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GRAUPNER WIESEL Montageanleitung Seite 16

Schnellboot
Inhaltsverzeichnis
12 zu erkennen. Das größte Jalousie-Bild wird an dem achteren Lüfterteil (71), das etwas kleinere an die
Rückwand des Motorenhauses, zwischen den Gerätekästen (159) angebracht. Die drei schwarzen Punkte
(Steckdosen) ziehen wir einzeln auf den Erhöhungen der Steckerkastens (146) ab. Je 2 der 4
Zeigerinstrumente setzen wir an die Vorderseite vom Kasten (171), er ist auf dem Torpedorohr aufgeklebt. Die
genaue Lage zeigt der Bauplan. Die 3 weißen Kreise, sie stellen Schleuderscheiben dar, kleben wir auf die
Scheiben der mittleren 3 Fenster vom Brückenaufbau. Die Lage des Mittelstegs kann beliebig sein.
Zuordnung der Bootsnamen zu den NATO-Nummern
Bootsname
ZOBEL
WIESEL
DACHS
HERMELIN
NERZ
PUMA
GEPARD
HYÄNE
FRETTCHEN
OZELOT
Das Anfertigen und Anbringen der weiteren Teile
Die Lage der Relingstützen (210) zeichnen wir nun auf dem Seitendeck und am achteren Ende des
abnehmbaren Mitteldecks genau an. Die Punkte markieren wir dann mit kräftigen Nadeleinstichen. Nun
bohren wir mit 1,5 mm Ø genau senkrecht hinein. Hierfür kann eine Bohrvorrichtung angefertigt werden. Es
wird ein Holzteil von ca. 180 mm Länge benötigt, der Querschnitt soll etwa 10 x 20 mm sein. Hochkant bohren
wir, ziemlich an einem Ende, ein sauber winkliges Loch (möglichst auf einer Ständerbohrmaschine) von 1,5
mm Ø. In diesem Loch hat der Bohrer nun seine Führung. Die Leiste wird quer auf das Deck gelegt, so dass
das Zentrum des Bohrers genau über dem Markierungspunkt (Nadeleinstich) zu liegen kommt. Eine 2. Person
hält die Führungsleiste beim Bohren in dieser Lage fest. Nun werden die Relingstützen mit etwas Klebstoff in
die Bohrungen gedrückt. Durch die Löcher der Stützen wird die Seitenreling (211) (Stahldraht 0,8 mm)
geschoben. Die vorderen Enden ca. 4 mm winklig abbiegen. Der obere Draht ist außerdem an der
Relingstütze etwas nach unten zu biegen (siehe Bauplan). Die abgewinkelten Enden werden nun in
vorgebohrte Löcher im Deck bzw. Rumpf eingeklebt. Um die Reling stabil zu haben, kann an einzelnen
Stellen der Draht mit den Relingstützen verlötet oder mit UHU acrylit verklebt werden. Bevor wir nun die
Relingstützen der Achterreling einsetzen, biegen wir zuerst die Reling (212) aus Stahldraht zurecht. Das Maß
der U-Form ist dem Bauplan zu entnehmen. Nun schieben wir die entsprechende Anzahl Relingstützen auf
die beiden Drähte. Die angespitzten Enden der Relingstützen drücken wir nun mit etwas Klebstoff in die
Löcher des Mitteldecks. Die Enden der Reling löten wir mit den Stützen zusammen und zwicken
überstehende Teile ab. Nun zeichnen wir die Bohrungen für die Holzschrauben der Verschlussriegel (213) an.
Nachdem mit 1,5 mm Ø vorgebohrt wurde, werden die Riegel mit den Holzschrauben (214) so befestigt, dass
sie sich gerade noch drehen lassen. Durch Verdrehen können wir das Mitteldeck in den Decksrahmen
einklemmen, wenn wir das Abdicht-Klebeband (215) nahtlos (besonders an den Ecken) auf die Auflageleiste
aufgeklebt haben. So dichtet dann das Klebeband das Mitteldeck gegen das eindringen von Spritzwasser ab.
Den Flaggenmast (216) mit der angelöteten Scheibe (217) und den beiden S-Haken (218) setzen wir in ein
gebohrtes Loch am Achterdeck des Modells. Die Teile (219) und (220) löten wir aus Messingdraht zusammen
und setzen sie auf das Vorderdeck. Die zuletzt angefertigten Teile, sowie den Fußblock (221) lackieren wir mit
altweißer Farbe. Nachdem die Farbe getrocknet ist, kleben wir den Fußblock auf das Vorderdeck. Zur
Anfertigung der Rettungsschwimmkörper (222) kleben wir je 2 Teile aufeinander, um eine Dicke von 6 mm zu
bekommen. Nachdem der Klebstoff getrocknet ist, profilieren wir den Schwimmkörper wie es der Bauplan
zeigt. Dann streichen wir mehrmals mit GLATTFIX und nach dem Trocknen mit oranger Farbe. HINWEIS: es
besteht jetzt auch die Möglichkeit, die tiefgezogenen Rettungswesten (222a) zu verwenden. Hierzu wird auf
der Rückseite mit UHU acrylit ein ABS-Rest (222b) aufgeklebt, wenn der Klebstoff trocken ist wird der Rand
versäubert und leicht rund geschliffen. Anschließend befestigen wir die Schwimmkörper mit Takelgarn von 0,5
mm Ø an der Reling bzw. am Geländer. Nun fertigen wir aus ca. 150 mm langen Takelgarnstücken kleine
Bündel (siehe auch Abb. 12) und kleben sie an die oberste Stelle der Rettungsweste. Aus den Teilen (223) –
(225) kleben wir den Ankerspill zusammen, bearbeiten ihn nach Bauplan, bringen Farbe auf und kleben ihn an
die entsprechende Stelle.
Die Teile (226) – (228) kleben wir auf das Deck des Modells. In die Nabe der 4 Handräder (229) kleben wir
kurze Haltestifte aus 1,5 mm dickem Eisendraht (230) ein und setzen sie dann in die Bohrung der
Mannlochdeckel. Ein kleineres Handrad (231) kleben wir in ein gebohrtes Loch des Torpedorohr-
Verschlusses. Darüber, zwischen die beiden Instrumenten-Abziehbilder, montieren wir noch einen kleinen
Winkelhebel aus Messingdraht ein. Eine Lötperle am Messingdraht dient als Handgriff. Je 2 Rettungsinsel-
GRAUPNER GmbH & Co. KG D-73230 KIRCHHEIM/TECK GERMANY
Keine Haftung für Druckfehler. Technische Änderungen vorbehalten! ID# 50192
NATO-Nr.
P 6092
P 6093
P 6094
P 6095
P 6096
P 6097
P 6098
P 6099
P 6100
P 6101
16
04/2005

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