Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und...
Einleitung In diesem Dokument werden die zum Mehrkanal-Strommesssystem PAC1200 System - 7KT1261 gehörigen Bestandteile beschrieben • Datenmanager – 7KT1261 • Sensorleiste – 7KT1233 – 7KT1236 – 7KT1238 – 7KT1242 • Sensoren – 7KT1254 (40 A) – 7KT1255 (63 A) Außerdem wird die Konfiguration über den Webserver beschrieben. Zielgruppen Die in diesem Dokument beschriebenen Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft mit folgender Qualifikation durchgeführt...
Lizenz ("OSS") lizenziert ist und / oder um kommerzielle Software bzw. Freeware. Hinsichtlich der OSS Komponenten gelten die einschlägigen OSS Lizenzbedingungen vorrangig vor allen anderen auf dieses Produkt anwendbaren Bedingungen. SIEMENS stellt Ihnen die OSS-Anteile dieses Produkts ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
Seite 13
Den Technical Support finden Sie unter (https://www.siemens.com/support-request). Betreff: Open Source Anfrage (bitte Produktname und Versionsstand angeben, soweit zutreffend) SIEMENS kann für die Erfüllung der Anfrage eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 5 Euro in Rechnung stellen. Gewährleistung betreffend Verwendung der Open Source Software: Die Gewährleistungspflichten von SIEMENS sind in dem jeweiligen Vertrag mit...
Seite 14
Einleitung 1.7 Open Source Software PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Cybersecurity finden Sie unter (https://www.siemens.com/global/en/products/automation/ topic-areas/industrial-cybersecurity.html). Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen.
Ganzheitliches Security-Konzept und Security Strategien 2.4.1 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept "Defense in Depth" Mit Defense in Depth stellt Siemens ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept bereit, das Industrieanlagen einen umfassenden und weit reichenden Schutz nach den Empfehlungen des internationalen Standards IEC 62443 bietet. Produktivität und Knowhow werden auf 3 Ebenen geschützt:...
Schutz vor aktuellen und zukünftigen Risiken zu gewährleisten. Dazu gehören z. B. Sicherheitsupdates während des gesamten Produktlebenszyklus einschließlich Vorgaben zur sicheren Entsorgung des Produkts. Siemens plant und kommuniziert die Bereitstellung von Sicherheitsupdates, die Produktabkündigung und die Produktstreichung des Produktsupports. Sensibilisierung der Mitarbeiter Regelmäßige Schulungen in Cybersecurity und kontinuierliches Testen des Schulungserfolges...
Seite 18
Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Security-Konzept und Security Strategien Aufrechterhaltung des Sicherheitskonzepts durch Updates Software auf dem aktuellen Stand zu halten ist essenziell, um z. B. von folgenden Maßnahmen zu profitieren: • Implementierung neuer Sicherheitsstrategien, -protokolle und -techniken • Schließen von Sicherheitslücken • Behebung von Schwachstellen Dafür ist es notwendig, die Weiterentwicklung von Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls die Erweiterung von Anforderungen stetig im Auge zu behalten.
Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Security-Konzept und Security Strategien 2.4.3 Anforderungen an die betriebliche Einsatzumgebung und Sicherheitsannahmen Siemens empfiehlt folgende Sicherheitsvorkehrungen: • Durchführung eines Threat and Risk Assessments (im Rahmen des Security Managements) • Konzepte zur Netzwerksicherheit – Netzwerksegmentierung – Asset- und Netzwerkmanagement –...
Um Geräte cybersicher betreiben zu können ist, es notwendig die Geräte / Applikationen zu einem cybersicheren Netzwerk zusammenzuschließen. Unter folgendem Link finden Sie ein Anwendungsbeispiel (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/view/109804583) mit den Grundlagen der Netzwerktechnik, in dem ein beispielhafter Aufbau des Cybersecurity Konfiguration aufgezeigt wird. Der Datenmanager 7KT1261 ist ein intelligenter Zähler (Datenmanager) mit Einsatzschwerpunkt in der Industrie.
Cybersecurity 2.6 Kommunikationsprotokolle Kommunikationsprotokolle Service Protokoll Port Eigenschaften HTTP • Nicht konfigurierbar • Nicht abschaltbar HTTPS • Nicht konfigurierbar • Nicht abschaltbar Modbus-TCP Modbus • Konfigurierbar • Abschaltbar MQTT MQTT 8883 • Nicht konfigurierbar • Abschaltbar File Transfer FTP / SFTP Kein Standard-Port definiert •...
Für den Servicefall verfügt das Gerät über interne Schnittstellen. Schwachstellen Management Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-...
Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit • Verwenden Sie nur sichere Passwörter Durch die Vergabe von unsicheren Passwörtern kann es leicht zu Datenmissbrauch kommen. Unsichere Passwörter können leicht erraten oder entschlüsselt werden. – Ändern Sie deshalb die Standard-Passwörter immer während der Inbetriebnahme und verwenden Sie unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Funktionen und Geräte.
Seite 24
Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit Informieren Sie Ihren Systemadministrator über die Außerbetriebnahme des Geräts, da weitere Schritte erforderlich sein können. Der Systemadministrator kann daraufhin notwendige Schritte durchführen. PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Sicherheitshinweise Im Folgenden werden die Sicherheitshinweise beschrieben, die beim Gebrauch des Mehrkanal- Strommesssystems PAC1200 System - 7KT1261 beachtet werden müssen. GEFAHR Gefährliche Spannung. Lebensgefahr oder schwere Verletzungsgefahr. Vor Beginn der Arbeiten Anlage und Gerät spannungsfrei schalten. Die Installations- und Wartungsarbeiten an diesem Gerät dürfen nur von einer autorisierten Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Seite 26
Sicherheitshinweise ACHTUNG Schäden der Sensorleiste durch transiente Überspannungen. Sachschaden. Installieren Sie zusätzliche Überspannungsschutzelemente gemäß SPD Typ1 (Grobschutz) und SPD Typ2 (Mittelschutz) vor dem Datenmanager. Stellen Sie sicher, dass der Datenmanager, der die Sensorbar mit Spannung versorgt, spannungsfrei schaltbar ist, z. B. mit einem Leitungsschutzschalter. Dieser muss als Trennvorrichtung für den Datenmanager gekennzeichnet und leicht erreichbar sein.
Seite 27
Betriebs oder der Instandhaltung berücksichtigen. Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder sollten besondere Probleme auftreten, die in der Bedienungsanleitung nicht ausführlich genug behandelt werden, können Sie die erforderliche Auskunft über den Technischen Support (https://www.siemens.com/support-request) anfordern. Datenmanager Aus Sicherheitsgründen ist es untersagt, das Produkt einschließlich der Software zu verändern oder Bauteile einzubauen, die nicht ausdrücklich für dieses Produkt empfohlen oder vertrieben...
Dokumentation ein. Eine andere Verwendung kann zu Sach- und Personenschäden führen. Aus Sicherheitsgründen sind Veränderungen an der Sensorleiste untersagt, sofern diese nicht ausdrücklich von der Siemens AG für das Produkt zugelassen sind. Jede andere Verwendung des Produkts als in der bestimmungsgemäßen Verwendung beschrieben, gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Produktbeschreibung Messsystem ① Mobiles Endgerät ② Webbrowser ③ SENTRON Powermanager ④ Energienetz ⑤ Geräte, deren Strom überwacht wird ⑨ Wallbox VersiCharge ⑩ SENTRON Powercenter 1000 max. 4x SENTRON Powercenter 1000 ⑪ SENTRON COM Schutzschaltgerät Über 4x SENTRON Powercenter 1000 lassen sich je 24 SENTRON COM Schutzschaltgeräte an‐ schließen, also max.
Weitere Informationen zu den SENTRON COM Geräten finden Sie im: Systemhandbuch - Schutzschaltgeräte mit Kommunikations- und Messfunktion (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109791806) Weitere Informationen zum SENTRON Powermanager finden sie unter: SENTRON Powermanager (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/10057619) 4.1.1 Highlights • Vollintegrierter Datenmanager • 3-Phasen Wirk- und Blindleistungs-Energiemessung •...
Produktbeschreibung 4.1 Messsystem • Registrierung von Spannungseinbrüchen oder -überhöhungen • Automatisierte CSV-Exporte mit Auflösung bis zu 1 Sekunde, eventbasiert bis auf 200 ms • Einfache Einbindung in IoT-Plattformen über MQTT • 4-Quadranten-Zähler • Anbindung von bis zu 4 SENTRON Powercenter 1000 mit jeweils bis zu 24 Schutzschaltgeräte •...
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen 4.1.3 Speichernutzung Die Speicherdauer der Messwerte ist nicht durch den auf dem Gerät verfügbaren 16 GB Speicherplatz, sondern durch die Konfiguration der Datenbank beschränkt. Die Datenbank verfügt über vier Ringspeicher mit unterschiedlicher Auflösung und unterschiedlicher Länge: Auflösung Zeitraum 1 Minute 2 Tage 15 Minuten 2 Wochen...
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen 4.2.1 Datenmanager Der Datenmanager ist ein intelligenter Zähler, der elektrische Messwerte am Anschlusspunkt ermittelt und über LAN zur Verfügung stellt. Die Daten, die der Datenmanager über die Energiegewinnung Ihrer Anlage sammelt, können von den Daten des Hauptenergiezählers abweichen. Der Datenmanager darf entsprechend seiner Einordnung in die Überspannungskategorie III ausschließlich in der Unterverteilung bzw.
Seite 34
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen ① ⑨ ⑯ Eingang N* Ausgang L1 RS485-Erweiterungen ② ⑩ ⑰ Eingang L3 Ausgang L2 B (RS485) ③ ⑪ ⑱ Eingang L2 Ausgang L3 A (RS485) ④ ⑲ Eingang L1* Steckverbinder A für RS485-Erweite‐ rungen ⑤ ⑳ Reset-Taste Steckverbinder B für RS485-Erweite‐...
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen 4.2.1.1 Funktionen der Reset-Taste Mit Hilfe der Reset-Taste kann das Gerät neu gestartet oder zurückgesetzt werden. Funktion Aktion Information Datenmanager neu starten Halten Sie die Reset-Taste (Pos. 5) mit ei‐ Anschließend startet der Datenmanager nem spitzen Gegenstand etwas länger neu.
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen Grün an LAN hat Link Grün blinkend Netzwerkverkehr Zustand: Sensor: Zeigt Sensorbereitschaft an Betriebsbereitschaft Kein Sensor verbunden Grün schnell blinkend Verbindung aktiv Grün langsam blinkend Scanvorgang aktiv Rot dauerhaft Fehler - Überlast 5-V-Ausgang Orange blinkend Fehler - Gegenstelle meldet sich nicht 4.2.2 Sensorleiste Mit der Sensorleiste lassen sich Ströme in Wechselstromnetzen messen.
Seite 37
Produktbeschreibung 4.2 Funktionen ① ⑤ Anschlüsse zur Anbindung der Sensoren ② ⑥ Bus für RS485 und Spannungsversorgung A (RS485) ③ ⑦ Status-LED B (RS485) ④ ③ Status-LED: Zeigt Betriebsbereitschaft an Zustand Betriebsbereitschaft Blau dauerhaft Gerät betriebsbereit Blau blinkend Datenmanager neu starten (Funktio‐ nen der Reset-Taste (Seite 33)) oder Servicetechniker bzw.
Produktbeschreibung 4.3 Systemumgebung 4.2.3 Sensor ① Sicherungsmechanismus zur Verbindung einzelner Sensoren in der Sensorleiste ② Durchführung für das Stromkabel ③ Anschlüsse zur Anbindung an die Sensorleiste Systemumgebung Die Installation des Datenmanagers erfolgt im Sicherungsschrank, wobei sie nach der Hauptsicherung in der Unterverteilung angeschlossen wird. Dabei ist das Gerät an alle drei Phasen des Stromnetzes anzuschließen, damit der Gesamtenergieverbrauch korrekt gemessen werden kann.
Seite 39
Produktbeschreibung 4.3 Systemumgebung In der Kommunikation über LAN ist der Datenmanager Modbus / TCP-Client, während der PC mit der SENTRON-Software der Modbus / TCP-Server ist. Die Daten werden bei bestehender Verbindung kontinuierlich an das übergeordnete Managementsystem gesendet. Hinweis Es wird eine kontinuierliche Datenverbindung zur SENTRON-Software benötigt. Sollte die Datenverbindung unterbrochen sein, werden keine Daten auf dem Datenmanager zwischengespeichert.
Seite 40
Produktbeschreibung 4.3 Systemumgebung PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Anschließen VORSICHT Absicherung der Messeingänge Die Sicherungen in den Messeingängen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Die Auswahl der Sicherung hängt von der Auslegung der Zuleitung ab. Es dürfen alle handelsüblichen Sicherungen und Sicherungsautomaten bis 63 A verwendet werden. Bei der Auswahl der Sicherung sind die geltenden Vorschriften einzuhalten. Wir empfehlen je nach Anforderung an Leitung und Anschlussbedingungen Leitungsschutzschalter 5SY, Motorschutzschalter 3RV oder Sicherungen 5SB/3NA.
Seite 42
Anschließen Hinweis Nur qualifiziertes Personal darf das Gerät installieren, in Betrieb nehmen oder warten • Tragen Sie die vorgeschriebene Schutzkleidung. Beachten Sie die allgemeinen Einrichtungsvorschriften und Sicherheitsvorschriften für das Arbeiten an Starkstromanlagen (z. B. DIN VDE, NFPA 70E sowie die nationalen oder internationalen Vorschriften). •...
Anschließen 5.1 Anschlussbeispiele Anschlussbeispiele TN-Netz Die Absicherungen bis 63 A dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Die Auswahl der Absicherung hängt von der Auslegung der Zuleitung ab. IT-Netz Die Absicherungen bis 63 A dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Die Auswahl der Absicherung hängt von der Auslegung der Zuleitung ab. PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Seite 44
Anschließen 5.1 Anschlussbeispiele Stromwandler bei Anschlüssen >63 A Der Datenmanager hat einen 63 A Direktanschluss. Für Applikationen mit anderen Anforderungen können zusätzlich externe Stromwandler an den Datenmanager angeschlossen werden. Das dementsprechende Wandlerverhältnis kann im Webbrowser eingestellt werden, sodass die Genauigkeit nicht beeinträchtigt wird. Es ist möglich Stromwandler mit folgenden Verhältnissen einzustellen: •...
Seite 45
2 A Erdung 2 B RS485 A 3 B 4 A RS485 B 4 B SENTRON Powercenter 1000 Informationen zum Anschluss finden Sie in den einzelnen Betriebsanleitungen bzw. im Systemhandbuch: Systemhandbuch - Schutzschaltgeräte mit Kommunikations- und Messfunktion (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109791806) PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Seite 46
Anschließen 5.1 Anschlussbeispiele PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Bedienen der Weboberfläche Die Weboberfläche des Datenmanagers 6.1.1 Systemumgebung Das Web-Interface ist für den Einsatz auf browserbasierten Endgeräten ausgelegt (PC und Notebook). Über einen WLAN Access Point kann ebenfalls mit einem mobilen Endgerät auf die Weboberfläche zugegriffen werden. Das Web-Interface ist optimiert auf die Auflösung 1024x768 px (BxH). Folgende Webbrowser werden unterstützt: •...
Seite 48
Bedienen der Weboberfläche 6.1 Die Weboberfläche des Datenmanagers Geben Sie im Anmeldefenster das werkseitig vergebene Passwort ein, um sich am Datenmanager anzumelden. Sie finden dieses auf dem seitlich am Datenmanager angebrachten Typenschild (Seite 141). PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Bedienen der Weboberfläche 6.1 Die Weboberfläche des Datenmanagers 6.1.3 Einstiegsseite Das Web-Interface wird nach dem erfolgreichen Anmelden geöffnet. Es öffnet sich folgende Startseite: Position Beschreibung Die Menüleiste ist statisch und wird immer dargestellt. Schaltfläche zum Einblenden und Ausblenden der Seitenleiste. Anzeige über Meldungen vom System Schaltfläche zum Auswählen der Sprache für die Weboberfläche Profilaktivitäten mit Funktionen zum Ausloggen, zur Änderung des Passworts und zur Verwaltung der Zugriffs‐...
Bedienen der Weboberfläche 6.2 Dashboard Dashboard Das Dashboard beinhaltet die beiden Widgets „Energiebilanz“ (Pos. 1) und „Phasenwerte“ (Pos. 2), sowie eine Liste der verbundenen SENTRON Powercenter 1000 Geräte (Pos. 3). Im unteren Bereich sind sämtliche verfügbaren Apps aufgelistet (Pos. 9) und mit einem einfachen Tastendruck aufrufbar.
Bedienen der Weboberfläche 6.3 Meldungen - Systemaktivitäten Meldungen - Systemaktivitäten 6.3.1 Beschreibung Die „Meldungen - Systemaktivitäten“-App verwaltet zentral Nachrichten, die von den Apps an den Benutzer gesendet werden. Die App stellt dazu Meldungen (Pos. 1) zur Verfügung. Falls ungelesene Nachrichten vorhanden sind, wird die Anzahl der ungelesenen Nachrichten in rot auf dem Glockensymbol angezeigt.
Seite 52
Bedienen der Weboberfläche 6.3 Meldungen - Systemaktivitäten Auf jeder Seite der Tabelle werden 10 Nachrichten angezeigt. Unter der Tabelle befindet sich ein Menü zum Durchblättern der Tabelle mit Pfeilen nach links und rechts sowie Seitenzahlen (Pos. 4). Die aktuell angezeigte Seitenzahl ist blau markiert. Es können maximal 1000 Nachrichten gespeichert werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.3 Meldungen - Systemaktivitäten 6.3.2 Einstellungen Die Einstellungen zur Konfiguration der „Meldungen - Systemaktivitäten“-App können über einen Klick auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol (Pos. 6 im System-Monitor (Seite 49)) erreicht werden. Der E-Mail-Export kann aktiviert („E-Mail-Export aktiviert“, Pos. 1) werden, sobald die E-Mail-Einstellungen in den Geräte-Einstellungen (siehe Geräte-Einstellungen (Seite 119)) konfiguriert wurden.
Bedienen der Weboberfläche 6.4 Datenmanager Datenmanager Das im Widget „Wirkleistung“ (Pos. 1) dargestellte Liniendiagramm zeigt einen Kurzzeittrend des Gesamtbetrags der Wirkleistung über die drei einzelnen Phasen an. Die in der App angezeigten Leistungswerte werden beim Bezug mit einem (+) und bei Einspeisung mit einem (-) gekennzeichnet.
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren 6.5.1 Beschreibung Mit der App „Sensoren“ können die Sensorbars in Betrieb genommen und konfiguriert werden. Die Anbindung von Sensorbars dient dazu, einzelne Stromkreise der Unterverteilung nach dem Installationspunkt des Datenmanagers zu messen. Je nach Ausführung kann eine Sensorbar über 3, 6, 9 oder 12 Sensoren verfügen.
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren 6.5.2.3 Verfügbare Sensoren und Anzeigewerte Zentral im Widget sind alle verfügbaren Sensoren dargestellt (Pos. 3 in Sensoren (Seite 53)). Jeder konfigurierte Sensor ist gleichzeitig ein Zähler. Neben der ID (Identifikationsnummer) des jeweiligen Sensors/Zählers wird zusätzlich ein Wert angezeigt, der über die Auswahlleiste (Pos. 4 in Sensoren (Seite 53)) selektiert werden kann.
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren 6.5.2.5 SENTRON Powercenter 1000 Im oberen Bereich (Pos. 6 in Sensoren (Seite 53)) sind die bis zu vier angebundenen SENTRON Powercenter 1000 und die zugehörigen, unterlagerten Endgeräte. Die Anzeige dieser Geräte funktioniert analog zu den Sensoren des Datenmanagers. 6.5.3 Einstellungen Die Einstellungen der Sensoren können über einen Klick auf die Schaltfläche mit dem...
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren • RS485-Schnittstellen (Pos. 3) • Sensorbar-Optionen (Pos. 4) 6.5.3.1 Liste der Sensorbars und Zähler In diesem Widget werden die existierenden Sensorbars und Zähler angezeigt. Eine Sensorbar wird als Rechteck (Pos. 1) dargestellt, das für jeden Sensor ein Kästchen enthält. Je nach Ausführung kann eine Sensorbar über 3, 6, 9 oder 12 Sensoren verfügen.
Seite 60
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren Zähler, die bereits einmal einem Sensor zugewiesen waren, aber von diesem getrennt wurden, werden als Kreise ohne Kästchen angezeigt. Durch Klicken auf die Kästchen/Kreise kann ein Sensor/Zähler zur Konfiguration ausgewählt werden. Dieser wird dann auf der rechten Seite unter „Zähler konfigurieren“ (siehe Zähler konfigurieren (Seite 59)) und „Sensorbar-Optionen“...
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren 6.5.3.2 Zähler konfigurieren In diesem Widget wird die Detailkonfiguration eines Sensors bzw. Zählers vorgenommen. Im oberen Bereich wird der aktuelle Konfigurationsstatus des Sensors und Zählers dargestellt. Links wird ein Icon für einen Sensor sowie seine Seriennummer (Pos. 1) angezeigt, rechts ein Icon für einen Zähler sowie seine Zähler-ID (Pos.
Seite 62
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren Für den Zähler bestehen folgende Konfigurationsoptionen (Pos. 6): • „Name“: Der Name ist frei konfigurierbar und darf zwischen 2 und 20 Zeichen enthalten. Als Standardwert ist hier die Seriennummer des zugewiesenen Sensors eingetragen. • „Phase“: Hier wird die Phase gewählt, an der der Sensor misst. Es ist zwingend erforderlich, die Phase zu konfigurieren.
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren es wird keine Verbindung zwischen Sensor und Zähler angezeigt. In der Detailkonfiguration erscheinen folgende Möglichkeiten: • Automatisch zuweisen (Pos. 3): Durch einen Klick auf „Zuweisen“ wird diesem Sensor automatisch ein freier Zähler zugewiesen. Dabei werden nur Zähler verwendet, die noch keine Konfiguration oder Zählerstände enthalten.
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren 6.5.3.4 Sensorbar-Optionen In diesem Widget können für die aktuell ausgewählte Sensorbar (Pos. 1, siehe Liste der Sensorbars und Zähler (Seite 57)) weitere Aktionen durchgeführt werden: • „Speichern“ (Pos. 2): Für die ausgewählte Sensorbar kann ein neues Label vergeben und abgespeichert werden. •...
