Es gelten zusätzlich zu den Hinweisen in dieser Anleitung die örtlichen Unfallverhütungsvorschriften und die nationalen Arbeitsschutzbestimmungen. Abbildungen dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung des Ladesystems abweichen. Weitere Informationen zum Produkt: https://www.compleo-charging.com/produkte/document- center. 1.1 Änderungsindex Kapitel Änderung...
Zu dieser Anleitung Vor der Freigabe des Produkts muss eine entsprechende Prüfung durchgeführt werden, die alle Sicherheitsmerkmale und die ordnungsgemäße Funktionalität des Produktes sicherstellt. Des Weiteren muss der Betreiber die Betriebssicherheit des Produktes durch eine regelmäßige Wartung gewährleisten (siehe Kapitel 11 Instandhaltung, Seite 112). Dieses Dokument entspricht dem technischen Stand des Produktes zur Zeit der Herausgabe.
Sicherheit 2 Sicherheit Zur Betriebssicherheit der Ladeeinrichtung und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw. Kurzschlüsse müssen nachfolgend aufgeführte Informationen und Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes unbedingt beachtet werden. Reparaturarbeiten am Gerät dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
Sicherheit 2.1.1 Abschnittsbezogene Warnhinweise Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel, einen Abschnitt oder mehrere Absätze innerhalb dieser Anleitung. Abschnittsbezogene Warnhinweise werden wie folgt dargestellt (Beispiel Warnung): WARNUNG Art und Quelle der Gefahr Mögliche Folgen bei Nichtbeachten der Gefahr. Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr. 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Ladesystem ist ausschließlich zum Aufladen von Elektrofahrzeugen bestimmt.
Spannungsfreiheit sicherstellen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen. 2.6 Gefahren und Restrisiken HINWEIS Compleo Ladesysteme enthalten in Gesamtheit keine SVHCs (besonders besorgniserregende Stoffe) in einer Konzentration von mehr als 0,1 % (w/w), bezogen auf die einzelne Ladestation. Einzelne Komponenten können jedoch SVHCs in Konzentrationen > 0,1 % (w/w) enthalten.
Sicherheit 2.6.2 Falsche Handhabung – Das Ziehen am Ladekabel kann zu Kabelbrüchen und Beschädigungen führen. Ladekabel nur direkt am Stecker aus der Steckdose ziehen. – Die Verwendung von Verlängerungsleitungen ist nicht zulässig. Um die Gefahr von Stromschlag oder Kabelbrand zu vermeiden, darf immer nur ein Ladekabel zur Verbindung von Elektrofahrzeug und Ladesystem verwendet werden.
Produktbeschreibung 3 Produktbeschreibung Das nachfolgend beschriebene Ladesystem eTOWER 200 SAM EU long, montiert auf festem Untergrund oder Sockel, ist für die Ladung von Elektrofahrzeugen im Innen- und Außenbereich konzipiert. Anweisungen, Zustände und Meldungen werden mittels Status-LEDs und/ oder Displays angezeigt.
Produktbeschreibung 3.3 Serienetikett Auf dem Ladesystem ist je Ladepunkt ein Serien-Etikett angebracht. Die folgende Abbildung zeigt die beispielhafte Anordnung der Informationen auf einem Serien-Etikett: Über das Serienetikett sind die folgenden Angaben identifizierbar: Firmierung Materialnummer Seriennummer Kalenderwoche und Jahr der Herstellung Fertigungsort Schutzart Fertigungsnorm...
Zubehörpaket 1 V-Klemmen 240 mm² Kundeneigenleistung Presskabelschuh M10 + M12 nach Vorgabe INFORMATION Für den Netzanschluss empfiehlt Compleo den Einsatz von Kupferleitung. Bei Verwendung von Aluminium-Leitern müssen die Hersteller-Vorgaben beachtet werden. Siehe Kapitel 13.2 Datenblätter V-Stahlrahmenklemmen, Seite 130. Ethernet Buchse RJ45 Anschlussquerschnitt min. 26 AWG Länge max.
Produktbeschreibung 3.4.6 Mechanische Daten Abmessungen (H x B x T) 2000 x 1200 x 450 mm Gewicht max. 750 kg Gehäuse Edelstahl (pulverbeschichtet) Gehäuseschließung Schwenkhebelmechanik für Schließzylinder Stoßfestigkeitsgrad IK10 Schutzart IP54 Verschmutzungsgrad Bauart/Montage Boden- oder Sockelmontage Schalldruckpegel < 55 dB (A) 3.4.7 Kommunikationsschnittstellen Datenkommunikation TCP/IP...
Transport, Verpackung und Lagerung 4 Transport, Verpackung und Lagerung 4.1 Lieferkontrolle Die Lieferung des Produktes erfolgt je nach Typ und Umfang stehend oder liegend in einer angemessenen Transport- und Schutzverpackung. Es werden luftgepolsterte Schutzfolien und/ oder Kartonagen verwendet. Diese Materialien können während der späteren Montage auch als Unterlage genutzt werden.
Transport, Verpackung und Lagerung 4.3 Verpackung – Außenmaße (B x L x H): 1300 x 800 x 2250 mm – Tara-Gewicht: ca. 110 kg – Gesamtliefergewicht: ca. 860 kg 4.3.1 Auspacken 1. Schrauben des vorderen Paneels entfernen. 2. Vorderes Paneel entfernen. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
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Transport, Verpackung und Lagerung 3. Schrauben des Deckel-Paneels entfernen. 4. Deckel-Paneel entfernen. 5. Stabilisierung entfernen. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
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Transport, Verpackung und Lagerung 6. Schrauben des hinteren Paneels entfernen. 7. Hinteres Paneel entfernen. 8. 4 Befestigungsschrauben (M12, Innensechskant 10 mm) entfernen. 9. Ladesystem mittels Hebezeug oder Gabelstapler von der Palette heben (siehe Kapitel 5.8 Montage des Ladesystems, Seite 37). 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Transport, Verpackung und Lagerung 4.4 Transport Der Transport des Ladesystems kann über Hebezeug oder Gabelstapler erfolgen. (siehe Kapitel 5.8 Montage des Ladesystems, Seite 37). INFORMATION Ein Transport mit Hebezeug wird dringend empfohlen. GEFAHR Schwebende Lasten Herunterfallende Lasten können zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Niemals unter schwebende Lasten treten.
Installation 5 Installation 5.1 Installationsarbeiten Die Montage- und Installationsarbeiten erfordern spezifische, fachliche Qualifikationen und Fachkenntnisse. Es besteht Lebensgefahr für Personen, die Arbeiten durchführen, für die sie weder qualifiziert noch unterwiesen worden sind. Die Arbeiten dürfen nur von Personen vorgenommen werden, die hiermit vertraut und über Gefahren unterrichtet sind sowie die nötige Qualifikation aufweisen.
Installation 5.3 Hinweise zur elektrischen Installation GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge. Arbeiten an elektrischen Komponenten nur durch eine Elektrofachkraft und nach elektrotechnischen Regeln ausführen lassen. Spannungsfreiheit sicherstellen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen.
Installation 5.4 Standort Für eine fachgerechte Installation, den sicheren Betrieb und einen barrierefreien Zugang zum Ladesystem sind die nachfolgenden Punkte bei der Auswahl des Standortes zu beachten. – National bzw. lokal geltende Vorschriften. – Das Ladesystem nicht installieren in den Gefährdungsbereichen von: –...
Installation 5.5 Bodenmontage Montagematerial und Werkzeug – Ratschenkasten – Befestigungssatz, beiliegend – Drehmomentschlüssel – Anti-Seize-Mittel, elektrisch nicht-leitend – Anschlusskonsole – Sechskant-Stecknuss, 19 mm Die Montage erfolgt auf vorbereitetem Asphalt- oder Betonuntergrund. Anschließend wird das Ladesystem montiert und abschließend installiert. Die Maße des Ladesystems sind in Kapitel 13.1 Gerätemaße, Seite 129 aufgeführt.
Installation 5.6 Montage auf Betonsockel Der Betonsockel wird im Erdreich eingelassen. Anschließend wird das Ladesystem auf dem Betonsockel montiert und abschließend installiert. Die Maße des Ladesystems sind in Kapitel 13.1 Gerätemaße, Seite 129 aufgeführt. GEFAHR Schwebende Lasten Herunterfallende Lasten können zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Niemals unter schwebende Lasten treten.
