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Inhaltsverzeichnis
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, daß Sie sich für ein HYMER--Reisemobil entschieden haben und bedanken uns für das
Vertrauen, das Sie unserem Haus entgegenbringen.
Diese Bedienungsanleitung unterstützt Sie beim Kennenlernen und bei der Nutzung Ihres Reisemobils.
Lesen und befolgen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise im Kapitel 2.
Wenden Sie sich bei Bedarf an eine unserer HYMER--Service--Stellen. Die Mitarbeiter dieser autorisier-
ten Fachwerkstätten sind bestens mit Ihrem Reisemobil vertraut und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Unser Verzeichnis der HYMER--Service--Stellen in Europa wird regelmäßig aktualisiert. Die aktuellste
Ausgabe erhalten Sie über unsere Kundendienstabteilung oder Ihren HYMER--Handelspartner.
Neben dieser Bedienungsanleitung überreichen wir Ihnen
n
ein Kundendienst- -Scheckheft einschl. einem Scheckheft für die 6- -Jahres- -Garantie auf die
Dichtigkeit der Aufbauten von HYMER,
n
die separaten Bedienungsanleitungen für das Basisfahrzeug und die verschiedenen Einbau-
geräte.
Sicher werden Sie mit Ihrem Reisemobil viel Freude haben. Wir wünschen Ihnen gute Fahrt.
Sie finden die HYMER AG auch im Internet unter der Adresse: http://www.hymer.com.
Ihre HYMER AG
ã 2002 HYMER AG Bad Waldsee
1203113
Modelljahr 03
Ausgabe 02/12--4
Bedienungsanleitung
C Modell 2003
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für hymer C 2003

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, daß Sie sich für ein HYMER--Reisemobil entschieden haben und bedanken uns für das Vertrauen, das Sie unserem Haus entgegenbringen. Diese Bedienungsanleitung unterstützt Sie beim Kennenlernen und bei der Nutzung Ihres Reisemobils. Lesen und befolgen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise im Kapitel 2.
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    0 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ....1- -1 5 Reisemobil aufstellen ..5- -1 Allgemeines ..... . . 1--2 Feststellbremse .
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis 0 7 Gasanlage ....7- -1 9 Einbaugeräte ... . . 9- -1 Allgemeines ..... . . 7--1 Allgemeines .
  • Seite 4 0 Inhaltsverzeichnis Innere Pflege ..... . 11--3 14 Störungssuche ..14- -1 Winterpflege .
  • Seite 5: Checkliste Vor Inbetriebnahme Des Fahrzeuges

    Checkliste vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges 0 Vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten: Reifendruck prüfen. Siehe Abschnitt Reifendruck. Fahrzeug richtig beladen. Dabei die technisch zulässige Gesamtmasse einhal- ten. Siehe Abschnitt Zuladung. Batterien vor jeder Reise voll laden. Siehe Abschnitte Starterbatterie und Wohnraumbatterie. Bei Außentemperaturen unter 0 _C Fahrzeug erst aufheizen, dann Wasseran- lage befüllen.
  • Seite 6: Checkliste Vor Inbetriebnahme Des Fahrzeugs

    0 Checkliste vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 0--6...
  • Seite 7: Einleitung

    Unsere Reisemobile werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, daß Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an die HYMER AG abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
  • Seite 8: Umwelthinweise

    Die Brems-- und Gasanlage des Reisemobils nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und repa- rieren lassen. Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung der HYMER AG durchgeführt werden. Das Reisemobil ist ausschließlich zum Transport von Personen bestimmt. Reisegepäck und Zubehör dürfen bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitgeführt werden.
  • Seite 9: Sicherheit 2

    Sicherheit 2 Brandschutz Vermeidung von Brandgefahren Kinder nie alleine im Reisemobil lassen. Brennbare Materialien von Heiz-- und Kochgeräten fernhalten. Personen und Gegenstände müssen mindestens 0,3 m von Leuchten entfernt sein. Niemals tragbare Heiz-- oder Kochgeräte benutzen. Veränderungen an den Elektro-- oder Gassystemen und Einbaugeräten dürfen nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden.
  • Seite 10: Allgemeines

    2 Sicherheit Allgemeines Für eine ausreichende Belüftung sorgen. Eingebaute Zwangslüftungen (Dachlüfter und bis zu drei Pilzdachlüfter) niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöh- ten CO --Gehalt. Durchgangshöhe der Eingangs-- bzw. Fahrertür beachten. Für die Einbaugeräte (Gasheizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sowie für das Basis- fahrzeug (Motor, Bremsen usw.) sind die jeweiligen Betriebs--/Bedienungsanleitungen maßgebend.
  • Seite 11: Verkehrssicherheit

    Sicherheit 2 Verkehrssicherheit Vor Fahrtbeginn Signal-- und Beleuchtungseinrichtung, Lenkung und Bremsen auf Funktion prüfen. Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) Brems-- und Gasanlage von einer au- torisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den Sitzplätzen aufhalten (siehe Ka- pitel 4).
  • Seite 12: Modellspezifische Sicherheitshinweise

    2 Sicherheit Modellspezifische Sicherheitshinweise Vor Fahrtbeginn alle Drehsitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt müssen sie arretiert bleiben, ein Verdrehen ist nicht erlaubt. Vor Fahrtbeginn den Tischfuß des Wohnraumtisches einklappen. Den Wohnraum- tisch in den Alkoven legen und an der dafür vorgesehenen Halterung befestigen. Anhängerbetrieb Beim An-- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten.
  • Seite 13: Gasanlage

    Sicherheit 2 Gasanlage Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile schließen. Dies gilt nicht für die Heizung, wenn diese während der Fahrt in Betrieb ist. Reparaturen oder Änderungen an der Gasanlage nur von einer autorisierten Fach- werkstatt durchführen lassen. Gasanlage alle zwei Jahre prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahr- zeuge.
  • Seite 14: Elektrische Anlage

    2 Sicherheit Elektrische Anlage Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Fachpersonal durchführen lassen. Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und die 230--V--Versorgungsleitung vom Netz trennen. Nur Originalsicherungen mit den in der Bedienungsanleitung vorgegebenen Werten verwenden.
  • Seite 15: Vor Der Fahrt

    Mit dem Reisemobil wird ein Schlüsselsatz, bestehend aus Schlüsseln für das Basisfahrzeug und Schlüsseln für den Aufbau, mitgeliefert. Stets einen Reserveschlüssel außerhalb des Reisemobils de- ponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust kann der HYMER--Handelspartner wei- terhelfen. Weitere Hinweise im Kapitel 12.
  • Seite 16: Zuladung

    3 Vor der Fahrt Zuladung ermitteln 34) Zusätzliche Bemerkungen zur Fahrzeugbeschreibung auf Seite 2 Masse des Fahrzeugs mit Aufbau im fahrbe- reiten Zustand Leergewicht einschließlich Fahrer, Kühlmittel, Bescheinigung der Zulassungsstelle. Öl usw. (bei EWG--Brief auch inkl. Grundaus- Das Fahrzeug wurde auf Grund der EG--Typengenehmigung Nr. ____________________ zugelassen und ist in der Spalte A gemäß...
  • Seite 17: Beispielrechnung

