Sicherheitshinweise Das Gerät muss vor jedem Eingriff ausgeschaltet werden! Informationen zur Bedienungsanleitung Die Bedienungsanleitung gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit dem Gerät. Alle tech- nischen Angaben in der Anleitung wurden mit größter Sorgfalt erarbeitet bzw. zusammen- gestellt. Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen. Wir weisen darauf hin, dass weder eine Garantie noch eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurückgehen, übernommen werden kann.
Die einzelnen Garantiebestimmungen befi nden sich in den Verkaufsunterlagen. Generell gilt: Bei Umbauten oder technischen Veränderungen, die nicht von der horizont group gmbh zertifi ziert wurden, erlischt jeglicher Garantieanspruch! Reparaturen an der Zugeinrichtung des Fahrzeuges dürfen nur von zertifi zierten Werkstätten bzw.
Kundendiens Für technische Auskünfte steht unser Kundendienst zur Verfügung. Darüber hinaus sind unsere Mitarbeiter ständig an neuen Informationen und Erfahrungen interessiert, die sich aus der Anwendung ergeben und für die Verbesserung unserer Pro- dukte wertvoll sein können. Urheberschutz Diese Anleitung ist ausschließlich für die mit dem Gerät beschäftigten Personen bestimmt. Die Überlassung der Anleitung an Dritte ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers ist nicht zulässig.
Weiterhin ist der Betreiber verantwortlich, dass das Gerät • stets in technisch einwandfreiem Zustand ist. • gemäß angegebener Wartungsintervalle instand gehalten wird. • alle Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft werden • die vorgeschriebenen Prüfungen in einem selbst defi nierten oder vorgegebenen Zeitin- tervall durchführt bzw.
Eigner sich nach Sammelstellen und Entsorgungsverfahren zu erkundigen. Bestimmungsgemäße Verwendung WARNUNG! Jede über die bestimmungsgemäße Verwendung hinausgehende und/oder an- dersartige Benutzung des Gerätes kann zu gefährlichen Situationen führen, für welche seitens der horizont group gmbh keine Verantwortung übernommen wird. Deshalb: • Das Gerat nur bestimmungsgemäß verwenden.
Multi-Signal Die Signalanlage Multi-Signal 2.0 ist eine moderne mobile Ampelanlage für die Signa- lisierung von Baustellen und kleinen Kreuzungen. Sie ist sowohl als Funk-, Kabel- oder Quarzanlage betreibbar. Im Funkbetrieb stehen 6 in Deutschland zulässige Frequenzen zur Verfügung (Frequenzen für andere Länder auf Anfrage). Bei eventuell aufkommenden Funkstörungen können die Frequenzen manuell geändert werden.
Mikroterminal Die Bedienung erfolgt über 12 Tasten mit folgender Grundbedeutung: Auswahl eines Menüpunktes bzw. Bestätigung eines eingegebenen Wertes in der Haupanzeige: Auswahl der Betriebsart Erhöhen eines Eingabewertes / Auswahl Eingabe „Ja“ Verringern eines Eingabewertes / Auswahl Eingabe „Nein“ Abbruch der aktuellen Eingabe und Rückkehr zum Anfang eines Unterpunktes oder einer Eingabeschleife.
Aufruf des Programms Engstelle für eine schnelle Einrichtung der Anlage Aufruf des Programms Einmündung für eine schnelle Einrichtung der Anlage Aufruf des Fehlerspeichers (Logbuch) Reset Reset Fehler löschen / zurücksetzen Aufruf des Hauptmenüs für verschiede Programmierungen und erweiterte Einstel- lungen Alle Eingaben und Änderungen (mit Ausnahme eines Betriebsartwechsels) werden zunächst nur im Terminal abgelegt.
• Programm senden: Ein im Bedienteil abgespeichertes Programm in den Signalgeber laden bzw. übergeben. • Programm löschen: Ein im Bedienteil gespeichertes Programm aus dem Speicher löschen. • Einstellen der Uhrzeit: Das Einstellen der korrekten Uhrzeit ist unerlässlich für die korrekte Funktion der Signal- geber, da die Uhrzeit bei der Programmierung an den Signalgeber übergeben wird und somit eine besondere Relevanz bei der Nutzung verschiedener Schaltzeiten trägt.
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werden sie im Verbund identifi ziert und erhalten nur so die für ihre Aufgabe notwendigen Programmparameter und Kommandos. Die Ampelnummern müssen beginnend mit „1“ in aufsteigender Reihenfolge fortlaufend vergeben werden. Zur ordnungsgemäßen Funktion ist es außerdem erforderlich, Funk-, Kabel- oder Quarzbetrieb einzustellen.
Aufbau und Inbetriebnahme einer Anlage Quarzanlage Quarzanlagen sind extrem schnell und zuverlässig aufzubauen. Da zwischen den einzelnen Signalgebern keine Verbindung besteht, können sie nicht ver- kehrsabhängig arbeiten und besitzen auch keine Signalsicherung. Sie sind daher nur für Anlagen vom Typ A geeignet. - Stellen Sie an allen Signalgebern den Quarzbetrieb ein (s.