Bedienen der Weboberfläche 6.5 Sensoren Durch einen Klick auf „OK“ wird die neue Konfiguration gespeichert. Dies kann einige Sekunden dauern. • „Trennen“ (Pos. 4 in Sensorbar-Optionen): Alle zugewiesenen Zähler werden von der ausgewählten Sensorbar getrennt. Dabei bleiben die Konfiguration und die Zählerstände der Zähler erhalten. Diese erscheinen danach in der Liste unter „Vormals konfigurierte Zähler“...
Bedienen der Weboberfläche 6.6 Gruppierung sortiert angezeigt (siehe Liste der Sensorbars und Zähler (Seite 57)). Jeder Sensor auf einer Sensorbar ist durch ein Kästchen dargestellt. Zunächst sind alle Kästchen leer. Oberhalb der Liste der Zähler wird eine Hinweisbox angezeigt, über die eine automatische Zuordnung stattfinden kann.
Bedienen der Weboberfläche 6.6 Gruppierung 6.6.1 Beschreibung Die App „Gruppierung“ dient zur Gruppierung verschiedener Energiequellen bzw. Sensoren. In der App „Sensoren“ (siehe Kapitel Sensoren (Seite 53)) konfigurierte Sensoren können hier zu Gruppen zusammengefasst werden, wobei ihre Messwerte addiert werden. Auch die Schutzschaltgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion, welche mit einem SENTRON Powercenter 1000 verbunden sind, können zu einer Gruppe hinzugefügt werden.
Seite 68
Bedienen der Weboberfläche 6.6 Gruppierung Über das Umschaltmenü (Pos. 2 in Gruppierung (Seite 64)) kann zwischen den verschiedenen Messwerten bzw. Konfigurationen der Gruppen umgeschaltet werden. • Stromstärke, Wirkleistung, Wirkenergie +, Wirkenergie –: Für Stromstärke, Wirkleistung und Wirkenergie werden sowohl die Live-Werte der Sensoren als auch die daraus berechneten Live-Werte der Gruppen angezeigt.
Bedienen der Weboberfläche 6.6 Gruppierung 6.6.3 Einstellungen Die Einstellungen der Gruppen können über einen Klick auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol (siehe Gruppierung (Seite 64)) erreicht werden. Hier können Gruppen hinzugefügt, editiert oder gelöscht werden. 6.6.3.1 Gruppen Das Widget „Gruppen“ bietet eine Übersicht über die erstellten Gruppen. Durch einen Klick auf „Neue Gruppe“...
Typ ergeben sich aus den Definitionen der Quellen. Die Modbus-Adresse bezeichnet das erste Register des Registerblocks dieser Gruppe (siehe FAQ Modbus (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109955592)). Mit einem Klick auf „Gruppe editieren“ (Pos. 4) öffnet sich ein neues Widget, in dem sich die Gruppe bearbeiten lässt (siehe Abbildung Gruppe editieren).
Seite 71
Bedienen der Weboberfläche 6.6 Gruppierung Im oberen Bereich des Widgets „Gruppe editieren“ wird der Name und der Typ der Gruppe definiert (Pos. 1). Des Weiteren können die Quellen ausgewählt werden, die in dieser Gruppe enthalten sein sollen. Dazu werden im Feld „Auswählbare Einheiten“ (Pos. 2) diejenigen Elemente (Sensoren und Gruppen) angezeigt, die jeweils durch einen Klick in das Feld „Gruppierte Einheiten“...
Bedienen der Weboberfläche 6.7 SENTRON COM Schutzschaltgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion SENTRON COM Schutzschaltgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion 6.7.1 Integration SENTRON Powercenter 1000 Andere, z. B. SENTRON SENTRON Powerconfig - SENTRON Powercenter 3000 Powerconfig mobile - SENTRON Powermanager Ethernet Modbus TCP SENTRON Powercenter 1000 COM Schutzschaltgeräte: COM Geräte:...
• 5ST3 COM Fernantrieb (RCA) Weitere Informationen zu diesen Geräten finden Sie hier: Systemhandbuch - Schutzschaltgeräte mit Kommunikations- und Messfunktion (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109791806) 6.7.2 Anbindung und Einrichtung Damit eine Integration des SENTRON Powercenter 1000 gelingt, muss dieser zunächst mit den jeweiligen unterlagerten Schutzschaltgeräten gekoppelt werden. Hierfür kann die PC-Software SENTRON Powerconfig oder SENTRON Powerconfig mobile für mobile Geräte verwendet...
Seite 74
Bedienen der Weboberfläche 6.7 SENTRON COM Schutzschaltgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion Nach dem Klicken auf das Hinzufügen-Symbol , muss die im Powercenter 1000 eingestellte IP-Adresse (Pos. 1 unten) eingegeben werden. Die IP-Adresse des Powercenters 1000 kann über die SENTRON Powerconfig Software / App eingestellt bzw. ausgelesen werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.7 SENTRON COM Schutzschaltgeräte mit Mess- und Kommunikationsfunktion 6.7.3 Beschreibung Die der SENTRON Com App ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Im linken Teil (Pos. 1) wird eine Übersicht über den Zustand aller gekoppelten Geräte gegeben, damit eine schnelle Reaktion im Fehlerfall möglich ist.
Bedienen der Weboberfläche 6.8 Tarife Tarife 6.8.1 Beschreibung In der App „Tarife“ kann der mit dem EVU geschlossene Stromvertrag nachgebildet werden. Die Kosten werden gemäß der Konfiguration zyklisch berechnet und gespeichert, sodass der zeitliche Verlauf der Kosten und Vergütungen eingesehen werden kann. 6.8.2 Tarife In der Auswahlliste „Tarif-Bezeichnung“...
Bedienen der Weboberfläche 6.8 Tarife Das Diagramm stellt gleichzeitig die Energie in kWh (Achse links, Pos. 4) sowie die Kosten in der konfigurierten Währung (Achse rechts, Pos. 5) dar. Über einen Klick auf ein Element in der Legende (Pos. 3) lässt sich im Diagramm die Darstellung für Energie und Kosten jeweils ein- und ausblenden.
Seite 78
Bedienen der Weboberfläche 6.8 Tarife Tarife konfigurieren Durch einen Klick auf eines der Stiftsymbole (Pos. 4) öffnet sich das Widget „Arbeitspreise editieren“, in dem die Tarife konfiguriert werden können. Hinweis Tarif-Bezeichnung editiert Mit dem Klick auf das Stiftsymbol wird derjenige Tarif editiert, der aktuell im Feld „Tarif- Bezeichnung“...
Bedienen der Weboberfläche 6.9 Energiefluss Energiefluss 6.9.1 Beschreibung Die App „Energiefluss“ zeigt den Energiefluss in zwei Diagrammen an: Sankey-Diagramm und Energiespinne. Es wird der Energiefluss von Erzeugern und Verbrauchern bzw. deren Anteile unter Angabe der aktuellen Leistung in Watt visualisiert. Erzeuger und Verbraucher sind Sensoren, die keiner Gruppe zugeordnet sind, sowie Gruppen, welche nur Sensoren enthalten.
Bedienen der Weboberfläche 6.9 Energiefluss 6.9.3 Energiespinne Die Energiespinne zeigt die Anteile von Verbrauchern und Erzeugern in einem kreisförmigen Diagramm an. Das Energieversorgungsunternehmen (EVU, Pos. 1) ist links dargestellt, die Batterie (Pos. 2) ist rechts. Erzeuger werden immer oberhalb von EVU und Batterie (Pos. 3) dargestellt, Verbraucher immer unterhalb (Pos.
Bedienen der Weboberfläche 6.10 Ereignis-Daten 6.10 Ereignis-Daten 6.10.1 Beschreibung Die ereignisbasierte Datenaufzeichnung ermöglicht die zeitlich begrenzte Speicherung von Messwerten rund um das Auftreten eines eingestellten Ereignisses. Wenn ein Ereignis auslöst, schreibt das System eine Datei im CSV-Format, in der die aufgezeichneten Daten im Zeitbereich von 30 Sekunden vor bis 30 Sekunden nach dem Ereigniszeitpunkt enthalten sind.