    Vor der Fahrt 3 D D D Beispielrechnung Zulassung nach Zulassung nach EWG- -Richtlinie StVZO Technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugbrief 3500 kg 3500 kg Ziffer 15 Masse des Fahrzeugs im fahrbereiten Zustand gemäß Fahr- -- 3070 kg -- 2900 kg zeugbrief Ziffer 14 Zuladung Grundausstattung...
  • Seite 18: Dachlasten

    Die maximal zulässige Belastung der Heckgarage/des Heckstauraums beträgt 350 kg! Dabei darf die zulässige Hinterachslast nicht überschritten werden! Zuladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag. Beim Mitführen von Zweirädern in der Heckgarage das von HYMER angebotene Halte- system verwenden. Unterflur- -Schubkasten Die Flächenbelastung des Unterflur--Schubkastens darf max.
  • Seite 19: Anhängerbetrieb

    Vor der Fahrt 3 Anhängerbetrieb Beim An-- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Reisemobil und An- hänger aufhalten. Anhänger mit Auflaufbremse: Anhänger nicht mit aufgelaufener Bremse an-- oder ab- kuppeln. Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Durch falsche Montage des Kugel- halses besteht Abreißgefahr des Anhängers.
  • Seite 20 3 Vor der Fahrt Am Armaturenbrett im Fahrerhaus ist ein Druck- schalter (3,1) zum Einfahren der Eintrittstufe ein- gebaut. Bild 3 Druckschalter für Eintrittstufe C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 3--6...
  • Seite 21: Verkehrssicherheit

    Vor der Fahrt 3 Verkehrssicherheit Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten: Lfd. Prüfungen geprüft Aufbau Externe Hubstützen entfernt Angebaute Hubstützen eingeklappt und befestigt Hintere Eingangstür verschlossen Ausstellfenster und Dachlüfter geschlossen und verriegelt Absenkbares Hubbett mit festangezogenem Sicherheitsgurt am Dach befestigt Alle Schubladen und Klappen geschlossen Kühlschranktür gesichert Fahrer--/Beifahrer-- und Barsitz--Arretierung für die Drehsitze eingerastet Eintrittstufe eingefahren (Warnton beachten)
  • Seite 22: Wohnraumtisch

    3 Vor der Fahrt Wohnraumtisch Vor Fahrtbeginn den Wohnraumtisch in der dafür vorgesehenen Halterung im Alko- ven befestigen. Der Wohnraumtisch der Gegensitzgruppe ist aufgrund seiner Funktion nicht fest in seiner Halterung be- festigt, sondern kann in der Längsrichtung verschoben werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass bei einer Vollbremsung oder durch einen Unfall der Wohnraumtisch aus seiner Halterung gerissen wird und Personen im Reisemobil verletzt werden.
  • Seite 23: Fernsehgerät

    Vor der Fahrt 3 Fernsehgerät Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer von der Auflage entfernen und sicher ver- stauen. Fernsehgerät verstauen: Haltegurt (5,1 oder 6,1) lösen. Fernsehgerät (5,2 oder 6,2) von der Auflage (5,3 oder 6,3) nehmen. Fernsehgerät sicher verstauen Bild 5 Fernsehgerät (Variante 1) Bild 6...
  • Seite 24: Schneeketten

    3 Vor der Fahrt Schneeketten Die Verwendung von Schneeketten unterliegt den in den einzelnen Ländern gültigen Bestimmungen. Sie dürfen nur auf die Antriebsräder aufgezogen werden. Die Spannung der Ketten nach einigen Metern Fahrt prüfen. Reifen, Radaufhängung und Lenkung des Reisemobils sind bei montierten Schneeket- ten einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt.
  • Seite 25: Während Der Fahrt

    Während der Fahrt 4 Fahren mit dem Reisemobil Zu Beginn jeder Fahrt und nach kurzen Fahrtunterbrechungen prüfen, ob die Eintritt- stufe ganz eingefahren ist. Der Fahrer ist dafür verantwortlich, daß mitfahrende Personen auf ihren Plätzen sitzen bleiben (siehe Sitzplatzanordnung in diesem Kapitel), die Anschnallpflicht beachtet wird, die Türverriegelung nicht geöffnet wird und die in Kapitel 2 aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.
  • Seite 26: Bremsen

    4 Während der Fahrt Bremsen Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen. Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test--Bremsung prüfen, ob die Bremsen funktionieren, die Bremsen gleichmäßig reagieren und das Reisemobil beim Bremsen in der Spur bleibt. Sicherheitsgurte Das Reisemobil ist im Wohnbereich je nach Modell mit Automatik--Dreipunkt-- und Beckengurten ausge- stattet.
  • Seite 27: Sitzplatzanordnung

    Während der Fahrt 4 Sitzplatzanordnung Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den vorgeschriebenen Sitzplätzen aufhalten. Die zulässige Anzahl der Sitzplätze aus dem Fahrzeugschein (Ziffer 12) entnehmen. Aufteilung der Sitzplätze, siehe Grundrißabbildungen in diesem Kapitel. An Sitzplätzen mit Sicherungsgurten gilt die Anschnallpflicht. max.
  • Seite 28: Dieselkraftstoff Tanken

    4 Während der Fahrt max. zulässige Personenzahl 6* Bild 10 Sitzplatzanordnung C 594 max. zulässige Personenzahl 6* Bild 11 Sitzplatzanordnung C 644 *) Die max. zulässige Personenzahl ist abhängig vom Leergewicht und der Zuladung. Dieselkraftstoff tanken Explosionsgefahr! Beim Befüllen des Kraftstofftanks, auf Fähren und in der Garage müssen alle mit Gas betriebenen Einbaugeräte im Wohnraum abgeschaltet sein.
  • Seite 29: Reisemobil Aufstellen

    Reisemobil aufstellen 5 Feststellbremse Beim Abstellen des Fahrzeugs muß die Feststellbremse fest angezogen werden. Unterlegkeile Ab einer technisch zulässigen Gesamtmasse von über 4 t müssen beim Parken an Steigungen oder Ge- fällen die im Reisemobil mitgeführten Unterlegkeile verwendet werden. Die Unterlegkeile sind bei Fahr- zeugen über 4 t Gesamtmasse serienmäßig beigelegt.
  • Seite 30: Hubstützen

    5 Reisemobil aufstellen Hubstützen Die angebauten Hubstützen nicht als Wagenheber verwenden. Sie dienen nur der Sta- bilisierung des abgestellten Reisemobils. Beim Aufstellen darauf achten, dass die Hubstützen gleichmäßig belastet werden. Die Hubstützen müssen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag hochgedreht, vollstän- dig eingeklappt und gesichert sein.
  • Seite 31: Fahrertür, Eingangstür Mit Mückenschutz Und Außenklappen

    Reisemobil aufstellen 5 Fahrertür, Eingangstür mit Mückenschutz und Außenklappen Beim Verlassen des Reisemobils die Eingangs-- und Fahrertür, alle Außenklappen und Fenster im Reisemobil schließen. Schließzylinder immer in die Ausgangsstellung zurückdrehen. Eingangs- - und Fahrertür Nur mit geschlossener Eingangs-- und Fahrertür fahren. Das Verriegeln der Eingangs-- und Fahrertür kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z.
  • Seite 32: Eingangstür Innen

