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Funktionsweise; Allgemeine Hinweise - Plarad K Series Betriebsanleitung

Hydraulischer schrauber
Inhaltsverzeichnis
FLAFAtrI
Betriebsanleitung
K
5
3.9.
Ratschenköpfe und Zubehörteile nur bis zum
für diese Teile zulässigen Drehmoment
belasten.
Die
für
normale Betriebs-
bedingungen zulässigen Drehmomente sind
auf den Plarad-Ratschenköpfe
und
Zubehörteilen eingeschlagen.
3.10.
Zum
Lösen von Verschraubungen sind
in
den meisten Fällen erheblich höhere
Drehmomente erforderlich als zum Anziehen.
ln diesen Situationen haben die Standard-
nüsse und Zubehörteile oft nicht
die
notwendige Standfestigkeit. Meist ist auch
die Leistung des Gerätes größer als die der
Zubehörteile.
Es
muss aus diesen Gründen
unbedingt beachtet werden, dass Zubehör-
teile max. nur mit dem Drehmoment belastet
werden, mit welchem sie gekennzeichnet
sind. Bei Überlastung können sie
zu
Bruch
gehen und es können Personenschäden
die
Folge
sein.
4.
Funktionsweise
4.1.
Mit dem PLARAD-Aggregat wird
ein
hydraulischer Druck
ezeugt,
der über
ein
Druckbegrenzungsventil eingestellt und
an
einem Manometer abgelesen werden kann.
Über HD-Schläuche (Vor- und
Rücklauf)wird
dieser Druck dem Verschraubungsgerät
zugeführt und tiber
ein
Hebel-
und
Ratschensystem
in
ein Drehmoment
umgesetzt.
4.2.
Das
jeweilige
Drehmoment kann parallel zum
Druck auch direkt an der Drehmomentskala
auf dem Manometer abgelesen werden.
Zusälzlich ist
d
ieser Bedienungsanleitung
auch
eine
Drehmomenttabelle beigefügt.
4.3.
Das Drehmoment wird von
einem
in
das
Verschraubungsgerät eingesteckten
Zubehörteil (Sechskantbuchse, Sicherheits-
nuss, lnbuseinsatz usw.) auf die Schraub-
verbindung übertragen. Die Reaktionskraft
wird über eine Abstützvorrichtung von einem
geeigneten
W
iderlager abgefangen.
5.
Allgemeine Hinweise
5.1.
Untersuchen Sie die Anlage bei Erhalt auf
eventuelle Transportschäden. Das
Transport-
risiko geht im Allgemeinen
zu
Lasten des
Empfängers und nicht
zu
Lasten des
Lieferanten.
5.2.
Da
es
sich
beim
PLARAD-Aggregat um eine
wertvolle
Anlage
handelt, muss auf sach-
gemäße
Handhabung
größten
Wert
gelegt
werden. So ist die Anlage vor Schlag
und
Stoß zu schützen, um Beschädigungen und
Funktionsstörungen zu
vermeiden.
Ferner
müssen
nach
jedem
Abkuppeln der
Schläuche die Anschlüsse durch
die
Verschlusskappe abgedeckt
werden,
damit
kein
SchmuL
in
den Ölkreislauf gelangt.
Ebenso ist beim Öleinfullen sorgfältig
vorzugehen, damit auch hier keine
Verschm
utzung entsteht.
Vorsicht!
Hydrauliköl darf
nicht ins Erdreich, ins
Grundwasser oder ins Abwasser gelangen.
5.3.
Bei Öltemperatur über
70'C,
Aggregat
abstellen und
abkühlen
lassen.
Wenn
ein
intensiver Betrieb eine Abkühlung nicht
zulässt, muss ein Ölkuhler angebaut werden
5.4.
Die Einschaltdauer und Betriebsart des
Elektromotors bei Nennleistung ist dem
,,Technischen Datenblatt für Aggregate"
zu
entnehmen.
5.5.
ln regelmäßigen Zeitabständen sollte die
Anzeigegenauigkeit des Manometers mittels
eines angekuppelten Prüfmanometers
getestet werden.
5.6.
Alle
beweglichen
Teile,
Lagerstellen usw.
vor
Korrosion und Verschmutzung schützen.
Die mitgeliefeften
Zubehörteile
bei
Nichtgebrauch und zur Lagerung mit
geeigneten
Mitteln konservieren und gegen
Korrosion und Verschmutzung schützen.
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