Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Montage; Einbauort; Prozess- Und Umgebungstemperatur; Einbauhinweise - Acs Contsys Precont Ps4Lm Anleitung

Inhaltsverzeichnis
3

Montage

Die korrekte Funktion des Gerätes innerhalb der spezifizierten technischen Daten kann nur
gewährleistet werden, wenn die zulässigen Prozess- und Umgebungstemperaturen (siehe Abschnitt
„Technische Daten") nicht überschritten werden.

3 .1 Einbauort

Die Installation des Gerätes an einer Stelle, wo hohe Druckimpulse wirken können, ist zu vermeiden.
Bei einer Druckmessung in Gasen ist das Gerät oberhalb des Anschlusses nach einer Absperrarmatur
zu montieren, damit Kondensat in den Prozess ablaufen kann.
Bei einer Druckmessung in Dämpfen ist das Gerät nach einem Wassersackrohr und einer
Absperrarmatur unterhalb des Entnahmestutzens zu montieren.
Das Wassersackrohr reduziert die Temperatur auf nahezu Umgebungstemperatur.
Das Wassersackrohr ist vor der Inbetriebnahme mit Füllflüssigkeit füllen.
Bei einer Druckmessung in Flüssigkeiten ist das Gerät nach einer Absperrarmatur unterhalb oder auf
gleicher Höhe des Entnahmestutzens zu montieren.
Bei einer Füllstandmessung in Flüssigkeiten ist das Gerät unterhalb des tiefsten Messpunktes zu
installieren. Das Gerät nicht im Füllstrom, im Saugbereich einer Pumpe oder an einer Stelle im Tank
montieren, auf die Druckimpulse eines Rührwerkes treffen können. Abgleich und Funktionsprüfung
lassen sich leichter durchführen, wenn das Gerät hinter einer Absperrarmatur montiert ist.
Die Einbaulage kann einen Einfluss auf das Messergebnis in Form einer Nullpunktverschiebung
aufgrund des Eigengewichtes der Messmembrane haben. Eine Korrektur dieser Abweichung am Gerät
ist möglich.

3 .2 Prozess- und Umgebungstemperatur

Die Installation des Gerätes sollte möglichst an temperaturberuhigten Stellen erfolgen, um eine
verlässliches Messergebnis zu erhalten.
Starke Temperatursprünge, z.B. beim Einfüllen von heißen Medien in eine kalte Anlage, können eine
kurzzeitig höhere Messsignalabweichung verursachen.
Bei hohen Prozesstemperaturen kann eine Wärmeübertragung auf das Anschlussgehäuse durch
Isolation des mediumführenden Anlagenteils verringert werden.

3 .3 Einbauhinweise

Vor der Montage oder Demontage des Gerätes muss die Anlage druckfrei sein.
Die auf der Membrane angebrachte Schutzkappe darf erst unmittelbar vor dem Einbau entfernt
werden.
Die Membrane darf nicht punktuell belastet werden, da dies zu einer Schädigung der Membrane führen
kann.
Der Einbau eines Gerätes in einen abgesperrten, vollständig mit Prozessflüssigkeit gefüllten Anschluss
kann zur Zerstörung der Messmembrane führen. Die Reduzierung des Volumens der Flüssigkeit beim
Einschrauben führt zu einer sehr starken Druckerhöhung, welche den zulässigen Maximaldruck um ein
vielfaches Überschreiten kann. Daher ist vor dem Einbau der Anschluss ausreichend zu entleeren.
Das Eindrehen eines Gewindeprozessanschlusses mittels des Anschlussgehäuses, des
Anschlusssteckers bzw. des Anschlusskabels ist nicht zulässig.
Das Festziehen des Gewindeprozessanschlusses darf nur am Sechskant mittels eines passenden
Schraubenschlüssels und mit höchstens dem maximal zulässigen Anzugsdrehmoment (siehe Abschnitt
„Technische Daten") erfolgen.

3 .4 Druckausgleich

Vermeiden sie die Beschädigung oder Verschmutzung des Druckausgleichsystems.
Die Behinderung des Luftdruckausgleiches kann zu fehlerhaften Messergebnissen führen
Das Filterelement des Druckausgleichsystems befindet sich in der Gehäuseseitenwandung.
ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH l Lauterbachstr. 57 l D-84307 Eggenfelden l www.acs-controlsystem.de l info@acs-controlsystem.de
7
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis