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Montageanleitung Schmierstoffpumpe P623M gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für Mehrleitungsschmiersysteme 951-171-013-DE Version 03 14.10.2025...
Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und aller weiteren anzuwendenden Richtlinien entspricht. Walldorf, 14.10.2025 Richard Lindemann Martin Zverina Team Leader Sustain Engineering Factory Manager Chodov Germany Hersteller: SKF Lubrication Systems Germany GmbH, Heinrich-Hertz-Str. 2-8, DE - 69190 Walldorf - 2 - 951-171-013 - Version 03...
Bestimmungen der britischen Gesetzgebung gemäß Verordnung Supply of Machinery (Safety) Regulations 2008 No. 1597 Annex I und aller weiteren anzuwendenden Richtlinien entspricht. Walldorf, 14.10.2025 Richard Lindemann Martin Zverina Team Leader Sustain Engineering Factory Manager Chodov Germany Hersteller: SKF Lubrication Systems Germany GmbH, Heinrich-Hertz-Str. 2-8, DE - 69190 Walldorf - 3 - 951-171-013 - Version 03...
Anlage zur Einbauerklärung gemäß 2006/42/EG, Anhang II, Nr. 1 B Beschreibung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß 2006/42/EG, Anhang I, die zur Anwendung kommen und eingehalten wurden. Alle nicht aufgeführten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen sind für dieses Produkt nicht relevant. Nummer Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderung Zutreffend...
Anlage zur Einbauerklärung gemäß 2006/42/EG, Anhang II, Nr. 1 B Beschreibung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß 2006/42/EG, Anhang I, die zur Anwendung kommen und eingehalten wurden. Alle nicht aufgeführten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen sind für dieses Produkt nicht relevant. Nummer Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderung Zutreffend...
Der Hersteller haftet nicht für Schäden ver- Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen, führt ursacht durch: www.skf.com/lubrication ○ nicht bestimmungsgemäße Verwendung, SKF detaillierte Schulungen durch. Es wird Werksadressen des Herstellers empfohlen, diese Schulungen wahrzuneh- fehlerhafte Montage, Betrieb, Einstellung men. Für Informationen kontaktieren Sie Wartung, Reparatur, Fahrlässigkeit, Vor-...
Iinhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Original-EG-Einbauerklärung gemäß Richtlinie 2006/42/EG, Anhang II Teil 1 ........................2 Original-UK-Einbauerklärung gemäß der Verordnung Supply of Machinery (Safety) 3 1.18 Betrieb ....................16 Anlage zur Einbauerklärung gemäß 2006/42/EG, Anhang II, Nr. 1 B ..... 4 1.19 Stillsetzen im Notfall................16 Anlage zur Einbauerklärung gemäß...
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Inhaltsverzeichnis Anziehmomente ..................31 6.3.2 Montagebohrungen ................39 Elektrik ....................32 Elektrischer Anschluss................40 4.7.1 Motor ......................32 Schmierleitungsanschluss ..............41 Verarbeitung der Leermeldesignale bei externer Steuerung 6.5.1 Befüllen über Befüllnippel ..............42 und Überwachung der Pumpe ............33 6.5.2 Befüllen über Behälterdeckel bei Pumpen ohne Folgeplatte...43 4.8.1 Anzeige der Leermeldung ..............33 Erstmalige Inbetriebnahme ............
Symbol-, Hinweiserklärungen und Abkürzungen Symbol-, Hinweiserklärungen und Abkürzungen Diese Symbole können in der Anleitung verwendet werden. Symbole innerhalb von Sicherheitshinweisen, kennzeichen die Art und Quelle der Gefährdung. Gefährliche elektrische Allgemeiner Warnhinweis Sturzgefahr Heiße Oberflächen Spannung Ungewollter Einzug Quetschgefahr Druckinjektion Schwebende Last Elektrostatisch gefährdete Bauteile Persön.
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Symbol-, Hinweiserklärungen und Abkürzungen Abkürzungen und Umrechnungsfaktoren bzgl. bezüglich °C Grad Celsius °F Grad Fahrenheit zirka Kelvin Ounce d.h. das heißt Newton fl. oz. Flüssigunze etc. et cetera Stunde Inch evtl. eventuell Sekunde pounds per square inch ggf. gegebenenfalls sq.in. square inch i.d.R.
