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Bedienungsanleitung
Probenehmer
PB 150
Probenehmer PB 150
ba74107d03
03/01
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Inhaltszusammenfassung für wtw PB 150

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Probenehmer PB 150 Probenehmer PB 150 ba74107d03 03/01...
  • Seite 2 Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine juristischen Ansprü- che abgeleitet werden können. Passwort Ihr voreingestelltes Passwort lautet: 6299 © Copyright Weilheim 2000, WTW GmbH & Co. KG Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit schriftlicher Genehmigung der WTW GmbH & Co. KG, Weilheim. Printed in Germany.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Überblick ........7 1.1 Lieferumfang .
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Probenahme ........51 6.1 Einzelne Probenahme ..... . . 52 6.2 Automatische Probenahme .
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 10 Technische Daten ......87 11 Anhang........91 11.1 Menübaum .
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis...
  • Seite 7: Überblick

    Überblick Überblick Der Probenehmer PB 150 ist ein für den Einsatz im Freien geeigneter stationärer Probenehmer. Mit dem Probenehmer PB 150 können Sie einfach und zuverlässig zeit-, mengen- und ereignisproportional Proben aus flüssigen Medien entnehmen. Das Probenvolumen ist im Bereich von 20 bis 350 ml einstellbar.
  • Seite 8: Lieferumfang

    Überblick 1.1 Lieferumfang Probenehmer PB 150 Probenflaschen mit Verschlußdeckel (Anzahl je nach Ausführung) 5 m Saugschlauch Schlauchendstück Bedienungsanleitung 1.2 Komponenten des Probenehmers Bedieneinheit mit Bedienfeld Rundverteiler Dosiereinheit Tür für den Steuerungsraum Probenflaschen Tür für den Probenraum...
  • Seite 9: Bedieneinheit

    Überblick 1.2.1 Bedieneinheit Bedienfeld Am Bedienfeld nehmen Sie alle wichtigen Einstellungen vor und star- ten die Probenahme. Das Display zeigt den jeweils aktuellen Zustand des Probenehmers. Über das Display erhalten Sie Auskunft über aktuelle Einstellungen. Mit den Tasten bedienen Sie den Probenehmer. Display Tastenfeld...
  • Seite 10 Überblick Anschlüsse Klemmenkasten mit PG-Verschraubungen Erdungskabel Netzanschluß (Schukosteckdose) Signalanschluß Hinweis Die RS 232-Schnittstelle für die Verbindung des Probenehmers mit einem PC kann je nach Anforderung auf die Leistungsplatine oder auf externe Steckverbindungen aufgelegt werden.
  • Seite 11: Dosiereinheit

    Überblick 1.2.2 Dosiereinheit Die Dosiereinheit befindet sich im oberen Teil des Probenehmers neben der Bedieneinheit. Schlauchanschluß am Dosierrohr Luftanschluß Feststellschraube für Dosierrohr Dichtungspackung Dichtungsring Überwurf Elektroden Dosierrohr Dosierglas Duran 50 Silikonablaufschlauch motorisches Quetschventil...
  • Seite 12: Rundverteiler

    Überblick 1.2.3 Rundverteiler Die Probenflaschen (2) befinden stehen im unteren Teil des Probeneh- mers auf einer Tragewanne (3). Die Befüllung der Flaschen erfolgt durch den Verteiler (1). Der Verteiler (1) wird durch einen Motor mit Impulsgeber angetrieben. Die Positionskontrolle findet durch eine Gabellichtschranke statt. Bei einem Wechsel zur nächsten Probenflasche läuft der Verteiler immer zuerst über Position 1.
  • Seite 13: Ventilsystem

    Überblick 1.2.5 Ventilsystem Das motorische Ventilsystem ist besonders betriebssicher, wartungs- und verschleißfrei. Keines seiner Bauteile berührt das Probenmedium (Wasser / Abwasser). Drehrichtung Druck Drehrichtung Vakuum Ausgang zur Pumpe Vakuum Abquetschrollen Ausgang zur Dosiereinheit Ausgang zur Pumpe Druck Ausgang zum Luftfilter...
  • Seite 14: Ablauf Einer Probenahme

    Überblick 1.3 Ablauf einer Probenahme Eine Probenahme läuft in folgenden Schritten ab. Dosiereinheit und Ansaugschlauch freiblasen: Das Quetschventil verschließt den Probenauslaß. Die Membranpumpe erzeugt Druck und pumpt Luft in das Dosierglas. Dadurch wird im angeschlossenen Ansaug- schlauch stehende Probe verdrängt und der Saugschlauch gereinigt.
  • Seite 15: Probenahmearten

    1.4 Probenahmearten Eine Analysenprobe muß für die jeweilige Entnahmestelle und die dort vorherrschenden Bedingungen repräsentativ sein. Durch verschiedene Entnahmearten passen Sie die Probenahme mit dem PB 150 flexibel an die örtlichen Gegebenheiten an. Folgende Probenahmearten sind möglich: zeitproportionale Probenahme mengenproportionale Probenahme –...
  • Seite 16: Mengenproportionale Probenahme

    Überblick 1.4.2 Mengenproportionale Probenahme Hinweis Für die mengenproportionale Probenahme benötigen Sie zusätzlich einen Durchflußmengenzähler. Die mengenproportionale Probenahme können Sie mit analogem oder digitalem Mengensignal ausführen. analoges die Häufigkeit der Probenahme entspricht der anliegen- Signal den Stromstärke. digitales die Häufigkeit der Probenahme entspricht der Anzahl an Signal Mengenimpulsen pro Zeiteinheit Mengensignal...
  • Seite 17: Ereignisabhängige Probenahme

