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Inhaltsverzeichnis
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Bedienungsanleitung
Sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, dass Sie sich für ein HYMER-Reisemobil entschieden haben, und bedanken uns für
das Vertrauen, das Sie unserem Haus entgegenbringen.
Diese Bedienungsanleitung unterstützt Sie beim Kennenlernen und bei der Nutzung Ihres Reisemo-
bils. Lesen und befolgen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise im Kapitel 2.
Wenden Sie sich bei Bedarf an eine unserer HYMER-Servicestellen. Die Mitarbeiter dieser autori-
sierten Fachwerkstätten sind bestens mit Ihrem Reisemobil vertraut und stehen Ihnen gerne zur
Verfügung. Unser Verzeichnis der HYMER-Servicestellen in Europa wird regelmäßig aktualisiert.
Die aktuellste Ausgabe erhalten Sie über unsere Kundendienstabteilung oder Ihren HYMER-Han-
delspartner.
Neben dieser Bedienungsanleitung überreichen wir Ihnen
ein Kundendienst-Scheckheft einschl. eines Scheckhefts für die 6-Jahres-Garantie auf
die Dichtigkeit der Aufbauten von HYMER,
die separaten Bedienungsanleitungen für das Basisfahrzeug und die verschiedenen Ein-
baugeräte.
Sicher werden Sie mit Ihrem Reisemobil viel Freude haben. Wir wünschen Ihnen gute Fahrt.
Sie finden die HYMER AG auch im Internet unter der Adresse: http://www.hymer.com.
Ihre HYMER AG
© 2004 HYMER AG Bad Waldsee
1311333
Modelljahr 05
Ausgabe 04/10-3
Bedienungsanleitung
B-Classic Modell 2005
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für hymer B-Classic 2005

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für ein HYMER-Reisemobil entschieden haben, und bedanken uns für das Vertrauen, das Sie unserem Haus entgegenbringen. Diese Bedienungsanleitung unterstützt Sie beim Kennenlernen und bei der Nutzung Ihres Reisemo- bils. Lesen und befolgen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise im Kapitel 2.
  • Seite 2 Bedienungsanleitung B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 0 Einleitung ....9 4.12 Faltverdunklungen an Inhaltsverzeichnis Allgemeines ....10 Frontscheibe, Fahrerfenster Umwelthinweise.
  • Seite 4 0 Inhaltsverzeichnis Gasabsperrventile ... . . 65 10.4 Toilettenraum ....111 Externer Gasanschluss ..66 10.5 Toilette.
  • Seite 5 Technische Daten ... . 153 12.8 HYMER-Handelspartner ..131 Hilfreiche Tipps ... . . 155 12.9...
  • Seite 6 0 Inhaltsverzeichnis B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 7: Checkliste Vor Inbetriebnahme Des Fahrzeugs

    Checkliste vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs 0 Vor der ersten Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten: Checkliste vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs Radmuttern/Radschrauben nach 50 km nachziehen. Bedienungsanleitung lesen, um Sachschäden und Personenschäden zu ver- meiden. Vor jeder Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten: Reifendruck prüfen.
  • Seite 8 0 Checkliste vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 9: Einleitung

    Unsere Reisemobile werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an die HYMER AG abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
  • Seite 10: Allgemeines

    Die Bremsanlage und die Gasanlage des Reisemobils nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prü- fen und reparieren lassen. Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung der HYMER AG durchgeführt werden. Das Reisemobil ist ausschließlich zum Transport von Personen bestimmt. Reisegepäck und Zube- hör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
  • Seite 11: Sicherheit 2

    Sicherheit 2 Kapitelübersicht Sicherheit In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Reisemobil die Verkehrssicherheit des Reisemobils die Gasanlage des Reisemobils die elektrische Anlage des Reisemobils...
  • Seite 12: Allgemeines

    2 Sicherheit Allgemeines Für eine ausreichende Belüftung sorgen. Eingebaute Zwangslüftungen (Dachlüfter und bis zu drei Pilzdachlüfter) niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsge- fahr durch erhöhten CO -Gehalt. Durchgangshöhe der Eingangstür und der Fahrertür beachten. Für die Einbaugeräte (Heizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sowie für das Basis- fahrzeug (Motor, Bremsen usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedie- nungsanleitungen maßgebend.
  • Seite 13: Verkehrssicherheit

    Sicherheit 2 Verkehrssicherheit Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung, der Lenkung und der Bremsen prüfen. Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Vor Fahrtbeginn das schwenkbare Hubbett mit dem Sicherungsgurt am Dach si- chern.
  • Seite 14: Anhängerbetrieb

    2 Sicherheit Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radmuttern nach 50 km nach- ziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmoment siehe Kapitel 13. Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 13).
  • Seite 15: Elektrische Anlage

    Sicherheit 2 Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperr- ventil erforderlich. Wenn einzelne Geräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasab- sperrventil schließen. Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen. Beim Befüllen des Kraftstofftanks, auf Fähren und in der Garage darf keine Brenn- stelle (Gaskocher, Gasheizung, Gasboiler usw.) in Betrieb sein.
  • Seite 16: Wasseranlage

    2 Sicherheit Wasseranlage Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile geöff- net lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermie- den. Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach relativ kurzer Zeit ungenießbar.
  • Seite 17: Vor Der Fahrt 3

    Um die Fahreigenschaft des Reisemobils nicht zu verändern, beim Beladen darauf achten, dass sich der Schwerpunkt der Zuladung direkt über dem Fahrzeugboden befindet. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt die HYMER AG, das beladene Reisemobil vor Fahrt- beginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
  • Seite 18: Berechnung Der Zuladung

    Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt die HYMER AG, das komplett beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen. Die Zuladung (3) ist der Gewichtsunterschied zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse (1) im beladenen Zustand...
  • Seite 19 Vor der Fahrt 3 Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung: Wassertank mit 120 l 120 kg Gasflaschen (2 x 11 kg + 2 x 14 kg + 50 kg Flasche Boiler mit 12 l + 12 kg 230-V-Versorgungsleitung + 4 kg Einbausatz Zusatzbatterie + 20 kg Summe...
  • Seite 20 3 Vor der Fahrt (3.3) Persönliche Ausrüstung Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Reisemobil mitgeführten Gegenstände, die in der oben stehenden Auflistung nicht angegeben sind. Dies sind zum Beispiel: - Lebensmittel - Geschirr - Fernsehgerät - Radio - Kleidung - Bettzeug - Spielzeug - Bücher - Toilettenartikel...
  • Seite 21: Reisemobil Richtig Beladen

    Vor der Fahrt 3 3.2.2 Reisemobil richtig beladen Zuladung gleichmäßig auf linke und rechte Fahrzeugseite verteilen. Die Zuladung gemäß den Achslasten, die in den Fahrzeugpapieren angegeben sind, gleichmäßig auf beide Achsen verteilen. Zusätzlich die erlaubte Tragfähigkeit der Reifen beachten (siehe Kapitel 13). Bei großer Zuladung hinter der Hinterachse (z.
  • Seite 22: Dachlasten

    3 Vor der Fahrt Die Anrechnung des Gewichts der Ladung auf die Vorderachse oder Hinterachse lässt sich mit ei- nem einfachen Dreisatz errechnen: Maßgeblich ist der jeweilige Abstand "A" (in cm) von der Vorderachse zu jedem einzelnen Zula- dungs-Gewicht "G" (in kg). Ferner geht der Radstand des Fahrzeugs "R" (in cm) mit in die Rechnung ein.
  • Seite 23: Unterflur-Schubkasten

    Vor der Fahrt 3 Heckleiter Nach unten klappen: Den Schlüssel in den Schließzylinder (Bild 1,2) Heckleiter-Verriegelung (Bild 1,1) stecken und eine viertel Umdre- hung drehen, bis der Schlüssel senkrecht steht. klappbaren Teil Heckleiter (Bild 1,4) festhalten und den Sicherungsbü- gel (Bild 1,5) ausschwenken. Den Schlüssel abziehen und die Heckleiter nach unten klappen.
  • Seite 24: Anhängerbetrieb

    3 Vor der Fahrt Der Fahrradträger darf nur mit Fahrrädern (max. 4 Stück) beladen werden. Der Fahrradträger "Multitalent" darf mit höchstens 4 Fahrrädern (max. 50 kg) beladen werden. Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt. Vor jeder Fahrt prüfen, - ob der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß...
  • Seite 25: Elektrisch Bedienbare

    Vor der Fahrt 3 Elektrisch bedienbare Eintrittstufe Vor jeder Fahrt prüfen, ob die Eintrittstufe vollständig eingefahren ist. Nicht im direkten Schwenkbereich der Eintrittstufe stehen, während die Eintrittstufe ein- oder ausfährt. Die Eintrittstufe erst betreten, wenn sie vollständig ausgefahren ist. Die Drehlager und Gelenke der Eintrittstufe nicht fetten oder ölen (siehe Kapitel 11). Nie Personen oder Lasten mit der Eintrittstufe anheben oder absenken.
  • Seite 26: Wohnraumtisch

