Das CATALOG-Menü
Mit dem CATALOG-Menü können Sie Funktionen und Variable
wählen, die für die gerade verwendete Betriebsart zur
Verfügung stehen. Zur Anzeige des CATALOG-Menüs N
0 drücken.
• Zum Bewegen des Cursors ( ) u oder d drücken
und zur Wahl e drücken.
• Zum Auf- oder Abrollen l oder r drücken.
• Zum Springen auf den ersten oder letzten Punkt @ u
oder @ d drücken.
Hinweis: Bei der Eingabe von Werten in den Betriebsarten
STAT, MATRIX, LIST oder EQUATION sowie der
Solver-Funktion oder bei Simulationsberechnungen
kann das CATALOG-Menü nicht verwendet werden.
Mehrzeilen-Playback-Funktion
Dieser Rechner ist mit einer Funktion ausgestattet, mit der
Sie bereits eingegebene Gleichungen und Ergebnisse in der
NORMAL- oder CPLX-Betriebsart zurückrufen können. Im
Speicher werden maximal 340 Zeichen gespeichert. Wenn der
Speicher voll ist, werden gespeicherte Gleichungen von der
ältesten an gelöscht, um Platz zu schaffen.
Beim Drücken von u wird die vorherige Gleichung
angezeigt. Bei nochmaligem Drücken von u wird die davor
eingegebene Gleichung angezeigt usw. (Wenn Sie zu den
vorher eingegebenen Gleichungen zurückgegangen sind,
so werden bei Drücken von d die Gleichungen wieder
in der Reihenfolge ihrer Eingabe angezeigt). Mit @ u
können Sie auf die älteste und mit @ d auf die neueste
Gleichung springen.
• Zum Editieren einer Gleichung nach dem Abrufen drücken
Sie l oder r.
• Der Inhalt des Mehrzeilen-Speichers wird durch die
folgenden Operationen gelöscht: @ Z , Änderung
der Betriebsart, RESET, Umwandlung der N-Basis,
Umwandlung der Winkeleinheit, Änderung des Editors
(@ J 2 0 oder @ J 2 1) und
Löschen des Speichers (@ P 1 0).
• Gleichungen mit nur einem Ergebnis benötigen den Platz
von weiteren elf Zeichen, damit der Speicher das Ergebnis
behält.
• Zusätzlich zur Menge, die zum Speichern einer Gleichung
benötigt wird, braucht der WriteView-Editor eine weitere
Speichermenge zur Darstellung auf der Anzeige.
• Gleichungen enthalten auch abschließende Anweisungen für
=
Berechnungen, z. B. „
".
Vorrangordnung bei Berechnungen
Dieser Rechner führt Berechnungen entsprechend der
folgenden Vorrangordnung durch:
m
∠
① Brüche (1
4, u.a.) ②
, technische Vorzeichen
③ Funktionen wird ihr Argument vorangestellt (
x
x
r ⑤ Implizierte Multiplikation eines
y
n!, usw.) ④
,
Speicherwerts (2Y, usw.) ⑥ Funktionen werden von
−
ihrem Argument gefolgt (sin, cos, (
), usw.) ⑦ Implizierte
⎯
Multiplikation einer Funktion (2sin 30, A
×
÷
+
−
cv ⑨
,
⑩
,
⑪ AND ⑫ OR, XOR, XNOR ⑬
−
M
,
M, ▶DEG, ▶RAD, ▶GRAD, DATA,
⇒
andere abschließende Anweisungen für Berechnungen.
• Bei der Verwendung von Klammern haben Berechnungen in
Klammern Vorrang vor allen anderen Berechnungen.
WISSENSCHAFTLICHE BERECHNUNGEN
• Drücken Sie b 0, um die NORMAL-Betriebsart zu
wählen.
• Drücken Sie bei jedem Beispiel zuerst j, um die Anzeige
zu löschen. Wenn nicht anders angegeben, werden die
Anwendungsbeispiele mit dem WriteView-Editor (@ J
2 0) ausgeführt mit der Standardanzeige (@ P
0).
Grundrechenarten
• Die schließende Klammer ) direkt vor = oder m
kann weggelassen werden.
Rechnungen mit Konstanten
• Bei der Rechnung mit Konstanten wird der Summand zu
einer Konstanten. Subtraktion und Division werden in der
gleichen Art und Weise durchgeführt. Bei Multiplikationen
wird der Multiplikand zu einer Konstanten.
• Bei der Rechnung mit Konstanten wird die Konstante als K
angezeigt.
• Rechnungen mit Konstanten können in den Betriebsarten
NORMAL und STAT ausgeführt werden.
Wissenschaftliche Funktionen
• Siehe die Anwendungsbeispiele für die einzelnen
Funktionen.
• Bei dem Line-Editor werden die folgenden Symbole
verwendet:
•
: zur Anzeige der Potenz eines Ausdrucks.
