• Das versorgende Netz muss mit einer Überstromschutzeinrichtung für
einen Nennstrom 16 A und einem Ausschaltvermögen 4 kA ausge-
rüstet sein. Damit bei stillstehender Materialbahn keine Hochspannung
an den Elektroden anliegt, wird empfohlen, die Versorgungsspannung
des Netzgerätes über einen Maschinenkontakt freizugeben. Steht die
Materialbahn still oder ist die Maschine nicht in Betrieb, liegt dann keine
Hochspannung an den Elektroden an (siehe
Versorgungsspannung", Seite
• Vor der Inbetriebnahme hat sich der Anwender von der korrekten
Installation und Montage des Netzgerätes und der Entladeelektroden
zu vergewissern. Danach kann die Versorgungsspannung eingeschal-
tet werden (siehe
• Das Netzgerät ist in regelmäßigen Abständen auf seine korrekte Funk-
tion zu überprüfen. Der Anschlussbereich der Hochspannungskabel
muss frei von Verschmutzungen sein (siehe
Seite
17).
• Achten Sie besonders darauf, dass die Elektroden nicht verschmutzt
sind. Verschmutzungen führen zu Störungen und vorzeitigem Ver-
schleiß der Geräte.
• Bei einer Reinigung die Elektrode nicht einweichen und die Emissions-
spitzen nicht beschädigen; vor jeder erneuten Inbetriebnahme muss
das Lösungsmittel vollständig verdampft sein (siehe
"Entladeelektroden", Seite 17, Kapitel 6 "Störungsbeseitigung",
Seite
18).
• Ex-Hinweis:
Ex!
Es dürfen ausschließlich die in der Ersatzteilliste angegebenen
Sicherungen nach Norm IEC 60127-2/5 verwendet werden; bei Nicht-
einhaltung erlischt die Ex-Zulassung (siehe
gung", Seite
• Potentielle Gefährdung von Trägern von Herzschrittmachern.
Eine Annäherung des Brustkorbes näher als 3,5 cm an die Emissions-
spitzen der Entladeelektrode oder eine flächenhafte Berührung mehre-
rer Emissionsspitzen (eine Spitze alleine ist unkritisch) mit der Hand
kann zu einer vorübergehenden Umschaltung des Schrittmachers in
den Störmodus führen. Bei einer dauerhaften Annäherung oder Berüh-
rung kann es dadurch zu Problemen kommen.
Wo es zu einer Annäherung des Brustkorbes näher als 3,5 cm an die
Emissionsspitzen der Entladeelektrode oder zu einer gleichzeitigen
Berührung mehrerer Emissionsspitzen kommen kann sind entspre-
chende Warnhinweise anzubringen.
• Beim Betrieb der Elektroden kann Ozon entstehen. Die in der Nähe der
Elektroden entstehende Ozonkonzentration hängt von einer Vielzahl
von Randbedingungen wie Einbauort, Elektrodenstrom und -spannung,
14).
Kapitel 4.1 "Inbetriebnahme", Seite
18).
10
Kapitel 3.6 "Anschluss der
16).
Kapitel 5.1 "Netzgerät",
Kapitel 5.2
Kapitel 6 "Störungsbeseiti-
BA-de-2018-2006_ES53