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Ihnen für das Vertrauen, dass Sie uns ausgesprochen haben und gratulieren Ihnen zur Wahl Ihres neuen F4 1000. Ihre Wahl prämiert den Einsatz unserer Techniker, die dem F4 1000 funktionelle und ästhetische Merkmale gegeben haben, die dieses Fahrzeug über die besten heute verfügbaren Motorräder stellt.
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ALLGEMEINES INHALTSVERZEICHNIS Kap. Inhalt Seite Kap. Inhalt Seite ALLGEMEINE INFORMATIONEN EINSATZ 1.1. Zweck der Bedienungsanleitung 4.1. Einsatz des Motorrads 1.2. Zeichenerklärung 4.2. Einfahren 1.3. Inhalt der speichermedium 4.3. Starten des Motors 1.4. Rahmen- und Motornummer 4.4. Auswahl und Modifizieren der SICHERHEITSINFORMATIONEN Display-Funktionen 2.1.
Motorrades aufmerksam durchzulesen und sich immer zu ver- gewissern, dass auch andere Personen, die das Motorrad Copyright benutzen, dies tun. MV AGUSTA Motor Spa Alle Rechte vorbehalten Vergessen Sie bitte nicht, in das Quick Manual Ihre Daten und die Daten Ihres Motorrades einzutragen und es immer mitzu- führen.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN 1.2. Zeichenerklärung Besonders wichtige Textstellen die sich auf die Sicherheit der Personen oder des Fahrzeugs beziehen, sind mit folgenden Symbolen gekennzeichnet: Gefahr - Achtung: Die mangelnde oder unvollständige Beachtung dieser Vorschriften stel- lt eine schwere Unfallgefahr für den Arbeiter oder Dritte dar. Vorsicht - Vorsichtsmaßnahme: Die Nichteinhaltung der Anweisungen kann schwere und dauerhafte Schäden am Fahrzeug verursachen.
Auf dieser speichermedium finden Sie außer diesem Handbuch auch das Wartungshandbuch, das Quick Manual (das Sie auch als Büchlein erhalten haben), die Händlerliste, die Garantie-Heft und die Kataloge der speziellen Teilen MV Agusta. Bei der Übergabe des Motorrades hat Ihnen Ihr Händler auch das Garantiebescheinigung ausgehändigt.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN 2) Motornummer 1) Rahmennummer 3) Zulassungsnummer 1.4. Rahmen- und Motornummer 1) Rahmennummer 2) Motornummer 3) Zulassungsnummer Kennzeichnung des Motorrads Wir empfehlen Ihnen die wichtigsten Angaben Das Motorrad wird durch die Rahmennummer ein- deutig gekennzeichnet. Bei Ersatzteilbestellungen nachstehend einzutragen. müssen die Rahmennummer und gegebenenfalls RAHMENNUMMER: auch die Motornummer, die Farbkennziffer und die...
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Schlüsselnummer Sie erhalten einen Schlüssel und einen Ersatzschlüssel. Die Schlüssel dienen als Zündschlüssel und zum Öff- nen aller Schlösser. Den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort aufbewahren. Bei Nachfrage eines Duplikates ist die Kenntnis der Identifikationsnummer des Schlüssels grundlegend. Tragen Sie Ihre Schlüsselnummer hier ein: SCHLÜSSELNUMMER: Farbkennziffer...
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN Entfernen Sie die rechte seitliche Tankteile, indem Sie sie zur Rückseite des Motorrades ziehen. Nach Tankteilbeseitigung, möglich, Farbkennzifferschild Farbkennzifferschild zu sehen. Auf dem Schild ist die jeweilige Farbekennziffer des Motorrads zur Lackierung der Karosserieteile angegeben. Es wird geraten, die Farbkennziffer des Motorrads im nachfolgenden Leerraum einzutragen: FARBKENNZIFFER: - 10 -...
MV Agusta-Vertragswerkstatt Möglichkeiten und Kenntnisse verfügt. überprüft werden. ACHTUNG Jeder andere Einsatz ist ausdrücklich Die Garantie von MV Agusta könnte im ausgeschlossen und strengstens unter- Fall von in freien Werkstätten ausgeführ- sagt. ten Eingriffen an Ihrem Motorrad, die...
öffentlichen Straßen fahren dürfen. • Motorradgewicht; • Fahrergewicht; Wenden Sie sich daher im Zweifelsfall an Ihren • Beifahrergewicht; Vertragshändler MV Agusta, bevor Sie entschei- • Ladegewicht und das der Zubehörteile. den, welches Zubehör für Ihre Erfordernisse geeignet ist. - 12 -...
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SICHERHEITSINFORMATIONEN ACHTUNG Da das Gewicht einen enormen Einfluss auf die Lenkbarkeit, die Bremsleistung, die Fahrzeugeigenschaften und die Fahrzeugsicherheit hat, müssen die fol- genden Vorschriften stets eingehalten werden. • DAS MOTORRAD NIE ÜBERLADEN! Ein überladenes Motorrad kann die Reifen beschädigen, einem Kontrollverlust und schweren Unfällen führen.
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.2. Seitlicher Ständer Der Seitenständer ist mit einem Sicherheitsschalter (Startfreigabe) ausgerüstet, der ein Losfahren bei runtergeklapptem Seitenständer verhindert. Ist der Motor bei runtergeklapptem Seitenständer angelassen worden und wird der Kupplungshebel gezo- gen, um zu Losfahren einen Gang einzulegen, wird die Stromversor- Seitlicher Ständer Startfreigabe...
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.3. Bedienungselemente links am Lenker Druckschalter Lichthupe Den Schalter mehrmals drücken Druckschalter Fernlicht/Fahrlicht Druckschalter hoch : Fahrlicht Druckschalter tief : Fernlicht Hupenschalter Zur Betätigung der Hupe den Schalter drücken. Blinkerschalter Bei Verstellen des Hebels nach rechts oder links wer- den jeweils die rechten oder linken Blinker eingeschal- tet.
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BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE Lichthupenschalter Die Betätigung der Lichthupe durch den Lichthupenschalter dient dazu andere Verkehrsteilnehmer auf sich auf- merksam zu machen oder Gefahren zu signalisieren. Bei eingeschaltetem Fernlicht funktioniert die Lichthupe nicht. Druckschalter Fernlicht/ Abblendlicht Schaltet sich normalerweise das Abblendlicht ein. Wenn es der Verkehr und die Straßenführung zulassen, kann mit diesem Druckschalter auf Fernlicht umgeschaltet werden.
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.4. Bedienungselemente rechts am Lenker Schalter zum Abstellen des Motors Bei Betätigung wird der Motor abgestellt und kann nicht gestartet werden. Druckschalter zum Anlassen des Motors Bei Betätigung wird der Motor gestartet. Sobald der Motor läuft muß der Schalter losgelassen werden. Wird der Schalter bei lau- fendem Motor erneut betätigt, können die Display-Funktionen ausgewählt werden.
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BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE Schalter zum Abstellen des Motors Mit diesem Schalter kann der Motor in Notfällen abgestellt werden. Wird dieser Schalter betätigt, wird der Zündkreislauf unterbrochen, der Motor kann nicht gestartet werden. Soll der Motor neu gestartet werden, muss vorher dieser Schalter in Ausgangsstellung zurückgestellt werden. ANMERKUNG Unter normalen Bedingungen wird dieser Schalter nie zum Abstellen des Motors verwendet.
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BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE Gasgriff Mit dem Gasgriff wird die Benzinversorgung des Motors geregelt. Zum Gasgeben den Gasgriff aus Ruhestellung (Leerlaufstellung) drehen. Wird nach einem Kaltstart des Motors (eingeschalteter Choke) der Gasgriff wiederholt in Ruhestellung zurück- gedreht, wird der Chokehebel im Ausgangsstellung zurückgestellt. Bremshebel der Vorderradbremse Diese Steuerung ermöglicht die Einschaltung des Vorderrad-Bremssystems durch einen hydraulischen Kreislauf.
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.5. Zündschloß und Lenkerschloß ACHTUNG Keine Schlüsselanhänger oder anderes am Zündschlüssel anbringen, damit Lenkerdrehung nicht eingeschränkt wird. ACHTUNG Den Zündschlüssel niemals während der Fahrt drehen, Sie könnten sonst die Kontrolle über “OFF” “ON” das Fahrzeug verlieren. VORSICHT Über das Zündschloß...