Bedienen der Weboberfläche 6.10 Ereignis-Daten 6.10.3 Einstellungen Die Einstellungen zur Definition von Ereignissen und zum automatischen Versand der CSV- Dateien können über einen Klick auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol (Pos. 2 in Ereignis- Daten (Seite 79)) erreicht werden. 6.10.3.1 Definition von Ereignissen Im Widget „Definition von Ereignissen“...
Bedienen der Weboberfläche 6.10 Ereignis-Daten Hinweis Ereignisfall Wird ein Ereignisfall ausgelöst, während bereits eine CSV-Datei für ein vorhergehendes anderes Ereignis der gleichen Art erstellt wird, dann wird für das zweite Ereignis keine separate Datei generiert. Das zweite Ereignis wird jedoch weiterhin registriert und in der Übersichtstabelle angezeigt.
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher E-Mail-Export-Einstellungen Der E-Mail-Export kann aktiviert („E-Mail-Export aktiviert“, Pos. 4) werden, sobald die E-Mail- Einstellungen in den Geräte-Einstellungen (siehe Kapitel Geräte-Einstellungen (Seite 119) ) konfiguriert wurden. Die „E-Mail-Adresse“ des Empfängers (Pos. 5) wird an dieser Stelle nur zur Information angezeigt. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Ändern“ öffnet sich das entsprechende Widget in der App „Geräte-Einstellungen“.
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher 6.11.1 Messwerte 6.11.1.1 Datenspeicher - Statistik Auf der Hauptseite wird ein Diagramm für eine schnelle Übersicht über die vorhandenen Messwerte angezeigt. 6.11.1.2 Auflösung Für das Diagramm stehen die Auflösungen 15 Minuten, 1 Stunde und 1 Tag bereit, diese können gemäß...
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher 6.11.1.3 Messquelle Zur Auswahl stehen neben den angeschlossenen Geräten, wie z. B. Sensoren, die Datenquellen Datenmanager, Gruppen sowie POC1000 mit den kommunikativen Schutzschaltgeräten zur Verfügung. Standardmäßig werden die Daten für den Datenmanager angezeigt. Bei einem Klick auf das Drop-down-Menü...
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher 6.11.2 Export 6.11.2.1 Manueller Export Über den manuellen Export können die gespeicherten Daten aller vorhandenen Quellen exportiert werden. Es können folgende Auflösungen ausgewählt werden: • 1 Sekunde: Diese stellen die Live-Werte dar. Es wird immer die letzte vorhandene Datei bereitgestellt.
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher in den Einstellungen enthält dieses entweder eine CSV-Datei je Messquelle oder eine große CSV-Datei mit allen Messquellen. ACHTUNG Hoher Anzahl von angeschlossenen Sensoren Bei hoher Anzahl von angeschlossenen Sensoren kann es zu längeren Wartezeiten, bis mehrere Minuten beim Export der Daten kommen.
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher Die Funktion 1-Sekunden-Daten kann hier ebenfalls ein- bzw. ausgeschaltet werden. Diese Funktion belastet den Arbeitsspeicher des Gerätes zusätzlich, insbesondere wenn viele Datenquellen vorhanden sind. Deshalb sollte diese Funktion nur bei Bedarf aktiviert werden. Speicherstatus Hier wird die Speicherbelegung in % angezeigt. Die Speicherdauer beschreibt, wie lange Messwerte gemäß...
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher Legacy-Format Wenn das Legacy-Format verwendet wird, werden die Werte aller Datenquellen in einer gemeinsamen CSV-Datei exportiert. Wenn zusätzlich die Kompressionsoption gewählt wird, wird diese Datei in ein Zip-Archiv verpackt. Wenn das Legacy-Format nicht verwendet wird, werden die Werte für die einzelnen Sensoren und Gruppen jeweils in eine eigene Datei exportiert.
Seite 91
Bedienen der Weboberfläche 6.11 Datenspeicher Zusätzlich ist ein Startdatum wählbar, zu welchem der automatische Export begonnen werden soll. FTP-Export Der FTP-Export kann aktiviert werden, sobald ein FTP-Server in den Geräteeinstellungen konfiguriert wurde. Als zusätzliche Option lässt sich ein Unterverzeichnis Pfad angeben. E-Mail-Export Der E-Mail-Export kann aktiviert werden, sobald Zugangsdaten zu einem E-Mail-Server in den Geräteeinstellungen konfiguriert wurden.
Bedienen der Weboberfläche 6.12 Json-Schnittstelle 6.12 Json-Schnittstelle 6.12.1 Beschreibung Über die JSON-Schnittstelle können die erfassten Messdaten in übergeordnete Systeme eingebunden werden, z. B. in Smart-Home-Module. In diesem Kapitel werden die Authentifizierung einer Anwendung und die Abfrage der Messdaten behandelt. 6.12.2 Authentifizierung Um einer Anwendung den Zugriff auf die JSON-Schnittstelle zu gewähren, muss sich diese gegenüber dem Datenmanager authentisieren.
Bedienen der Weboberfläche 6.12 Json-Schnittstelle Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Details“ (Pos. 3 in Json-Schnittstelle (Seite 90)) wird eine Liste mit „OBIS-Code“, „Bezeichnung“ und „Einheit“ der Messgrößen eingeblendet. 6.12.4 Nachrichtenformat Alle Daten werden im JSON-Format ausgeliefert. Der Konfigurations-Endpunkt liefert eine Nachricht, in der die Daten beschrieben sind, die auf dem Daten-Endpunkt verfügbar sind. Beispielnachricht eines Konfigurations-Endpunkts (Ausschnitt): ----------------------------------------------------------------- „smart-meter“: {...
Bedienen der Weboberfläche 6.12 Json-Schnittstelle ----------------------------------------------------------------- „smart-meter“: { „configuration_id“: „2e01f47260896d9e08f2269bcbedb76e61ce97c1“, „status“: „STATUS_OK“, „timestamp“: { „seconds“: 1597744904, „nanos“: 891928283 „values“: { „active_energy_+“: 8903800, „active_energy_+_L1“: 8903800, „active_energy_+_L2“: 0, „active_energy_+_L3“: 0, „active_energy_-“: 0 ----------------------------------------------------------------- Diese Nachricht enthält die Bezeichnung der Datenquelle (z. B. „smart-meter“) und die ID der gültigen Konfiguration des Endpunkts, einen Status („STATUS_UNKNOWN“, „STATUS_OK“, „STATUS_WARNING“, „STATUS_ERROR“), einen Zeitstempel sowie die beschriebenen Schlüssel mit den aktuellen Werten.
Bedienen der Weboberfläche 6.12 Json-Schnittstelle Die Nachricht enthält den Namen der Anwendung oder des Geräts, das die JSON- Schnittstelle verwenden soll. Der Datenmanager beantwortet die Anfrage mit einem Zugriffsschlüssel: ----------------------------------------------------------------- HTTP/1.1 200 OK Content-Type: application/json „eyJhbGciOiJSUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9[..]“ ----------------------------------------------------------------- Mithilfe dieses Zugriffsschlüssels identifiziert sich eine Anwendung gegenüber dem Datenmanager während einer API-Anfrage.