    3 Vor der Fahrt Wohnraumtisch Vor Fahrtbeginn den Tischfuß des Wohnraumtisches einklappen. Den Wohnraumtisch unter die Matratze des Hubbetts legen. Der Wohnraumtisch der Gegensitzgruppe ist nicht fest in seiner Halterung befestigt, sondern kann in der Längsrichtung verschoben werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass bei einer Vollbremsung oder bei einem Unfall der Wohnraumtisch aus seiner Halterung gerissen wird und Personen im Rei- semobil verletzt werden.
  • Seite 27: Schneeketten

    Vor der Fahrt 3 Schneeketten Die Verwendung von Schneeketten unterliegt den Bestimmungen der einzelnen Länder. Schneeket- ten dürfen nur auf die Antriebsräder aufgezogen werden. Die Spannung der Schneeketten nach ei- nigen Metern Fahrt prüfen. Reifen, Radaufhängung und Lenkung sind einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, wenn Schneeketten montiert sind.
  • Seite 28 3 Vor der Fahrt Prüfungen geprüft Basisfahrzeug Reifen in ordnungsgemäßem Zustand Fahrzeugbeleuchtung, Brems- und Rückfahrleuchten funkti- onieren Ölstand bei Motor, Getriebe und Servolenkung kontrolliert Kühlmittel und Flüssigkeit für Scheiben-Waschanlage auf- gefüllt Bremsen funktionieren Bremsen reagieren gleichmäßig Reisemobil bleibt beim Bremsen in der Spur Reifendruck Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßi- gen Verschleiß...
  • Seite 29: Während Der Fahrt 4

    Während der Fahrt 4 Kapitelübersicht Während der Fahrt In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Reisemobil. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die Fahrgeschwindigkeit die Bremsen die Sicherheitsgurte die Kinderrückhaltesysteme die Sitze einschließlich Kopfstützen die Sitzplatzanordnung das Tanken das Öffnen der Bugklappe die elektrischen Fensterheber die Faltverdunklungen...
  • Seite 30: Fahrgeschwindigkeit

    4 Während der Fahrt Fahrgeschwindigkeit Ihr Reisemobil ist mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet, um in schwierigen Verkehrssituationen ausreichend Reserven zur Verfügung zu haben. Diese hohe Leistung ermöglicht eine hohe Endgeschwindigkeit und erfordert überdurchschnittli- ches fahrerisches Können. Beachten Sie beim Fahren des Reisemobils: - Das Reisemobil bietet eine große Angriffsfläche für Wind.
  • Seite 31: Sicherheitsgurte

    Während der Fahrt 4 Sicherheitsgurte Das Reisemobil ist im Wohnbereich je nach Modell mit Automatik-Dreipunktgurten und Beckengur- ten ausgestattet. Vor der Fahrt anschnallen und während der Fahrt angeschnallt bleiben. Gurtbänder nicht beschädigen oder einklemmen. Beschädigte Sicherheitsgurte von einer Fachwerkstatt auswechseln lassen. Die Gurtbefestigungen, die Aufrollautomatik und die Gurtschlösser nicht verändern.
  • Seite 32: Fahrersitz/Beifahrersitz

    4 Während der Fahrt Die Kinderrückhaltesysteme sind in fünf Klassen eingeteilt: Klasse Körpergewicht ungefähres Lebensalter bis 10 kg bis 9 Monate bis 13 kg bis 18 Monate 9 kg bis 18 kg 9 Monate bis 4 Jahre 15 kg bis 25 kg 3 Jahre bis 7 ½...
  • Seite 33: Fahrersitz/Beifahrersitz In Fahrtposition Drehen

    Während der Fahrt 4 4.6.1 Fahrersitz/Beifahrersitz in Fahrtposition drehen Beide Armlehnen nach oben stellen. Den Fahrersitz/Beifahrersitz nach hinten oder in Mittelstellung schieben. Den Sitz in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Die Drehrichtung ist beliebig. Eine Arretierung der Sitze ist nur in Fahrtrichtung möglich. Das Drehen der Sitze im aufgestellten Reisemobil ist im Kapitel 6 beschrieben.
  • Seite 34: Kopfstützen

    4 Während der Fahrt Kopfstützen Kopfstützen vor Fahrtbeginn so einstellen, dass der Hinterkopf etwa in Ohrhöhe abgestützt wird. Sitzplatzanordnung Während der Fahrt dürfen sich Personen nur auf den vorgeschriebenen Sitzplätzen aufhalten. Die zulässige Anzahl der Sitzplätze den Fahrzeugpapieren entnehmen. Aufteilung der Sitzplätze siehe Grundrissabbildungen in diesem Kapitel. An Sitzplätzen mit Sicherheitsgurten gilt die Anschnallpflicht.
  • Seite 35: Dieselkraftstoff Tanken

    Während der Fahrt 4 Dieselkraftstoff tanken Explosionsgefahr! Beim Befüllen des Kraftstofftanks, auf Fähren und in der Garage alle mit Gas betrie- benen Einbaugeräte im Wohnraum abschalten. Der Kraftstoff-Einfüllstutzen befindet sich außen am Reisemobil, vorne links. Öffnen: Schlüssel in Schließzylinder (Bild 12,1) ste- cken und entgegen dem Uhrzeigersinn dre- hen.
  • Seite 36: Bugklappe

    4 Während der Fahrt 4.10 Bugklappe Bei geöffneter Bugklappe besteht Verletzungsgefahr im Motorraum. Gefahr von Hautverbrennungen! Auch ein bereits vor einem längeren Zeitraum abge- schalteter Motor kann noch heiß sein. Bei laufendem Motor nicht im Motorraum arbeiten. Die Bugklappe muss während der Fahrt fest verschlossen und verriegelt sein. Nach dem Schließen prüfen, ob die Verriegelung eingerastet ist.
  • Seite 37: Faltverdunklungen An Frontscheibe, Fahrerfenster Und Beifahrerfenster

    Während der Fahrt 4 4.12 Faltverdunklungen an Frontscheibe, Fahrerfens- ter und Beifahrerfenster Während der Fahrt müssen die Faltverdunklungen für die Front- scheibe und die Fahrer-/Beifahr- erfenster geöffnet, arretiert und Zusatzverriegelung (Bild 15,1) gesichert sein. Bild 15 Zusatzverriegelung Faltverdunklun- gen Bug 4.13 Schreib-/Lesepult Während der Fahrt muss das...
  • Seite 38 4 Während der Fahrt B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 39: Reisemobil Aufstellen 5

    Reisemobil aufstellen 5 Kapitelübersicht Reisemobil aufstellen In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Reisemobils. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die Feststellbremse die Unterlegkeile die Eintrittstufe den 230-V-Außenanschluss die Bedienung der Hubstützen das Öffnen und Schließen von Außentüren und Außenklappen das Ein- und Ausfahren der Markise Reisemobil so aufstellen, dass es möglichst waagrecht steht.
  • Seite 40: Hubstützen

    5 Reisemobil aufstellen Hubstützen Die angebauten Hubstützen nicht als Wagenheber verwenden. Sie dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Reisemobils. Beim Aufstellen darauf achten, dass die Hubstützen gleichmäßig belastet werden. Die Hubstützen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag hochdrehen, vollständig ein- klappen und sichern.
  • Seite 41: Türen

    Reisemobil aufstellen 5 Türen 5.6.1 Eingangstür und Fahrertür Nur mit geschlossener Eingangstür und Fahrertür fahren. Das Verriegeln der Eingangstür und der Fahrertür kann verhindern, dass sich die Tü- ren von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall. Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp.
  • Seite 42 5 Reisemobil aufstellen Eingangstür innen Öffnen: Am Griff (Bild 19,1) ziehen. Das Türschloss wird entriegelt. Verriegeln: Sicherungsknopf (Bild 19,2) nach unten drü- cken. Bild 19 Türschloss Eingangstür, innen Fahrertür innen Öffnen: Am Griff (Bild 20,2) ziehen. Das Türschloss wird entriegelt. Verriegeln: Sicherungsknopf (Bild 20,1) nach unten drü- cken.
  • Seite 43: Insektenschutztür

    Reisemobil aufstellen 5 5.6.2 Insektenschutztür In die Eingangstür ist eine Insektenschutztür in- tegriert. Die Insektenschutztür lässt sich aus- klappen. Die Eingangstür bleibt dabei geöffnet. Ausklappen: Eingangstür ganz öffnen und an der Außen- wand arretieren. Schiene (Bild 21,1) in Pfeilrichtung schie- ben.
  • Seite 44: Klappenschloss (Variante 2)

