auf die Stutzen der Lagerböcke gesteckt. Bevor wir die Stevenrohre in den Rumpf einstecken, fertigen wir die
Einklebevorrichtungen I und II an. Wir pausen sie auf stärkeren Karton auf und schneiden sie sorgfältig aus,
einfacher ist es sie aus dem Bauplan auszuschneiden und auf die Pappe zu kleben. Die Bohrungen von 6 und
4 mm Ø sind maßhaltig anzubringen, damit die Wellen später parallel zueinander stehen.
In die drei Stevenrohre montieren wir wieder die Schiffswellen ein. Dann schieben wir sie von innen durch die
Bohrungen des Schiffsrumpfes nach außen durch. Das mittlere Stevenrohr ragt 82 mm und die beiden
äußeren 117 mm, vom Rumpfansatz gemessen, heraus. Auf die inneren Schiffswellenenden schieben wir die
Vorrichtung I, auf die äußeren die Vorrichtung II, wobei die Unterkante am Schiffsboden anliegen muss. Die
Stevenrohre kleben wir mit UHU acrylit ein und halten sie bis zum Trocknen genau in dieser Lage fest. An der
inneren Schiffshaut liegen die Befestigungsflansche der Lagerböcke direkt an. Befestigt werden die Flansche
an der Schiffshaut nur mit UHU acrylit, der durch die Bohrungen und etwas um die Flansche auf die
Rumpfhaut gestrichen wird. Aus einem ebenen Stück ABS-Kunststoff (Abfallstücke) schneiden wir nun die
drei Stevenrohrabstützungen (13) zurecht. Die kürzere Abstützung ist für das mittlere Stevenrohr gedacht. Wir
kleben sie mit UHU acrylit zwischen den Stevenrohren und dem Schiffsrumpf, entsprechend dem Bauplan,
ein. Nachdem der Klebstoff getrocknet ist, können die beiden Schiffsschrauben (14) auf die äußeren Wellen
und die Schiffsschraube (15) auf die mittlere Welle gedreht werden. Die drei Schmierschläuche (16) von je ca.
80 mm Länge, stecken wir an einem Ende auf die Stutzen der Lagerböcke.
Jetzt passen wir grob die Konsolen mit den Motoren in den Bootsrumpf ein, entnehmen Sie die Position der
jeweiligen Konsolen aus dem Bauplan. WICHTIG: die Motorwellenachse und die Achse vom Stevenrohr
sollen auf einer Linie liegen, d.h. es sollte möglichst wenig Versatz zwischen den Wellen sein, damit die
Antriebe später möglichst leise laufen. Wenn wir keine optimale Anpassung der Motor- zur Stevenrohrwelle
erreichen, sollte es auf jeden Fall erreicht werden, dass die Kreuzgelenkkupplungen nur einen Radius
(Bogen) ausgleichen müssen und keinen S-förmigen Versatz. Hier würden sonst erhebliche Vibrationen und
damit Geräusche entstehen. Montieren Sie nun die Wellenkupplungen (17) auf die Wellen (stecken Sie vorher
die Reduzierhülsen auf die Wellen). Jetzt werden die Motorkonsolen genau angepasst, die Wellenkupplung
sollte möglichst in einer Linie gerade stehen. Dann werden die Konsolen mit UHU acrylit eingeklebt. TIPP:
wenn Sie hierbei die Wellen langsam drehen, können Sie die Ungenauigkeiten leichter erkennen und evtl.
noch etwas nachrichten, da der Klebstoff in gewissen Rahmen Fugen auffüllen kann. Verkleben Sie so
nacheinander alle Konsolen im Rumpf.
Abb. 2 Die Ansicht in das Bootsinnere mit den eingebauten Elektromotoren und den Rudern. Davor liegen die
zusammengesetzten Decksteile. Auf dem Foto ist noch ein Bleiakku abgebildet, zum Einsatz kommen heute
NiCd- oder NiMh-Akkus.
Auf die Batteriekonsole (18) kleben wir, entsprechend den vorgesehenen Fahrakkus, die Halteleisten (19) auf.
Beim Aufkleben ist zu beachten, dass beim Einlegen der großen Akkus auf die Konsole (wie es im Plan
gezeichnet ist) die Akkus über die Konsole stehen, hier wird daher keine Halteleiste angebracht. Die Akkus
werden später auf der Konsole mit Klettband fixiert. Die übrig gebliebenen Leisten können für die Halterung
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GRAUPNER GmbH & Co. KG D-73230 KIRCHHEIM/TECK GERMANY
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04/2005