11
Beschreibung des Säaggregats
11.1
Die Komponenten des Säaggregats
A
B
Abb. 11.1
A. Saatgutbehälter
B. Andruckrolle (Closing Wheel)
C. Parallelgelenksystem
D. Dosiergehäuse
E. Stützräder
F. Säscheibe
G. Fangrolle
H. Positionssensor, Säaggregat
11.1.1
Saatgutbehälter
Jedes Säaggregat besitzt einen Saatgutbehälter. Jeder
Behälter fasst 100 l. Die Abdeckung des Saatgutbehälters
lässt sich öffnen, wenn Sie die Sperren zusammendrücken.
Eine Feder verriegelt die Abdeckung im geöffneten
Zustand. Zum Schließen der Abdeckung muss die Sperre
wieder entriegelt werden. Drücken Sie den Griff an der
Saatgutbehälterabdeckung nach unten und vergewissern
Sie sich, dass die Abdeckung vollständig geschlossen ist.
Es ist wichtig, dass die Saatgutbehälter ordnungs-
gemäß geschlossen sind, damit der Überdruck im
Dosiergehäuse konstant ist.
11.1.2
Andruckrolle (Closing Wheel)
Die Andruckrolle (Closing Wheel) sorgt dafür, dass die
Saatfurche mit Erde bedeckt wird. Die Andruckkraft der
Andruckrolle (Closing Wheel) kann eingestellt werden.
Zudem ist es möglich, die Rollen in zwei Positionen zu
montieren. Abhängig von den Bodenverhältnissen müssen
ggf. andere Andruckrollen (Closing Wheels) eingesetzt
werden.
903243-de; 19.03.2019
C
H
D
E
F
Abb. 11.2
G
Es gibt folgende Arten von Rädern:
1. Standardräder, werden für die Aussaat von mittel-
großem und großem Saatgut verwendet.
2. Breite Räder, werden für kleinkörniges Saatgut wie
Zuckerrüben und Raps verwendet.
3. Sternförmige Furchenräumer (Spike Wheels) werden
für zähe Böden und nasse Verhältnisse verwendet,
wenn es schwierig ist, die Saatfurche zu schließen.
Sternförmige Furchenräumer (Spike Wheels) unter-
stützen die Maschine beim Schließen der Saatfurche.
4. Profilierte Andruckrollen (Closing Wheels). Gut
geeignet, wenn nach der Saat die Gefahr von
Krustenbildung besteht.
11.1.3
Das Säaggregat ist über ein Parallelgelenksystem und
eine Klemmverbindung mit dem Hauptrahmen verbunden.
Im Parallelgelenksystem befindet sich eine Torsionsfeder
oder ein Hydraulikzylinder. Damit kann ein zusätzliches
Gewicht von 150 kg zum Säaggregat übertragen werden.
Mit der Torsionsfeder kann die Gewichtsübertragung
(Schardruck) einfach in 5 Positionen eingestellt werden.
Mit dem Hydraulikzylinder kann die Gewichtsüber-
tragung (Schardruck) stufenlos verstellt werden.
11.1.4
Am Säaggregat befinden sich zwei Stützräder. Die
Aufhängung der Stützräder macht die Maschine weniger
anfällig für Unebenheiten, was eine bessere
Beschreibung des Säaggregats
2
1
Bei der Montage von sternförmigen Furchen-
räumern (Spike Wheels) muss die Kenn-
zeichnung L auf der rechten Seite mit dem
Text nach innen angebracht werden. Das Rad
mit der Kennzeichnung R wird auf der linken
Seite mit dem Text nach innen angebracht.
Parallelgelenksystem
Stützräder
4
3
53