Ein Hochspannungskabel
leitet den Strom an die Zündkerze.
Der Abstand der Kerzen-Elektroden
steigen.
Yon den Maschinen der Serie 40 A an (Januar 1955), dient die Ver-
schlussmutter der Turbine zugleich auch als Abzieher für dieselbe.
Um den Schwungrad-Magnet
freizulegen (für die Reinigung
Einstellung
der Platin-Kontakte)
ist wie folgt vorzugehen : Den Motor
durch einen Gang blockieren
und die Räder der Maschine durch eine
Stange am Drehen hindern. Alsdann mit.einem
schlussmutter der Luftturbine
lösen, und diese Mutter solange losschrau-
ben, bis der K onus der Luftturbine
sich von der Welle löst.
Für eine einwandfreie Zündung ist es nötig, dass sich die Platin-Kon-
takte öffnen (Zündmoment),
wenn sich der Kolben 4,5 mm. vor dem
oberen
toten
Punkt
befindet.
6. BELEUCHTUNG.
— Links
am vorderen
sich ein weiterer Stromabnehmer,
der dazu dient, ein Kabel für die Be-
leuchtung der Maschine aufzunehmen.
Bei Strassenfahrt ist die Beleuchtung der Maschine nach Einbruch der
Dunkelheit
obligatorisch.
Dieser
Stromabnehmer
liefert
einen
Strom
7. SCHALLDÄMPFER.
Der Motor ist mit einem Schalldämpfer
ausgerüstet. Es ist mögtich, dass derselbe nach einigen Monaten des Ge-
brauchs durch Russ verstopft ist und dadurch die Kraft
mindert. In diesem Falle ist der Schalldämprer abzumontiercn und aus-
brennen zu lassen (kann durch einen Garagist gennacht werden). Gleich-
zeitig auch die Auspufföcher des Zylinders entrussen, wozu der Auspuff-
stutzen wegzunehmen ist.
8 a. GETRIEBEGEHÄUSE. — Das Getriebegehåuseenthält die Zahn-
räder und die Rad- und Schneckenwelle, mit Kugel- und Kugeldruckla-
gern montiert und ständig in einem Oelbad drehend. Das Oel Wird durch
das Drehen der Zahnräder in alle Richtungen geschleudert, wodurch eine
einwandfreie
Schmierung
aller
Organe des Getriebegehäuses gewähr-
leistet
wird.
Der Oelstand soil am Morgen vor ieder Inbetriebnahme der Maschine
kontrolliert
werden, indem man den mit einem gelben Hütchen versehenen
Oelmasstab, der sich links am Fuss der Lenkstange befindet, herauszieht.
Auf
diesem Oelmasstab ist ein Zeichen angebracht, das die Höhe des
Oelbades, welches das Gehäuse enthalten soil, angibt.
Um Oel einzufüllen, Wird der rot gestricheneZapfen.auf der linken
Seite des Gehäuses nahe heim Motor losgeschraubt.
Das
Getriebeoel
soll Sommer
wie Winter
haben. Das Gehäuse enthält
212 Liter.
Die Gangschaltung erfolgt durch zwei Schalthebel. Der eine davon,
der rot gestrichen ist (links an der Maschine), dient zur Schaltung des l. ,
2. und 3. Ganges. Er bewegt sich in einem Schaltsegment, das jede Stel-
lung des Hebels bezeichnet.
6
soll 4/10 Millimeter
nicht über-
und die
Steckschlüssel die Ver-
Motorgehäuse
befindet
von
10 Watt
- 6 Volt.
des Motors ver-
eine Viskosität
von SAE C
Der zweite,. blau gestrichene Hebel (rechts an der Maschine) betätigt
die Schaltung für Vor- und Rückwärtsgang mit einem dazwischenliegenden
toten Punkt. Auch dieser Hebel bewegt sich in einem Schaltsegment, das
die drei verschiedenen Stellungen bezeichnet.
Beide Schaithebel sind verstellbar, und durch Lösen einer Flügelmutter
können die Handgriffe in eine für den Maschinenführer geeignete Lage
gebracht Werden.
8 b. KUPPLUNG.
1m Getriebegehäuse befindet sich auch die Konuskupplung, die im
Getriebe-OeIbad
arbeitet. Die Einstellung
vor der Spedition der Maschine vorgenommen. 1m Falle von Abnützung
der Kupplung kann dieselbe mittels eines beim Kupplungshebel am Ge-
häuse angebrachten Reguliersegmentes neu eingestellt werden.
Das Kupplungskabel kann sich dehnen, wenn es neu ist. Wenn nun
die Kupplung nicht richtig arbeitet, ist das Kabel etwas nachzuspannen,
wobei aber immer ein Spiel von etwa 2 bis 3 mm. am Handgriff zu lassen
ist, um sicher zu sein, dass die Kupplung vollständig eingekuppelt ist,
und dass die Schaltgabel nicht ständig auf den Druckring der Kupplung
drückt.
9. BREMSE.
— Die Bremse Wird durch die Regulierschraube
Bremskabels nachgestellt.
Bei grosser Abnützung der Bremse den durch 4 Schrauben gehaltenen
Deckel des Getriebegehäuses öffnen, und den Bremsschuh nachstellen,
indem man den Lagerbolzen des Bremsschuhes losschraubt.
Die Stellung der Handgriffe des Brems- und des Kupplungskabels an
der Lenkstange kann je nach Wunsch des Maschinenbenützers verändert
werden, ohne zu befürchten, dadurch die richtige Einstellung von Bremse
und Kupplung zu beeinträchtigen. Dies würde indessen aber die Stellung
der Pedalen verändern, wenn die Maschine in der Art der Dreirad-
Transportfahrzeuge
arbeitet, also den Anhänger stösst.
10. LENKSTANGE.
Die Lenkstange Wird aus zwei Stahlrohren
gebildet, auf welchen die Handgriffe für Bremse, Kupplung und Gas an-
gebracht Sind, und zwar auf dem linken Rohr der Handhebel für die Kup-
plung und auf dem rechten Rohr der Bremshebel und der Gashebel.
Die beiden Lenkstangenrohre sind in Höhe und Breite verstellbar.
Die Lenkstange kann je nach der auszuführenden Arbeit, sei es fräsen,
hacken, mähen Oderziehen, in 6 verschiedeneStellungen gebracht werden.
Zwischen den beiden Lenkrohren
in der Mitte der Lenkstange befindet
sich ein grün gestrichener, mit einem Knopf versehener Hebel, der zur
Verriegelung der Lenkstange in einer ihrer 6 Stellungen und zum Ein-
schalten der Zapfwelle dient.
Durch Stossen dieses Hebels gegen den Drehpunkt der Lenkstange,
Wird der Riegel der Lenkstange frei, und dieselbe kann nach Belieben
-nach links
Oder rechts
verstellt
werden.
Durch Herabdrücken dieses gleichen Hebels gegen den Boden, Wird die
Zapfwelle eingeschaltet(Fräse, Mäher, Seilwinde, RiemenscheibeOderjedes
andere durch die Zapfwelle angetriebene Gerät). Durch die umgekehrte
Bewegung,d.h. Hebel nach oben drücken, Wird die Zapfwelle ausgeschaltet.
der Kupplung
Wird im Werk
des
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