(m, @ ", @ Y)
•
: zum Trennen von Ganzzahlen, Zählern und Nennern.
(W, @ k)
• Bei Verwendung von @ O oder @ W mit dem
Line-Editor werden Werte folgendermaßen eingegeben:
• logn (Basis, Wert)
• abs Wert
Integral-/ Differentialfunktionen
In der NORMAL-Betriebsart können Integral- und
Differentialberechnungen ausgeführt werden.
Hinweis: Da bei Integral- und Differentialberechnungen auf
die folgenden Formeln zurückgegriffen wird, kann es
in einzelnen seltenen Fällen bei der Ausführung von
Berechnungen mit Unstetigkeitsstellen zu unkorrekten
Ergebnissen kommen.
Integralrechnung (Simpsonsche Regel):
1
⎯
S =
(a) + 4{
h{
f
3
+ 2{
(a + 2h) +
f
3
Differentialrechnung:
Ausführen von Integralberechnungen
1. Drücken Sie F.
2. Spezifi zieren Sie die folgenden Parameter: Bereich des
Integrals (Anfangswert (
x
und Anzahl der Teilintervalle (
Sie müssen die Anzahl der Teilintervalle nicht unbedingt
angeben. Wenn die Anzahl der Teilintervalle nicht angegeben
ist, wird der Grundwert von
3. Drücken Sie =.
Hinweise:
• Parameter werden folgendermaßen eingegeben:
WriteView-Editor:
b
Funktion[, Teilintervalle]
a
Line-Editor:
(Funktion,
• Bei Integralberechnungen wird je nach Integranden und Teil-
intervallen längere Zeit für die Berechnung beansprucht.
Während der Berechnung erscheint BUSY auf der Anzeige. Um
die Berechnung zu unterbrechen, drücken Sie j.
Bitte beachten Sie, dass es zu Rechenfehlern kommen
kann, wenn große
Schwankungen in
den Integralwerten
mit geringen
Veränderungen des
Integralbereiches
einhergehen, bzw.
bei periodischen
Funktionen, wo
positive und negative
Integralwerte in dem Interval vorkommen.
Im ersten Fall wählen Sie die zu integrierenden Intervalle so
−
klein wie möglich. Im zweiten Fall trennen Sie die positiven
x
x
1
2
,
,
und negativen Werte. Bei Beachtung dieser Tips werden die
Berechnungsergebnisses genauer und die Berechnungszeit
wird kürzer.
1
, usw.) ⑧ nCr, nPr,
Ausführen von Differentialberechnungen
4
=
+
, M
,
1. Drücken Sie @ G.
θ
xy
r
,
und
2. Spezifi zieren Sie die folgenden Parameter: Funktion mit
x
Variable
, Wert von
Sie müssen das Minuten-Intervall nicht unbedingt angeben.
Wenn das Minuten-Intervall nicht angegeben ist, wird
automatisch die Einstellung 10
≠
x
(bei
0) verwendet.
3. Drücken Sie =.
Hinweis: Parameter werden folgendermaßen eingegeben:
WriteView-Editor:
d
(Funktion)
–
Line-Editor:
d
/
dx
∑-Funktion
4
∑
Mit der
-Funktion wird die kumulative Summe eines gegebenen
Ausdrucks in der NORMAL-Betriebsart vom Anfangswert bis zu
einem Endwert ausgegeben.
5
Ausführen von
1. Drücken Sie @ I.
2. Spezifi zieren Sie die folgenden Parameter: Anfangswert,
Endwert, Funktion mit Variable
Sie müssen das Inkrement nicht unbedingt angeben. Wenn
das Inkrement nicht angegeben ist, wird automatisch die
Einstellung
3. Drücken Sie =.
Hinweis: Parameter werden folgendermaßen eingegeben:
WriteView-Editor:
6
Endwert
Σ
( Funktion[, Inkrement])
x
= Anfangswert
Line-Editor:
Σ
(Funktion, Anfangswert, Endwert[, Inkrement])
h = b − a
( )
(a + 3h) + ... +
(a + h) +
(a + (N − 1)h)}
f
f
f
(a + 4h) + ... +
(a + (N − 2)h)} +
f
f
f
(b)}
= 2n
N
a ≤ x ≤ b
f(x + dx
) − f(x − dx
⎯
⎯
)
2
2
f´(x) =
—
dx
a
b
), Endwert (
)), Funktion mit Variable
n
).
n
= 100 verwendet.
dx
a
b
,
[, Teilintervalle])
y
y
x
x
0
0
x
x
a
a
a
a
b
b
x x
x x
1
1
0
0
x
x
x
x
2
2
x
x
3
3
x
x
d
, Minuten-Intervall (
).
−
=
x
x
5
(bei
0) oder |
|
=
x
x
dx
Wert von
[, Minuten-Intervall]
x
(Funktion, Wert von
[, Minuten-Intervall])
∑
-Berechnungen
x
n
und Inkrement (
n
= 1 verwendet.
