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SBC Saia PCD Anwenderhandbuch

Pg5 version 2.0
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Inhaltsverzeichnis
Handbuch
Anwender Handbuch PG5.
Dokument 26-732 / Ausgabe GER12 / 28.08.2018
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SBC Saia PCD

  • Seite 1 Handbuch Anwender Handbuch PG5. Dokument 26-732 / Ausgabe GER12 / 28.08.2018...
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis PCD - Inbetriebnahme, Quick Start Projekt-Management Device Configurator PCD - Ressourcen Symbol editor FUPLA-Programmierung Programmstrukturen Programmieren in Graftec Programmieren in IL Zusätzliche-Werkzeuge Saia PCD-Netzwerke (S-Net) Profi-S-Bus Ether-S-Bus Profi-S-IO Anwender Handbuch I 29.08.18...
  • Seite 4 Vorwort Dieses Dokument dient als Einführung in die programmierbaren Saia PCD- Steuerungen und nicht als detailliertes, ausführliches Handbuch. Es konzentriert sich daher auf die wichtigsten Punkte und wendet sich an Anwender, die schnell praktische Erfahrungen sammeln wollen. Tiefergehende umfassende Informationen bieten die Hilfetexte des Programmier-Werkzeugs PG5 oder die detaillierten Handbücher auf...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis PCD - INBETRIEBNAHME, QUICK START ..........3 Installation der Hardware ......................4 1.1.1 Beispiel: Treppenhausbeleuchtung ................... 4 1.1.2 Anschlussschema für PCD2.M5540 ..................4 1.1.3 Bestücken der PCD2.M5540 ....................5 1.1.4 Verdrahtung ..........................5 Programmerstellung ........................6 1.2.1 Software Installation ......................... 6 1.2.2 PG5 starten ..........................
  • Seite 6 Anwender Handbuch I Kapitel 1 I Inbetriebnahme, Quick Start I 28.08.18...
  • Seite 7: Pcd - Inbetriebnahme, Quick Start

    Herangehensweise: bewältigen Sie die Erzeugung einer kleinen, lebensechten Anwendung. Das ist einfach, selbst wenn Sie bisher keine Erfahrungen mit den Produkten von Saia PCD gemacht haben. In diesem Einstiegskapitel wird alles detailliert beschrieben. In diesem Beispiel wird beschrieben, wie eine PCD2.M5540 angeschlossen wird.
  • Seite 8: Installation Der Hardware

    Installation der Hardware 1.1.1 Beispiel: Treppenhausbeleuchtung Saia PCD® Inbetriebnahme einer wird Beispiel einer Treppenhausbeleuchtung beschrieben. Das Gebäude hat ein Erdgeschoss und drei Stockwerke. Auf jeder Etage gibt es eine Taste zum Einschalten der Beleuchtung. Nach kurzem Drücken einer der Tasten, werden alle 4 Lampen im Treppenhaus 5 Minuten lang eingeschaltet.
  • Seite 9: Bestücken Der Pcd2.M5540

    1.1.3 Bestücken der PCD2.M5540 Die mitgelieferte Lithium-Batterie von 3.0 V einsetzen. Ein Modul PCD2.E110 an Steckplatz 1 (Adressen 0 bis 15) einsetzen. Modul gegen die Gerätemitte bis zur Endposition schieben und die Halteklinke einrasten. Damit stehen 8 digitale Eingänge für 24 VDC mit den Adressen E0 bis E7 zur Verfügung.
  • Seite 10: Programmerstellung

    Programmerstellung 1.2.1 Software Installation Das Saia PG5®-Programmierwerkzeug für Saia PCD® auf dem PC installieren (falls noch nicht geschehen), gemäss gelieferten Anleitung (CD:\Manuals\Deutsch\InstallationGuide_de.pdf). 1.2.2 PG5 starten Den PG5 Projekt Manager öffnen mit:   Start All Programs PG5 Suite V2.3.160 Der Saia PG5 Project Manager wird angezeigt. Die Struktur des neuen Projektes wird im Project Tree dargestellt.
  • Seite 11: Neues Projekt Öffnen

    Die Ordner im Fenster Project Tree enthalten nach bestimmten Kriterien angeordnete Informationen: Der Name des Hauptordners gibt den Projektnamen sowie die Anzahl der im Projekt verwendeten Geräte an. Dateien, die von mehreren Geräten verwendet werden, können im Ordner Common Files gespeichert werden. Darunter befinden sich die Geräteordner (jeder steht für eine PCD).
  • Seite 12: Konfiguration

    auf die Schaltfläche Open. Mit der Schaltfläche Browse… können Sie auch direkt nach Projekten oder Geräteordnern suchen. 1.2.5 Konfiguration Bevor mit einer am Projekt beteiligten device gearbeitet werden kann, müssen die Konfigurationsparameter definiert werden, zu gewährleisten, dass Programmierwerkzeug und die PCD das zu erstellende Anwenderprogramm unterstützen.
  • Seite 13 Device Configurator Der Device Configurator definiert die Geräteart, die Speichergröße, die Anzahl der S- Bus-Stationen, die Kommunikationsschnittstellen usw. An dieser Stelle sollen jedoch nicht alle Optionen beschrieben werden. Es ist allerdings wichtig, dass die korrekte Geräteart und Speichergröße ausgewählt werden. Die PCD2.M5540 wird immer mit den standardmässigen 1024 Kbyte RAM ausgeliefert.
  • Seite 14: Eine Programmdatei Hinzufügen

    1-10 1.2.6 Eine Programmdatei hinzufügen Die PCD-Anwenderprogramme befinden sich in einer Datei. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um eine Programmdatei einem Projekt hinzuzufügen: Im Fenster Project Tree den Ordner Program File markieren, rechte Maustaste drücken um das Kontext-Menü aufzurufen und New (neue Datei) wählen... Weitere Möglichkeiten sind: In der Symbolleiste die Taste New File drücken oder mit Menü-Befehl File, New...
  • Seite 15: Datei Öffnen

    1-11 1.2.7 Datei öffnen Wenn es im Ordner schon eine Programmdatei gibt, kann diese wie folgt geöffnet werden: Im Fenster Project den Ordner Program Files öffnen, die betreffende Datei markieren, mit Doppelklick öffnen oder mit der rechten Maustaste das Kontext-Menü öffnen und die Datei mit Open öffnen.
  • Seite 16 1-12 Ressourcen editieren Ressourcen sind Informationen, die für die Erstellung des PCD-Anwender- programmes benötigt werden, z.B. die Schalter für die Treppenhausbeleuchtung. Wir editieren Symbole in den Connectors auf der Fupla-Seite. „Read“-Symbole befinden sich auf der linken, „Write“-Symbole auf der rechten Seite. Für das Beispiel Treppenhausbeleuchtung gibt es die 4 Lichtschalter als Eingangs- Ressourcen I 0, I 1, I 2 und I 3 (Inputs) und die Ausgangs-Ressource O 32 (Output) für die Ansteuerung des Treppenhausautomaten.
  • Seite 17 1-13 Programmfunktionen editieren Die Programmfunktionen werden auf der Fläche zwischen den „Read“- und „Write“- Connectors editiert. Dazu werden graphische Symbole (Funktionsblöcke) platziert, aus denen die Anwenderprogramme aufgebaut werden. Die verschiedenen Funktionsblöcke werden im Fenster Fbox Selector ausgewählt werden. Show/Hide Selector Add Fbox Die erste im Beispiel benötigte Funktion dient dazu die Beleuchtung mit einem kurzen Impuls eines Treppenhausschalters einzuschalten.
  • Seite 18 1-14 Funktionsblöcke anschliessen Möglichkeit, für gerade, horizontale Verbindungen. 1. Auswahl des Select Mode Knopfes in der Werkzeugleiste. 2. Mauszeiger zur FBox positionieren und linke Maustaste betätigen. Ohne die Maustaste loszulassen, die Fbox zur benachbarten FBox schieben. 3. Die Maustaste loslassen, sobald die Verbindung zwischen den zwei FBoxen mit einem gelben Punkt markiert ist.
  • Seite 19: Programm Aufbauen Und In Die Pcd Übertragen

    1-15 Programm aufbauen und in die PCD übertragen 1.3.1 Programm aufbauen (Build) Damit das fertig editierte Programm von der PCD gelesen und ausgeführt werden kann, muss es im Project Manager via Menü Device Rebuild All Files Program oder mit der Taste Rebuild All Files Rebuild All Files im Fupla-Editor oder im Project Manager aufgebaut (kompilieren, assemblieren und...
  • Seite 20: Programmfehlersuche Und Behebung (Debugging)

    1-16 Programmfehlersuche und Behebung (Debugging) Die erste Programmversion ist nicht immer perfekt. Ein seriöser Test ist immer angebracht. Der Programmtest wird von demselben Programm-Editor unterstützt, mit dem das Programm erstellt wurde. 1. Taste Go On /Offline drücken Programm mit der Taste Run starten Dabei die LED RUN auf der PCD beobachten.
  • Seite 21: Programm Korrigieren

    1-17 1.4.1 Programm korrigieren Bei Programmänderungen ist wie folgt vorzugehen: 1. OFFline gehen (mit Taste Go On /Offline ) 2. Programm ändern 3. Programm neu aufbauen (mit Taste Build ) 4. Programm in die PCD übertragen (mit Taste Download Program) Anwender Handbuch I Kapitel 1 I Inbetriebnahme, Quick Start I 28.08.18...
  • Seite 22 1-18 Anwender Handbuch I Kapitel 1 I Inbetriebnahme, Quick Start I 28.08.18...
  • Seite 23 Inhaltsverzeichnis PROJEKTMANAGEMENT ................3 Projektorganisation ........................3 2.1.1 Öffnen eines Projekts........................ 4 2.1.2 Erstellen eines neuen Projekts ....................5 2.1.3 Speichern von Projekten auf dem PC ..................5 2.1.4 Sichern und Wiederherstellen eines Projekts oder Geräts ............6 Das Fenster Project Tree......................... 8 2.2.1 Ordner Project ..........................
  • Seite 24 Anwender Handbuch I Kapitel 2 I Projektmanagement I 28.08.18...
  • Seite 25: Projektmanagement

    Projektmanagement Projektorganisation Zu modernen Automatisierungsprozessen gehören meist mehrere in einem Netzwerk zusammengeschlossene Geräte, in dem jedes Gerät eine spezielle Funktion übernimmt. Beispielsweise verfügt Gebäudesteuerungssystem über unterschiedliche Geräte für Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Automatiktüren in der Tiefgarage usw. Aktives Gerät PG5 Project Manager liefert eine umfassende Übersicht über alle Geräte und Dateien in einem bestimmten Projekt.
  • Seite 26: Öffnen Eines Projekts

    Programme in die Devices, Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse, Ausgabe von Fehler- und Warnmeldungen bei der Programmerstellung usw. Das Fenster mit dem Project Tree enthält eine hierarchische Darstellung der einzelnen Geräte und deren Konfiguration und Programmdateien. Zum Öffnen des Fensters wählen Sie den Befehl View, Project Tree. Das Fenster Messages enthält allgemeine Informationen und zeigt bei der Programmerstellung Fehler- und Warnmeldungen an.
  • Seite 27: Erstellen Eines Neuen Projekts

    Speichern von Projekten auf dem PC Standardmässig werden alle Projekte abhängig von der Windows-Version in den folgenden Projektverzeichnissen gespeichert: Windows 10: C:\Users\User_Name\SBC\PG5 V2.3.1xx\Projects Falls nötig, können Projekt- (und Bibliotheks-)verzeichnisse mit dem Befehl Tools, Options… geändert werden: Das Projekt wird in einem Verzeichnis unter dem Namen des Projekts gespeichert.
  • Seite 28: Sichern Und Wiederherstellen Eines Projekts Oder Geräts

    Project, Backup… Project, Restore… Um ein Projekt zu speichern, ist es nötigt, dass die gesamte Verzeichnis- und Dateistruktur beibehalten wird. Alle Daten welche zu einem Projekt oder einem Device gehören können mittels externer Werkzeuge in eine *.zip Datei komprimiert werden oder Wiederhergestellt werden.
  • Seite 29 Das Menu Project, Restore erlaubt ein Projekt oder ein Device aus einer *.zip Datei zu extrahieren und im PG5 Projekt Verzeichnis wiederherzustellen Anwender Handbuch I Kapitel 2 I Projektmanagement I 28.08.18...
  • Seite 30: Das Fenster Project Tree

    Das Fenster Project Tree Kontextmenü des Geräts Über den Befehl View, Project Tree gelangen Sie zum Project Tree mit einer strukturierten Übersicht der Projektinformationen. 2.2.1 Ordner Project Der oberste Ordner steht für das Projekt. Er trägt den Projektnamen und zeigt die Anzahl der Devices in diesem Projekt an.
  • Seite 31: Ordner Für Gemeinsam Genutzte Dateien

    2.2.2 Ordner für gemeinsam genutzte Dateien Drag&Drop Dieser Ordner enthält Dateien, die von mehreren Geräten in einem Projekt benutzt werden können. Diese Dateien können in den Ordner Program Files der einzelnen Geräte kopiert, eingefügt oder hinübergezogen werden. Der Name einer gemeinsam genutzten Datei im Ordner Program Files beginnt mit zwei Punkten („..\“).
  • Seite 32: Geräteordner

    2-10 2.2.4 Geräteordner Jeder Device-Ordner enthält die Konfiguration und die Dateien für eine einzelne Steuerung. Sie benötigen die folgenden Hauptbefehle für die Geräteverwaltung: Kontextmenü Device, Set Active Mit diesem Befehl wird das Gerät im Project Tree aktiviert. Das active device ist mit einem grünen Dreieck gekennzeichnet.
  • Seite 33: Anschluss Des Pcs An Die Pcd

    2-11 2.2.6 Anschluss des PCs an die PCD Channel S-Bus USB Die USB-Verbindung steht nur auf den neuen PCD2- und PCD3-Geräten zur Verfügung. Verwenden Sie ein beliebiges standardmässiges USB-Kabel. Überprüfen der Verbindung Mit der Schaltfläche Online Configurator in der Symbolleiste oder über den entsprechenden Menübefehl können Sie die Verbindung zur PCD herstellen und Online Configurator...
  • Seite 34: Device Configurator

    2-12 2.2.7 Device Configurator Im Device Configurator werden die Hardware und physischen Funktionen der Steuerung festgelegt, z.B. Gerätetyp, Speicher, Kommunikationskanäle, zugehörige Module und E/As. Hier wird ebenfalls geprüft, ob die Stromversorgung ausreicht. Über den Device Configurator können ebenfalls Etiketten für die E/A-Module gedruckt werden.
  • Seite 35 2-13 Dynamische Adresse Es ist nicht immer erforderlich, die dynamischen Adressbereiche zu ändern. Die Standardeinstellungen können in der Regel für die meisten Anwendungen verwendet werden. Wenn jedoch folgende Fehlermeldung während des Build-Prozesses eines grossen Programms erscheint: Fatal Error 2368: Dynamic space overflow for type: R, muss der dynamische Adressbereich für den in der Fehlermeldung angezeigten Medientyp erweitert werden.
  • Seite 36: Ordner Für Programmdateien

    2-14 2.2.9 Ordner für Programmdateien In diesem Ordner befinden sich die Dateien, aus denen sich das Programm des Geräts zusammensetzt. Sie benötigen die folgenden Hauptbefehle für die Programmdateien: File, New… oder Kontextmenü New File… Mit diesem Befehl erstellen Sie eine neue Datei und fügen diese im Ordner hinzu. File Name: Name der zu erstellenden Datei.
  • Seite 37 2-15 einem Pfad in der Option Copy files into device directory im Dialog Add Files verlinkt werden. File, Properties… oder Kontextmenü Properties… Mit diesem Befehl können die Eigenschaften der ausgewählten Datei angezeigt oder geändert werden: Name, Beschreibung und die Optionen Linked/Built, Read Only und Symbol File.
  • Seite 38: Dateiarten

    2-16 2.2.10 Dateiarten Für ein Gerät gibt es mehrere Programmdateien unterschiedlicher Art. Jeder Dateityp verfügt über einen zugehörigen Editor für ein spezielles Anwendungsgebiet. Instruktionsliste-Editor (*.src) Hier kann die Programmierung in Textform mit IL- Befehlen vorgenommen werden. Geeignet für alle Anwendungen. Der Code ist schnell und effizient, es ist C 53 jedoch sehr viel Programmiererfahrung erforderlich.
  • Seite 39 2-17 S-Net Netzwerk-Konfigurator (*.dp, *.lon, *.srio) Wird für Konfiguration Geräte- Kommunikationsnetzwerken verwendet: Profibus DP, LON und SRIO. HMI-Editor (*.hmi) Mit diesem Editor können einfache Menüs mit PCD7.D1xx- und PCD7.D2xx-Terminals (zusätzlich zu PG5 installiert) konfiguriert werden. Anwender Handbuch I Kapitel 2 I Projektmanagement I 28.08.18...
  • Seite 40: Programmerstellung

    2-18 Programmerstellung Die PCD kann die in den Editoren erstellten Textdateien nicht direkt verarbeiten. Diese Dateien müssen zunächst zu einer binären ausführbaren Datei im .pcd-Format kompiliert und/oder zusammengestellt werden, wie folgende Abbildung zeigt: 1. Während des Kompiliervorgangs werden die Graphikdateien in Dateien in Instruktionslisten (*.fbd, *.src, *.hsr) umgewandelt.
  • Seite 41: Build Changed Files, Rebuild All Files, Rebuild All Devices

    2-19 2.3.1 Build Changed Files, Rebuild All Files, Rebuild All Devices Mit dem Befehl Device, Rebuild All Files wird der Kompiliervorgang gestartet, alle Linked/Built-Dateien des active device werden zusammengestellt und in einer Datei Rebuild zusammengefügt. Der Befehl Device, Build Changed Files führt zum selben Ergebnis, jedoch werden nur Dateien berücksichtigt, die seit dem letzten Build verändert wurden.
  • Seite 42: Laden Des Programms In Die Pcd

    2-20 Laden des Programms in die PCD 2.5.1 Download Program War der Build-Prozess erfolgreich, wird über den Befehl Online, Download Program oder eine Schaltfläche in der Symbolleiste das ausführbare Programm in den PCD- Speicher geladen. Download Program Program File Spezifiziert den Namen des Programms welches in das Aktive Gerät geladen wird Destination Device Spezifiziert den Typ des Zielgeräts und den Kommunikationskanal.
  • Seite 43: Befehle Für Alle Geräte

    2-21 Clear media Diese Option löscht alle PCD Medien (Register, Flag,...) bevor das Programm geladen wird. Don’t clear outputs Der Zustand der Ausgänge wird bis zum Ende des Ladens des Programmes beibehalten. Backup to Flash Falls die Batterie der PCD entladen ist, kann ein Spannungsunterbruch zu einem Programmverlust führen.
  • Seite 44: Selbstladende Dateien

    2-22 Anmerkung: Einige dieser Optionen könnten sehr kritisch sein, da hier festgelegt wird, wann für die Geräte die Befehle Stop oder Run gelten Commands, Test Mit dieser Option wird geprüft, ob alle ausgewählten Geräte online sind und Befehle empfangen. Fällt diese Prüfung negativ aus, überprüfen Sie die Online Settings des Geräts und stellen Sie sicher, dass es mit der Stromquelle verbunden und angeschaltet ist.
  • Seite 45: Erstellen Einer Selbstladenden Datei

    2-23 2.7.1 Erstellen einer selbstladenden Datei Mit dem Befehl Device, Advanced, Create Self-Downloading File kann eine selbstladende Datei für das active device erstellt werden. In diesem Dialogfenster können Sie Parameter und Optionen für vor Ort selbstladende Dateien erstellen. Diese Optionen sind identisch mit denjenigen, die bereits aus anderen Menüs bekannt sind: Download Configuration and Download Program, jetzt können jedoch auch einige neue Optionen genutzt werden.
  • Seite 46: Herunterladen Einer Selbstladenden Datei

    2-24 Mit dieser Funktion wird die .saiasd5-Datei heruntergeladen, ohne das Dialogfenster Download Self-Downloading File anzuzeigen. Der Download beginnt sofort, es wird lediglich ein Fenster mit einem Fortschrittsbalken angezeigt. Show "Advanced >>" button Mit dieser Option sind die erweiterten Einstellungen für den Endanwender nicht sichtbar, sodass keine der Einstellungen vor dem Herunterladen der Datei geändert werden kann.
  • Seite 47: Flash-Backup-Speicher

    2-25 Flash-Backup-Speicher Bestellnummer: PCD7.R5xx PCD3.R5xx PCD.R600 Steckplätze: M1/M2 E/A-Steckplatz 0..3 E/A-Steckplatz 0..3 Systeme: PCD1.Mxxx0 PCD3 PCD3 PCD2.M5, PCD3 Alle PCD-Modelle verfügen über einen internen Flash-Speicher. Sie arbeiten darüber hinaus mit Wechselspeichern mit weitaus grösserer Kapazität, die an dedizierten oder E/A-Steckplätzen angeschlossen werden können. Bei Flash-Speichern besteht der Vorteil darin, dass beim Abstellen der Stromquelle im Gegensatz zu RAM keine Daten verloren gehen.
  • Seite 48: Speichern Des Programmquellcodes