    Überblick 1.4.3 Ereignisabhängige Probenahme Hinweis Für die ereignisabhängige Probenahme benötigen zusätzlich Sie ein Meßgerät (z. B. pH-Meßgerät), das während eines definierten Ereig- nisses, z. B. Über- oder Unterschreiten eines Grenzwerts ein Signal an den Probenehmer sendet. Ist die ereignisabhängige Probenahme eingestellt, erfolgt eine Probe- nahme nur, wenn der Probenehmer ein Ereignis-Signal empfängt.
  • Seite 18 Überblick...
  • Seite 19: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit Diese Bedienungsanleitung enthält grundlegende Hinweise, die bei Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Probenehmers zu beachten sind. Daher ist diese Bedienungsanleitung unbedingt vor dem Arbeiten vom zuständigen Fachpersonal zu lesen. Die Bedienungsanleitung ständig am Einsatzort des Probenehmers verfügbar halten. Sicherheitshinweise In den einzelnen Kapiteln dieser Bedienungsanleitung weisen die folgenden Sicherheitshinweise auf verschiedene Stufen von Gefahren...
  • Seite 20: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Gesundheitsgefahr. In diesem Fall bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten die Vorschriften im Umgang mit gefährlichen Stoffen einhalten. Die Bedieneinheit des Probenehmers darf nur durch eine von WTW autorisierte Fachkraft geöffnet werden. Gefahren bei Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefähr- Nichtbeachtung der dung für Personen als auch für Umwelt und Gerät zur Folge haben.
  • Seite 21 Vor Rücklieferung bitten wir Sie zur Vermeidung unnötiger Kosten und Verzögerungen folgendes zu beachten: Rückgelieferte Geräte / Teile müssen gereinigt und frei von Gefahr- stoffen sein (Säuren, Laugen, biologischen Lösungen, etc.). Eine ggf. notwendige Reinigung und Entsorgung wird von WTW in Rechnung gestellt.
  • Seite 22 Sicherheit...
  • Seite 23: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Der Probenehmer arbeitet bei einer Umgebungstemperatur von 0 °C bis + 40 °C. Beim Transport von einer kalten in eine warme Umgebung kann durch Kondensatbildung eine Gerätestörung auftreten. Vor der Inbetriebnah- me warten, bis sich der Probenehmer den geänderten Umgebungsbe- dingungen angepaßt hat (siehe auch Kapitel 10 T ECHNISCHE ATEN...
  • Seite 24 Inbetriebnahme Probenehmer auf eine feste, ebene Fläche in der Nähe der Probenehmer Entnahmestelle stellen. vorbereiten Tür zum Probenraum öffnen. Probenflaschen in den Probenraum stellen.
  • Seite 25 Inbetriebnahme Dosiervolumen Tür zum Probenraum schließen. einstellen Türe zum Bedienteil öffnen. Feststellschraube (1) für das Dosierrohr (2) lösen. Dosierrohr (2) in der Höhe verstellen, um das gewünschte Dosiervolumen (zwischen 20 und 350 ml) einzustellen. Saugschlauch Dosierrohr (2) mit der Feststellschraube (1) fixieren. anschließen Saugschlauch mit Gefälle vom Gerät zur Entnahmestelle verle- gen, da sich sonst im Schlauch Ablagerungen bilden können.
  • Seite 26 Inbetriebnahme Signalquelle Externe Signalquelle an den Eingang "Signal" am Probeneh- anschließen mer anschließen. Netzstecker stecken Netzstecker in Netzsteckdose stecken. Damit ist der Probenehmer ist eingeschaltet. Verteilerarm Mit 82 bis zum Menü HANDBETRIEB blättern. positionieren Mit g das Menü HANDBETRIEB öffnen. Mit 82 den Menüpunkt VERTEILER markieren.
  • Seite 27: Grundlagen Der Bedienung

    Grundlagen der Bedienung Grundlagen der Bedienung In diesem Abschnitt erhalten Sie grundlegende Informationen zur Bedienung des Probenehmers. Die Bedienung des Probenehmers erfolgt menügesteuert über das Display und die Tasten am Bedienfeld. Die einzelnen Schritte und Einstellungen werden am Display angezeigt. Die grundlegenden Bedienabläufe umfassen: das Programmieren von automatischen zeit-, mengen- oder ereig- nisgesteuerten Probenahmen...
  • Seite 28: Display

    Grundlagen der Bedienung Display Im Display erscheinen verschiedene Arten von Anzeigen. Menü mit Auswahl Ein Untermenü auswählen: • Auswahl aktivieren: – Mit g die aktive Auswahl aktivieren. Es erscheint ein blinkender Cursor vor der mit * gekennzeichneten Auswahl. – Mit ud die Auswahl ändern. –...
  • Seite 29: Tasten

    Grundlagen der Bedienung Tasten Pfeiltasten lr – die Cursorposition innerhalb einer Zeile ändern Taste e – Eingabe abbrechen – Zur nächsthöheren Menüebene wechseln – Automatische Probenahme abbrechen Pfeiltasten ud – Menü auswählen – Cursor innerhalb einer Auswahl bewegen – Werte ändern Taste g –...
  • Seite 30 Grundlagen der Bedienung...
  • Seite 31: Programmieren Der Automatischen Probenahme

    Programmieren der automatischen Probenahme Programmieren der automatischen Probenahme Der Probenehmer läßt sich über die Software individuell auf besondere örtliche Anforderungen einstellen. Insgesamt können sechs Probenah- meprogramme mit verschiedenen Probenahmearten gespeichert werden. Das Programmieren der automatischen Probenahme besteht aus folgenden Schritten: Festlegen der Sollwerte für eine automatische Probenahme (siehe Abschnitt 5.1) Programm auswählen (siehe Abschnitt 5.3.1)
  • Seite 32: Aufgabenstellung Und Vorgaben

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.1.1 Aufgabenstellung und Vorgaben Ausgehend von allgemeinen Vorgaben finden Sie im folgenden einige Beispiele zur Berechnung der fehlenden Werte. Displaydarstellungen zeigen Ihnen jeweils, in welchen Menüs Sie Werte eintragen oder eine weitere Auswahl treffen. Vorgegeben: Über einen Zeitraum von 24 Stunden soll jeweils 1 Stunde lang eine Flasche befüllt werden.
  • Seite 33: Intervall

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.1.2 Intervall Das INTERVALL gibt an, in welchem Abstand automatische Probenah- men erfolgen. Das INTERVALL benötigen Sie, wenn Sie eine ZEITAB- HÄNGIGE FLASCHENBEFÜLLUNG einstellen. Im Menü FLASCHENBEFÜLLUNG wählen Sie ZEITABHÄNGIG. Das INTERVALL bestimmen Sie aus dem Dosiervolumen. Die ermittel- te exakte Anzahl Proben je Flasche erniedrigen Sie um 2.
  • Seite 34: Anzahl Proben Je Flasche

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.1.3 Anzahl Proben je Flasche Die Anzahl PROBEN JE FLASCHE gibt an, nach wievielen Proben jeweils ein Flaschenwechsel erfolgen soll. Die Anzahl PROBEN JE FLASCHE benötigen Sie, wenn Sie eine probenabhängige Flaschen- befüllung einstellen. Im Menü FLASCHENBEFÜLLUNG wählen Sie PROBENABHÄNGIG. Die Anzahl Proben ermitteln Sie aus dem gegebenen Dosiervolumen.
  • Seite 35: Dosiervolumen

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.1.4 Dosiervolumen Das Dosiervolumen bestimmt zusammen mit INTERVALL bzw. Anzahl PROBEN JE FLASCHE die Befüllung einer Probenflasche. Um eine Überfüllung zu vermeiden, wird zur Berechnung des Dosier- volumens die festgelegte oder berechnete maximale Anzahl PROBEN JE FLASCHE um 2 erhöht. bei festem Intervall Berechnung Dosiervolumen = Flaschenvolumen / Proben je Flasche + 2...
  • Seite 36: Füllpause

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.1.5 Füllpause Während der Dauer der eingetragenen FÜLLPAUSE erfolgt keine Probenahme. Bei ZEITABHÄNGIGER FLASCHENBEFÜLLUNG bedeutet dies eine Verlängerung des Abstands zwischen zwei Flaschenwechseln. Der Abstand zwischen zwei Flaschenbefüllungen (INTERVALL) ist davon nur betroffen, wenn eine Flaschenbefüllung in eine Füllpause fällt.
  • Seite 37: Programmierbeispiel

    Programmieren der automatischen Probenahme Programmierbeispiel 5.2.1 Aufgabenstellung und Vorgaben Ausgehend von allgemeinen Vorgaben finden Sie im folgenden einige Beispiele zur Berechnung der fehlenden Werte. Displaydarstellungen zeigen Ihnen jeweils, in welchen Menüs Sie Werte eintragen oder eine weitere Auswahl treffen. Vorgegeben: Über einen Zeitraum von 24 Stunden soll jeweils 1 Stunde lang eine Flasche befüllt werden.
  • Seite 38: Eingaben Im Menü Des Probenehmers

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.2.3 Eingaben im Menü des Probenehmers Im Menü PROGRAMM NR. XX wählen Sie ÄNDERN. Im Menü BETRIEBSART wählen Sie ZEITABHÄNGIG. Im Menü FÜLLDAUER JE FLASCHE geben Sie 60 MIN ein. Im Menü FLASCHENANZAHL wählen Sie "24 x 1.0 Ltr.". Im Menü...
  • Seite 39: Probenahme Programmieren

    Programmieren der automatischen Probenahme Probenahme programmieren 5.3.1 Programm auswählen Mit ud im Hauptmenü bis zur Anzeige PROGRAMM NR. X blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf der Programmnummer. Mit ud die Programmnummer ändern. Mit g eingestellte Programmnummer bestätigen. Mit ud zum Menü PROGRAMM NR. 0X wechseln. ausgewähltes Programm bearbeiten...
  • Seite 40: Programm Einrichten

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.3.2 Programm einrichten Das Probenahmeverfahren stellen Sie im Menü Betriebsart ein. Die Möglichkeit zur Kombination mit einer Ereignisprobenahme erhalten Sie im weiteren Verlauf der Programmierung. In das Menü Betriebsart wechseln (siehe Abschnitt 5.3.1 P ROGRAMM AUSWÄHLEN Probenahmeart Auswahl der Probenahmeart.
  • Seite 41: Mengenproportionale Probenahme