Installation 5.6.1 Betonsockel transportieren Betonsockel anheben (Gewicht ca. 445 kg) Gewindeanker M12 Wellenanker RD 12 Öffnungen für seitliche Kabelzuführungen Öffnung für untere Kabelzuführung 1. Geeignete Anschlagpunkte oder Seilösen mit Gewinde M12 in die Wellenanker (2) einschrauben. 2. Betonsockel mit geeignetem Hebezeug anheben und transportieren. GEFAHR Herausreißen der Gewindeanker (1) Die Gewindeanker M12 (1) dienen ausschließlich zur Befestigung der Anschlusskonsole.
Grube das umliegende Bodenniveau erreicht. 5. Die letzten 300 mm innerhalb des Betonsockels mit Betonsockelfüllmaterial auffüllen. ð ½ Sack Füllmaterial (Fa.Compleo) ð Die Verwendung des Füllmaterials ist zwingend erforderlich, da es das Eindringen von Feuchtigkeit in das Ladesystem aus dem Erdreich reduziert.
Installation 5.7 Kabeldurchführung GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Beschädigungen der Isolierung kann stromführende Teile offenlegen. Ein Berühren dieser Teile führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge. Die äußere Leitungsisolierung muss bis 5 cm oberhalb der Bügelschellen erhalten sein.
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Installation 9. Anschlussschablone (5) auf die Schutzhaube stecken und die dabei noch zu kürzenden Leitungen nach vorne biegen. 10. Anschlussschablone soweit runtersetzen, dass die seitlichen Kugeldruckstücke (6) an der Schutzhaube einschnappen. 11. Leitungen mit mitgelieferten Bügelschellen an der C-Schiene fixieren (Kreuzschlitz) (M=2 Nm). 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
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Installation 12. Leitungen anhand der Schablone soweit einkürzen, dass sie unter die Schablone passen. Längen über Anschlussplatte: ð PE = 330 mm ð Versorgungsleitungen = 310 mm über Anschlussplatte. 13. Leitungen ca. 35 mm abisolieren. Die Isolation kann durch das Fenster auf der Rückseite der Schablone markiert werden.
Installation 5.8 Montage des Ladesystems Das Ladesystem wird über den Schutzdeckel gehoben und dann abgesenkt. Dies kann mit Hilfe eines Gabelstaplers oder Hebezeugs geschehen. GEFAHR Schwebende Lasten Herunterfallende Lasten können zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Niemals unter schwebende Lasten treten. Anschlagmittel nur an den vorgesehenen Anschlagpunkten befestigen.
Installation 5.8.2 Anheben über Gabelstapler Ladestation mittels Gabelstapler in den dafür vorgesehenen Öffnungen am Sockel, oder mittels Kran am Dach anheben. 1. Lamellenstopfen von den Gabelstapleröffnungen am Gerätesockel entfernen. Die Gabelstapleröffnungen müssen nach dem Transport wieder mit den Lamellenstopfen verschlossen werden.
Installation 5.9 Lüfter ausklappen und Schutzdeckel entfernen 1. Beide Schrauben (1) am Lüfter soweit lösen, dass der Lüfter beweglich ist. Achtung: Schrauben nicht ganz entfernen! 2. Lüfter nach vorne ziehen und ausklappen. 3. Schutzdeckel entfernen. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Installation 5.11 Potentialausgleich Der Potentialausgleich wird über die festmontierte Potentialausgleichschiene im Gehäuse vorgenommen. 1. Leiterquerschnitt unter Berücksichtigung der maximalen Länge und Verlegeart wählen. ð Runddraht V4A: max. Ø 10 mm, oder ð flexibler Leiter: max. 35 mm² mit Presskabelschuh M8, 45° gewinkelt.
Installation 5.12 Datenverbindung per RJ45-Stecker Das Ladesystem wird über einen intern verbauten Switch mittels RJ45-Stecker mit einem bestehenden Netzwerk verbunden. 1. Netzwerkkabel mit RJ45-Stecker in den Steckplatz (1) einstecken. 2. Lüfter (2) einklappen und mit den Schrauben handfest fixieren. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Bei nicht-fachgerechter Verlegung der Anschlussleitungen der Lüfter können diese nach dem Einklappen am Lüfterrad anliegen und beschädigt werden.
Installation 5.13 Kabelmanagementsystem Montagematerial und Werkzeug – Ratschenkasten – Stecknuss Außentorx T25 – Stecknuss Innensechskant 8 mm – Maulschlüssel SW 19 – Drehmomentschlüssel 5.13.1 Montage vorbereiten 1. Vordere Schrauben der Dachbefestigung lösen (Siehe auch Kapitel 11.3 Austausch der Filtermatte am Luftauslass, Seite 124). 2. Dach (1) hochklappen und fixieren. 3.
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Installation 8. Verschraubung der Konsolenhauben lösen, Hauben nach oben entfernen. 9. Verschraubung der Querstrebe lösen, die Querstrebe entnehmen. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
Installation 5.13.2 KMS montieren 1. Linke Konsole auf die linke Seite des Daches legen und ausrichten, bis die Befestigungsgewinde mit den Schraublöchern übereinstimmen. 2. Konsole mit 3 Schrauben M12 durch die Befestigungslöcher handfest montieren. 3. Rechte Konsole auf gleiche Weise auf der rechten Seite montieren. 4.
Installation 5. Konsolen mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festschrauben (M = 86 Nm). 5.13.3 Antennen platzieren 1. Puck-Antennen an den vorgesehenen Stellen am KMS montieren und mit Schlitzscheiben- und Muttern fixieren. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
Installation 2. Hauben der Konsolen wieder schließen und mit den zugehörigen Schrauben festziehen. 5.13.4 Ladekabel-Schale montieren 1. Markierung am Ladekabel in 3125 mm Abstand vom Ladestecker mit einem Klebestreifen anbringen. 2. Lagerhülsen (1) bis zum Anschlag auf den Lagerbolzen (2) schieben. 3.
Die Dimensionierung des Einbauortes des Payment Terminals und die vorhandenen Anschlüsse folgen dem Standard EVA EPS Version 2.1. Die Anschlussdaten sind im Kapitel 5.14.4 Payment Terminal anschließen, Seite 51 beschrieben. 5.14.1 Payment Terminal auswählen Die folgenden Payment Terminals sind von Compleo für den Einsatz im eTower200- Ladesystem zugelassen: Marke Modell Ingenico...
Installation 5.14.3 Payment Terminal einbauen 1. Gewähltes Payment Terminal (6) auf die Stehbolzen aufsetzen und bis zum Rahmen schieben. 2. Auf korrekten Sitz der zugehörigen Terminal-Dichtung (7) am Payment Terminal achten. HINWEIS! Die aufgeführte Abdeckplatten-Dichtung (4) ist nicht kompatibel mit den gewählten Payment Terminals und darf beim Einbau nicht verwendet werden.
Installation 5.14.4 Payment Terminal anschließen 5.14.4.1 Spannungsversorgung Das Ladesystem ist für die Spannungsversorgung des gewählten Payment Terminals (PT) mit einer Anschlussleitung mit Stecker ausgestattet. Dieser Stecker folgt dem verbreiteten Multi Drop Bus-Standard (MDB). Der maximale Anschlusswert ist 700 mA. Pin1: +12 V (rot) Pin2: GND (schwarz) HINWEIS Fehlende Konnektivität...
Installation 5.14.5 Payment Terminal in DUCTO aktivieren Das Payment Terminal wird in DUCTO aktiviert (siehe Kapitel 7.7.7.9 Payment Terminal, Seite 78). 5.14.6 Payment Terminal mit Backend verbinden Um das gewählte Payment Terminal mit dem Backend zu verbinden, müssen am Payment Terminal die folgende Daten eingegeben werden –...
1. 10 Sperrzahnmutter M5 (5) des verbauten Trägerrahmens (6) lösen und entfernen. 2. Verbauten Trägerrahmen nach vorne aus der Tür ziehen. 3. Compleo-Zubehörblende cVEND Pin mit Gewindebolzen von vorne in die Tür einsetzen. 4. Blende mit den zuvor entfernten 10 Sperrzahnmutter M5 (5) kreuzweise festschrauben.
Installation Pin1: +12 V (rot) Pin2: GND (schwarz) HINWEIS Fehlende Konnektivität Ist das gewählte Terminals nicht mit einer entsprechenden MDB-Schnittstelle ausgestattet, kann das Terminal nicht unmittelbar anschlossen werden. Beim Hersteller ein passender Adapter ordern oder eine entsprechende Stecker- Verbindung selbst erstellen. 5.15.4.2 Datenverbindung per RJ45-Stecker Das gewählte Payment Terminal wird mittels verbauten Kabels RJ45-Stecker mit der Steuerung des Ladesystems verbunden.