    2-26 2.8.2 Speichern des Programmquellcodes Die Programmquelldateien werden auf der Festplatte des PCs gespeichert. Nur der ausführbare Code, der im Build-Prozess erstellt wird, wird in den Speicher der PCD geladen. Ohne die Quelldateien können die Programme im Rahmen von Aktualisierungen oder Wartungsprozessen nicht geändert werden. Daher ist es wichtig, dass Sie Sicherungskopien anlegen und immer die aktuelle Version für die Wartungstechniker parat halten.
  • Seite 49 2-27 Backup Project or single Device Standardmässig ist das active device ausgewählt. Dies kann jedoch geändert werden, um eine Sicherungskopie des Gesamtprojekts zu erstellen. Name of Backup File Name der zu erstellenden Sicherungsdatei. Wenn sie auf dem Flash-Dateisystem der PCD gespeichert werden soll, darf der Name nicht länger als 23 Zeichen einschliesslich der Dateiendung ".zip"...
  • Seite 50 2-28 Der Zugriff auf den FTP-Server ist passwortgeschützt. Wurde kein Passwort festgelegt, verwenden Sie die Standardeinstellung: rootpasswd Anmerkung: Möglicherweise sind das FTP-Passwort und das PCD-Passwort nicht identisch. Das FTP-Server-Passwort ist in einer Konfigurationsdatei im Flash- Speicher mit dem Namen FTPConfig.txt festgelegt. Das Passwort für den Zugriff auf die PCD ist im Device Configurator festgelegt.
  • Seite 51: Sichern Von Daten In Einer Datei

    Weitere Informationen zur verfügbaren Anzahl und den Typen des Flash-Speichers, zur Konfiguration des FTP-Servers und zu den Möglichkeiten bei der Erstellung von Datendateien mit Fupla oder IL-Programmen entnehmen Sie bitte den folgenden Handbüchern: SBC FTP Server und SBC Flash-Dateisystem Hardware-Handbuch für die PCD3-Serie Hardware-Handbuch für PCD2.M5 Hardware-Handbuch für PCD1.Mxxx0...
  • Seite 52: Die View-Fenster

    2-30 Die View-Fenster Die Informationen in diesen Fenstern sind womöglich nicht ganz korrekt, wenn Build- Fehler auftraten. In PG5 V2 werden jedoch alle verfügbaren Informationen angezeigt. In V1.x sind diese Fenster immer leer, wenn es zu einem Build-Fehler kam. 2.9.1 Block Call Structure Ein Saia-PCD-Programm setzt sich aus einer Baumstruktur mit Organisationsblöcken zusammen, die den Code der Anwendung enthalten.
  • Seite 53: Ansichten Global Symbols Und Data List

    2-31 2.9.2 Ansichten Global Symbols und Data List In den Menüs All Symbols und View Data List werden alle Symbole des aktiven Geräts angezeigt. Diese Symbole können nur in den Dateien, in welchen sie Data list definieren sind, bearbeitet werden. Unbenutzte Symbole werden nicht angezeigt. Symbols 2.9.3 Verweisliste...
  • Seite 54: Der Online-Konfigurator

    2-32 2.10 Der Online-Konfigurator Online Settings Kommunikationsparameter für die PCD-Verbindung PCD Type Der Typ der angeschlossenen PCD Version Version der Firmware in der PCD Program Name Name des Programms in der PCD (Gerätename) Date Datum der PCD-Uhr, falls vorhanden Time Uhrzeit der PCD-Uhr, falls vorhanden Wochentag: 1 = Montag, ...
  • Seite 55: Pcd-History

    2-33 2.10.2 PCD-History Im Fenster History werden alle Hardware- oder Software-Fehler angezeigt, die während des PCD-Betriebs auftraten. History-Meldungen werden immer in diese Liste aufgenommen, auch wenn der zugehörige XOB-Handler programmiert wurde. Prüfen Sie diese Liste, wenn die Error-Leuchte der PCD brennt. Datum und Uhrzeit des Fehlers Programmzeile Anzahl der Fehler...
  • Seite 56: Speichern Von Programm Und Daten Aus Ram

    2-34 2.10.4 Speichern von Programm und Daten aus RAM Hierbei handelt es sich um einen interessanten Befehl, mit dem Sie das Benutzerprogramm und die Konfiguration und darüber hinaus alle Register, Flags, Timer, DB, Texte usw. aus dem RAM-Speicher der PCD speichern und wiederherstellen können.
  • Seite 57: Create Diagnostic File

    2-35 2.10.5 Create Diagnostic File Mit dieser nützlichen Funktion können Sie eine Datei mit allen Informationen erstellen, die benötigt werden, wenn Sie Hilfe vom technischen Support-Team von Saia in Anspruch nehmen. Diese Datei enthält Einzelheiten zum PCD-Typ, zur Firmware-Version usw. Verwenden Sie den Befehl Tools, Create Diagnostic File…...
  • Seite 58 2-36 Anwender Handbuch I Kapitel 2 I Projektmanagement I 28.08.18...
  • Seite 59 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS ..................1 DEVICE CONFIGURATOR ................3 Einlesen der Steuerungparameter in den Konfigurator ............. 3 Hauptansicht des Konfigurators ....................4 Laden der Parameter des Konfigurators in den Steuerung ............5 Device properties..........................6 Memory ..............................6 Password ..............................7 S-Bus ................................
  • Seite 60 Anwender Handbuch I Chapitre 3 I Device configurator I 28.08.18...
  • Seite 61: Device Configurator

    Device configurator Saia Device Configurator ermöglicht Konfiguration Hardwareparameter des Steuerung: den Typ des Device, den Speicher, die Kommunikationskanäle, die Ein-/Ausgangsmodule, er kontrolliert jedoch auch den Verbrauch der Ein-/Ausgangsmodule bei der internen Stromversorgung des PCD und druckt die Etiketten, die auf die E/A-Module geklebt werden. Zur Inbetriebnahme eines PCD-Steuerung ist es erforderlich, zumindest den PCD- Typ und seine Speicherkonfiguration zu definieren.
  • Seite 62: Hauptansicht Des Konfigurators

    Hauptansicht des Konfigurators Die Hauptansicht des Konfigurators zeigt die verschiedenen Hardware-Elemente, aus denen der Automat besteht. Device slot Zeigt den Typ des aktuellen Device an. Wenn er ausgewählt ist, zeigt er die Eigenschaften Steuerung Größe internen RAM/EPROM/Flash Speichers, das Passwort, den Gebrauch des S-Bus, die Verwaltung der Ein-/Ausgänge, die Optionen und den Stromverbrauch am Bus der E/A.
  • Seite 63: Laden Der Parameter Des Konfigurators In Den Steuerung

    dem Fenster E/S Selector an ihre Steckplätze verschieben. Zum Öffnen des Fensters E/S Selector das Menü View, Selector Window auswählen. Onboard Communication slots internen Kommunikationssteckplätze stellen verfügbaren Kommunikationsschnittstellen dar. nach PCD-Typ Anzahl Kommunikationsschnittstellen unterschiedlich; sie sind nur dann konfiguriert, wenn sie vom PCD-Programm verwendet werden.
  • Seite 64: Device Properties