    5 Reisemobil aufstellen Öffnen: Schlüssel in Schließzylinder (Bild 23,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhr- zeigersinn drehen. Schlossgriff (Bild 23,2) schnappt heraus. Schlossgriff eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet. Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen. Zum Öffnen der Außenklappe alle an der jewei- ligen Außenklappe angebauten Schlösser öff- nen.
  • Seite 45: Unterflur-Schubkasten

    Reisemobil aufstellen 5 Unterflur-Schubkasten Die Flächenbelastung des Unter- flur-Schubkastens darf max. 40 kg betragen. Öffnen: Klappenschloss (Bild 25,2) wie oben be- schrieben öffnen. Sicherung (Bild 25,1) herunterdrücken, ge- drückt halten und Unterflur-Schubkasten herausziehen. Bild 25 Sicherung am Unterflur-Schubkasten Markise Wenn die Stützfüße nicht aufge- stellt sind, die Markise maximal 1 m ausfahren.
  • Seite 46 5 Reisemobil aufstellen Die Stützfüße (Bild 27,4) aus der Frontleiste (Bild 27,1) herausklappen und aufstellen. Die Verriegelung an den Stützfüßen öffnen. Dazu den Verriegelungshebel (Bild 27,2) nach oben umlegen. Den unteren Teil der Stützfüße (Bild 27,3) bis zur gewünschten Länge herausziehen. Die Verriegelung an den Stützfüßen wieder schließen.
  • Seite 47: Wohnen 6

    Wohnen 6 Kapitelübersicht Wohnen In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Reisemobil. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: das Lüften des Reisemobils das Öffnen und Schließen der Fenster das Öffnen und Schließen der Dachlüfter das Drehen der Sitze das Verändern von Tischflächen das Abbauen von Tischen das Herausziehen des Fernsehauszugs die Benutzung der Betten...
  • Seite 48: Fenster

    Wenn Sonnenlicht auf die Polsterstoffe fällt, hellen sich die Polsterstoffe mit der Zeit auf. Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung. Daher empfiehlt die HYMER AG, bei starker Sonneneinstrahlung am abgestellten Fahrzeug die Verdunklungen an den Fenstern zu schließen. 6.2.1 Schiebefenster Öffnen:...
  • Seite 49: Ausstellfenster

    Wohnen 6 6.2.2 Ausstellfenster Bei Fenstern mit Rasterausstellern ist ein völliges Öffnen der Fenster erforderlich, um die Arretierung freizugeben. Wird die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen, besteht die Gefahr, dass das Fenster wegen des großen Ge- gendrucks reißt. Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftre- ten.
  • Seite 50 6 Wohnen Dauerbelüftung: Mit dem Fenstergriff lässt sich das Ausstellfens- ter in 2 verschiedene Stellungen bringen: - Dauerbelüftung (Bild 32) oder - fest verschlossen. Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüf- tung" zu bringen: Fenstergriff (Bild 32,3) am Ausstellfenster öffnen. Ausstellfenster leicht nach außen drücken. Fenstergriff wieder zurückdrehen.
  • Seite 51: Verdunklungsrollo Und Insektenschutzrollo

    Wohnen 6 6.2.3 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo Die Ausstellfenster im Reisemobil sind mit Falt- verdunklung und Insektenschutzrollo ausge- stattet. Faltverdunklung und Insektenschutzrol- lo sind getrennt voneinander bedienbar. Das Insektenschutzrollo befindet sich im obe- ren, die Faltverdunklung im unteren Rollokas- ten. Faltverdunklung Schließen: Bild 33 Ausstellfenster...
  • Seite 52: Dachlüfter

    Wenn Sonnenlicht auf die Polsterstoffe fällt, hellen sich die Polsterstoffe mit der Zeit auf. Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung. Daher empfiehlt die HYMER AG, bei starker Sonneneinstrahlung am abgestellten Fahrzeug die Verdunklungen an den Dachlüftern zu schließen. B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 53: Kurbelhub-Dachlüfter

    Wohnen 6 6.3.1 Kurbelhub-Dachlüfter Den Kurbelhub-Dachlüfter je nach Drehrichtung mit der Dachlüfterkurbel (Bild 34,2) heben (öff- nen) oder senken (schließen). Die Verstellbarkeit ist beliebig. Faltverdunklung Die Faltverdunklung kann in verschiedenen Längen arretiert werden. Zum Schließen der Faltver- dunklung bei geschlossenem Insektenschutzrollo können beide miteinander verriegelt bleiben, das Insektenschutzrollo wird mitgeführt.
  • Seite 54: Kipp-Dachlüfter

    6 Wohnen 6.3.2 Kipp-Dachlüfter Der Kipp-Dachlüfter kann einseitig hochgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel und eine Lüftungsstellung möglich. Ein Verlängerungshaken befindet sich im Kleiderschrank. Zum Ausstellen den Hebel (Bild 35,3) eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn dre- hen und Kipp-Dachlüfter am Hebel nach oben drücken. Kipp-Dachlüfter in Lüftungsstellung verriegeln: Kipp-Dachlüfter am Hebel nach unten ziehen.
  • Seite 55: Dachlüfter Mit Schnappverschluss

    Wohnen 6 6.3.3 Dachlüfter mit Schnappverschluss Der Dachlüfter kann ein- oder beidseitig hochgestellt werden. Öffnen: Schnappverschluss (Bild 36,4) zur Innenseite des Dachlüfters drücken. Gleichzeitig mit dem Griff (Bild 36,1) den Dachlüfter nach oben drücken. Schließen: An beiden Griffen den Dachlüfter kräftig nach unten ziehen, bis beide Schnappverschlüsse ein- gerastet sind.
  • Seite 56: Hebe-Kippdach

    6 Wohnen 6.3.4 Hebe-Kippdach Das Acrylglas des Hebe-Kipp- dachs nicht betreten. Vor Fahrtbeginn die Verriegelung des Hebe-Kippdachs prüfen. Das Hebe-Kippdach während der Fahrt nicht bedienen. Das Hebe-Kippdach kann mit der Handkurbel oder durch den Ausstellmechanismus geöffnet werden. Öffnen mit Handkurbel: Handkurbel (Bild 37,3) drehen, bis Wider- Bild 37 Hebe-Kippdach...
  • Seite 57: Sitze Drehen

    Wohnen 6 Faltverdunklung Schließen: Faltverdunklung am Griff (Bild 37,1) zum gegenüberliegenden Griff des Insektenschutzrollos (Bild 37,4) ziehen und einrasten lassen. Öffnen: Griff der Faltverdunklung (Bild 37,1) aushängen. Faltverdunklung am Griff langsam zurückführen. Insektenschutzrollo Schließen: Insektenschutzrollo am Griff (Bild 37,4) zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung (Bild 37,1) ziehen und einrasten lassen.
  • Seite 58: Tische

    6 Wohnen Tische 6.5.1 Hängetisch mit Klappfuß (Variante 1) Vor Fahrtbeginn den Tischfuß des Hängetisches einklappen. Den Hängetisch aus- hängen und unter die Matratze des Hubbetts legen. Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden. Umbau zum Bettunterbau: Die Tischplatte (Bild 39,3) vorne leicht an- heben.
  • Seite 59: Tv-Schrank

    Wohnen 6 TV-Schrank Fernsehgerät immer mit dem Haltegurt (Bild 41,4) sichern. Vor Fahrtbeginn das Fernsehge- rät im TV-Schrank einschließen. Fernsehgerät nach vorne ziehen: Riegel (Bild 41,1) nach oben drücken und Auszug am Griffstück (Bild 41,2) nach vorne ziehen. Bild 41 TV-Schrank Fernsehgerät schwenken: Auszug bis zum Anschlag nach vorne zie-...
  • Seite 60: Betten

    6 Wohnen Betten 6.7.1 Hubbett Das Hubbett maximal mit 200 kg belasten. Das Hubbett nicht als Gepäckablage benutzen. Nur die für zwei Personen notwendi- ge Bettwäsche und den Wohnraumtisch darin aufbewahren. Vor Fahrtbeginn das Hubbett mit fest angezogenem Sicherungsgurt am Dach si- chern.
  • Seite 61: Umbau Schlafen

    Wohnen 6 Umbau Schlafen 6.8.1 Mittelsitzgruppe mit Sitzbank Nicht auf der herausgezogenen Längssitzbank stehen! Die Längssitzbank kann da- durch beschädigt werden. Mittelsitzgruppe zum Schlafen umbauen (siehe Mittelsitzgruppe). Bild 43 Vor dem Umbau An den beiden Bettkästen der Mittelsitz- gruppe jeweils die Bettkasten-Verlänge- rung (Bild 44,6) bis zum Anschlag heraus- ziehen.
  • Seite 62: Mittelsitzbank Mit Längssitzbank

    6 Wohnen 6.8.2 Mittelsitzbank mit Längssitzbank Nicht auf der herausgezogenen Bettkasten-Verlängerung der Längssitzbank stehen! Die Längssitzbank kann dadurch beschädigt werden. Das Rückenpolster (Bild 46,1) und das Sitz- polster (Bild 46,2) der Längssitzbank ab- nehmen und beiseite legen. Den Hängetisch zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.5).
  • Seite 63: Gasanlage 7

    Gasanlage 7 Kapitelübersicht Gasanlage In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Reisemobils. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die Sicherheit das Wechseln von Gasflaschen die Gasabsperrventile den externen Gasanschluss die Duomatic-Umschaltanlage Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Reisemobils ist im Kapitel 9 beschrieben. Allgemeines Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen.
  • Seite 64: Gasflaschen

    7 Gasanlage Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch und den Gasdruckregler spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisier- ten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Aus- tausch veranlassen.
  • Seite 65: Gasflaschen Wechseln

    Gasanlage 7 Informationen bei der HYMER-Servicestelle. Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der HYMER-Zubehör- handel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets. Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben. Gasflaschen wechseln Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzün- den.
  • Seite 66: Externer Gasanschluss

    7 Gasanlage Externer Gasanschluss Wenn der externe Gasanschluss nicht genutzt wird, immer den Absperrhahn (Bild 51,2) schließen. Am externen Gasanschluss nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben. Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind. Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Absperrhahns kein Gas an der Anschluss-Stelle (Bild 51,1) austritt.
  • Seite 67: Duomatic-Umschaltanlage

    Gasanlage 7 Duomatic-Umschaltanlage Die Duomatic-Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden. Die Duomatic ist eine automatische Umschaltanlage mit Fernanzeige für eine Zweiflaschen-Gasan- lage. Die Duomatic-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um, wenn die Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei kön- nen die Gasverbraucher in Betrieb bleiben.
  • Seite 68 7 Gasanlage Gasflaschen wechseln Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzün- den! Den Regler stets so montieren, dass die Schutzkappe oben ist. Wenn eine Kontroll-Leuchte während des Betriebs erlischt, ist die zugehörige Gasflasche leer und muss gewechselt werden. Die Reserveflasche versorgt die Gasverbraucher weiterhin mit Gas. Das Haupt-Absperrventil an der leeren Gasflasche schließen.
  • Seite 69: Elektrische Anlage 8

    Elektrische Anlage 8 Kapitelübersicht Elektrische Anlage In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Reisemobils. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die Sicherheit Erklärungen von Fachbegriffen zur Batterie die Starterbatterie die Wohnraumbatterie den Elektroblock das Bedienpanel den Anschluss an das 230-V-Netz die Sicherungsbelegung den Verlauf der Leitungen Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Reisemobils ist im Kapitel 9 beschrieben.
  • Seite 70: 12-V-Bordnetz

    8 Elektrische Anlage Kapazität Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann. Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapa- zität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben.
  • Seite 71: Wohnraumbatterie

    Elektrische Anlage 8 Die Starterbatterie kann nur mit einem externen Ladegerät voll geladen werden. Bei der 230-V-Ver- sorgung erhält die Starterbatterie vom Elektroblock nur eine Erhaltungsladung. Auch im Fahrbetrieb ist ein vollständiges Laden der Starterbatterie durch die Fahrzeug-Lichtmaschine nur bedingt mög- lich.
  • Seite 72 8 Elektrische Anlage Die Blei-Gel-Batterie ist wartungsfrei. Wartungsfrei bedeutet: - Es ist nicht nötig, den Säurestand zu kontrollieren. - Es ist nicht nötig, die Batteriepole zu fetten. - Es ist nicht nötig, destilliertes Wasser nachzufüllen. Auch eine wartungsfreie Blei-Gel-Batterie muss laufend nachgeladen werden. Wenn das Reisemobil nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, versorgt die Wohnraum- batterie den Wohnteil mit 12 V Gleichspannung.
  • Seite 73: Elektroblock

    Elektrische Anlage 8 Elektroblock Lüftungsschlitze des Elektroblocks nicht abdecken. Überhitzungsgefahr! Bild 54 Elektroblock EBL 101 1 Netzanschlussdose 230 V~ 9 Ausgang: Block 10 - Solarzelle (falls vorhanden) 2 Ausgang: Block 1 - Kühlschrank 10 Ausgang: Block 7 - Zusatz-Ladegerät 3 Ausgang: Block 2 - Lichtmaschine D+ 11 Ausgang: Block 8 - Verbraucherkreis 1, 4 Ausgang: Block 4 - Heizung, Sicherheits-/Ablassven- Verbraucherkreis 2, TV, Wasserpumpe, Reserve 1,...
  • Seite 74 8 Elektrische Anlage Einbauort des Elektroblocks Der Elektroblock (Bild 54) befindet sich im Beistellschrank unter dem Beifahrerfenster. Batterie-Trennschalter Der Batterie-Trennschalter (Bild 54,14) schaltet alle 12-V-Verbraucher des Wohnbereichs aus, auch das Sicherheits-/Ablassventil. Dadurch wird eine langsame Entladung der Wohnraumbatterie ver- mieden, wenn das Reisemobil über längere Zeit nicht benutzt wird (z. B. vorübergehende Still-Le- gung).
  • Seite 75: Panel

    Elektrische Anlage 8 Batterie-Wahlschalter Explosionsgefahr durch Knallgasentwicklung bei falscher Einstellung des Batterie- Wahlschalters. Eine falsche Stellung des Batterie-Wahlschalters schädigt die Wohnraumbatterie. Die werkseitige Einstellung des Batterie-Wahlschalters (Bild 54,12) ("Blei-Gel") nicht verändern. Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Elektroblock" entnehmen. Panel 8.5.1 12-V-Hauptschalter Der 12-V-Hauptschalter (Bild 55,8) schaltet das Panel und die 12-V-Versorgung des Wohnraums ein und aus.
  • Seite 76: Lcd-Anzeige

    8 Elektrische Anlage 8.5.2 LCD-Anzeige Bild 56 Symbol-Darstellung auf LC-Display 1 Eis-Ex eingeschaltet (Option) 2 Reserveflasche in Betrieb (Option) 3 Solarstrom (Option) 4 Service-Menü und Einstellungs-Menü 5 Batterie-Alarm oder Tank-Alarm 6 Pfeil für zusätzliche Menüseite 7 optische Anzeige für Summer/Warnung vor abgeschaltetem Summer 8 Anzeige 12 V OFF (3 Sekunden) 9 230-V-Versorgung angeschlossen 10 Füllstand Wassertank...
  • Seite 77 Elektrische Anlage 8 Grund-Menü Das Grund-Menü (Bild 57) erscheint immer nach dem Einschalten mit dem 12-V-Hauptschalter (Bild 55,8). Bei Tastenbetätigung wird die LCD-Anzeige automatisch beleuchtet. Taste (Bild 55,1) drücken: das Grund-Menü erscheint. Das Grund-Menü enthält folgende Informationen: - Netzkontrolle (Bild 57,4): Symbol erscheint bei Anschluss des Reisemobils an die 230-V-Versorgung.
  • Seite 78 8 Elektrische Anlage Die folgende Tabelle hilft dabei, die angezeigte Batteriespannung der Wohnraumbatterie richtig zu interpretieren. Batteriespannung Batteriebetrieb Fahrbetrieb Netzbetrieb (Werte bei laufendem Fahrzeug steht, Fahrzeug fährt, Fahrzeug steht, Betrieb, nicht für Ru- kein 230-V-Anschluss kein 230-V-Anschluss 230-V-Anschluss hespannung) 10,5 V oder kleiner - Verbraucher ausge- 12-V-Bordnetz überlastet schaltet:...
  • Seite 79 Elektrische Anlage 8 Tank-Menü Bei Tastenbetätigung wird die LCD-Anzeige automatisch beleuchtet. Taste (Bild 55,9) drücken: das Tank-Menü (Bild 59) erscheint. Das Tank-Menü enthält folgende Informatio- nen: - Füllstand des Wassertanks (Bild 57,1) - Füllstand des Abwassertanks (Bild 57,2) Bild 59 Tank-Menü...
  • Seite 80 8 Elektrische Anlage Datum einstellen: Wenn die Gasanlage des Fahrzeugs mit Eis-Ex ausgerüstet ist, muss die Taste "MENUE" dreimal gedrückt werden, um das Datum einzustellen. Die Taste "MENUE" (Bild 55,3) zweimal drücken. Mit den Tasten (Bild 55,4 und 5) die jeweilige blinkende Zahl verändern und mit Taste "OK" (Bild 55,6) bestätigen.
  • Seite 81: 230-V-Bordnetz