Installation 5.15.6 Payment Terminal mit Backend verbinden Um das gewählte Payment Terminal mit dem Backend zu verbinden, müssen am Payment Terminal die folgende Daten eingegeben werden – IP-Adresse: 192.168.16.2 – Gateway: 192.168.16.1 – Netzmaske: 255.255.255.248 1. Daten, wie in der Herstelleranleitung beschrieben, eingeben. HINWEIS Keine Datenverbindung Wenn die DHCP-Serverfunktion des genutzten Routers aktiviert ist, kann keine...
Inbetriebnahme 6 Inbetriebnahme GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Beschädigungen an den Ladesystemen oder Komponenten können stromführende Teile freilegen. Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge. Ladesystem nur im unversehrten Zustand betreiben. Bei Schäden das Ladesystem am Leitungsschutzschalter sofort spannungsfrei schalten und geeignete Sicherungsmaßnahmen gegen Wiedereinschalten treffen.
Inbetriebnahme 6.1 Systemhochlauf Nachdem die korrekte Installation des Ladesystems durchgeführt wurde, kann das System gestartet werden. 1. Spannungsversorgung einschalten. 2. Leitungs- und Fehlerstromschutzschalter einschalten. ð Der Systemhochlauf beginnt. Je nach Typ des Ladesystems, der Konfiguration und Produktbeschaffenheit kann die Dauer des Systemhochlaufs variieren.
Webinterface DUCTO 7 Webinterface DUCTO 7.1 Konfiguration des Ladesystems mit DUCTO DUCTO bezeichnet die Software, die dazu dient, Compleo-Ladesysteme nach Bedarf per Endgerät zu verwalten. Über die Konfigurationsoberfläche können diverse Parameter des Ladesystems eingestellt werden. Die Informationen zur Ladesystemverwaltung sind auf dem Ladesystem selbst abgespeichert.
Webinterface DUCTO 5. IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.1.xxx eingeben. ð Das Ladesystem wird als Netzwerkverbindung angezeigt. Hinweis: Die IP 192.168.1.100 ist für das Ladesystem vergeben und darf nicht für die Konfiguration des Endgerätes oder des Computers verwendet werden. 7.3 Konfigurationsoberfläche aufrufen 1.
ð Das Anmelde-Fenster wird angezeigt. HINWEIS Passwortänderung erforderlich! Ab einem Firmware-Versionsstand 6.15.0 ist das Initialpasswort für alle Geräte „compleo“. Dieses Passwort muss aus Sicherheitsgründen nach der ersten Anmeldung geändert werden. Siehe Kapitel 7.13 Passwort ändern, Seite 96. Ab einem DUCTO-Versionsstand 6.15.0 ist auf dem DUCTO-Aufkleber das Passwort „compleo“...
Webinterface DUCTO 7.4.2 Anmeldung als Betreiber Nach der Anmeldung als Betreiber kann der Nutzer diverse Parameter einstellen. Einstellungen, die die Kenntnisse einer Elektrofachkraft benötigen, sind nicht erreichbar. 1. Passwort eingeben. 2. <Anmelden> klicken. ð Der Nutzer ist als Betreiber angemeldet. ð...
Webinterface DUCTO 7.4.3 Anmeldung als Elektrofachkraft 1. Passwort eingeben. 2. Haken setzen im Auswahlfeld <Als Elektrofachkraft anmelden> 3. <Anmelden> klicken. 4. <Bestätigen> klicken, um Qualifikation zu bestätigen. ð Der Nutzer ist als Elektrofachkraft angemeldet ð Die Konfigurationsoberfläche wird angezeigt. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Einstellungen und Einträgen. Die Unterschiede hängen von der jeweils ausgewählten Funktion ab. 7.6 Dashboard Das Dashboard ist die standardmäßige Start-Einstellung von DUCTO. Es zeigt eine vollständige Übersicht über den Ladezustand eines angesprochenen Ladesystems. Die untere Abbildung zeigt den Ladezustand des Compleo-Beispielsystems. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
Webinterface DUCTO 7.7 Einstellungen Nach erfolgter Anmeldung werden in der Funktion „Einstellungen“ die zugehörigen Kategorien in der vereinfachten Ansicht gelistet. 1. Klicken auf die Schaltfläche <Vereinfachte Ansicht >. ð Die Ansicht wechselt zu „Klassische Ansicht“. 2. Klicken auf die Schaltfläche < Klassische Ansicht >.
Webinterface DUCTO 7.7.1 Parameterauswahl Die Einstellungen sind gegliedert in verschiedene Ordner zusammenhängender Parameter. Abhängig von der Berechtigungsstufe des Nutzers werden diese nur angezeigt oder können geändert werden. Bei den Parametern wird zwischen folgenden Typen unterschieden: – Readonly (vgl. „Artikelnummer“; „Seriennummer“) Diese Werte dienen nur der Information und können nicht geändert werden.
Webinterface DUCTO 7.7.2 Parameter ändern Wenn ein schreibbarer Parameter geändert wird, erscheint zur Übersicht eine “Geändert”- Markierung. Änderungen können sofort oder nach Abschluss aller Änderungen gesammelt bestätigt werden. – Ist eine gewählte Einstellung fehlerhaft oder nicht normgerecht, erscheint eine gelbe Warnbox. –...
Um mehrere Ladestationen im selben Netzwerk zu betreiben, müssen die ersten 8 Ziffern des IP-Oktetts gleich sein. HINWEIS Gerätestörung Die Backendkommunikation über eine SIM-Karte ist nur für den Datenverkehr von Compleo- Ladesystemen ausgelegt. Die Backendkommunikation über eine SIM-Karte nur für den Datenverkehr von Compleo-Ladesystemen nutzen.
Webinterface DUCTO 7.7.5.2 Backendkommunikation über SIM-Karte in einer anderen Ladestation Falls die Backendkommunikation über die SIM-Karte in einer anderen Ladestation hergestellt werden soll, muss diese andere Ladestation als Gateway betrachtet werden. Siehe Kapitel 7.7.5.4.1 IP-Adresse selbst festlegen, Seite 69 7.7.5.3 Onboard-Lastmanagement vorbereiten 1. Anweisungen in Kapitel 7.7.5.4.1 IP-Adresse selbst festlegen, Seite 69 befolgen. 2.
Webinterface DUCTO 1. Auswahlfeld „IP-Adresse automatisch beziehen“ durch Klicken auswählen. 2. IP-Adresse wird automatisch vergeben. 7.7.5.5 Ducto remote erreichen Ducto lässt sich unter gewissen Voraussetzungen auch von außerhalb des lokalen Netzwerks erreichen. 7.7.5.5.1 Ducto via VPN erreichen Die Ladestation kann per VPN erreicht werden, wenn sie in ein lokales Netzwerk mit Internetzugang eingebunden ist.
Webinterface DUCTO 7.7.5.6 Remote Access Modem freigeben Im Auslieferungszustand ist das Remote Access Modem nicht freigegeben. 1. Ordner „Freigabe des Remote Access Modems“ klicken. ð Auswahlfeld öffnet sich in der rechten Spalte. 2. Schaltfläche „An“ klicken. ð Remote Access Modem ist freigegeben. 7.7.6 Backend In diesem Kapitel werden die Parameter für eine Backendverbindung eingetragen.
Webinterface DUCTO 7.7.7 Payment INFORMATION Die meisten Parameter und Beschreibungen zum Thema Payment befinden sich im gleichnamigen Ordner, wenn es sich um eine Ladestation mit Payment Terminal handelt. Einige dieser Parameter müssen mit Betreiber oder Payment Service Provider abgestimt werden. Betreiber oder Payment Service Provider rechtzeitig kontaktieren.
Webinterface DUCTO 7.7.7.2 Terminal-Daten Dieser Abschnitt behandelt die Themen, die in der nebenstehenden Grafik markiert sind. 7.7.7.2.1 Payment-Token Der Payment-Token ist der Token, der den Ladevorgang als Payment-Ladevorgang im CPO-Backend kennzeichnet. Maximal 20 Zeichen sind erlaubt. Es können auch folgende vordefinierte Parameter verwendet werden. –...
7.7.7.2.5 Payment Service Provider Der Payment Service Provider hängt von der gewählten Ladestationsvariante ab und wird von Compleo vorkonfiguriert. 7.7.7.2.6 Payment Service Provider Host IP Port Die Host Port IP wird beim PSP Telecash für Kommunikation benötigt. In Abhängigkeit des PSPs müssen die folgenden Ports freigeschaltet und erreichbar sein:...