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.3.4 Mengenproportionale Probenahme Beispieleinstellungen für eine mengenproportionale Probenahme: Mengensignal Hier legen Sie die Art des ankommenden Mengensignals fest. Digital digitales Eingangssignal Analog 4-20 mA analoges Eingangssignal von 4 - 20 mA (der Bereich hängt vom Ausgangssignal des Durchflußzählers ab) Analog 0-20 mA analoges Eingangssignal von 0 - 20 mA...
  • Seite 42 Programmieren der automatischen Probenahme Proben je Stunde Hier legen Sie fest, wieviele Probenahmen in einer Stunde (bei analo- gem Mengensignal) erfolgen sollen. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Mit g den angezeigten Wert bestätigen.
  • Seite 43: Ereignisabhängige Probenahme

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.3.5 Ereignisabhängige Probenahme Beispieleinstellungen für eine ereignisabhängige Probenahme: Intervall Hier legen Sie das Probenahme-Intervall für ereignisabhängige Probe- nahmen fest. Mit g das angezeigte Intervall bestätigen. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Mit g den angezeigten Wert bestätigen.
  • Seite 44: Programm Fertigstellen

    Programmieren der automatischen Probenahme 5.3.6 Programm fertigstellen Nach Festelegen der Betriebsart folgen einige allgemeine Einstellun- gen. Flaschenbefüllung Hier legen Sie die Bedingungen für einen Flaschenwechsel fest. zeitabhängiger Der Flaschenwechsel erfolgt immer nach der Flaschenwechsel eingestellten Anzahl Minuten probenabhängiger Der Flaschenwechsel erfolgt immer nach der Flaschenwechsel eingestellten Anzahl Probenahmen g drücken.
  • Seite 45 Programmieren der automatischen Probenahme Flaschenstartzeit Mit der absoluten Flaschenstartzeit erreichen Sie, daß eine Flasche absolut unabhängig von der Zeit des Programmstarts während einer bestimm- ten Uhrzeit befüllt wird. Bei einer absoluten Flaschenstartzeit von 8:00 Uhr und einer Fülldauer je Flasche von 120 min erfolgt die Befüllung der Flaschen zu folgenden Zeiten: Flasche 1: 08:00 - 10:00 Uhr...
  • Seite 46 Programmieren der automatischen Probenahme Proben je Flasche Hier legen Sie die Anzahl Proben fest, die in einer Probenflasche gesammelt werden (nur bei probenabhängiger Flaschenbefüllung). g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Mit g den angezeigten Wert bestätigen.
  • Seite 47 Programmieren der automatischen Probenahme Füllpause Hier legen Sie die Dauer einer Füllpause fest. Die Füllpause unterbricht das Programm beim Flaschenwechsel für die angegebene Zeit. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Mit g den angezeigten Wert bestätigen.
  • Seite 48 Programmieren der automatischen Probenahme Mit g den angezeigten Wert bestätigen. Das Menü INTERVALL EREIGNIS öffnet sich. Ereignisprobenahme: Hier legen Sie das ereignisabhängige Probenahme-Intervall fest. Intervall Ereignis g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Mit g den angezeigten Wert bestätigen.
  • Seite 49 Programmieren der automatischen Probenahme g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen oder verringern. Datum und Uhrzeit in dieser Weise vervollständigen. Mit g die Auswahl bestätigen. Das Menü PROGRAMMWIEDERHOLUNG öffnet sich. Programmwiederholung Hier legen Sie die Anzahl an Programmwiederholungen fest.
  • Seite 50 Programmieren der automatischen Probenahme...
  • Seite 51: Probenahme

    Probenahme Probenahme Sie können eine Probenahme auf zwei Arten auslösen: Entnahme einer einzelnen Probe (Handbetrieb). Die Entnahme einer einzelnen Probe ist auch während eines laufen- den Programms möglich (siehe Abschnitt E INZELNE ROBENAHME IN EINER ROGRAMMPAUSE Automatische Probenahme mit einem Probenahmeprogramm. Die Probenahme erfolgt automatisch nach eingestelltem und ausge- wähltem Programm.
  • Seite 52: Einzelne Probenahme

    Probenahme Einzelne Probenahme Die einfachste Art der Probenahme ist die Entnahme einer einzelnen Probe im Handbetrieb. Mit ud im Hauptmenü bis zum Menü HANDBETRIEB blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor zum Menüpunkt VERTEILER bewegen. Mit g das Menü...
  • Seite 53: Automatische Probenahme

    Probenahme Automatische Probenahme Beim Starten der automatischen Probenahme wählen Sie zunächst das gewünschte Probenahmeprogramm aus und starten dieses anschließend. Im Menü Programm Nr. X erhalten Sie eine Kurzübersicht über die Programmeinstellungen. Programm Nr. 2 mengenproportionale Probenahme mit digitalem Eingangssignal Impulsteiler 1 (jeder Impuls löst eine Probenahme aus) Füllzeit: 1 min Voraussetzung: ein Probenahmeprogramm ist eingerichtet (siehe Abschnitt 5.3.1 P...
  • Seite 54: Während Der Automatischen Probenahme