    Elektrische Anlage 8 Tank-Alarm aktivieren/deaktivieren: Bei Tastenbetätigung wird die LCD-Anzeige automatisch beleuchtet. Die Taste Tank-Menü (Bild 55,9) drücken. Die Taste "MENUE" (Bild 55,3) länger als 3 Sekunden drücken. Das Tank-Einstellungsmenü wird angezeigt. Mit den Tasten (Bild 55,4 und 5) den Tankalarm einschalten ("ON") oder ausschalten ("OFF") und mit Taste "OK"...
  • Seite 82: Versorgungsleitung Für Externen 230-V-Anschluss

    - höchstens 25 m Länge - 1 Stecker mit Schutzkontakt - 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach DIN 49462) Um für alle Anschlussmöglichkeiten ausgestat- tet zu sein, empfiehlt die HYMER AG folgende Kombination: - Adapterkabel: CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkon- takt (Bild 61,1) –...
  • Seite 83: Sicherungen

    Elektrische Anlage 8 Sicherungen 8.7.1 12-V-Sicherungen Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und besei- tigt ist. Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren. Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind an unterschiedlichen Einbauorten im Fahrzeug zu- gänglich (siehe Tabellen).
  • Seite 84 8 Elektrische Anlage SiNr Funktion Einbauort Wert/Farbe Hauptsicherung für Schaltkontakt Sicherungskasten 30 A/grün Lastrelais R1 Basisfahrzeug Fahrerseite Steuerleitung für Lastrelais R1 Sicherungskasten 5 A/beige Basisfahrzeug Fahrerseite Vorsicherung Sicherungskasten 30 A/grün Basisfahrzeug Fahrerseite Belegung der Sicherungen am Elektroblock SiNr Funktion Einbauort Wert/Farbe –...
  • Seite 85: 230-V-Sicherung

    Elektrische Anlage 8 Sicherung der Thetford-Kassette Die Sicherung befindet sich im linken Gehäuse- rahmen der Thetford-Kassette (Bild 62,1). Si- cherungstyp: Flachsicherung 3 A/violett. Zum Wechseln der Sicherung außen die Klappe der Thetford-Kassette öffnen und Thetford-Kasset- te vollständig herausziehen. Bild 62 Sicherung der Thetford-Kassette 8.7.2 230-V-Sicherung...
  • Seite 86: Stromlaufpläne

    8 Elektrische Anlage Stromlaufpläne 8.8.1 230-V-Stromlaufplan Bild 65 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung der 230-V-Leitungsverlegung. Bild 65 Schema 230-V-Leitungsverlegung 8.8.2 12-V-Stromlaufplan Der 12-V-Stromlaufplan ist nicht Bestandteil dieser Bedienungsanleitung. B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 87: Einbaugeräte 9

    Einbaugeräte 9 Kapitelübersicht Einbaugeräte In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Reisemobils. Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte. Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen. Die Bedienungshinweise betreffen im Einzelnen: die Heizung den Boiler...
  • Seite 88: Heizung

    9 Einbaugeräte Heizung Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Beim Befüllen des Kraftstofftanks, auf Fähren und in der Garage die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr! Das Umluftgebläse schaltet sich automatisch ein, wenn die Heizung in Betrieb genom- men wird, und bleibt dauerhaft in Betrieb. Dadurch wird die Wohnraumbatterie extrem belastet, wenn das Reisemobil nicht an eine externe 230-V-Versorgung angeschlos- sen ist.
  • Seite 89: Warmluft-Heizung Trumatic C

    Einbaugeräte 9 9.2.3 Warmluft-Heizung Trumatic C Heizungssystem entleeren, wenn die Heizung bei Frostgefahr außer Betrieb ist. Den Raum über und hinter der Heizung Trumatic C nicht als Stauraum benutzen. Die Heizung hat zwei Betriebsarten: - Winterbetrieb - Sommerbetrieb Heizbetrieb ist nur in der Betriebsart "Winter" möglich. In der Betriebsart "Sommer" wird nur das Wasser im Boiler erwärmt.
  • Seite 90 9 Einbaugeräte Sommerbetrieb Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Heizung" entnehmen. Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler". Variante 2 Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versor- gung angeschlossen ist. Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb entsprechend der Absicherung des 230-V-Anschlusses wählen (900 W bei 3,9-A-Sicherung, 1800 W bei 7,8-A-Siche- rung).
  • Seite 91: Boiler Trumatic C

    Einbaugeräte 9 Boiler Trumatic C Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Beim Befüllen des Kraftstofftanks, auf Fähren und in der Garage den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr! Modellausführung mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite: Wenn das Vorzelt aufgebaut ist und der Boiler im Gasbetrieb arbeitet, können sich die Abgase des Boi- lers im Vorzeltraum sammeln.
  • Seite 92 9 Einbaugeräte Ausschalten: An der Bedieneinheit (Bild 69) Drehschalter (Bild 69,2) auf "Aus" stellen. Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" schließen. Variante 2 Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versor- gung angeschlossen ist. Die Leistungsstufe beim 230-V-Elektrobetrieb entsprechend der Absicherung des 230-V-Anschlusses wählen (900 W bei 3,9-A-Sicherung, 1800 W bei 7,8-A-Siche- rung).
  • Seite 93: Kochstelle

    Einbaugeräte 9 Bei geschlossenem Sicherheits-/Ablassventil fließt ein geringer elektrischer Strom, der die Wohnraumbatterie zusätzlich belastet. Daher täglich die Batteriespannung am Pa- nel prüfen. Wenn die Batteriespannung unter 10,8 V sinkt, ist die Funktion des Sicher- heits-/Ablassventils nicht mehr gewährleistet. Sicherheits-/Ablassventil abschalten, wenn das Reisemobil längere Zeit nicht benutzt wird.
  • Seite 94: Gaskocher

    9 Einbaugeräte 9.4.1 Gaskocher Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gaskochers sein. Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtöpfe verdeckt werden. Das Flammschutzblech bei Benutzung des Gaskochers immer aufstellen.
  • Seite 95: Gasbackofen

    Einbaugeräte 9 9.4.2 Gasbackofen Vor Inbetriebnahme des Gasbackofens Kamin-Kappe vom Abgaskamin abnehmen. Lüftungsöffnungen immer offen halten. Beim Zündvorgang dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gas- backofens sein. Die Backofenklappe muss während des Zündvorgangs geöffnet bleiben. Vor der ersten Inbetriebnahme den Gasbackofen 30 Minuten bei Höchsttemperatur ohne Inhalt betreiben.
  • Seite 96: Mikrowellengerät

    9 Einbaugeräte 9.4.3 Mikrowellengerät Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Re- paraturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Nie die Schutzvorrichtung gegen das Austreten von Mikrowellenenergie entfernen. Das Mikrowellengerät nur betreiben, wenn es ordnungsgemäß eingebaut ist. Das Mikrowellengerät nur in Betrieb nehmen, wenn die Türdichtung nicht beschädigt ist.
  • Seite 97: Dunstabzug

    Einbaugeräte 9 9.4.4 Dunstabzug Die Kochstelle ist mit einem Dunstabzug aus- gestattet. Das eingebaute leistungsstarke Ge- bläse fördert den Kochdunst direkt nach drau- ßen. Zum Einschalten oder Ausschalten des Dunstabzugs den Schalter (Bild 75,1) drücken. Kühlschrank Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben.
  • Seite 98: Betriebsarten

    9 Einbaugeräte 9.5.2 Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten: - Gasbetrieb - elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung) Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt. Eine stufenlo- se Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb und 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht im 12-V-Betrieb.
  • Seite 99 Einbaugeräte 9 230-V-Betrieb: Energie-Wahlschalter (Bild 78,1) auf 230-V-Betrieb stellen. Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 78,2) einstellen. Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf 0-Stellung drehen. Das Gerät ist abgeschaltet. 12-V-Betrieb: Energie-Wahlschalter (Bild 78,1) auf 12-V-Betrieb stellen. Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 78,2) einstellen. Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf 0-Stellung drehen.
  • Seite 100 9 Einbaugeräte Gasbetrieb (Variante 2) Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Einschalten: Energie-Wahlschalter (Bild 79,2) auf Gas stellen. Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen. Drehregler (Bild 79,4) auf Stufe 5 stellen, drücken und gedrückt halten. Die Gaszufuhr ist geöffnet.
  • Seite 101 Einbaugeräte 9 Elektrischer Betrieb (Variante 2) Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden: - 230 V Wechselspannung - 12 V Gleichspannung Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch be- trieben wird. 230-V-Betrieb: Energie-Wahlschalter (Bild 79,2) auf 230-V-Betrieb stellen. Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 79,1) einstellen.
  • Seite 102: Betriebsarten Mit Aes