Bedienen der Weboberfläche 6.13 Modbus-Einstellungen 6.12.6.5 Lebenszeit (TTL) eines Zugriffsschlüssels Die Lebenszeit eines Zugriffsschlüssels kann während der Authentisierungsanfrage begrenzt werden. Hierzu wird zusätzlich zum Namen der Anwendung ein Ablaufdatum definiert. Des Weiteren kann ein ausgestellter Zugriffsschlüssel durch einen angemeldeten Benutzer des Datenmanagers über die Weboberfläche zurückgezogen werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.13 Modbus-Einstellungen Funktionsweise ist in der Modbus-Spezifikation zu finden (z. B. siehe Modbus-Webseite (https://modbus.org/) ). Modbus TCP ist Teil der Norm IEC 61158. Die Modbus Datenschnittstelle kann in folgenden Betriebsmodi verwendet werden: • Modbus RTU Client • Modbus RTU Server •...
Client. Geschrieben werden können die internen Momentanwert-Register und die internen Energiewert-Register ( siehe FAQ Modbus (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109955592) ). • „Server-Adresse“ (Pos. 1): Hier wird die Adresse eines TCP Server eingetragen. Diese kann in Form einer IP-Adresse oder einer URL angegeben werden.
über diese Einstellung direkt zur Verfügung gestellt. Die Daten können direkt von den jeweiligen Powercentern abgegriffen werden. Weiter Informationen hierzu im Systemhandbuch - Schutzschaltgeräte mit Kommunikations- und Messfunktion (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109791806) 6.13.4 Erweiterte Modbus-Konfiguration Im diesem Widget können weitere Einstellungen für Modbus Server getätigt werden. Diese Einstellungen sind für alle konfigurierten Modbus Server gültig.
Seite 100
Bedienen der Weboberfläche 6.13 Modbus-Einstellungen Sendeintervall In diesem Bereich kann ein Sendeintervall (Pos. 1) konfiguriert werden. Im Normalfall sendet der Datenmanager seine Messdaten über Modbus Server, sobald diese verfügbar sind. Falls das Sendeintervall aktiviert ist, werden die Daten stattdessen in einem regelmäßigen Intervall gesendet, unabhängig davon, wann diese verfügbar werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.13 Modbus-Einstellungen 6.13.5 Konfiguration sichern In diesem Widget kann die Modbus-Konfiguration exportiert oder importiert werden. Dabei wird stets die gesamte Konfiguration gesichert beziehungsweise gesetzt. Eine Konfigurationsdatei kann für mehrere Geräte verwendet werden. • „Konfiguration exportieren“ ermöglicht über „Herunterladen“ (Pos. 1) den Download der aktuell gespeicherten Konfiguration als Datei, z.
Seite 102
Active energy+ [Wh] = ({Register 512} · 2^48 + {Register 513} · 2^32 + {Register 514} · 2^16 + {Register 515}) · 0.1 [Wh] Registerbereiche Eine Übersicht aller verfügbaren Register ist im FAQ Modbus (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109955592) zu finden PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle 6.14 MQTT-Schnittstelle 6.14.1 Beschreibung Die MQTT-Client App verbindet sich mit einem externen MQTT-Broker (Server) und sendet an diesen Mess- sowie Konfigurationsdaten des Datenmanager über benutzerdefinierte Topics. PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle 6.14.2 Serverkonfiguration In diesem Widget können Einstellungen für den zu verwendenden MQTT-Broker getroffen werden. Im Feld „Servername“ (Pos. 1) muss der Hostname bzw. die IP-Adresse und im Feld „Port“ (Pos. 2) die Port-Nummer des MQTT-Brokers eingetragen werden. Erfordert der MQTT-Broker eine Anmeldung, so können diese Informationen in den Feldern „Username“...
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle 6.14.3 MQTT-Topics In diesem Widget können Einstellungen für die zu veröffentlichenden MQTT-Topics getroffen werden. Über „Datenformat“ (Pos. 1) kann zwischen vereinfachtem und detailliertem Datenformat gewählt werden (siehe Datenformate (Seite 104)). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich mit TLS-Verschlüsselung, wofür üblicherweise Port 8883 verwendet wird. Das „Sendeintervall“...
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle Über „Mittelwertbildung“ (Pos. 3) kann bestimmt werden, ob zu jedem Sendeintervall jeweils die aktuellen Messwerte gesendet werden sollen, oder ob die Messwerte über das Sendeintervall aggregiert und beim nächsten Senden die daraus resultierenden Mittelwerte übertragen werden sollen. Es werden nur Mittelwerte von Live-Werten gebildet. Für alle Energiewerte (Zählerstände) wird der jeweils letzte Eintrag verwendet.
Seite 107
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle „apparent_power_+_L3“: 0, „current_L3“: 0, „power_factor_L3“: 0, „timestamp“: 123456789, „voltage_L3“: 0 ----------------------------------------------------------------- Detailliertes Datenformat Das detaillierte Format ist in zwei Topics gegliedert, die getrennt voneinander veröffentlicht werden. Es existiert jeweils ein MQTT-Topic für die Konfiguration und ein MQTT-Topic für die Messdaten.
Seite 109
Bedienen der Weboberfläche 6.14 MQTT-Schnittstelle ----------------------------------------------------------------- Im detaillierten Format enthält jeder Messpunkt einer Messquelle (z. B. s0, s1, …) eine Konfigurations-ID. Diese ID ist ein Hash-Wert über die aktuelle Konfiguration und wird bei der Veröffentlichung von Messdaten im entsprechenden Eintrag wiederholt, damit die Zuordnung eines Messwerts zu seiner Konfiguration eindeutig ist.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox „values“: { „active_energy_+_L3“: 0, „active_power_+_L3“: 0, „apparent_energy_+_L3“: 0, „apparent_power_+_L3“: 0, „current_L3“: 0, „power_factor_L3“: 0, „voltage_L3“: 0 ----------------------------------------------------------------- Wie bereits erwähnt, wird durch Angabe der configuration_id auf die zugehörige Konfigurationsnachricht referenziert. Der Eintrag status signalisiert den Zustand der Quelle, wobei die Werte STATUS_UNKNOWN, STATUS_OK, STATUS_WARNING und STATUS_ERROR möglich sind.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox 6.15.1 Status Ladevorgang Hier wird der aktuelle Status aller angeschlossenen Ladeeinrichtungen angezeigt. Für jede Ladeeinrichtung wird eine Grafik zur Visualisierung des Status samt Pause-Button angezeigt. Darüber wird der Name der Ladeeinrichtung angezeigt, sowie ein Info-Button welcher eine Detailansicht öffnet. Für einige Statusangaben sind zusätzliche, ausführlichere Informationen verfügbar, die optional angezeigt werden können.
Seite 112
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox • „Ladeeinrichtung pausiert durch externe Vorgabe“: Der Ladevorgang wurde durch eine externe Vorgabe pausiert (z. B.: Die Wallbox wurde manuell abgesperrt). Ein Ladevorgang ist nicht möglich. • „Initialisiere Ladevorgang“: Zu Beginn eines Ladevorgangs erfolgt jeweils eine Initialisierung, um bestimmte Parameter des Ladevorgangs zu erkennen.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox 6.15.2 Wallbox Lademodus Auf der Karte Wallbox Lademodus kann ausgewählt werden, woher der Strom für das Laden der E-Fahrzeuge bezogen werden soll. Ist „Nicht laden“ ausgewählt, so wird kein angeschlossenes Fahrzeug geladen. Ist „Netzladen“ ausgewählt, so wird das Fahrzeug jederzeit geladen, unabhängig davon, ob Fotovoltaikstrom zur Verfügung steht, oder der Strom aus dem Netz bezogen wird.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox Ist der Strom der Fotovoltaikanlage nicht ausreichend, werden für die Fahrzeuge mit der niedrigsten Priorität vorübergehend die Ladevorgänge pausiert, bis die Fahrzeuge mit der höchsten Priorität stabil laden können. Hinweis Die Priorität der Fahrzeuge bestimmt sich durch die Reihenfolge, in der sie an die Ladestation angeschlossen wurden.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox Auf der Karte Gesamtladeleistung wird eine Übersicht über die für Ladevorgänge verfügbare Leistung und die abgerufene Leistung dargestellt. In der Mitte befindet sich die aktuelle Gesamtladeleistung aller konfigurierten Ladeeinrichtungen in kW. Dieser Wert wird auch als farbiger Balken auf grauem Hintergrund dargestellt.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox 6.15.5 Einstellungen Die Einstellungen können über einen Klick auf die Schaltfläche mit dem Zahnradsymbol, welche sich auf der rechten Seite des Bildschirmes befindet, erreicht werden. 6.15.5.1 Verbundene Ladeeinrichtungen Auf der Karte Verbundene Ladeeinrichtungen werden zum einen alle konfigurierten Ladeeinrichtungen tabellarisch angezeigt und zum anderen kann eine neue Ladeeinrichtung hinzugefügt werden.