    5 Reisemobil aufstellen D D D Eingangstür innen Öffnen: Am Griff (14,1) ziehen. Das Türschloß wird entriegelt. Verriegeln: Sicherungsknopf (14,2) nach unten drücken. Bild 14 Türschloß Eingangstür, innen Mückenschutztür In die Eingangstür ist eine Mückenschutztür inte- griert, die sich ausklappen läßt. Die Eingangstür bleibt dabei geöffnet.
  • Seite 33: (Variante 1)

    Reisemobil aufstellen 5 Klappenschloß für Außenklap- - pen (Variante 1) Bei Regen kann Wasser in das geöffnete Klap- penschloß eindringen. Deshalb den Schloßgriff (17,2) wie auf Bild 17 abgebildet schließen. Öffnen: Schlüssel in Schließzylinder (17,1) einstek-- ken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
  • Seite 34: (Variante 2)

    5 Reisemobil aufstellen Klappenschloß für Außenklap- - pen (Variante 2) Öffnen: Schlüssel in Schließzylinder (18,1) einstek-- ken. Außenklappe rechts unten (siehe Pfeil) anhe- ben. Schlüssel eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Außenklappe schnappt heraus. Außenklappe nach oben schwenken. Bild 18 Klappenschloß (Variante 2) Schließen: Außenklappe nach unten in Ausgangsstel- lung schwenken.
  • Seite 35 Wohnen 6 Lüften Der Sauerstoff im Wageninneren wird durch die Atmung oder durch den Betrieb des Gaskochers usw. verbraucht und muss daher ständig ersetzt werden. Deshalb sind im Reisemobil Zwangslüftungen (Dachlüfter und bis zu drei Pilzdachlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Von Schnee und Laub freihalten.
  • Seite 36: Wohnen

    6 Wohnen Ausstellfenster, Dachlüfter Die Ausstellfenster und die Dachlüfter sind mit Verdunklungsrollo und Mückengitter ausgestattet. Diese schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstän- dig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo bzw. Mückengitter festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
  • Seite 37: Dauerbelüftung

    Wohnen 6 Schließen: Rändelknopf (21,1) drehen, bis Arretierung freigegeben wird. Ausstellfenster kann geschlossen werden. Fenstergriff (20,3) waagrecht stellen. Die Verriegelungsnase (20,2) liegt auf der Innen- seite der Fensterverriegelung (20,1). Bild 21 Ausstellfenster, geöffnet D D D Dauerbelüftung Mit dem Fenstergriff lässt sich das Ausstellfens- ter in zwei verschiedene Stellungen bringen: -- Dauerbelüftung (22) oder...
  • Seite 38: Verdunklungsrollo Und Mückengit

    6 Wohnen D D D Verdunklungsrollo und Mückengit- - ter am Ausstellfenster Die Ausstellfenster im Reisemobil sind mit Ver- dunklungsrollo und Mückengitter ausgestattet, die getrennt voneinander bedienbar sind. Verdunklungsrollo und Mückengitter befinden sich im oberen Rollokasten. D D D D Verdunklungsrollo Schließen: Zum vollständigen Schließen das Verdun-...
  • Seite 39: Dachlüfter

    Wohnen 6 Dachlüfter Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftung müssen stets offen bleiben. Zwangslüf- tungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Von Schnee und Laub freihalten. D D D Kurbelhub- -Dachlüfter Der Kurbelhub--Dachlüfter kann je nach Drehrichtung an der Dachlüfterkurbel (24,2) gehoben (öffnen) oder gesenkt (schließen) werden.
  • Seite 40: Kipp--Dachlüfter

    6 Wohnen D D D Kipp- -Dachlüfter Der Kipp--Dachlüfter kann einseitig ausgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel und eine Lüftungsstellung möglich. Ein Verlängerungsha- ken ist im Kleiderschrank. Zum Ausstellen den Hebel (25,3) eine viertel Um- drehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und Kipp--Dachlüfter am Hebel nach oben drü-- cken.
  • Seite 41: Dachlüfter Mit Schnappeffekt

    Wohnen 6 D D D Dachlüfter mit Schnappeffekt Öffnen: Schnappverschluss (26,4) zur Innenseite des Dachlüfters drücken. Gleichzeitig mit dem Griff (26,1) den Dachlüfter nach oben drü- cken. Der Dachlüfter kann ein-- oder beidseitig hochgestellt werden. Schließen: An beiden Griffen den Dachlüfter kräftig nach Bild 26 Dachlüfter mit Schnappeffekt unten ziehen, bis beide Schnappverschlüsse eingerastet sind.
  • Seite 42: Wohnraumtisch

    6 Wohnen Wohnraumtisch Vor Fahrtbeginn den Tischfuß des Wohnraumtisches einklappen. Den Wohnraum- tisch in den Alkoven legen und an der dafür vorgesehenen Halterung befestigen. Stütze ausklappen: Stütze (27,1) in Pfeilrichtung drücken, Stütze kann ausgeklappt werden. Tischfuß einklappen: Tischfuß (27,2) in Pfeilrichtung ziehen, Tisch- fuß...
  • Seite 43: Betten

    Wohnen 6 Betten Etagenbett Das Etagenbett immer mit eingehängtem Sicherungsnetz benutzen. Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen. Besonders bei Kleinkindern unter drei Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können. Für Kinder geeignete, separate Kinder-- oder Reisekinderbetten verwenden. Alkovenbett Das Alkovenbett immer mit gespanntem Sicherungsnetz benutzen.
  • Seite 44: Umbau Schlafen

    6 Wohnen Umbau Schlafen D D D Mittelsitzgruppe Tischplatte (30,3) vorne leicht anheben. Die Arretierung am Tischfuß lösen und Tisch- fuß an die Tischunterseite klappen. Stütze an der Tischunterseite ausklappen. Bild 30 Vor dem Umbau Tischplatte um ca. 45_ anheben, aus der Hal- teschiene heben und in die untere Halte- schiene einschwenken.
  • Seite 45: Mittelsitzgruppe Mit Sitzbank

    Wohnen 6 D D D Mittelsitzgruppe mit Sitzbank Nicht auf der herausgezogenen Längssitzbank stehen! Die Längssitzbank kann da- durch beschädigt werden. Mittelsitzgruppe zum Schlafen umbauen (siehe Mittelsitzgruppe). Bild 33 Vor dem Umbau An den beiden Bettkästen der Mittelsitz- gruppe jeweils die Bettkasten--Verlänge- rung (34,6) bis zum Anschlag herausziehen.
  • Seite 46: Gegensitzgruppe Im Heck

    6 Wohnen D D D Gegensitzgruppe im Heck Tischplatte (36,3) vorne leicht anheben. Die Arretierung am Tischfuß lösen und Tisch- fuß an die Tischunterseite klappen. Stütze an der Tischunterseite ausklappen. Tischplatte um ca. 45_ anheben, aus der Hal- teschiene heben und in die untere Halte- schiene einschwenken.
  • Seite 47: Rundsitzgruppe