    Device properties Memory Code/Text/Extension memory Stellt im Steuerung verfügbaren RAM-Speicher dar, um das Programm sowie die Text- und Datenblöcke innerhalb der Adressen 0 …3999 empfangen zu können, aber auch die Texte und Datenblöcke mit Adressen über 3999. Bei bestimmten älteren PCD kann dieser Speicher auf andere Weise organisiert werden.
  • Seite 65: Password

    Bei bestimmten älteren PCD kann dieser Speicher auch vom Typ EPROM sein. Die neuen bieten jedoch an, ein Backup des Programms auf einen Flash-Speicher zu erstellen. Extension Memory Stellt den für die Speicheradressen > # 3999 verfügbaren RAM-Speicher dar. User Program Memory Backup size (Flash) Weist auf die Größe des internen Flash-Speichers des Steuerung hin;...
  • Seite 66: S-Bus

    Beim Auslesen der hardware settings wird das Passwort des PCD nie angegeben. Es könnten sonst unbekannte Passwörter gelesen und anschließend in einen anderen PCD geladen werden, der damit unzugänglich würde, bis der Speicher herausgenommen und gelöscht wird. S-Bus Wenn eine der unter Onboard Communication oder Onboard Slots definierten Kommunikationsschnittstellen benutzt wird, muss die S-Bus-Unterstützung aktiviert und die S-Bus-Stationsnummer definiert werden.
  • Seite 67: Full Protocol (Pgu) Serial-S-Bus (Slave Pgu Für Eine Serielle Leitung)

    Verfügung stellen. Bereitstellung der gleichen Optionen wie bei Full protocol (PGU) Serial-S-Bus, jedoch mittels einer Telefonleitung und einem Analog- oder ISDN-Modem. Für eine einfachere Inbetriebnahme empfehlen wir die Verwendung der SBC Modems. Modem Name Ermöglicht die Auswahl des verwendeten Modemtyps. Es wird empfohlen, die Saia PCD Modems zu verwenden, denn sie sind bereits in dieser Liste aufgeführt, und die...
  • Seite 68: S-Bus Mode And Timings

    3-10 First/Last S-Bus Station Ermöglicht das Filtern der Telegramme, die über den Gateway entsprechend der Nummern der Empfängerstationen zu übertragen sind. S-Bus Mode and Timings Mode Auswahl der von S-Bus angewandten Methode zur Angabe von Beginn und Ende der Mitteilungen; muss bei allen das Netzwerk bildenden Stationen identisch sein. Vorzugsweise ist der Modus Data auszuwählen.
  • Seite 69: Profi S-Bus Kommunikationseigenschaften

    Profi S-Bus Kommunikationseigenschaften Profi-S-Bus ist ein Multi-Master Feldnetzwerk auf der Basis der Profibus FDL Standards und des SBC S-Bus-Protokolls. Es ermöglicht die Vernetzung der Steuerung zwecks Datenaustausch zwischen den PCD sowie die Kontrolle des Prozesses. Ebenfalls unterstützt werden alle Funktionen der Inbetriebnahme mit dem Programmiertool Saia PG5.
  • Seite 70: Serial S-Bus Master Gateway. (Gateway Master)

    3-12 Baudrate Profi-S-Bus Kommunikationsgeschwindigkeit, muss bei allen Netzwerkstationen identisch sein. Bus Profile Die Übertragungstakte werden in drei Profilen zusammengefasst:  User-defined: die Parameter werden vom Benutzer definiert  S-Net: verwendet die am besten für das Saia PG5 S-Net geeigneten Werte ...
  • Seite 71: Bus Parameters: User Defined

    3-13 Bus Parameters: User defined: Die Bus-Eigenschaften enthalten alle Profi-S-Bus Kommunikationsparameter. Diese Werte können nur dann editiert werden, wenn das Bus-Profil User-defined ausgewählt wurde. Die Parameter müssen bei allen Netzwerkstationen die gleichen sein. Alle Wartezeiten werden in Bits (Bit-Anzahl) angegeben. Slot Time Maximale Zeit, die ein Sender eines Daten- oder Tokentelegramms auf die Antwort des Empfängers wartet.
  • Seite 72: Ether-S-Bus Communication Properties

    Ether-S-Bus communication properties Ether-S-Bus ist ein Multi-Master-Netzwerk auf der Basis der Ethernet Standards und des SBC S-Bus-Protokolls. Es ermöglicht die Vernetzung der Steuerung zwecks Datenaustausch zwischen den PCD und die Kontrolle des Prozesses. Ebenfalls unterstützt werden alle Funktionen der Inbetriebnahme mit dem Saia PG5 Programmiertool (PGU).
  • Seite 73: Serial S-Bus Master Gateway. (Gateway Master)

    3-15 Subnet mask Definiert den Teil der IP-Adresse, der zur Identifikation im Hostnetz gehört. Alle dem Netzwerk entsprechenden Bits stehen auf 1, während die dem Host entsprechenden Bits auf 0 stehen. Die Netzwerkkennung ist das Ergebnis einer ET- Logikverknüpfung zwischen der IP-Adresse und der subnet mask. Jeder TCP/IP-Host verlangt eine subnet mask, selbst bei einem Netzwerksegment.
  • Seite 74: On Board Slots Properties, Konfiguration Des Image-Speichers

    3-16 On board slots properties, Konfiguration des Image-Speichers. Die Verwaltung der Eingänge/Ausgänge des Steuerung kann mit Hilfe eines Image- Speichers erfolgen, der aus Indikatoren/Registern gebildet wird, die von der Firmware des Steuerung auf dem Laufenden gehalten werden. Die Fupla- oder IL-Programme greifen zum Auslesen/Schreiben der Ein-/Ausgänge nicht mehr direkt auf die Ein- /Ausgänge zu, sondern arbeiten mit dem Image-Speicher.
  • Seite 75: Onboard Slots, Konfigurationen Der E/A-Module

    3-17 Onboard slots, Konfigurationen der E/A-Module. Ermöglicht die Konfiguration der in der Steuerung vorhandenen E/A-Module durch Auswählen im Fenster E/S Selector und Verschieben zu einem E/A-Steckplatz. Auswahl einer E/A-Steckplätze zeigt entsprechenden Konfigurationsparameter in einem Fenster für die Eigenschaften an. Die Konfiguration der E/A-Steckplätze ist nicht notwendig, wenn der Image-Speicher von der PCD nicht unterstützt wird oder in den Eigenschaften des Device nicht aktiviert ist.
  • Seite 76: Eigenschaften Der Analogen E/A

    3-18 Nach dem Build des Programms stehen diese Symbole zur Erstellung der Fupla- und IL-Programme zur Verfügung. Sie sind unter den Symbolen "All Publics" zu finden, und zwar unter S.IO.Slot0, … Eigenschaften der analogen E/A. Werden wie die binären E/A-Module konfiguriert; es handelt sich um die gleichen Parameter wie zur Definition des Media mapping des analogen Moduls bei den Registern.
  • Seite 77: Editieren Der Etiketten Für Die E/A-Module