    9 Einbaugeräte 9.5.3 Betriebsarten mit AES Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen. Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, verbraucht sie ständig Strom. Deshalb die Rahmenheizung ausschalten, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft und das Fahr- zeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist. Der Kühlschrank ist mit einem automatischen Energiewahl-System AES ausgestattet.
  • Seite 103 Einbaugeräte 9 Gasbetrieb Ist die 230-V-Versorgung nicht angeschlossen und ist der Fahrzeugmotor ausgeschaltet, wählt das AES die Gasversorgung. Beim Anwählen des Gasbetriebs wird die Zündsicherung automatisch ge- öffnet, so dass Gas zum Brenner strömen kann. Gleichzeitig wird der elektronische Zünder einge- schaltet.
  • Seite 104: Kühlschranktür-Verriegelung

    9 Einbaugeräte 9.5.4 Kühlschranktür-Verriegelung Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und verriegelt sein. Kühlschranktür öffnen und schließen (Variante 1) Die Kühlschranktür lässt sich in 2 Stellungen arretieren: - geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird - leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist Öffnen: Verriegelung (Bild 81,1) nach außen dre-...
  • Seite 105 Einbaugeräte 9 Kühlschranktür öffnen und schließen (Variante 2) Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren: - geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird - leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist Öffnen: Kühlschranktür am Griff (Bild 83,2) öffnen.
  • Seite 106 9 Einbaugeräte Kühlschranktür öffnen und schließen (Variante 3) Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren: - geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird - leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist Öffnen: Verriegelung (Bild 85,1) nach links schie- ben.
  • Seite 107: Sanitäre Einrichtung 10

    Sanitäre Einrichtung 10 Kapitelübersicht Sanitäre Einrichtung In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Reisemobils. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: den Wassertank den Abwassertank den Toilettenraum die Toilette die komplette Wasseranlage Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den Einbauort der Ablassventile im Reisemo- bil entnehmen können.
  • Seite 108: Wassertank

    10 Sanitäre Einrichtung 10.2 Wassertank 10.2.1 Frischwasser-Einfüllstutzen Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist auf der rechten Seite des Reisemobils angebracht. Die Klappe für den Frischwasser-Einfüllstutzen ist durch das Symbol gekennzeichnet. Öffnen: Klappenschloss öffnen und Außenklappe (Bild 87,1) nach oben schwenken (siehe Kapitel 5). Blauen Verschlussdeckel (Bild 87,2) eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzei- gersinn drehen.
  • Seite 109: Wasseranlage Befüllen

    Sanitäre Einrichtung 10 10.2.2 Wasseranlage befüllen Wasserpumpe nie ohne Wasser betreiben. Reisemobil waagrecht stellen. 12-V-Hauptschalter am Panel auf "Ein" schalten. Sicherheits-/Ablassventil (Bild 71) einschalten. Bei Temperaturen unter 8 °C lässt sich das Sicherheits-/Ablassventil nicht einschalten. Deshalb die Wohnraumheizung einschalten und warten, bis die Wohnraumtemperatur über 8 °C liegt. Ablassventile für Kaltwasser schließen: Die Ventilkappen (Bild 88,1) im Uhrzeigersinn zudrehen.
  • Seite 110: Abwassertank

    10 Sanitäre Einrichtung Der Wassertank fasst je nach Modellausführung 100 l bis 150 l. Die Wassermenge kann am Panel (Bild 55) kontrolliert werden, während der Wasser- tank befüllt wird. 10.3 Abwassertank Warmluft von der Heizung beheizt den Abwassertank. Der Abwassertank ist somit vor Frost ge- schützt.
  • Seite 111: Toilettenraum

    Sanitäre Einrichtung 10 10.4 Toilettenraum Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toiletten- raumtür schließen und den Dachlüfter des Toilettenraums öffnen. Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen. Zum Trocknen nasser Kleider ein Fenster öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren. Keine Lasten in der Duschwanne transportieren, um Schäden an der Duschwanne oder an anderen Einrichtungsgegenständen des Toilettenraums zu vermeiden.
  • Seite 112: Thetford-Kassette Entnehmen

    10 Sanitäre Einrichtung Spülen blauen Spülknopf (Bild 92,1) drücken. Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel (Bild 91,1) im Uhr- zeigersinn drehen. Die Kontroll-Leuchte (Bild 92,2) leuchtet, wenn die Thetford-Kassette entleert werden muss. Entleeren: Zum Entleeren muss in der Thetford-Toilette der Schieber geschlossen sein.
  • Seite 113: Wasseranlage Entleeren

    Sanitäre Einrichtung 10 10.6 Wasseranlage entleeren Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile geöff- net lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermie- den. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
  • Seite 114 10 Sanitäre Einrichtung B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 115: Pflege 11

    Pflege 11 Kapitelübersicht Pflege In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Reisemobils. Die Pflegehinweise betreffen im Einzelnen: das Äußere des Reisemobils den Innenraum den Winterbetrieb Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie das Reisemobil längere Zeit nicht benutzen.
  • Seite 116: Anbauteile Aus Glasfaserverstärktem

    Fahrzeug wie unter 11.1.2 beschrieben waschen und abtrocknen lassen. Kontrollieren, ob die GFK-Anbauteile sauber und trocken sind. Exclusiv Polish (HYMER-Artikel-Nr.: 0852070) mit einem weichen Tuch gleichmäßig auf die Oberfläche des GFK-Anbauteils auftragen. Warten, bis sich ein leichter Grauschleier gebildet hat.
  • Seite 117: Unterboden

    Pflege 11 11.1.5 Unterboden Der Unterboden des Reisemobils ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz be- schichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbo- denschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln. 11.1.6 Abwassertank Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Reisemobils reinigen. Reinigungsöffnung am Abwassertank und den Ablasshahn öffnen.
  • Seite 118: Innere Pflege

    Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung. Daher empfiehlt die HYMER AG, bei starker Sonneneinstrahlung am abgestellten Fahrzeug die Verdunklungen an den Fenstern und an den Dachlüftern zu schließen. Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.
  • Seite 119: Winterpflege

    Winterpflege Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Die HYMER AG empfiehlt, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht wer- den mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.
  • Seite 120: Still-Legung Über Winter

    11 Pflege Tätigkeiten erledigt Wasseranlage Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Leitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mit- telstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 10 beachten Sicherheits-/Ablassventil mit dem Batterie-Trennschalter am Elektroblock ausschalten (Stellung: Batterie AUS). Die Batterie wird sonst zu schnell entladen Die Wasseranlage ist bei abgeschaltetem Sicher- heits-/Ablassventil nicht mehr vor Frost geschützt...
  • Seite 121: Inbetriebnahme Des Fahrzeugs Nach Vorübergehender Still-Legung Oder Nach Still-Legung Über Winter

    Pflege 11 11.4.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten: Tätigkeiten erledigt Basisfahrzeug Reifendruck prüfen Reifendruck des Ersatzrads prüfen Aufbau Drehlager der Eintrittstufe säubern Funktion der angebauten Hubstützen prüfen Funktion der Fenster und Dachlüfter prüfen Funktion aller Außenschlösser, wie z.
  • Seite 122 11 Pflege B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 123: Kundendienst Und

    Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die amtlichen Prüfungen den Wechsel von Glühlampen die Ersatzteile Am Ende des Kapitels finden Sie die HYMER-Servicenummern und wichtige Hinweise für die Er- satzteilbeschaffung. 12.1 Wartungsarbeiten Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richtet sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen.
  • Seite 124: Amtliche Prüfungen

    2 Jahre; ab dem 7. Zulassungsjahr: jährlich 12.3 Auswechseln von Glühlampen, außen Den Lampenwechsel bei Xenon-Scheinwerfern von einer HYMER-Servicestelle durchführen lassen. Verletzungsgefahr durch hohe Spannungen! Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampen- wechsel die Leuchte abkühlen lassen.
  • Seite 125: Beleuchtung Front

    Kundendienst und Wartung 12 12.3.1 Beleuchtung Front Abblendlicht (Bild 95,1) Nicht für Xenon-Scheinwerfer! Glühlampenwechsel vom Motorraum aus: Bugklappe öffnen (siehe Kapitel 4). Gummikappe (Bild 96,1) vom Lampenge- häuse (Bild 96,2) ziehen. Die Metallbügel (Bild 96,3) zusammendrü- cken und aus der Halterung schwenken. Bild 95 Beleuchtung Front Glühlampe (Bild 96,4) mit Kabel dem Lam-...
  • Seite 126: Beleuchtung Heck

    12 Kundendienst und Wartung Nebelscheinwerfer (Bild 95,3) Hinter den Nebelscheinwerfer greifen und Gummikappe (Bild 98,3) vom Lampenge- häuse (Bild 98,4) ziehen. Minuskabel (Bild 98,1) vom Lampengehäu- se ziehen. Halteklammer (Bild 98,2) zum Aushängen drücken und zur Seite schieben. Glühlampe (Bild 98,5) mit Kabel dem Lam- pengehäuse entnehmen.
  • Seite 127: Beleuchtung Seite

