Serie
Produktspezifische Sicherheitshinweise
Vor der Inbetriebnahme durchlesen.
Siehe Übersicht 11 für Sicherheitshinweise und Seiten 11 bis 15 für Sicherheitshinweise
zu Antrieben und Signalgebern.
Bedienungsanweisungen
Achtung
1. Variable Einstellung der Stoßdämpferkapazität
Zum
weichen
Anhalten
Einstellschraube (M4) des Anschlags und drehen Sie das Einstellrad
entsprechend des Energiewerts des Werkstücks, bis die Position für
die optimale Energieabsorption (Wert der Widerstandskraft) erreicht
ist. Eine Drehung des Einstellrades im Uhrzeigersinn verringert die
Widerstandskraft, eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn erhöht sie.
Nachdem das Einstellrad korrekt eingestellt wurde, ziehen Sie die
Einstellschraube fest an, um das Einstellrad zu fixieren.
Anzugsmoment der Einstellschraube (M4): 1,5 N·m
Anm. 1) Vorsicht bei der Einstellung: Gehen Sie bei der Einstellung der
Stoßdämpfer-Widerstandskraft vom Höchstwert aus und stellen Sie von
diesem ausgehend niedrigere
Werte ein. Ist die Energie des
transportierten
Werkstücks
größer als die Widerstandskraft
des Stoßdämpfers, wirkt eine zu
hohe Last auf den Kipphebel
und
es
kann
zu
Beschädigungen kommen.
Anm. 2) Wenn das Einstellrad
gedreht wird, ändert sich der
Hub des Stoßdämpfers (4
Hübe bis 6 Hübe), und der
Wert der Widerstandskraft
des Stoßdämpfers kann geändert werden. Durch eine Änderung des
Hubs ändert sich auch der Winkel des Hebels.
Anm. 3) Sollte auch nach Einstellung des Stoßdämpfers nach der
obigen Methode die Stoßdämpfung nicht sanft erfolgen, wenden
Sie sich bitte an SMC.
2. Änderung der Stopprichtung und der
Position des Druckluftanschlusses
Stopprichtung und Position des Druckluftanschlusses können in
90° -Schritten (bzw. 180° -Schritten bei ø20) geändert werden.
Setzen Sie einen flachen Schraubendreher in die Kerbe an der
Führungsstange ein und lösen Sie diese. Der Kipphebel kann nur
frei gedreht werden. Bei der Ausführung mit ø32 ist der Kipphebel
in 90° -Schritten schwenkbar. Bei der Ausführung mit ø20 kann der
Kipphebel um 180°gedreht werden.
Anzugsmoment Führungsstange
20
32
ø
: 1,5 Nm
ø
3. Austauschen des Stoßdämpfers bei der Instandhaltung
Lösen Sie die Innensechskantschraube auf dem Anschlag und
die Einstellschraube (M4), die den Stoßdämpfer sichert, und
entfernen Sie dann den Anschlag von der Hebelhalterung. Neigen
Sie den Kipphebel um 90° und ziehen Sie den Stoßdämpfer
heraus, nachdem das Einstellrad entfernt wurde.
∗Hinweise zur Montage
Ziehen Sie nach dem Wiedereinsetzen des Stoßdämpfers alle
Bolzen und Befestigungsschrauben gut fest und fetten Sie das
Stoßdämpfer-Kolbenstangenende.
Anzugsdrehmoment
Einstellschrauben (M4):
Für alle Größen:
1,5 Nm
Innensechskantschrauben
(M4): Für alle Größen: 1,5 Nm
RSH
eines
Werkstücks
lösen
Sie
Einstell-
schraube
(M4)
Einstellrad
Anschlag
Führungs-
stange
: 3,0 Nm
Einstellrad
Anschlag
Einstellschraube
(M4)
Rasthebel
Stoßdämpfer
Gefahr
1. Verwenden Sie das Gerät nur innerhalb der an-
gegebenen Betriebsbereichsgrenzen.
die
Werden beim Betrieb die Grenzwerte überschritten, wirken über-
mäßige Stoß- bzw. Vibrationskräfte auf den Stopperzylinder und
Schäden können verursacht werden.
Achtung
1. Achten Sie darauf, dass keine Paletten auf den
Zylinder aufprallen, solange sich der Kipphebel
in aufrechter Stellung befindet.
Wenn bei der Ausführung mit Kipphebel und integriertem
Stoßdämpfer eine nachfolgende Palette auf den Zylinder aufprallt
und der Kipphebel aufrecht steht, wird die gesamte Energie der
Palette auf das Zylindergehäuse übertragen.
2. Anhalten in Zwischenstellung einer direkt an ei-
nem Zylinder montierten Last.
Der im Katalog angegebene Betriebsbereich gilt nur für das Stoppen von Pal-
etten auf Transportbändern. Wird der Stopperzylinder zum Anhalten von direkt
an einen Zylinder oder ein anderes Gerät montierten Lasten verwendet, wirkt
eine Querlast als Zylinderschub. Wenden Sie sich in solchen Fällen an SMC.
Achtung
1. Wenden Sie kein Drehmoment auf die Kolbenstange an.
Bauen Sie den Zylinder so ein, dass seine Kontaktfläche parallel
zur Kontaktfläche der Palette ausgerichtet ist, um zu verhindern,
dass Drehmomente auf die Kolbenstange übertragen werden.
2. Die gleitenden Teile von Kolbenstange bzw. Führungsstange
dürfen nicht zerkratzt oder verbeult werden.
Kratzer und Beulen können die Dichtung beschädigen und zu
Luft-Leckagen bzw. Fehlfunktionen führen.
3. Bei inkorrekter Einstellposition des Förderbands besteht die Ge-
fahr, dass der Hebel von Paletten oder anderen transportierten
Gegenständen berührt wird (Überstand auf der Stoßdämpfer-
seite). Beim Einbau des Zylinders die Maßangaben gemäß Anm. 7
besonders zu beachten.
Achtung
1. Achten Sie bei Zylindern mit Verriegelungsmechanismus
darauf, dass bei verriegeltem Kipphebel keine äußeren
Kräfte von der gegenüberliegenden Seite zugeführt werden.
Senken Sie den Zylinder ab, bevor Sie das Transportband
einstellen bzw. die Palette bewegen.
2. Achten Sie bei Zylindern mit Verriegelungsmechanismus darauf,
dass bei verriegeltem Kipphebel Palette und Rolle nicht kollidieren.
Wenn die Palette mit der Rolle im verriegelten Zustand kollidiert,
kann es zu Fehlfunktionen des Kipphebels kommen. (Der Kipphebel
wird bei vollständig eingefahrenem Zylinder freigegeben.)
3. Einklemmgefahr beim Zylinderbetrieb
Während des Zylinderbetriebs bewegt sich der Kipphebelhalter auf
und ab. Achten Sie darauf, sich nicht die Hände bzw. Finger
zwischen dem Zylinderkopf und dem Kipphebelhalter einzuklemmen.
4. Achten Sie darauf, dass weder Wasser noch
Schneidöl oder Staub auf das Gerät gelangen.
Andernfalls kann es zu Öl-Leckagen und Fehlfunktionen des Stoßdämpfers kommen.
5. Der Stopp-Zustand des Werkstücks kann sich je nach
Änderungen der Umgebungstemperatur oder säkularen
Änderungen der Widerstandskraft des Stoßdämpfers ändern.
Überprüfen Sie regelmäßig den Stopp-Zustand, und stellen Sie die
Stoßdämpfer-Widerstandskraft in angemessenen Intervallen ein.
Auswahl
Montage
Betrieb
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