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Webinterface DUCTO 7.7.7.3 Firmenanschrift – Einstellbar unter Zusatzfunktionen → Payment → Belegeinstellungen. – Die Anschrift des Rechnungsstellers erscheint auf dem Beleg. – Das Passwort des Belegservers muss hinterlegt werden. 7.7.7.4 Belegdaten – Standort der Ladestation: Die Stadt, in der die Ladestation steht. Diese erscheint auf dem Beleg.
Ladepunkts>/receipts" ergänzt. Aktuell stehen nur die Belegserver “eoperate.wallbe-hub.com” bei Verwendung von eOperate bzw. “wallbe-hub.com” zur Verfügung. Der Belegserver erfordert Benutzername und Passwort. Die Credentials werden von Compleo bereitgestellt. 7.7.7.6 Tarife – Einstellbar unter Zusatzfunktionen → Payment → Tarife. 7.7.7.6.1 Tarifwahl Die Tarifwahl erfolgt entweder in Ducto oder per Backend.
Wenn kein Name vom Backendbetreiber vorgegeben wurde, kann der Name frei gewählt werden. – Die UUIDs werden nur im Falle der Anbindung an Compleo ENTERPRISE benötigt und werden in diesem Fall von Compleo mitgeteilt. Die Tarife sind jeweils Ladepunkt abhängig. Folgende Werte sind einstellbar: –...
Webinterface DUCTO INFORMATION Firmware-Version beachten Die Einrichtung des QR-Codes ist ab einer bestimmten Firmwareversion möglich. Ladestationen mit P5-Steuerung -> Firmwareversion 6.12 Ladestationen mit P4-Steuerung -> Firmwareversion 5.51 7.7.7.9 Payment Terminal Zur mechanischen Installation siehe Kapitel 5.14 Payment Terminal nachrüsten, Seite 48. 7.7.7.9.1 Payment Terminal aktivieren 1.
Webinterface DUCTO 7.7.7.9.2 Payment Terminal mit Backend verbinden Um das gewählte Payment Terminal mit dem Backend zu verbinden, müssen am Payment Terminal die folgende Daten eingegeben werden – IP-Adresse: 192.168.16.2 – Gateway: 192.168.16.1 – Netzmaske: 255.255.255.248 1. Daten, wie in der Herstelleranleitung beschrieben, eingeben. HINWEIS Keine Datenverbindung Wenn die DHCP-Serverfunktion des genutzten Routers aktiviert ist, kann keine...
Webinterface DUCTO Laden ohne Autorisierung (Charge for free) 1. Im Dropdownfeld „Aktiviert“ auswählen. ð Laden ohne Autorisierung ist aktiviert. Laden mit RFID-Karte 1. Im Dropdownfeld „Deaktiviert“ auswählen. ð Laden kann nur nach einer RFID- Autorisierung erfolgen. ð RFID-Liste einrichten (siehe Kapitel 7.9 RFID-Liste, Seite 86).
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Webinterface DUCTO INFORMATION Tipp: Zur besseren Übersicht und Arbeitserleicherung empfiehlt es sich, jede Ladestation in einem eigenen Tab des Browsers zu öffnen, um diese Stationen zu einer Ladepunktgruppe in einem Lastmanagement hinzuzufügen. Unter “Einstellungen > Netzwerk” einen “Hostname” vergeben. ð “Hostname” wird im entsprechenden Tab angezeigt. Beispiel: “Controller”, “Responder 1”, “Responder 2”, usw...
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Webinterface DUCTO 7. Tab wechseln zu designierten Responder. 8. „Einstellungen -> Lastmanagement“ klicken. ð „Lastmanagement einrichten“ öffnet sich. 9. Auswahlfeld „Lastmanagement-Modus“ ändern in „Responder“. 10. In Feld „Controller-IP“ die vergebene Controller-IP eintragen. 11. „SSH-Key“ durch Klicken auf das entsprechende Symbol kopieren. 12.
Ladestation oder die ganze Ladepunktgruppe von einem übergeordneten Energiemanager ansteuern. Compleo hat kompatible Energiemanagementsysteme im Programm. Wenn Sie die Ladestation in Ihr eigenes Energiemanagement integrieren wollen, stellen wir Ihnen unsere Registerspezifikation bereit. 7.7.9.2 Freigabekontakt Die Funktion “Freigabekontakt”...
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Webinterface DUCTO 4. Scrollen bis zum gewünschten Eintrag 5. Den Anweisungen auf dem Display folgen. INFORMATION Für das Hochladen von Bildern für die Hilfethemen müssen diese Bilder im Dateiformat .png gespeichert sein. Die Dateigröße darf 100 kB nicht überschreiten. Die Bildgröße darf 944 x 422 px nicht überschreiten.
Webinterface DUCTO 7.8 Ladedaten Über die Ladedaten-Seite können Ladedaten eingesehen und exportiert werden, ohne dass dafür eine Backendanbindung benötigt wird. Die Ladedaten können bei Bedarf nach Zeitraum und IdTag (Nummer der RFID-Karte) gefiltert werden. 1. Ladedaten nach Bedarf filtern. ð Die gefilterte Ladeliste erscheint. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Webinterface DUCTO 2. Gewünschten Ladevorgang durch Klicken auswählen. ð In der rechten Spalte erscheinen Details zum ausgewählten Ladevorgang. 7.8.1 Ladedaten exportieren 1. Ladedaten nach Bedarf filtern und auswählen. 2. Exportziel und Dateinamen wählen. 3. Schaltfläche „Exportieren“ klicken. ð Datei mit Ladedaten wird im CSV-Format erstellt. 7.9 RFID-Liste Über die Seite „RFID-Liste“...
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Webinterface DUCTO 2. Bezeichnung der RFID-Einheit in das Freitextfeld eintragen. 3. idTag der RFID-Einheit in das Freitextfeld eintragen. 4. Güligkeitsdauer festlegen. 5. Eintrag nach Bedarf aktivieren/ deaktivieren. Optional: Als Anlernkarte einrichten Nach Aktivieren dieser Funktion kann durch Vorhalten der Anlernkarte der Anlernmodus ohne Ducto gestartet werden.
Webinterface DUCTO 7.9.3 Gruppen Mit dieser Funktion können idTags in Gruppen zusammengefasst werden. Mitglieder dieser Gruppe haben die gleichen Berechtigungen, z. B. kann ein über RFID ausgelöster Ladevorgang mit einer anderen RFID-Einheit aus der selben Gruppe beendet werden. 1. In der mittleren Spalte auf Schaltfläche „Gruppe“ klicken. ð...
Webinterface DUCTO ð Detailmenü „Sichern“ öffnet sich in der rechten Spalte. 2. Optionales Passwort vergeben und Schaltfläche „Sichern“ klicken. ð Konfigurationsdatei wird erzeugt und im Downloadverzeichnis des verbundenen Computers gespeichert. ð Der Dateiname setzt sich standardmäßig aus Artikelnummer, Seriennummer und Speicherdatum (YYMMDD) zusammen.
HINWEIS Zurücksetzen auf Werkseinstellungen nicht möglich Es gibt keine hardware- oder softwarebasierte Möglichkeit für ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Aktuelle Konfiguration nach jeder erfolgreichen Inbetriebnahme speichern. www.compleo-charging.com/beratung kontaktieren, wenn die Ladestation nicht mehr über Ducto erreichbar ist. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
Webinterface DUCTO 7.11 Firmware-Update Firmware-Updates sind im Compleo Partner-Portal oder auf Anfrage bei den Ansprechpartnern bei Compleo erhältlich. 7.11.1 Firmware-Update durchführen 1. Installierte Firmware- und Client-Version auf Seite „Firmware-Update“ erfassen. 2. Compleo Partner-Portal auf neue Versionen prüfen. 3. Neue Versions-Datei herunterladen und sichern.
Webinterface DUCTO 7.12 Event Log Der Event Log visualisiert eine Liste von Fehlern, Warnungen und Informationen sowie den aktuellen Status der Ladestation. – Filtern der Logs. – PDF-Export der angezeigten Liste. – Download eines erweiterten Service Log für alle Systemabläufe. –...
