Verstellung der Regelhysterese durch die Jumper
VmD (EPB) = Ventilatormaximal-Drehzahl
VmD ist die maximale Ventilatordrehzahl des Lüfters. Sie wird
auch als Effektives Proportional Band (EPB) bezeichnet.
MdV (FVS) = Mindestdrehzahl Ventilator
MdV ist die Bauart bedingte Mindestdrehzahl des Ventilators
bei einer 35 %igen Ausgangsspannung der Regelplatine. Sie
wird auch Fixe Ventilator Spannung (FVS) bezeichnet.
Ausgangsspannung
100 % (230 V)
35 % (ca.80 V)
-5
0
5 10 15 20 25 30 35 40 45 50
MdV (FVS)
JP 1
10
JP 2
15
JP 3
20
JP 4
25
Beispiel:
Jumper JP 4 (MdV) und JP 7 (VmD) gesteckt.
Die maximale Ventilatordrehzahl wird bei einer Tem-
◊
peratur von 40 ° C erreicht.
Die minimale Ventilatordrehzahl stellt sich bei einer
◊
Temperatur von 15 ° C ein.
Werksseitige Einstellung siehe Kapitel „Internes Verdrahtungsschema"
Vorbereitung der
Inbetriebnahme
Nach erfolgreicher Dichtigkeitskontrolle ist die Vakuum-
pumpe mittels der Manometerstation an den Ventilan-
schlüssen des Außenteiles (siehe Kapitel „Dichtigkeits-
kontrolle") anzuschließen und ein Vakuum zu erzeugen.
Vor der ersten Inbetriebnahme des Gerätes und nach
Eingriffen in den Kältekreislauf, müssen die folgenden
Kontrollen durchgeführt und im Inbetriebnahmeprotokoll
dokumentiert werden:
Prüfung aller Kältemittelleitungen und -ventile, bei
◊
Stillstand des Gerätes, mit Lecksuchspray oder Sei-
fenwasser auf Dichtigkeit.
Prüfung der Verbindungsleitungen auf versehentli-
◊
ches Vertauschen von Saug- und Einspritzleitung.
Prüfung der elektrischen Steuerleitung auf korrekte
◊
Zuordnung der Klemmen mit den zugehörigen Kälte-
kreisen.
Falsche Zuordnung von Steuerleitung und Kältekreis
kann einen Defekt der Kompressoren zur Folge haben.
VmD
VmD
VmD
20
30
40
MdV
MdV
MdV
MdV
25
20
15
10
Temperatur (° C)
VmD (EPB)
JP 5
JP 6
JP 7
JP 8
Prüfung der Kältemittelleitungen und der Dämmung
◊
auf Beschädigungen.
Prüfen der elektrischen Verbindungen zwischen den
◊
Innengeräten und dem Außenteil auf richtige Polarität.
Prüfung aller Befestigungen, Aufhängungen etc. auf
◊
ordnungsgemäßen Halt und korrektes Niveau.
Überschreitet die einfache Länge der Kältemittel-
leitung eine Länge von 5 Metern, so ist der Anlage
zusätzlich Kältemittel hinzuzufügen.
VmD
50
Kältemittelnachfüllung
Die für den Betrieb der Anlage erforderliche Kältemittel-
menge befindet sich im Außenteil. Lediglich bei Kälte-
mittelleitungen von über 5 Metern einfacher Länge je
Kreis muß Kältemittel, entsprechend der nachstehenden
Tabelle, ergänzt werden:
Leitungslänge
20
Bis einschließlich 5 m
30
5 m bis max. 15 m
40
50
Gehen Sie zum Füllen folgendermaßen vor:
1. Entfernen Sie die Vakuumpumpe und schließen Sie
den Füllzylinder an.
2. Stellen Sie den geöffneten Zylinder auf eine Waage
und kalibrieren Sie die Waage auf Null.
3. Entlüften Sie den Schlauch in Höhe des Manometer-
verteilerrohres.
4. Legen Sie nach der obigen Tabelle die Füllmenge
fest und öffnen die Saugdruckseite des Manome-
ters, um mit dem Füllvorgang zu beginnen.
5. Schließen Sie das Manometerventil bei Erreichen
der festgelegten Menge.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme hat entsprechend der Bescheinigung
über die Inbetriebnahme zu erfolgen und ist entspre-
chend zu dokumentieren.
Vor der Übergabe
Nachdem alle Bauteile angeschlossen und geprüft wor-
den sind, kann die Anlage in Betrieb genommen werden.
Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktionen
ist vor der Übergabe an den Betreiber eine Funktions-
kontrolle durchzuführen, um eventuelle Unregelmäßig-
keiten während des Gerätebetriebes zu erkennen.
Diese Kontrolle ist abhängig von den montierten Innen-
geräten. In den Bedienungsanleitungen der in Betrieb
zu nehmenden Innengeräten sind die Verfahrenswei-
sen dokumentiert.
Füllmenge pro Meter
–––
30 g/m
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