    3-19 Editieren der Etiketten für die E/A-Module. Mit dem Menü Tools, Label ist es möglich, das nachstehende Fenster anzuzeigen, Etiketten vorzubereiten, PCD3 E/A-Modulen PCD1.Mxxx0/PCD2.Mxxx0 Decke anzubringen sind. Etikett auswählen und im Fenster der Eigenschaften editieren. Print Label Aktiviert/deaktiviert den Druck des ausgewählten Etiketts Common parameters Parameter zur Definition des Seitenlayouts: Zeichensatz, Textfarbe, Größe und Farben der auf den Etiketten gedruckten Linien.
  • Seite 78: Erweiterung Des Device Configurator Mit Neuen Devices Und E/A-Modulen

    Unterstützung nicht mehr notwendig. Es reicht aus, die Datei XML zu installieren, die die neue Hardware in einem Unterverzeichnis der PG5-Installation beschreibt, und anschließend die Software neu zu starten. C:\Program Files (x86)\SBC\PG5 V2.3.160\DeviceTemplates Anwender Handbuch I Chapitre 3 I Device configurator I 28.08.18...
  • Seite 79 Inhaltsverzeichnis PCD - RESSOURCEN ................2 4.1. Einleitung ............................2 4.2. Hardware-Ressourcen ........................3 4.2.1. Digitale Ein- und Ausgänge ..................... 3 4.2.2. Hardware Uhr ........................... 4 4.2.3. Interrupt-Eingänge ........................5 4.3. Interne (Software-) Ressourcen Einleitung .................. 6 4.3.1 Flags ............................6 4.3.2 Register .............................
  • Seite 80: Pcd - Ressourcen

    4. PCD - Ressourcen 4.1. Einleitung Dieses Kapitel enthält einen Überblick über alle verfügbaren Datentypen (Eingänge, Ausgänge, Indikatoren, Register, Zähler, Timer usw.), sowie deren Einsatzmöglichkeiten und Adressbereiche. Anwender Handbuch I Kapitel 4 I PCD-Ressourcen I 29.08.18...
  • Seite 81: Hardware-Ressourcen

    4.2. Hardware-Ressourcen Jedes Programm besteht aus Funktionen, die dem Anwender erlauben verschiedene Arten von Ressourcen zu lesen, zu schreiben oder anderweitig zu manipulieren. Diese, dem Anwender zur Verfügung stehenden Ressourcen, werden Hardware- Ressourcen genannt. 4.2.1. Digitale Ein- und Ausgänge Ein- und Ausgänge haben logische Signale, welche zur PCD gehen (Eingänge) bzw. von der PCD kommen (Ausgänge).
  • Seite 82: Hardware Uhr

    4.2.2. Hardware Uhr Die PCD haben eine eigene Uhr (RTC = Real Time Clock). Es kann mit einer Instruktion die Zeit und das Datum in je ein PCD-Register geladen werden. Das Beispiel zeigt, wie die Uhr im Programm gelesen werden kann Programm in IL Funktionsplan (FUPLA) (Instruction List):...
  • Seite 83: Interrupt-Eingänge

    ; inkrementiert EXOB FBox : Ganzzahl, Arithmetik, Addition Weitere Informationen siehe Saia PCD-Handbücher Die Begrenzung durch den Eingangsfilter (schützt einen digitalen Eingang gegen Störspitzen und Prellen eines mechanischen Kontaktes) verhindert das Zählen eines Impulses mit einer Frequenz grösser 50Hz. Deshalb stellen Interrupt-Eingänge eine interessante Alternative für diese Art der Anwendung dar.
  • Seite 84: Interne (Software-) Ressourcen Einleitung

    4.3. Interne (Software-) Ressourcen Einleitung 4.3.1 Flags Ein Flag speichert die Information von 1 Bit. Die Adressen der Flags sind F0 - F8191. Standardmässig sind die Flags nicht-flüchtig d.h., beim Aus und Wiedereinschalten der PCD bleibt der logische Zustand erhalten (vorausgesetzt, die Batterie ist i.O.). Flags können softwaremässig als flüchtig (volatile) definiert werden.
  • Seite 85: Verwendung Von Registern Im Programm

    Ein Register kann einen Integer-Wert (ganzzahlig) oder einen Floating-Point-Wert (Fliesspunkt) enthalten. Register werden für arithmetische Operationen oder im Zusammenhang mit analogen Werten, z.B. für Regelungsaufgaben verwendet. Es sind 4096 Register vorhanden. Die Register sind immer nicht-flüchtig. Im FUPLA haben die Verbindungslinien, je nach Datenformat, verschiedene Farben: blau für Integer-Werte, gelb für Floating-Point-Werte.
  • Seite 86: Konstanten

    4.3.3 Konstanten 32 Bit Wert Integer: -2 147 483 648 bis +2 147 483 647 Floating point: -9.22337E+18 bis +9.22337E+18 Konstanten sind feste Werte, die im Programm nicht verändert werden. Konstanten werden in Register geschrieben. Beispiel: feste Koeffizienten wie z.B. π (PI) = 3.1415. Das folgende Beispiel lädt die Konstante 100 in das Register 4.
  • Seite 87: Timer Und Counter (Zeiten & Zähler)

    4.3.4 Timer und Counter (Zeiten & Zähler) Timer (T) und Counter (C) können Werte zwische 0 und 2 147 483 648 (31 Bits) annehmen. Die Voreinstellung für Timer sind die Adressen 0 bis 31 und Counter die Adressen von 32 bis 1599 für Counter. Diese Aufteilung kann den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden.
  • Seite 88: Beispiel: Timer

    ; zum Ausgang O65 ECOB Technische Zusatzinformation Timer werden in den Saia PCD in Intervallen dekrementiert, die in den "Build Options" unter 'Timer' - 'Timebase' definiert wurden, normalerweise 100 ms. Wird die Zeitbasis verändert müssen alle im Programm verwendeten Zeitwerte angepasst werden.
  • Seite 89: Beispiel: Counter

    4-11 Beispiel: Counter Ein Zähler soll so programmiert werden, dass dieser bei jeder Betätigung des Eingangs 5 einen Schritt aufwärts und bei jeder Betätigung des Eingangs 6 einen Schritt abwärts zählt. Der Zähler soll mit dem Eingang 1 auf 3 und mit dem Eingang 2 auf Null gesetzt werden.
  • Seite 90: Texte Und Datenblöcke

    4-12 4.3.5 Texte und Datenblöcke Texte und Datenblöcke (Data-Blocks, DB) sind nicht-flüchtig. Texte (Zeichenfolgen) sind Meldungen zu einer Anzeige (Display), Texte zum senden zu einem Pager, Initialstrings für die Kommunikation oder für Modems usw. DBs werden für den Datenaustausch mit Registern, Datenspeicherung, Tabellen usw. verwendet.
  • Seite 91 4-13 Text Defintion mit dem Symbol Editor Data Blok Defintion mit dem Symbol Editor Anwender Handbuch I Kapitel 4 I PCD-Ressourcen I 29.08.18...
  • Seite 92: Zusammenfassung