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BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE Stellung “LOCK” Den Lenker nach rechts oder links drehen. Den Schlüssel leicht drücken und auf Stellung “LOCK” dre-hen. Alle elektrischen Stromkreise sind ausgeschaltet, das Lenkerschloß ist eingerastet, der Zündschlüssel kann abgezogen werden. Linke Seite Rechte Seite - 22 -...
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BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE Stellung “P” Den Schlüssel von Stellung “LOCK” auf Stellung “P” dre- hen. Alle elektrischen Stromkreise sind mit Ausnahme des Parklichts (Standlichts) ausgeschaltet, das Lenkerschloß ist eingerastet. Der Zündschlüssel kann abgezogen werden. VORSICHT Um ein Entladen der Motorradbatterie zu ver- meiden, den Schlüssel nicht längere Zeit in Stellung “P”...
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.6. Schaltung Die Stellung N “Neutral” ist die Leerlaufstellung, die auch durch Aufleuchten der entsprechenden Kontrollampe am Armaturenbrett angezeigt wird. Durch Drücken nach unten wird der erste Gang einge- 2° legt. Durch Drücken nach oben wird der zweite Gang, durch weiteres Drücken der dritte Gang usw.
BEDIENUNGSELEMENTE UND INSTRUMENTE 3.7. Instrumente und Kontrollampen Die Instrumente und Kontrollampen werden durch Drehen des Zündschlüssels auf “ON” eingeschaltet. Nach einer ersten Überprüfung (ungefähr 7 Sekunden) zeigen die Instrumente den allgemeinen Zustand des Motorrads in diesem Moment an. Kontrollampen (§3.7.1.) Taste “SET”...
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Schaltet sie sich auch bei Batterie-Ladekontrolle (rot) richtigem Ölstand ein, nicht Leuchtet auf, wenn die Lichtmaschine weiterfahren einen autorisierten MV Agusta nicht ausreichend Strom zum Laden Kundendienst benachrichti- der Batterie liefert. Schaltet sie sich gen. während der Fahrt ein, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Kundendienst.
Zeigt den Gesamt-Kilometerstand an; von 0 bis 999999 (km oder mi) kontrollieren. Muss nachgefüllt werden, wenden Teilstrecken-Kilometerzähler 1 “TRIP 1” Sie sich bitte an einen autorisierten MV Agusta Zeigt den Teilstrecken-Kilometerstand an; von 0 bis 999.9 (km oder mi) Kundendienst (siehe § 3.8). Erscheint die Anzeige Teilstrecken-Kilometerzähler 2 “TRIP 2”...
MOTUL CHAIN LUBE ROAD – : Damit Sie die empfohlenen Produkte finden und kaufen können, empfiehlt Ihnen MV Agusta sich direkt an die autorisierten Vertragshändler zu wenden. Das Motoröl AGIP Racing 4T 10W/60 wurde speziell für den Motor des Motorrads F4 entwickelt. Steht das empfohlene Schmiermittel nicht zu Verfügung, rät MV Agusta zum...
EINSATZ 4.1. Einsatz des Motorrads In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Themen für einen richtigen Einsatz des Motorrades behandelt. ACHTUNG Das Motorrad zeigt hohe Leistungsmerkmale. Für sein Gebrauch wird ein ausreichendes Niveau des Wissens des Fahrzeugs angefordert. Wenn Sie dieses Motorrad zum ersten Mal benutzen, ist es notwendig, eine vorsichtige Haltung anzunehmen.
EINSATZ 4.2. Einfahren Vorsicht Vorsichtsmaßnahme: 5500-6000 rpm Nichteinhaltung der Anweisungen kann schwere dauerhafte Schäden Fahrzeug verursachen. Normalerweise denkt man beim Einfahren nur an den Motor. Tatsächlich muß die Einfahrzeit auch für andere wichtige Motorradteile berücksichtigt werden. Dies gilt besonders für Reifen, Bremsen, Antriebskette usw.
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EINSATZ J Von 500 bis 1000 km (von 300 bis 600 mile) In dieser Phase Vollgas vermeiden und nie über lange Strecken mit konstanter Geschwindigkeit fahren. 8000-9000 rpm J Von 1000 bis 2500 km (von 600 bis 1600 mile) Das Motorrad kann jetzt stärker beansprucht werden. Trotzdem sollte die angegebene Motordrehzahl nicht 11000 rpm überschritten werden.