Seite 117
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox Geräteübersicht Es wird eine tabellarische Übersicht über die konfigurierten Ladeeinrichtungen, ihre Konfiguration und ihren Status angezeigt. Über die Pfeilsymbole in der Kopfzeile kann die Tabelle nach Namen, Typ oder nach IP-Adresse sortiert werden. Name Hier wird der konfigurierte Name der Ladeeinrichtung angezeigt. Hier wird der Typ (i. d. R.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox selektiert werden. Ist nur ein Typ von Ladeeinrichtung mi System vorhanden, so wird dieser Typ automatisch vorausgewählt. Nach Auswahl des Typs und Klick auf den Hinzufügen- Button wird ein Modal mit weiterführenden Eingabefeldern (in Abhängigkeit des jeweiligen Typs) angezeigt.
Bedienen der Weboberfläche 6.15 Wallbox Werte größer als der tatsächliche Wert der Sicherung, kann kein Schutz vor Überlast der Hauptsicherung gewährleistet werden. Hinweis Der Überlastschutz verhindert eine Überlastung der Hauptsicherung, indem er die Ladevorgänge der E-Fahrzeuge immer dann beschränkt, wenn andere Verbraucher bereits einen hohen Stromverbrauch verursachen.
Verwalten einer Siemens VersiCharge Wallbox Die Verwaltung von Siemens-Ladeeinrichtungen wie der VersiCharge, geschieht innerhalb der Einstellungen für die VersiCharge Wallbox. Darin lassen sich u. a. Siemens-Ladeeinrichtungen Hinzufügen, Editieren, Löschen sowie deren Details anzeigen. Nachfolgend werden die dafür spezifisch verwendeten Fenster ausführlich beschrieben.
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.1 Beschreibung In der App „Geräte-Einstellungen“ können folgende Aktionen durchgeführt werden: • Systeminformationen des Datenmanager ansehen • Netzwerk, FTP, E-Mail und CSV-Export konfigurieren • Externe Stromwandler und serielle Schnittstellen konfigurieren • Backup des Datenmanager erstellen und einspielen •...
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.2 Systeminformationen Dieses Widget enthält allgemeine Systeminformationen sowie Informationen über den aktuellen Status des Datenmanager. Folgende Details werden angezeigt: • Produktname • Version der installierten Firmware • Seriennummer des Datenmanager • Aktuelle CPU-Last • Aktuelle CPU-Temperatur •...
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.3 Netzwerkeinstellungen Das Widget „Netzwerkeinstellungen“ bietet Zugriff auf alle Konfigurationseinstellungen, um den Datenmanager in das lokale Netzwerk zu integrieren. Der Hostname (Pos. 1) ist die eindeutige Bezeichnung des Datenmanagers im Netzwerk. Er ist frei wählbar und darf Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche enthalten.
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.4 FTP-Einstellungen In diesem Widget können Einstellungen zur Nutzung von FTP vorgenommen werden. Es gibt folgende Konfigurationsfelder (Pos. 1): • „Protokoll“: Auswahl zwischen FTP und SFTP, Aktivierung des Passive Mode • „Server“: Adresse oder IP des FTP-Servers •...
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.5 E-Mail-Einstellungen In diesem Widget können Einstellungen für den E-Mail-Versand vorgenommen werden. Es gibt folgende Konfigurationsfelder (Pos. 1): • „E-Mail-Adresse“: Empfänger der E-Mails. • „SMTP-Server“: SMTP-Server, der die E-Mails versendet • „Port“: Port des SMTP-Servers • „Verschlüsselte Verbindung (TLS) verwenden“: Einstellung, ob für die Verbindung zum SMTP- Server TLS verwendet werden soll •...
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen Provider zugestellt.“) oder eine Warnung („E-Mail konnte nicht zugestellt werden.“) mit einer Fehlermeldung. Hinweis Korrekten Einrichtung der E-Mail-Einstellungen Zur korrekten Einrichtung der E-Mail-Einstellungen wird möglicherweise vom Provider ein externes App-Passwort für Ihren E-Mail-Account verlangt. Zur Einrichtung eines externen App- Passworts wenden Sie sich bitte an Ihren Provider.
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.7 Externe Stromwandler Der Datenmanager kann je Außenleiter bis zu 63 A direkt messen. Für höhere Ströme werden externe Wandler verwendet. Falls das System mit einem Stromwandler verbunden ist, kann dies in diesem Widget eingestellt werden. Dazu muss „Verwende Stromwandler“...
Seite 128
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen Backup erstellen Durch einen Klick auf „Erstellen“ (Pos. 1) öffnet sich ein Widget, über das eine Sicherung der Systemeinstellungen und gesammelten Daten erstellt werden kann. Im Feld „Passwort“ kann optional ein Passwort zum Schutz der Datensicherung eingegeben werden. Der folgende Hinweis im Widget muss beachtet werden: „WARNUNG: Während der Erzeugung des Backups führt das System keine Messungen durch.
Bedienen der Weboberfläche 6.16 Geräte-Einstellungen 6.16.10 Gerät Datum und Uhrzeit (Pos. 1) Es ist wichtig, stets die „Zeitzone“ zu setzen, damit z. B. Datumsgrenzen oder Sommer-/ Winterzeitregelungen der lokalen Zeitzone vom System korrekt berücksichtigt werden. Falls das System nicht mit dem Internet verbunden ist oder keine automatische Zeitsynchronisation verwendet werden soll, besteht die Möglichkeit, die Zeit manuell zu setzen.
Bedienen der Weboberfläche 6.17 Fehlercodes Zurücksetzen - Neustart (Pos. 2) Mit einem Klick auf „Neustart“ und der darauf folgenden Bestätigung mit „JA“ wird das Gerät einmal neu gestartet. Dies kann einige Minuten dauern. Im Anschluss wird die Weboberfläche automatisch einmal neu geladen. Zurücksetzen auf Auslieferungszustand (Pos.
Bedienen der Weboberfläche 6.17 Fehlercodes 6.17.2 Geräte-Einstellungen Fehlercode Fehlerbeschreibung und Abhilfe Der Backup-Import konnte nicht durchgeführt werden. Bitte überprüfen Sie zunächst die Aus‐ wahl der lokal gespeicherten Backup-Datei und die Eingabe des dazugehörigen Passworts. Kann der Fehler anhand der Backup-Datei und des Passworts ausgeschlossen werden, so muss, sofern möglich, eine neue Backup-Datei des ursprünglichen Geräts erstellt werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.17 Fehlercodes 6.17.3 Meldungen - Systemaktivitäten Fehlercode Fehlerbeschreibung und Abhilfe Die Fehlfunktion „Anwendungsfehler beim Dateisystem Check aufgetreten“ kann nicht selbst behoben werden. Bitte erstellen Sie System-Logs und wenden Sie sich an den Support. Die Fehlfunktion „Irreparabler Fehler im Dateisystem festgestellt“ kann nicht selbst behoben werden.