    4-14 4.3.6. Zusammenfassung Beschreibung Media Operand Binär Numerisch Flüchtig Inputs (Eingänge) 0…8191 Outputs (Ausgänge) 0…8191 Flags 0…16383 Nein -2 147 483 648…+2 147 483 647 Registers 0…16383 Nein -9.22337E+18…+9.22337E+18 -2 147 483 648 à +2 147 483 647 Konstante -9.22337E+18 à +9.22337E+18 Timers (Zeiten) 0…31 0 …...
  • Seite 93 Inhaltsverzeichnis SYMBOL-EDITOR ..................2 Einleitung ............................2 Überblick ............................2 5.2.1 Bestandteile des Symbol-Editors ....................2 5.2.2 Elemente eines Symbols ......................5 5.2.3 Gruppierung von Symbolen ...................... 7 5.2.4 Symbol-Umfang ........................8 5.2.5 Filteransichten .......................... 9 5.2.6 Symbol-Definition in der .sy5-Datei ..................10 5.2.7 Symbol-Definitionen in den Dateiformaten .xls, .txt und .rxp ..........
  • Seite 94: Symbol-Editor

    Symbol-Editor Einleitung Dieses Kapitel enthält einen Überblick über den Symbol-Editor und die Verwendung von Symbolen in Programmen. Überblick Ein Symbol ist ein Name, der die Adresse eines Ein- oder Ausgangs, einer Flag, eines Registers usw. angibt. Es wird empfohlen, Symbol-Namen statt der direkten Adresse einer Flag oder eines Registers bei der Erstellung eines Programms zu verwenden.
  • Seite 95 Bestandteile des Symbol-Editors: Symbolleiste Navigations- des Symbol- verzeichnis Editors Tabelle des Symbol-Editors Reiter für Filteransichten Tabelle im Symbol-Editor Hierbei handelt es sich um einen Editor in Tabellenform, in dem Symbole definiert werden können. Am Ende befindet sich immer eine leere Reihe, in der neue Symbole festgelegt werden können.
  • Seite 96 Navigationsverzeichnis Dieses Verzeichnis weist die Struktur der vorgegebenen Filter auf, um die Symbole in Tabelle gemäss ausgewählten Filter anzuzeigen. Navigationsverzeichnis kann über die Symbolleiste des Symbol-Editors ein- und ausgeblendet werden. Sie können ebenfalls individuelle Filterdefinitionen in das Navigationsverzeichnis aufnehmen. Filterregeln können Filtereigenschaften festgelegt werden.
  • Seite 97: Elemente Eines Symbols

    5.2.2 Elemente eines Symbols Symbole werden in Programmdateien festgelegt. Die Symbol-Tabelle der jeweiligen Programmdatei kann über den Reiter Program file eingesehen werden. Die Symbole können in diesem Reiter bearbeitet werden. Name der Ressource: Typ des Symbols: Anmerkung: (maximal 80 Zeichen) Hier können Sie Geben Sie für jede festlegen, welchen...
  • Seite 98 Anmerkung Anmerkungen beziehen sich auf ein Symbol. Im IL-Editor können sie statt der Benutzeranmerkungen, die für alle Zeilen eines Programmcodes angegeben werden können, eingesehen werden. Verwenden Sie dazu die Schaltfläche View User oder Auto Comment. View User or Auto Comment Tatsächlicher Wert Hierbei handelt es sich um eine Spalte, für die nur Lesezugriff besteht.
  • Seite 99: Gruppierung Von Symbolen

    5.2.3 Gruppierung von Symbolen Symbole können falls nötig gruppiert werden. So lässt sich das Programm leichter lesen. Mit der rechten Maustaste oder der Tastenkombination STRG+G können Sie im Symbol-Editor eine neue Gruppe hinzufügen und dann die benötigten Symbole definieren oder in den Ordner ziehen. Gruppennamen können verschachtelt sein (bis zu 10 Ebenen), z.B.
  • Seite 100: Symbol-Umfang

    5.2.4 Symbol-Umfang Der Symbol-Umfang kann aus der Spalte Scope ausgewählt werden. Es stehen drei Symbol-Kategorien zur Verfügung: Local, Public und External. Beispiel: Gerät mit drei Programmdateien Global Lokal Lokal Lokal Lokale Symbole Lokale Symbole können nur in der Datei verwendet werden, in der sie definiert wurden.
  • Seite 101: Filteransichten

    aktuellen Programmdatei vorliegen. Ziehen Sie das Public Symbol aus dem Filter Publics in den Programm-Editor. Die Definition des externen Symbols wird automatisch in die aktuelle Datei aufgenommen. (Weitere Einzelheiten zur Verwendung von Public Symbolen finden Sie im nächsten Abschnitt „Einsatz von Symbolen“).
  • Seite 102: Symbol-Definition In Der .Sy5-Datei

    5-10 Enthält das Gerät die Datei .sy5, erscheint der Filter mit dem File Name im Navigationsverzeichnis, und alle Symbole aus der .sy5-Datei werden in der Tabelle angezeigt. 5.2.6 Symbol-Definition in der .sy5-Datei Wie bereits in den oben stehenden Abschnitten erwähnt, sind die Symbol- Definitionen in Programmdateien (IL/Fupla usw.) abgespeichert.
  • Seite 103: Symbol-Definitionen In Den Dateiformaten .Xls, .Txt Und .Rxp

    5-11 Geöffnete .sy5-Datei im Symbol-Editor Diese Datei mit der Public Symbol-Definition wird im Symbol-Editor geöffnet, die Symbol-Definitionen können in der Datei hinzugefügt werden. Globale Symbole aus PG5-Versionen 1.4 und älter Wird ein Projekt mit PG5-Version 1.4 in der PG5-Version 2.0 wiederhergestellt, werden die Public Symbol-Definitionen in der Datei Globals.sy5 gespeichert und können im Symbol-Editor eingesehen werden.
  • Seite 104 5-12 Symbol-Definitionsdatei hinzufügen Symbol-Definitionen aus Excel-Datei (*.xls) hinzugefügt .xls-Datei mit Symboldefinitionen wird zum Gerät hinzugefügt. Nach dem Build-Prozess stehen die in der Excel-Datei definierten Public Symbole im Filter All Publics zur Verfügung und können dann in den Programmen verwendet werden. Anwender Handbuch I Kapitel 5 I Symbol-Editor I 28.08.18...
  • Seite 105: Definieren Von Symbolen Für Die Kommunikationsnetzwerke

    5-13 5.2.8 Definieren von Symbolen für die Kommunikationsnetzwerke Der Datenaustausch zwischen zwei verschiedenen PCDs ist komplizierter als der Informationsaustausch zwischen zwei Dateien. Zwischen zwei PCDs ist eine Netzwerkverbindung erforderlich. Diese Netzwerkverbindung kann in unserem Netzwerk-Editor eingerichtet werden (derzeit werden Netzwerke vom Typ SBus, Profibus DP und LON unterstützt).
  • Seite 106 5-14 Schnelle Methode Sie können ebenfalls Variablen für die verschiedenen Informationsfelder aus dem Feld Symbol Name eingeben. Dieser Vorgang ist praktischer und schneller. Siehe nachfolgendes Beispiel. Es muss folgende Syntax eingehalten werden: Symbol_Name Typ Adresse ;Anmerkung Wenn die oben angegebene Syntax für das neue Symbol verwendet wurde, werden die Informationen durch Drücken der Enter-Taste automatisch in die korrekten Felder übernommen.
  • Seite 107: Hinzufügen Mehrerer Symbole Zum Symbol-Editor