EINSATZ 4.3. Starten des Motors ACHTUNG Das Fahrzeug in geschlossenen Räumen lau- fen zu lassen ist gefährlich. Die Abgase ent- halten Kohlenmonoxid, ein farbloses und geruchloses Gas, das tödlich sein oder zu schweren Unfällen führen kann. Den Motor nur Außen, in der freien Luft laufen lassen. Wird der Zündschalter auf "ON"...
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EINSATZ J Kaltstart Den “CHOKE” Hebel drehen, ohne dabei den “CHOKE” Hebel Gasgriff zu drehen. Den Anlasserschalter drücken. Taste “START” “CHOKE” Hebel Sobald der Motor gestartet ist, den Anlasserschalter loslassen, und nach kurzer Warmlaufzeit den “CHOKE” Hebel auf Ausgangsposition zurückstellen. - 33 -...
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EINSATZ J Starten mit warmen Motor Taste “START” Den Anlasserschalter drücken, ohne den Gasgriff zu drehen. Sobald der Motor gestartet ist, den Anlasserschalter loslassen. Vorsicht – Vorsichtsmaßnahme: • Um Schäden an der elektrischen Anlage zu vermeiden, den Anlasserschalter nicht länger als 5 Sekunden gedrückt halten.
EINSATZ 4.4. Auswahl und Ändern der Display-Funktionen Die Instrumentenausrüstung sieht vor, dass einige der wichtigsten Mess-Parameter geändert werden können. Es ist folgendes möglich: - Auswahl des Betriebsmodus: “RUN” (Kilometerzähler) “TC” (Traktionskontrolle) “CHRONO” (Chronometer) “NIGHT/DAY” (Betriebsmodus Nacht/Tag) “MAINTENANCE” (Reifenkontrolle) * - Nullstellen der Funktionen des Teilstrecken-Kilometerzählers: Teilstrecken-Kilometerzähler 1 “TRIP 1”...
EINSATZ 4.4.1. Auswahl Display-Funktionen Die Auswahl bezieht sich auf folgende Betriebsmodalitäten: • “RUN” (Kilometerzähler) • “TC” (Traktionskontrolle) • “CHRONO” (Chronometer) • “NIGHT/DAY” (Betriebsmodus Nacht/Tag) • “MAINTENANCE” (Reifenkontrolle) * Anzeige einzelnen Betriebsmodalitäten erfolgt durch Druck auf die Taste "SET" für weniger als 4 Sekunden.
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EINSATZ J Betriebsmodus “RUN” Außer der Tachometerfunktion werden am Display fol- gende Funktionen angezeigt (siehe §4.4.2.): • Gesamt-Kilometerzähler “TOTAL” • Teilstrecken-Kilometerzähler 1 “TRIP 1” • Teilstrecken-Kilometerzähler 2 “TRIP 2” J Betriebsmodus “TC” Mit dieser Funktion kann die Motor-Traktionskontrolle den eigenen Fahransprüchen angepasst werden (siehe §4.4.3.).
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EINSATZ J Betriebsmodus “CHRONO” Mit diesem Betriebsmodus kann die Chronometerfunktion sowie das Speichern der Messdaten eingeschaltet wer- den (siehe §4.4.4.). Folgende Funktionen werden ange- zeigt: • Chronometer Aktuelle Runde “CURRENT LAP” • Chronometer Schnellste Runde “BEST LAP” • Chronometer Letzte Runde “LAST LAP”...
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EINSATZ J Betriebsmodus “MAINTENANCE” * Mit dieser Funktion können die Istwerte für Reifendruck und Reifentemperatur angezeigt werden. Es kann auch der Referenzdruckwert festgelegt werden (siehe §4.4.6.). (*) : Diese Funktion gibt es nur an einigen Modellen - 39 -...
EINSATZ 4.4.2. Nullstellen der Funktionen des Teilstrecken- Kilometerzählers Die Werte der Funktionen “TRIP 1” und “TRIP 2” kön- nen wie folgt auf Null zurückgestellt werden: ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad und Füßen auf dem Boden ausgeführt werden. Eine Änderung der Displayeinstellungen wäh- rend der Fahrt ist verboten.