    Wohnen 6 D D D Rundsitzgruppe Befestigunsschraube (38,7) an der Tischun- terseite lösen und Tischplatte abheben. Befestigungsschraube (38,8) für Tischfuß lö- sen, Tischfuß nach oben aus der Halterung herausziehen. Alle Sitz-- und Rückenpolster beiseite legen. HYW02130 Bild 38 Vor dem Umbau Bettstangen aus dem Kleiderschrank entneh- men.
  • Seite 48 6 Wohnen C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 6--14...
  • Seite 49 Gasanlage 7 Allgemeines Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle zwei Jahre, von einer auto- risierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahr- zeuge. Änderungen an der Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Reparaturen oder Änderungen nur von einer autorisierten Fachwerkstatt durchführen lassen.
  • Seite 50: Gasanlage

    Wenn zwei Gasflaschen gleichzeitig verwendet werden: Gasregler mit automatischer Umschaltung anschließen. Informationen bei der HYMER--Servicestelle. Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der HYMER--Zubehör- handel entsprechende Euro--Füllsets bzw. Euro--Flaschensets. Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.
  • Seite 51: Gasflaschen Wechseln

    Gasanlage 7 Gasflaschen wechseln Nach Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschlußstellen Gas austritt. Dazu die Anschlußstelle mit Lecksuch--Spray besprühen (HYMER--Zubehörhandel). Hauptabsperrventil an der Gasflasche (41,3) schließen. Pfeilrichtung beachten. Gasregler (41,2) von der Gasflasche (41,5) von Hand abschrauben (Linksgewinde).
  • Seite 52: Externer Gasanschluß

    7 Gasanlage Externer Gasanschluß Wird der externe Gasanschluß nicht genutzt, immer den Absperrhahn (44,2) schlie- ßen. Am externen Gasanschluß nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben. Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind. Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Absperrhahns kein Gas an der Anschluss--Stelle (44,1) austritt.
  • Seite 53: Elektrische Anlage

    Elektrische Anlage 8 Allgemeines Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Fachpersonal ausführen lassen. Begriffe Ruhespannung Die Ruhespannung ist die Spannung der Batterie im Ruhezustand, d. h., es wird kein Strom entnommen und die Batterie nicht geladen. Ruhestrom Einige elektrische Verbraucher wie z. B. Uhr und Kontroll--Leuchten benötigen ständig elektrischen Strom.
  • Seite 54: 12- -V- -Bordnetz

    8 Elektrische Anlage 12- -V- -Bordnetz Starterbatterie Die Starterbatterie ist im Motorraum eingebaut. Sie dient zum Anlassen des Motors und versorgt die elektrischen Verbraucher des Basisfahrzeugs sowie Zusatzgeräte wie Radio, Navigationsgerät und Zentralverriegelung mit Spannung. D D D Entladung der Starterbatterie Tiefentladung schädigt die Batterie.
  • Seite 55: Wohnraumbatterie

    Elektrische Anlage 8 Das vollständige Laden der Starterbatterie ist nur mit einem externen Ladegerät möglich. Bei 230--V-- Versorgung erhält die Starterbatterie durch den Elektroblock nur eine Erhaltungsladung. Auch im Fahr- betrieb ist ein vollständiges Laden der Starterbatterie durch die Fahrzeug--Lichtmaschine nicht möglich. Beim Laden der Starterbatterie mit einem externen Ladegerät wie folgt vorgehen: Fahrzeugmotor abschalten.
  • Seite 56: Einbauort Der Wohnraumbatterie

    8 Elektrische Anlage Die Blei--Gel--Batterie ist wartungsfrei. Wartungsfrei bedeutet, dass während der ge- samten Batterie--Lebensdauer kein Säurestand kontrolliert, keine Batteriepole gefettet und kein destilliertes Wasser nachgefüllt werden müssen. Auch eine wartungsfreie Blei--Gel--Batterie muss laufend nachgeladen werden. Ohne 230--V--Anschluss wird der Wohnteil durch die Wohnraumbatterie mit 12--V--Gleichspannung ver- sorgt.
  • Seite 57: Elektroblock

    Elektrische Anlage 8 Elektroblock Bild 45 Elektroblock EBL 100 Netzanschlussdose 230 V~ 7 Ausgang: Block 6 -- Solar--Laderegler (soweit vorhanden) Ausgang: Block 1 -- Kühlschrank 8 Ausgang: Block 7 -- Zusatz--Ladegerät Ausgang: Block 2 -- Lichtmaschine D+ 9 Ausgang: Block 8 -- Verbraucherkreis 1, Verbraucher-- Ausgang: Block 4 -- Heizung, Sicherheits--/Ablassventil kreis 2, TV, Wasserpumpe, Reserve 1, Reserve 5, Heizung, Grundlicht (Beleuchtung im Eingangsbereich),...
  • Seite 58: Batterie--Trennschalter

    8 Elektrische Anlage D D D Batterie- -Trennschalter Der Batterie--Trennschalter (45,12) schaltet alle 12--V--Verbraucher des Wohnbereichs, auch das Si- cherheits--/Ablassventil der Heizung, aus. Damit wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie vermieden, wenn das Reisemobil über längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. Winterpause oder vorüber- gehende Still--Legung).
  • Seite 59: Batterie--Wahlschalter

    Elektrische Anlage 8 D D D Batterie- -Wahlschalter Explosionsgefahr durch Knallgasentwicklung bei falscher Einstellung des Batterie-- Wahlschalters. Die Wohnraumbatterie kann bei falscher Stellung des Batterie--Wahlschalters geschä- digt werden. Die werkseitige Einstellung des Batterie--Wahlschalters (45,10) (”Blei--Gel”) nicht ver- ändern. Panel Hauptschalter 12 V Der Hauptschalter 12 V (46,4) schaltet das Panel und die 12--V--Versorgung des Wohnraums ein und aus.
  • Seite 60 8 Elektrische Anlage LCD- -Anzeige D D D Grund- -Menü Das Grund--Menü (47) wird immer nach dem Ein- schalten mit dem Hauptschalter 12 V (46,4) ange- zeigt. Bei Tastenbetätigung wird die LCD--An- zeige automatisch beleuchtet. Taste (46,1) drücken: das Grund--Menü wird angezeigt.
  • Seite 61 Elektrische Anlage 8 Die folgende Tabelle hilft dabei, die angezeigte Batteriespannung der Wohnraumbatterie richtig zu inter- pretieren. Batteriespannung Batteriebetrieb Fahrbetrieb Netzbetrieb (Werte bei laufendem Be- Fahrzeug steht, Fahrzeug fährt, Fahrzeug steht, trieb, nicht für Ruhespan- kein 230--V--Anschluss kein 230--V--Anschluss 230--V--Anschluss nung) 10,5 V oder kleiner -- Verbraucher ausgeschal-...
  • Seite 62 8 Elektrische Anlage D D D Tank- -Menü Bei Tastenbetätigung wird die LCD--Anzeige au- tomatisch beleuchtet. Taste (46,3) drücken: das Tank--Menü (49) wird angezeigt. Das Tank--Menü zeigt folgende Informationen an: Füllstand des Frischwassertanks (49,1) Füllstand des Abwassertanks (49,2) Bild 49 Tank--Menü D D D Einstellungs- -Menü...
  • Seite 63: Batterie--Alarm Für

