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Kemper Profiler Player Handbuch Seite 147

13.0
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Ducking
Der Parameter „Ducking" erlaubt, einen Reverb-Effekt in Abhängigkeit von der Anschlagsstärke zu intensivieren
oder auszublenden. Das mag Ihnen vom „Ducking Delay" her bekannt sein, wie er in vielen Effektprozessoren zu
finden ist.
„Ducking" ist zweipolig und bestimmt den Schwellwert für dynamische Kontrolle. In der Mittelposition ist das Ducking
abgeschaltet. Im rechten Regelbereich finden Sie das übliche Ducking-Verhalten: Der Effekt wird bedämpft, je
starker Sie die Saiten anschlagen. Indem Sie den Wert für „Ducking" sorgfältig einstellen, können Sie die Intensität
des Effektes sehr gefühlvoll mit Ihrer Spieldynamik steuern; je sanfter Sie anschlagen, desto stärker wirkt der Effekt.
Auf der linken Hälfte des Parameters „Ducking" kehrt sich dieses Verhalten genau um: Je stärker Sie jetzt
anschlagen, desto stärker tritt der Effekt in den Vordergrund.
Wenn Sie „Ducking" bei einem Effekt im positiven Bereich einstellen und bei einem zweiten im negativen Bereich, so
wird in Abhängigkeit von Ihrer Anschlagsstärke zwischen beiden Effekten übergeblendet.
Der Schwellwert des „Ducking" hängt naturgemäß auch vom Ausgangspegel Ihrer Gitarre ab, welcher wiederum
„Clean
durch den Parameter
Ducking Pre/Post
Wenn „Pre" ausgewählt ist, wirkt sich das „Ducking" auf den Pegel des Eingangssignals der Reverb-Stufe aus. Mit
der Dynamik Ihres Spielens können Sie das Eingangssignale der Reverb-Stufe abschwächen, während Hallfahnen
ungehindert ausklingen.
Wenn „Post" ausgewählt ist, wirkt sich „Ducking" hingegen auf den Pegel des Effektanteils des Ausgangssignals
aus. Sie können also mit der Dynamik Ihres Spielens den Pegel der Hallfahnen beeinflussen.
Sens" in der Input-Sektion beeinflusst und kompensiert wird.
Reverb (Grün) 147
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