    Kundendienst und Wartung 12 12.3.3 Beleuchtung Seite Umrissleuchte (Bild 100,1) Abdeckung mit geeignetem Werkzeug (z. B. Schraubendreher) abhebeln. Das Werk- zeug dabei an der Einkerbung im Gehäuse ansetzen. Gehäuse abnehmen. Glühlampe entnehmen. Fahrtrichtungsanzeiger (Bild 100,2) Leuchte in Richtung Heck schieben. Bild 100 Beleuchtung Seite Leuchte drehen und entnehmen.
  • Seite 128: Auswechseln Von Glühlampen Und Leuchtstoffröhren, Innen

    12 Kundendienst und Wartung 12.4 Auswechseln von Glühlampen und Leuchtstoffröhren, innen Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampen- wechsel die Leuchte abkühlen lassen. Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren. Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
  • Seite 129: Wohnraumleuchte

    Kundendienst und Wartung 12 12.4.3 Wohnraumleuchte Öffnen: Schraube (Bild 103,1) herausdrehen und Abdeckung (Bild 103,2) abnehmen. Leuchtenglas leicht zusammendrücken und aus dem Gehäuse herausnehmen. Bild 103 Wohnraumleuchte 12.4.4 Toilettenraumleuchte Öffnen: Langsam die Blende (Bild 104,1) drehen, bis die Nase (Bild 104,2) des Gehäuses in der darunter liegenden Blendennut einras- tet.
  • Seite 130: Glühlampen-Typen Für Innenbeleuchtung

    Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicher- heit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts. Für Schäden, die durch nicht von der HYMER AG freigegebene Produkte oder durch nicht zulässige Ände- rungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.
  • Seite 131: Typschild

    Die HYMER-Handelspartner sind die Ansprechpartner, wenn Ersatzteile für das Reisemobil benötigt werden. Die Adressen und Rufnummern der HYMER-Handelspartner finden Sie: - in der Broschüre "HYMER-Handelspartner", die dem Fahrzeug bei der Auslieferung lose beiliegt - im Internet unter http://www.hymer.com 12.9 Ersatzschlüssel Zur Beschaffung von Ersatzschlüsseln sind folgende Hinweise wichtig:...
  • Seite 132 12 Kundendienst und Wartung B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 133: Räder Und Reifen 13

    Winterreifen) verwenden. Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Rei- fengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Reisemobils aufgeführt, aber auch der HYMER- Handelspartner oder der Händler des Basisfahrzeugs berät gerne. Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.
  • Seite 134: Reifenauswahl

    13 Räder und Reifen Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Ra- des nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 107). Anziehdrehmoment siehe Ab- schnitt Anziehdrehmoment. Wenn neue oder neu lackierte Felgen ver- wendet werden, dann die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca.
  • Seite 135: Bezeichnungen Am Reifen

    Räder und Reifen 13 13.3 Bezeichnungen am Reifen 215/70 R 15C 109/107 Q Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h) Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung Felgendurchmesser in Zoll Reifenbauart (R = radial) Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent Breite des Reifens in mm 13.4 Umgang mit Reifen Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren.
  • Seite 136: Radwechsel

    Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hän- gen davon ab. Felgen und Reifen, die von der HYMER AG nicht für das Reisemobil zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Reisemobil gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
  • Seite 137: Rad Wechseln

    Räder und Reifen 13 13.5.3 Rad wechseln Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken. Ersten Gang einlegen. Bei Automatikgetriebe auf Stellung "P" schalten. Feststellbremse anziehen. Fahrzeug sichern: Bremsklötze oder ähnliche geeignete Gegenstände unterlegen. Ersatzrad aus der Ersatzrad-Halterung lösen. Bei weichem Untergrund stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z. B. Holzbrett. Wagenheber an den vorgesehenen Aufnahmepunkten ansetzen.
  • Seite 138: Ersatzrad-Halterung

    13 Räder und Reifen 13.6 Ersatzrad-Halterung 13.6.1 Ersatzrad unter der Bodenplatte Das Ersatzrad ist unter der Bodenplatte des Aufbaus zwischen den Rahmenteilen des Chassis an- gebracht. Es lässt sich mit einer Seilwinde vom Fahrzeuginneren aus absenken oder anheben und befestigen. Die Öffnung zum Bedienen der Seilwinde ist mit einer Plastikkappe (Bild 108,2) abgedeckt.
  • Seite 139: Reifendruck

    Bei Ersatzbedarf empfiehlt die HYMER AG den Reifen "Michelin-Camping". Die Reisemobile werden laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der HYMER- Handelspartner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
  • Seite 140 13 Räder und Reifen B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 141: Störungssuche 14

    Störungssuche 14 Kapitelübersicht Störungssuche In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen am Reisemobil. Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet. Die Hinweise betreffen im Einzelnen: die Bremsanlage die elektrische Anlage die Gasanlage den Gaskocher den Gasbackofen mit Grill das Mikrowellengerät...
  • Seite 142: Elektrische Anlage

    Starterbatterie oder Wohn- Sicherung am Elektroblock Sicherung am Elektroblock raumbatterie wird bei 230-V- defekt auswechseln Betrieb nicht geladen Lademodul im Elektroblock HYMER-Kundendienst aufsu- defekt chen Wohnraumbatterie wird vom Sicherung an Lichtmaschine Sicherung auswechseln Fahrzeug nicht geladen Klemme D+ defekt Trennrelais im Elektroblock...
  • Seite 143 230-V-Betrieb raumbatterie ausgeschaltet Batterie-Trennschalter am Batterie-Trennschalter ein- Elektroblock ausgeschaltet schalten 230-V-Sicherungsautomat im Elektroinstallation vom Elektroblock hat ausgelöst HYMER-Kundendienst prüfen lassen Lademodul im Elektroblock HYMER-Kundendienst aufsu- defekt chen Starterbatterie wird bei 12-V- Trennrelais im Elektroblock HYMER-Kundendienst aufsu- Betrieb entladen...
  • Seite 144: Gasanlage

    Zündsicherungsfühler richtig lung nicht richtig einstellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Füh- lerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz ent- fernt sein; ggf. HYMER-Kun- dendienst aufsuchen B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 145: Mikrowellengerät

    Nach zweimaligem vergeblichem Zündversuch vor erneutem Einschalten 10 Minuten abwarten Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gas- absperrventil öffnen Volle Gasflasche anschließen Defekt eines Sicherungsglie- HYMER-Kundendienst aufsu- chen Rote Kontroll-Leuchte Betriebsspannung zu gering Wohnraumbatterie laden (las- "Störung" blinkt sen)/neue Wohnraumbatterie einbauen Rote Kontroll-Leuchte...
  • Seite 146 Ursache Abhilfe Grüne Kontroll-Leuchte hinter Sicherung am Elektroblock Sicherung am Elektroblock Drehknopf leuchtet nicht defekt auswechseln Sicherung in der elektroni- HYMER-Kundendienst aufsu- schen Steuereinheit hat ange- chen sprochen Wohnraumbatterie defekt Wohnraumbatterie laden oder erneuern Gelbe Kontroll-Leuchte am Keine Versorgungsspannung 230-V-Anschluss und Siche- Energie-Wahlschalter leuch- rungen prüfen...
  • Seite 147: Kühlschrank

    Kühlschrank schaltet bei Sicherung am Elektroblock Sicherung am Elektroblock 12-V-Betrieb nicht ein defekt auswechseln Trennrelais im Elektroblock HYMER-Kundendienst aufsu- defekt chen Zu geringe Betriebsspannung 12-V-Versorgung von Fach- 12 V mann prüfen lassen Kühlschrank schaltet bei Gas- Gasmangel...
  • Seite 148 "GAS" (Bild 80,4) nach ca. 30 Sekunden erneut gelb, ist die Störung noch nicht beho- Zur Entlüftung muss dieser Vorgang ca. 2- bis 3-mal wie- derholt werden. Kann der Kühlschrank nicht in Betrieb genommen werden, HYMER- Kundendienst aufsuchen B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 149: Wasserversorgung

    Sicherung für Pumpe defekt Sicherung am Elektroblock auswechseln Pumpe defekt Pumpe austauschen (lassen) Schlauch geknickt Schlauch geradelegen bzw. austauschen Elektroblock defekt HYMER-Kundendienst aufsu- chen Thetford-Toilette hat kein Wassertank leer Frischwasser nachfüllen Spülwasser Sicherung in Thetford-Kasset- Sicherung auswechseln te defekt Zeigerinstrument für Abwas-...
  • Seite 150: Aufbau