    Probenahme Programm starten g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor zur Auswahl START bewegen. g drücken. Die Probenahme ist gestartet. Während des Vorgangs der Probenahme zeigt das Display das gestartete Programm mit Startzeit an. Während der automatischen Probenahme Ist eine automatische Probenahme gestartet, können Sie das Programm anhalten oder abbrechen.
  • Seite 55 Probenahme Probenahmeprogramm e drücken. abbrechen Es erscheint das Menü ABBRECHEN. g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor auf JA bewegen. g drücken. Das Programm ist abgebrochen. Zur Bestätigung erscheint am Display die Meldung ABGEBROCHEN BITTE WARTEN. Probenahmeprogramm Nach Unterbrechen des laufenden Programms stehen Ihnen weitere unterbrechen...
  • Seite 56 Probenahme Verteiler in einer Während eines laufenden Probenahmeprogramms können Sie den Programmpause neu Rundverteiler neu positionieren, z. B. um eine Einzelprobe zu entneh- positionieren men und in eine eigene Flasche zu füllen. Mit g die automatische Probenahme anhalten. Mit ud in das Menü PROGRAMM NR. 0X wechseln. g drücken.
  • Seite 57 Probenahme Einzelne Probenahme in Während eines laufenden Probenahmeprogramms können Sie manu- einer Programmpause ell eine einzelne Probe nehmen. Die Probe läuft in die gerade einge- stellte Flasche. Wollen Sie die Probe in eine neue Flasche füllen, können Sie vor der Probenahme den Verteiler auf eine neue Flasche einstellen, oder die Flaschen austauschen.
  • Seite 58 Probenahme Behördenprogramm in Das Behördenprogramm ist ein Programm zur zeitproportionalen einer Programmpause Probenahme während eines aktiven Probenahmeprogramms. starten Während einer Stunde erfolgt alle 6 min eine Probenahme. Zu Beginn und am Ende des Behördenprogramms wechselt der Probe- nehmer die Flaschen. Die eingestellte Anzahl Proben je Flasche wird dabei berücksichtigt.
  • Seite 59: Servicemenü

    Servicemenü Servicemenü Die allgemeinen Systemeinstellungen lassen sich im Servicemenü ansehen und ändern. Das Servicemenü ermöglicht das manuelle Bedienen von Membranpumpe, Quetschventil und Ventilsystem das Anzeigen einer Liste mit allen Systemmeldungen das Anzeigen der aktuell anliegenden Eingangssignale das Anzeigen und Ändern von Systemeinstellungen. Servicemenü...
  • Seite 60: Einzelne Komponenten Bedienen

    Servicemenü Einzelne Komponenten bedienen 7.2.1 Membranpumpe manuell bedienen Sie können den Kompressor der Membranpumpe ein- und ausschal- ten. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü MEMBRANPUMPE wechseln. g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor auf EIN bewegen.
  • Seite 61: Quetschventil Manuell Bedienen

    Servicemenü 7.2.2 Quetschventil manuell bedienen Sie können die Stellung des Quetschventils manuell ändern. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü QUETSCHVENTIL wechseln. g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor auf AUF oder ZU oder AUS bewegen. Mit g die Einstellung bestätigen.
  • Seite 62: Ventilsystem Manuell Bedienen

    Servicemenü 7.2.3 Ventilsystem manuell bedienen Sie können das Ventilsystem manuell in Richtung DRUCK oder VAKUUM bewegen. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü VENTILSYSTEM wechseln. g drücken. Es erscheint ein Cursor vor der Auswahl. Mit ud den Cursor zur gewünschten Einstellung bewegen. Mit g die Einstellung bestätigen.
  • Seite 63: Anzeige Von Info-Speicher Und Eingangssignalen

    Servicemenü Anzeige von Info-Speicher und Eingangssignalen 7.3.1 Anzeige der Eingangssignale Hier finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Eingangssignale der verschiedenen Eingänge: Füllstand (Anzeige einer dimensionslosen Zahl): (der angezeigte Wert hat einen Bezug zur Leitfähigkeit) z. B. 250 oder höher: die Füllstandselektroden sind überbrückt Menge Analog (Anzeige in mA): z.
  • Seite 64: Info-Speicher

    Servicemenü 7.3.2 Info-Speicher Hier werden Informationen wie z. B. Meldungen, Flaschenwechsel etc. gespeichert. Hinweis Der INFO-SPEICHER wird automatisch gelöscht, wenn ein Programm gestartet wird. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü INFO-SPEICHER wechseln. g drücken. Es erscheint eine Liste aller Fehlermeldungen mit Datum und Uhrzeit.
  • Seite 65: Systemeinstellungen

    Servicemenü Systemeinstellungen Hier sehen Sie die aktuellen Systemeinstellungen und können sie ändern. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü PROGRAMMZEITEN ÄNDERN wechseln. g drücken. Es erscheint die Passwortabfrage für die Systemeinstellungen (siehe Abschnitt 7.4.1). Die Systemeinstellungen umfassen: 1.
  • Seite 66: Passwort Eingeben

    Servicemenü 7.4.1 Passwort eingeben Um die Systemeinstellungen ansehen oder ändern zu können, ist die Eingabe des Passworts erforderlich. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.1 S ERVICEMENÜ AUFRUFEN Mit ud zum Menü PROGRAMMZEITEN ÄNDERN wechseln. g drücken. Es erscheint die Passwortabfrage. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem Passwort.
  • Seite 67: Freiblasen

    Servicemenü 7.4.2 1. Freiblasen Das Freiblasen vor einer Probenahme dient dazu, Ablagerungen an der Ansaugöffnung zu beseitigen. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü 1. FREIBLASEN blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen bzw.
  • Seite 68: Freiblasen

