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PCE Instruments PCE-DPD-F1 Bedienungsanleitung Seite 17

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Für eine genaue Messung muss das Gerät seine Parameter für die jeweils angeschlossene Wägezelle
korrekt konfigurieren. Das Konfigurationsverfahren besteht aus einem ersten theoretischen Schritt und
einem zweiten
empirischen Schritt. Ein dritter Schritt setzt den „Systemnullpunkt" des Instruments und ist nur erforder-
lich, wenn Sie auf das Bruttogewicht und die Tarawerte zugreifen möchten.
Theoretische Konfiguration der Wägezelle
Die theoretischen Parameter werden im Menü „Parameter der Zelle" („cELL") konfiguriert.
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Bei dem Parameter „Dezimalpunkt" („dP") setzen Sie den Dezimalpunkt entsprechend der gewünschten
Auflösung siehe.
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Beim Parameter „Nenngewicht" („LoAd") wird das Nenngewicht der Wägezelle eingegeben. Der Wert
wird mit der im obigen Parameter konfigurierten Auflösung eingegeben.
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Bei dem Parameter „Empfindlichkeit" („MV.V") wird der Wert der Zellenempfindlichkeit eingegeben.
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Wählen Sie unter dem Parameter „Erregerspannung" („V.EXc") 5 oder 10Vdc.
Beispiel: Wägezelle mit einer Empfindlichkeit von 1,95mV/V und einem Nennwert von 5Kg und einer
Leistung von 5Vdc. Zum Ablesen in Gramm mit einem Dezimalpunkt konfigurieren Sie die theoretischen
Parameter wie unten angegeben:
Dezimalpunkt : XXXXX.X
Empfindlichkeit : 1.95mV/V
Nenngewicht : 5000.0
Erregerspannung : 5Vdc
Wenn die theoretischen Werte konfiguriert sind, verlassen Sie das Konfigurationsmenü. Erzwingen Sie
eine Tara und legen Sie unterschiedliche Gewichte auf, um zu prüfen, ob der Messwert korrekt ist. Ist der
Wert korrekt, gehen Sie zum Konfigurationsteil „System-Null" weiter unten. Ist dies nicht Fall, wenden Sie
die unten beschriebene empirische Konfiguration an.
Empirische Konfiguration der Wägezelle
Der zweite Teil der Wägezellenkonfiguration ist ein empirischer Prozess der Feldkorrektur. Das Instrument
erkennt und korrigiert die individuellen Abweichungen dieser speziellen Wägezelle.
Für die empirische Konfiguration benötigen Sie zwei Gewichte: ein kleines Gewicht, das so klein wie mög-
lich ist (es kann die Zelle ohne Gewicht sein) und ein großes Gewicht, das so nah wie möglich am Nenn-
gewicht der Zelle liegt. In jedem Fall wird das Messgerät über das tatsächliche Gewicht der Zelle informiert,
um die gemessenen Abweichungen
am Signal zu korrigieren und auszugleichen. Beide Korrekturen (hoch und niedrig) sind für eine korrekte
Konfiguration der Wägezelle erforderlich.
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Korrektur bei geringem Gewicht: Legen Sie die Wägezelle ohne Gewicht oder mit dem kleinstmöglichen
Gewicht auf und rufen Sie das Menü „Korrektur bei geringem Gewicht" („F.Lo") auf. Drücken Sie die Taste
SQ (‚-'), geben Sie den Wert des Gewichtes ein und drücken Sie erneut SQ (‚-'). Das Gerät blinkt kurz auf
und kehrt zum Menüpunkt „Korrektur geringes Gewicht" („F.Lo") zurück.
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Korrektur des hohen Gewichts: Legen Sie die Wägezelle mit einem Gewicht auf, das dem Nennwert am
nächsten kommt, und rufen Sie das Menü „Korrektur des hohen Gewichts" („F.hI") auf. Drücken Sie die
Taste SQ (‚-'), geben Sie den Wert des Gewichts ein und drücken Sie erneut SQ (‚-'). Das Gerät blinkt kurz
auf und kehrt zum Menüpunkt „Korrektur hohes Gewicht" („F.hI") zurück.
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