    Öl schmieren In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten Stauschrankscharniere Stauschrankscharniere nicht/ Stauschrankscharniere mit schwergängig/knarren zu wenig geschmiert säurefreiem und harzfreiem synthetischem Öl schmieren Für den Ersatzteilbedarf stehen die HYMER-Handelspartner und -Servicestellen zur Verfügung. B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 151: Gewichte Von Sonderausstattungen

    15.1 Gewichte von Sonderausstattungen Gewichte von Sonderausstattungen In der Tabelle sind Gewichtsangaben für HYMER-Sonderausstattungen aufgelistet. Wenn diese Ge- genstände im oder am Reisemobil mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden. Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
  • Seite 152 15 Gewichte von Sonderausstattungen B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 153: Technische Daten 16

    Technische Daten 16 16.1 Technische Daten Technische Daten Verbindlich für die technischen Daten sind die Angaben in den Fahrzeugpapieren. Durch die Montage von Zubehör oder Sonderausstattung können sich die Abmessun- gen sowie das Eigengewicht des Fahrzeugs verändern. Abweichungen im Rahmen der Werkstoleranzen (+/- 5 %) sind möglich und zulässig.
  • Seite 154 16 Technische Daten B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...
  • Seite 155: Hilfreiche Tipps 17

    Hilfreiche Tipps 17 Kapitelübersicht Hilfreiche Tipps In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise mit Ihrem Reisemobil. Die Tipps betreffen im Einzelnen: die Verkehrsbestimmungen in Deutschland die Hilfe in europäischen Staaten die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten die Gasversorgung in europäischen Staaten die Mautbestimmungen in europäischen Staaten das sichere Übernachten unterwegs das Wintercamping...
  • Seite 156: Verkehrsbestimmungen Im Ausland

    17 Hilfreiche Tipps 17.1.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Ver- kehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren. 17.1.3 Parken Reisemobile Reisemobile Reisemobile bis zu einer mit einer mit einer techn. zul. techn.
  • Seite 157: Amtliche Prüfungen

    Hilfreiche Tipps 17 Reisemobile Reisemobile Reisemobile bis zu einer mit einer mit einer techn. zul. techn. zul. techn. zul. Gesamtmasse Gesamtmasse Gesamtmasse von 2,8 t von 2,8 bis über 3,5 t 3,5 t Haltende Fahrzeuge bei Dunkelheit innerhalb geschlossener Ort- nicht betroffen nicht betroffen eigene Licht-...
  • Seite 158: Notfallausstattung

    17 Hilfreiche Tipps 17.1.5 Notfallausstattung Reisemobile Reisemobile Reisemobile bis zu einer mit einer mit einer techn. zul. techn. zul. techn. zul. Gesamtmasse Gesamtmasse Gesamtmasse von 2,8 t von 2,8 bis über 3,5 t 3,5 t Im Reisemobil muss mitgeführt wer- Verbandskas- Verbandskas- Verbandskas-...
  • Seite 159: Hilfe Auf Europas Straßen

    Hilfreiche Tipps 17 17.2 Hilfe auf Europas Straßen Land  Rettung Autoclub-Notruf  Polizei Pannenhilfe Belgien  100 TCB Brüssel (02) 2 33 22 11  101 TCB Brüssel 0 70 34 47 77 Brüssel (02) 7 74 19 11 Bulgarien  150 UAB (02) 9 89 52 42...
  • Seite 160 17 Hilfreiche Tipps Land  Rettung Autoclub-Notruf  Polizei Pannenhilfe Norwegen  113 NAF Oslo 22 34 14 00  112 NAF 81 00 05 05 Oslo 23 27 54 00 Österreich  144/112*** ADAC Wien (01) 2 51 20 60 ...
  • Seite 161: Geschwindigkeitsbeschränkungen Und Zulässige Abmessungen

    Hilfreiche Tipps 17 17.3 Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässige Abmessungen Im Ausland die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten. Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen und zulässigen Abmessungen der meistbe- suchten Staaten: Stand 04/2004 Land max. Maße in Meter Gesamt- Inner- Land- Autobahn masse orts straße Breite Länge Belgien 2,55...
  • Seite 162 17 Hilfreiche Tipps Land max. Maße in Meter Gesamt- Inner- Land- Autobahn masse orts straße Breite Länge Österreich 2,55 bis 3,5 t über 3,5 t Polen 2,50 bis 3,5 t über 3,5 t Portugal 2,50 bis 3,5 t 90/100 über 3,5 t 80/90 Rumänien 2,50...
  • Seite 163: Fahren Mit Abblendlicht In Europäischen Staaten

    Hilfreiche Tipps 17 17.4 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten Zur Information die europäischen Staaten, in denen auch am Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss. Land Bedingungen Dänemark ganzjährig; auf allen Straßen Estland ganzjährig; auf allen Straßen Finnland ganzjährig; auf allen Straßen Island ganzjährig;...
  • Seite 164 17 Hilfreiche Tipps Land Übernachten Übernachten Anmerkungen auf Straßen auf privatem und Plätzen Gelände nein nein Großbritannien Irland Italien Örtliche Einschränkungen beachten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände unter- sagt. Kroatien Zur Übernachtung auf privatem Gelände ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden notwendig.
  • Seite 165: Gasversorgung In Europäischen Staaten

    Hilfreiche Tipps 17 17.6 Gasversorgung in europäischen Staaten Allgemeine Tipps: Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren. Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen. Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland so- wie zum Anschluss deutscher Gasregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen. In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
  • Seite 166 17 Hilfreiche Tipps Land Gasversorgung Anbieter Info-Telefon Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älter als 5 Jahre ist, werden in INA-Nieder- lassungen befüllt Adapterkauf bei INA möglich Niederlande identische Gasflaschen Gasflaschen tauschen und befüllen möglich Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht Übersicht von Anbie- befüllt werden tern bei: AGA AS, Fax: 0047/22 02 78 05...
  • Seite 167: Mautbestimmungen In Europäischen Staaten

    Hilfreiche Tipps 17 17.7 Mautbestimmungen in europäischen Staaten In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Stra- fe, und die Strafen können recht hoch ausfallen. Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren.
  • Seite 168: Energie-Bilanz Der Wohnraumbatterie

    17 Hilfreiche Tipps 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt wer- den kann (z. B. beim Schneeräumen). Wenn es kräftig schneit, das Dach des Reisemobils regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer ton- nenschweren Last.
  • Seite 169: Reisechecklisten

    Hilfreiche Tipps 17 17.11 Reisechecklisten Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht. Küchenbereich Gegenstand Gegenstand Gegenstand Geschirrspülmittel Salatbesteck Aufwischtuch Geschirrtücher Schneidebrett Becher Grillbesteck Schüsseln Bratenwender Kaffeekanne Spülbürste...
  • Seite 170 17 Hilfreiche Tipps Fahrzeug/Werkzeug Gegenstand Gegenstand Gegenstand Gewebeband Schneeketten (Winter) Abwasserkanister Gießkanne für Frisch- Schraubendreher Adaptersteckdose wasser Stromprüfer CEE-Adapter Kabeltrommel Trittstufe Draht Keilriemen Verbandskasten Ersatzrad Klebstoff Wagenheber Ersatzlampen Kombizange Warndreieck Ersatzsicherungen Kompressor Warntafel Ersatzwasserpumpe Lüsterklemmen Warnweste Hammer Ösen Warnblinkleuchte Gabelschlüssel Schlauchadapter Gasfülladapter Schlauchschellen...
  • Seite 171: Stichwortverzeichnis 18

    Stichwortverzeichnis 18 12-V-Bordnetz ..... . . 70 Stichwortverzeichnis 12-V-Hauptschalter ....75 Backofen 12-V-Sicherungen .
  • Seite 172 18 Stichwortverzeichnis Bugklappe Elektrische Anlage....69 öffnen......36 Begriffserklärungen .
  • Seite 173 Stichwortverzeichnis 18 Fenster Beleuchtung Heck ....126 siehe auch Schiebefenster und Beleuchtung Seite ....127 Ausstellfenster .
  • Seite 174 18 Stichwortverzeichnis Innenleuchten Kühlschrank......97 siehe Innenbeleuchtung ....128 12-V-Betrieb, ein-/ausschalten .
  • Seite 175 Stichwortverzeichnis 18 Kunststoffteile innen ....118 Leuchten ..... . . 118 Markise .
  • Seite 176 18 Stichwortverzeichnis Schlösser Gasanlage ..... . 144 siehe Klappenschloss oder Gasbackofen ....144 Türschloss .
  • Seite 177 Stichwortverzeichnis 18 Umgang mit Reifen ....135 Warmluftverteilung ....88 Umluftgebläse .
  • Seite 178 18 Stichwortverzeichnis B-Classic - 04/10-3 - HYW-0106-06DE...

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