    Servicemenü 7.4.3 2. Freiblasen Das Freiblasen nach einer Probenahme dient dazu, stehendes Wasser aus dem Saugschlauch auszublasen. Bei stetig fallend verlegtem Saugschlauch kann das 2. Freiblasen auch ausgeschaltet werden (Einstellung auf 0). Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü...
  • Seite 69: Belüftungszeit

    Servicemenü 7.4.4 Belüftungszeit Die Belüftungszeit ist die Zeit zwischen der Füllstandsmeldung und dem Öffnen des Quetschventils. Die Zeit muß ausreichen, überschüs- sige Probe aus dem Dosierrohr zu verdrängen. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü BELÜFTUNGSZEIT blättern. g drücken.
  • Seite 70: Maximale Saugzeit

    Servicemenü 7.4.5 Maximale Saugzeit Die Einstellung der maximalen Saugzeit sichert die Membranpumpe vor Schaden durch Dauerbetrieb. Wenn beim Versuch einer Probenahme, z. B. auf Grund eines undich- ten Saugschlauchs, kein Wasser angesaugt wird, wird der Saugvor- gang nach Ablauf der maximalen Saugzeit automatisch beendet. Hinweis Wurde beim ersten Versuch einer automatischen Probenahme nach Ablauf der maximalen Saugzeit kein Wasser angesaugt, wird der...
  • Seite 71: Quetschventil Auf

    Servicemenü 7.4.6 Quetschventil auf Hier legen Sie die Rücklaufzeit des Quetschventils fest. Die Rücklauf- zeit ist für das korrekte Schließen des Quetschventils bei einer Probe- nahme wichtig. Eine Korrektur der Rücklaufzeit kann erforderlich sein, wenn das Ventil nicht exakt gerade steht. Servicemenü...
  • Seite 72: Leitfähigkeit

    Servicemenü 7.4.7 Leitfähigkeit Die Elektroden im Vakuumdosiergefäß dienen dem Erkennen des Füll- standes im Vakuumdosiergefäß. Sobald das Medium die Elektroden erreicht, wird die Saugpumpe abgeschaltet. Die Empfindlichkeit der Elektroden können Sie einstellen. Die Standardeinstellung beträgt 288, das entspricht etwas mehr als 50 µS/cm.
  • Seite 73: Quetschventil Pause

    Servicemenü 7.4.8 Quetschventil Pause Beim Ablaufen der Probe öffnet sich das Quetschventil zunächst nur zu einem Drittel. Dadurch läuft die Probe schonender in den Behälter. Erst nach Ablauf der Pausezeit öffnet sich das Ventil ganz. Hier stellen Sie die Dauer der 1/3-Öffnung ein. Servicemenü...
  • Seite 74: Pumpenleistung

    Servicemenü 7.4.9 Pumpenleistung Die Pumpenleistung bestimmt die mittlere Sauggeschwindigkeit beim Ansaugen. Sie können die Leistung der Pumpe (in %) festlegen. Hinweis Je geringer die Pumpenleistung eingestellt ist, desto höher ist die Lebensdauer der Pumpe. Wird die Pumpenleistung zu niedrig einge- stellt, kann ggf.
  • Seite 75: Quetschventil Leistung

    Servicemenü 7.4.10 Quetschventil Leistung Eine Korrektur der Leistung des Quetschventils kann erforderlich sein, wenn z. B. ein Ablaufschlauch mit einer stärkeren oder schwächeren Wandung verwendet wird. Die Leistung des Quetschventils ist in % angegeben. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü...
  • Seite 76: Ventilsystem Leistung

    Servicemenü 7.4.11 Ventilsystem Leistung Sie können die Leistung des Ventilsystems (in %) festlegen. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü VENTILSYSTEM LEISTUNG blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen bzw. verringern. Mit g den Wert bestätigen.
  • Seite 77: Impulsdauer

    Servicemenü 7.4.12 Impulsdauer Sie können die Impulsdauer des digitalen Mengensignals festlegen. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü IMPULSDAUER blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem angezeigten Wert. Mit ud und lr den Wert erhöhen bzw. verringern. Mit g den Wert bestätigen.
  • Seite 78: Passwort Ändern

    Servicemenü 7.4.13 Passwort ändern Sie können das Passwort ändern. Servicemenü aufrufen (siehe Abschnitt 7.4.1 P ASSWORT EINGE Mit ud bis zum Menü PASSWORT ÄNDERN blättern. g drücken. Es erscheint ein Cursor auf dem Passwort. Mit ud und lr das Passwort eingeben. Mit g den Wert bestätigen.
  • Seite 79: Reinigung, Wartung, Entsorgung

    Gehäuseunterteil. Achtung Die Bedieneinheit des Geräts darf nur für die in diesem Kapitel beschriebenen Arbeiten geöffnet werden. Weitergehende Arbeiten dürfen nur von einer durch WTW autorisierten Fachkraft durchgeführt werden. Eine Nichtbeachtung dieses Hinweises führt zum Verlust der Garantieansprüche. Achtung Vor Beginn von Wartungs- und Servicearbeiten muß das Gerät von der elektrischen Zuleitung getrennt werden.
  • Seite 80: Wartung

    8.2 Wartung Achtung Die Bedieneinheit des Geräts darf nur für die in diesem Kapitel beschriebenen Arbeiten geöffnet werden. Weitergehende Arbeiten dürfen nur von einer durch WTW autorisierten Fachkraft durchgeführt werden. Eine Nichtbeachtung dieses Hinweises führt zum Verlust der Garantieansprüche. Achtung Vor Beginn von Wartungs- und Servicearbeiten muß...
  • Seite 81: Austausch Der Pumpe

