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Rechtliche Hinweise 1 Expression KEMPER PROFILER Player Das Große Handbuch 13.0...
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Lizenzvertrag. Diese Vertragsbestimmungen wurden bei der Erstellung dieses Handbuchs eingehalten. Der Inhalt dieses Handbuchs ist rein informell und kann zu jeder Zeit, ohne Vorankündigung von der Kemper GmbH geändert werden. Die Kemper GmbH haftet nicht für inhaltliche Fehler. Ohne schriftliche Genehmigung der Kemper GmbH ist es nicht zulässig, diese Publikation oder Teile davon zu reproduzieren und/oder in schriftlicher - und/oder...
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Inhaltsverzeichnis 3 Inhaltsverzeichnis Rechtliche Hinweise Inhaltsverzeichnis Über dieses Große Handbuch Schnellstart Fußtaster 1, 2, 3 (1) BANK-Taster (2) Rig-Taster 1-5 (3) INPUT LED (4) TAP/TUNER-Taster (5) und TUNER LEDs (6) GAIN-Regler (7) EQ-Regler (8) RIG VOLUME-Regler (9) MASTER VOLUME-Regler (10) FX 1/2 (11) Bluetooth®...
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USB-Ports (19) Power (20) Kensington® Lock-Anschluss (21) KEMPER Rig Manager Rig Manager für Windows® und macOS® Rig Manager für iOS® and Android®/Fire OS® Bluetooth® und WLAN beim PROFILER Player Rigs und ihre Signalkette Input-Sektion Effektmodule Effektauswahl Löschen eines Effekts Load Type...
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FX 1/2 Zuweisungen Effekttaster I-IIII Zuweisungen Bezeichnungen KEMPER Kone KEMPER Kone-Modus Weitere Besonderheiten KEMPER Power Kabinet Betrieb des passiven KEMPER Kabinets über eine externe Endstufe Output-Sektion Output Volumes und Output Volume Link Output Sources Main Output Monitor Output Output Equalizer...
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Inhaltsverzeichnis 6 Space Constant Latency USB-Audio Expression-Pedale und Fußtaster Pedal-Controller Empfohlene Expression-Pedale Expression Pedal anschließen Anschluss eines PROFILER Switches Einfach- und Doppeltaster anderer Hersteller Die Funktionen des Volumenpedals Morphing Stack-Sektion Amplifier Cabinet Effekte Wah Wah (Orange) Distortion (Rot) Booster (Rot) Equalizer (Gelb) Graphic Equalizer Acoustic Simulator...
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Inhaltsverzeichnis 8 Analog Octaver Delay (Grün) Single Delay TwoTap Delay Legacy Delay Reverb (Grün) Spring Reverb Easy Reverb Echo Reverb Legacy Reverb Fixed FX System-Menü Bassisten: Spezielle Hinweise & Features Updates, Backups und Austausch von Sounds Aktualisierung des Betriebssystems Datensicherungen erstellen Datensicherung wiederherstellen Importieren und Exportieren von Rigs und Presets Daten-Kompatibilität...
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Inhaltsverzeichnis 9 Direktprofile Direct Amp-Profile Lautsprecherimpulsantworten Zusammenführen von Studioprofilen und Direct Amp-Profilen KEMPER Liquid-Profil Unter der Haube Weitere Eigenschaften eines Liquid-Profils Der Klang einer Gitarrenbox „im Raum“ im Vergleich zu dem Klang derselben Box nach Abnahme mit einem Mikrofon PURE CABINET Betrieb einer Gitarrenbox mit einer Endstufe, „Monitor Cab Off“...
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Inhaltsverzeichnis 10 Das Große Handbuch...
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Über dieses Große Handbuch 11 Über dieses Große Handbuch Willkommen in Das Große Handbuch zum KEMPER PROFILER Player™. Bei der Nummer hinter „Das Große Handbuch“ handelt es sich um die Versionsnummer des Betriebssystems. Dieses Handbuch beginnt mit Beschreibungen der Bedienungselemente auf der Vorderseite und der Anschlussmöglichkeiten auf seiner Rückseite...
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Schnellstart 13 Dieses Kapitel beschreibt die Standardfunktionen aller Bedienelement am Gerät. Es sei schon an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich mittels Rig Manager vieles konfigurieren und der persönlich bevorzugten Arbeitsweise anpassen lässt. Fußtaster 1, 2, 3 (1) Diese drei Taster können einzeln drei Schaltfunktionen übernehmen und zusätzlich in Kombination (1 plus 2 und 2 plus 3) zwei weitere Schaltfunktionen.
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Schnellstart 14 BANK-Taster (2) Drücken Sie diesen Taster, um durch die zehn Rig-Bänke zu blättern. Wenn sie den Taster halten, können sie eine von fünf Bänken direkt anwählen. Der Farbcode der beiden LEDs zeigt die geladene Bank an: Bank 1 Blau links Bank 2 Gelb links...
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Schnellstart 15 Rig-Taster 1-5 (3) Mit diesen Tastern können Sie ein Rig innerhalb der gerade geladenen Bank aufrufen. Wenn Sie das zurzeit geladene Rig editieren, z. B. den Gain anheben oder einen Effekt einschalten, ändert sich Farbe des Rig-Tasters von Weiß nach Gelb. Um das Rig zu speichern, müssen Sie dessen Taster einen Augenblick halten.
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Auslieferungszustand = grün, Upgrade auf Level II = rot, Upgrade auf Level III = blau. EQ-Regler (8) Der EQ (Equalizer, auch oft „Tonestack“ genannt) ist integraler Bestandteil des Verstärkers. Der PROFILER Player bietet dedizierte Regler für BASS; MIDDLE und TREBLE. Einen zusätzlichen Presence-Regler findet man im...
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Schnellstart 17 RIG VOLUME-Regler (9) Dieser Regler bestimmt die individuelle Lautstärke des gerade geladenen Rigs, ähnlich wie bei einem Amp-Kanal. Im Gegensatz zu MASTER VOLUME wird RIG VOLUME im Rig gespeichert. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie im Abschnitt Volume. Wenn Sie diesen Regler drehen und gleichzeitig drücken, können Sie damit die Bluetooth®-Lautstärke und die Lautstärke des USB-Playbacks („DAW Volume“) einstellen.
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Schnellstart 18 FX 1/2 (11) Sie können FX 1 und FX 2 in jedem Rig jeweils ein Effektmodul zuweisen z. B. Modul DLY und Modul REV. Die Farbe der LED entspricht der Effekt-Kategorie. Orange steht z. B. für Wah-Effekte. Mit den Tastern kann man die Effekte ein- und ausschalten. Die LEDs in den Tastern zeigen diesen Zustand an. Da die Regler eine Druckfunktion besitzen, kann jeder der beiden Regler die zwei wichtigsten Parameter des zugewiesenen Effektmoduls steuern z.
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Schnellstart 19 Bluetooth® und Wi-Fi (12) Dies ist ein Multifunktionstaster! Hier ein schneller Überblick über seine Funktionen: • Durch kurzes Drücken wird Bluetooth® aktiviert bzw. deaktiviert. • Wenn man den Taster ca. eine Sekunden hält, wird Wi-Fi im sogenannten „Access Point-Modus“ aktiviert. – die SSID des Players lautet “Player_xxxx“.
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Output abgeschaltet. Diese Funktion nennt sich Monitor Cab. Off und ist dafür gedacht, eine klassische Gitarrenbox über eine externe Endstufe am Monitor Output zu betreiben. In diesem „orangenen“ Zustand, ist der KEMPER Kone- Modus abgeschaltet. Input (14) Hier schließen Sie das Gitarrenkabel an.
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Hier schließen Sie den 6,3 mm Stereo-Klinkenstecker Ihres Kopfhörers an. Pedalanschluss (18) Sie können ein Expression-Pedal, einen Einzeltaster oder einen Doppeltaster, wie den KEMPER PROFILER Switch, anschließen. Informationen zu den technischen Voraussetzungen, der Verkabelung sowie der Konfiguration von Pedalen und Tastern finden Sie im Kapitel Express-Pedale und Fußtaster.
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Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Updates, Backups und Austausch von Sounds. Für den Betrieb mit der KEMPER Rig Manager™ Applikation, USB-Audio sowie USB-MIDI ist die USB-Typ-B- Buchse vorgesehen. Diese wird mittels eines passenden Kabels entweder mit einer USB-Typ-A- oder Typ-C-Buchse am PC verbunden.
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KEMPER Rig Manager 23 KEMPER Rig Manager KEMPER Rig Manager™ ist eine Editor- und Verwaltungs-Software, die Ihnen dabei hilft, Sounds zu gestalten, Performances für Live-Auftritte zusammenzustellen und Ihre komplette Verstärker-Sammlung zu verwalten. Rig Manager sorgt auch dafür, dass das Betriebssystem Ihres PROFILERs stets auf dem neusten Stand ist.
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Speicherorte (oben links) Die Speicherorte in der linken Spalte sind Ihr PROFILER, das Datenarchiv in Rig Manager selbst, KEMPER Rig Exchange™, KEMPER Rig Packs oder die Datensicherung eines PROFILERs. Diese Speicherorte sind organisiert nach Rigs, Presets und Performances*. Sobald Sie einen Speicherort auswählen, zeigt die Liste in der Mitte der Anwendung die Daten an, die darin gespeichert sind.
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Alles, was Sie benötigen, ist ein USB-Kabel. Für Rig Manager, USB-Audio sowie USB-MIDI verbindet man die USB-Typ-B-Buchse am PROFILER mit einer USB- Typ-A- oder USB-Typ-C-Buchse am PC Die Benutzung der Software ist kostenfrei und sie kann von der KEMPER Web-Seite heruntergeladen werden: www.kemper-amps.com/downloads ✓...
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Rig Manager für iOS® and Android®/Fire OS® Rig Manager™ für iOS® und Android® bzw. Fire OS® erlaubt, Rigs und Bänke auch mit einem Tablet-PC oder Smartphone zu editieren. KEMPER Rig Manager für Tablet-PCs (iOS® / Android ® / Fire OS®) Editor-Ansicht...
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KEMPER Rig Manager 27 KEMPER Rig Manager für Tablet-PCs (iOS® / Android ® / Fire OS®) Browser-Ansicht...
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KEMPER Rig Manager 28 KEMPER Rig Manager für Smartphones (iOS® / Android ®) Editor- und Browser-Ansichten Sie können Rig Manager für iOS® im Apple® App Store, für Android® im Google® Play Store und für Fire OS® im Amazon® Appstore kostenfrei herunterladen.
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Eine Verbindung zur Übertragung von Audio-Signalen können Sie mittels Bluetooth® herstellen: • Drücken Sie kurz den Taster „Bluetooth®/Wi-Fi“ am PROFILER Player. Solange der Player noch kein Gerät kennt, mit dem er sich verbinden könnte, blinkt der Taster abwechselnd blau und /rot, um die Bereitschaft zu signalisieren.
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WLAN verfügen. Hierbei ist es möglich, in ausgedehnten Netzwerken größere Distanzen zwischen PROFILER Player und Tablet-PC bzw. Smartphone zu überbrücken. So verbinden Sie Ihr PROFILER Player mit einem vorhandenen WLAN mittels WPS („Wi-Fi Protected Setup“): • Finden Sie zunächst den WPS-Taster am WLAN-Router bzw. -Access Point und informieren Sie sich in dessen Handbuch, wie lange dieser gedrückt werden muss.
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Diese Methode ist von Vorteil, wenn Sie sich an Standorten ohne WLAN befinden (z. B. im Proberaum) oder wenn ein öffentliches WLAN zwar vorhanden, aber nicht sicher oder stabil ist. Um den PROFILER Player als WLAN-Hotspot einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor: •...
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KEMPER Rig Manager 32 ✓ Sie können zwischen Access Point-Modus und Heimnetzwerk-Modus umschalten, indem Sie den BANK-Taster halten und gleichzeitig kurz den Bluetooth®/WI-Fi-Taster betätigen. Reset Wenn Sie den Taster „Bluetooth®/Wi-Fi“ für ca. 15 Sekunden halten, werden die bekannten Bluetooth®-Geräte und...
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Rigs und ihre Signalkette 33 Rigs und ihre Signalkette Ein Rig und seine Signalkette Eine komplette Signalkette, die neben dem eigentlichen Gitarrenverstärker und der Gitarrenbox auch etliche Effekte beinhalten kann, wird „Rig“ genannt. Die Signalkette eines Rigs beginnt am Gitarreneingang, durchläuft zunächst einige sogenannte Fixed FX, danach zwei flexible Effektmodule, dann die Stack-Sektion bestehend aus Gitarrenverstärker und Gitarrenbox, anschließend...
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Rig zu speichern, benutzt man einen der Taster in der unteren rechten Ecke des Editors. Ansonsten werden alle Änderungen beim Laden eines anderen Rigs verworfen. Sie können alle fünfzig Rigs, die in Ihrem PROFILER Player gespeichert sind, mittels der Bank- und Rig-Taster bzw. entsprechend zugewiesenen Fußtastern laden. Alternative können sie Rigs IM PROFILER Player oder irgendeiner anderen Location in Rig Manager mittels eines Doppelklicks an der Computer-Maus laden.
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Sounds beeinflusst wird. „Distortion Sens“ ist nicht ein einfacher Booster und beeinflusst nicht den Pegel der unverzerrten Sounds. Keiner der beiden Parameter verfärbt den Klang. Ein Tutorial-Video über die Input-Sektion und wie man Clean Sens einstellt, finden Sie hier: www.kemper-amps.com/video Input Noise Gate Das „Noise Gate“...
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• Oder Sie laden eines der vorkonfigurierten Werks-Presets, welche Bestandteil des Betriebssystems sind. Diese Werks-Presets („Factory Presets”) werden von KEMPER™ automatisch mit dem Betriebssystem aktualisiert und ausgeliefert. Sie können diese daher weder löschen noch überschreiben. Diese Werks-Presets sind in der...
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Benutzer-Preset anzulegen, indem Sie in Rig Manager per Drag & Drop das Effekt-Modul aus der Signalkette an eine Location innerhalb von „All Presets“ ziehen. Sie können es z. B. in Ihren PROFILER Player ziehen oder in die Local Library auf Ihrem PC und dem Effekt.-Preset anschließend einen selbsterklärenden Namen geben.
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Amplifier-, Cabinet- und Stack-Presets Benutzerdaten. Sie können selbst Presets unter für Sie eingängigen Namen anlegen und Presets, die Sie nicht benötigen, löschen. Der PROFILER Player wird mit einer Auswahl solcher Presets ausgeliefert, die als Beispiele dienen sollen. Wenn Sie ein Lieblingsprofil mit eigenen Einstellungen, die Ihnen besonders geeignet erscheinen, besitzen, sollten Sie sich dieses als Preset speichern, indem Sie das Modul in Rig Manager per Drag &...
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Player eingesetzt werden kann. Dies sind nur einige Beispiele. Auf weitere spezielle Einsatzmöglichkeiten wird später noch bei der Beschreibung einzelner Features eingegangen. Dieses Schaubild zeigt einen PROFILER Player zu Hause mit Studiomonitoren oder Kopfhörern zum Abhören, einem optionalen Expression-Pedal, welches Morphing, Wah Wah oder Lautstärke steuert sowie Rig Manager™...
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Typische Einsatzbereiche 40 Dies ist eine andere Heimanwendung, die einen PC beinhaltet, der über ein USB-Kabel verbunden ist. Über den PC kann man Musik abspielen. Außerdem kann man mit Rig Manager für Windows® bzw. macOS® Rigs editieren, die Sounds im Player verwalten und Software-Updates bewerkstelligen. Abgehört wird hier über eine Stereoanlage.
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Workstation) verbunden. Über diese USB-Verbindung kann man Audiosignale aufnehmen, abspielen und „reampen“ sowie den PROFILER mit Rig Manager für macOS® bzw. Windows® fernsteuern. Abgehört wird mittels Studiomonitoren oder Kopfhörer. ✓ Beim PROFILER Player können mittels USB-Audio gleichzeitig vier Kanäle in beide Richtungen übertragen werden.
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Typische Einsatzbereiche 42 Hier eine andere Studiokonfiguration, falls schon ein anderes Audio-Interface vorhanden ist, mit dem sich auch mehrere Instrumente gleichzeitig aufzeichnen lassen.
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Dies ist ein Aufbau für Bühne oder Proberaum, bei dem das Mischpult der PA angeschlossen ist. Abgehört wird über ein KEMPER Power Kabinet™. Mit einem optionalen zweiten Kabinet ist Stereo-Sound möglich. Die Rigs werden bequem vom Tablet bzw. Smartphone aus editiert.
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Typische Einsatzbereiche 44 Dies ist ein anderes Live- oder Proberaum-Szenario, bei dem ein Stereo-Signal von den TRS-Buchsen des Monitor Outputs mittels symmetrischer Kabel ans Mischpult geschickt wird. Abhören kann man über einen Bühnenmonitor, der vom Main Output des Players angesteuert wird. Alternativ können natürlich auch In Ear-Monitore zum Einsatz kommen.
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Typische Einsatzbereiche 45 Und hier noch der Einsatz eines Players in einem Gitarren-Floorboard: Diese Grafik zeigt, wie man externe Bodeneffekte zwischen Gitarre und Player anschließen kann. Das Ausgangssignal des Players kann in Mono oder Stereo zu anderen Effektprozessoren weitergeleitet werden. Das Ausgangssignal des letzten Gerätes in der Signalkette des Floorboards kann dann an ein Mischpult geleitet werden.
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Tuner 46 Tuner Die drei TUNER-LEDs auf der Vorderseite des PROFILER Players sind immer aktiv. Sie können sich damit jederzeit kontrollieren, ob Ihre Gitarre richtig gestimmt ist, auch wenn sich der PROFILER gerade nicht im Tuner-Modus befindet. Sollte eine Gitarrensaite extrem verstimmt sein, leuchtet eine der äußeren grünen LEDs. Je genauer die Saite gestimmt ist, desto heller leuchtet die mittlere weiße LED.
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MASTER VOLUME-Regler. Der PROFILER Player ist so konzipiert, dass jedes Profil ungefähr die gleiche Lautheit aufweist, wodurch unerwünschte Lautstärkesprünge vermieden werden, wenn Sie durch verschiedene Rigs browsen. Bei allen Factory Rigs steht der VOLUME-Regler in der 12-Uhr-Position. Wenn Sie das Gefühl haben, dass cleane Rigs leiser oder lauter als verzerrte Rigs klingen, versuchen Sie bitte nicht, diesen Unterschied mit dem VOLUME-Regler in den einzelnen Rigs auszugleichen! Verwenden Sie stattdessen den „Clean Sens“-Parameter in der Input-Sektion, um Ihre Gitarre optimal an den PROFILER anzupassen.
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Rig-Menü 48 Verwenden Sie Rig Volume, um die Lautstärke eines Rigs so einzustellen, dass Sie zu einem bestimmten Song in einer Set-Liste passt. Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Rig besonders laut oder leise klingt, überprüfen Sie bitte, ob eventuell einer der aktiven Effekte der Grund dafür ist.
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Rig-Menü 49 Tempo Mit dem Parameter „Tempo“ wird das Tempo in Schlägen pro Minute (Beats per Minute) eingestellt. Zeitbezogene Parameter können zum Tempo des Songs, den Sie spielen, synchronisiert werden. Dazu gehört unter anderem die Delayzeit, die in Notenwerten („Note Values“) eingestellt wird, sowie der „Rate“-Parameter im Phaser, Flanger, Tremolo, Autopanner und anderen Modulationseffekten.
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Rig-Menü 50 Tap-Tempo Drücken Sie mehrfach rhythmisch im Abstand von Viertelnoten auf den TAP-Taster, um das gewünschte Tempo einzugeben. Bereits nach dem zweiten Drücken wird ein Tempo ermittelt, jedoch je öfter Sie drücken, desto genauer wird der ermittelte Wert. Tap Tempo steuert nicht nur das Timing von Delay-Effekten, sondern auch alle anderen zeitbasierten Effekte im gerade geladenen Rig.
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MIDI-Clock ist ein kontinuierlicher Datenstrom, mit dem sich digitale Audio Workstations und andere MIDI-fähige Geräte synchronisieren lassen. Sie können die MIDI-Clock dieser Geräte dazu verwenden die Delay- und Modulationseffekte im PROFILER zur Musik zu synchronisieren, sogar auf der Bühne. Der PROFILER Player synchronisiert sich automatisch, sobald per USB-MIDI ein MIDI-Clock-Signal erkannt wird.
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Rig-Menü 52 Weitere Eigenschaften von Tempo • Das selektierte Tempo und der „Tempo Enable“-Status wird zusammen mit dem Rig abgespeichert. Die Option „Lock Tempo“ verhindert, dass sich beim Wechsel des Rigs das aktuelle Tempo ändert. Das Tempo bleibt also erhalten, bis Sie ein anderes eintappen oder das Tempo mittels einer der anderen beschriebenen Methoden verändern.
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Rig-Menü 53 Rise Time, Fall Time und Momentary Die Einstellungen Rise Time, Fall Time und Momentary gehören zum Morphing, welches in einem eigenen Abschnitt ausführlich erklärt wird. FX 1/2 Zuweisungen Die Regler und Taster in der oberen linken Ecke können den An/Aus-Zustand sowie zwei wichtige Parameter zweier Effektmodule kontrollieren.
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Rig-Menü 54 Effekttaster I-IIII Zuweisungen Der PROFILER Player bietet vier virtuelle Effekttaster, die als „Effekttaster I-IIII“ bezeichnet sind. Sie können den Schaltzustand (An/Aus) eines oder mehrerer Effektmodule (A, B, DLY, REV) einem solchen Effekttaster zuweisen. Ein anderer Effekttaster könnte sogenannte „Action & Freeze“ Funktion ein- und ausschalten, wie z.
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Bezeichnungen 55 Bezeichnungen Der Rig Manager-Inspektor zeigt in der rechten Spalte eine Liste von Bezeichnungen. Da man im PROFILER Player plus der Local Library vom Rig Manager hunderte Rigs speichern kann, sind diese Bezeichnungen zur Orientierung sehr hilfreich. Einige Bezeichnungen beziehen sich auf das Rig, wie z. B. „Rig Name“. Andere beziehen sich auf den Amplifier und das Cabinet, wie z.
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Es gibt den KEMPER Kone in drei Formen: • Eingebaut in ein KEMPER Power Kabinet ist er die perfekte Ergänzung von PROFILER-Modellen ohne eingebaute Endstufe: Stage, Head, Rack und Player, aber genauso gut an einem PowerHead oder PowerRack betrieben werden. Mit zwei Power Kabinets ist an allen PROFILER-Modellen Stereo-Betrieb möglich.
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Bass Boost Der KEMPER Kone ist so optimiert, dass sich der perfekte Klang ergibt, sobald die Lautsprecherbox auf dem Boden steht. Wenn eine Lautsprecherbox vom Boden angehoben wird, verliert sie einen Teil ihres Bassfundaments, da die Bodenreflektionen schwächer werden. Zum Ausgleich kann mittels „Bass Boost“ der Bassbereich um 3 dB verstärkt werden.
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Einstellung im Cabinet-Modul, sobald der KEMPER Kone-Modus aktiviert ist. ✓ Sie können auch durch kurzes Drücken des KONE-Tasters am Gerät zwischen linearem und Speaker Imprint- Betrieb umschalten, wenn der Kemper Kone-Modus bereits aktiviert ist. Im linearen Modus leuchtet der Taster weiß. Im Speaker Imprint-Modus leuchtet er rot. ...
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Der „Power Amp Boost“ hat keinen weiteren Einfluss auf den Klang oder die Dynamik der Endstufe. Wenn der KEMPER Kone-Modus abgeschaltet ist, wird auch der „Power Amp Boost“ deaktiviert, so dass das Signal am Monitor Output wieder den ursprünglichen Headroom aufweist.
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• Genau wie die Einstellung „Monitor Cab Off“, wirkt sich der KEMPER Kone-Modus nur auf den Monitor Output aus und damit auch auf die eingebaute Endstufe beim PowerHead bzw. PowerRack, die ja Ihrem persönlichen Monitoring dienen. Alle anderen Ausgänge bleiben von diesen Features unberührt.
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KEMPER Kone 61 • Sie können Ihre beiden Boxen mit KEMPER Kones als kleine PA einsetzen - z. B. bei einer spontanen Party. Sie müssen Ihre Musik nur in Stereo über USB-Audio einspeisen. Sie können entweder zwei KEMPER Power Kabinets einsetzen oder Sie steuern über eine externe Stereo-Endstufe zwei passive Boxen mit KEMPER Kones an, wie z.
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KEMPER Kone 62 KEMPER Power Kabinet Das KEMPER Power Kabinet kann flexibel mit jedem PROFILER-Modell betrieben werden. KEMPER Power Kabinet am PROFILER Player Für Stereo-Sound verbinden Sie einfach ein zweites KEMPER Power Kabinet mit der anderen Buchse des Monitor Outputs.
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KEMPER Kone 63 PROFILER Player und KEMPER Power Kabinet mit 200 Watt passen perfekt zusammen bezüglich Level und Headroom. Der Soft-Clipping-Algorithmus im PROFILER ist perfekt auf die Endstufe im Power Kabinet abgestimmt. Falls die 200 Watt überschritten werden sollten, regelt ein Überlastungsschutz in der Software automa tisch das Monitor Output Volume etwas herunter, damit das KEMPER Kone-Chassis keinesfalls beschädigt wird.
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KEMPER Kone 64 Betrieb des passiven KEMPER Kabinets über eine externe Endstufe Falls Sie ein passives KEMPER Kabinet benutzen möchten, aber weder ein PowerHead noch ein PowerRack besitzen, benötigen Sie eine externe Endstufe. Für den Zweck sind Halbleiterendstufen zu bevorzugen.
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Output-Sektion In der Output-Sektion am Ende der Signalkette befinden sich alle Einstellungen, die die Audio-Ausgänge vom PROFILER Player betreffen. Hier können Sie Ausgangssignale und Lautstärken einzelner Ausgänge anpassen. Die meisten Einstellungen der Output-Sektion können nach demselben Prinzip in Output Presets gespeichert werden, wie Sie es vielleicht schon von anderen Modulen und Sektionen kennen.
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Output-Sektion 66 Output Sources In der Output-Sektion können Sie die Signalquelle („Output Source“) der Ausgänge konfigurieren. Falls bei Ihnen schon jeder Ausgang genau das gewünschte Signal liefert, können Sie diesen Abschnitt getrost überspringen. Die Grundeinstellungen decken tatsächlich die häufigsten Anwendungen ab. Jeder Ausgang kann das Signal an verschiedenen Stellen der Signalkette abgreifen.
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Output-Sektion 67 Liefert einen Mono Mix des „Master Stereo“-Signals. Master Mono Standardeinstellung vom Main Output Liefert nur eine Seite des Stereo-Signals „Master Stereo“. Es klingt sehr ähnlich wie „Master Master Left Mono“, aber je nach verwendeten Stereo-Effekten weniger dicht. Nur der Effektanteil von Echo- und Halleffekten in den Modulen DLY und REV in Stereo. Falls DLY/REV Wet also die Module DLY und REV abgeschaltet sind, bleibt es hier ganz still.
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Räumlichkeiten anpassen. Diese Methode nennt man „Wet/Dry/Wet-Setup“. In diesem Fall müssen zum Abhören entweder In-Ear-Kopfhörer oder Bühnenmonitore verwendet werden, die vom Mischpult mit einem Monitormix versorgt werden. „Wet-Dry-Wet“- Setup mit PROFILER Player • Achten Sie darauf, dass das virtuelle Cabinet nicht abgeschaltet ist („Monitor Cab...
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Main Out PAD -12 dB Falls das Gerät, welches am Main Output angeschlossen ist, signalisiert, dass der PROFILER Player einen zu hohen Pegel schickt, sodass Sie das Main Output Volume sogar unter -12 dB regeln müssten, empfiehlt sich die Aktivierung dieses Schalters.
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Output-Sektion 70 Main Out Stereo Diese Option verwandelt den symmetrischen XLR-Ausgang in einen unsymmetrischen Stereo-Ausgang. Sie benötigen in der Regel ein spezielles Adapter-Kabel. Verdrahtung von Player Main Out Stereo-Adapterkabeln...
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Output Sources beschrieben, für andere Zwecke eingesetzt wird. Sie können am Monitor Output ein oder zwei KEMPER Power Kabinets, Studiomonitore oder aktive Bühnenmonitore betreiben. Denken Sie daran, dass Sie zum Betrieb passiver Lautsprecherboxen eine zusätzliche Endstufe benötigen. Das gilt auch für KEMPER Kabinets ohne eingebaute Endstufe.
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Output-Sektion 72 Space Der „Space“-Parameter ergänzt das Master-Signal um eine leichte Raumsimulation. Dadurch wird das Abhören über Kopfhörer viel angenehmer. Kurze Erläuterung: Immer, wenn Sie den Klang aus Lautsprecherboxen hören, hören Sie zusätzlich Reflektionen vom Boden, den Wänden und Gegenständen. Selbst Mono-Signale erzeugen solche zusätzlichen Reflektionen und damit kommt stets ein Stereo-Klangbild an Ihren Ohren an.
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USB-Audio 73 USB-Audio Mit dem PROFILER kann mittels USB-Audio in Mono bzw. Stereo aufgenommen und abgespielt werden. Sogar „Reamping“ ist möglich. Man muss nur mit einem entsprechenden Kabel den USB-Typ-B-Anschluss des PROFILERs mit dem USB-Typ-A- oder USB-Typ-C-Anschluss eines Computers (Mac® bzw. Windows®) verbinden –...
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USB-Audio 74 Mit USB-Audio verwandelt sich der PROFILER Player in ein Audio-Interface, mit dem Sie zu einem Playback spielen, das Gitarrensignal aufnehmen und sogar „Reamping” betreiben können. Man benötigt dazu nur den PROFILER und eine digitale Audio-Workstation (DAW) seiner Wahl.
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B. Cubase® ist normalerweise ein spezieller ASIO-Treiber erforderlich. Seit Rig Manager 3.6 für Windows® und macOS® und dem dazu passenden PROFILER OS steht automatisch ein spezieller KEMPER ASIO-Treiber zur Verfügung. Um diesen Treiber zu aktivieren, müssen Sie beim „PROFILER Audio Mode“ in Rig Manager „Native Audio (ASIO)“...
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USB-Audio 76 Beispiel: „Master Stereo“ greift das Signal am Ende der Signalkette des PROFILERs ab und schließt daher alle Effekte ein. Wenn Sie nur ein DI-Signal aufzeichnen möchten, wählen Sie dazu „DI“. Dabei ist eine Mono-Spur in der Aufnahmesoftware ausreichend. Falls Sie eine kombinierte Signalquelle wie z.
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USB-Audio 77 Reamping Schalten Sie „Reamping“ in der Output-Sektion ein und wählen Sie „Profiler 3+4“ als Ziel für die vorbereitete DI-Spur in der Aufnahmesoftware. Jetzt speist die DI-Spur den Eingang des Players und sein analoger Gitarreneingang ist blockiert. „Direct Monitoring“ wird automatisch vorübergehend abgeschaltet, weil man beim Player während des Reampings schon die Spur mit dem bearbeiteten Gitarrensignal von der Aufnahmesoftware ggf.
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Funktionen steuern. Bitte entnehmen Sie Details dazu dem Abschnitt Morphing weiter unten. Zum Ausprobieren befinden sich übrigens vorbereitete Rigs im „Kemper Workshop and FX Demo Rig Pack“, welches sowohl in Rig Manager als auch auf unserer Download-Seite verfügbar ist:...
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Expression-Pedale und Fußtaster 79 Wah-Pedal (MIDI Control Change #1) Dieses Pedal steuert den Wah Wah-Effekt. Die Zuweisung des Wah-Controllers zu einem Expression-Pedal erfolgt auch wieder global. Außerdem benötigt man ein Rig mit einem Wah Wah-Effekt und in diesem Effekt müssen die Parameter Pedal Mode und Pedal Range so eingestellt werden, dass der Effekt über das Pedal gesteuert wird und z.
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Wah-Effekten benutzt. ✓ Der zusätzliche Taster des Modells EP-1 KP kann beim PROFILER Player nicht verwendet werden, zumal die Buchse durch die Pedalfunktion bereits belegt ist. Aber ein Taster ist ohnehin nicht erforderlich, da der PROFILER über einen intelligenten Algorithmus verfügt, der einen Wah-Effekt bei Betätigung des Pedals aktiviert.
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Expression-Pedale und Fußtaster 81 Expression Pedal anschließen Der PROFILER Player bietet eine Buchse, an der ein Expression-Pedal, ein Einzeltaster oder ein Doppeltaster angeschlossen werden kann. Diese können im System-Menü konfiguriert werden, welches über Rig Manager verfügbar ist. In der Grundeinstellung ist der Pedalanschluss für ein Wah-Pedal konfiguriert, welches zusätzlich auch das Volumenpedal steuert.
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Expression-Pedale und Fußtaster 82 Anschluss eines PROFILER Switches Ein KEMPER PROFILER Switch wird mittels eines Stereo-Klinkenkabels (TRS) mit dem Pedalanschluss Players verbunden. Wählen Sie im System-Menü den Modus „Profiler Switch“ aus. Sie können dann mit den Soft- Reglern für die beiden Taster A und B des PROFILER-Switches Schaltfunktionen auswählen.
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Expression-Pedale und Fußtaster 83 Die Funktionen des Volumenpedals Im Gegensatz zu Wah-Pedal besitzt das Volumenpedal keinen eigenen Effekttyp, denn das würde immer dann, wenn Sie diese Funktion nutzen wollen, eines der Module belegen. Stattdessen befinden sich zwei Einstellungen für Volumenpedal im Rig-Menü.
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Expression-Pedale und Fußtaster 84 Volumenpedal-Range Dies ist ein bipolarer Parameter. Steht er in der Mitte, so hat das Volumenpedal praktisch keine Wirkung. Im linken Regelbereich bestimmen Sie die niedrigste Lautstärke, die mit dem Pedal in Minimalposition erreicht werden kann. Egal wie Sie Range im linken Bereich einstellen, die mögliche Maximallautstärke ist praktisch eingefroren bei 100%.
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Expression-Pedale und Fußtaster 85 Morphing Morphing ist ein extrem leistungsfähiges Werkzeug, mit dem Sie zahlreiche Parameter innerhalb eines Rigs gleichzeitig verändern können. Dies kann für ein kontinuierliches Morphing eines Sounds in einen ganz anderen Sound verwendet werden, der über ein Expression-Pedal gesteuert oder über eine Taste ausgelöst wird. So können Sie z.
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Expression-Pedale und Fußtaster 86 sanften Übergang darstellt. Sowohl die Anstiegszeit als auch die Abfallzeit des Morphings können in den Rig Settings individuell eingestellt werden. Beide Zeitwerte können zwischen Null (für einen sofortigen Morphingwechsel) und 32 Sekunden eingestellt werden. Wenn Sie das Tempo für dieses Rig aktivieren, indem Sie auf den TAP-Button tippen oder ein bestimmtes Tempo auswählen, wird die Morphing-Zeit in konkreten Notenwerten angezeigt und mit dem aktuellen Tempo synchronisiert.
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Expression-Pedale und Fußtaster 87 Bitte beachten Sie: • Jeder einzelne kontinuierliche Parameter eines Rigs kann gemorpht werden. Dazu gehören alle kontinuierlichen Parameter von Effektmodulen und Verstärkern. • Generell können nur kontinuierliche Parameter gemorpht werden. Schalter und Auswahlen können nicht gemorpht werden, da sie hörbare Sprünge im Klang verursachen würden.
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Öffnen Sie das Amplifier-Modul, um eine Liste von Parametern aufzurufen, die Ihnen auf mannigfaltige Weise erlauben, den Charakter des Verstärkerprofils zu verändern. ✓ Ein spezielles Tutorial-Video zum Thema Amplifier-Modul in deutscher Sprache kann auf der KEMPER Web-Seite gefunden werden unter „Multilingual Tutorials“: www.kemper-amps.com/video ...
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Stack-Sektion 89 Gitarrensaiten die treibende Kraft hinter der Verzerrung sind. Kostspielige Boutique-Verstärker gehen noch einen Schritt weiter, indem Sie sehr hohe Pegel bei hohen Frequenzen und einen großen Dynamikumfang liefern. Dabei entsteht eine funkelnde Verzerrung, die alle Nuancen von Saiten und Tonabnehmern bewahrt. Neben der Charakteristik des Lautsprechers, ist es dieses Zerrverhalten, was den typischen Charakter eines Verstärkers ausmacht.
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Stack-Sektion 90 man einen Kompressor abgeschaltet, was der Gitarre erlaubt, sich viel einfacher neben anderen Instrumenten wie Schlagzeug und Bass durchzusetzen. Da der Dynamikumfang eines analogen Röhrenverstärkers durch die Gesetze der Physik begrenzt wird, kann „Power Sagging“ nur ein bestimmtes Niveau erreichen, bevor das Abbrechen der Versorgungspannung zu unangenehmen Verzerrungen führt.
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Stack-Sektion 91 wechseln. Der Lautstärkeregler arbeitet genauso, wie Sie es gewohnt sind: So wird zum Beispiel ein Zurückdrehen einen dynamischen angezerrten Sound in einen kraftvollen komprimierten Crunch-Sound verwandeln. Clarity „Clarity“ verändert den Charakter der Verzerrung auf völlig neue Art. Weiter aufgedreht bringt „Clarity” den unverzerrten Anteil mehr in den Vordergrund, ohne dabei den Anteil der Verzerrung zu ändern.
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Stack-Sektion 92 Direct Mix Mit dem Parameter „Direct Mix“ können Sie der Verstärkerverzerrung eine Portion unverzerrte Gitarre zumischen. Dies erhöht Dynamik sowie Durchschlagskraft und mengt auch Frequenzanteile der unverzerrten Gitarre bei. Das Ergebnis ist vergleichbar mit dem gleichzeitigen Betrieb eines cleanen plus eines verzerrten Verstärkers (Dual Amping).
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Anordnung der Klangregelung exakt am Originalverstärker zu orientieren, denn der authentische Sound des Referenzverstärkers einschließlich dessen Klangregelung ist ja im Profil schon festgehalten . Über weitere Parameter und die Besonderheiten von KEMPER Liquid-Profilen können Sie sich im gleichlautenden Abschnitt dieses Handbuchs informieren.
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Stack-Sektion 94 Cabinet Sie können nach Belieben Gitarrenverstärker und Gitarrenboxen aus verschiedenen Profilen kombinieren und dadurch ganz neue Stacks bilden. Öffnen Sie das Cabinet-Modul, um dessen Klangeigenschaften nachträglich zu verändern: High Shift, Low Shift Diese beiden Parameter beeinflussen die charakteristischen Formanten eines Cabinet-Profils und simulieren dadurch Änderungen der Boxengröße.
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Cabinet Imprint Select Falls Sie in der Output-Sektion „Kemper Kone“ sowie „Monitor Cab. Off“ aktiviert haben, erscheint im Cabinet-Modul noch eine lokale Auswahl des Speaker Imprints, mit der sie die globale Einstellung überschreiben können. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt KEMPER Kone und KEMPER (Power) Kabinet.
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Effekte 96 Effekte Die zwei Effektmodule, welche als A und B bezeichnet sind und sich im Signalfluss vor dem Stack befinden, sind der perfekte Platz für virtuelle „Tretminen“ wie z. B. Verzerrer. Diese Module sind monophon, zumal die folgende Stack- Sektion ja auch monophon ist.
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Abschnitt “Effekte” aus Das Große Handbuch für die großen PROFILER-Modelle zu lesen, weil die Beschreibungen dort den Stand Ihres Players sehr viel genauer abbilden. Es gibt nur eine Ausnahme: Effekt-Loops sind beim Player technisch leider nicht möglich. Dieses Handbuch gibt es hier: www.kemper-amps.com/downloads/...
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Effekte 98 Effekte werden im Rig Manager Editor ausgewählt und eingestellt: • Klicken auf ein Effektmodul in der Signalkette, um es zu öffnen bzw. ein- und auszuschalten. • Öffnen eines Moduls in der Signalkette, um einen Effekt auszuwählen bzw. Einstellungen zu verändern. •...
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Effekte 99 ✓ Die Zeile über der Signalkette des Players zeigt alle Effektmodule an einschließlich derer, die beim Speichern des Rigs möglicherweise auf einem PROFILER mit erweiterter Signalkette angelegt wurden. Dies dient nicht nur zur Information. Sie können sich auch Effekte aus dieser Zeile in die Signalkette ziehen, um die verfügbaren Module A, B.
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Effekte 100 Stereo Der Parameter „Stereo“ steht nur in den Modulen hinter der Stack-Sektion zur Verfügung. Er bestimmt die Stereo- Intensität des Effektes. Bei Modulationseffekten wird dies bewerkstelligt, indem die LFO-Modulationsphasen der beiden Seiten gegeneinander verschoben werden. Bei anderen Effekttypen wie z. B. Filtern werden die Frequenzen für die linke und rechte Seite in entgegengesetzte Richtungen verschoben.
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Wah Wah (Orange) 101 Wah Wah (Orange) Dies ist der klassische Wah-Pedaleffekt, der mit einem als Wah-Pedal konfigurierten Expression-Pedal gesteuert werden kann. Alternativ können Sie den „Pedal Mode“ auf „Touch“ stellen und schon steuern Sie den Effekt mit Ihrer Anschlagsstärke. ...
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Wah Wah (Orange) 102 Peak Range Dieser Parameter bestimmt, zu welchem Grad die Intensität des Effektes („Peak“) von der Stellung des Pedals abhängt. Bei vielen bekannten Wah-Pedalen hängt der Q-Faktor des Wah-Filters von der Stellung des Pedals ab. Dies kann mit „Peak Range“ gesteuert werden. ...
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Wah Wah (Orange) 103 Touch Dieser Modus bildet das typische Verhalten eines anschlagsgesteuerten Wah-Effekts ab, bei dem die Stärke der Modulation durch die Anschlagsstärke gesteuert wird. Er steht bei allen Wah-Effekten zur Verfügung. Wie bei normalen Wah-Pedalen bestimmt der Parameter „Range“ die Intensität des anschlagsgesteuerten Effektes. Wenn „Touch“...
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Einige der Verzerrer, die uns inspiriert haben, besitzen einen solchen Tone-Regler. Das Player-Upgrade auf Level II bringt die extrem vielseitigen Kemper Drive und Kemper Fuzz Algorithmen. Begleitet werden diese mit einer langen Reihe von Presets, deren Einstellungen Pedal-Klassiker nachbilden.
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Distortion (Rot) 105 Name Beschreibung Regler Historische Referenz Nutzen Sie „Tone“, um mittels eines Low Pass Green Der Klang schreit geradezu nach Ibanez® „Röhre“ - eine sehr spezielle Art Scream Tube Filter den Klang weicher zu machen. eines Overdrives, welche zu einem Screamer wundervollen „rauchigen“...
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Distortion (Rot) 106 *Alle Produkt- und Firmennamen sind Handelsmarken der jeweiligen Rechteinhaber. Diese Handelsmarken werden ausschließlich benutzt, um einen historischen Bezug herzustellen oder über Produkte zu informieren, deren Klang uns bei der Entwicklung vom PROFILER inspiriert hat.
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Booster (Rot) 107 Booster (Rot) Der Pure Booster bietet einen Lautstärke-Regler, wie alle anderen Effekte, aber das war es dann auch schon. Dieser „Volume“ Regler verstärkt das Signal ohne die Klangfarbe zu ändern. Wenn Sie den Pure Booster vor einem Amp oder einem Verzerrer anordnen, wirkt er sich praktisch wie der „Gain“...
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Equalizer (Gelb) 108 Equalizer (Gelb) Diese Effektkategorie bietet eine feine Sammlung hochwertiger Equalizer. Sie können sowohl vor wie auch hinter Stack-Sektion eingesetzt werden, wobei das natürlich unterschiedliche Auswirkungen auf das Klangergebnis hat. Graphic Equalizer Ein 8-Band-Oktaven-Equalizer mit festen Frequenzbändern von 63 Hz bis 8 KHz. Dieser dürfte in der Regel der einfachste Weg sein, um das Frequenzspektrum Ihres Sounds anzupassen.
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Effekt erzeugt, vorzugsweise in Modul X. Außerdem müssen Sie Amplifier- und Cabinet-Module abschalten, um zusätzliche Klangverfärbungen und Verzerrungen zu vermeiden. Bei Verwendung eines KEMPER Kone bewirkt das Abschalten von Amplifier- plus Cabinet-Modul außerdem, dass automatisch in linearen Betrieb umgeschaltet wird, selbst wenn global ein Speaker Imprint aktiv ist.
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Equalizer (Gelb) 110 Bronze Fügt den metallischen Klang der Saiten einer akustischen Gitarre hinzu. Höhere Werte betonen die Präsenzen der Gitarre, während niedrigere Werte diesen Frequenzbereich abdämpfen, ähnlich dem Klang einer Gitarre mit Nylon - Saiten. Sparkle Definiert die luftigen Obertöne der Saitenanschläge. Eine passende Kombination von Bronze uns Sparkle bestimmt im Wesentlichen den Charakter der Simulation einer akustischen Gitarre.
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Während die meisten Double Tracker traditionell eine Kombination aus Chorus und Echo nutzen, um Unterschiede im Timing und den Tonhöhen zu erzeugen, nutzt KEMPER einen speziellen Algorithmus, um das Timing und die Tonhöhen unabhängig voneinander zu modulieren. Eine kleine Portion zufälliger Variationen der Klangfarbe ergänzt die Illusion perfekt.
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Regelt die Breite der Stereo-Basis beim Double Tracker. Plus oder minus 100% entsprechen regulärem Stereo. Höhere Werte erzeugen den Super-Stereo-Effekt. ✓ Den Double Tracker gibt es beim Player auch im Rahmen der Fixed Ein Tutorial-Video zum Double Tracker finden Sie auf: www.kemper-amps.com/video...
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Compressor (Türkis) 113 Compressor (Türkis) Für Gitarre werden Kompressoren meist bei unverzerrten Sounds eingesetzt, da die Gitarrensaiten sehr schnell ausklingen. Bei verzerrten Sounds hat schon die Verzerrung selbst einen komprimierenden Effekt; das bedeutet, dass ein zusätzlicher Kompressor die Dynamik und Anschlagsabhängigkeit der Verzerrung zunichtemachen könnte. Trotzdem kann es nett sein, das Gitarrensignal maximal zu komprimieren und es dann vorsichtig in die Verstärkerzerrung übergehen zu lassen, sodass jeder Ton der Gitarre dezent angezerrt wird.
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Compressor (Türkis) 114 Squash Damit Erlangen Sie Kontrolle über die Dynamik des Kompressors. In Mittenstellung funktioniert er wie gewohnt. Wenn Sie „Squash“ mehr gen Null verstellen, schwächt der Kompressor die erste Phase der ausklingenden Saiten ab. Wenn Sie „Squash“ weiter aufdrehen, wird zunächst die erste Phase des Abklingens der Saiten komprimiert und dabei die Lautstärke reduziert.
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Noise Gate (Türkis) 115 Noise Gate (Türkis) Zusätzlich zum Noise Gate in der Input-Sektion gibt es zwei weitere Noise Gate-Effekte, die insbesondere für Gitarristen entwickelt wurden, die mit sehr viel Gain spielen. Während das Noise Gate der Input-Sektion so konzipiert ist, dass die Dynamik der Gitarre vollständig erhalten bleibt, verhalten sich diese Noise Gate-Effekte wie klassische Abwärts-Expander.
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Noise Gate (Türkis) 116 Fixed Noise Gate Zusätzlich bietet der Player ein sogenanntes „Palm Slicer Noise Gate“, welches speziell für Hi-Gain-Spieler entwickelt wurde. Während einerseits Hintergrundgeräusche einfach unterdrückt werden, solange das Instrument nicht gespielt wird, ist es andererseits speziell dafür ausgelegt, komplexe Metal-Riffs und Dämpfen mit dem Handballen bei höheren Einstellungen von Threshold zu verdichten.
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Chorus (Blau) 117 Chorus (Blau) Vintage Chorus Der Vintage Chorus ist eine Emulation der Eimerkettentechnologie der siebziger Jahre, welche praktisch der Vorläufer der heutigen digitalen Abtastung war. Der Vintage Chorus bietet nicht nur eine exakte Abbildung des bekannten Chorus Ensemble , sondern auch vieler anderer Produkte jener Zeit, die alle auf derselben Technologie beruhten.
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Chorus (Blau) 118 Rate Stellen Sie mit dem Parameter „Rate“ die Geschwindigkeit der Chorus-Modulation ein. Depth Mit dem Parameter „Depth“ stellen Sie sich die Intensität der Chorus-Modulation ein. ✓ Tipp: Um den originalen Klang des Chorus Ensemble zu erzielen, belassen Sie diesen Parameter in der Mittelposition und bedienen sich des Parameters „Rate“, um Ihren Lieblingsklang zu finden –...
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Sound vorteilhaft ist – er kann eigentlich bei jeglichen Sounds eingesetzt werden. Mix (nur beim Fixed Air Chorus) Der PROFILER Player bietet den Air Chorus auch als Fixed FX und der besitzt einen zusätzlichen Mix-Parameter. Wenn Sie „Mix“ von der Maximalstellung ausgehend herunterregeln, fügen Sie den modulierten Stereosignalen Anteile des Direktsignals hinzu, was das typische Chorus-Pulsieren bewirkt.
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Chorus (Blau) 120 Vibrato Der Vibrato-Effekt moduliert die Tonhöhe mit einer Sinuskurve. Rate Mit „Rate“ stellen Sie die Geschwindigkeit der Modulation ein. Depth „Depth“ regelt die Intensität der Modulation. Crossover Nutzen Sie den Parameter „Crossover“, um den Vibrato-Effekt bei niedrigen Frequenzen zu vermeiden. Dadurch wird ein traditioneller Vibrato-Effekt erzeugt, wie man ihn z.
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Chorus (Blau) 121 Rotary Speaker Der Chorus-Typ „Rotary Speaker“ ist die naturgetreue Reproduktion der legendären Leslie®-Lautsprecher, die meist in Verbindung mit Hammond®-Orgeln verwendet wurden. Ein Leslie® moduliert den Klang mittels einer Basslautsprechertrommel und eines Hochtonhorns die beide innerhalb des Lautsprechergehäuses rotieren – wobei es entscheidend ist, dass sich die Geschwindigkeiten der Rotationen der beiden unterscheiden.
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Chorus (Blau) 122 Low-High Balance Der Parameter „Low-High Balance“ bestimmt die Balance zwischen dem Signal des Hochtonhorns und dem des Bassrotors. Niedrige Werte führen zu einem dunkleren Klang, während höhere Werte einem helleren und dünneren Klang bewirken. Wenn die Emulation des Leslie®-Sounds möglichst authentisch klingen soll, ist die Mittelposition genau richtig.
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Tremolo (Blau) 123 Tremolo (Blau) Tube Bias Tremolo Das Tube Bias Tremolo ist eine Reproduktion des berühmten Fender®-Verstärker-Tremolos aus den 50er Jahren. Um ein möglichst originalgetreues Zusammenspiel mit der Verstärker-Verzerrung zu erzielen, sollten Sie es vor dem Amp-Modul anordnen. Rate Der Parameter „Rate“...
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Tremolo (Blau) 124 Photocell Tremolo Das Photocell Tremolo geht auf die 60er Jahre zurück und bietet einen steileren Impulsverlauf sowie eine Weite, die in Abhängigkeit von der Intensität variiert. Harmonic Tremolo Das Harmonic Tremolo stammt ebenfalls aus den 60er Jahren und wurde von Fender® eingeführt. Bei diesem Typ alternieren tiefe und hohe Frequenzen mit der Rate des Tremolos.
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Tremolo (Blau) 125 Pulse Autopanner & Saw Autopanner Pulse Autopanner und Saw Autopanner bauen auf den entsprechenden Slicern auf und verteilen das Signal im Stereo-Panorama. Stereo Den zusätzlichen Parameter „Stereo“ finden Sie in vielen Effekten im PROFILER. Hier steuert der Parameter die Stereo-Weite.
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Phaser und Flanger (Lila) 126 Phaser und Flanger (Lila) Phaser Der Phaser besteht aus seiner riesigen Filterbank, die bis zu zwölf Filterstufen je Stereokanal besitzt. Rate Mit dem Parameter „Rate“ stellen Sie die Geschwindigkeit der Phasenmodulation ein; dieser Parameter ist fast durchgehend variable.
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Phaser und Flanger (Lila) 127 Peak Spread Diesen Parameter finden Sie in keinem klassischen Phaser, den das wäre in der analogen Welt zu aufwändig. Mit „Peak Spread“ kontrollieren Sie in einem weiten Regelbereich die Bandbreite von Phaser-Spitzen sowie –Senken im Frequenzspektrum.
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Phaser und Flanger (Lila) 128 Flanger Der Flanger stammt aus derselben Tradition wie der Phaser und sein Klang ist auch irgendwie verwandt. Deshalb befinden sich auch beide Effekte in derselben Familie mit der Farbe Lila. Allerdings basieren Flanger nicht auf analogen Filtern, sondern auf sehr kurzen Eimerkettenverzögerungen.
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Pitch Shifter (Weiß) 129 Pitch Shifter (Weiß) Ein Pitch Shifter ist im Grunde nichts anderes als eine Reihe sich abwechselnder Delays, die zuerst das Ausgangssignal in Abschnitte unterteilen, um es anschließend mit veränderter Geschwindigkeit abzuspielen. Insofern ergibt sich bei jedem Pitch Shifter zwangsläufig etwas Latenz, denn er basiert nun einmal auf Delays. Diese Latenz hört man am deutlichsten bei Akkorden, denn damit diese natürlich klingen, müssen längere Abschnitte verwendet werden.
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Pitch Shifter (Weiß) 130 Analog Octaver Obwohl dieser Effekt ursprünglich für Bassisten konzipiert wurde, kann der klassische Analog Octaver mit allen Instrumenten gut klingen. Er erzeugt zwei zusätzliche Signale - eines eine Oktave tiefer, das andere zwei Oktaven tiefer als der Originalton. Statt Pitch Shifter-Technology wird hierbei ein analoger Erkennungsschaltkreis benutzt, um das Eingangssignal zu verändern und zu filtern.
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Delay (Grün) 131 Delay (Grün) Die Delay-Effekte sind sicherlich eine der umfangreichsten Effektsammlungen im PROFILER. Der Ansatz mag etwas anders sein, als Sie es aus der Vergangenheit gewohnt sind. So werden Sie kein spezielles Reverse Delay, Tape Delay oder Ducking Delay finden. Wir haben uns überlegt, dass es eigentlich keinen überzeugenden Grund gibt, solch entscheidende Möglichkeiten in unterschiedliche Delay-Typen zu verteilen.
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Delay (Grün) 132 Die Delay-Typen können im DLY-Modul auf der rechten Seite ausgewählt werden, aber auch in allen anderen Effektmodulen. Es ist also möglich, im selben Rig mehrere Delays zu kombinieren oder zwischen Delays mit unterschiedlichen Einstellungen umzuschalten. Trotz dieser Flexibilität des Delays gibt es eine Handvoll guter Gründe, den Delay-Effekt im Modul DLY zu platzieren: •...
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Delay (Grün) 133 Low Cut, High Cut Diese beiden Parameter bestimmen, wie sich der Frequenzgang des Delays von Wiederholung zu Wiederholung verändert. Wenn „Low Cut“ auf Minimum und „High Cut“ auf Maximum stehen, bleibt der Frequenzgang von einer Wiederholung zur nächsten völlig gleich. Wenn Sie „High Cut“...
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Delay (Grün) 134 Delay Time & Delay Ratio Falls „To Tempo“ nicht eingeschaltet ist, wird mit „Delay Time“ die absolute Zeit des Delays in Millisekunden eingestellt. Maximal können dann 2000 ms eingestellt werden. Während Sie die Zeiten des Delays verstellen, können Sie die typischen Tonhöhenverschiebungen hören, wie man sie von einem Bandecho her kennt, wenn die Bandgeschwindigkeit geändert wird.
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Delay (Grün) 135 Oberhalb des Soft-Reglers „Feedback“ findet sich ein Soft-Taster „Freeze“ sowie zusätzlich in einigen Delay-Typen auch der Soft-Taster „Infinity“. Bei diesen Tastern handelt es sich um sogenannte „Action & Freeze“ Funktionen. Diese kann man einem Effekttaster zuweisen und Sie damit beim Spielen mit dem Fuß auslösen. ...
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Delay (Grün) 136 Reverse Mix Wenn dieser Regler komplett nach rechts gedreht wird, wird aus dem Delay ein Reverse Delay, sprich das Delay wird rückwärts abgespielt. Mit Zwischenwerten erzielt man Mischungen von vorwärts und rückwärts, die ziemlich einmalig sind. ...
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Delay (Grün) 137 Stereo Der bipolare Parameter „Stereo“ taucht in vielen Effekten auf. Bei den Delays steuert man damit die Verteilung der Delay-Abgriffe im Stereo-Panorama. Allerdings kann man damit auch einen Super-Stereo-Effekt erzielen, bei dem die Delay-Reflektionen sogar links und rechts über das Stereo-Panorama hinausgehen.
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Delay (Grün) 138 Stereo Modulation Bewirkt eine Modulation der Delay-Zeiten, um einen satten und Chorus-ähnlichen Klang zu erzeugen. Die Delay- Abgriffe werden in unterschiedlichen Phasen moduliert, was selbst dann zu einem erweiterten Stereo-Bild führt, wenn die Delay-Zeiten genau gleich eingestellt sind (ähnlich einem Chorus).
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Delay (Grün) 139 Ducking Der Parameter „Ducking“ erlaubt, einen Delay-Effekt in Abhängigkeit von der Anschlagsstärke zu intensivieren oder auszublenden. Das mag Ihnen vom „Ducking Delay“ her bekannt sein, wie er in vielen Effektprozessoren zu finden ist. „Ducking“ ist zweipolig und bestimmt den Schwellwert für dynamische Kontrolle. In der Mittelposition ist das Ducking abgeschaltet.
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Delay (Grün) 140 Single Delay Das Single Delay besteht aus einer einzigen Delay-Linie bei der es nur eine Delay-Zeit einzustellen gibt. Damit ist das Single Delay besonders für Anwendungen in den Modulen vor dem Amplifier geeignet. Allerdings kann man es auch hinter dem Stack nutzen und dabei einen dezenten Stereoeffekt erzielen, indem man den Parameter „Stereo“...
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Delay (Grün) 141 TwoTap Delay Das TwoTap Delay basiert auf einem Single Delay, aber mit zwei Signalabgriffen für die linke und rechte Seite. Damit kann man speziell Ping-Pong Delay-Muster erzeugen, die sich von denen z. B. eines Dual Delays deutlich unterscheiden.
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Delay (Grün) 142 Effekt erzielen. Allerdings bewirkt ein Vertauschen der beiden Werte nicht nur einfach eine Umkehrung des Stereo - Panoramas, sondern auch ein anderes Delay-Muster. Sie können Notenwerte von beliebigen Vielfachen von Sechzehntelnoten bis zu einem Takt einstellen. Das schließt ungerade Werte, wie z. B. 5/16 oder 7/16 ein, die es unbedingt wert sind, mal ausprobiert zu werden.
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Delay (Grün) 143 Legacy Delay Das Legacy Delay basiert auf dem ersten Delay-Algorithmus, der für den PROFILER entwickelt wurde. Es ist auch im aktuellen PROFILER Betriebssystem vorhanden, damit alte Rigs weiterhin ohne klangliche Veränderungen gespielt werden können. Der Aufbau des Legacy Delay ist dem TwoTap Delay sehr ähnlich.
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Reverb (Grün) 144 Reverb (Grün) Der PROFILER bietet eine breite Palette an Reverb-Algorithmen in Studioqualität. Hier ist eine Beschreibung der Parameter, die in den meisten Reverb-Effekten zu finden sind. Reverb Mix Funktioniert genauso, wie der Parameter „Mix“ in den Delay-Effekten, und kann ebenfalls über einen eigenen Regler im oberen Teil der Frontblende geregelt werden.
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Reverb (Grün) 145 High Decay Simuliert das Abklingen hoher Frequenzen in natürlichen Räumen und Hallen über die Zeit. Je weiter Sie nach links drehen, desto mehr wird der Anteil hoher Frequenzen mit der Zeit reduziert. Während die Wirkung von „High Decay“ in späteren Hallreflektionen zunimmt, wirkt sich „High Cut“...
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Reverb (Grün) 146 High Cut High Cut ist ein feststehendes Filter, das den Anteil hoher Frequenzen im Hall umso stärker absenkt, je mehr man den Regler nach links dreht. Während es diesen Parameter in Combo-Verstärkern nie gab, ist er unter der Bezeichnung „Tone“...
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Reverb (Grün) 147 Ducking Der Parameter „Ducking“ erlaubt, einen Reverb-Effekt in Abhängigkeit von der Anschlagsstärke zu intensivieren oder auszublenden. Das mag Ihnen vom „Ducking Delay“ her bekannt sein, wie er in vielen Effektprozessoren zu finden ist. „Ducking“ ist zweipolig und bestimmt den Schwellwert für dynamische Kontrolle. In der Mittelposition ist das Ducking abgeschaltet.
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Reverb (Grün) 148 Spring Reverb Dieser Effekt wurde durch den von Gitarristen heißgeliebte Fender® Reverb Tank von 1963 inspiriert. Es gibt zwei Eigenschaften, die diesen legendären Hallsound ausmachen: Zum einen das Fehlen tiefer Frequenzen aufgrund eines steilen Lowcut Filters beim originalen Design. Dieses Filter hatte die Aufgabe, akustische Rückkopplung zwischen dem Lautsprecher und der im selben Gehäuse eines Combo-Verstärker befindlichen Hallspirale zu vermeiden.
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Reverb (Grün) 149 Spectral Balance Das Spring Reverb durchläuft beim Original ein starkes Low Cut-Filter. Indem man „Spectral Balance“ aus der standardmäßigen Mittelposition bewegt, kann man den Hallanteil des Signals mehr in Richtung niedriger bzw. hoher Frequenzen aussteuern. Easy Reverb Das Easy Reverb basiert auf dem Natural Reverb.
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Reverb (Grün) 150 Echo Reverb Das Echo Reverb ist eine Kombination aus Delay und Reverb. Mit anderen Worten: Ein Natural Reverb (welches es in anderen PROFILER-Modellen gibt) mit der zusätzlichen Möglichkeit, die Rückkopplung des Predelays zu steuern, sodass rhythmische Wiederholungen der Hallfahne entstehen. Statt mit einem zusätzlichen Delay zur rhythmischen Verfeinerung, können Sie mit dem Echo Reverb diffuse und sanfte Echos erzeugen, insbesondere wenn Sie das Gefühl haben, dass sich ein normales Delay für Ihre Zwecke zu deutlich und direkt hervorhebt.
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Reverb (Grün) 151 Legacy Reverb Das Legacy Reverb entspricht der älteren Generation von Halleffekten im PROFILER. Es dient dazu, dass vorhandene Rigs, die mit den ersten Halleffekten im PROFILER konfiguriert wurden, auch noch in Betriebssystemen ab Version 6.0 ohne Klangveränderungen nutzbar bleiben. Falls Sie vorhaben, einen neuen Halleffekt anzulegen, sollten Sie mit einen der neueren Hall-Algorithmen arbeiten.
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Fixed FX 152 Fixed FX Der PROFILER Player - sowie übrigens auch die PROFILER MK 2-Modelle - bieten mehr als die bekannten flexiblen Effektmodule von A bis REV. Sieben weitere Effekte mit festen Positionen im Signalfluss sind zusätzlich verfügbar, sodass beim Player Level I und II insgesamt bis zu sechzehn Blöcke in Serie möglich sind. Beim Player Level III sind sogar bis zu zwanzig Blöcke in Serie möglich.
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Fixed FX 153 Fünf dieser zusätzlichen Effekte ergänzen den Signalfluss vor Module A und fügen sich in die drei vorne bereits existierenden Effekte ein: Transpose, Spektral- Input Noise Gate und Volumenpedal, sofern dessen Location auf „Input“ eingestellt ist: • Transpose •...
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Fixed FX 154 Zwei weitere Stereo-Effekte ergänzen die Sektion hinter dem Amplifier und Cabinet: • Air Chorus • Double Tracker Der Air Chorus besitzt einen zusätzlichen Mix-Parameter. Wenn Sie „Mix“ von der Maximalstellung ausgehend herunterregeln, fügen Sie den modulierten Stereosignalen Anteile des Direktsignals hinzu, was das typische Chorus - Pulsieren bewirkt.
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System-Menü 155 System-Menü Dieses Menü finden Sie links neben der Signalkette im Manager-Editor. Alle diese globalen Einstellungen ändern sich nicht, wenn Sie ein anderes Rig laden. Fußtaster-Funktionen Sie können die Funktionen der Fußtaster an Ihre Arbeitsweise anpassen. Die folgende Auswahl von Funktionen gilt für: •...
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System-Menü 156 Slot 2 lädt zunächst Slot 2 der aktuellen Bank und triggert anschließend Morphing Slot 3 lädt zunächst Slot 3 der aktuellen Bank und triggert anschließend Morphing Slot 4 lädt zunächst Slot 4 der aktuellen Bank und triggert anschließend Morphing Slot 5 lädt zunächst Slot 5 der aktuellen Bank und triggert anschließend...
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NRPN gesteuert werden. Eine sehr detaillierte Beschreibung des Loopers finden Sie in Das Große Handbuch für die großen PROFILER-Modelle, welches sie hier herunterladen können: www.kemper-amps.com/downloads/ Noch einige wichtige Hinweise, wenn sie Einzelfunktionen mit Kombifunktionen verbinden, z. B. Fußtaster 1 triggert Effect Button I und Fußtaster 1 plus 2 gemeinsam triggern die Rig Previous-Funktion:...
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System-Menü 158 Max Bank Hiermit wird die höchste Bank festgelegt, die per Fußtaster oder MIDI geladen werden kann. Bank Load Diese Präferenz bestimmt, was passiert, wenn man die Bank wechselt: • „Slot 1“ – lädt sofort automatisch Slot 1 der neuen Bank und unterstützt Scrollen, •...
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System-Menü 159 Rig Up/Down Diese Präferenz bestimmt, was bei Slot 5 der höchsten Bank und Slot 1 von Bank 1 passiert, wenn man mit einem Fußtaster „Rig Next/Previous“ schaltet: • „No wrap“ – Ende bei Slot 1 Bank 1 und Slot 5 der höchsten Bank, •...
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System-Menü 160 Pedal Links Dieser Link erlaubt, ein einzelnes Expression-Pedal für mehrere Funktionen zu nutzen. Dies wirkt sich sowohl auf ein Pedal aus, welches mit dem Pedalanschluss verbunden ist, als auch wenn ein Pedal per MIDI gesteuert wird. „WahPedal >Volume“ verlinkt die Funktion des Volumenpedals mit dem Wah Pedal. Für weiter Details informieren Sie sich bitte im Abschnitt Expression-Pedale und Fußtaster.
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Außerdem können sie per MIDI getriggert werden. Spezieller Bedienfunktionen wie „Reverse“ und „Half Speed“ können per NRPN gesteuert werden. Eine sehr detaillierte Beschreibung des Loopers finden Sie in Das Große Handbuch für die großen PROFILER-Modelle, welches sie hier herunterladen können: www.kemper-amps.com/downloads/...
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System-Menü 162 Pedal Links Mit Hilfe dieser Funktionen können sie ein einziges Expression-Pedal für verschiedene Anwendungen nutzen. Diese Einstellungen wirken sich sowohl auf ein direkt angeschlossenes Pedal wie auch auf MIDI aus. “WahPedal >Volume” verlinkt das Lautstärkepedal mit dem Wah-Pedal. “MorphPedal >Wah”...
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Wi-Fi Einstellungen Der PROFILER Player unterstützt WLAN in zwei alternativen Betriebsmodi zur Anbindung an KEMPER Rig Manager für iOS® bzw. Android®/Fire OS®. Diese heißen Heimnetzwerk-Modus und Access Point-Modus. An dieser Stelle wählen Sie einen der beiden Modi und geben ggf. die SSID und dass Passwort für den Heimnetzwerk-Modus ein.
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Rigs für Bassgitarre veröffentlicht, welche man von unserer Download-Seite herunterladen kann: www.kemper-amps.com Sie sollten sich auch unbedingt auf unserer Tauschbörse KEMPER Rig Exchange™ umschauen, wo Sie kostenfreie Rigs von anderen Benutzern herunterladen oder sogar Ihre eigenen zur allgemeinen Verfügung stellen können. Mit Rig Manager Software können Sie ganz leicht die Bass-Rigs suchen, indem Sie nach Rechtsklick auf die obere...
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Mit den Player Upgrades kommen neben einem Studio Equalizer und Parallel Path auch weitere Pitch Shifter hinzu, mit denen polyphones Spielen einschließlich Akkorden möglich ist. Wir haben im KEMPER Forum einen eigenen Themenstrang für Bassisten angelegt. Nutzen Sie diesen bitte, um Fragen zu stellen, Tipps und Tricks auszutauschen und Vorschläge zu diskutieren:...
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Bevor wir erläutern, wie man ganz einfach das Betriebssystem vom PROFILER aktualisiert, möchten wir ein paar grundlegende Dinge zum Entwicklungsprozess erklären: Die Firma Kemper entwickelt das Betriebssystem ständig weiter. Es werden dauernd neue Möglichkeiten hinzugefügt, vorhandene Funktionen erweitert und Fehler bereinigt. Man kann das Betriebssystem des PROFILERs auf zwei Arten aktualisieren: •...
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Updates, Backups und Austausch von Sounds 167 Software-Updates sind grundsätzlich für alle Benutzer kostenfrei. Sie benötigen nur einen Benutzerkonto, in dem Sie Ihren PROFILER mit dessen Seriennummer registriert haben. Sobald Sie in diesem Benutzerkonto angemeldet sind, haben Sie Zugriff auf die aktuellen Software Updates. Zunächst einmal wird jede neue Software sowohl intern als auch mit der Hilfe unserer erfahrenen Beta Tester gründlich getestet.
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Updates, Backups und Austausch von Sounds 168 jede Software-Version qualifiziert sich als Release. Das ist einer der Gründe, warum unmittelbar auf einen Release 3.3.0 möglicherweise als nächster Release eine 4.0.6 folgt. Wenn Sie lieber immer auf der ganz sicheren Seite bleiben wollen, dann überspringen Sie einfach alle Public Beta- Versionen und aktualisieren Sie den PROFILER immer nur von einem Release zum nächsten.
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• Dann sollten Sie das neuste Betriebssystem herunterladen. Unsere Updates sind kostenfrei und auf folgender Web- Seite verfügbar: www.kemper-amps.com/downloads • Die aktuelle Release Software finden Sie auf der Download-Seite unter der Kategorie „Operating System Updates“. Die neuste Public Beta Software finden Sie unter Kategorie „Operating System Beta Versions“. Wählen Sie einfach das gewünschte Update-Paket aus und laden Sie es dann auf Ihren PC oder Mac herunter.
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Datensicherung wiederherstellen Diese Funktion spielt eine Datensicherung vom USB-Stick in den PROFILER Player zurück. Falls sich auf dem USB- Stick mehrere Datensicherungen befinden, wird automatisch die letzte Datensicherung zurückgespielt. Beachten Sie, dass beim Wiederherstellen einer Datensicherung alle auf dem Player vorhandenen Daten und Einstellungen überschrieben werden.
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Manager. Mit Rig Manager können Sie diese Rigs zunächst per Doppelklick temporär laden und ausprobieren, bevor Sie sie anschließend auf den PROFILER Player und in dessen Speicher permanent ablegen. Sie können auch Rigs, die sich in Ihrem Player befinden, in die Local Library kopieren oder in die Rig Exchange hochladen.
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Output, Monitor Output, Headphones Output), Monitor Cab. Off, die Output-Filter sowie alle Einstellungen für den KEMPER Kone. Da der Player aber andere Ein- und Ausgänge und eine etwas andere Signalkette besitzt, lohnt es sich, eigene Output Presets für den Player zu erstellen.
Seite 173
Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 173 Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen Sie können dieses Kapitel überspringen, falls Sie nicht vorhaben, den Player mit einer herkömmlichen Gitarrenbox zu betreiben, eigene Profile zu erstellen, Cabinet-Dateien auszutauschen oder Impulsantworten zu importieren. Trennen von Amps und Cabinets: CabDriver Reguläre Studioprofile werden mit einer Kombination von Gitarrenverstärker und Gitarrenbox erzeugt, die über eines oder mehrere Mikrophone abgenommen und zum PROFILER übertragen wird.
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Sie dann jederzeit schnell und einfach zugreifen können. Ziehen Sie einfach den Amplifier des Quell-Rigs in den Bereich „All Presets“ in Rig Manager entweder in einen angeschlossenen PROFILER Player oder in die Local Library. Sie können nun den Namen des Presets so ändern, dass Sie es schnell wiederfinden. Solche Presets können dann einfach per Copy&Paste bzw.
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PROFILER auch sogenannte Direktprofile. Hier einige Beispiele: • Profile die mit einer geeigneten DI-Box wie beispielsweise der KEMPER DI-Box direkt am Lautsprecherausgang des Referenzverstärkers erstellt wurden. Diese Profile repräsentieren den kompletten Amp, ohne Lautsprecher und Mikrofon. Sie können über den Lautsprecherausgang von einem PROFILER mit eingebauter Endstufe oder eine externe Transistorendstufe und eine handelsübliche Gitarrenbox eingesetzt werden.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 176 • Profile eines Akustik-Gitarrenverstärkers oder eines Akustik-Amp-Simulators. Diese ermöglichen, eine akustische Gitarre mit Piezo-Pickups so klingen zu lassen, als sei sie mit einem Mikrofon aufgenommen. • Profile, die am Line-Ausgang eines Bassverstärkers erstellt wurden. •...
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 177 Der zweite Unterschied im Vergleich zu Studioprofilen ist, dass das Cabinet abgeschaltet ist, da kein virtuelles Cabinet im Profil enthalten ist. Anders ausgedrückt: Direktprofile bestehen nur aus einem Amplifier-Modul. Sie können beliebige Cabinets aus dem Rig Browse Pool oder aus der Cabinet-Preset-Liste laden, falls Ihre Direktprofile ein virtuelles Cabinet benötigen.
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Cabinet-Presets sind von vielen Anbietern in Form von sogenannten Impulsantworten (englisch: Impulse Responses, abgekürzt „IR“) erhältlich. Diese können mit der KEMPER Rig Manager™ Software, die für Mac und PC verfügbar ist, importiert werden. Sie finden solche Cabinet-Presets, indem sie zunächst das Cabinet-Modul öffnen und dann per Rechtsklick das Kontextmenü...
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Sie über eine reale Gitarrenbox wiedergeben können. Falls Sie über diesen Vorgang mehr erfahren möchten, informieren Sie sich bitte im Abschnitt „Erzeugen von Profilen“ in Das Große Handbuch für die Modelle Head, Rack und Stage, welches Sie hier finden: www.kemper-amps.com/downloads...
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KEMPER hat es nun geschafft, PROFILING und Modeling-Technologie im neuen „KEMPER Liquid Profile™“ zu vereinen. Ein KEMPER Liquid-Profil erkennt man an seinem Amp Model. Während das Amp Model eines normalen Profils auf „Kemper Generic“ eingestellt ist, trägt das Liquid-Profil ein Amp Model, das von seinem analogen Original- Referenzverstärker inspiriert ist.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 181 Unter der Haube Erstellen Sie mit einem PROFILER Head, Rack oder Stage ein Profil Ihres Lieblingsröhrenverstärkers oder wählen Sie eines der hervorragenden Profile, die seit 2011 erstellt wurden. Um dieses Profil als Liquid-Profil zu nutzen, müssen Sie nur das entsprechende Verstärkermodell für dieses Profil auswählen, indem Sie die Auswahl im AMP- Modul treffen.
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Geschwindigkeiten und Werten. Mit dem generischen Gain-Regler können Sie den Maximalwert des Gain-Reglers des Modells überschreiten, wenn Sie möchten. Wenn das Modell „Kemper Generic“ ausgewählt ist, zeigen der normale Gain-Regler und der Generic Gain-Regler denselben Wert an.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 183 Amp Model Wählt das Verstärkermodell oder den Verstärkerkanal aus, der über das aktuelle Profil gelegt wird, um es zu einem Liquid-Profil zu machen. Hier ist eine Referenzliste der zurzeit verfügbaren Amp-Modelle mit ihren Originalnamen: Fan Twins Fender Twin Reverb®* Fan D’Lux...
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 184 Voice Ace 30 Vox AC30®* Roll Land Chor Roland JC120®* Mars TM 45 Marshall JTM45®* Mars Plex Marshall Plexi®* Mars CM 800 Marshall JCM800®* Fried Man Friedman BE-100/BE-50®* Oranje A+D 30 Orange AD30®* MeBo Duel Rect Mesa Boogie Dual Rectifier®* Sold S+L+O Soldano SLO100®*...
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 185 BrightCap Intensity Der individuelle Klangcharakter des Gain-Reglers eines Röhrenverstärkers wird durch das so genannte „Bright Cap“ bestimmt. Bright Cap ist ein elektrischer Kondensator, der bei vielen Gitarrenverstärkern oder Verstärkerkanälen am Gain-Potentiometer angebracht ist. Er hebt die hohen Frequenzen der Gitarre hervor, je weiter man den Gain-Regler zurückdreht, wodurch die Gitarre heller und knackiger klingt.
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Verstärkers gegen Null abfällt. Falls Sie darüber erfahren möchten, wie Liquid-Profile erzeugt oder nachträglich veredelt werden können, informieren Sie sich bitte im Abschnitt „Erzeugen von Profilen“ in Das Große Handbuch für die Modelle Head, Rack und Stage, welches Sie hier finden: www.kemper-amps.com/downloads...
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 187 Der Klang einer Gitarrenbox „im Raum“ im Vergleich zu dem Klang derselben Box nach Abnahme mit einem Mikrofon Dieses Kapitel wendet sich speziell an Gitarristen, die sich normalerweise vor einer herkömmlichen Gitarrenbox stehend hören und nicht an den Studioklang einer mikrofonierten Gitarrenbox gewöhnt sind . Gitarrenboxen unterscheiden sich grundsätzlich von den meisten anderen Boxentypen , denn sie sind auf ein eingeschränktes Frequenzspektrum spezialisiert.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 188 befinden. Bedenke: Sie hören nicht, was du hörst! Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass Gitarristen häufig als zu laut verschrien sind – dies hat gewiss viel mit den physikalischen Eigenheiten von Gitarrenboxen zu tun. Nun ist es so, dass viele Gitarristen, die nicht häufig im Studio oder auf großen Bühnen z.
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Klangcharakter von Mikrophonen häufig extra gewünscht, damit sich die Gitarre im Bandmix gut durchsetzt. In diesem Fall probieren Sie bitte andere Einstellungen von PURE CABINET aus oder lassen Sie es komplett ausgeschaltet! ✓ Zum Thema PURE CABINET gibt es auch ein Tutorial-Video auf: www.kemper-amps.com/video...
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 190 Betrieb einer Gitarrenbox mit einer Endstufe, „Monitor Cab Off“ Für den optimalen Einsatz auf der Bühne erlaubt es der PROFILER eine Gitarrenbox über eine Endstufe zu betreiben und gleichzeitig den kompletten Studiosound (Verstärker plus Gitarrenbox und Mikrofon) vom Main Output zum Mischpult zu schicken.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 191 Player mit externer Endstufe und ein oder zwei Gitarrenboxen Sie können auch Gitarrenboxen in Stereo über eine separate Transistorendstufe betreiben. Der PROFILER Player besitzt zu diesem Zweck einen Monitor Output in Stereo. Um das besser zu verstehen, sollten Sie wissen, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen Röhrenendstufen und Transistorendstufen gibt.
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Amplifier-Profile, Cabinet-Profile, Endstufen und Gitarrenboxen 192 Frequenzgang der Endstufe selbst. Dieses Verhalten bezeichnet man als „Interaktion zwischen Verstärker und Lautsprecher“. Bei Direct Amp-Profilen und Merged-Profilen wird diese Interaktion im Profil erfasst und gespeichert. Bei regulären Studioprofilen wird diese Interaktion simuliert. Nur Transistor- oder Digitalendstufen können Profile absolut authentisch wiedergeben und das originale Impedanzverhalten an den Lautsprecher weitergeben, ohne dabei weitere unvorhersehbare Interaktionen und Verfärbungen wie ein Röhrenverstärker zu erzeugen.
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MIDI 193 MIDI Der PROFILER Player unterstützt USB-MIDI sowohl als Client (USB B-Buchse) als auch als Host (USB A -Buchse). So können Sie MIDI-Befehle direkt aus einer DAW über dasselbe Kabel schicken, welches Sie auch für USB-Audio und Rig Manager für Windows® und für macOS® verwenden. Der Player lässt sich mittels eines handelsüblichen USB-MIDI-Interfaces an Geräte (z.
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MIDI 194 Kontinuierliche Controller Die folgenden MIDI Control Change-Befehle können mittels eines MIDI-Pedals oder Sequenzers kontinuierlich gesteuert werden. Dazu gehören die zwei Pedal-Knotenpunkte Wah-Pedal und Volumenpedal. Der Wertebereich ist immer 0-127. Einige Fußcontroller erlauben eine Einschränkung des Wertebereichs, indem Sie dort Minimal- und Maximalwerte konfigurieren können.
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Mit dem Player-Upgrade auf Level II kommt das Pitch-Pedal (CC# 4) hinzu. Detaillierte Beschreibungen dieser Pedal-Funktion finden Sie in Das Große Handbuch für die großen PROFILER-Modelle, welches hier verfügbar ist: www.kemper-amps.com/downloads/ Effekttaster MIDI Control Change-Nummern können auch genutzt werden, um Effekte ein- und auszuschalten. Der Taster für Tuner-Modus funktioniert ganz ähnlich.
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MIDI 196 REV-Modul an/aus mit Spillover (Reverb klingt aus) Tap (alle Werte steuern das Tempo) (das Signal wird stumm geschaltet, sofern „Mute Signal“ im Tuner-Modus gesetzt Tuner-Aktivierung ist) Geschwindigkeit des Rotary Speaker (alle Werte schalten abwechselnd langsam und schnell) Delay Infinity (alle Werte schalten bei allen Delay-Effekten eines Rigs abwechselnd an und aus) Freeze in allen Delay- und Reverb-Effekten (alle Werte schalten abwechselnd an und aus)
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Looper hinzu, dessen prominenteste Funktionen „Looper Start“ und „Looper Stop“ per CC# 81 und 82 gesteuert werden können. Speziellere Looper-Funktionen wie „Reverse“ und „Half Speed“ erfordern hingegen NPRN-Kommandos. Detaillierte Beschreibungen des Loopers sowie dessen Steuerelemente entnehmen Sie bitte dem Großen Handbuch für die größeren PROFILER-Modelle, welches Sie hier herunterladen können: www.kemper-amps.com/downloads/...
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MIDI 198 Rig-Wechsel Der PROFILER Player verfügt über zehn Bänke mit jeweils fünf Rigs – insgesamt fünfzig Rigs. Diese können einfach mit den MIDI Program Changes 1-50 geladen werden. Beim Upgrade-Level III bietet der Player 625 Slots. All diese Slots können mittels einer Kombination aus MIDI Bank Select LSB plus Program Change geladen werden.
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MIDI 199 ✓ Wenn Rig Button Morph in den System-Settings eingeschaltet ist, triggern nachfolgende Control-Changes #50-54 Morphing. So kann also derselbe Taster genutzt werden, zunächst ein Rig zu laden und anschließend die Rampen des Morphings auszulösen. Damit alle Funktionen richtig unterstützt werden, sollte beim Drücken eines Tasters ein Wert zwischen 1 und 127 geschickt werden.
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Changes gar nicht alle angesprochen werden. Aber der PROFILER unterstützt das NRPN-Protokoll („Non Registered Parameter Numbers“), mit dem bis zu 16384 Parameter mit einer Auflösung von ebenso 16384 Werten (14 bit) gesteuert werden können. Mehr über NRPN erfahren Sie dem separaten Handbuch MIDI Parameter Documentation, welches Sie hier herunterladen können: www.kemper-amps.com/downloads...
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Dieses Kapitel soll helfen, bestimmte Fehlerzustände zu erkennen und zu korrigieren. Alle Situationen, die hier nicht behandelt werden, sollten an den KEMPER Support gemeldet werden. Als Faustregel sollten Sie immer darauf achten, dass das aktuelle Betriebssystem auf dem PROFILER installiert ist und dass Sie eine aktuelle Datensicherung besitzen.
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Fehlerbehandlung 202 Kunden-Support Alle Fehlermeldungen sollten beim Kunde-Support gemeldet werden. Sie können uns anrufen oder ein E-Mail schicken. Mehr Informationen über unsere KEMPER Hotline sowie ein Formular für schriftliche Anfragen finden Sie auf unserer Web-Seite www.kemper-amps.com/contact. Bitte notieren Sie alle relevanten Informationen, wie z. B. die Version des Betriebssystems und möglichst genau, wie...
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Appendix A (Bank-Farbcodes) 203 Appendix A (Bank-Farbcodes) Farben der linken LEDs bei den Bänken 1-125 von Upgrade Level III (rotes Kästchen Level I und II):...
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Appendix A (Bank-Farbcodes) 204 Technische Daten...
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Technische Daten 205 Technische Daten Abmessungen Höhe: 6,8 cm Breite: 14,5 cm Tiefe: 16,6 cm Gewicht 1,11 kg Analoger Eingang 1/4 Inch-Klinke (TS) unsymmetrisch, Dynamikumfang 127 dB, Impedanz 1 Megaohm Analoge Ausgänge Main Output XLR symmetrisch mono oder unsymmetrisch stereo, Ausgangspegel: +4 dBu Monitor Output: 1/4 Inch-Klinken (TRS) symmetrisch, Ausgangspegel: +4 dBu Headphone Output: 1/4 Inch-Klinke (TRS) stereo, 32-600 Ohm, 330 mW bei 32 Ohm, 220 mW bei 600 Ohm...
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Technische Daten 206 Datenanschlüsse Pedal Input: 1/4 Inch-Klinke (TRS), jeweils für Einzel-, Doppel-Taster oder ein Expression-Pedal (10 kOhm min., 100 kOhm max. Impedanz) USB: USB 2.0 (FS) kompatibel, USB-Typ-A- und USB-Typ-B-Anschlüsse USB-MIDI USB-Audio acht USB-Audio-Kanäle mit Windows® und macOS® bei 44,1 kHz (Mindestanforderung: Windows®...
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Technische Daten 207 Elektrische Anforderungen Netzspannung: 9-12 V DC, 24 W, + außen / - innen Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur: 5° bis 45° C Temperatur im abgeschalteten Zustand: −20° bis 47° C Relative Luftfeuchte: 5% bis 95% nicht kondensierend Maximale Höhe: 2000 m ...