    Elektrische Anlage 8 D D D Batterie- -Alarm für Wohnraumbatterie Das Batterie--Menü wird eingeblendet und das Symbol (48,1) blinkt, sobald die Spannung der Wohn- raumbatterie 11 V (Messung im laufenden Betrieb) unterschreitet und damit Tiefentladung droht. Bei Batterie--Alarm Verbraucher abschalten und Wohnraumbatterie voll laden, entwe- der durch Fahrbetrieb oder Anschluss an ein 230--V--Netz.
  • Seite 64: Belegung Der Sicherungen

    8 Elektrische Anlage Belegung der Sicherungen SiNr Basisfahrzeug Funktion Einbauort Wert/Farbe Fiat Elektrischer Fensterheber Oberhalb Sicherungskasten 20 A/gelb Basisfahrzeug Fahrerseite Zusatzheizung Oberhalb Sicherungskasten 15 A/blau Basisfahrzeug Fahrerseite Außenspiegelheizung Oberhalb Sicherungskasten 7,5 A/braun Basisfahrzeug Fahrerseite Beleuchtung der Schalter für Nebel- Oberhalb Sicherungskasten 2 A/grau scheinwerfer und Außenspiegelheizung Basisfahrzeug Fahrerseite...
  • Seite 65: Sicherung Der Thetford

    Elektrische Anlage 8 Sicherung der Thetford- - Cassette Die Sicherung befindet sich im linken Gehäuse- rahmen der Thetford--Cassette (51,1). Siche- rungstyp: Flachsicherung 3 A/violett. Zum Wech- seln der Sicherung außen die Klappe der Thetford--Cassette öffnen und Thetford--Cas- sette vollständig herausziehen. Bild 51 Sicherung der Thetford--Cassette 230- -V- -Bordnetz Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Fachpersonal ausführen lassen.
  • Seite 66: 230- -V- -Anschluss

    25 m Länge 1 Stecker mit Schutzkontakt 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach DIN 49462). Um für alle Anschlussmöglichkeiten ausgestattet zu sein, empfiehlt die HYMER AG folgende Kom- bination: Adapterkabel: CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkon- takt (52,1) -- Stecker mit Schutzkontakt (52,2).
  • Seite 67: Sicherung 230 V

    Elektrische Anlage 8 Sicherung 230 V Das 230--V--Bordnetz ist durch einen zweipoligen Leitungsschutzschalter (53) abgesichert. Der Si- cherungskasten befindet sich je nach Modell: im Kleiderschrank, rechts neben dem Kleiderschrank, in der hinteren Sitzbank. Bild 53 230--V--Sicherungskasten mit Leitungs- schutzschalter Stromlaufplan Der Stromlaufplan ist nicht Bestandteil dieser Bedienungsanleitung, sondern liegt dem Reisemobil ge- sondert bei.
  • Seite 68 8 Elektrische Anlage C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 8--16...
  • Seite 69: Einbaugeräte 9

    Einbaugeräte 9 Allgemeines Die Wärmetauscher der Gasheizung müssen nach zehn Jahren ersetzt werden. Der Austausch darf nur vom Gasheizungshersteller oder einer von ihm beauftragten Ver- tragswerkstatt durchgeführt werden. Verantwortlich für die Veranlassung des Austau- sches ist der Betreiber der Gasheizung. Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstel- lers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein.
  • Seite 70: Richtig Heizen

    9 Einbaugeräte Richtig heizen D D D Warmluftverteilung Im Reisemobil sind mehrere Luftaustrittdüsen (55) eingebaut. Die erzeugte Warmluft wird über Rohre zu den Luftaustrittdüsen geführt. Diese so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es ge- wünscht wird. Um Zugluft zu verhindern, die Luft- austrittdüsen am Armaturenbrett schließen und die Luftverteilung des Basisfahrzeugs auf Umluft stellen.
  • Seite 71: Warmluft--Heizung Trumatic C

    Einbaugeräte 9 Warmluft- -Heizung Trumatic C Ist die Heizung außer Betrieb, muss der Wasserinhalt bei Frostgefahr entleert werden. Den Raum über und hinter der Heizung Trumatic C nicht als Stauraum benutzen. Die Heizung hat zwei Betriebsarten: Winterbetrieb Sommerbetrieb Heizbetrieb ist nur in der Betriebsart ”Winter” möglich. In der Betriebsart ”Sommer” wird nur das Brauch- wasser im Boiler erwärmt.
  • Seite 72: Sommerbetrieb

    9 Einbaugeräte Ausschalten: Drehschalter (57,3) auf ”Aus” (57,4) stellen. Bei längerer Stillstandzeit das Haupt--Absperrventil an der Gasflasche und das Geräte--Absperrven- til ”Heizung/Boiler Trumatic C” schließen. Nach Ausschalten der Heizung kann das Umluftgebläse zur Ausnutzung der Restwärme nachlaufen. D D D Sommerbetrieb Weitere Informationen aus der separaten Bedienungsanleitung ”Gasheizung”...
  • Seite 73: Sicherheits--/Ablassventil Boiler

    Einbaugeräte 9 Sicherheits- -/Ablassventil Boiler Der Boiler ist mit einem Sicherheits--/Ablassventil (59) ausgestattet, das bei Frost ein Einfrieren des Boilers verhindert, wenn die Heizung nicht einge- schaltet ist. Einbauort siehe Kapitel 10, ”Lage der Ablassventile”. Bei geschlossenem Sicher- heits--/Ablassventil fließt ein ge- ringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich...
  • Seite 74: Winterbetrieb

    9 Einbaugeräte Winterbetrieb Im Winterbetrieb ist bei eingeschalteter Heizung der Boiler bereits eingeschaltet. Sommerbetrieb Einschalten: Hauptabsperrventil an der Gasflasche und Geräteabsperrventil ”Heizung/Boiler” öffnen. An der Bedieneinheit (58) Drehschalter (58,2) auf ”Sommerbetrieb” (58,1) stellen. Gelbe Kontroll--Leuchte (58,4) leuchtet während der Aufheizphase. Bei Erreichen der eingestellten Brauchwasser--Temperatur ist die Aufheizphase beendet und die gelbe Kontroll--Leuchte (58,4) erlischt.
  • Seite 75: Kochstelle

    Einbaugeräte 9 Kochstelle Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Ausstell- fenster oder Dachlüfter öffnen. Bei Inbetriebnahme des Gaskochers und während des Brennvorganges dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gaskochers sein. Gaskocher nicht zum Heizen verwenden.
  • Seite 76: Gaskocher

    9 Einbaugeräte Gaskocher Einschalten: Der Gaskocher ist mit einer elektronischen Zündung ausgestattet. Gaskocher--Abdeckung öffnen. Flammschutzblech aufklappen und arretieren. Haupt--Absperrventil an der Gasflasche und Geräte--Absperrventil ”Kochstelle” öffnen. Reglerknopf (60,2) eindrücken und in Stellung ”Max.” drehen. Gaszufuhr ist geöffnet. Wippschalter (60,1) drücken. Am Brenner werden Zündfunken erzeugt. Reglerknopf eindrücken und gedrückt halten.
  • Seite 77: Kühlschrank

