Der Motor
soll durch einen kräftigen Ruck angeworfen werden, um
so an der Kerze einen besseren Funken zu erzeugen.
NYenn der Motor läuft, Gas am Gashebel regulieren. I-Tmdie Fräsarbeit
zu beginnen, durch den Handgriff
am linken Lenkrohr
den roten Schalthebel (links) auf den gewünschten Gang (l. Oder 2. Gang)
einstellen, dann den blauen Schalthebel (rechts), immer noch bei nieder-
gedrücktem
KuppIungs-Handgriff,
auf
langsam Kupplungs-HandgrifT Ioslassen, zugleich Fräse einschalten durch
Herabdrücken des grünen Schalthebels, Gashebel mehr öffnen und Fräse
in den Boden einsetzen. Lenkstange nach links Oder rechts verstellen, um
nicht auf dem gefrästen Boden gehen zu müssen.
Bei der Fräsarbeit ist darauf zu achten, dass der Fräshaspel allmählich
(nicht mit einem Ruck) in den Boden eingesetzt 'vyird, wobei gleichzeitig
der Gashebel ebenfalls allmählich
zu öffnen ist. Es ist nicht nötig, den
Gashebel immer
ganz zu öffnen, dies hängt von der Härte des Bodens
und von der gewünschten Arbeitstiefe
ab.
Am
Ende der Fräsbahn
angelangt,
Handgriff
auskuppeln, Frässchalthebel (grün) nach oben drücken, um
Fräse auszuschalten, und blauen Schalthebel auf toten Punkt bringen.
Lenkstange in die Mitte stellen, Maschine hocheben, durch blauen Schalt-
hebel Vor- Oder Rückwärtsgang
einschalten, Kupplung
und
wenden.
Der Fräshaspel darf beim Wenden nie drehen, auch soll man langsam
mit wenig Gas wenden.
Wenn man für die nächste Fräsbahn bereit ist, wieder gleich vorgehen
wie vorgehend besehrieben. Man darf nie wendcn, indem man den Fräs-
haspel im Boden lässt.
VERWENDUNG
DER MASCHINE
filter herausziehen (denselbén senkrecht halten), die beiden Flügelmuttern
der Schalthebel (rot und blau) lösen, dann die Lenkstange auf die andere
Seite stellen, also um 1800 drehen. Dann die Schalthebel (rot und blau)
so stellen, dass sie in Handnähe kommen und durch die Flügelmuttern
feststellen.
Luftfilter
wieder
einsetzen.
d.h. indem man den Anwurfriemen
entgegensetzt der Uhrzeigerrichtung
auf der Anwurfscheibe
aufwickeJt.
Bei Verwendung des Mähers darf der Motor also nicht mehr in Uhr-
zeigerrichtung sondern in der entgegengesetzten Richtung drehen.
Alle anderen Handgriffe sind gleich wie bei der Arbeit .mit der Fräse.
N. B. — Wenn beim Mähen der erste Gang zu langsam und der 2.
Gang zu schnell ist, so soll man den Motor so anwerfen, dass er nach
rechts dreht. Dann
ist durch
den blauen
einzuschalten, und man erhält so eine Vorschubgeschwindigkeit,die zwischen
dem I. und dem 2. Gang liegt, was sich besonders beim Mähen in ganz
dichtem Gras Oder in mittlerem Hanggelände empfiehlt.
Zwischennaben.
Zum Mähen ist zu empfehlen (aber nicht unbedingt nötig), die Maschine
mit Pneurädern 4.00 x 12 auszurüsten. Wenn die Radspurweite zu kiein
ist und die Räder auf der Mahd
laufen,
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auskuppeln, dann
Vorwärtsgang
stellen. Alsdann
Motor
durch den Kupplungs-
langsam Ioslassen
ALS MOTORMÄHER.