Funkanlage 3.3.1 Normalbetrieb Funkanlagen lassen sich genauso schnell und unkompliziert, wie Quarzanlagen aufbauen. Sie bieten darüber hinaus aber die Möglichkeit verkehrsabhängige Programme abzuarbei- ten und besitzen eine Signalsicherung, so dass sie auch für Anlagen nach Typ B und Typ C geeignet sind. - Stellen Sie an den Signalgebern Funkverbindung, die Kopfnummer und ggf.
Aktueller Funkkanal Kanal der eingestellt werden soll Funkkanal: 1 Gesamtfeldstärke Feldstärke der einzelnen Signalgeber 1,2 usw. Wählen Sie nun mit den Tasten „+“ und „-“ den gewünschten Kanal aus und bestätigen ihnmit „E“. Damit alle Signalgeber mit der gleichen Frequenz arbeiten, muss dieser Vor- gang an jedem Signalgeber wiederholt werden.
Programmieren Statusanzeige im Bedienterminal Nach dem Anstecken des Bedienterminals erscheint die Statusanzeige im Display: Spannung des ausgewählten Signalgebers Systemdatum und Uhrzeit Betriebsart Verstrichene Zeit des aktuellen Signalbildes Ausgewählter Signalgeber Sensorsignal (Radarsensor) an Signalgeber detektiert Bedienteil angeschlossen am Signalgeber Der breite Cursor (Unterstrich) kennzeichnet denjenigen Signalgeber, von dem die Bat- teriespannung und evt.
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Es können maximal 5 Programme pro Anlage erstellt werden, die zu max. 20 verschie- denen Zeiten an beliebigen Wochentagen eingeschaltet werden. Bei den Schaltzeiten werden die Wochentage, die Uhrzeit und das anzuschaltende Pro- gramm (bzw. „Blinken“ (Bl) oder „Aus“ (Of) ) eingestellt. Insgesamt stehen folgende Parameter für die Programmgestaltung zur Verfügung: Anzahl der Signalgruppen in der Anlage.
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maximale zusätzliche Grünzeit wenn ein Sensorsignal an- liegt. Werden keine Sensoren verwendet, müssen die Mindestgrünzeit um diesen Wert erhöht und die Dehnzeit auf 0 gesetzt werden. Wenn „ja“ dann Wartestellung Rot Wenn „ja“ erhält die Gruppe vorrangig Grün Anzahl der Schaltzeiten (max. 20). Wird keine Schaltzeit verwen- det ( 0 ) läuft immer das Programm 1.
ßig auf alle Zufahrten verteilt. Die Berechnung erfolgt immer dann, wenn andere Werte für Räumgeschwindigkeit oder Enfernung eingegeben werden. Die errechneten Werte lassen sich danach bei Bedarf überschreiben. Signalgebertypen: Kfz Nebenr Kfz-Signalgeber mit der Signalfolge „Rot-Rot/Gelb-Grün-Gelb-Rot“. In der Betriebsart „Blinken“ blinkt er gelb. Kfz Hauptr Kfz-Signalgeber mit der Signalfolge „Rot-Rot/Gelb-Grün-Gelb-Rot“.
4.2.2.5 Kreuzung 2 Phasen Rot Warten“ wird für K2 abgefragt !! Signalzeitenplan: Sec ..:..1..:..2..:..3... K1 X##########////------------------ K2 -----------------X#########////-- Grün +Deh. Grün +Deh. "X"=Rot/Gelb "#"=Grün "/"=Gelb "-"=Rot 4.2.3 Mehrphasen Alle unter Punkt 3.2.1 aufgeführten Programmparameter können eingegeben werden. Da- mit lassen sich Anlagen programmieren, die von den Standardanlagen abweichen. 4.3.
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Gesamtzahl der in der Anlage verwendeten Gruppen (maximal 7) . Gruppentyp: Der Gruppentyp bestimmt die Signalfolge und die verwendeten Lampen: Standart (Kfz Nebenr): Kfz-Signalgeber mit der Signal- folge „Rot-Rot/ Gelb-Grün-Gelb-Rot“. In der Betriebsart „Blinken“ blinkt er gelb. Kfz Hauptr: Kfz-Signalgeber mit der Signalfolge „Rot- Rot/ Gelb-Grün-Gelb-Rot“.
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Bei „Ja“ bewirkt ein Sensorsignal an dieser Gruppe ein Um- schalten zu dem im Schaltzeitpunkt 1 angege- benen Pro- gramm. Die Umschaltung erfolgt ohne Beachtung des GSP zum schnellst möglichen Zeitpunkt, wenn „Rot warten Ja“ oder „Ein-Aus Ja“ gewählt wurde. Ansonsten wird im GSP umgeschaltet.
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Eingabe von Beginn („Von“), Ende („Bis“) und möglicher Dehnung („Deh.) der Freigabezeit der jeweiligen Gruppe. Die Zeiten können direkt aus dem Signalzeitenplan ab- gelesen werden. Der Wert für „Bis“ kann kleiner als der Wert für „Von“ sein. Bei „—“ existiert keine Ein- schalt- bzw.
4.3.3 Programmierformular Um den Überblick über die Vielzahl der einzustellenden Parameter bei KNOTEN+ - Pro- grammen zu behalten, ist dieser Bedienungsanleitung eine Vorlage (DIN A4) für ein Pro- grammierformular beigelegt, auf dem alle möglichen Eingabepunkte übersichtlich darge- stellt sind. Vor der Programmierung sollte immer ein solches Formular ausgefüllt werden. Uhrzeit stellen Die Uhrzeit wird zur Synchronisation der Quarzanlagen und zur Synchronisation von meh- reren Anlagen untereinander benötigt.
Funkfernschalter SVS Mit dem Funkfernschalter kann der Verkehr manuell gelenkt werden. Dieses ist z.B. gegeben wenn Baustellfahrzeuge die Strasse blockieren oder andere Tätigkeiten an der Fahrspur erfolgen. Das System ist im Zubehör erhältlich und besteht aus einem Handsender und Empfänger. Der Empfänger wird an einen beliebigen Signalgeber montiert.
Statusmeldungen und Fehleranzeige Treten während des Betriebs Fehler auf, erfolgt die Anzeige des Fehlers im Bedientermi- nal. Der betroffene Signalgeber wird nicht mehr in einem Rechteck mit durchgehender Linie angezeigt. Die Fehler können durch Betätigen der „R“ ausgelesen werden. Hier erscheinen alle aufgetretenen Fehler in Klartext.
DIP- Schalter - Auslieferungszustand Schalterstellung Schalter 1: MultiSignal EuroSignal Schalter 2: keine Funktion keine Funktion Schalter 3: Dimmung an Dimmung aus Schalter 4: RZZ an RZZ aus Rückseite Rotzeitenzähler DIP-Schalter Stecker 2 Stecker 1 Verkabelung In jedem Signalgeber ist ab Werk bereits ein Teil der Kabel vorverlegt. In der oberen Halbkammer befi...
10.1 Akkuwechsel Akkuwechsel ohne Unterbrechung des laufenden Programms, mittels optionalen Rema- Steckverbinders (Zubehör). Rema-Steckverbinder 1. Optional Rema-Steckverbinder an vollen Akku anschließen. 2. Blindstecker vom zweiten Rema Stecker an der leeren Batterie abziehen und mit dem zweiten Akku verbinden. 3. Rema-Stecker von leerem Akku trennen und Blindstecker auf offenen Rema-Stecker aufsetzen.
10.2 Sicherung Die Anlage ist zusätzlich gegen Fehlbedienung mit einer Schmelzsicherung ausgestattet. Diese befi ndet sich in der Grünkammer. Falls die Anlage nicht mehr in Betrieb geht, die Sicherung prüfen und gegebenenfalls gegen eine handelsüblich KFZ-Sicherung 5A ersetzen. Technische Parameter Betriebsspannung ............11 - 15 V DC Mittl.
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Datenfunkmodem WZ FSE 2-2 FFSK Land Kanal Deutschland Österreich Schweiz Frequenzen Auto automatisch automatisch automatisch 151,09 MHz 151,050 MHz 173,25 MHz 170,63 MHz 151,075 MHz 173,275 MHz 170,75 MHz 151,150 MHz 173,35 MHz 170,77 MHz 151,09 MHz 173,25 MHz 161,11 MHz 173,275 MHz 161,27 MHz 173,35 MHz...
Bezeichnung __________ Batteriewagen ............26204ROT Signalgebermast oben .........2643111C /CR auf Anfrage Signalgebermast unten Abblendschirm ............93991 Antennensatz (vormontiert auf Antennenblech) ...auf Anfrage Remastecker / Steckverbinder ........82243 Bedienteil Microterminal ..........26315 Steuerung ..............auf Anfrage Funkmodem ...............auf Anfrage Rotzeitenzähler ............auf Anfrage Y-Adapter ..............26310 Kontakt über Multi-Signal Service-Hotline 0151-17419286 Zubehör SVS - Funkfernschalter Sender ....26308...
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Programmierformular „ Multi-Signal “ ______________________________________________________________ ______________________________________________________________ ______________________________________________________________ Bearbeiter KNOTEN+ Anzahl Gruppen _____ Gruppe EURO Anz. Rot/Gelb Gelb Vorr. Anf. Üb.sp. Schaltz. Zeitl. lt. Plan Ampeln Ein-Aus Zwischenzeitenmatrix Schaltzeiten _____ Nr Mo Di Mi Do Fr Sa So Uhrzeit Programm Programme _____ Programm1 Programm2 Programm3...