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Siemens SIMATIC ET 200SP Gerätehandbuch
Siemens SIMATIC ET 200SP Gerätehandbuch

Siemens SIMATIC ET 200SP Gerätehandbuch

Technologiemodul tm ecc pl st
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC ET 200SP

  • Seite 3 Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Vorwort Wegweiser Dokumentation ET 200SP SIMATIC Produktübersicht Anschließen ET 200SP Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Projektieren / Adressraum Programmieren Gerätehandbuch Kalibrierung des Powerline- Signals Alarme / Diagnosemeldungen Technische Daten 10/2022 A5E43919893A-AE...
  • Seite 4: Rechtliche Hinweise

    Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
  • Seite 5: Vorwort

    Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial Security finden Sie unter (https://www.siemens.com/industrialsecurity). Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ..............................3 Wegweiser Dokumentation ET 200SP ....................7 Produktübersicht ..........................11 Eigenschaften ........................11 Control Pilot ........................16 Plug Present ........................18 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 ................ 20 2.4.1 Session Setup ........................21 2.4.2 Service Discovery ....................... 22 2.4.3 Service and Payment Selection ...................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 5.2.1 Benötigter Speicher des Funktionsbausteins "DIN_70121" ..........40 5.2.2 Funktionsweise des Funktionsbausteins "DIN_70121" ............40 5.2.2.1 Anlaufverhalten des Funktionsbausteins ................40 5.2.2.2 Verhalten im Fehlerfall ....................... 41 5.2.2.3 Mögliche Beschaltung eines Umrichters ................41 5.2.2.4 Authentifizierungsphase ....................42 5.2.2.5 Phase "Parameter Discovery"...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 6.3.1 Beschreibung ........................94 6.3.2 Technische Daten des Calibration Kit TM ECC CCS2 ............. 96 Alarme / Diagnosemeldungen ......................98 Status- und Fehleranzeigen ....................98 Alarme ..........................101 Diagnosemeldungen ......................101 Gerätedefekt ........................101 Technische Daten ..........................102 Technische Daten ......................102 Glossar ...............................
  • Seite 9: Wegweiser Dokumentation Et 200Sp

    Wegweiser Dokumentation ET 200SP Die Dokumentation für das Dezentrale Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP gliedert sich in drei Bereiche. Die Aufteilung bietet Ihnen die Möglichkeit gezielt auf die gewünschten Inhalte zuzugreifen. Basisinformationen Das Systemhandbuch beschreibt ausführlich die Projektierung, Montage, Verdrahtung und Inbetriebnahme des Dezentralen Peripheriesystems SIMATIC ET 200SP.
  • Seite 10 Die Produktinformation finden Sie zum kostenlosen Download im Internet (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/73021864). Manual Collection ET 200SP Die Manual Collection beinhaltet die vollständige Dokumentation zum Dezentralen Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP zusammengefasst in einer Datei. Sie finden die Manual Collection im Internet (https://support.automation.siemens.com/WW/view/de/84133942). "mySupport"...
  • Seite 11: Anwendungsbeispiele

    Komponenten im System dargestellt - losgelöst von der Fokussierung auf einzelne Produkte. Sie finden die Anwendungsbeispiele im Internet (https://support.industry.siemens.com/sc/ww/de/sc/2054). TIA Selection Tool Mit dem TIA Selection Tool können Sie Geräte für Totally Integrated Automation (TIA) auswählen, konfigurieren und bestellen.
  • Seite 12: Siehe Auch

    Wegweiser Dokumentation ET 200SP PRONETA Mit SIEMENS PRONETA (PROFINET Netzwerk-Analyse) analysieren Sie im Rahmen der Inbetriebnahme das Anlagennetz. PRONETA verfügt über zwei Kernfunktionen: • Die Topologie-Übersicht scannt selbsttätig das PROFINET und alle angeschlossenen Komponenten. • Der IO-Check ist ein schneller Test der Verdrahtung und des Modulausbaus einer Anlage, inkl.
  • Seite 13: Produktübersicht

    ③ 2D-Matrix Code ⑨ Funktionsstand des Geräts ④ Anschlussplan ⑩ BU-Typ ⑤ Status-LEDs ⑪ Artikelnummer ⑥ LED für Versorgungsspannung Bild 2-1 Ansicht des Moduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Gerätehandbuch, 10/2022, A5E43919893A-AE...
  • Seite 14: Aus- Und Eingänge

    Collector-Ausgang hochohmig ist (s. "Beispielbeschaltungen der Schaltkontakte (Seite 31)" im Absatz "Schaltkontakt DQ T und DQ P"). Für die Integration des Technologiemoduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST in die TIA- Umgebung müssen Sie, je nach Anwendungsfall entweder den Funktionsbaustein "DIN_70121"...
  • Seite 15: Systemumgebung

    (Signalisierung Zustand Plug Present) Diagnose-Schnittstelle Das Gerät verfügt im Inneren des Gehäuses über eine Schnittstelle, die für Diagnosezwecke von Kunden nach genauen Siemens-Vorgaben lokal genutzt werden kann. Eine Nutzung dieser Schnittstelle für weitere Zwecke ist nicht zulässig. Systemumgebung Ab Firmware-Version 1.1: •...
  • Seite 16 2.1 Eigenschaften erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz! WEEE-Reg.-No. DE 23691322 Konfigurationsbeispiel Der hier beschriebene Ladecontroller ist ein Technologiemodul für SIMATIC ET 200SP. Als Projektierungssoftware müssen Sie TIA Portal verwenden. Bild 2-2 Konfigurationsbeispiel mit einem Ladeabgang Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Gerätehandbuch, 10/2022, A5E43919893A-AE...
  • Seite 17: Firmware-Update Durchführen

    Produktübersicht 2.1 Eigenschaften Firmware-Update durchführen Informationen für die Durchführung des Firmware-Updates finden Sie im Systemhandbuch ET 200SP. Hinweis Firmware-Update Beachten Sie, dass ein Firmware-Update nur in STOP ausgeführt werden kann. Wenn Sie das Update mittels TIA Portal anstoßen, müssen Sie die CPU manuell in STOP schalten. Es wird in diesem Fall kein entsprechender Aufforderungsdialog eingeblendet.
  • Seite 18: Control Pilot

    Produktübersicht 2.2 Control Pilot Control Pilot Control Pilot CP Das Modul erzeugt für den Ladeabgang ein Control Pilot-Signal. Dieses Signal ist ein Rechtecksignal mit 1 kHz Frequenz und einer Amplitude von +/-12V. Das Tastverhältnis des Control Pilot-Signals wird fest auf 5 % eingestellt. Damit wird dem Fahrzeug signalisiert, dass eine Powerline-Kommunikation (HPGP) möglich ist.
  • Seite 19: Trip-Funktion

    Produktübersicht 2.2 Control Pilot Das Fahrzeug zeigt mittels Zuschaltung entsprechender Widerstände seinen Zustand an. Für die Ermittlung des Fahrzeugstatus wird der positive Anteil des PWM-Signals als Spitzenwert erfasst (U ) und eingelesen: Tabelle 2- 1 Zustände und Pegel U Fahrzeug Fahrzeug Ladesäule Bemerkung...
  • Seite 20: Plug Present

