CDe544
Aufprall auf Unterwasserhindernisse
Beim Fahren des Bootes in seichten Gewässern oder Gegenden, in denen sich vermutlich Unterwasserobjekte befinden, auf die der Z–Antrieb oder der
Bootsboden aufprallen könnte die Geschwindigkeit drosseln und vorsichtig vorgehen. Das wichtigste, das zur Verringerung von Verletzungen und
Schäden durch Auftreffen auf ein treibendes oder unter Wasser liegenden Objektes beigetragen werden kann, ist die Reduzierung der Boots-
geschwindigkeit. Unter diesen Bedingungen sollte das Boot mit einer Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit von 24 bis 40 km/h betrieben werden.
Aufprall auf ein treibendes oder unter dem Wasser liegendes Objekt könnte viele verschiedene Situationen auslösen. Unter anderem können folgende
Fälle auftreten:
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Das Boot könnte plötzlich eine andere Richtung einschlagen. Durch eine solche scharfe Richtungsänderung können Passagiere von Ihren Sitzen
oder über Bord geschleudert werden.
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Eine plötzliche Geschwindigkeitsverringerung. Passagiere können nach vorne oder über Bord geschleudert werden.
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Aufprallschäden an Z–Antrieb oder Boot.
Denken Sie daran, daß das Wichtigste, das Sie zur Verringerung von Verletzungen oder Schäden in diesen Fällen beitragen können, die Reduzierung
der Bootsgeschwindigkeit ist. Die Geschwindigkeit sollte bei Fahrten in Gewässern, die bekanntlich Unterwasserobjekte aufweisen, auf Mindestgleitfahrt
gehalten werden.
Nach dem Auftreffen auf ein unter Wasser liegendes Objekt den Motor sobald wie möglich abstellen und den Z–Antrieb auf zerbrochene oder lockere Teile
untersuchen. Wenn Schäden vorhanden sind oder vermutet werden, sollte der Antrieb zwecks Inspektion und notwendiger Reparaturen zu einem autori-
sierten Händler gebracht werden.
Das Boot sollte ebenso auf Risse im Rumpf und am Spiegel oder Wasserlecks untersucht werden.
Betrieb eines beschädigten Z–Antriebs könnte weitere Schäden an anderen Teilen des Motors verursachen oder die Kontrolle über das Boot beeinträchti-
gen. Falls das Boot weiter betrieben werden muß, dies nur mit erheblich reduzierter Geschwindigkeit tun.
Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Wird das Boot mit großen Aufprallschäden weiter
betrieben, können plötzlich Teile ausfallen und eventuelle Folgeschäden auslösen. Motor gründlich untersuchen bei Bedarf reparieren lassen.
VORSICHT
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