    Einbaugeräte 9 Kühlschrank Während der Fahrt darf der Kühlschrank nur über das Bordnetz mit der 12--V--Stromversorgung betrie- ben werden. Bei Umgebungstemperaturen über +40 _C erreicht er keine volle Kühlleistung mehr. Nur durch ausreichende Belüftung ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats bei hohen Außentemperatu- ren gewährleistet.
  • Seite 78 9 Einbaugeräte D D D Gasbetrieb Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Einschalten: Energie--Wahlschalter (62,1) auf Gas stellen. Haupt--Absperrventil an der Gasflasche und Geräte--Absperrventil ”Kühlschrank” öffnen. Drehregler (62,2) eindrücken und halten. Gaszufuhr ist geöffnet. Zündvorgang erfolgt automatisch. Kontroll--Leuchte (62,3) blinkt und tickendes Geräusch ist hörbar, bis Zünd- vorgang erfolgreich abgeschlossen ist.
  • Seite 79 Einbaugeräte 9 D D D Elektrischer Betrieb Der Kühlschrank kann betrieben werden mit 230 V Wechselspannung oder mit 12 V Gleichspannung. Bei elektrischem Betrieb des Kühlschranks Geräte--Absperrventil ”Kühlschrank” schlie- ßen. D D D D 230- V- Betrieb Energie--Wahlschalter (62,1) auf 230--V--Betrieb stellen.
  • Seite 80: Kühlschranktür Öffnen Und Schließen

    9 Einbaugeräte Kühlschranktür öffnen und schließen Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und verriegelt sein. Der Kühlschrank lässt sich in zwei Stellungen arretieren: bei geschlossener Kühlschranktür während der Fahrt und bei Benutzung, bei leicht geöffneter Kühlschranktür in abgeschaltetem Zustand als Lüftungsstellung. Öffnen: Verriegelung (63,1) nach außen drehen.
  • Seite 81: Sanitäre Einrichtung 10

    Sanitäre Einrichtung 10 Wasserversorgung, Allgemeines Frischwassertank nur mit Frischwasser befüllen. Bei Frostgefahr gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserpumpe läuft ohne Frischwasser heiß und kann beschädigt werden. Wasser- pumpe nie ohne Frischwasser im Frischwassertank betreiben. Den Frischwassertank vor jeder Benutzung gut reinigen. Das Reisemobil ist mit einem eingebauten Frischwassertank ausgestattet.
  • Seite 82: Wasseranlage Befüllen

    10 Sanitäre Einrichtung Schließen: Verschlussdeckel auf Frischwasser--Einfüllstutzen aufsetzen. Verschlussdeckel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Frischwasser--Einfüllstutzen sitzt. Außenklappe nach unten schwenken und Klappenschloss schließen (siehe Kapitel 5). Wasseranlage befüllen Wasserpumpe nie ohne Frischwasser betreiben. Reisemobil waagrecht stellen.
  • Seite 83: Abwassertank

    Sanitäre Einrichtung 10 Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler ebenfalls mit Wasser gefüllt ist. Alle Wasserhähne auf ”Kalt” stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Frisch- wasser befüllt.
  • Seite 84: Toilettenraum

    10 Sanitäre Einrichtung Toilettenraum Zum Lüften während oder nach dem Duschen bzw. zum Trocknen nasser Kleidung die Toiletten- raumtür schließen und den Dachlüfter des Toilettenraums öffnen. Um einem möglichen Ansetzen von Feuchtigkeit im Toilettenraum vorzubeugen, die Dusche nach der Benutzung trockenwischen. Zum Trocknen nasser Kleider die Luftzirkulation durch Öffnen eines Fensters verbessern.
  • Seite 85 Sanitäre Einrichtung 10 Zur Spülung den blauen Spülknopf (70,1) drücken. Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn drehen. Die Kontrolleuchte (70,2) leuchtet, wenn die Thet- ford--Cassette entleert werden muß. Entleeren: Zum Entleeren muß in der Thetford--Cassette der Schieber geschlossen sein.
  • Seite 86: Wasseranlage Entleeren

    10 Sanitäre Einrichtung Wasseranlage entleeren Wenn bei Frostgefahr das Reisemobil nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren, um Schäden an Einbaugeräten und am Reisemobil zu vermeiden. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten. Entleeren: Dazu beide Ablaßventile öffnen: die weißen Ventilkappen (66,1) entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen, das Sicherheits--/Ablassventil öffnen.
  • Seite 87: Lage Der Ablassventile

    Sanitäre Einrichtung 10 Lage der Ablassventile Lage der Ablassventile Lage des Sicherheits- -/Ablassventils Boiler Hymercamp C 494 Theke, unter Bodenplatte mit Klappe Auf Boden vor Heizung C 524 Auf Boden vor Heizung Auf Boden vor Heizung C 544 Auf Boden vor Heizung Auf Boden vor Heizung C 594 Auf Boden vor Heizung...
  • Seite 88 10 Sanitäre Einrichtung C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 10--8...
  • Seite 89: Pflege 11

    Wasser spülen. Gummidichtungen mit Glycerin behandeln. Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich der Seitz Acrylglas--Reiniger mit anti- statischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit der Seitz Acrylglas--Politur behandelt werden. Diese Mittel werden vom HYMER--Zubehörhandel angeboten. C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 11--1...
  • Seite 90: Reisemobil Waschen

    11 Pflege Reisemobil waschen Reisemobil nur auf einem dafür vorgesehenen Waschplatz reinigen, dabei direkte Sonneneinstrah- lung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten! Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspül- mittel (z. B. Pril) und einem weichen Tuch säubern. Reisemobil mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwa- schen.
  • Seite 91: Innere Pflege

    Pflege 11 Innere Pflege Acrylglas--Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz beson- ders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt “Fensterscheiben aus Acrylglas”)! Kunststoffteile im Toiletten-- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlich- keit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhal- tige Reinigungsmittel, sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden! Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
  • Seite 92: Still--Legung

    11 Pflege Winterpflege Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Wir empfehlen, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und ober- flächenbehandelte Teile und die Fahrzeug--Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind. Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 _C betreiben.
  • Seite 93: Still--Legung Über Winter

    Pflege 11 Still- -Legung über Winter Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still--Legung über Winter notwendig: Tätigkeiten erledigt Basisfahrzeug Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen Kraftstofftank mit Winterdiesel füllen Frostschutz im Kühlwasser prüfen Aufbau Zwangslüftungen offen halten Angebaute Hubstützen reinigen und schmieren Alle Tür-- und Klappenscharniere reinigen und schmieren Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln Alle Dichtgummis mit Talkum einreiben...
  • Seite 94: Inbetriebnahme Des Fahrzeugs Nach Vorübergehender Still--Legung Oder Nach Still--Legung Über Winter

    11 Pflege Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still- -Legung oder nach Still- -Legung über Winter Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten: Tätigkeiten erledigt Basisfahrzeug Reifendruck prüfen Reifendruck des Reserverads prüfen Aufbau Drehlager der Eintrittstufe säubern Angebaute Hubstützen auf Funktion prüfen Ausstellfenster, Dachlüfter und Hebe--Kippdach auf Funktion prüfen Funktion aller Außenschlösser, wie z.B.
  • Seite 95: 12 Kundendienst Und Wartung

    Für Inspektions-- und Wartungsarbeiten werden spezielle Fachkenntnisse vorausgesetzt, die im Rah- men dieser Anleitung nicht vermittelt werden können. Diese Arbeiten müssen von Fachpersonal ausge- führt werden, das bei allen HYMER--Servicestationen zur Verfügung steht. Erfahrungen und regelmä- ßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für fachgerechte und den neuesten Erkenntnissen entsprechende Wartung des Fahrzeuges.
  • Seite 96: Auswechseln Von Glühlampen, Außen

