Zusatzinformationen
Lizenzinformationen
11.2 Lizenzinformationen
Frequenz
EnOcean; 868,3 MHz, ASK-Modulation
Datenkommunikation
Unidirektional
Verschlüsselung
Nach EnOcean Standard: 24-Bit Rolling-Code (RLC), 24-Bit Authentifizierungscode (CMAC) und Datenverschlüs-
selung mit 128 Bit AES
11.3 Reichweite zwischen Sendern und Empfängern
Hinweise zur Funkplanung finden sich im Internet unter: www.enocean.com (Reichweitenplanung für Funksysteme
mit dem EnOcean-Funktstandard.pdf)
Da es sich bei Funksignalen um elektro-magnetische Wellen handelt, nimmt die Feldstärke am Empfänger mit zuneh-
mendem Abstand vom Sender ab. Die Funkreichweite ist begrenzt. Durch Materialien in der Ausbreitungsrichtung
wird die Reichweite weiter verringert. Zwar können Funkwellen Wände durchdringen, doch steigt dabei die
Dämpfung stärker als bei Ausbreitung bei Sichtverbindung.
Material
Holz, Gips, Glas
Backstein, Pressspanplatten
Beton mit Armierung aus Eisen
Die geometrische Form eines Raumes bestimmt die Funkreichweite, da die Ausbreitung nicht strahlförmig erfolgt,
sondern ein gewisses Raumvolumen benötigt. Ungünstig sind enge Flure mit massiven Wänden.
Robuste und zuverlässige Installation im Gebäude erreicht man durch ausreichende Reichweitenreserve. Empfeh-
lungen aus der Praxis:
Reichweite
Bedingungen
> 30 m
Bei sehr guten Voraussetzungen: Großer freier Raum, optimale Antennenausführungen und gute Antennenpositionen.
> 20 m
Mit Mobiliar und Personen im Raum, durch bis zu 5 Gipskarton-Trockenbauwände oder 2 Ziegel-/Gasbetonwände: Für
Sender und Empfänger mit guter Antennenausführung und guten Antennenpositionen.
> 10 m
Mit Mobiliar und Personen im Raum, durch bis zu 5 Gipskarton-Trockenbauwände oder 2 Ziegel-/Gasbetonwände: für
in Wand oder in Raumecke verbaute Empfänger. Oder kleiner Empfänger mit interner Antenne. Auch zusammen mit
Schalter/Drahtantenne auf/nahe Metall. Oder enger Flur.
Abhängig von Armierung und
Senkrecht durch 1-2 Zimmerdecken
Antennenausführungen
Hinter Metallflächen bildet sich ein so genannter "Funkschatten", z.B. hinter metallischen Trennwänden und Metall-
decken, hinter Metallfolien von Wärmedämmungen und massiven Armierungen in Betonwänden. Vereinzelt dünne
Metallstreifen haben kaum Einfluss, beispielsweise die Profile in einer Gipskarton-Trockenbauwand.
Der Winkel, mit dem das gesendete Signal auf die Wand trifft, spielt eine wichtige Rolle. Nach Möglichkeit sollten die
Signale senkrecht durch das Mauerwerk laufen. Mauernischen sind zu vermeiden.
Bei Problemen mit der Empfangsqualität kann der Einsatz eines Funkverstärkers, des so genannten "Repeaters", sehr
hilfreich sein. Er nimmt das Funksignal auf und gibt es weiter, dadurch kann nahezu eine Verdopplung der Reichweite
erzielt werden. Auf 2-level-Funktion umschaltbare Repeater erlauben die Kaskadierung über zwei Repeater.
62 · 10 / 2019 · IMO_498_DE_v0
Reichweitenreduktion
0 - 10 %
5 - 35 %
10 - 90 %
Roto Com-Tec Sensor
Änderungen vorbehalten