Sicherheitshinweise 1. Sicherheitshinweise 1.2 Grundsätzliches Verhalten beim 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Umgang mit dem Produkt ○ Der Betreiber muss gewährleisten, dass ○ Das Produkt darf nur gefahrenbewusst, ○ Schutz- und Sicherheitseinrichtungen die Anleitung von allen Personen, die mit in technisch einwandfreiem Zustand und dürfen im Betrieb weder entfernt, ver- Arbeiten am Produkt beauftragt wer- entsprechend den Angaben in dieser An-...
Sicherheitshinweise 1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung 1.5 Lackieren von Kunststoffteilen ○ zur Förderung, Weiterleitung oder Be- Förderung von Schmierstoffen innerhalb Das Lackieren sämtlicher Kunststoffteile vorratung gefährlicher Stoffe und Stoff- der in dieser Anleitung genannten Spezifi- und Dichtungen der beschriebenen Pro- gemische gemäß Anhang I Teil 2-5 der kationen, technischen Daten und Grenzen.
Sicherheitshinweise 1.6 Hinweis zur CE-Kennzeichnung 1.9 Veränderungen am Produkt 1.7 Hinweis zur UKCA-Kennzeichnung Die CE-Kennzeichnung erfolgt gemäß den Eigenmächtige Veränderungen und Um- Die UKCA-Kennzeichnung bestä- Forderungen der angewandten Richtlinien: bauten können unvorhersehbaren Einfluss tigt die Konformität des Produktes ○ 2014/30/EU auf die Sicherheit haben.
○ Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Schutzleiteranschluss (KW/JJ) _______________________________ Schmierstoffs Kalenderwoche/Baujahr Gegebenenfalls: ○ Projektierungsunterlagen ○ ergänzende Informationen zu Son- derausführungen der Pumpe. SKF Lubrication Systems Germany GmbH Model: P623M Diese finden Sie in der speziellen P. No.: 645-xxxxx-x Anlagendokumentation. S. No.: xxxxxxxxxxxx ○...
Sicherheitshinweise 1.16 Einweisung von Fremdmonteuren 1.15 Zur Benutzung berechtigte Personen 1.18 Betrieb Vor Aufnahme der Tätigkeiten müs- Nachfolgende Punkte müssen bei der Inbe- sen Fremdmonteure vom Betreiber 1.15.1 Bediener triebnahme und beim Betrieb eingehalten über die einzuhaltenden, betrieblichen werden. Person, die aufgrund von Schulungen, Sicherheitsbestimmungen, geltenden ○...
Sicherheitshinweise ○ Durch geeignete Maßnahmen sicherstel- ○ Elektrischen Anschluss nur entsprechend 1.20 Transport, Montage, Wartung, Störung, Reparatur, Stilllegung, len, dass bewegliche, gelöste Teile wäh- den Angaben des gültigen Schaltplans Entsorgung rend der Arbeit blockiert sind und keine und unter Beachtung der einschlägigen Gliedmaßen durch unbeabsichtigte Be- Vorschriften sowie der örtlichen An- ○...
Sicherheitshinweise 1.21 Erstmalige Inbetriebnahme, Tägliche 1.22 Reinigung ○ Sämtliche verwendeten Komponenten Inbetriebnahme müssen für den max. Betriebsdruck ○ Es besteht Brandgefahr durch den Ein- und die maximale bzw. minimale Sicherstellen dass: satz von brennbaren Reinigungsmitteln. Betriebstemperatur ausgelegt sein. ○ alle Sicherheitseinrichtungen vollständig Nur für den Anwendungszweck geeig- vorhanden und funktionsfähig sind nete, nicht brennbare Reinigungsmittel...
Sicherheitshinweise 1.23 Restrisiken Restrisiko Möglich in Lebensphase Vermeidung / Abhilfe Körperverletzung, Sachschaden durch Unbefugte Personen fernhalten. Es dürfen sich keine Personen unter angehobenen A B C G H K Fallen von angehobenen Teilen Teilen aufhalten. Teile mit geeigneten Hebezeugen anheben. Körperverletzung, Sachschaden durch Angegebene Anziehmomente einhalten.