    12 Kundendienst und Wartung Auswechseln von Glühlampen, außen Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampen- wechsel die Leuchte abkühlen lassen. Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren. Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Sie könnte platzen.
  • Seite 97: Beleuchtung Seite

    Kundendienst und Wartung 12 Beleuchtung Seite Fahrtrichtungsanzeiger (75,2) Leuchte in Richtung Heck schieben. Leuchte drehen und entnehmen. Gehäuse abnehmen. Glühlampe entnehmen. Markierungsleuchte (75,1) Hinter die Markierungsleuchte greifen. Bild 75 Beleuchtung Seite Glühlampe im Uhrzeigersinn drehen. Lampenfassung löst sich aus Bajonett--Ver- schluss.
  • Seite 98: Auswechseln Von Glühlampen Und Leuchtstoffröhren, Innen

    12 Kundendienst und Wartung Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstoffröhren, innen Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampen- wechsel die Leuchte abkühlen lassen. Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren. Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Sie könnte platzen.
  • Seite 99: Toilettenraumleuchte

    Kundendienst und Wartung 12 Toilettenraumleuchte Öffnen: Abdeckkappen (78,1) entfernen. Schraube herausdrehen. Leuchtenglas (78,2) abnehmen. Bild 78 Toilettenraumleuchte Halogenleuchte Öffnen: Langsam die Blende (79,1) drehen, bis die Nase (79,2) des Gehäuses in der darunter lie- genden Blendennut einrastet. Blende abnehmen. Die Glasscheibe der Halogenleuchte entneh- men.
  • Seite 100: Glühlampen--Typen Für

    12 Kundendienst und Wartung Glühlampen- -Typen für Innenbeleuchtung Innenbeleuchtung Glühlampen- -Typ Spotleuchte Variante 1 (Halogen--Steckkontakt) 12 V 10 W Spotleuchte Variante 2 (Halogen--Steckkontakt) 12 V 10 W Toilettenraumleuchte (Transistorröhre) 12 V 18 W Halogenleuchte (Halogen--Steckkontakt) 12 V 10 W Wohnraumleuchte lang (Transistorröhre) 12 V 13 W Kochstellenleuchte (Transistorröhre) 12 V 13 W...
  • Seite 101: Ersatzteile

    Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartenge- nehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaf- fenheit des Produkts. Für Schäden, die durch nicht von der HYMER AG freigegebene Produkte oder durch unzulässige Änderungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.
  • Seite 102: Typschild

    Serien--Nr., Fahrgestell--Nr., Zweitschlüssel oder HYMER--Vertragswerkstatt Schlüssel--Nr. Warn- - und Hinweisaufkleber Am und im Fahrzeug sind Warn-- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn-- und Hinweisaufkleber die- nen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden. Ersatzaufkleber können beim HYMER--Handelspartner angefordert werden. C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 12--8...
  • Seite 103: 13 Räder Und Reifen

    Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgen-- und Reifengrößen sind im Fahrzeugschein des Reisemobils aufgeführt, aber auch der HYMER--Handelspartner oder der Händler des Basisfahrzeugs berät gerne. Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.
  • Seite 104: Radwechsel

    Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hän- gen davon ab. Durch die Benutzung von Felgen und/oder Reifen, die von der HYMER AG nicht für das Reisemobil zugelassen sind, kann die Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden. Reisemobil entsprechend den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absi- chern.
  • Seite 105: Ersatzrad--Halterung

    Räder und Reifen 13 Ersatzrad- -Halterung Das Ersatzrad ist je nach Modell im Heckstau- raum, in der Garage oder Unterflur gelagert. D D D Ersatzrad im Heckstauraum oder in der Garage Flügelmutter (84,1) von Hand lösen und ab- schrauben. Druckstück (84,2) abnehmen. Ersatzrad entnehmen.
  • Seite 106: Reifendruck

    Bei Ersatzbedarf empfehlen wir den Reifen ”Michelin--Camping”. Die Reisemobile werden laufend dem neuesten technischen Stand angepaßt. Es ist möglich, daß neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der HYMER--Handels- partner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
  • Seite 107 Starter-- oder Wohnraumbatterie wird Sicherung am Elektroblock defekt Sicherung am Elektroblock auswech- bei 230--V--Betrieb nicht geladen seln Lademodul im Elektroblock defekt HYMER--Kundendienst aufsuchen Wohnraumbatterie wird vom Sicherung an Lichtmaschine Klemme Sicherung auswechseln Fahrzeug nicht geladen D+ defekt Trennrelais im Elektroblock defekt...
  • Seite 108: 14 Störungssuche

    Hauptschalter 12 V einschalten nicht bei 230--V--Betrieb rie ausgeschaltet Batterie--Trennschalter am Elektroblock Batterie--Trennschalter einschalten ausgeschaltet Sicherungsautomat 230 V im Elektro- Elektroinstallation vom HYMER--Kun- block hat ausgelöst dendienst prüfen lassen Lademodul im Elektroblock defekt HYMER--Kundendienst aufsuchen Starterbatterie wird bei 12--V--Betrieb Trennrelais im Elektroblock defekt...
  • Seite 109: Kochstelle

    Nach Zündung ca. 15 bis 20 Sekunden (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriff gedrückt halten Reglergriffe nicht) Zündsicherung defekt HYMER--Kundendienst aufsuchen Flamme erlischt bei Kleinstellung Zündsicherungsfühler steht nicht richtig Zündsicherungsfühler richtig stellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm...
  • Seite 110: Kühlschrank

    Kühlschrank schaltet bei Sicherung defekt Sicherung am Elektroblock auswech- 12--V--Betrieb nicht ein seln Trennrelais im Elektroblock defekt HYMER--Kundendienst aufsuchen Zu geringe Betriebsspannung 12 V 12--V--Versorgung von Fachmann prü- fen lassen Kühlschrank schaltet bei Gasbetrieb Gasmangel Haupt-- und Geräteabsperrventil öffnen...
  • Seite 111: Wasserversorgung

    Pumpe defekt Pumpe austauschen (lassen) Schlauch geknickt Schlauch geradelegen bzw. austau- schen Elektroblock defekt HYMER--Kundendienst aufsuchen Thetford--Cassette kein Spülwasser Frischwassertank leer Frischwassertank auffüllen Sicherung in Thetford--Cassette defekt Sicherung auswechseln Zeigerinstrument für Ab-- und Frisch- Meßsonde im Abwasser-- oder Frisch-...
  • Seite 112 14 Störungssuche C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 14--6...
  • Seite 113: Gewichte Von Sonderausstattungen

    Gewichte von Sonderausstattungen 15 Gewichte von Sonderausstattungen In der Tabelle sind Gewichtsangaben für HYMER--Sonderausstattungen und --Zubehör aufgeführt. Wenn diese Gegenstände im oder am Reisemobil mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
  • Seite 114 15 Gewichte von Sonderausstattungen C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 15--2...
  • Seite 115: 16 Technische Daten