    8.2.3 Austausch der Pumpe Die Pumpe kann bei einem Defekt nur gesamt ausgetauscht werden. Ein Austausch der Membrane ist nicht möglich. Wenden Sie sich bei Fragen zum Austausch der Pumpe an den WTW- Kundendienst. 8.2.4 Austausch der Sicherungen Die Hauptsicherung für den Probenehmer (1) befindet sich im Klem- menkasten.
  • Seite 82: Entsorgung

    Reinigung, Wartung, Entsorgung Sicherung Netz 230 V / T 1,6 5x20 Sicherung Steuerung 12 V / 7,5 A Sicherung der CPU T 0,5 A 5x20 8.3 Entsorgung Gehäuse mit Reinigen Sie Gehäuse und Bedieneinheit, und entsorgen Sie es in Bedieneinheit einer dafür zuständigen Sammelstelle.
  • Seite 83: Was Tun, Wenn

    Was tun, wenn... Was tun, wenn... Fehler während der Probenahme, mögliche Ursachen und Behebung sind im Folgenden aufgeführt. 9.1 Fehleranzeigen im Display Fehlermeldungen im Display weisen auf folgende Ursachen hin. Fehler Das Gerät hat zweimal direkt hintereinander erfolglos versucht, eine ANSAUGEN Probe zu nehmen.
  • Seite 84 Was tun, wenn... Fehler Mögliche Ursache Behebung RUNDVERTEILER – der Rundverteiler findet die – Blockade des Verteilerarms Position 1 (beim lösen Synchronisieren) nicht – beim Flaschenwechsel wird die nächste Position nicht erreicht Ist der Verteilerarm nicht blockiert, liegt eine elektronische Störung vor. Benachrichtigen Sie in diesem Fall unseren Kundendienst.
  • Seite 85: Fehler

    Display bleibt dunkel Mögliche Ursache Behebung – Sicherung defekt – Sicherungen überprüfen und ggf. austauschen (Kapitel 8.2.4) – Display defekt – Austausch durch WTW- Kundendienst Display zeigt nur Balken Mögliche Ursache Behebung – EPROM oder EEPROM defekt – Austausch durch WTW- Kundendienst –...
  • Seite 86 Vakuum prüfen (Überwurf und Füllrohr) – Leckage im System – Silikonschläuche auf Dichtigkeit prüfen – Pumpe / Membrane defekt – Pumpe durch WTW- Kundendienst austauschen lassen – Füllstandselektroden überbrückt – Reinigung der Elektroden – fehlerhafte Programmierung – Einstellung korrigieren – fehlerhafte Einstellung einzelner –...
  • Seite 87: Technische Daten

    Technische Daten 10 Technische Daten Gehäuse Material Doppelwandig mit Verkleidung aus Edelstahl 1.4301 mit abschließbarem Steuer- und Proben- raum, Steuerraum mit Plexiglas-Sichtfenster, Schutzdach aufstellbar für Anschluß- und Wartungsarbeiten Abmessungen Höhe [mm] 1300 und Gewicht Breite [mm] Tiefe [mm] Gewicht [kg] Umgebungs- Lagerung -25 °C ...
  • Seite 88 Technische Daten Sprachen Displayanzeige mehrsprachig, auswählbar: französisch, englisch, deutsch, niederländisch, italienisch, spanisch, tschechisch, portugiesisch Schnittstellen RS 232 (optional, bei Bestellung anzugeben), Centronics-Drucker Hinweis Die Anschlüsse für RS 232, RS 485 und Centronics-Drucker-Schnitt- stelle sind auf der CPU-Platine steckbar vorhanden. Die Anschlüsse können optional auf eine externe Steckverbindung aufgelegt werden.
  • Seite 89 Technische Daten Signaleingang Belegung: analog: digital: Ereignis: Vgl. Signaleingänge im Schaltplan siehe Kapitel 11.3. Eingang für analog: 0 / 4 - 20 mA, Bürde 50 Ohm Mengensignal digital: potentialfreier Schließerkontakt, Impulsdauer > 50 ms, Steue- rungsseitige Spannung 12 V Impulsuntersetzer: automatisch (Eingabe der max. Probenanzahl / h) Eingang für analog: 0 / 4 - 20 mA, Bürde 50 Ohm Ereignissignal...
  • Seite 90 Technische Daten...
  • Seite 91: Anhang

    Anhang 11 Anhang 11.1 Menübaum 11.1.1 Hauptmenüebene ÄNDERN siehe Abschnitt 11.1.2. START siehe Abschnitt 11.1.3. PROBENAHME die Probenahme startet VERTEILER siehe Abschnitt 11.1.3. EINSTELLUNGEN siehe Abschnitt 11.1.3. SERVICEMENUE siehe Abschnitt 11.1.6.
  • Seite 92: Programm Ändern

    Anhang 11.1.2 Programm ändern Hauptmenü ÄNDERN Hauptmenü ZEITABHÄNGIG MENGENABHÄNGIG EREIGNISABHÄNGIG DIGITAL ANALOG Fortsetzung auf nächster Seite.
  • Seite 93 Anhang Programm ändern Fortsetzung ZEITABHÄNGIG PROBENABHÄNGIG NEIN VERZÖGERT SOFORT Hauptmenü...
  • Seite 94: Programmstart