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EINSATZ Die Taste "OK" kürzer als 4 Sekunden drücken, bis die Funktion Teilstrecken-Kilometerzähler 2 (“TRIP 2”) angezeigt wird. Wird jetzt die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt gehalten, wird der Wert für “TRIP 2” auf Null gestellt. - 41 -...
EINSATZ 4.4.3. Betriebsmodus “TC” Den Betriebsmodus "TC" öffnen und die Taste "OK" weniger als 4 Sekunden drücken, bis “TC LEVEL” ange- zeigt wird. Die aktuelle Stufe für die Traktionskontrolle entspricht dem am Display angezeigten Wert. ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad und Füßen auf dem Boden ausgeführt werden.
EINSATZ 4.4.4. Chronometer J Datenerfassung Nachdem die Chronometer-Funktion eingeschaltet worden ist (Betriebsmodus “CHRONO”), kann mit der Datenerfassung bezüglich der Rundenzeiten begonnen werden. Bei Betätigung der Lichthupentaste wird mit der Datenmessung begonnen. Die kleinen Punkte, mit denen die Minutenanzeige von der Sekundenanzeige und von den Zehntel Sekunden getrennt ist, fangen an zu blinken.
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EINSATZ Bei erneutem Druck auf die Lichthupentaste wird die Messzeit zur ersten gefahrenen Runde registriert. Gleichzeitig beginnt das Instrument mit der Erfassung der zweiten Rundenzeit. Die Messzeit zur ersten gefahrenen Runde wird im Speicher gespeichert und bleibt für 10 Sekunden am Display angezeigt, anschließend wird die Zeit für die nächste Runde angezeigt.
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EINSATZ J Anzeige der Daten Nach der Erfassung der Zeiten können die Daten ange- zeigt werden. Den Modus "CHRONO" öffnen. Auf dieser Seite wer- den die schnellste Rundenzeit (“BEST LAP”) sowie die letzte Rundenzeit (“LAST LAP”) angezeigt. ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad...
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EINSATZ Durch wiederholten Druck auf die Lichthupentaste können nacheinander alle vorher erfassten Zeiten ab der letzten gespeicherten Runde angezeigt werden. Am Ende der Datenanzeige kann durch Druck auf die Taste “SET” wieder auf den Betriebsmodus “LAPS VIEW” zurückgestellt und auf den nächsten Modus umgestellt werden.
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EINSATZ J Löschen der Daten Die gespeicherten Daten können wie folgt gelöscht wer- den: ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad und Füßen auf dem Boden ausgeführt werden. Eine Änderung der Displayeinstellungen wäh- rend der Fahrt ist verboten.
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EINSATZ Wird jetzt die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt gehalten, wird der Wert gelöscht. Wird hingegen die Taste "SET" kürzer als vier Sekunden gedrückt gehalten, wird das Löschverfahren abgebrochen. Anschließend können, durch Druck auf die Lichthupentaste mit folgendem Druck auf die Taste "OK"...
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EINSATZ Löschen der besten Zeit: Den Betriebsmodus "CHRONO" öffnen und die Taste "SET" kürzer als vier Sekunden drücken, bis “BEST LAP RESET” angezeigt wird. Die Taste "OK" kürzer als vier Sekunden drücken. Der Wert für die beste Rundenzeit fängt an zu blinken. - 49 -...
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EINSATZ Wird jetzt die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt gehalten, wird der Wert gelöscht. Wird hingegen die Taste "SET" kürzer als vier Sekunden gedrückt gehalten, wird das Löschverfahren abgebrochen. Nach dem Löschen der Daten kann durch Druck auf die Taste “SET”...
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EINSATZ Die Taste "OK" kürzer als vier Sekunden drücken. Am Display wird zur Eingabe einer Bestätigung aufge- fordert, dass alle im Speicher befindlichen Daten gelöscht werden sollen. Wird jetzt die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt gehalten, werden alle vorher gespeicherten Zeiten gelöscht.
EINSATZ 4.4.5. Betriebsmodus “NIGHT/DAY” Um die Hintergrundfarbe des Display umzuschalten, den Modus “NIGHT/DAY MODE” öffnen und die Taste "OK" kürzer als vier Sekunden drücken. ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad und Füßen auf dem Boden ausgeführt werden. Eine Änderung der Displayeinstellungen wäh- rend der Fahrt ist verboten.