— Luft-
Den Motor
nach links
amverfen,
Schalthebel
der Rückwärtsgang
können
dieselben mit Aufsteck-
zwischennaben
versehen werden. Wenn aber die Maschine zu wenig Boden-
freiheit und zu wenig Spurweite hat, so kann Sie mit Spezial-Z"ischennaben
(Ritzelnaben)
ausgerüstet werden, wodurch
und eine Bodcnfreiheit
von 35 cm. mit den Rädern
solche
von
cm.
mit
den Rädern
Rit7elnaben
sind
sehr leicht
mit
Hilfe
Sie verbessern auch das Gleichgewicht der Maschine und sind mit Einzelrad-
ausschaltungen,
die von der Lenkstange aus d urch 2 Stangen betätigt
werden,
versehen,
wodurch
das Wenden
fiihrcr
ganz miihelos Mird. Wenn die Maschine zum Pfliigen verwendet
Wird (im 2. Gang mit Pneurädern 5.00 x 12 Oder mit dem als Arbeits-
gang benützten Rückwärtsgang
mit Pneurädern 5.50 x 16 Oder 6.00 x 16
mit 2 Lagen)
muss man die Maschine
schaltung ausrüsten (lieferbar im Frühling 1956) welche wie die Ritzel
montiert
werden
und mit
denen man
auch mähen
Bodenfreiheit). Man kann die Maschine auch mit Schiebezwischennaben
versehen.
Während
der Arbeit
mit
der Fräse
Oder mit
personen nicht zu nahe an die Maschine heran gelassen werden, da Uner-
fahrenheit und Neugierde schon oft Ursache von Unfällen waren.
14. ANHÄNGER
Verwendung der Maschine als Einachs-Traktor
der
Maschine.
Die Deichsel des Anhängers
in den Anhängefiansch
einstossen
und
durch
den
dazu
bestimmten
des Anhängers sind durch Bolzen starr mit der Achse verbunden. Dagegen
muss der Anhängeflansch an der Maschine drehen können, also frei sein,
das Gefährt
lenken
zu können.
Verwendung der Mnschinc zurn Stosscn des Anhängers in der Art der
Dreirad-'l'ransportfahrzcuge.
Die Räder des Anh{ingers werden frei gemacht, indem man die Ver-
riegelungsbolzen
derselben herauszieht. Diese Bolzen werden während
ill rem Nichtgebrauch
in die dazu bestimmten
Verriegelungshiilse
am Lenkstock
des Anhängers
den Lenker ersetzen, Die Lenkstange der Maschine um 1800 abdrehen
(wie beim Mäher). den Lenkstangenschlüssel lösen und die beiden Lenk-
stangenrohre ganz aul' die andere Seite, also gegen den Anhänger, umkippen.
Die
rot
gestrichenen
kleinen
Erhöhungen
anschlüssen und deren Führungsraste
Lenkstangenschlüssel wieder anziehen. Nun den Anhänger an der Maschine
befestigen, und die sich an beiden Enden der Fusstange des Anhängers
befindlichen Pedale umkippen, so dgss sie auf Kupplungs- und Bremshebel
zu ruhen kommen.
Gashebel von der Lenkstange wegnehmen und am
kleinen Rohrstück befestigen, das an der Tragfeder des Sitzes angeschweisst
ist. Der Drehpunkt
des Anhängeflansches
einen Bolzen blockiert,
da nun die Räder des Anhängers beweglich sind
und so die Lenkung
des Fahrzeuges übernehmen, N,'0für dasselbe nicht
zwei Drehpunkte
haben darf.
eine Spurweite von 80 cm.
4.00 x 12 Oder eine
4.00 X 8 erreicht
wird.
Diese
von
2 Spindeln
zu montieren.
auf Platz
für
den Maschinen-
mit Trompcten
mit
Einzelradaus-
kann
(weniger
gute
dem Mäher
sollen
Dritt-
mit Anhänger
hinter
der Maschine
Boizen
sichern.
Die
Räder
Hülsen eingestossen. Die
entfernen
und durch
auf
den
Lenkstangen-
auf eine Linie
bringen und den
an der Maschine Wird durch
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