Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Pb-Kommandos Mit Größerem Wertebereich Und Höherer Genauigkeit - Huber Pilot One Handbuch

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für Pilot ONE:
Inhaltsverzeichnis
HANDBUCH
INFORMATION
28
Datenkommunikation
PB-Kommandos mit größerem Wertebereich und höherer Genauigkeit
8 PB-Kommandos mit größerem Wertebereich und
höherer Genauigkeit
.
Diese Funktionalität steht nur bei Geräten mit Pilot ONE® Regler zur Verfügung.
Teilweise ist der Wertebereich bei 2 Byte Werten nicht ausreichend. Dies betrifft beispielsweise Ge-
räte mit einem Temperaturbereich über 300 °C oder mit Leistungen über 30 kW. Aus diesem Grund
wurden die PB Kommandos so erweitert, dass auch größere Werte abgefragt und gesetzt werden
können.
Im Standardformat der PB-Kommandos werden Werte immer mit 2 Bytes (bzw. 4 Zeichen) übertra-
gen. Durch eine Ergänzung von 2 weiteren Bytes (entspricht 4 weiteren Zeichen) kann der Wertebe-
reich und die Auflösung erhöht werden. In diesem Fall ändern sich folgende Eigenschaften der PB-
Kommandos (vergl. Kapitel 3 »Eigenschaften der PB-Kommandos«):
 Die Länge eines Kommandos beträgt immer 14 Zeichen.
 Wird eine nicht definierte oder nicht freigeschaltete (vergl. E-grade) Adresse angesprochen, so
wird das Kommando mit der gleichen Adresse und dem Wert „7FFFFFFF" beantwortet.
Im Vergleich zu Kapitel 6 »Spezielle Beschreibung der PB-Kommandos« ändern sich folgende Eigen-
schaften einiger Variablen:
 Die Werte aller PB-Kommando Variablen die Temperaturen beinhalten (Sollwerttemperatur, In-
terntemperatur, ...) werden mit 3 Nachkommastellen (Auflösung 0,001 °C statt 0,01 °C) und einen
Wertebereich von -274000 ... 500000 übertragen. Der Messbereich beträgt -200 °C ... 500 °C, nicht
vorhandene Sensoren bzw. defekte Sensoren melden -274 °C. Nur bei freigeschaltetem DV-E-
grade bringt die zusätzliche Nachkommastelle wirklich neue Informationen mit sich. Ansonsten
wird der Wert auf Hundertstel °C gerundet, die letzte Stelle enthält in diesem Fall immer d Ziffer
0.
 Bei allen PB-Kommando Variablen die Leistungen beinhalten können so Werte kleiner -32768 W
und größer 32767 W erfasst werden.
 Die Werte aller PB-Kommando Variablen die Volumenströme beinhalten (Thermofluid Volumen-
strom, Sollwert Thermofluid Volumenstrom) werden mit 3 Nachkommastellen (Auflösung 0,001
l/min statt 0,1 l/min) übertragen. Nur bei freigeschaltetem DV-E-grade bringen die zusätzlichen
Nachkommastellen wirklich neue Informationen mit sich. Ansonsten wird der Wert auf Zehntel
l/min gerundet, die letzten beiden Stellen enthalten in diesem Fall immer die Ziffer 0.
 Für die Abfrage der Seriennummer sind im Standardformat zwei PB-Kommandos notwendig,
vSNRL (0x1B) und vSNRH (0x1C). Bei Verwendung des größeren Wertebereichs liefern beide
Kommandos die vollständige Seriennummer. Es ist daher nicht notwendig zwei Kommandos zu
senden.
Der Aufbau eines PB-Kommandos mit größerem Wertebereich ist wie folgt:
{mttvvvvyyyy<CR><LF>
{
Startzeichen (ASCII Code 0x7B): Identifiziert das PB-Kommando
m
Senderkennung: Master-Anfrage ‚M' (ASCII Code 0x4D) oder Slave-Antwort ‚S' (ASCII
Code 0x53) zur Richtungskennzeichnung.
Das Automatisierungssystem (PC, SPS, PLS, ...) ist immer der Master. Seine Anfrage
ist durch ein ‚M' gekennzeichnet.
Der Thermostat ist immer der Slave. Die Antwort des Thermostats ist durch das ‚S'
gekennzeichnet.
tt
Adresse (entspricht dem Tabellenplatz): 2 Zeichen (1 Byte in Hexadezimaldarstel-
lung).
vvvvyyyy
Variablenwert: 8 Zeichen (4 Bytes als Hexadezimalstring)
Soll eine Variable nur abgefragt und nicht verändert werden, so ist als Variablenwert
„********" zu senden.
Die Antwort bei nicht vorhandenen Temperaturen ist -274,000 °C. Dies entspricht
der Zeichenfolge „FFFBD1B0".
<CR>
Das Zeichen Carriage Return (ASCII Code 0x0D)
<LF>
Das Zeichen Line Feed (ASCII Code 0x0A)
Im Vergleich zum Standard PB-Kommando ändert sich somit lediglich die Länge des Variablenwertes
und damit auch die Länge des gesamten Kommandos.
Haftung für Irrtümer und Druckfehler ausgeschlossen.
Kapitel 8
V1.9.0de/06.03.18

Quicklinks ausblenden:

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis