Beispiel: „Master Stereo" greift das Signal am Ende der Signalkette des PROFILERs ab und schließt daher alle
Effekte ein.
Wenn Sie nur ein DI-Signal aufzeichnen möchten, wählen Sie dazu „DI". Dabei ist eine Mono-Spur in der
Aufnahmesoftware ausreichend.
Falls Sie eine kombinierte Signalquelle wie z. B. "DI / Stack" auswählen, welches auf USB 1 das unbearbeitete
Gitarrensignal in Mono und auf USB 2 das Mono-Signal unmittelbar hinter der Stack-Sektion ausgibt, dann können
Sie diese beiden Signale auch sofort in der Aufnahmesoftware in zwei separaten Mono-Spuren aufzeichnen.
Optional kann man zusätzlich ein weiteres Stereo-Signal mittels „3+4 Source" in der Output-Sektion einstellen und
dieses in der Aufnahmesoftware als „Profiler 3+4" auswählen. Auf diese Weise ist es z. B. möglich, zusätzlich zur
Signalquelle „Stack" noch den Effektanteil von Echo- und Halleffekten getrennt aufnehmen, indem man „3+4 Source"
auf „DLY/REV Wet" stellt.
Direktes Abhören
Schalten Sie „Direct Monitoring" ein, wenn Sie das Ausgangssignal des PROFILERs ohne die Zeitverzögerung
(Latenz) der Aufnahmesoftware abhören möchten. In diesem Fall sollten Sie die aktive Spur in der
Aufnahmesoftware während der Aufnahme stumm schalten, damit Sie sich nicht doppelt hören.
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Während „Direct Monitoring" aktiviert ist, richtet sich die abgehörte Signalquelle nach der gewählten Signalquelle für
den Main Output. Die Quelle des aufgezeichneten Signals richtet sich nach den Einstellungen für „1+2 Source" bzw.
„3+4 Source".
So ist es auch möglich, mittels „Direct Monitoring" ein Signal abzuhören, welches sämtliche Effekte einschließt
(Monitor Output Source steht auf „Master Stereo"), während man ein trockenes Signal aufzeichnet („1+2 Source"
steht auf „Stack") oder das völlig unbearbeitete Gitarrensignal aufzunehmen („1+2 Source" steht auf „DI" oder „DI /
Stack"), um damit später zu reampen.
Schalten Sie „Direct Monitoring" aus, falls Sie das Signal mit Effekten Ihrer Aufnahmesoftware abhören möchten. In
dem Fall muß man mit etwas Latenz leben.
USB-Audio 76