die beiden Init-Anschlüsse (INIT OUT, /INIT OUT) sind in diesem Fall als Ausgänge konfiguriert.
  • Seite 55 Fortsetzung „Betriebsarten / OP Modes der Start Stop - Schnittstelle“: • ANGLE (Winkelmessung) Bei der Winkelmessung kann der gewünschte Positions- bzw. Winkelausgabewert je Umdrehung mittels Parameter „ROUND LOOP VALUE“ vorgegeben werden. Dieser Ausgabewert wird dann erzeugt, sobald die zurückgelegte Strecke (z.B. Umfang), welche als Bezugsgröße im Parameter „CIRCUMFERENCE (in mm)“...
  • Seite 56: Abmessungen

    Abmessungen Zp210_01a_oi_d.docx / Apr-20 Seite 56 / 57...
  • Seite 57: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten: Anschluss: Anschlussart: Schraubklemmen, 1,5 mm² / AWG 16 25 pol. SUB-D Buchse für Parallelausgang Spannungsversorgung DC: Eingangsspannung: 18 … 30 VDC Schutzschaltung: Verpolungsschutz Stromaufnahme: ca. 30 mA (unbelastet) Absicherung: extern: T 0,5 A Geberversorgung: Ausgangsspannung: 5 VDC und 24 VDC (ca.1 V kleiner als Eingangsspannung) Ausgangsstrom: max.

Diese Anleitung auch für:

Ip210Pp210Zp210

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