EINSATZ 4.4.6. Betriebsmodus “MAINTENANCE” * J Kontrolle Reifen-Parameter Den Betriebsmodus "MAINTENANCE" öffnen und die Taste "OK" kürzer als 4 Sekunden drücken, bis “TYRE DISPLAY” angezeigt wird. ACHTUNG Änderungen oder Einstellungen Displayfunktionen müssen bei laufendem Motor, Schaltung in Leerlauf, angehaltenem Motorrad und Füßen auf dem Boden ausgeführt werden.
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EINSATZ J Ändern des Referenzdrucks Der Referenzdruck für die Reifen (p ) kann eingestellt werden. Der eingestellte Druck legt fest, wann sich die entsprechende Kontrolllampe einschaltet und eine Fehlermeldung angezeigt wird, falls der gemessene Δ Δ Druck kleiner als p –...
EINSATZ Die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt halten. Am Display wird zur Eingabe des neuen Werts für den Referenzdruck aufgefordert. Wird die Taste "OK" kürzer als 4 Sekunden gedrückt, kann der Wert für den Referenzdruck um 0,1 Bar erhöht werden.
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EINSATZ Die Taste "OK" länger als vier Sekunden gedrückt halten. Der neue Wert für den Referenzdruck wird bestätigt. Nach dem Ändern der Daten kann durch Druck auf die Taste “SET” der Betriebsmodus “REFERENCE” beendet und auf den Modus “MAINTENANCE” zurück- gestellt werden.
EINSATZ J Warnhinweis für Reifenzustand Bitte beachten, dass der kleinste zulässige Wert für den gemessenen Reifendruck nach folgender Formel berechnet werden muss: Δ – Δ wobei: p = Mindestdruck; p = Referenzdruck; Schwellenwert. Ein eventueller Druckabfall unter den so festgelegten Wert wird durch das Einschalten der entsprechenden Kontrolllampe und Anzeige einer Fehlermeldung am Armaturenbrett-Display angezeigt.
EINSATZ 4.4.7. Auswahl Mapping Zündelektronik * An einigen F4-Modellen kann ein spezielles Mapping für die Zündelektronik ausgewählt werden. Damit können hohe Kraft- und Leistungswerte für einen besonders sportlichen Einsatz des Fahrzeugs erhalten werden. Die Auswahl des Steuerelektronik-Mappings kann bei laufendem...
EINSATZ 4.5. Tanken Gefahr - Achtung: Benzin und Benzindämpfe sind leicht entzündbar und giftig. Kontakt mit Benzin und Einatmen vermeiden. Beim Tanken den Motor abschalten und nicht rauchen, offene Flammen und Hitzequellen fernhalten. Im Freien oder in gut belüfteten Räumen tanken. Vorsicht - Vorsichtsmassnahme: Ausschließlich bleifreies Superbenzin mit einer Oktanzahl (R.O.N.) von 95 oder mehr tanken.
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EINSATZ ACHTUNG Wird der Tank bis zum Rand gefüllt, kann Benzin austreten, das sich das Benzin durch Sonneneinwirkung oder die Motorwärme ausdehnen kann. Bei austretendem Benzin besteht Brandgefahr. Der Benzinstand darf nie über dem Ende des Einfüllstutzens stehen. Vorsicht - Vorsichtsmassnahme: Eventuelle ausgetropftes Benzin sofort mit einem saube- ren Lappen abwischen, andernfalls können Lack oder Plastikteile beschädigt werden.
EINSATZ 4.6. Zugang zum Staufach Den Schlüssel ins Schloss einstecken. Auf das Ende der Beifahrer-Sitzbank drücken und gleichzeitig den Schlüssel in Uhrzeigersinn drehen. Das Ende der Beifahrer-Sitzbank anheben, die Sitzbank zurückschieben und herausziehen. Zum Wiederzusammensetzung des Beifahrersitzes sind folgende Punkte zu berücksichtigen: ACHTUNG •...
EINSATZ 4.7. Parken des Motorrads J Parken auf dem Seitenständer VORSICHT • Das Motorrad stets sicher auf festem Untergrund abstellen. • Beim Parken auf abschüssigem Gelände das Vorderrad bergauf stellen und den ersten Gang einlegen. Vorm Starten muss wieder der Leerlauf eingelegt werden. •...