3. Schaltfläche „Download“ klicken. ð Die Log-Datei wird heruntergeladen. 4. Den oberen Anweisungen im Fenster folgen. INFORMATION Die Download-Datei der Service Log-Daten ist verschlüsselt und kann nur durch Compleo Service ausgewertet werden. Siehe Kapitel 7.12.9 Serviceticket erstellen, Seite 96. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Webinterface DUCTO 7.12.4 Ereignisliste Die Ereignisliste zeigt eine Liste von Ereignissen der Ladestation chronologisch oder nach einem entsprechenden Ereignis zusammengefasst. Diese kann wiederum nach einem bestimmten Ereignistyp (Fehler, Warnung, Info) und Zeitraum gefiltert werden. In der Liste werden maximal 10 Einträge angezeigt. 7.12.5 Ereignisliste filtern Die Ereignisliste kann durch unterschiedliche Filter sortiert angezeigt werden.
Webinterface DUCTO 7.12.5.2 Nach Datum 1. Klicken auf den Eintrag „Zeitraum“. ð Eingabefenster öffnet sich. 2. Zeitraum durch Datumseingabe oder Kalendereintrag auswählen. 3. Bestätigen mit „OK“. ð Einträge des ausgewählten Zeitraums werden gelistet. 7.12.6 Detailansicht Die Detailansicht bietet die Möglichkeit, ausgewählte Ereignisse detaillierter zu betrachten. 1.
Stellen Sie uns die Datei in diesem Fall über einen Cloud-Service bereit 7.13 Passwort ändern Auf der Seite „Passwort ändern“ kann ein individuelles Passwort gesetzt werden. Compleo empfiehlt, aus Sicherheitsgründen das Initiallpasswort zu ändern. INFORMATION Sollten Sie das Passwort vergessen, wenden Sie sich mit der Seriennummer der Ladestation per Mail an www.compleo-charging.com/beratung.
OCPP GetConfiguration separat dokumentiert. Die aktuelle Dokumentation ist zusätzlich je Parameter in Ducto enthalten. INFORMATION Compleo stellt die Dokumentation „OCPP GetConfiguration“ auf Anfrage zur Verfügung. 7.15 Neu starten Über die Seite “Neu starten” lässt sich das System komplett neu starten.
Webinterface DUCTO 7.16 Entstörungshinweise In der folgenden Auflistung werden Fehlerbilder beschrieben, die vorrangig auf einer fehlerhaften Konfiguration basieren. Fehlerbild Entstörungshinweis Ducto ist nicht erreichbar 1. Netzwerkverbindung prüfen 2. Bei fester IP-Adresse: IP-Adresse des Ethernetports des Laptops prüfen 3. Bei automatischer IP-Adresse: Ladestation in der Routeroberfläche suchen Backendverbindung wird nicht aufgebaut 1.
Betrieb 8 Betrieb In diesem Kapitel wird der allgemeine Gebrauch des Ladesystems erläutert. Die Ladeprozesse an den Ladesystemen können mittels unterschiedlicher Autorisierungsmethoden gestartet und beendet werden. Je nach Ladesystem und Produktumfang sind folgende Bedien- und Autorisierungsformen möglich: „Charge for free“ Bei der Methode „Charge for free“...
Betrieb 8.1 Ladeprozess Das Ladesystem eTower 200 verfügt über zwei DC-Ladeschnittstellen. Es sind zwei parallele Ladeprozesse an den DC-Ladeschnittstellen möglich. Während eines Ladevorgangs ist der Stecker im Fahrzeug verriegelt. Wird von dem Fahrzeug eine Belüftungsfunktion angefordert, wird der Ladeprozess vom Ladesystem unterbrochen.
Betrieb 8.1.2 Bedeutung der Status LED Farben Die folgende Ladezustandsanzeige erläutert die Farbzustände und die möglichen Farbwechsel eines Ladesystems mit Status-LEDs: LEDs Leuchtanzeigen LED: – Das Ladesystem ist im Standby-Modus. „Aus“ – Es kann eine Autorisation durchgeführt werden. LED: – Das Ladesystem signalisiert Betriebsbereitschaft (nach erfolgreicher Autorisation).
Betrieb 8.1.4 Autorisationsmöglichkeiten Folgende Autorisations-/ Zahlungsmittel stehen zu Verfügung: – Mit Ladestromvertrag zahlen: RFID Karte – Per Webseite ohne Anmeldung zahlen: Google Pay, ApplePay INFORMATION Je nach Konfiguration und Ausstattung ist es möglich, dass nicht alle aufgezählten Autorisations-/ Zahlungsmittel zur Verfügung stehen. 8.1.4.1 Autorisation Kontaktlos ohne Anmeldung/ mit Ladestromvertrag...
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Betrieb Per Webseite ohne Anmeldung 1. Applikation für Smartphone oder Tablet herunterladen und installieren oder Web-Interface starten. 2. Den Anweisungen der Applikation bzw. des Web-Interfaces für den Autorisationsvorgang folgen. ð Das Display und die Status-LED signalisieren Betriebsbereitschaft. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Betrieb 8.1.5 Ladekabel verbinden Bevor die Ladekabel gesteckt werden, kontrollieren, ob die Status-LED des Ladepunktes grün leuchtet. 1. Ladekabel in die Steckdose des Fahrzeugs stecken. ð Ladevorgang wird gestartet. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
Betrieb 8.1.6 Ladevorgang starten Der Ladevorgang startet automatisch, nachdem die vorhandene Autorisationsmethode erfolgreich durchgeführt, sowie Ladesystem und Fahrzeug mit dem Ladekabel verbunden wurde. Während eines Ladevorgangs ist der Stecker im Ladesystem und im Fahrzeug verriegelt. – Das Display und die Status-LED signalisieren den Start des Ladevorgangs.
Betrieb 8.1.7 Ladevorgang beenden Der Ladevorgang stoppt automatisch, nachdem die vorhandene Autorisationsmethode erneut erfolgreich durchgeführt wurde. Kontaktlos ohne Anmeldung/ mit Ladestromvertrag 1. RFID Tag vor den RFID Reader halten. Per Webseite ohne Anmeldung 1. Den Anweisungen der Applikation bzw. des Web-Interfaces für die Beendigung des Ladeprozesses folgen.
Betriebsstörungen 9 Betriebsstörungen 9.1 Interner Fehler – Zeigt die Display-Anzeige „Interner Fehler“, muss die Ladestation vom Netz getrennt werden. 9.2 Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB) Bei einem Fehlerstrom löst der Fehlerstrom-Schutzschalter aus. Zum Wiedereinschalten wie folgt vorgehen: 1. Fehlerursache beseitigen. 2. Fehlerstrom-Schutzschalter durch Schieber am RCCB wieder aktivieren. ð...
Entstörungshinweise 10 Entstörungshinweise Ladesysteme, die mit Display ausgestattet sind, zeigen bei Fehlern einen Fehler-Code auf dem Display an. Treten ereignisbedingt mehrere Fehler gleichzeitig oder in Kombination auf, werden die jeweiligen Fehler-Codes hintereinander auf dem Display angezeigt. 10.1 Zu diesen Hinweisen Spaltenname Erklärung Bezeichnung...
Entstörungshinweise 10.4 Compleo-spezifisch Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis IsolationWarning Vor oder während eines Ladevorgangs sind Isolationsprobleme aufgetreten. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. IsolationError Vor oder während eines Ladevorgangs sind Isolationsprobleme aufgetreten. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. DoorOpen Der Türkontakt signalisiert, dass die Tür geöffnet wurde.
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Entstörungshinweise Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis samNoTouchControllerComm 7 Die Verbindung zu den SAM-Tasten ist gestört. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. Ist dieser Zustand permanent, muss SAM durch eine zugelassene Elektrofachkraft ersetzt werden. samNotInitialized SAM konnte nicht initialisiert werden. Ist dieser Zustand permanent, muss SAM durch eine zugelassene Elektrofachkraft ersetzt werden.
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Entstörungshinweise Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis PolarityProtectionError Der Ladepunktcontroller meldet, dass die Phasen verpolt angeschlossen sind. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. samCompensationsParamete Kompensationsparameter im SAM und im Zähler rsMismatch stimmen nicht überein. Prüfung durch zugelassene Elektrofachkraft erforderlich. samCompensationTariffMism Ausgewählter Tarif im Zähler entspricht nicht atch dem, den der Zähler als aktiv meldet.
Instandhaltung 11 Instandhaltung Eine sorgfältige und regelmäßige Instandhaltung stellt sicher, dass der funktionsfähige Zustand des Ladesystems erhalten bleibt. Nur ein regelmäßig überprüftes und gewartetes Ladesystem ist in der Lage, ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und zuverlässigen Ladeprozessen zu garantieren. Die Wartungsintervalle sind abhängig von den vorherrschenden Einsatzbedingungen, wie z. B.