2.3 Materialverträglichkeit 2.2 Auswahl der Schmierstoffe Schmierstoffe werden gezielt für spezifische Die Schmierstoffe müssen generell zu fol- Schmierstoffe sind aus Sicht der SKF ein Anwendungszwecke eingesetzt. Zur Erfül- genden Materialien kompatibel sein: Konstruktionselement. Die Auswahl eines ○ Stahl, Grauguss, Messing, Kupfer, lung der Aufgabe müssen Schmierstoffe...
Sicherheitsdatenblätter schmieranlagen zu testen. und ggf. die Gefahrenkennzeich- Bei weiteren Fragen zu Schmierstoffen nungen auf der Verpackung zu nehmen Sie mit der SKF Kontakt auf. beachten. Eine Übersicht der von uns getesteten Schmierstoffe kann angefordert werden. - 21 -...
Übersicht, Funktionsbeschreibung 3. Übersicht, Funktionsbeschreibung Übersicht Abb. 1 1 Behälter Der Behälter bevorratet den Schmierstoff. Entsprechend der Pumpenvariante gibt es unterschiedliche Behälterausführungen und Behältergrößen. 1.1 Behälterlüftung Belüftet den Behälter während die Pumpe arbeitet und Schmierstoff fördert. Entlüftet den Behälter, während die Pumpe über den Befüllnippel befüllt wird.
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Übersicht, Funktionsbeschreibung Übersicht Abb. 2 4. Pumpenelemente Die Pumpe kann mit bis zu 3 Pumpenelemen- ten betrieben werden. 5. Befüllnippel Dient zum Füllen des Behälters über eine geeignete Befüllpumpe mit entsprechendem Anschluss. 6. Elektrische Anschlüsse Dienen als (6.1) Signalanschluss (X4) und zur (6.2) Spannungsversorgung (X2) und zum Anschluss der Leermeldung (6.3) bei Pumpen mit Folgeplatte.
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Übersicht, Funktionsbeschreibung Übersicht Abb. 3 7. ProProtect Anzeige Leuchtet die LED (7) grün, ist der ProProtect- schutz bis 8kV verfügbar. Ist die LED (7) bei vorhandener Betriebsspan- nung aus, ist nur der Standardschutzlevel (EN 61000-6-4) verfügbar. Bei Pumpe ist jedoch weiterhin einsatzfähig.
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Übersicht, Funktionsbeschreibung Übersicht Abb. 4 8. Folgeplatte (bei Pumpen mit Folgeplatte) Die Folgeplatte (8) liegt auf dem Schmierstoff auf und drückt diesen mit Federkraft in Rich- tung der Pumpenelemente. Dadurch verbes- sert sich das Ansaugverhalten der Pumpe. 9. Kontaktstange In der Kontaktstange (9) der Folgeplatte be- finden sich die Reedkontakte für die Leermel- defunktion.
Übersicht, Funktionsbeschreibung 3.1 Funktionsprinzip der intermittierenden Leermeldung Die intermittierende Leermeldung arbeitet berührungslos und besteht im Wesentlichen aus folgenden Teilen: ○ feststehender Magnetschalter (I) im Behälterboden ○ mit dem Rührflügel verbundenes, bewegliches Leitblech (II) mit einem Magneten (III) und einer Steuernocke (IV) Ist der Behälter mit einem für die intermittierende Leermeldung geeigneten Schmierfett gefüllt und läuft die Pumpe, wird das Leitbech (II) durch den Widerstand des Schmierfettes ausgelenkt.
Technische Daten 4. Technische Daten 4.1 Mechanik P623M Zulässiger Betriebstemperaturbereich der Pumpe -25 °C bis +55 °C Der angegebene Betriebstemperaturbereich der Pumpe setzt die Eignung des verwendeten Schmierstoffs für die jeweilige konkret vorhandene Betriebstemperatur voraus. Die Verwendung eines ungeeigneten Schmierstoffs kann gegebenenfalls zu Fehlfunktionen bis hin zum Ausfall der Schmieranlage führen.
Technische Daten 4.2 Nominelle Fördermengen Pumpenelement Nominielle Fördermenge pro Pumpenelement und Hub 0,22 ccm Die angegebenen nominellen Fördermengen pro Hub beziehen sich auf Schmierfette der Klasse NLGI 2 bei einer Betriebstemperatur von + 20 °C und einem Gegendruck von 100 bar am Pumpenelement. Abweichende Betriebsbedingungen oder eine abweichende Konfiguration der Pumpe führen zur Änderung der Motordrehzahl und damit zur Änderung der tatsächlichen Fördermenge pro Zeiteinheit.
