fen besser geworden Sind. Sollte aber doch ein Radwechsel nötig sein, ist dieser
keine Schwerarbeit. Bei Beachtung der nachfolgenden Anleitungen kann ein Rad-
wechsel sogar in wenigen Minuten vergessen sein.
Zuerst Wird das Reserverad aus dem Wagenheck genommen und griffbereit
das zu wechselnde Rad gestellt. Die Radkappe Wird mittels des Schraubenziehers
aus dem Bordwerkzeug Oder dem angeschärften Ende des Radschraubenschtüsse!s
entfernt und abgelegt. Das Lösender Radschraubenerfordert schon eine gewisseKraft-
anstrengung, denn zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen diese immer fest angezogen
sein. Fußkraft ist größer als Handkraft. Wenn man daher den Schraubenschlüssel mit
den Händen in der richtigen Stellung festhält und mit dem Fuß auf das freie Ende des
Schlüssels drückt, Wird keine noch so festsitzende
(Bild 14). Die Schrauben werden nur gelöst, so daß sie spöter nach Untersetzen des
Wagenhebers und Hochbocken des Wagens ganz herausgeschraubt werden können.
Sichern Sie den Wagen gegen Wegrollen
Wechseln
eines
Hinterrades
Oder durch
Sichern der Hinterräder durch Vorlegen von Steinen Oder dergleichen beim Wechseln
eines Vorderrades. Der Wagenheber Wird zunächst außerhalb seines Standplatzes
auf ungefähre Höhe gedreht und mit Radschraubenschlüssel und Verlängerung unter-
geschoben und hochgedreht. Bei einem Radwechsel hinten sitzt der Heber unter der
r Reifenpg
ne
Reifenp
51nd:S .
n
wor-
den.
Maße, in dem die
agel au
der Straße weniger und die Rei-
neben
Schraube widerstehen
können
durch Anziehen der Handbremse beim
Anziehen
der
Handbremse
und zusätzliches
Hinterachse
dicht
bei
der
Feder
und
nahe
am Rad, bei
einem
Radwechsel
vorne
Wird
er unter
die
untere
Feder
ebenfalls
wie-
der nahe am Rad untergesetzt
(Bild 15). Dann Wird er mit eini-
gen
wenigen
Umdrehungen
hochgedreht,
bis das Rad voll-
kommen vom Boden freigekom-
men
ist.
Jetzt
erst
werden
Radschrauben vollständig
losge-
dreht, und das beschädigte Rad
Wird abgenommen. Man legt es
beiseite und greiff zum Reserve-
12
rad,
urn es anzusetzen.
nen das Reserverad anbringen,
Ohne
es anheben
wenn
Sie
mit
heber
die
Höhe
trommel
so regulieren, daß Sie
durch einfaches Ankippen des
Rades von unten
der
Radschrauben
können (Bild 16). In dieser einen
Schraube hängend, kcnn das Rad
dann so gedreht werden, daß
sich auch die anderen Schrauben
eindrehen
lassen. Diese werden
überkreuz, d. h. gegenüberliegend, zunächst so weit angezogen,
schrauben mit ihrem konischen Bund in die Löcher des Reserverades richtig ein-
setzen. Die Radschraubenwerden ietzt nur mäßig festgedreht, und dcnn Wird der
Wagen durch AblassendesWagenheberswieder auf alle Rädergestellf.Jetzt erst
werden die Radschraubenüberkreuz gut festgezogen. Die Radkappe Wird angesetzt
und durch einen Schlag mit der fiachen Hand befestigt. Bitte, lassen Sie die be-
schödigte Bereifung bei der nächsten Gelegenhei,vinstandsetzen, denn das Gesetz
der Serie erweist sich oft als tückisch,wenn es sich um Reifenpannen handelt — und
der ersten Panne könnte sehr rasch die zweite folgen.
Um eine gleichmäßige
soll man die Röder in Abständen von einigen tausend Kilometern kreuzweise aus-
tauschen. Wir haben zu diesem Zweck die Art, Wie man mit den Reifen um den
Wagen herumwandert, in Bild 17 dargesteilt. Es kann dadurch auch nicht vorkom-
men, daß der Reservereifen, lange Zeit nicht benufzt, bei einer plöfzlichen Reifen-
panne ohne Nufzen ist, da er nicht genügend Luft enthält. LassenSie das Reserve-
rad auch immer mit leichtem Uberdruckaufpumpen. Es ist später einfacher,über-
schüssigeLuft abzulassen, als solche in den Reifen hineinzubringen.
die
O
Sie kön-
zu mijssen,
dem Wagen-
der
Brems-
nach oben
eine
eindrehen
Laufzeit aller Reifen, auch des Reserverades, zu erzielen,
13
16
daß
sich die Rad-