Instandhaltung 11.2 LE-Modul tauschen Bei Bedarf können die LE-Module des eTowers mit geringem Aufwand getauscht werden. Für den Austausch werden 2 Personen benötigt. Das Gewicht eines Moduls beträgt ca. 47 kg. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge.
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Instandhaltung 6. Obere Schrauben M4 x 6 der mittleren Anschlüsse lösen und entfernen. 7. Untere Schrauben M5 x 6 der mittleren Anschlüsse lösen und entfernen. 8. Steckanschlüsse der Datenleitung abziehen. 9. Leitungen aus dem Arbeitsbereich legen. 10. Schutzverkleidung der unteren Anschlüsse abziehen.
Instandhaltung 11.2.3 LE-Modul entriegeln und ausschwenken VORSICHT Verletzungsgefahr Das LE-Modul ist nach dem Entriegeln ungesichert und kann nach vorne kippen. Dieses kann Personen im Wirkungsbereich verletzen oder zu Beschädigungen des Modul führen. Der Ausbau von LE-Modulen muss immer durch 2 Personen erfolgen. LE-Modul nach dem Entriegeln festhalten und gegen Kippen sichern.
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Instandhaltung 3. Mitgelieferte Stütze aufstellen. 4. LE-Modul mit 2 Personen am oberen Ende oder seitlich anfassen, herausschwenken und auf der mitgelieferten Stütze in vorgesehener Position ablegen. HINWEIS Schäden am LE-Modul Ein Belasten oder ein falsches Ablegen auf den Kühlkörper führt zu schweren Beschädigungen der Kühlrippen.
Instandhaltung 11.2.4 LE-Modul herausheben und ablegen 1. Transportgriffe aus ihrer Halterung an der Tür ausklippsen. 2. Transportgriffe in die vorgesehenen Schraubköpfen an den Enden des LE-Moduls einhaken. Dabei auf festen Sitz achten. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
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Instandhaltung 3. Unteres Ende des LE-Modul leicht anheben. 4. LE-Modul mit 2 Personen nach vorne ziehen und herausheben. D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
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Instandhaltung 5. LE-Modul an einer geeigneten Stelle ablegen. Dabei darauf achten, dass der Kühlkörper und die Kühlrippen nicht belastet werden. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Instandhaltung 11.2.5 LE-Modul einbauen 1. LE-Modul aufnehmen und in umgekehrter Reihenfolge einhängen, einschwenken und verriegeln. HINWEIS Elektrische Kontaktprobleme Das falsche Einsetzen der Spannscheiben an den Anschlussverschraubungen kann zu späteren Kontaktfehlern führen. Spannscheiben so einbauen, dass die obere Wölbung zum Schraubenkopf zeigt. 2.
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Instandhaltung 7. Jeweilige Einstellungen von dem ausgebauten Modul auf das ersetzende Modul mittels der Drehschalter übertragen. 8. Diodenanschluss DC- (4) der oberen Anschlüsse mit Schrauben M6 x 12 und Spannscheiben M6 anschließen. ð M = 7,2 Nm 9. Diodenanschluss DC+ (5) mit Schrauben M6 x 12 und Spannscheiben M6 anschließen.
Instandhaltung 11.3 Austausch der Filtermatte am Luftauslass INFORMATION Wenn auf dem Dach des Ladesystems ein Kabelmanagementsystem verbaut ist, muss dieses vor dem Öffnen des Daches vollständig demontiert werden. Siehe auch Kapitel 5.13.2 KMS montieren, Seite 45. 1. Schrauben der Dachabdeckung (1) herausdrehen. 2. Dach (2) vorne anheben, gegen Zufallen sichern und Antennenkabel an den Steckverbindungen trennen.
Instandhaltung 11.4 Austausch der Filtermatte am Lufteinlass 1. 5 Muttern (1) des Filterkastens lösen. 2. Filterkasten (2) abziehen. Dabei darauf achten, dass keine Anschlüsse beschädigt werden. 3. Filtermatte (3) austauschen. 4. Filterkasten wieder aufsetzen und mit Muttern festschrauben. 2025_09 D563E37501.200/200 | 01...
Instandhaltung 11.5 Reinigung Die Notwendigkeit zur Reinigung der Bauteile im Innenraum des Ladesystems ist nach Bemessen einer sach- und fachkundigen Person durchzuführen, ist aber nicht immer zwingend notwendig. Eine etwaig erforderliche Reinigung des Innenraums ist ausschließlich nach Rücksprache mit dem Betreiber des Ladesystems durchzuführen. Eine Reinigung darf nur durch eine sach- und fachgerecht unterwiesene Person durchgeführt werden und darf in keinem Fall von einem Anwender durchgeführt werden.
Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung 12 Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung Die Außerbetriebnahme und Demontage des Ladesystems darf nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Dabei müssen die nationalen gesetzlichen Vorgaben und Vorschriften beachtet werden. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge.
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Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung Entsorgungshinweise Das Symbol des durchgestrichenen Mülleimers besagt, dass dieses Elektro- bzw. Elektronikgerät am Ende seiner Lebensdauer nicht im Hausmüll entsorgt werden darf. Zur Rückgabe setzen Sie sich mit dem Hersteller oder Händler in Verbindung. Durch die separate Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräte soll die Wiederverwendung, die stoffliche Verwertung bzw.
Isolationsüberwachungseinrichtung ☐ ☐ an CCS links Überprüfung mit Fahrzeugsimulator mit ☐ ☐ DC- gegen PE IMD-Prüfeinrichtung, oder Überprüfung mit separater Widerstandsbrücke Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG Version: 1.0 Ezzestraße 8 44379 Dortmund Stand: 18.08.2025 Seite 3 / 4...
Anlagen 13.4 Konformitätserklärungen Sehen Sie dazu auch 2 12221513_Vereinfachte DoC_rev03_EU [} 139] D563E37501.200/200 | 01 2025_09...
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SIMPLIFIED EU DECLARATION OF CONFORMITY (EN) Hereby, Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG declares that the radio equipment type SOLO; DUO; DUO ims, Cito 500, eTower, eBox is in compliance with Directive 2014/53/EU. The full text of the EU declaration of conformity is available at the following internet address: https://www.compleo-charging.com/produkte/document-center...
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YKSINKERTAISTETTU EU-VAATIMUSTENMUKAISUUSVAKUUTUS (FI) Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG vakuuttaa, että radiolaitetyyppi SOLO; DUO; DUO ims, Cito 500, eTower, eBox on direktiivin 2014/53/EU mukainen. EU-vaatimustenmukaisuusvakuutuksen täysimittainen teksti on saatavilla seuraavassa internetosoitteessa: https://www.compleo-charging.com/produkte/document-center FÖRENKLAD EU-FÖRSÄKRAN OM ÖVERENSSTÄMMELSE (SV) Härmed försäkrar Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG att denna typ av radioutrustning SOLO;...
Es gelten zusätzlich zu den Hinweisen in dieser Anleitung die örtlichen Unfallverhütungsvorschriften und die nationalen Arbeitsschutzbestimmungen. Abbildungen dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung des Produktes abweichen. Weitere Informationen zum Produkt: https://www.compleo-charging.com/produkte/document- center. 1.1 Darstellungskonventionen Zum einfachen und schnellen Verständnis werden unterschiedliche Informationen in dieser Anleitung folgenderweise dargestellt oder hervorgehoben: –...
Sicherheit 2 Sicherheit Zur Betriebssicherheit der Ladeeinrichtung und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw. Kurzschlüsse müssen nachfolgend aufgeführte Informationen und Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes unbedingt beachtet werden. Reparaturarbeiten am Gerät dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
Sicherheit 2.1.1 Abschnittsbezogene Warnhinweise Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel, einen Abschnitt oder mehrere Absätze innerhalb dieser Anleitung. Abschnittsbezogene Warnhinweise werden wie folgt dargestellt (Beispiel Warnung): WARNUNG Art und Quelle der Gefahr Mögliche Folgen bei Nichtbeachten der Gefahr. Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr. 2.2 Personalqualifikation Qualifizierte und geschulte Elektrofachkräfte erfüllen folgende Anforderungen: –...
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) des Typs „B“ vorgeschaltet werden. HINWEIS Compleo Ladesysteme enthalten in Gesamtheit keine SVHCs (besonders besorgniserregende Stoffe) in einer Konzentration von mehr als 0,1 % (w/w), bezogen auf die einzelne Ladestation. Einzelne Komponenten können jedoch SVHCs in Konzentrationen > 0,1 % (w/w) enthalten.