    Anhang 11.1.3 Programmstart Hauptmenü START PAUSE Hauptmenü 11.1.4 Handbetrieb Hauptmenü EINE FLASCHE WEITER VERTEILER POSITION 1 Hauptmenü 11.1.5 Einstellungen Hauptmenü Hauptmenü...
  • Seite 95: Servicemenü

    Anhang 11.1.6 Servicemenü Hauptmenü Hauptmenü...
  • Seite 96: Werkseinstellung

    PAUSE PUMPENLEISTUNG 20 % QUETSCHVENTIL 70 % LEISTUNG VENTILSYSTEM 60 % LEISTUNG Hinweis Es besteht die Möglichkeit, über ein Reset alle die Werkseinstellungen wiederherzustellen. Dies kann z. B. nach einem EPROM-Austausch nötig sein. Wenden Sie sich dazu an den WTW-Kundendienst.
  • Seite 97: Schaltpläne

    Anhang 11.3 Schaltpläne Gesamter Schaltplan Lüfter I Lüfter II Heizung Thermostat Kühl- maschine Relais (4 St.) für Meldung (Option) Ereignis 0/4-20mA Steckdose Kühlmaschine Zuleitung 230 V Meldungen 230 V / 50 Hz Netzteil 12 V = Füllstandsmesser...
  • Seite 98 Anhang Netzversorgung 1 Ablüfter 12V+ Option Kühlmaschine Thermostat Heizung 7,5A Schutzheizung 1,6A Umluftlüfter Netzstecker...
  • Seite 99 Anhang Netzversorgung 2 Winkelcodierer Verteilerantrieb Quetschventil Ventilsystem Membrankompressor Füllstandselektroden Ereignis digital Signaleingänge analog - analog + Lichtschranke Akku Ladebuchse 1, SAT...
  • Seite 100 Anhang Klemmenaufbauplan Ereignis analog digital Signaleingänge digital analog - analog + Ereignis Melderelais Option Ader Nr. 4 Ader Nr. 1...
  • Seite 101: Abmessungen

    Anhang 11.4 Abmessungen stationärer Probenehmer PB 150...
  • Seite 102: Zubehör

    ML4/PB150 000 747 PC-Software zur Kommunikation SF1/PB150 000 750 via RS232 Behälter und Flaschen Modell Best.-Nr. 1,0 l Glasflasche Duran 50 ohne FG/1,0/PB/IS12 000 615 Verschlußdekkel für PB 150/R24/ 1,1 l PE-Probenflasche mit FP/1,1/PB/IS12 000 616 Verschlußdeckel für PB 150/R24...
  • Seite 103 Anhang 2,0 l Glasflasche Duran 50 ohne FG/2,0/PB150 000 701 Verschlußdekkel für PB 150/R12/ 2,9 l PE-Probenflasche mit FP/2,9/PB150 000 702 Verschlußdeckel für PB 150/R12 6,5 l PE-Probenflasche mit FP/6,5/PB150 000 703 Verschlußdeckel für PB 150/R4 13 l PE Sammelbehälter mit...
  • Seite 104 000 722 Türkontaktschalter für Proben- raum Fahrbare Ausführung, incl. 4 Edelstahlrollen (2 Fest-, 2 Schwenkrollen) und Befesti- MF/PB150 000 725 gungssatz für PB 150 Sockelgestell aus Edelstahl für SGE/PB150 000 726 Aufstellung ohne Betonfunda- ment Montagesatz für Sockelgestell SGM/PB150 000 727 Erhöhungsholm 40 mm...
  • Seite 105: Ersatzteile

    Anhang 11.6 Ersatzteile Ersatzteilname Best.-Nr. Flachsicherung 7,5 A 016392 Feinsicherung T8,0 A, 5x20 016394 Feinsicherung T1,6 A, 5x20 SIC1 7216 0000 Dosierglas 350 ml 016395 Dosierglas 500 ml 016396 Profilhalbzylinder (zum Abschließen) 016397 Luftfilter für pneumatische Einheit 016400 Membrane für Kompressor 007 CDC 19 016403 Pumpenkopf für Pumpe 007 CDC 129/12 B 016404...
  • Seite 106 Anhang...
  • Seite 107: Stichwortverzeichnis

    12 Stichwortverzeichnis Ereignisprobenahme 47 Füllzeit Ereignis Anschlüsse 10 Intervall Ereignis Automatische Probenahme Ersatzteile 105 Proben je Flasche maximal Automatische Probenahme einrichten Flaschenanzahl Flaschenbefüllung Festlegen der Sollwerte 31 Flaschenstartzeit 1. Flasche Flaschenanzahl 46 Flaschenstartzeit absolut Flaschenbefüllung 44 Fülldauer je Flasche Flaschenstartzeit 1. Flasche 45 Füllpause Flaschenstartzeit absolut 45 Impulsteiler...
  • Seite 108 Stichwortverzeichnis PIN-Belegung 1. Freiblasen 2. Freiblasen Schaltplan Belüftungszeit Signaleingang Impulsdauer Proben je Flasche 46 Leitfähigkeit Proben je Flasche maximal 42 Maximale Saugzeit Proben je Stunde 42 Passwort ändern Probenahme 51 Passwort eingeben Allgemeiner Ablauf Pumpenleistung Probenahmeprogramm abbrechen Quetschventil auf Probenahmeprogramm fortsetzen Quetschventil Leistung Probenahmeprogramm starten Quetschventil Pause...

Inhaltsverzeichnis