    5-15 5.3.2 Hinzufügen mehrerer Symbole zum Symbol-Editor Sie können eine Ihrer Liste Reihe von Symbolen hinzufügen, falls notwendig. Geben Sie dazu den Symbol-Namen mit der ersten und letzten Elementnummer wie abgebildet ein (Drainpumps1..8 O 32 ;Pumpen in Gebäude F). 8 steht für die Anzahl der Symbole, O steht für Ausgang und 32 ist der Beginn des Adressbereichs, den Sie eingeben.
  • Seite 108: Hinzufügen Eines Symbols Im Il-Programm

    5-16 5.3.4 Hinzufügen eines Symbols im IL-Programm Neue Symbole können auch während der Programmbearbeitung hinzugefügt werden. Bearbeiten Sie dazu eine Programmcodezeile mit dem mnemotechnischen Code und dessen Operanden. Geben Sie für den Operanden den Symbol-Namen und die Definition in der folgenden Syntax an: Symbol_Name = Typ Adresse ;Anmerkung Nach Drücken der Enter-Taste werden die neuen Symbole automatisch in die Symbols-Liste übernommen, aber nur, wenn die Symbol-Definition korrekt ist und...
  • Seite 109: Hinzufügen Eines Symbols In Fupla

    5-17 5.3.5 Hinzufügen eines Symbols in Fupla Der Fupla-Editor funktioniert genau so wie der IL-Editor. Sie können neue Symbole direkt über das Eingangs-/Ausgangsfeld in Fupla in der Liste des Symbol-Editors eingeben. Syntax: Symbol-Name Symbol-Typ [Adresse] [; Anmerkung] Anmerkung: Alle neuen Symbole, die direkt über den Fupla-Editor festgelegt werden, werden als lokale Symbole hinzugefügt.
  • Seite 110: Symbol-Adressierungsarten

    5-18 5.3.6 Symbol-Adressierungsarten Eine Symbol-Definition enthält nicht zwingend alle unten angegebenen Informationen. Wir unterscheiden zwischen drei verschiedenen Adressierungsarten: Symbol-Namen Die Daten werden über einen Symbol-Namen, Typ, Adresse und optionale Anmerkungen definiert. Die Korrektur eines Symbols, des Typs oder der Adresse wird von der Symbol-Liste unterstützt.
  • Seite 111: Einsatz Von Symbolen In Programmen

    5-19 herausstellen. Im Benutzerprogramm werden die Änderungen, die in der Symbol- Liste vorgenommen wurden, nicht übernommen. Die Änderungen müssen dann manuell für die Anschlüsse des Programms vorgenommen werden. Daher wird empfohlen, Symbol-Namen mit optionaler dynamischer Adressierung zu verwenden. 5.3.7 Einsatz von Symbolen in Programmen Bei der Bearbeitung eines Programms können die bereits im Symbol-Editor definierten Symbole auf verschiedene Arten eingesetzt werden.
  • Seite 112 5-20 Ziehen von lokalen Symbolen in den Programm-Editor Wurden die Symbole im Symbol-Editor definiert, können sie in den Programm-Editor gezogen und im Programm verwendet werden, ohne dass dabei der Symbol-Name eingegeben werden muss. So werden Tippfehler umgangen. Gehen Sie im Fenster Symbols mit dem Mauszeiger auf die Definitionszeile eines Symbols, drücken Sie die linke Maustaste und halten Sie diese gedrückt.
  • Seite 113 5-21 Ziehen von Public Symbolen in den Programm-Editor Public Symbol Emergency definiert in Oil_Pump.src Die Public Symbole, die in Oil_Pump.src definiert wurden, werden im Filter All Publics der Dateien im aktuellen Gerät angezeigt, z.B. Parking_Lot.src. Um das Public Symbol zu verwenden, kann es aus dem Filter All Publics in den Programm-Editor gezogen werden.
  • Seite 114 5-22 Ziehen von mehreren Symbolen in den Programm-Editor Damit Symbol-Namen nicht mehrmals in ein Programm eingegeben werden müssen (Gefahr von Tippfehlern), können ein oder mehrere Symbole aus dem Symbol-Editor ausgewählt und in das Fupla- oder IL-Programm gezogen werden. Beispiel: Auswahl mehrerer Symbole Wählen Sie mit der Maus das erste Symbol aus.
  • Seite 115: Suche Nach Symbolen

    5-23 5.3.8 Suche nach Symbolen Sind sehr viele Public Symbole in der Tabelle enthalten, kann über die Suchfunktion das Symbol in der Tabelle gesucht werden. Wurde das Symbol gefunden, kann es in den Programm-Editor gezogen werden. Über die Funktion „Symbol suchen“ können Symbole gemäss ihrem regulären String gesucht werden.
  • Seite 116: Auto-Zuweisung

    5-24 5.3.9 Auto-Zuweisung Bisher wurden Elemente immer folgendermassen festgelegt: Symbolname Adresse Anmerkung Beispiel: Pumpspeed 2000 ;Geschwindigkeit in l/min Das Festlegen einer Adresse ist nur bei den Symbol-Typen Ein- und Ausgang erforderlich. Wenn Sie einen Symbol-Typ ausser Ein- oder Ausgang eingeben, müssen Sie dafür keine Adresse festlegen.
  • Seite 117: Texteingabe

    5-25 5.3.10 Texteingabe Wenn Sie einen Text zu Ihrer PCD hinzufügen wollen, muss dieser Text zunächst als solcher ausgewiesen werden. Dazu wählen Sie im Symbol-Editor den Symbol-Typ „TEXT“. Alternativ kann der Datentyp „X“ nach dem Symbol-Namen wie unten dargestellt eingegeben werden. Beispiel: Klicken Sie hier, um den Text einzugeben.
  • Seite 118: Eingabe Von Dbs

    5-26 5.3.11 Eingabe von DBs Auch für DBs gibt es einen speziellen Editor. Definieren Sie das Symbol mit dem Typ „DB“ und klicken Sie auf die Schaltfläche in der Spalte Address/Value, um den Editor zu öffnen. Geben Sie die Grösse ein (Anzahl der DB-Elemente) und klicken Sie auf die Schaltfläche Create.
  • Seite 119 5-27 Die Verweisfunktion zeigt den Dateinamen und die Zeilenzahl an. Es wird ebenfalls angegeben, wie oft ein bestimmtes Symbol eingesetzt wurde. Führen Sie einen Doppelklick auf eine Position in der Verweisliste aus, um die Programmdatei zu öffnen. Der Cursor muss sich dabei auf dem jeweiligen Symbol befinden. Ort, an dem das Symbol definiert wurde (in der Regel...
  • