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fbw Chassis L50 Bedienungsanleitung Seite 43

LÄNGSTRIEB
Die Kraftübertragung vom Wechselgetriebe zur Hinter ­
achse erfolgt über eine oder zwei statisch und dynamisch
ausgewuchtete Hohlwellen
I
von denen das eine Ende zum
Ausgleich der betriebsbedingten Längenveränderung mit
einer Keilmuffe ausgerüstet ist. Die Mitnehmergabeln der
Zwischen- und Kardanwelle müssen zu derjenigen des
dazugehörenden Keilfutters parallel stehen, weil sonst
die Kreuzgelenke die Kraft ungleichmäßig übertragen
würden. Dadurch wären diese Gelenke überdies einem
anomalen Verschleiß unterworfen. Die richtige Stellung
des Mitnehmerkeilstückes zur Welle ist mit einer Pfeil ­
marke gekennzeichnet. Die Kreuzgelenke sind mit Nadel ­
lagern ausgerüstet.
Wartung
Alle 2000 km:
Keilmuffe (Nippel) mit Chassisfett schmieren. Der Filz­
ring zwischen der Keilmuffe und der Gewindehülse soll
immer in gutem Zustand sein, weil eindringende Unrei ­
nigkeiten in der Keilpartie sehr großen Verschleiß verur ­
sachen würden.
Kreuzgelenke mit Chassisfett schmieren. Hierzu soll im
Mittelstück die Schmierverlängerung (Werkzeug) einge­
setzt werden, deren Gewindeschaft angeschliffen ist,
damit beim langsamen Einfüllen des Fettes im Hohl ­
raum des Kreuzgelenkes kein Druck entstehen kann, der
für die Korkdichtungen oder den Abschlußdeckel gefähr­
lich werden könnte. Es ist zu bedenken, daß mit einer
Hebelschmierpresse mit sehr geringem Kraftaufwand
Drücke von 30 bis 50 atü erreicht werden. Sobald während
des Schmierens bei einem Nadellager oder bei der Ent­
lastungsfläche der Verlängerung Fett austritt, ist das
Kreuzgelenk genügend mit Schmierstoff gefüllt. Die Ver­
schlußschraube muß dicht abschließen und festsitzen.
Einbau der
Zwischen~
und Kardanwelle
Die Mitnehmergabeln jeder Welle müssen zueinander
parallel stehen. Pfeilmarken beachten.
Kreuzgelenk und Keilgleitfutter
1
=
Schmierstelle des Kreuzgelenkes
2
=
Schmierstelle des Keilgleitfutters
3
=
Pfeilmarke auf Gleitfutter und Welle
4
=
Gewindehülse für den Filzdichtring
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