Inbetriebnahme, Einstellung und Betrieb des Brenners
6.7.1
Vorgehensweise zur Einstellung des
Brenners
➤ Installieren Sie die geeignete Düse, um den gewünschten
Höchstdurchsatz zu erzielen.
➤ Prüfen Sie, ob die Exzentrizität des Ölnockens einen Hub
von etwa 8 mm an der Welle des Ölmodulators zulässt.
Normalerweise wird bei einem Hub der Welle von 8 mm eine
Änderung des Drucks erzielt, die für die Modulation der Lei-
stung vom Minimum zum Maximum erforderlich ist.
Drehen Sie für diese Kontrolle den Nocken manuell, nach-
dem der Stellmotor mit dem Hebel 7)(Abb. 40), manuell
entriegelt wurde, so dass der Hub der Welle weder zu groß
noch zu gering ist. Vergessen Sie nach der Kontrolle nicht,
den Stellmotor wieder zu arretieren.
➤ Schalten Sie den Brenner mit dem Wahlschalter auf der
Schalttafel in manueller Position ein 1)(Abb. 36).
Jetzt stoppt der Stellmotor nach der Vorbelüftungsphase in
etwa 20°.
➤ Regeln Sie den Vorlaufdruck der Pumpe, wie im Punkt
A (Vorlaufdruck der Ölpumpe) angegeben, um einen Vor-
laufdruck zur Düse von 24 - 25 bar zu erzielen.
➤ Regeln Sie den Rücklaufdruck auf ein Minimum von etwa 6
bar.
Dazu muss die Länge der Welle 5)(Abb. 39) durch Betätigen
der Mutter 6)(Abb. 39) verändert werden.
➤ Nehmen Sie die Einstellung des Luftdurchsatzes mittels Ein-
stellung des Nockens mit variablem Profil durch Betätigen
der Schrauben 2)(Abb. 38).
➤ Erhöhen Sie nach dieser ersten Einstellung die erzeugte
Leistung mit dem automatisch rückstellenden Wahlschalter
auf der Steuertafel. Stoppen Sie den Vorgang nach einer
6.8
Stellantrieb
Der Stellmotor (Abb. 40) reguliert gleichzeitig über Vorgelege
den Luftdurchsatz und den Luftdruck und den Durchsatz des ver-
wendeten Brennstoffes.
Er ist mit einstellbaren Nokken ausgestattet, durch die entspre-
chende Kommutatoren betätig werden.
Nocken 1:
begrenzt die maximale Öffnung des Stellmo-
tors (ca. 130°).
(Ölbetrieb).
Nocken 2:
begrenzt den Endschalter des Stellmotors auf
die Position 0°.
Bei ausgeschaltetem Brenner ist die Luftklap-
pe vollständig geschloßen.
(Öl und Gas-Betrieb).
Nocken 3:
legt die Mindest - Modulationsposition fest.
Wird werkseitig auf ca. 45° eingestellt.
(Minimumgölbetrieb).
Nocken 4:
begrenzt die maximale Öffnung des Stellmo-
tors (ca. 130°).
(Gasbetrieb).
Nocken 5:
legt die Mindest-Modulationsposition fest; wird
werkseitig auf ca. 45° eingestellt.
(Gasbetrieb).
Restl. Nocken: nicht verwendet.
Hebel 7:
entstörung Stellmotor
Rotation des Stellmotors um 15° und nehmen Sie eine neue
Einstellung mit dem Luftnocken mit variablem Profil vor.
Es wird empfohlen, eine ausreichende Einstellung vorzu-
nehmen, so dass keine rauchige Flamme entsteht, und
schnellstmöglich die maximale Leistung zu erreichen (maxi-
maler Hub des Stellmotors 130°). Stellen Sie am Exzenter
(Schraube 4, Abb. 39) den Druck in der Rücklaufleitung ein,
um die gewünschte und von der Düse geforderte Leistung
zu erzielen und danach die Einstellung der Zwischenwerte
vorzunehmen.
➤ Prüfen Sie dann erneut die Parameterwerte der Verbren-
nung bei den verschiedenen Modulationsleistungen und
nehmen Sie gegebenenfalls die entsprechenden Korrektu-
ren vor.
➤ Jetzt den Wahlschalter 3)(Abb. 36), auf GAS stellen und
eine Kontrolle der richtigen Funktionsweise mit Gas bei der
gewünschten Leistung durchführen.
Sollte diese nicht gegeben sein, eine Einstellung des Gas-
nockens
gemäß
C (Gasnocken) vornehmen.
➤ Vergessen Sie nach Erzielung der optimalen Einstellung
nicht, die Stellschrauben der Nockenprofile mittels der
Schrauben 3)(Abb. 38) festzuziehen.
Überschreiten Sie während der Einstellung der
Nocken nicht die Hubgrenzen des Stellmotors
0° ÷ 130°, um Verklemmungen zu vermeiden.
Prüfen Sie wiederum durch eine manuelle Bewe-
ACHTUNG
gung der Nocken um 0-130°, dass keine mecha-
nischen Hindernisse
Mikroschalter 1-2 des Stellmotors vorhanden sind
D
33
dem
oben
genannten
vor der Auslösung der
Punkt
D1384
Abb. 40
20027760