Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

GRAUPNER WIESEL Montageanleitung Seite 19

Schnellboot
Inhaltsverzeichnis
An einigen Stellen auf dem Deck, vor dem Doppelkreuzpoller können wir aufgeschossene (aufgewickelte)
Taustücke anbringen das Aufschießen auf dem Deck ist schwierig, deshalb kleben wir das sauber
schneckenförmig gewickelte Tau von 1 mm Ø auf ein Stück Papier oder ein doppelseitig klebendes
Klebeband auf. Es wird bis ca. 15 mm Ø aufgewickelt. Nach dem Trocknen des Klebstoffes (soweit
erforderlich) schneiden wir das überstehende Papier ab und kleben das Tau, mit der Papierseite nach unten,
auf das Deck. Das äußere Tauende legen wir als Schlaufe um den Doppelkreuzpoller. Mit diesen Details gibt
man dem Schnellboot WIESEL ein realistisches Aussehen.
Hinweis zu den Vorbildern:
Auf den uns bekannten Fotos der Schnellboote der ZOBEL-Klasse werden die Geschütze immer mit dem
Lauf in Richtung des Bugs gefahren. Auch sind die Läufe in einem Winkel von ca. 20° nach oben gerichtet, so
dass die Besatzungsmitglieder ohne sich zu Bücken unter den Läufen hindurchlaufen können. Die Reling ist
an allen Außenseiten mit einer grauen Persenning (Farbton entspricht in etwa dem der Aufbauten) überzogen,
die im Bereich der Poller rechteckig ausgeschnitten ist. Die Persenning ist auch an der Heckreling
angebracht. Die Persenning lässt sich am Modell mit 0,5mm ABS Platten leicht darstellen. Eine andere
Möglichkeit wäre sie aus Papier herzustellen. So lassen sich auch die typischen Falten darstellen, indem man
das Papier anfeuchtet und dann auf die Reling legt. Das Modell muss dabei auf der Seite liegen, dann
drücken sich die Relingstützen und Züge in das Papier. Nach dem Trocken erfolgt dann die Lackierung und
Imprägnierung gegen das Wasser. Dann wird die Persenning aufgeklebt oder angenäht wie bei den
Vorbildern.
Montageanleitung zum Einbau der RC-Komponenten
Der eigentliche RC-Plan ist im Bauplan mit integriert und beschreibt die Montage der RC-Komponenten für die
Fahrfunktionen sowie der Zubehörteile für die Sonderfunktionen des Schnellbootes WIESEL. Die für die
Fahrfunktionen benötigten Holzteile und andere Kleinteile sind dem Baukasten beigefügt und müssen noch
ausgeschnitten bzw. bearbeitet und montiert werden. Die für die Sonderfunktionen sind gesondert zu
erwerben oder aus den Holzresten zu fertigen. Die Arbeitsschritte zur Montage der RC-Komponenten und die
Herstellung der Teile werden nur zum Teil einzeln beschrieben, es wird angenommen, dass die Arbeitsschritte
dem Modellbauer bekannt sind.
Der RC-Plan ist als Empfehlung für die Platzierung sowie Auswahl der RC-Komponenten zu verstehen.
Nach eigenem Ermessen können andere Komponenten zur Ansteuerung der Fahr- und Sonderfunktionen
verwendet werden.
Das Ruderservo wird eingeschrumpft mit Schrumpfschlauch und auf dem RC-Brett verklebt. Dies ist eine
einfache und schnelle Art der Befestigung. Nach eigenem Ermessen, bzw. wenn man das Servo von
Modell zu Modell austauschen will, kann die nicht im Baukasten enthaltenen Servohalterung (Best.-Nr.
1024) verwendet werden.
Die anderen RC-Komponenten wie Empfänger, Fahrtregler und Akkus sollten mit Klettband im Modell
fixiert werden. Besonders wichtig ist dies bei den schweren Fahrakkus, sollten diese verrutschen, kann
das Modell durch den geänderten Schwerpunkt kentern.
Die Zuladung sollte 2,6 kg möglichst nicht überschreiten und der Schwerpunkt des Modells sollte immer
so tief wie möglich liegen. Das bedeutet, das keine schweren Komponenten über der Wasserlinie liegen
dürfen.
Sollte das Modell nicht richtig im Wasser liegen, versuchen Sie zuerst die Fahrakkus zu verlagern bis die
Lage weitgehend stimmt. Nur wenn es nicht reicht oder es nicht tief genug im Wasser liegt, ist der Einsatz
von z.B. Bleiplatten im tiefsten Bereich des Modells sinnvoll. Um sicher zu gehen, sollten Sie das fertige
Modell testen, indem Sie es auf eine Schlagseite von ca. 30° Grad bringen. Aus dieser Lage muss es sich
problemlos und ohne lange zu pendeln wieder aufrichten.
Der auf dem Bauplan befindliche Schaltplan stellt die Version mit NAUTIC-Multi-Split-Modul dar.
Planen Sie den Einbau der Sonderfunktionen Beleuchtung und Radargerät möglichst noch vor dem
Baubeginns des Modells ein. Diese Sonderfunktionen lassen sich später kaum noch nachträglich
einbauen.
Achten Sie darauf, dass die Servos mechanisch nicht gestoppt werden, bevor sie ihren Endausschlag
erreicht haben (z.B. die Drehmechanik der Geschütze an ihren Anschlag läuft, das Servo aber noch nicht
am max. Ausschlag angelangt ist). Sollte die Mechanik nicht entsprechend angepasst werden können,
sollten Sie mittels der Servowegbegrenzung des Senders (bei Computersendern der mc-Serie) den
Ausschlag verringern.
Die beiden Servos für die Drehfunktion der Geschütze können je nach Wunsch gemeinsam gesteuert
werden, wie in den Empfehlungen der Funktionsbelegungen vorgeschlagen, oder getrennt angesteuert
werden. Hierzu wird dann eine freie Funktion zusätzlich benötigt.
GRAUPNER GmbH & Co. KG D-73230 KIRCHHEIM/TECK GERMANY
Keine Haftung für Druckfehler. Technische Änderungen vorbehalten! ID# 50192
19
04/2005

Quicklinks ausblenden:

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis