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GRAUPNER WIESEL Montageanleitung Seite 15

Schnellboot
Inhaltsverzeichnis
Die Lackierung
Fragen Sie Ihren Modellbauhändler oder den Farbenfachhändler nach den optimalen Farben.
Verwenden Sie NUR Farben vom gleichen Hersteller und Lacktyp, da sonst die Farben miteinander
reagieren können und sich wieder ablösen bzw. Blasen werfen. Seien Sie besonders vorsichtig bei der
Kombination von Sprühdosenfarben und Streichfarben, probieren Sie immer an Reststücken, ob die
Farben miteinander reagieren.
Um eine gute Haftung der Farben zu erreichen, schleifen Sie mit feinem Nassschleifpapier (Körnung 600
bis 800) die Oberflächen an. Entfetten Sie danach die Oberfläche mit einem nicht nachfettenden
Spülmittel oder Spiritus. Bis zur Lackierung sollte die Oberfläche möglichst nicht mehr angefasst werden,
da der Hautschweiß wieder neues Fett auf die Oberfläche bringt.
Die nicht sichtbaren Holzteile sollten mit mehrmaligem Anstrich mittels Porenfüller (z.B. GLATTFIX Best.-
Nr. 207) oder Klarlack (z.B. HYDRO-AEROFIX Best.-Nr. 926.1) gegen das Wasser geschützt werden.
Kleben Sie beim Spritzen der Farbe alle Bereiche, die nicht lackiert werden sollen, komplett ab. Dichten
Sie alle Öffnungen ab, da der feine Farbnebel in alle noch so kleinen Öffnungen kommt.
Beachten Sie die Verarbeitungshinweise der Lacke.
WICHTIG: Machen Sie sich vor Baubeginn Überlegungen wie und in welcher Reihenfolge Sie das Modell
lackieren. Bestimmte Stellen lassen sich später nur schwer oder gar nicht mehr lackieren.
Farbgebung
Damit die richtigen Farbtöne leichter ausgewählt werden können, werden die Farben nur mit den RAL-Tönen
angegeben. Mit diesen Angaben können Sie in jedem Farbenfachgeschäft sich die Farben zusammenstellen
lassen. Teilen Sie dem Fachberater im Farbenfachgeschäft den vorgesehenen Einsatzzweck der Farben mit,
damit er die richtigen Lacktyp auswählt. Wir empfehlen einen Kunstharztyp. Die unten aufgeführten RAL
Farben entsprechen der Farbnorm der Bundesmarine aus den 60'er und 70'er Jahren. Für das Deck und
Unterwasserschiff sind stumpfmatte Farbtöne richtig, für die anderen Farben sind seidenmatte Farbtöne zu
empfehlen.
Frühe Einsatzjahre:
Überwasserschiff, Aufbauten, Schlauchboot, Radom,
Mast, Geschütze, Torpedorohre:
Unterwasserschiff, Sitzflächen für Geschützbedienung:
Wasserpass, Positionslampenbord:
Deck, Radarantenne, Geschützrohre, Abgasrohr:
Positionslampen:
Rettungswesten:
Rettungsinseln:
Spätere Einsatzjahre:
Überwasserschiff, Aufbauten, Schlauchboot, Radom,
Mast, Geschütze, Torpedorohre:
Unterwasserschiff:
Andere Farben sonst wie bei der Angabe für die frühen Einsatzjahre.
Durch die intensive Sonneneinstrahlung sowie die aggressive Seeluft ist die Farbe vom Deck meist stark
ausgeblichen, d.h. der Farbton wird stark aufgehellt und ist nur noch etwas dunkler als der Grauton der
Aufbauten. Kleben Sie ein Stück dünnes Sperrholz oder Furnier im Heckbereich des Schlauchboots fest, dort
wo beim Original der Außenbordmotor befestigt wird. Beim Original war diese Befestigungsplatte ebenfalls
aus Holz.
Das Anbringen der Dekors
Schneiden Sie mit einer scharfen Schere die einzelnen Dekors sauber und möglichst ohne Rand aus. Die
Schriftzüge P 6093 werden auf beiden Seiten des Brückenaufbaues und am Spiegel des Modells angebracht.
Der Schriftzug mit der breit gezogenen 6 ist auf der linken Brückenaufbau-Seite anzubringen. Den
Namenszug WIESEL bringen wir auf der Namensplatte an, die dunkelgrauen Flächen auf den seitlichen
Schutzwänden der Geschütze, die leiterförmige Strichkontur bringen wir an die hintere Verkleidung und die
graue Linie an die vordere Verkleidung der Geschütze an. Die roten Kreissegment für den Schwenkbereich
des vorderen Geschützrohres zeichnen wir mit einem Zirkel und einem rotem Permanentstift an (TIPP: diesen
einfach mit Klebeband an den Zirkel kleben), wie es der Bauplan in der Draufsicht zeigt, die schwarzen
Doppellinien-Abziehbilder ziehen wir auf dem Schraubenschutz ab. Am Motorenhaus, unmittelbar vor der
hinteren Tür, ist ein kleiner Doppelwulst ringsum zu erkennen. Zwischen diesem Doppelwulst ziehen wir die
lange, graue Linie ab (Abdichtstreifen). Die Handgriff-Darstellungen finden ihren Platz auf den Türen. Die
Plätze, auf denen die Jalousie-Bilder abgezogen werden, sind auf dem Bauplan und den Abbildungen 11 und
GRAUPNER GmbH & Co. KG D-73230 KIRCHHEIM/TECK GERMANY
Keine Haftung für Druckfehler. Technische Änderungen vorbehalten! ID# 50192
Lichtgrau RAL 7035
Oxidrot RAL 3009
Tiefschwarz RAL 9005
Basaltgrau RAL 7012
Rot (Backbord), Grün (Steuerbord)
Signalorange RAL 2010
Verkehrsweiß RAL 9016
Fehgrau RAL 7000
Feuerrot RAL 3000
15
04/2005

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