Wartung und Service
14.9.3
Service von hydraulischen Komponenten
Bei Wartungsarbeiten an der Hydraulik muss die
Maschine ausgeklappt und auf den Boden
abgesenkt sein. Der Hydraulikkreis darf nicht mit
Druck beaufschlagt sein.
Halten Sie sich niemals in der Nähe von mit
Druck gefüllten Hydraulikschläuchen auf. Vor
Wartungsarbeiten am Hydrauliksystem muss
zunächst das Öl im Akkumulator abgelassen
werden.
Halten Sie beim Ersetzen von Dichtungssätzen größtmög-
liche Sauberkeit ein. Achten Sie darauf, dass während der
Arbeit keine Funktionsbereiche der Hydraulikkomponen-
ten beschädigt werden und alle Dichtungen korrekt
montiert werden. Überprüfen Sie auch die Komponenten
auf übermäßigen Verschleiß, wie z.B. Grate oder Kratzer,
die auf Verschmutzungen im Hydrauliksystem oder auf
fehlbelastete Komponenten hinweisen können.
Alle Arbeiten und Reparaturen müssen professionell
durchgeführt werden.
14.9.4
Entlüften des Hydrauliksystems für die
Klappung
Nach Wartungsarbeiten an der Hydraulikanlage muss
dieses stets entlüftet werden.
Fahren Sie die Flügelklappzylinder mehrmals bis zu ihren
Endpositionen aus und ein, bis alle Luft aus den Systemen
entwichen ist.
14.9.5
Entlüften des Hydrauliksystems für den
Säaggregatdruck
Nach dem Eingriff in das Hydrauliksystem muss dieses
entlüftet werden.
Abb. 14.43
1. Schließen Sie einen Schlauch zwischen den Schnell-
kupplungen an der Spitze jedes Flügels an.
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2. Starten Sie das Gebläse und stellen Sie die korrekte
Gebläsedrehzahl ein.
3. Verwenden Sie das iPad und stellen Sie den
maximalen Druck in eine Richtung ein. Warten Sie 10
s.
Stellen Sie dann den maximalen Druck in entgegen-
gesetzter Richtung ein. Warten Sie 10 s.
Wiederholen Sie diesen Vorgang mindestens dreimal.
14.10
Wartung der Batterie
Batterien enthalten ätzende Schwefelsäure.
Lassen Sie daher beim Umgang mit Batterien
Vorsicht walten.
Die Batterie darf nicht getrennt werden, wenn die
Maschine oder der Generator in Betrieb ist, da
ansonsten Funken das beim Laden entstehende
Gas entzünden könnten. Explosionsgefahr!
Beim Kurzschluss von Batterien können Funken
entstehen, die Staub entzünden. Daher ist es
wichtig, dass die Umgebung der Batterie frei von
brennbarem Material ist.
1. Lösen Sie die Klemme am Minuspol. Verwenden Sie
einen Ring-Maulschlüssel. Wenn die Klemme
festoxidiert ist, versuchen Sie, diese mit einem
Abzieher oder durch Loshebeln zu lösen. Schlagen
Sie nie auf die Batteriepole, da dies zu Schäden in der
Batterie führen kann.
2. Prüfen Sie den Zustand der Polklemmen. Bei Bedarf
müssen sie gereinigt oder ausgetauscht werden.
3. Prüfen Sie die Befestigung des Massekabels. Wenn es
oxidiert ist, muss es gereinigt werden, um einen guten
Kontakt zu gewährleisten.
4. Montieren Sie die Batterie und schließen Sie die
Kabel an. Beginnen Sie immer mit dem Pluskabel.
Schmieren Sie die Pole und Polklemmen mit Polfett
oder Kupferpaste.
Wenn die Batterie längere Zeit entladen war, kann es sein,
dass sie sich nicht mehr aufladen lässt.
14.11
Maßnahmen bei längerer Stilllegung
Bei längerem Stillstand ist die Drillmaschine in einem
Gebäude unterzustellen. Dies ist besonders wichtig, um
die Elektronik der Maschine zu schützen.
903243-de; 19.03.2019