Technische Daten 4.3 Nutzbares Behältervolumen Das nutzbare Behältervolumen ist bei der Behältervariante ohne Folgeplatte wesentlich von der Konsistenz (NLGI-Klasse) des verwendeten 1,2, 3) Schmierstoffs und der Betriebstemperatur abhängig. Bei hoher Konsistenz und niedriger Einsatztemperatur haftet in der Regel mehr Schmierstoff an den inneren Oberflächen des Behälters und der Pumpe an und steht somit nicht als förderbarer Schmierstoff zur Verfügung.
Technische Daten 4.5 Einsatzgrenzen der intermittierende Leermeldung Zur korrekten Funktion der intermittierenden Leermeldung sind die nachfolgenden Schmierstoffkonsistenzen einzuhalten. Oberhalb des angegebenen Temperaturbereiches ist die korrekte Funktion der intermittierenden Leermeldung nicht gewährleistet. Die unteren Temperaturbereiche setzen die Eignung des jeweiligen Schmierstoffs für diese Temperaturen voraus. Ansonsten kann es aufgrund der zu hohen Konsistenz des Schmierstoffs zu Funktionsstörungen wie Unterbrechung der Schmierstoffförderung oder ggf.
Technische Daten 4.7 Elektrik Eingang Anschlussspannung und Frequenzbereich 110-240 V AC ± 10%, 50-60 Hz ± 5% | Phase 1 Stromaufnahme typ. 0,82 A bei 230 V AC Einschaltstrombegrenzung < 40 A (Kaltstart @25 °C) < 250 mA Berührungsstrom Ableitstrom <...
Technische Daten 4.8 Verarbeitung der Leermeldesignale bei externer Steuerung und Überwachung der Pumpe Um eine vorzeitige Leermeldung (z.B. durch Lufteinschlüsse oder Wellenbildung im Schmierstoff) zu vermeiden, sind bei externer Steuerung und Überwachung die nachfolgenden Bedingungen durch entsprechende Programmierung der externen Steuerung einzuhalten. ○...
Technische Daten 4.9 Typenschlüssel Aufbau des Typenschlüssels Anhand des Typenschlüssels können wichtige Ausstat- P 6 2 3 M X L B O - 1 K 7 - A C - H 1 Beispiel A tungsmerkmale des Produktes identifiziert werden. Den konkreten Typenschlüssel ihrer Pumpe finden Sie P 6 2 3 M X - 1 5 X L F - 2 K 7 - A C H 1 .H 2...
Lieferung, Rücksendung, Lagerung 5. Lieferung, Rücksendung, Lagerung 5.1 Lieferung 5.3 Lagerung 5.4 Lagertemperaturbereich Nach Empfang der Lieferung ist diese auf ○ Bei nicht mit Schmierstoff vorgefüllten Es gelten folgende Bedingungen für die eventuelle Transportschäden und anhand Lagerung: Teilen, entspricht der zulässige Lager- ○...
Lieferung, Rücksendung, Lagerung 5.5.3 Lagerdauer über 18 Monaten 5.5 Besondere Lagerbedingungen für an der Verteilerleiste anschließen, dass mit Schmierstoff vorgefüllte Teile der gegenüberliegende Anschluss der Um Störungen zu vermeiden, sollte vor Verteilerleiste offen ist. der Inbetriebnahme Rücksprache mit dem Nachfolgend genannte Bedingungen sind Hersteller gehalten werden.
Montage 6. Montage 6.2 Montageort 6.1 Allgemeines ○ Evtl. vorhandene optische Überwa- Das Produkt sollte möglichst geschützt Die in der Anleitung genannten Produkte chungseinrichtungen wie z.B. Manome- vor Feuchtigkeit, Staub und Vibration so- dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal ter, MIN-, MAX- Markierungen oder Kol- wie leicht zugänglich montiert werden.