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Armaturenbrett für den abgeklappten Seitenständer muss sich ausschalten. Auf jeden Fall prüfen, dass der Seitenständer richtig hochgeklappt ist. Wird eine Störung bemerkt, muss die Anlage vor Fahrtantritt bei einem MV Agusta Vertragshändler überprüft werden. J Parken auf dem hinteren Ständer Den Zapfen des Ständer von der linken...
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.1. Liste der Einstellungsarbeiten Das Motorrad bietet eine breite Auswahl von Einstellungsmöglichkeiten, Ergonomie, Sitzposition und die Sicherheit verbessern können. eine falsche Einstellung wichtigen Komponenten eine Gefahrenquelle darstellen kann, dürfen einige dieser Einstellungen nur von einer MV Agusta-Vertragswerkstatt vorgenommen werden. ACHTUNG Alle Einstellungsarbeiten müssen bei ste- hendem Fahrzeug vorgenommen werden.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.2. Tabelle der Einstellungsarbeiten G - Einstellung vordere Federung: um die A - Einstellung Kupplungshebel: Bessere Federung an den persönlichen Fahrstil anzupas- Einstellung des Kupplungshebels auf die persön- sen, gibt es folgende Einstellmöglichkeiten: lichen Anforderungen des Fahrers (§5.4). - Federvorspannung (§5.7.1.) - Hydraulische Ausdehnungsbremse(§5.7.2.) B - Einstellung Bremshebel Vorderradbremse: - Hydraulische Kompressionsbremse (§5.7.3.)
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.3. Einstellung Bremshebel Vorderradbremse 5.4. Einstellung Kupplungshebel Den Hebel ziehen, um den Federdruck auszuglei- Den Hebel ziehen, um den Federdruck auszuglei- chen. Gleichzeitig die Hebelposition durch Drehen chen. Gleichzeitig die Hebelposition durch der Nutmutter einstellen. Drehen in Uhrzeigersinn: Drehen der Nutmutter einstellen. Drehen in der Hebel entfernt sich vom Handgriff.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.5. Einstellung Rückspiegel Zur Einstellung des Rückspiegels an den vier in der Abbildung gezeigten Stellen drücken. 5.6. Einstellung Lenkungsdämpfer Für die Standardeinstellung wird der Einstellungsknauf gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag gedreht. In dieser Stellung wird die Lenkung am wenigsten gedämpft.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.7. Einstellung vordere Federung Hydraulische Ausdehnungsbremse ACHTUNG Die Einstellungsvorrichtungen müs- sen an beiden Gabelbeinen gleich eingestellt werden. ANMERKUNG Die Enstellung der Federungen muß vorzugsweise mit dem Benzintank volle durchgeführt werden. Federvorspannung Federvorspannung Hydraulische Kompressionsbremse - 69 -...
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.7.1. Federvorspannung (Vorderradfederung) 5.7.2. Hydraulische Ausdehnungsbremse (Vorderradfederung) Für Einstellungsarbeiten muß Für Einstellungsarbeiten muß Standardeinstellung ausgegangen werden. Um die Standardeinstellung ausgegangen werden. Um die Standardeinstellung erreichen, gegen Standardeinstellung zu erreichen, in Uhrzeigersinn bis Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, anschließend in zum Anschlag drehen, anschließend gegen den Uhrzeigersinn bis Standardposition (siehe Tabelle) dre- Uhrzeigersinn bis Standardposition (siehe Tabelle) dre-...