    Technische Daten 16 Technische Daten Verbindlich für die technischen Daten sind die Angaben im Fahrzeugbrief. Durch die Montage von Zubehör können sich die Abmessungen sowie das Eigenge- wicht des Fahrzeugs verändern. Abweichungen im Rahmen der Werkstoleranzen (+/--5 %) sind möglich und zulässig. Weitere Angaben der Betriebsanleitung des Basisfahrzeug--Herstellers entnehmen.
  • Seite 116 16 Technische Daten C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE 16--2...
  • Seite 117: 17 Hilfreiche Tips

    Hilfreiche Tips 17 Die wichtigsten Hinweise für Reisemobile Verkehrsbestimmungen in Deutschland Reisemobile bis zu Reisemobile mit Reisemobile mit einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- samtmasse von samtmasse über samtmasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen 3,5 Tonnen 2,8 Tonnen Höchstgeschwindigkeit...
  • Seite 118: Parken

    17 Hilfreiche Tips Parken Reisemobile bis zu Reisemobile mit Reisemobile mit einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- samtmasse von samtmasse über samtmasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen 3,5 Tonnen 2,8 Tonnen Parken und Abstellen von Fahrzeugen im öffent- lichen Verkehrsraum erlaubt, soweit nicht durch Verkehrszeichen eingeschränkt grundsätzlich...
  • Seite 119: Amtliche Prüfungen

    Hilfreiche Tips 17 Amtliche Prüfungen Reisemobile bis zu Reisemobile mit Reisemobile mit einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- einer techn. zul. Ge- samtmasse von samtmasse von samtmasse über 2,8 bis 3,5 Tonnen 3,5 Tonnen 2,8 Tonnen TÜV/DEKRA 24 Monate 24 Monate 12 Monate Abgasuntersuchung (AU)
  • Seite 120: Hilfe Auf Europas Straßen

    17 Hilfreiche Tips Hilfe auf Europas Straßen Land Rettung Autoclub- -Notruf Polizei Pannenhilfe Belgien TCB Brüssel 0 70 34 47 77 TCB Brüssel 0 70 34 47 77 Brüssel (02) 7 74 19 11 Dänemark ADAC Kopenhagen 79 42 42 85 112 gebührenfrei Falck 79 42 42 42 Kopenhagen 35 45 99 00...
  • Seite 121 Hilfreiche Tips 17 Land Rettung Autoclub- -Notruf Polizei Pannenhilfe Spanien ADAC Barcelona (93) 5 08 28 28 ADAC Madrid (91) 5 93 00 41 Madrid (91) 5 57 90 00 RACE (91) 5 93 33 33 Tschechische Republik ADAC Prag (02) 61 10 43 51 UAMK CR 12 30 Prag (02) 57 11 31 11 Türkei...
  • Seite 122: Geschwindigkeitsbeschränkungen Und Zulässige Abmessungen

    17 Hilfreiche Tips Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen Im Ausland die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten. Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässigen Abmessungen der meistbesuch- ten Staaten: Stand 09/2001 Land max. Maße in Meter Gesamtmasse Innerorts Landstraße Autobahn Breite Länge Belgien 2,55 bis 7,5 t 90/120 über 7,5 t 60/90...
  • Seite 123 Hilfreiche Tips 17 Land max. Maße in Meter Gesamtmasse Innerorts Landstraße Autobahn Breite Länge Österreich 2,55 bis 3,5 t über 3,5 t Polen 2,50 bis 2,5 t über 2,5 t Portugal 2,50 bis 3,5 t 90/100 über 3,5 t 80/90 Rumänien 2,50 bis 3,5 t...
  • Seite 124: Gasversorgung In Europäischen Staaten

    17 Hilfreiche Tips Gasversorgung in europäischen Staaten Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten: Stand 05/01 Land Gasversorgung Anbieter Info- -Telefon Belgien identische Gasflaschen Belgian Shell, Brüssel Primagaz Tessenderlo Primagaz, Tessenderlo Gasflaschen tauschen und befüllen möglich Gasbottling, Gent Dänemark deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden BP--Gas bietet deutsche...
  • Seite 125: D Energie- -Bilanz Der Wohnraumbatterie

    Hilfreiche Tips 17 Energie- -Bilanz der Wohnraumbatterie Die Wohnraumbatterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deswegen sollten elektrische Verbrau- cher nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230--V--Anschluss betrieben werden. Die folgende Tabelle enthält Richtwerte für den Stromverbrauch. Die angegebenen Betriebsstunden sind geschätzt und wei- chen individuell ab.
  • Seite 126: Reisechecklisten

    17 Hilfreiche Tips Reisechecklisten Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht. Küchenbereich Gegenstand Gegenstand Löffel Aufwischtuch Becher Messer Müllbeutel Bratenwender Dosenöffner Pfannen Rührlöffel Eierbecher Eiswürfelschale Salatbesteck Schneidebrett...
  • Seite 127: Wohnbereich

    Hilfreiche Tips 17 Wohnbereich Gegenstand Gegenstand Kleiderbürste Abfalleimer Adressenliste Kopfkissen Kreditkarte Anmeldebestätigung(en) Autoatlas Landkarte Medikamente Badetücher Badeschuhe Musikkassetten Nackenkissen Batterien Bett--Tücher Nähzeug Personalausweis Bettwäsche Beutel für Schmutzwäsche Radio Regenbekleidung Bücher Camping--Führer Reiseapotheke Reiseführer/Stellplatzatlanten Ersatzglühlampen Fahrzeugpapiere Reisepass Rucksack Feldflasche Fernglas Schlafsäcke Schreibutensilien Feuerlöscher Führerschein...
  • Seite 128: Fahrzeug/Werkzeug

    17 Hilfreiche Tips Fahrzeug/Werkzeug Gegenstand Gegenstand Kombizange Abwasserkanister Adaptersteckdose Kompressor Lüsterklemmen CEE--Adapter Draht Ösen Schlauchadapter Ersatzrad Ersatzlampen Schlauchschellen Schneeketten Ersatzsicherungen Ersatztauchpumpe Schraubendreher Stromprüfer Hammer Gabelschlüssel Trittstufe Unterlegkeile Gasfülladapter Gasschlauch Verbandskasten Wagenheber Gewebeband Gießkanne für Frischwasser Warndreieck Warntafel (Panello) Kabeltrommel Keilriemen Warnweste Klebstoff Außenbereich...
  • Seite 129 Stichwortverzeichnis 18 Stichwortverzeichnis Blinker, siehe Fahrtrichtungsanzeiger ..12--2 Boiler Trumatic C ..... . 9--4 Abblendlicht ......12--2 Bordnetz .
  • Seite 130 18 Stichwortverzeichnis Fahrertür ......5--3 Halogenleuchte ..... . 12--5 Fahrgeschwindigkeit .
  • Seite 131 Stichwortverzeichnis 18 Serien--Nr......12--8 Sicherheit ....2--1, 3--2, 3--3 Markierungsleuchte .
  • Seite 132 18 Stichwortverzeichnis Umwelthinweise ..... . . 1--2 Wasseranlage ....11--4, 11--6 Unterboden .
  • Seite 133 Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Recycling--Papier Imprimé sur papier recyclé pauvre en chlore Printed on low--chlorine recycled paper Gedrukt op chloorarm kringlooppapier Recycelbares Papier Papier recyclable Recyclable paper Papier geschikt voor hergebruik C -- 02/12--4 HYW--0092--03DE...

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