Bedienen der Weboberfläche 6.17 Fehlercodes Fehlercode Fehlerbeschreibung und Abhilfe Die CSV-Datei konnte nicht per FTP/SFTP exportiert werden. Bitte überprüfen Sie die FTP/SFTP- Konfiguration im Datenmanager und die Konfiguration des FTP/SFTP-Servers. Sollte der Fehler weiterhin bestehen, so erstellen Sie bitte die System-Logs und wenden sich an den Support oder FTP-Provider.
Fehlerbeschreibung und Abhilfe Die Fehlfunktion „Ende der Lebenszeit des Flash-Speichers“ kann nicht selbst behoben werden. Bitte wenden Sie sich an den Support. 6.17.10 Technical Support Weitere Unterstützung erhalten Sie im Internet unter: TechnicalSupport (https://www.siemens.com/support-request) PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Instandhalten und Warten Justierung Das Gerät ist wartungsfrei. Das Gerät wurde vor der Auslieferung vom Hersteller justiert. Bei Einhaltung der Umgebungsbedingungen ist eine Nachjustierung nicht notwendig. Reinigung Reinigen Sie das Gerät nach Bedarf. Verwenden Sie dazu ein trockenes Tuch. ACHTUNG Schäden durch Reinigungsmittel Reinigungsmittel können Schäden am Gerät verursachen.
Hinweis Verlust der Gewährleistung Wenn Sie das Gerät öffnen, verliert das Gerät die Gewährleistung der Fa. Siemens. Nur der Hersteller darf Reparaturen am Gerät durchführen. Wenn das Gerät defekt oder beschädigt ist, gehen Sie wie folgt vor (nur innerhalb der Gewährleistung):...
Instandhalten und Warten 7.6 Entsorgung von Elektro-Altgeräten Fehlermeldungen Verhalten Problem Lösung Die Status LED leuchtet nicht Der Datenmanager wird nicht mit Strom Sicherstellen, dass mindestens der Au‐ versorgt. ßenleiter L1 und der Neutralleiter N an den Datenmanager angeschlossen sind. Die Status LED leuchtet oder blinkt rot. Es liegt ein Fehler vor.
Seite 138
Instandhalten und Warten 7.6 Entsorgung von Elektro-Altgeräten PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Technische Daten Messgenauigkeit Sensor Messgröße Genauigkeit bezogen auf Messbereichsendwert Phasenstrom (nur Grundschwingung)*** ±1 % ***Der Leistungsfaktor ist im Grundgerät einzustellen. Bei Einsatz von externen Stromwandlern ist die jeweilige Messgenauigkeit zu berücksichtigen. Kommunikation Ethernet-Schnittstelle Anzahl Schnittstellen Ausführung RJ45 Datenrate 10/100 Mbit/s Max. Kabellänge 100 m (CAT5) ...
EN 61010-2-030 EN 61010-2-201 Zulassungen Symbol CE-Konformität Angewandte Richtlinien und Normen können der EU-Konfor‐ mitätserklärung entnommen werden. Zulassung für Großbritannien Zulassung für Australien und Neuseeland (in Vorbereitung) Regulatory Compliance Markt Weitere Zertifikate (https://sieportal.siemens.com/su/bjYR6) PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Technische Daten 8.2 Beschriftung Technische Daten im Siemens SiePortal Technisches Datenblatt Technische Daten zum Produkt finden Sie im Siemens SiePortal (https:// sieportal.siemens.com/su/bldvO). 1. Geben Sie im Feld "Produkte" die Artikelnummer des gewünschten Geräts ein. 2. Klicken Sie im Ergebnis auf den Link "Technische Daten".
Seite 144
Technische Daten 8.2 Beschriftung ⑨ Messspannung ⑩ Gerätetyp (nur für Wechselstrom AC) ⑪ Adresse des Herstellers ⑫ CE-Kennzeichnung (Europäische Union) ⑬ UKCA-Kennzeichnung (Vereinigtes Königreich) ⑭ Warnung vor Gefahrenstellen ⑮ Schutzisolierung - Gerät Klasse II ⑯ Elektroinstallation erfordert Fachkompetenz ⑰ Gefahr durch elektronischen Schlag ⑱...
Seite 145
Technische Daten 8.2 Beschriftung ⑥ Adresse des Herstellers ⑦ Modbus-Adresse als Dezimalwert ⑧ Das Gerät darf nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden. ⑨ UKCA-Kennzeichnung (Vereinigtes Königreich) ⑩ CE-Kennzeichnung (Europäische Union) ⑪ Messspannung ⑫ Überspannungskategorie ⑬ Elektroinstallation erfordert Fachkompetenz PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Seite 146
Technische Daten 8.2 Beschriftung PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Maßbilder CAx-Daten im Siemens SiePortal Die CAx-Daten zum Produkt finden Sie im Siemens SiePortal (https://sieportal.siemens.com/su/ bldvO). 1. Geben Sie im Feld "Produkte" die Artikelnummer des gewünschten Geräts ein. 2. Klicken Sie im Ergebnis auf den Link "CAx-Daten". Abmessungen Grundgerät Abmessungen Sensorleiste Sensorleiste mit drei Sensor-Steckplätzen...
Seite 148
Maßbilder 9.3 Abmessungen Sensorleiste Sensorleiste mit sechs Sensor-Steckplätzen PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Seite 149
Maßbilder 9.3 Abmessungen Sensorleiste Sensorleiste mit neun Sensor-Steckplätzen PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Maßbilder 9.4 Abmessungen Sensoren auf der Sensorleiste Sensorleiste mit zwölf Sensor-Steckplätzen Abmessungen Sensoren auf der Sensorleiste PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...
Anhang Wie ist die Messgenauigkeit des Gesamtsystems? Datenmanager 1%, Gesamtsystem 2% In welchen Intervallen werden die Werte der Sensoren zum Siemens Datenmanager übertragen < 1 Sekunde In welchen Sprachen kann das System konfiguriert werden? In Deutsch und Englisch. Wird realer Strom von den Sensoren übermittelt oder nur ein Verhältnis? Es wird die Stromstärke (in Ampere) gemessen.
Seite 152
Anhang A.3 OBIS-Kennzahlen-System Nachfolgend werden die einzelnen Gruppen im Kontext des Datenmanagers erläutert. Gruppe A (Medium) A = 1 (Elektrizität) Gruppe B (Kanal) Dient zur Unterscheidung der drei möglichen Datenquellen: • für Datenmanager-Werte: B = 0 • für Sensoren-Werte: B = Sensor-ID + 1 •...
EGB-Richtlinien Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB) Elektrostatisch gefährdete Baugruppen werden durch Spannungen und Energien zerstört, die weit unterhalb der Wahrnehmungsgrenze des Menschen liegen. Solche Spannungen treten bereits auf, wenn ein Bauelement oder eine Baugruppe von einer nicht elektrostatisch entladenen Person berührt wird. Elektrostatisch gefährdete Baugruppen, die solchen Überspannungen ausgesetzt wurden, werden in den meisten Fällen nicht sofort als fehlerhaft erkannt, da sich erst nach längerer Betriebszeit ein Fehlverhalten einstellt.
Seite 154
EGB-Richtlinien B.1 Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB) EGB‑Sitzplatz EGB‑Stehplatz EGB‑Stehplatz und EGB‑Sitzplatz Schutzmaßnahmen Leitfähiger Fußboden EGB‑Tisch EGB‑Schuhe EGB‑Mantel EGB‑Armband Erdungsanschluss der Schränke PAC1200 System - 7KT1261 Gerätehandbuch, 04/2025, 2514374106_RS-AB_004...