Hinweise zu nachfolgenden Kapiteln 3 Hinweise zu nachfolgenden Kapiteln Produktzuordnung Diese Anleitung ist gültig für folgende Produktversionen: Hardwareversion: – V1.0 (DE-17-M-PTB-0087 alle Revisionen und DE-19-M-PTB-0300 Erstbescheinigung) – V2.0 (DE-19-M-PTB-0030 ab Revision 1) Softwareversion: – V2.0.2 (DE-24-M-PTB-0011 REV 01) 2025_07 SAM EU | 07...
Produktbeschreibung SAM 4 Produktbeschreibung SAM SAM ist das Speicher- und Anzeigemodul, welches den Anfangs- und Endzählerstand der Ladevorgänge dauerhaft speichert und diese auf Anfrage anzeigt. 4.1 Angaben zum Produkt SAM erfüllt im Zusammenspiel mit einem geprüften Zähler die möglichen Anforderungen des lokalen Kalibrierungs-Rechts bei der Ladung eines Elektrofahrzeugs an einer Ladestation.
Produktbeschreibung SAM 4.3 Typen- und Leistungsschilder Nachfolgend sind das SAM-Typenschild und Zähler-Leistungsschild aufgeführt. Typischerweise ist das SAM-Typenschild von außen (Sicht auf die Ladesäule) sichtbar und das Zähler-Leistungsschild nicht. Typenschild des SAMs Displayrahmen: Beschriftet mit – Oberes Feld: Firmenlogo – Linkes Feld: Produktname –...
Produktbeschreibung SAM 4.4 Übersicht aller Displayanzeigen (Beispieldarstellungen) Erklärung der Display-Positionen: Textanzeigen während des Bootbildschirms nach Einschalten & Neustart des SAMs SAM S/N SAM-Seriennummer Crypto lib. Identifizierungmerkmal Softwareanbindung SAM SW SAM-Firmware-Stand SAM Checksum SAM-Prüfsumme der Firmware Manufacture date Tag der Herstellung (Tag der Programmierung) Charge possible Anzahl der noch möglichen Ladevorgänge, die gespeichert werden können.
Produktbeschreibung SAM 4.4.1 Infobildschirme (ohne Interaktion mit dem Nutzer) Die Bootbildschirme (1) und (2) wechseln rollierend. Bootbildschirm (1) Bootbildschirm (2) Betriebsbereit (Ruhezustand) 2025_07 SAM EU | 07...
Produktbeschreibung SAM 4.4.2 Displayanzeigen SAM bei vertragsbasiertem Laden/ Roaming Anzeige der ID nach einer Autorisierung 2 Sekunden-Fortschrittsbalken (von links nach rechts aufbauend) bis zum Start der Zeitmessung. Aktuelle Messwerte. Die Anzahl der Pfeil- Anzeige der Dauer mit Zehntelsekunden, Symbole stellen die Anzahl der belasteten nur in den ersten Minuten nach dem Start.
Produktbeschreibung SAM 4.4.3 Interaktive Bildschirmanzeigen mit dem Nutzer zum Aufrufen von Ladevorgängen Nach der Startwerteingabe „Weiter“ Nach der Endwerteingabe „Prüfen“ drücken, um den Endwert einzugeben. drücken. (Aufruf nach Berührung einer der beiden Tasten). Bildschirmausgabe bei einem Sollten mehrere Datensätze vorliegen vorgefundenen Eintrag.
Produktbeschreibung SAM 4.4.4 Displayanzeigen SAM beim Ad-Hoc-Laden (Payment) Anzeige der ID nach einer erfolgten 2 Sekunden-Fortschrittsbalken (von links Autorisierung. nach rechts aufbauend) bis zum Start der Zeitmessung. Aktuelle Messwerte Bildschirm 1. Aktuelle Messwerte Bildschirm 2. Anzeigen zum Ladevorgang Anzeigen Energiepreis/kWh Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Anzahl der belasteten Phasen dar.
Produktbeschreibung SAM Aktuelle Messwerte Bildschirm 3. Aktuelle Messwerte Bildschirm 4. Nutzungsgebühr fällig ab Nutzungsgebühr/ Minute Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Anzahl der belasteten Phasen dar. Anzahl der belasteten Phasen dar. 4.4.5 Mögliche Hinweisbildschirme Hinweis „ungültig“...
Produktbeschreibung SAM 4.4.6 Mögliche Fehlerbildschirme Fehlermeldung: ein Kommunikations- Fehlermeldung: eine interne Störung im oder Speicher-Problem liegt vor. SAM liegt vor. Fehlermeldung: kein Eintrag wurde Fehlermeldung: der gefundene Datensatz gefunden. ist inkonsistent. 4.4.7 Sperrbildschirm Sperrbildschirm nach 5 Fehlabfragen/- Eingaben SAM EU | 07 2025_07...
Produktbeschreibung SAM 4.5 Systemübersicht SAM Das SAM bildet mit dem zugehörigen Zähler eine Einheit, die zur Messwerterfassung und -speicherung dient. Nebenstehendes Bild stellt die funktionale Fahrzeugbatterie Einordnung des SAMs (grün) in einer Ladestation dar. Ladeeinrichtung Strom Bei DC-Ladestationen kommt zusätzlich ein AC-DC-Wandler zwischen Netzanschluss und Messkapsel (SAM+Zähler) zur Anwendung.
Produktbeschreibung SAM 4.6 Kommunikationsverbindungen Das SAM ist mit folgenden rückwirkungsfreien Kommunikationsschnittstellen ausgestattet: – IR-Schnittstelle: Punkt-zu-Punkt-Verbindung zum Elektrizitätszähler – 20 mA Schnittstelle: Punkt-zu-Punkt-Verbindung zur Ladeeinrichtungssteuerung (LES) – HMI-Schnittstelle (2 Tasten und Display) zur Interaktion mit dem Nutzer Verbindung zum Elektrizitätszähler Das Speicher- und Anzeigemodul ist über eine gesicherte Verbindung mit dem Elektrizitätszähler verbunden.
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Produktbeschreibung SAM Zusätzlicher Flashspeicher Der zusätzliche und nichtflüchtige Langzeitspeicher wird für die Speicherung von Ladevorgängen verwendet und kann von der Steuerung ausgelesen werden. Folgende Daten werden erfasst und als Tupel gespeichert: 1. Kennung (1 Byte) Kennungsbyte 2. StartTime (4 Byte): Datum und Uhrzeit bei Start des LV 3.
Produktbeschreibung SAM 4.9 Zeitmessung der Ladeservice-Dauer (Stoppuhrfunktion) Das SAM besitzt intern eine quarzgesteuerte Realtimeclock (RTC). Diese wird für die Zeitmessung (für die Ladedauer bzw. Standzeit) verwendet. Die Ladeservice-Dauer ist die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Ladeeinrichtung den Anschluss eines Fahrzeugs erkennt, und dem Zeitpunkt, an dem die Ladeeinrichtung die Trennung des Fahrzeugs von der Ladeeinrichtung erkennt.
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Produktbeschreibung SAM Überprüfung der Zeitmessung mittels Displayanzeige Im Display ist zur sekundengenauen Anzeige zusätzlich ein Startbalken dargestellt, der einen 2 Sekunden Countdown (Balken baut sich von links nach rechts auf) nach Verbinden der Ladesäule mit dem Fahrzeug beginnt. Nach Ablauf des Countdowns beginnt die Zeitmessung. Die Messung stoppt, wenn das Fahrzeug ladesäulenseitig getrennt wird.
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Produktbeschreibung SAM Nachfolgende Grafik stellt den Prüfablauf dar. Prüfung Modul B / D Stoppuhr (externe Referenz) Starten eines simulierten Ladevorganges Steuerung (Modul B) bzw. Nach Erhalt des Startsignals wird Start der Zeitmessung nach Erhalt der PIN getoggelt (Flanke) und die des Flankensignals vom PIN des Prüfstand (ModulD) sendet interne Stoppuhr läuft los.
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Produktbeschreibung SAM Systemübersicht Elektrizitätszähler Abhängig von Ausführung und Einsatz ist das SAM mit verschiedenen AC- und DC-Zählern ausgestattet. Diese Zähler sind zugelassene Zähler und dienen zur Messung der an den Abgabepunkten abgegebenen Energiemenge. 2025_07 SAM EU | 07...
Ladevorgang mit SAM 5 Ladevorgang mit SAM In diesem Kapitel werden die Displayanzeigen näher erläutert, die während eines Ladevorganges im SAM angezeigt werden. Ladevorgänge, die über eine Autorisierung mit einer Bezahlkarte erfolgen, sind im Kapitel 9.1 Abrechnung mit Payment (mit Tarif), Seite 36 beschrieben. Der Ablauf des Ladevorganges wird in der Betriebsanleitung der jeweiligen Ladesäule beschrieben.
Ladevorgang mit SAM 5.3 Zwei Sekunden bis zum Ladevorgang Sobald ein Fahrzeug und die Ladesäule verbunden sind und die Autorisierung erfolgreich war, wird im Display ein schwarzer zwei sekündiger Fortschrittsbalken (aufbauend von links nach rechts) dargestellt. 5.4 Ladevorgang Nach Ablauf dieser Zeit wechselt die Displayanzeige in die nächste Darstellung und es beginnt die Zeitmessung.
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Ladevorgang mit SAM INFORMATION Damit der Endverbraucher die Möglichkeit einer Abrechnungskontrolle wahrnehmen kann, sollte ein erkennbarer Hinweis für den Kunden vorhanden sein, dass der Kunde zu diesem Zweck (nach dem Ladevorgang!) ein Foto von der Zusammenfassung machen sollte. SAM EU | 07 2025_07...
Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM 6 Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM 6.1 Abfrage über Backend Mittels OCPP können über die Ladeeinrichtungssteuerung vom Backend einzelne oder alle gespeicherten Datensätze abgerufen werden. 6.2 Abfrage vor Ort Im Rahmen der Speicherung aller Ladevorgänge kann nach Eingabe des Start- und Endwertes der Zählerstände eines konkreten Ladevorgangs selbiger aufgerufen werden.
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Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM Anzeige der gespeicherten Daten Bei korrekter Eingabe der tatsächlichen Werte werden die Informationen wie in der nebenstehenden Illustration dargestellt. Die Anzeige kann mit der rechten Taste beendet werden, schließt sich nach einem angemessenen Zeitfenster jedoch auch von selbst.
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Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM ð Folge: Ladevorgänge sind weiterhin freigegeben, diese dürfen aber nicht abgerechnet werden. 3. der FI-Schutz löst während eines Ladevorgangs aus. ð Folge: Der Ladepunkt geht auf „Außer Betrieb“ und der Ladevorgang wird beendet. Das SAM ist „Außer Betrieb“ wenn, 4.
Technische Daten zur Messkapsel 7 Technische Daten zur Messkapsel Die technischen Angaben sind, wenn nicht anders angegeben, für alle Gerätetypen gleich. Umgebungsbedingungen Angabe Wert Einheit Zugelassener Montageort Innenräume bzw. mind. IP34 geschützter Bereich Temperaturbereich -25 - +70 °C Luftfeuchte ≤ 95 % Mechanische/ EMV M1/ E2 Anforderungsklasse:...
Montage des SAM 8 Montage des SAM 8.1 Anschlüsse HINWEIS Anschlüsse siehe Blockschaltbilder in Kapitel. 8.2 Anschluss von SAM und Zähler Beachten Sie bitte die nachfolgenden Sicherheitshinweise, bevor Sie das Gerät anschließen. Vorgaben für den elektrischen Anschluss – Die Versorgungsleitung muss in die bestehende Installation fest verdrahtet installiert sein und den national geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
Anzeigen des Abrechnungssystems 9 Anzeigen des Abrechnungssystems INFORMATION Die nachfolgend beschriebenen Funktionen treffen nicht auf alle Produktvarianten zu. 9.1 Abrechnung mit Payment (mit Tarif) Bezahlung via Girokarte, Kreditkarte, Google PAY, Apple PAY usw. 9.1.1 Start-Bildschirm (Idle-Modus) Anzeigen: – Ladeanschluss-Typ 9.1.2 Anzeige nach Autorisierung Anzeigen: –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 9.1.3 Payment Bestandteile Datentupel – Zählerstand bei Start des Messvorgangs – Zählerstand bei Ende des Messvorgangs – Identifikationsnummer des Vertragspartners (Payment ID) – Dauer des Messvorgangs – Integrität/ Gültigkeit des Datensatzes – Transaktionsnummer vom SAM – Zeitstempel bei Start –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 9.1.5 Startablauf Ladevorgang SAM-Display zeigt Betriebsbereitschaft an. 1. Ladevorgang durch Vorhalten einer Payment-Card starten. ð Das Info-Display des Ladesystems zeigt rollierend Informationen zu Preis- und Vertragsmodalitäten an. 2. Bei möglicher Aufforderung PIN eingeben. 2025_07 SAM EU | 07...
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Anzeigen des Abrechnungssystems 3. Warten, bis die Autorisierung abgeschlossen ist. ð Info-Display zeigt die erfolgreiche Autorisierung an. ð Sam-Display zeigt Preisinformationen an. SAM EU | 07 2025_07...
Anzeigen des Abrechnungssystems 4. Fahrzeug mit Ladesystem verbinden. ð SAM-Display zeigt rollierend Informationen zu Ladepreis und -dauer an. 9.1.6 Endablauf Ladevorgang 1. Ladevorgang durch Vorhalten derselben Payment-Card beenden. ð SAM-Display zeigt blockweise im 5-Sekunden-Takt rollierend die Zähler- und Datenstände, den Verbrauch der erfolgten Ladung, sowie den Tarif, Nutzungsgebühr-und Zeitpunkt an.
Anzeigen des Abrechnungssystems 9.2.3 Anzeigen beim Ladevorgang Die Anzeigen bei Ladevorgängen über Roaming bleiben unverändert. Die Vorgehensweise zum Abruf der Daten ist beschrieben im Kapitel 6 Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM, Seite 31. 9.2.4 RFID Bestandteile Datentupel – Zählerstand bei Start des Messvorgangs – Zählerstand bei Ende des Messvorgangs –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 2. Ladeleitung mit dem Fahrzeug verbinden. ð SAM-Display zeigt den Ladestart, den aktuellen Verbrauch und die aktuelle Dauer der Ladung an. 9.2.6 Endablauf Ladevorgang 1. Ladevorgang durch Vorhalten derselben RFID-Card oder optional am Fahrzeug beenden. ð SAM-Display zeigt den Ladestart, den aktuellen Verbrauch und die aktuelle Dauer der Ladung an.
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Anzeigen des Abrechnungssystems 2025_07 SAM EU | 07...
Anzeigen des Abrechnungssystems 9.3 Abruf des Kundenbelegs über den Belegserver Der Belegabruf ist möglich über folgende Websites: – ev-beleg.de – ev-receipt.com – ev-r.eu INFORMATION Der Abruf ist nur möglich, wenn als Bezahlkarte eine Debit-/ Kreditkarte oder eine virtuelle Karte, z. B. via Apple Pay oder Google Pay, verwendet wurde. Für den Belegabruf ist keine Registrierung erforderlich.
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Anzeigen des Abrechnungssystems Legitimation über den Ort der Ladestation Für den Erhalt des digitalen Beleges über den Ort sind folgende Daten notwendig: – Ort der Ladestation oder die EVSE-ID der Ladestation – Tag der Ladung oder Buchung – Die letzten 4 Stellen der verwendeten Bezahlkarte Legitimation über die ID vom Kontoauszug Für den Erhalt des digitalen Beleges über die...
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Anzeigen des Abrechnungssystems Auf dem Kundenbeleg sind alle relevanten Daten sichtbar. SAM EU | 07 2025_07...
Anzeigen des Abrechnungssystems 9.4 Rückverfolgbarkeit Bezahlvorgang/Kunden (für den CPO der Ladestation) Nach Vertragsschluss mit dem Payment Service Provider (PSP) bekommt der Betreiber einen Zugang zum Backend des PSP, in der der Betreiber alle Transaktionen mit seinem Bezahlterminal einsehen kann. Über dieses Portal kann der Betreiber mit bestimmten Informationen und der Rücksprache mit dem PSP den zugehörigen Kunden zur Transaktion bestimmen.
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Anzeigen des Abrechnungssystems Mit diesen Daten kann der Vorgang über das PSP-Portal - hier am Beispiel der Firma Lavego - eindeutig ermittelt werden. Mit diesem Vorgang kann der PSP mit Zustimmung des Betreibers die jeweilige Bank kontaktieren, um den Kunden zum Zahlvorgang und damit auch zu dem Messvorgang zuzuordnen.
Sprachauswahl 10 Sprachauswahl Der Ladepunktbetreiber (CPO) hat die Möglichkeit, eine länderspezifische Sprache für das SAM einzustellen. 2025_07 SAM EU | 07...