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Anhang; Das Funk-Übertragungsverfahren; Sicherheitshinweise; Störung - Was Tun - Hager Rfz064D Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
4. Anhan
4.1 Das Funk-Übertragungsverfahren
Die Zentrale verwendet ein dynamisches Frequenzwechselverfahren über insgesamt 24 Kanäle. Das besondere technische
Merkmal ist, dass diese Kanäle auf zwei Funkbändern (434 MHz und 868 MHz) verteilt sind. Ein spezielles Analyseverfahren
stellt fest, ob ein Übertragungskanal verfügbar ist oder nicht. Ist ein Kanal nicht verfügbar wird auf einen anderen Kanal
gewechselt. Ist ein komplettes Band nicht verfügbar wird auf das andere Band gewechselt.
Gemäß Richtlinien basierend auf der europäischen Norm EN50131 und der deutschen VDE 0833 Teil 1 und 3, muss jede
zum System gehörende Funk-Komponente alle einhundert Sekunden ein Statussignal (Integritätsprüfung) an die Zentrale
senden. Dieses Signal wird von der Zentrale zurück an die Funk-Komponente bestätigt.
Das gleiche Verfahren wird angewendet, wenn zum Beispiel ein Melder ein Alarm- oder Störungssignal zur Zentrale
übermitteln will. Erfolgt keine Bestätigung von der Zentrale so wechselt der Melder den Kanal oder das Band solange bis
eine Bestätigung von der Zentrale erfolgt.
Trotz der hohen Datenrate kommt das System mit sehr kurzen Funk-Übertragungszeiten aus. Die Übertragung einer
Nachricht benötigt ca. 14 ms (Millisekunden).
Durch diese kurzen Übertragungszeiten tritt praktisch überhaupt kein so genannter Funksmog auf. Die jährliche „Funk-
Belastung" entspricht etwa einem durchschnittlichen Handy-Telefonat.

4.2 Sicherheitshinweise

• Wartungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
• Die Komponenten des Systems sind nicht für den Einsatz im Außenbereich vorgesehen.
• Die Geräte sind nur zum bestimmungsgemäßen Gebrauch zu verwenden.
• Zur Reinigung der Komponenten sind diese mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel abzuwischen.
• Der Gehäuseinnenraum der Komponenten ist bei Bedarf nur von einem Servicetechniker zu reinigen.
• Lassen Sie keine Flüssigkeit in das Innere der Geräte eindringen.
• Leere Batterien werden bekannten EAR- Sammelstellen zurückgenommen.
• Bei der Entsorgung nicht entladenen Batterien ist eine Vorsorge gegen Kurzschluss zu treffen.
• Bauliche Veränderungen nach der Installation (z.B. durch Metallstreben, Stahlträger etc.) können zu einer Reduzierung der
Reichweite führen. Daher ist der Errichter vorab unbedingt zu kontaktieren.
• Die Zentrale und System- Komponenten dürfen nicht mit einem Metallgehäuse umbaut werden.
• Die Zentrale und System- Komponenten dürfen nicht mit Metalliclack lackiert werden.
4.3 Störung – Was tun?
Art der Störung
NETZAUSFALL
(nach 30 Minuten)
FUNKSTÖRUNG
STOERUNG GSM- Modul
BATTERIE SCHWACH
BATTERIE AUSFALL
AKKU ZENTRALE
Ursache
Haussicherung ausgefallen?
Spannungsversorgung 230 V ausgefallen? Strom
von Stadtwerken kurzzeitig abgestellt?
Es wurde eine Funkstörung von der
"Funkkanalüberwachung" der Zentrale erkannt.
Das angeschlossene GSM- Modul ist gestört.
Die Batterie des jeweiligen Melders ist fast leer.
Die Batterie eines Melders ist leer.
Akku der Zentrale ist ausgefallen, oder eine
Sicherung ist defekt.
Abhilfe
Überprüfen, ob Haussicherung ausgefallen ist.
Fachbetrieb verständigen
Störung zurücksetzen. Wenn sich die Störung
nicht zurücksetzen läßt, Fachbetrieb
verständigen.
Fachbetrieb verständigen.
Störung zurückstellen. Innerhalb von 30 Tagen
muss die Batterie getauscht werden.
Batterie des angezeigten Melders muss
getauscht werden. Fachbetrieb verständigen.
Fachbetrieb verständigen.
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