Kälteanschluss vorbereiten
Zunächst sind die Kältemittelleitungen vorsichtig
entgegen der Wicklungsrichtung auf gestreckte
Länge zu entrollen. Die Leitungen dürfen nicht
mehr als drei aufeinanderfolgende und auf die ge-
samte Länge höchstens 12 Biegungen aufweisen.
Die Anzahl der Bögen so gering wie möglich halten.
Der Biegeradius muss mindestens das 3,5-fache
des Außendurchmessers betragen. Gegebenenfalls
ist eine geeignete Biegevorrichtung zu verwenden.
Anschluss der Kälteleitungen
Saug- und Druckleitung zwischen Raum- und Au-
ßenteil verlegen: Dicke Saugleitung zweckmäßi-
gerweise zuerst verlegen, da sich die dünnere
Druckleitung anschließend besser anpassen läßt.
Bei überschüssiger Leitungslänge sollten die Lei-
tungen am Außenteil im Uhrzeigersinn fallend auf-
gewickelt werden um Kältemittelöl-Verlagerungen
zu vermeiden.
Staubkappen und Staubstopfen von den Kupp-
lungshälften entfernen.
Um den Einschluss von Schmutz und Feuchtigkeit
in das System zu verhindern, sind die Kupplungs-
gewinde und die Dichtungen mit einem reinen Tuch
zu säubern. Gewinde, Membranen der Kupplung
und die Gummidichtung der männlichen Kupp-
lungshälften mit einigen Tropfen Kälteöl benetzen.
Überwurfmutter mit der Hand aufschrauben, bis das
Gewinde sicher gefaßt hat, dann mit Schrauben-
schlüsseln nachziehen, bis ein merklicher Wider-
stand auftritt.
Drehmomente Kälteleitungen
Nachfolgend die empfohlenen Drehmomente für die
Leitungskupplungen:
Typ
Druckleitung (dünn)
KSS 3502
14-16 Nm
KSS 5002
14-16 Nm
KSS 6002
14-16 Nm
Vor
Inbetriebnahme
Leitungen und Verbindungen auf Dichtheit geprüft
werden.
29
Saugleitung (dick)
47-55 Nm
47-55 Nm
47-55 Nm
müssen
alle
Kältemittel-