Montage 6.3 Mechanischer Anschluss Mindesteinbaumaße Abb. 5 6.3.1 Mindesteinbaumaße Um genügend Platz für Wartungs-, Reparaturarbeiten oder zur weite- ren Montage von Komponenten der Zentralschmieranlage zu haben, sollte in jede Richtung zusätzlich zu den angegebe- nen Abmessungen ein Freiraum von min- destens 100 mm vorgesehen werden.
Montage 6.3.2 Montagebohrungen Montagebohrungen in mm Montagebohrungen Abb. 6 Pumpen mit 4 l und 8 l Behältern: 10 l 15 l 20 l Werden an den beiden unteren Montage- punkten (14) befestigt. Pumpen mit 10 l, 15 l und 20 l Behältern: 177,5 177,5 177,5...
Montage 6.4 Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss Abb. 7 WARNUNG Stromschlag Vor allen Arbeiten an elektri- schen Bauteilen ist das Produkt elektrisch vom Netz zu trennen. Die Kabel so anschließen, dass keine mechanischen Kräfte auf das Produkt über- tragen werden. Gehen Sie zum Anschluss folgender- maßen vor: •...
Montage 6.5 Schmierleitungsanschluss ○ Die Strömung des Schmierstoffs sollte Für einen sicheren und störungsarmen Be- VORSICHT trieb sind die folgenden Montagehinweise nicht durch den Einbau von scharfen zu beachten. Krümmern, Eckventilen, nach innen vor- Sturzgefahr ○ Nur saubere Komponenten und vorge- stehende Dichtungen oder Querschnitts- Sorgfalt beim Umgang mit füllte Schmierleitungen verwenden.
Montage 6.5.1 Befüllen über Befüllnippel Befüllen über Befüllnippel Abb. 8 • Befüllanschluss der Befüllpumpe mit dem Befüllnippel (5) verbinden. • Befüllpumpe einschalten und Behälter bis kurz unter die - MAX -Markierung füllen. • Befüllpumpe ausschalten und vom Be- füllnippel (5) der Pumpe entfernen. - 42 - 951-171-013 - Version 03...
Montage 6.5.2 Befüllen über Behälterdeckel bei Befüllen über Behälterdeckel Abb. 9 Pumpen ohne Folgeplatte WARNUNG Quetschgefahr am sich drehenden Rührflügel. Befüllen über die Öffnung des Be- hälterdeckels ist nur erlaubt, wenn die Pumpe zuvor elektrisch durch Lösen des Anschlusses (6.2) vom Netz getrennt wurde.
Erstmalige Inbetriebnahme 7. Erstmalige Inbetriebnahme Zur Gewährleistung der Sicherheit und Funktion sind die nachfolgenden Kontrollen durch die vom Betreiber bestimmte Person durchzufüh- ren. Erkannte Mängel sind vor der erstmaligen Inbetriebnahme zu beseitigen. Die Beseitigung von Mängeln hat ausschließlich durch eine hierzu befähigte und beauftragte Fachkraft zu erfolgen.
Betrieb 8. Betrieb SKF Produkte arbeiten weitestgehend automatisch. Die Tätigkeiten während des Normalbe- triebes beschränken sich im wesentlichen auf die Kontrolle des Füllstandes und dem rechtzeitigen Nachfüllen von Schmierstoff sowie die Außenreinigung des Produkts bei Verschmutzung. Weiterhin besteht die Möglichkeit die ein- gestellten Parameter der Pumpe im Ab- fragemodus abzufragen.
Innenreinigung vorgenom- am Produkt vollständig ent- men werden. • Unbefugte Personen fernhalten. fernen und mit klarem Wasser Nehmen Sie hierzu Kontakt mit dem SKF- nachspülen. • Gründliche Reinigung aller äußeren Kundendienst auf. Oberflächen mit feuchtem Tuch. - 46 -...
Reparaturen Reparaturen 10.1 Pumpenelement und Pumpenelement tauschen Abb. 10 WARNUNG Druckbegrenzungsventil tauschen Verletzungsgefahr Die Kenndaten des neuen Pum- Vor allen Reparaturen sind min- penelementes müssen mit den destens die folgenden Sicherheits- Kenndaten des zu tauschenden maßnahmen zu treffen: Pumpenelementes übereinstim- ○...