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.7.3. Hydraulische Kompressionsbremse (Vorderradfederung) Für die Einstellungsarbeiten muß von der Standardeinstellung ausgegangen werden. Um Standardeinstellung erreichen, Uhrzeigersinn Anschlag drehen, anschließend gegen den Uhrzeigersinn bis Standardposition (siehe Tabelle) drehen. In Uhrzeigersinn drehen um die Bremsleistung zu erhöhen, gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Bremsleistung abzuschwächen.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.8. Einstellung hintere Federung ACHTUNG: Die Auspuffrohre sind heiß - Verbrennungsgefahr. Den Motor ausschalten und vor der Einstellung abwarten, bis die Auspuffrohre abgekühlt sind. ACHTUNG: Der Stoßdämpfer enthält unter hohem Druck stehendes Gas. Den Stoßdämpfer auf keinen Fall zerlegen. VORSICHT: Um die Einstellung der Hinterradfederung einschätzen zu können, niemals an den Auspuff-Endrohren anfassen.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.8.1. Hydraulische Ausdehnungsbremse Hydraulische Kompressionsbremse (Hinterradfederung) (für niedrige Gänge) Für die Einstellungsarbeiten muß von der Standardeinstellung ausgegangen werden. Um Standardeinstellung erreichen, Uhrzeigersinn Anschlag drehen, anschließend gegen den Uhrzeigersinn bis Standardposition (siehe Tabelle) drehen. In Uhrzeigersinn drehen um die Bremsleistung zu erhöhen, gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Bremsleistung abzuschwächen.
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.8.2. Hydraulische Kompressionsbremse für hohe Gänge (Hinterradfederung) Für die Einstellungsarbeiten muß von der Standardeinstellung ausgegangen werden. Um die Standardeinstellung zu erreichen, gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, ansch- ließend in Uhrzeigersinn bis Standardposition CLICK! (siehe Tabelle) drehen. In Uhrzeigersinn drehen CLICK! CLICK! um die Bremsleistung zu erhöhen, gegen den...
EINSTELLUNGSARBEITEN 5.9. Scheinwerfereinstellung Das Fahrzeug auf ebenem Untergrund in einem Abstand von 10 m vor eine Wand stellen. Das Fahrzeug muss aufrecht senkrecht zur Wand stehen. Den Abstand zwischen Scheinwerfermitte und Boden messen. Den Wert an der Wand mit einem Kreuz anzeichnen. Den Scheinwerfer einschalten und Fahrlicht einstellen.
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EINSTELLUNGSARBEITEN Die Höheneinstellung des Scheinwerfers kann über die nebenstehend abgebildete Schraube vorgenommen werden. In Uhrzeigersinn: Der Scheinwerfer wird nach oben geneigt. Gegen den Gegen den Uhrzeigersinn: Der Scheinwerfer wird nach unten Im Uhrzeigersinn Uhrzeigersinn geneigt. Die Neigung kann um ±4° in Bezug auf die Standard-Position geändert werden.
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Parts list Parts list Parts list Parts list Wire colors list Fuses list Letter(s) Color Ref. Description Ref. Description Ref. Description Ref. Description Ref. Amperage Application Immobilizer Antenna Power unit Coil Side stand switch Yellow Plate light Alternator Rear brake switch Heater fan relay Stop light - Speed sensor...
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SCHEMA MONTAGGIO BATTERIA - BATTERY SCHEME - SCHÉMA BATTERIE - SCHALTPLAN BATTERIE - ESQUEMA MONTAJE BATERIA Part. N. 8000B3603 - Rev. N. 1 Fase 1: Effettuare la carica iniziale della batteria secondo le istruzioni riportate nella rispettiva confezione. Fase 2: Inserire la chiave della motocicletta nella serratura posteriore. Ruotare la chiave in senso orario e contemporaneamente rimuovere la sella passeg- gero.
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POLO NEGATIVO (-) POLO POSITIVO (+) CAVO NEGATIVO (-) NEGATIVE POLE (-) POSITIVE POLE (+) NEGATIVE CABLE (-) POLE NEGATIF (-) POLE POSITIF (+) CABLE NEGATIF (-) MINUSPOL (-) PLUSPOL (+) MINUSKABEL (-) POLO NEGATIVO (-) POLO POSITIVO (+) CABLE NEGATIVO (-) CAVO POSITIVO (+) POSITIVE CABLE (+) CABLE POSITIF (+)
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Part. N. 8000B4298 Revisione 1 TABELLA REGOLAZIONE SOSPENSIONI - SUSPENSION ADJUSTMENT TABLES - TABLEAU DE RÈGLAGE DES SUSPENSIONS - TABELLE DER EINSTELLUNGFEDERUNG - TABLA REGULACIÓN SUSPENSIÓNES F4 1000 • Dispositivo idraulico di frenatura in compressione Tipo di assetto - Type of geometry - Type d’assiette - (Bassa velocità)