Zufallszahlen-Funktion
7
Die Zufallszahlen-Funktion hat vier Einstellungen. (Diese
Funktion kann nicht verwendet werden, wenn die Funktion für die
N-Basis verwendet wird.) Zum Generieren weiterer Zufallszahlen
in Reihe e drücken. Drücken Sie j zum Beenden.
Zufallszahlen
Eine Pseudo-Zufallszahl mit drei effektiven Stellen von 0 bis
0,999 kann durch Drücken von @ w 0 e generiert
werden.
Hinweis: Wenn beim WriteView-Editor das Ergebnis nicht 0 ist,
⎯
kann es mit U als Bruch oder Dezimalzahl angezeigt
N
werden.
Zufalls-Würfel
Zum Simulieren eines Würfelns kann durch Drücken von @
w 1 e eine Zufallszahl zwischen 1 und 6 generiert
werden.
Zufalls-Münze
Zum Simulieren eines Münzwurfes kann 0 (Kopf) oder 1 (Zahl)
durch Drücken von @ w 2 e zufällig generiert
werden.
Zufalls-Ganzzahl
Zum Generieren einer Zufalls-Ganzzahl zwischen 0 und 99 @
w 3 e drücken.
Änderung der Winkeleinheiten
Bei jedem Drücken von @ ] wird die Winkeleinheit
entsprechend zyklisch weitergeschaltet.
Speicherberechnungen
Betriebsart
ANS
○
NORMAL
STAT
○
CPLX
○
MATRIX
○
LIST
○
○: verfügbar
×
: nicht verfügbar
Kurzzeitspeicher (A–F, X und Y)
Zum Speichern eines Wertes x und eine Variablen-Taste
drücken.
Zum Abrufen eines Wertes aus diesem Speicher t und die
y
y
x
x
entsprechende Variablen-Taste drücken.
2
2
b
b
Um eine Variable in eine Gleichung einzufügen, drücken Sie
x
x
;, gefolgt von der gewünschten Variablen-Taste.
x
x
1
1
3
3
Unabhängiger Speicher (M)
Zusätzlich zu den Funktionen der Kurzzeitspeicher kann ein Wert
auch zum Inhalt des unabhängigen Speichers addiert oder von
diesem subtrahiert werden.
Zum Löschen des unabhängigen Speichers (M) j x M
drücken.
Speicher für das letzte Ergebnis (ANS)
Ein Rechenergebnis, das durch Drücken von = oder anderen
beendenden Berechnungsanweisungen erzielt wird, wird
automatisch im Speicher für das letzte Ergebnis gespeichert.
Wenn das Berechnungsergebnis in Matrix- oder Listenform
vorliegt, wird die ganze Matrix bzw. Liste nicht im Speicher für
das letzte Ergebnis (ANS) gespeichert. Es wird nur der Wert des
×
−
Elements gespeichert, auf dem sich der Cursor befi ndet.
5
|
10
Hinweise:
• Berechnungsergebnisse von den unten angegebenen
Funktionen werden automatisch in den Speichern X bzw. Y
gespeichert und ersetzen bereits gespeicherte Werte.
θ
xy
r
•
,
: Speicher X (
x
• Zwei
´ Werte von quadratischen Regressionsberechnungen
in der STAT-Betriebsart: Speicher X (1:), Speicher Y (2:)
• Durch Verwendung von t oder ; werden gespeicherte
Werte mit bis zu 14 Stellen abgerufen.
8
Formelspeicher (F1–F4)
Ausdrücke können in den Formelspeichern (F1–F4) gespeichert
werden. Beim Speichern eines neuen Ausdrucks in jedem
Speicher wird automatisch ein bereits gespeicherter Ausdruck
gelöscht.
Hinweise:
• Ausdrücke, die mit dem WriteView-Editor gespeichert wurden,
können mit dem Line-Editor nicht abgerufen werden und
).
umgekehrt.
• Ausdrücke, die mit dem Line-Editor gespeichert wurden,
können nur abgerufen werden, wenn Sie in den Betriebsarten
STAT, MATRIX, LIST oder EQUATION bzw. in der Solver-
Funktion oder bei Simulationsberechnungen Werte eingeben.
• Aufgerufene Ausdrücke überschreiben andere Ausdrücke, die
gerade im Display eingegeben werden.
• Sie können keine Ausdrücke im Formelspeicher speichern,
wenn Sie in den Betriebsarten STAT, MATRIX, LIST
oder EQUATION bzw. in der Solver-Funktion oder bei
Simulationsberechnungen Werte eingeben.
9
10
M, F1–F4
A–F, X, Y
D1–D4
○
○
○
○
○
○
○
×
○
○
○
○
○
○
○
θ
r
x
y
oder
), Speicher Y (
oder
)