Reparaturen 10.2 Netzteilplatine tauschen Gehen Sie zum Austausch der Netzteilplati- Gehäuseaufsatz demontieren Abb. 11 Netzteilplatine Abb. 12 ne folgendermaßen vor: • Neue Netzteilplatine auf Übereinstim- mung mit der Dokumentation und dem Verwendungszweck prüfen. • Sicherheitsmaßnahmen wie im Warnhin- 14.1 14.1 weis am Anfang dieses Kapitels angege- ben durchführen.
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Reparaturen • Neue Netzteilplatine in die seitlichen Netzteilplatine richtig montiert Abb. 15 Netzteilplatine entnommen Abb. 13 Führungsschienen (14.1) setzen und in das Gehäuse schieben, bis ein Wider- 14.1 14.1 stand spürbar wird. • Dann Netzteilplatine weiter schieben, bis die Vorderkante der Netzteilplatine bün- dig mit den Führungsschienen abschließt.
Reparaturen 10.3.3 Elektrische Funktionsprüfung 10.3 Prüfungen nach dem Austausch der 10.3.2 Elektrische Sicherheitsprüfung Netzteilplatine Die elektrische Funktionsprüfung ist unmit- Für die genannten elektrischen Prüfungen telbar nach Abschluss der Reparatur gemäß sind Messausrüstungen gemäß EN 61557 Nach dem Austausch der Netzteilplatine ist der Schutzklasse des zu prüfenden elektri- zu verwenden.
Stillegung, Entsorgung Stilllegung, Entsorgung 11.1 Vorübergehende Stilllegung 11.3 Entsorgung Eine vorübergehende Stilllegung erfolgt Länder Innerhalb der Europäischen Union durch: ○ Ausschalten der übergeordneten Abfälle sollten nach Möglichkeit vermieden Elektrische Komponenten Maschine oder minimiert werden. Die Entsorgung von sind gemäß WEEE-Richtlinie mit Schmierstoff kontaminerten Produkten ○...
Ersatzteile Ersatzteile Die Ersatzteilbaugruppen dienen ausschließlich als Ersatz für baugleiche defekte Teile. Modifizierungen an bestehenden Produkten sind damit nicht erlaubt. Abb. 16 12.1 Gehäuseaufsatz, kpl. Bezeichnung Stk. Sachnummer Bestehend aus: 545-60167-1 1 x Gehäuseaufsatz 1 x Profildichtung 4 x Schraube mit Scheibe 1 x Folie schwarz Abb.17 12.2 Pumpenelement K7...
Elektrische Anschlüsse / Anschlusspläne Elektrische Anschlüsse 13.1 Kabelfarben gemäß IEC 60757 Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Schwarz Grün Weiß Pink Braun Gelb Orange Türkis Blau Violet 13.3 Zuordnung der Schaltpläne zum Typenschlüssel der 13.2 Aderbelegung der Anschlüsse Pumpe Die Zuordnung der Schaltpläne zu einer konkreten Pumpe erfolgt Die Adernbelegung der Anschlüsse entnehmen Sie den ent-...
Elektrische Anschlüsse / Anschlusspläne 13.4 Anschlussplan P623M-AC-H1 Anschlussplan P623M-AC-H1 Abb. 20 Gültig für Typenschlüssel mit folgenden Merkmalen P 6 2 3 M - A C - H 1 P 6 2 3 M X L B O - A C - H 1 LL-Extern M12x1 H4.1-BN-AWG18...
Elektrische Anschlüsse / Anschlusspläne 13.5 Anschlussplan P623M-AC-H1.H2 Anschlussplan für P623M-AC-H1.H2 Abb. 21 Gültig für Typenschlüssel mit folgenden Merkmalen P 6 2 3 M - A C - H 1 .H 2 P 6 2 3 M X L B 0 - A C - H 1 .H 2 H18-GNYE-370mm-AWG18 H4.1-BN-AWG18 H4.2-RD-AWG18...
Elektrische Anschlüsse / Anschlusspläne 13.6 Anschlussplan P623M-AC-H1.H3 Anschlussplan P623M-AC-H1.H3 Abb. 22 Gültig für Typenschlüssel mit folgenden Merkmalen P 6 2 3 M - A C - H 1 .H 3 P 6 2 3 M X L B O - A C - H 1 .H 3 - 57 - 951-171-013 - Version 03...