BETRIEBSANLEITUNG
5.5
Montage der Feuchtesensoren
Um fehlerfreie und reproduzierbare Messergebnisse zu erhalten, müssen die Messkammern mit Getreide
gefüllt werden. Abhängig von der Bauweise der verwendeten Trocknungsanlage kann die Messung auf
verschiedene Art und Weise erfolgen. Im Folgenden sind einige der Möglichkeiten dargestellt.
Um die Materialeingangsfeuchte zu prüfen, muss ein Feuchtesensor oben an der Seitenwand des
Schachtes angebracht werden, wo dieser befüllt wird.
Der andere Feuchtesensor sollte sich oberhalb des Sensors befinden, der die minimale Füllmenge
anzeigt und unterhalb des Sensors, der die maximale Füllmenge anzeigt. Dabei sollte er näher am
unteren, als am oberen Sensor angebracht werden.
Wenn ein Silo befüllt wird und sich die Messkammer des Mikrowellen-Feuchtesensors ebenfalls gefüllt
hat, beginnt die Messung. Falls sich der Füllstand an Getreide unterhalb des Feuchtesensors befinden
sollte und sich auch die Messkammer des Sensors geleert hat, misst der Feuchtesensor null Feuchtigkeit
und es wird eine automatische Kalibrierung durchgeführt. Die grüne LED leuchtet an der Steuereinheit.
Wenn eine neue Ladung Getreide nachgefüllt wurde, geht der Prozess von vorne los.
Um die Feuchtigkeit des Getreides in einem Trichter zu ermitteln, muss der Feuchtesensor in der Nähe
des Auslassventils über dem Abförderer angebracht werden.
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