Abb. 4:
Belastbarkeit des
Netzgerätes in
Abhängigkeit von
Elektrodenlänge
und Hochspan-
nungskabellänge
3.5 Maximale aktive Elektrodenlänge und Länge des
Hochspannungskabels
Die Länge des Hochspannungskabels und die aktive Elektrodenlänge
sind begrenzt. Durch die abgeschirmten Hochspannungskabel wird der
Transformator im Netzgerät kapazitiv belastet. Die maximale Belastbarkeit
ergibt sich als Funktion der gesamten aktiven Elektrodenlänge und der
Gesamtlänge aller Hochspannungskabel. In Abb. 4 ist dieser Zusammen-
hang für EXR50-Elektroden dargestellt.
Σ aktive Elektrodenlängen [m]
15
10
5
10
20
30
Beispiel: Die maximal mögliche Gesamtkabellänge bei 3 Metern aktiver
Elektrodenlänge beträgt 32 Meter.
3.6 Anschluss der Versorgungsspannung
Die Versorgungsspannung wird über die Netzanschlussleitung (1, Abb. 1)
mit einem Schutzkontaktstecker (je nach Länderausführung) angeschlos-
sen; Überspannungskategorie II.
Achtung!
Das versorgende Netz muss mit einer Überstromschutzeinrichtung für
einen Nennstrom 16 A und einem Ausschaltvermögen 4 kA ausgerüs-
tet sein. Damit bei stillstehender Materialbahn keine Hochspannung an
den Elektroden anliegt, wird empfohlen, die Versorgungsspannung des
Netzgerätes über einen Maschinenkontakt freizugeben. Steht die Materi-
albahn still oder ist die Maschine nicht in Betrieb, liegt dann keine Hoch-
spannung an den Elektroden an.
Bei externer Absicherung des Netzgerätes wird folgender Leitungsschutz-
schalter empfohlen: Auslöse-Charakteristik 2A/K nach DIN EN 60947-2.
erlaubter
Bereich
40
50
Σ Kabellängen [m]
14
BA-de-2018-2006_ES53