    Produktübersicht 2.3 Plug Present WARNUNG Um das normativ geforderte Aufrechterhalten eines Fehlerzustandes (siehe IEC 61851- 23) nach einer Unterbrechung des CP-Signales sicherzustellen, müssen Sie auf der Applikationsebene den ungewollten Wechsel in den Bereitschaftsmode nach dem CP- Fehler unterbinden. Plug Present Plug Present (relevant für Typ 1-Stecker gemäß...
  • Seite 21: Pp-Funktion

    Produktübersicht 2.3 Plug Present EVSE Ladesäule Fahrzeug Chassis Fahrgestell 330 Ω ± 10 % 2740 Ω ± 10 % 150 Ω ± 10 % 330 Ω ± 10 % ① Erkennungslogik ② EVSE Steuereinheit Bild 2-4 Plug Present-Schaltung Tabelle 2- 2 Plug Present-Pegel Spannung zwischen Klemme (7) und (FE) Min [V]...
  • Seite 22: Ladekommunikation Nach Din Spec 70121

    Produktübersicht 2.4 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 Die DIN SPEC 70121 beschreibt die digitale Kommunikation zwischen einer Gleichstrom- Ladestation und einem Elektrofahrzeug zur Regelung der Gleichstromladung im Verbund- Ladesystem. In dieser Norm sind die Funktionen "Value added Service", "Plug&Charge", "V2G Energy Transfer"...
  • Seite 23: Session Setup

    Produktübersicht 2.4 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 Bild 2-5 Ladephasen nach DIN SPEC 70121 Hinweis In den folgenden Beschreibungen der Ladephasen sind die Parameter nur exemplarisch aufgelistet. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der DIN SPEC 70121. 2.4.1 Session Setup Die Kommunikation beginnt mit der Einrichtung einer Sitzung (Session Setup). Das Fahrzeug sendet dazu eine SessionSetupReq-Nachricht an die Ladesäule.
  • Seite 24: Service Discovery

    Produktübersicht 2.4 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 2.4.2 Service Discovery Nach erfolgreichem Aufbau einer Sitzung startet das Fahrzeug die Suche nach angebotenen Diensten. Die DIN SPEC 70121 unterstützt diese Suche jedoch nicht. Daher werden in dieser Phase keine diesbezüglichen Daten zwischen Fahrzeug und Ladesäule übertragen. Das Fahrzeug sendet dennoch eine ServiceDiscoveryReq-Nachricht an die Ladesäule.
  • Seite 25: Cable Check

    Produktübersicht 2.4 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 • maximale Ladeleistung während des gesamten Ladevorgangs • aktueller Status des Fahrzeugs (die möglichen Status sind in der DIN SPEC 70121 beschrieben) Die Ladesäule beantwortet diese mit dem Versenden einer ChargeParameterDiscoveryRes- Nachricht. Diese beinhaltet z.B.: •...
  • Seite 26: Power Delivery

    Produktübersicht 2.4 Ladekommunikation nach DIN SPEC 70121 Diese beinhaltet z.B.: • aktueller Status der Ladesäule • aktuelle Spannung des Umrichters Dieser Nachrichtenaustausch kann sich mehrmals wiederholen, bis das Fahrzeug die angebotene Spannung des Umrichters akzeptiert. 2.4.8 Power Delivery Die Power Delivery-Phase markiert zum einen den Zeitpunkt, ab dem das Fahrzeug mit der Ladesäule aus Sicht des Stromflusses verbunden ist (die DC-Trennschalter im Fahrzeug werden geschlossen) und das Laden der Batterie kann gestartet werden.
  • Seite 27: Welding Detection

    Produktübersicht 2.5 Erweiterungen bzgl. ISO 15118 ab FW-Version V1.1.0 • maximaler Strom des Umrichters erreicht • maximale Leistung des Umrichters erreicht 2.4.10 Welding Detection Nach Abschluss des Ladevorgangs werden die DC-Trennschalter im Fahrzeug auf "verschweißen" überprüft. Diese Überprüfung ist optional und wird vom Fahrzeug angestoßen.
  • Seite 28 Produktübersicht 2.5 Erweiterungen bzgl. ISO 15118 ab FW-Version V1.1.0 Im folgenden Bild sind die einzelnen Phasen chronologisch dargestellt. Bild 2-6 Ladephasen nach ISO 15118 (relevante Phasen für PnC) Für das Bezahlen mittels PnC sind folgende Funktionalitäten realisiert worden: • Certificate Signing Request (CSR) Zertifikatshandling bzgl.
  • Seite 29: Certificate Signing Request (Csr)

    Produktübersicht 2.5 Erweiterungen bzgl. ISO 15118 ab FW-Version V1.1.0 2.5.1 Certificate Signing Request (CSR) Für die verschlüsselte Kommunikation gemäß TLS ist es notwendig, dass ein entsprechendes gültiges Zertifikat auf dem Modul TM ECC PL ST vorhanden ist. Es wird hier prinzipiell zwischen der Zertifikats-Installation und dem Zertifikats-Update unterschieden.
  • Seite 30: Anschließen

    Anschließen Anschlussbelegung und Spannungsversorgung Sie müssen für die SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST eine BaseUnit vom BU-Typ B1 oder BU-Typ B0 verwenden. Schließen Sie alle benötigten Ein-/Ausgänge (CP, PP, DQ T, DQ P) - und im Fall einer BaseUnit BU-Typ B1 noch eine DC 24 V-Spannungsquelle - an die BaseUnit des Technologiemoduls an.
  • Seite 31: Anschlussbelegung Der Baseunit Bu-Typ B1

    3.1 Anschlussbelegung und Spannungsversorgung Informationen zur Auswahl einer geeigneten BaseUnit finden Sie im Systemhandbuch Dezentrales Peripheriesystem ET 200SP (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/58649293) und im Gerätehandbuch ET 200SP BaseUnits (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/14070/man). Anschlussbelegung der BaseUnit BU-Typ B1 Die Tabelle zeigt Ihnen die Anschlussbelegung der BaseUnit BU20-P12+A0+4B (6ES7193- 6BP20-0BB1).
  • Seite 32: Anschlussbelegung Der Baseunit Bu-Typ B0

    Anschließen 3.1 Anschlussbelegung und Spannungsversorgung Anschlussbelegung der BaseUnit BU-Typ B0 Für das Verbinden bzw. Nutzen mit einer bestehenden Potentialgruppe müssen Sie die folgende BaseUnit verwenden. Mit der BaseUnit BU-Typ B0 (BU20-P12+A4+0B / 6ES7193-6BP20-0BB0) wird keine neue Potentialgruppe eröffnet. Sie führt die Potentialgruppe weiter. Die selbst aufbauenden Potentialschienen P1, P2 und die AUX-Schiene sind zum linken Nachbarmodul (BaseUnit) durchverbunden.
  • Seite 33 Anschließen 3.1 Anschlussbelegung und Spannungsversorgung Schaltkontakt DQ P, DQ T • Die Digitalausgänge sind gegen Kurzschluss geschützt. • Die Digitalausgänge sind zum Schalten von induktiven Lasten mit einer Schutzdiode ausgestattet. Hinweis Schalten Sie an die Relais bzw. Schütze ein externes Schutzelement, um die Selbstinduktion beim Abschalten induktiver Lasten zu unterdrücken.
  • Seite 34: Externe L+ -Spannungsversorgung (Nur Bei Baseunit Typ B1)

    Schließen Sie eine externe 24-V-DC-Spannungsversorgung vom Typ SELV/PELV (nach EN61010-2-201, Klasse 2) an die Anschlüsse L+ und M an, um das Technologiemodul SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST mit Spannung zu versorgen. Der Spannungseingang des Technologiemoduls besitzt einen elektrischen Verpolschutz.
  • Seite 35: Anschlussbeispiele

    Anschließen 3.2 Anschlussbeispiele Anschlussbeispiele Prinzipschaltbilder In den folgenden Anschlussbildern sehen Sie schematisch die Verdrahtung des Technologiemoduls mit den typischen Möglichkeiten zur Nutzung des Rückmeldeeingangs. Bild 3-2 Anschlussbeispiel des Technologiemoduls mit Schnellabschaltung (bei Verwendung einer BU-Typ B1) Hinweis Verdrahtung Das CP-Signal verwendet eine Bandbreite von 0 Hz .. 30 MHz. Um eine bestmögliche Signalqualität zu erreichen, empfehlen wir den Ladecontroller möglichst dicht an die Anschlussstelle ①...
  • Seite 36: Montagevorschrift

    Anschließen 3.3 Montagevorschrift Bild 3-3 Anschlussbeispiel des Technologiemoduls mit Schnellabschaltung (bei Verwendung einer BU-Typ B0) Montagevorschrift Hinweise zur IT-Security Um eine Manipulation des Moduls zu verhindern, müssen durch den Betreiber bzw. Anlagenverantwortlichen Maßnahmen getroffen werden, um einen unbefugten Zugang zu unterbinden.
  • Seite 37: Projektieren / Adressraum

    TM ECC PL ST Hardware Support Package (HSP) Wenn Sie das Technologiemodul SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST nicht im Hardwarekatalog des TIA Portals finden, müssen Sie die entsprechende HSP-Datei (HSP0261 ET200SP ECC PL verwendbar bis Firmware Version 1.0 bzw. HSP0351 ET200SP ECC PL ab FW Version 1.1) installieren.
  • Seite 38: Verhalten Bei Cpu-Stop

    CP schaltet auf "-12 V" (Status EVSE not available). Kommunikationsabbrüche, wie z.B. Unterbrechung der PROFINET-Verbindung, werden wie CPU-STOPs behandelt. Erforderlicher E/A-Adressraum Adressraum des Technologiemoduls Tabelle 4- 2 Umfang der E/A-Adressen des Technologiemoduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST Eingänge Ausgänge Umfang 32 Byte 32 Byte...
  • Seite 39: Steuer- Und Rückmeldeschnittstelle

    Projektieren / Adressraum 4.5 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle Einstellbare Parameter Tabelle 4- 4 Einstellbare Parameter und deren Voreinstellung Parameter Wertebereich Voreinstellung Umparametrieren in Lade-Norm DIN SPEC 70121 / DIN SPEC 70121 / nein ISO 15118 ISO 15118 Steuer- und Rückmeldeschnittstelle 4.5.1 Belegung der Steuerschnittstelle Das Modul muss zwingend mit dem Funktionsbaustein "DIN_70121"...
  • Seite 40: Programmieren

    Programmieren Generelle Information Für den Betrieb des Technologiemoduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST in Ihrem Anwenderprogramm müssen Sie den Funktionsbaustein "DIN_70121" oder "ISO_15118_DC" verwenden. Diese Funktionsbausteine können aus dem SIEMENS Customer Support (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/ps/18330/dl) heruntergeladen werden. Sie sind in Form der TIA-Bibliothek “ET200SP TM ECC“ verfügbar. Dort ist der betreffende FB im Ordner Typen/DIN_70121 bzw.
  • Seite 41: Funktionsbaustein "Din_70121

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" Funktionsbaustein "DIN_70121" Einleitung In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen die Eigenschaften des Funktionsbausteins "DIN_70121". Er existiert in drei Ausprägungen: • DIN_70121_1500 (für CPU15xx) • DIN_70121_1200 (für CPU12xx) • DIN_70121_OC (für Open Controller) Die drei Funktionsbausteine verhalten sich identisch. Im Weiteren sprechen wir, der Übersichtlichkeit halber, nur noch vom FB "DIN_70121".
  • Seite 42: Benötigter Speicher Des Funktionsbausteins "Din_70121

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.1 Benötigter Speicher des Funktionsbausteins "DIN_70121" Speicherbedarf Im Folgenden sehen Sie den Speicherbedarf des FBs "DIN_70121": Tabelle 5- 1 Speicherbedarf des Funktionsbausteins "DIN_70121" Ladespeicher Code-Arbeitsspeicher Daten-Arbeitsspeicher Erste Instanz 1,04 MB 50,72 KB 3,25 KB Zusätzlich für jede wei- 14,9 KB 3,25 KB tere Instanz...
  • Seite 43: Verhalten Im Fehlerfall

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.2.2 Verhalten im Fehlerfall Wenn ein Fehler aufgetreten ist, wird zunächst der SW-Zustand (out.swState) auf "-1" gesetzt. Anschließend wird der Umrichter soweit nötig heruntergefahren und die Trenner werden geöffnet. Nachdem der Umrichter heruntergefahren ist und die Trenner geöffnet sind, wird der SW-Zustand auf "-2"...
  • Seite 44: Authentifizierungsphase

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" • Shunt-Trennschalter aktiviert: in.evseCfg.shuntIsUsed • Widerstand des Shunts in Ohm: in.evseCfg.shuntValueInOhm • Zeitüberwachung der Trennschalter: in.evseCfg.maxSwitchTimeBreaker • Rückmeldung DC-Trennschalter: in.values.dcbrk • Rückmeldung PreCharge-Trennschalter: in.values.prechbrk • Rückmeldung Shunt-Trennschalter: in.values.shunt • Spannungsmesswert am Umrichter: in.values.voltageInVolt • Spannungsmesswert zwischen dem DC-Trenner und dem Fahrzeug: in.values.extVoltageInVolt •...
  • Seite 45: Phase "Parameter Discovery

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" Sollte keine explizite Freischaltung erforderlich sein (z.B. kostenloses Laden), kann der Parameter permanent auf "2" gesetzt bleiben. Hinweis Dieser Eingang wird nur während Authentifizierungsphase ausgewertet. Sobald der Zustand "1" oder "2" angelegt wird, wird in die nächste Ladephase gewechselt. Ein nachträgliches Ändern dieses Zustandes hat keine Auswirkung.
  • Seite 46: Überprüfung Der Spannungsfreiheit Auf Dem Ladekabel (External Voltage Check)

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.2.6 Überprüfung der Spannungsfreiheit auf dem Ladekabel (External Voltage Check) Bevor die Kabelüberprüfung (Isolationsmessung) durchgeführt wird, kann optional die Spannungsfreiheit des Ladekabels überprüft werden. Alle Trennschalter sind geöffnet. Die Spannung des entsprechenden Voltmeters am Eingang "in.values.extVoltageInVolt" wird bewertet.
  • Seite 47: Sekunden Lang Strommessung Durchführen

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 3. Einstellen des Umrichters auf Zielspannung Der Umrichter wird auf Spannungsregelung (enableCurrentControl=false) umgestellt und die einzustellende Zielspannung an den Umrichter gegeben. Der vorgegebene Zielstrom wird am Funktionsbaustein "DIN_70121" parametriert und an den Umrichter weitergegeben. Es findet im Funktionsbaustein eine Zeitüberwachung statt, ob der Istwert der Spannung dem Sollwert innerhalb der in "in.evseCfg.maxTimeRampUpDown"...
  • Seite 48 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" Bild 5-4 Ablauf-Diagramm "Cable Check" Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Gerätehandbuch, 10/2022, A5E43919893A-AE...
  • Seite 49: Durchführung Der Spannungsangleichung Des Umrichters (Precharge)

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.2.8 Durchführung der Spannungsangleichung des Umrichters (PreCharge) In dieser Phase werden Zielspannung und Zielstrom für den Umrichter vom Fahrzeug vorgegeben. Es wird überprüft, ob die vom Fahrzeug geforderte Spannung im gültigen Bereich liegt. • Untergrenze: in.evseCfg.minVoltageInVolt •...
  • Seite 50: Durchführung Des Ladevorgangs (Current Demand)

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.2.10 Durchführung des Ladevorgangs (Current Demand) In dieser Phase wird der Umrichter mit den aktuellen Strom-/Spannungsvorgaben durch das Fahrzeug angesteuert. Der Funktionsbaustein "DIN_70121" überwacht, ob Spannungs-/ Strom-/ Leistungswerte innerhalb definierter Grenzen liegen. Sollte einer der zu überprüfenden Werte länger als die im Parameter “in.evseCfg.maxTimeInvalidParametersOrRampCharge“...
  • Seite 51: Beendigung Des Ladevorgangs

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" • Zielspannung in Volt für den Umrichter: out.setpoints.voltageInVolt • Zielstrom in Ampere für den Umrichter: out.setpoints.currentInAmpere • Strom-/Spannungsregelung des Umrichters out.setpoints.enableCurrentControl • Gemessene Spannung am Umrichter in.values.voltageInVolt 5.2.2.11 Beendigung des Ladevorgangs Am Ende des Ladevorgangs kommt vom Fahrzeug ein abschließender PowerDelivery-Request. Der Umrichter wird heruntergefahren und die Schütze geöffnet.
  • Seite 52: Hardware-Zustände

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" • Zielspannung in Volt für den Umrichter: out.setpoints.voltageInVolt • Zielstrom in Ampere für den Umrichter: out.setpoints.currentInAmpere • Strom-/Spannungsregelung des Umrichters out.setpoints.enableCurrentControl • Gemessene Spannung am Umrichter in.values.voltageInVolt • Gemessener Strom am Umrichter in.values.currenInAmpere Welding Detection Sollte vom Fahrzeug "Welding Detection" angefordert sein, wird die anliegende Spannung "extVoltageInVolt"...
  • Seite 53 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" • Contract Authentication: swState = 5 (Authentifizierungsphase) hwState = 2 (Wartezustand) • Charge Parameter Discovery: swState = 6 (Phase "Parameter Discovery") hwState = 3 (Bereit) • External Voltage Check: swState = 7 (Phase "External Voltage Check") hwState = 3 (Bereit) •...
  • Seite 54: Din_70121-Parameter

    Eingangsparameter für die Konfiguration der Ladesäule vseCfg hw_id HW_IO Hardware-ID des Technologiemoduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST für die Ermittlung des Offsets des Prozessabbildes der Eingänge/Ausgänge. Wird eine ungültige HW-ID eingetragen, wird ein entsprechendes Fehlerbit am Ausgang auf "True" gesetzt (Fehlermeldungen (Seite 82))
  • Seite 55: Udt_Charger_Evsecfg

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.3.2 UDT_Charger_EvseCfg Der UDT_Charger_EvseCfg ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 3 Auflistung der Eingangsparameter zum UDT_Charger_EvseCfg Parameter Datentyp Beschreibung cableCheckCurrentInAm- UInt Strom-Sollwert (in A) während der Phase "Kabelüberprüfung“. pere Dieser Parameter ist für solche Konverter relevant, die zum Anlaufen einen Mindeststromwert benötigen.
  • Seite 56 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" maxSwitchTimeBreaker Time Die maximale Zeit, in welcher die Rückmeldung des DC/PreCharge oder Shunt-Trennschalters erfolgen muss. Wird diese Zeit überschritten, wird ein entsprechendes Fehlerbit am Aus- gang auf "True" gesetzt (siehe Kapitel Fehlermeldungen (Seite 82)) Diese Zeit muss größer als “0 ms“ sein, sonst wird das Fehlermeldungs-Bit 1 (Parametrierfehler) gesetzt.
  • Seite 57 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" shuntIsUsed Bool Überwachung der Rückmeldung vom "Shunt-Trennschalter" und die An- steuerung des entsprechenden Ausgangs (vgl. Kap. zur Beschaltung des Umrichters (Seite 41)). (True = ja, False = nein) Der Wert “shuntValueInOhm“ muss ungleich "0" sein, sonst wird das Fehler- meldungs-Bit 1 (Parametrierfehler) gesetzt.
  • Seite 58: Udt_Charger_Values

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.3.3 UDT_Charger_Values Der UDT_Charger_Values ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 4 Auflistung der Eingangsparameter zum UDT_Charger_Values Parameter Datentyp Beschreibung authAccepted Byte Dieser Parameter gibt an, ob die Ladesäule für den Ladevorgang eines Fahr- zeuges freigegeben ist. Es ist relevant in der Authentifizierungs-Phase. Hier muss sich der Fahrzeughalter z.B.
  • Seite 59 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" stopCharging Bool Mit Setzen von diesem Bit auf “True“, wird dem Fahrzeug angezeigt, dass der Ladevorgang beendet werden soll. Das Fahrzeug entscheidet ob und wann der Ladevorgang beendet wird. Sollte "stopCharging" länger als der aktuelle Ladevorgang auf "True" gesetzt sein, können keine weiteren Ladevorgänge gestartet werden, bis dieses Bit auf "False"...
  • Seite 60: Udt_Charger_Out

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.3.4 UDT_Charger_Out Der UDT_Charger_Out ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 5 Auflistung der Eingangsparameter zum UDT_Charger_Out Parameter Datentyp Beschreibung UDT_Charger_E Informationen bezüglich des Fahrzeugs pilotState USINT Ladezustand An diesem Ausgang wird der Zustand gemäß IEC 61851-1 ausgegeben. •...
  • Seite 61 Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" ppState USINT Zustand des Plug Present (nur relevant für Typ1-Stecker) • 0: Fahrzeug ist nicht mit Ladesäule verbunden • 1: Fahrzeug ist mit der Ladesäule verbunden, der Taster am Stecker ist gedrückt • 2: Fahrzeug ist mit der Ladesäule verbunden, der Taster am Stecker ist nicht betätigt •...
  • Seite 62: Udt_Charger_Ev

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.3.5 UDT_Charger_Ev Der UDT_Charger_Ev ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 6 Auflistung der Eingangsparameter zum UDT_Charger_Ev Parameter Datentyp Beschreibung diagnose UDT_Charger_E Status- und Diagnoseinformationen bezüglich des Fahrzeugs. v_Diagnose evccId Array [0..7] of Eindeutige ID des Fahrzeuges. Details zum Aufbau finden Sie auch in der Byte DIN SPEC 70121.
  • Seite 63: Udt_Charger_Ev_Limits

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" remainingTimeToBulkSoC Time Information vom Fahrzeug: Geschätzte Dauer, bis die Batterie des Fahr- zeugs zu 80% geladen ist. remainingTimeToFullSoC Time Information vom Fahrzeug; Geschätzte Dauer, bis die Batterie des Fahr- zeugs zu 100% geladen ist. ressConditioning Bool Information vom Fahrzeug: Die Batterie ist im Wartungsmodus und lädt deshalb mit reduzierter Leistung stateOfChargeInPercent...
  • Seite 64: Udt_Charger_Setpoints

    Programmieren 5.2 Funktionsbaustein "DIN_70121" 5.2.3.8 UDT_Charger_Setpoints Der UDT_Charger_Setpoints ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 9 Auflistung der Eingangsparameter zum UDT_Charger_Setpoints Parameter Datentyp Beschreibung currentInAmpere DInt Der Strom (in A), welcher vom Fahrzeug gefordert wird, bzw. der Maxi- malstrom. Ist davon abhängig, ob Stromregelung bzw. Spannungsregelung über den Funktionsbaustein vom Umrichter gefordert wird.
  • Seite 65: Funktionsbaustein "Iso_15118_Dc

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Einleitung In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen die Eigenschaften des Funktionsbausteins "ISO_15118_DC". Er existiert in drei Ausprägungen: • ISO_15118_DC_1500 (für CPU15xx) • ISO_15118_DC_1200 (für CPU12xx) • ISO_15118_DC_OC (für Open Controller) Die drei Funktionsbausteine verhalten sich identisch. Im Weiteren sprechen wir, der Übersichtlichkeit halber, nur noch vom FB "ISO_15118_DC".
  • Seite 66: Benötigter Speicher Des Funktionsbausteins "Iso_15118_Dc

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Der Ordner "ISO_15118_DC_1200" beinhaltet die Bausteine für die 1200er-Steuerungen und analog der Ordner "ISO_15118_DC_1500" die für die 1500er-Steuerungen. Die Bausteine für den "Open Controller" befinden sich im Ordner "ISO_15118_DC_OC". Für die Projektierung können Sie nur den Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" selbst verwenden.
  • Seite 67: Erweiterungen "Udt_Charger_In" Bzgl. Fb "Din_70121

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" 5.3.2.1 Erweiterungen "UDT_Charger_In" bzgl. FB "DIN_70121" Der FB "ISO_15118_DC" ist um den Eingangsparameter "evseCfg.paymentVar" (Datentyp Byte) erweitert. Darüber können Sie die unterstützten Bezahlvarianten festgelegen. Sie können die Bezahlung des Ladevorgangs entweder durch eine externe Identifizierung (EIM), mittels automatischer Identifizierung über eine TLS-verschlüsselte Verbindung (PnC) oder beides zulassen.
  • Seite 68: Bezahlung Mittels Automatischer Identifizierung (Pnc)

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" 5.3.2.4 Bezahlung mittels automatischer Identifizierung (PnC) Damit eine automatische Bezahlung (PnC) durch das Fahrzeug erfolgen kann, muss der im Fahrzeug vorliegende Vertrag geprüft werden. Die Vertragsdaten liegen in Form eins Zertifikats vor. Der Eingang "authAccepted" wird hier nicht ausgewertet. Mittels eines Flankenwechsels von "0"...
  • Seite 69: Certificate Signing Request (Csr)

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Bild 5-7 Status Diagramm CC 5.3.2.5 Certificate Signing Request (CSR) Voraussetzung für die verschlüsselte Kommunikation nach dem TLS Standard ist das Vorliegen eines gültigen Zertifikats im Modul TM ECC PL ST. Dieses kann installiert oder auch aktualisiert werden.
  • Seite 70 Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" In den folgenden Abschnitten ist der Ablauf der beiden Varianten detailliert beschrieben. Hinweis Ein hinterlegtes Zertifikat kann durch ein Firmwareupdate gelöscht werden. Stellen Sie sicher, dass nach einem Firmwareupdate vor dem nächsten Ladevorgang mit TLS- Verschlüsselung eine Verbindung zum Back End besteht. Das Technologiemodul fordert in diesem Fall selbstständig ein neues Zertifikat, wie hier beschrieben, an.
  • Seite 71: Externer Anstoß Des Csrs

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Bild 5-8 Status Diagramm CSR "Modul - intern" Externer Anstoß des CSRs Im Wesentlichen entspricht das Verhalten dem, des Anstoßens durch das Modul. Der externe Anstoß erfolgt hier mittels Flankenwechsel von "Certificate_in.reqCSRUser" von "0" auf "1" (false auf true). Am Ausgang "Certificate_out.reqCSRDataAvailable"...
  • Seite 72 Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" ablegen. Den Eingang "Certificate_in.resCSRManagement" müssen Sie auf "2" (Finished OK) setzen. Nun übernimmt das Modul das neue Zertifikat. • Konnte das Zertifikat nicht aktualisiert werden (z.B., weil die Zertifikatskette fehlerhaft ist oder dem Back End unbekannt ist), müssen Sie den Eingang "Certificate_in.resCSRManagement"...
  • Seite 73: Iso_15118_Dc Parameter

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Bild 5-9 Status Diagramm CSR "Modul - extern" 5.3.3 ISO_15118_DC Parameter Alle Parameter sind in Form von UDTs (User defined Data Types) angelegt. Der Eingang "Charger_in" wird in Form des UDTs "UDT_Charger_In" abgebildet. Dieser Eingang entspricht im Wesentlichen den Eingängen "in" des FBs "DIN_70121". Der Eingang "Certificate_in"...
  • Seite 74: Udt_Charger_In

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" 5.3.3.1 UDT_Charger_In Im Folgenden sind nur die zusätzlichen Erweiterungen gegenüber denen, beim FB "DIN_70121" (Seite 52) beschrieben. Tabelle 5- 11 Auflistung der zusätzlichen Eingangsparameter zum UDT_Charger_In.evseCfg Parameter Datentyp Beschreibung paymentVar Byte Mögliche Bezahlvarianten der Ladesäule • 1 = Nur Bezahlung per EIM ohne TLS möglich.
  • Seite 75: Udt_Charger_Out

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Name Datentyp Beschreibung resCertCheck Byte Ergebnis der lokalen Vertragszertifikatsprüfung im CC (siehe Contract Certificate (Seite 66)) • 0: Not checked / Prüfung noch nicht durchgeführt • 1: Fehler, nur in Verbindung mit resCCManagement = 3 • 2: Accepted •...
  • Seite 76: Udt_Certificate_Out

    Programmieren 5.3 Funktionsbaustein "ISO_15118_DC" Steht kein aktueller Ladevorgang an oder ist die Phase "Authentication" noch nicht erreicht, wird der Ausgang auf "0" gesetzt. 5.3.3.4 UDT_Certificate_Out Der Parameter UDT_Certificate_Out ist wie folgt aufgebaut: Tabelle 5- 14 Auflistung der Parameter zum UDT_Certificate_Out Name Datentyp Beschreibung...
  • Seite 77: Funktionsbaustein "Update_Pl_St

    Programmieren 5.4 Funktionsbaustein "Update_PL_ST" Funktionsbaustein "Update_PL_ST" Einleitung In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen die Eigenschaften des Funktionsbausteins "Update_PL_ST". Er existiert in drei Ausprägungen: • Update_PL_ST_1500 (für CPU15xx) • Update_PL_ST_1200 (für CPU12xx) • Update_PL_ST_OC (für Open Controller) Die drei Funktionsbausteine verhalten sich identisch. Im Weiteren sprechen wir, der Übersichtlichkeit halber, nur noch vom FB "Update_PL_ST".
  • Seite 78: Benötigter Speicher Des Funktionsbausteins "Update_Pl_St

    Programmieren 5.4 Funktionsbaustein "Update_PL_ST" Bild 5-11 Struktur der Bibliothek Update_PL_ST Der Ordner "Update_PL_ST_1200" beinhaltet die Bausteine für die 1200er-Steuerungen und analog der Ordner "Update_PL_ST_1500" die für die 1500er-Steuerungen. Die Bausteine für den "Open Controller" befinden sich im Ordner "Update_PL_ST_OC". 5.4.1 Benötigter Speicher des Funktionsbausteins "Update_PL_ST"...
  • Seite 79: Funktionsweise Des Funktionsbausteins "Update_Pl_St

    Betrieb des Technologiemoduls ET 200SP TM ECC PL ST nicht zwingend erforderlich. Sie können ihn zusätzlich projektieren, um weitere Updatemöglichkeiten und Informationen zu nutzen. • Übertragung der von der Siemens AG bereitgestellten Zwischenupdates (kleines Funktionsupdate bzw. Korrekturen), passend zur aktuellen FW Basisversion auf das Technologiemodul (auch während eines Ladevorgangs).
  • Seite 80: Siehe Auch

    Programmieren 5.4 Funktionsbaustein "Update_PL_ST" CPU, dorthin kopieren. Achten Sie darauf, dass der Parameter "hw_id" korrekt gesetzt ist und der Parameter "update_name" den Namen und den Pfad des Zwischenupdates enthält. • Eine positive Flanke am Eingang "info" lädt die Zustandsinformationen von dem Technologiemodul und stellt sie am Ausgang "version"...
  • Seite 81: Funktionsbaustein "Log_Pl_St

    Programmieren 5.5 Funktionsbaustein "Log_PL_ST" Funktionsbaustein "Log_PL_ST" Einleitung In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen die Eigenschaften des Funktionsbausteins "Log_PL_ST". Er existiert in drei Ausprägungen: • Log_PL_ST_1500 (für CPU15xx) • Log_PL_ST_1200 (für CPU12xx) • Log_PL_ST_OC (für Open Controller) Die drei Funktionsbausteine verhalten sich identisch. Im Weiteren sprechen wir, der Übersichtlichkeit halber, nur noch vom FB "Log_PL_ST".
  • Seite 82: Benötigter Speicher Des Funktionsbausteins "Log_Pl_St

    Programmieren 5.5 Funktionsbaustein "Log_PL_ST" Bild 5-13 Struktur der Bibliothek Log_PL_ST Der Ordner "Log_PL_ST_1200" beinhaltet die Bausteine für die 1200er-Steuerungen und analog der Ordner "Log_PL_ST_1500" die für die 1500er-Steuerungen. Die Bausteine für den "Open Controller" befinden sich im Ordner "Log_PL_ST_OC". 5.5.1 Benötigter Speicher des Funktionsbausteins "Log_PL_ST"...
  • Seite 83 Programmieren 5.5 Funktionsbaustein "Log_PL_ST" Sie können • die maximale Größe eines später zu übertragenen Logfiles einstellen, • das aktuelle Logfile von dem Technologiemodul laden. Hinweis Der Funktionsbaustein ist erst ab der FW Version V1.1 verwendbar. Eingänge Parameter Datentyp Beschreibung LogNameMc String Name und Pfad des Zwischenupdates auf der CPU-MMC hw_id...
  • Seite 84: Fehlermeldungen

    Programmieren 5.6 Fehlermeldungen "add_error_state" können Sie ggf. weitere Informationen unterlagerter Systemfunktionen entnehmen: error Siehe Systemfunktion Kein Fehler, Aktion erfolgreich Fehler beim Schreiben auf das TM WRREC Ausgang "Status" Bytes 1 und 2 Fehler beim Lesen von dem TM RDREC Ausgang "Status" Bytes 1 und 2 Fehler beim Lesen von der MMC FileReadC Ausgang "Status"...
  • Seite 85 Programmieren 5.6 Fehlermeldungen Tabelle 5- 18 Auflistung der Fehlermeldungen am Ausgang des Funktionsbausteins Bit- Quittierungs- Beschreibung Anmerkung pflichtig Nein Hardware (Kommunikationsmodul) Das Kommunikationsmodul meldet sich nicht zurück, z. B. nicht bereit wegen einer Störung des PROFINETs oder der Rückwand- buskommunikation des ET 200SP. Der Umrichter wird kontrolliert heruntergefahren.
  • Seite 86 Programmieren 5.6 Fehlermeldungen Nein Modul nicht bereit • Das Modul ist noch nicht bereit für den nächsten Lade- vorgang. • Das Kommunikationsmodul meldet sich nicht zurück. Mögliche Fehlerursache: Externe 24 V-Versorgung des Moduls ist fehlerhaft. Sofern möglich, wird der Umrichter kontrolliert herun- tergefahren.
  • Seite 87 Programmieren 5.6 Fehlermeldungen Current Demand Bereichsfehler Strom, Spannung, Leistung • Die vom Fahrzeug geforderte Spannung "out.set- points.voltageInVolt" liegt außerhalb des gültigen Be- reichs. • Der vom Fahrzeug geforderte Strom "out.setpoints.cur- rentInAmpere" liegt außerhalb des gültigen Bereichs. • Die Ausgangsspannung des Umrichters "in.values.vol- tageInVolt"...
  • Seite 88 Programmieren 5.6 Fehlermeldungen Der Hardwarezustand “in.values. hwState“ hat sich nicht innerhalb der in "in.evseCfg.maxSwitchTimeHwState" defi- nierten Reaktionszeit dem entsprechenden HW-State "out.setpoints.hwState" angepasst. Die maximale Zeit "in.evseCfg.maxSwitchTimeBreaker", in welcher die Rückmeldung des DC/PreCharge- oder Shunt- Trennschalters erfolgen muss, wurde überschritten. Dieses Fehlerbit wird gesetzt, wenn nicht unterschieden werden kann, welcher Trenner den Fehler ausgelöst hat.
  • Seite 89 Programmieren 5.6 Fehlermeldungen Nein Unerwarteter Wechsel des CP nach C Der CP befindet sich in State C. Dies ist im aktuellen Zu- stand innerhalb des Ladeablaufs nicht erlaubt. Nein SLAC Fehler Fehler während des PLC Verbindungsaufbaus (SLAC Pro- zess). Nein Timeout bei V2G Nachricht Fahrzeug sendet kein Nachrichtenpaket innerhalb der vor- geschriebenen Zeit (z.B.
  • Seite 90: Kalibrierung Des Powerline-Signals

    Kalibrierung des Powerline-Signals Einführung und Funktionsweise Das "Calibration Kit TM ECC CCS2" (6FE1244-0AD10-0AA0) in Verbindung mit dem Funktionsbaustein "ECC_Calibration" ermöglicht Ihnen, das Powerline-Signal auf die individuellen Charakteristika ihrer Ladesäule abzustimmen. Bitte beachten Sie, dass das Kalibrieren erst ab der Firmware-Version 1.0.3 möglich ist. Hinweis Mit dem Installieren eines FW-Updates werden die Kalibrierdaten unter Umständen auf die Default-Werte zurückgesetzt.
  • Seite 91: Kalibriervoraussetzungen

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.1 Einführung und Funktionsweise Die Kalibrierdaten bestehen aus 1155 Einzelwerten zu je 1 Byte. Jedes Byte steht für je einen Träger (Carrier) und enthält eine Kombination aus Pegel- und Kalibrierwerten. Nach erfolgter Kalibrierung kann das Ergebnis der Kalibrierung mittels des Funktionsbausteins "ECC_Calibration"...
  • Seite 92: Funktionsbaustein "Ecc_Calibration

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.2 Funktionsbaustein "ECC_Calibration" Funktionsbaustein "ECC_Calibration" Bild 6-2 Funktionsbaustein "ECC_Calibration" Bild 6-3 Struktur der TIA-Bibliothek Einleitung Dieser Funktionsbaustein (Kurzform: FB) stellt die Schnittstelle zwischen der TIA-Applikation und der Kalibrierfunktion des Technologiemoduls dar. Mit dem Funktionsbaustein "ECC_Calibration" können Sie in einzelnen Schritten die Kalibrierung durchführen.
  • Seite 93: Kalibrieren Mit Kalibrierdaten

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.2 Funktionsbaustein "ECC_Calibration" "startAction" und einer "1" am Eingang "action" (siehe Parameterliste zum Funktionsbaustein "ECC_Calibration" (Seite 91)) ausgelöst. Werden die Kalibrierdaten anschließend ausgelesen, kann die Qualität der Kalibrierung anhand der Werte in "psdDiff" bewertet werden • Kalibrieren mit Kalibrierdaten Für eine Kalibrierung mit Kalibrierdaten wird kein Calibration Kit benötigt, aber eine bereits (z.B.
  • Seite 94 Kalibrierung des Powerline-Signals 6.2 Funktionsbaustein "ECC_Calibration" Parameter Dekla- Datentyp Default Beschreibung ration blockCharging Output Bool False 1: Kalibrierung läuft Sie müssen dafür sorgen, dass kein Ladevorgang angestoßen wird. Dazu kann dieser Ausgang negiert auf den Eingang "enable" eines Lade- FBs "DIN_70121"/"ISO_15118_DC" verschaltet werden. calState Output Word...
  • Seite 95: Siehe Auch

    • Über den Eingang "startAction" starten und beenden Sie einen Kalibrier-/Lese- /Schreibvorgang. • Über den Eingang "action" legen Sie die Kalibrieraktion fest. Siehe auch SIOS (https://support.industry.siemens.com/cs/de/en/ps/18330/man) Baugruppenfehler Tritt während eines aktiven Kalibriervorgangs ein Fehler auf, wird dieser Fehler am Ausgang "calState" angezeigt. Siehe Tabelle Fehler-Codes (Seite 93) und Tabelle Parameterliste (Seite 91).
  • Seite 96: Calibration Kit Tm Ecc Ccs2

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.3 Calibration Kit TM ECC CCS2 Fehler-Code Fehlerursache 16#8086 Wert am Eingang "action" unzulässig (bei steigender Flanke von "startAction") oder Puffer an "data" oder "psdDiff" ist zu klein für die gewählte "action". 16#8087 Der FB ist in einem nicht vorgesehenen Zustand. 16#8088 Während des Kalibriervorgangs hat die Baugruppe einen Fehler angezeigt.
  • Seite 97: Aufgabe Des Calibration Kit

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.3 Calibration Kit TM ECC CCS2 Aufgabe des Calibration Kit Mit Hilfe des Calibration Kits misst der Ladecontroller die am Ladestecker ankommenden Powerline-Signalpegel. Daraufhin werden die Sendepegel aller relevanten Frequenzen für diesen Aufbau angepasst. Bild 6-4 Calibration Kit TM ECC CCS2 LED-Anzeigen des Calibration Kit Status LEDs LEDs...
  • Seite 98: Anschlüsse Des Calibration Kit

    Kalibrierung des Powerline-Signals 6.3 Calibration Kit TM ECC CCS2 Hochlauf des Calibration Kit Der Hochlauf des Calibration Kit dauert etwa 20 Sekunden. Anschlüsse des Calibration Kit Das Calibration Kit besitzt eine CCS Type 2-Ladebuchse zur Aufnahme des Ladekabels. Eine Verriegelung des Steckers wird hier nicht unterstützt. An der Seite finden Sie den Anschluss der Spannungsversorgung.
  • Seite 99 Kalibrierung des Powerline-Signals 6.3 Calibration Kit TM ECC CCS2 6FE1244-0AD10-0AA0 Schutzart und Schutzklasse Schutzart IP IP30 (wenn alle Stecker gesteckt sind) Normen, Zulassungen, Zertifikate Eignungsnachweis Umgebungsbedingungen Umgebungstemperatur im Betrieb min. 0 °C max. 40 °C Umgebungstemperatur bei Lagerung/Transport Lagerung, min. -30 °C Lagerung, max.
  • Seite 100: Alarme / Diagnosemeldungen

    Alarme / Diagnosemeldungen Status- und Fehleranzeigen Vorderansicht des Technologiemoduls SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST Bild 7-1 Gerätefront mit LED-Anzeigen Bedeutung der LED-Anzeigen Die folgenden Tabellen zeigen die Bedeutung der Zustands- und Fehleranzeigen. Einzelheiten zur Fehlerbehebung finden Sie im Kapitel Diagnosemeldungen (Seite 101).
  • Seite 101 Rückwandbusversorgung des ET 200SP nicht in Prüfen oder schalten Sie die Versor- Ordnung gungsspannung der Kopfstation ein. Stellen Sie sicher, dass das Technolo- giemodul SIMATIC ET 200SP TM ECC PL ST korrekt in die BaseUnit gesteckt ist. Technologiemodul nicht betriebsbereit (nicht blinkt parametriert)
  • Seite 102 Alarme / Diagnosemeldungen 7.1 Status- und Fehleranzeigen Status LEDs LEDs Bedeutung Status Ladeabgang (enable) Ladeabgang (EN) durch Anwenderprogramm gesperrt. In diesem Fall sind auch die entsprechende VS-LED und Status-LED F zwingend aus. Ladeabgang (EN) aktiviert blinkt, • S7-Kommunikationsstörung am Ladeabgang (EN) 1 Hz •...
  • Seite 103: Alarme

    Gerätedefekt Reparaturen Reparaturen durch den Benutzer oder das Servicepersonal sind nicht zulässig. Bitte setzen Sie sich im Fehlerfall mit dem Service&Support (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/sc/3098)in Verbindung. WARNUNG Gefahr durch Stromschlag Lebensgefahr oder schwere Verletzungsgefahr Durch unbefugtes Öffnen des Geräts können erhebliche Sachschäden oder Gefahren für den Benutzer entstehen.
  • Seite 104: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten 6FE1242-6TM20-0BB1 Allgemeine Informationen Produkt-Markenname SIMATIC Produkt-Familie ET 200SP Produktkategorie Technologiemodul Produkttyp-Bezeichnung TM ECC PL ST Produkt-Bezeichnung Lade-Controller zum konduktiven Laden von Elektrofahrzeu- Firmware-Version ab V1.1 • FW-Update möglich Ausführung des Produkts Technologiemodul Anzahl der Kanäle 1; gemäß DIN SPEC 70121/ISO 15118-2 Produktfunktion I&M-Daten Ja;...
  • Seite 105 Technische Daten 8.1 Technische Daten 6FE1242-6TM20-0BB1 Digitalausgaben Art des Digitalausgangs Transistor Anzahl der Ausgänge kurzschlussfest Kurzschluss-Schutz Ja; elektronisch / thermisch Funktionen Digitalausgänge, parametrierbar PWM-Ausgang Ja; gemäß IEC 61851 • Anzahl, max. Nein; 1 kHz • Periodendauer parametrierbar Schaltvermögen der Ausgänge bei ohmscher Last, max.
  • Seite 106 SIMATIC S7-1500 an SIMATIC S7-1200 (ab FW-Version 1.0.3) Maße Breite 20 mm Höhe 73 mm Tiefe 58 mm Gewicht 32 g Technische Daten zur BaseUnit Siehe Handbuch der ET 200SP BaseUnits (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/14070/man). Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Gerätehandbuch, 10/2022, A5E43919893A-AE...
  • Seite 107: Glossar

    Glossar Abk. für Baugruppe Control Pilot-Signal. Hiermit wird dem Fahrzeug signalisiert, dass eine Powerline- Kommunikation (→ HPGP) möglich ist. Prozessor [Central Processing Unit] Mit Hilfe eines CSRs erfolgt die Anforderung der Signierung eines Zertifikates. Dieses kann z.B. nötig sein, wenn ein Zertifikat bzgl. seines Ablaufdatums aktualisiert werden muss. Auch wenn ein neues Zertifikat benötigt wird, erfolgt die Signierung mittels eines CSRs.
  • Seite 108 Glossar siehe EMV [Electromagnetic Compatibility] E-Mobilitätsprovider Elektromagnetische Verträglichkeit. Betrifft die Störfestigkeit bzw. die Störaussendung von Geräten in der Elektrotechnik. Elektrofahrzeug [Electric Vehicle] EVSE Ladesäule [Electric Vehicle Supply Equipment] EVSEID Eine EVSEID ist eine eindeutige Kennung für Betreiber von Ladestationen bzw. Charge Point Operator, d.h.
  • Seite 109 Glossar Benutzerschnittstelle. Die HMI beschreibt die Stelle oder die Handlung, mit der ein Mensch mit einer Maschine in Interaktion tritt (z.B. ein Touchbildschirm). [Human machine Interface] HPGP HomePlug Green PHY, digitale Kommunikation auf Basis einer Powerline Communication (→ PLC) Mit den Hardware-Support Packages wird Ihnen die Projektierung von Baugruppen ermöglicht, die nicht im Hardwarekatalog Ihrer TIA Portal Installation enthalten sind.
  • Seite 110 Glossar Bezahlvorgang durch automatische Identifizierung mittels im Fahrzeug vorliegendem Ladevertrag [Plug and Charge] Plug Present, Näherungskontakt bei Ladestecker; Relevant für Typ 1-Stecker gemäß SAE- J1772 PWM ist eine Modulationsart, bei der z. B. elektrische Spannung zwischen zwei Werten wechselt. Dabei wird bei konstanter Frequenz der Tastgrad eines Rechteckpulses moduliert, also die Dauer der ihn bildenden Impulse.
  • Seite 111 Glossar Benutzerdefinierte Datentypen sind spezielle, von Ihnen selbst erstellte Datenstrukturen, die Sie nach ihrer Definition im gesamten S7-Programm verwenden können.[User Defined Data type] WEEE EU-Richtlinie. Sie dient der Vermeidung von Abfällen von Elektro- und Elektronikgeräten und der Reduzierung solcher Abfälle durch Wiederverwendung und anderer Formen der Verwertung.
  • Seite 112: Index

    Index Adressraum, 36 ECC_Calibration, 90 Anlaufverhalten des Funktionsbausteins, 40 Eigenschaften des Moduls, 12 Anschlussbeispiele, 33 Eingänge, 12 Anschlussbelegung BaseUnit BU-Typ B0, 30 Einstellbare Parameter, 37 Anschlussbelegung BaseUnit BU-Typ B1, 29 Einstellparameter, 37 Anschlussbelegung und Spannungsversorgung, 28 EN61010-2-201, 32 Ansicht des Moduls, 11 Erforderlicher E/A-Adressraum, 36 Aus- und Eingänge, 12 EV (Fahrzeug), 16, 20...
  • Seite 113 Index Hardware-Zustände, 50 Powerline-Kommunikation, 88 Hinweise zur IT-Security, 34 PP, 18 HSP Download, 36 PP-Funktion, 19 HSP-Datei, 35, 36 Pre Charge, 23 PreCharge-Phase, 47 Prinzipschaltbilder, 33 Produktfoto, 11 Projektieren, 35 ISO 15118, 25 RDREC, 94 Kabelüberprüfung, 44 Reparaturen, 101 Kalibrierdaten, 89 Kalibrieren mit Calibartion Kit TM ECC CCS2, 91 mit Kalibrierdaten, 91...
  • Seite 114 Index Verdrahtung, 33 Verhalten bei CPU-STOP, 36 verschlüsselte Kommunikation (TLS), 25 Vorderansicht des Technologiemoduls, 98 Welding Detection, 25, 50 WRREC, 94 Technologiemodul TM ECC PL ST (6FE1242-6TM20-0BB1) Gerätehandbuch, 10/2022, A5E43919893A-AE...

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6fe1242-6tm20-0bb1

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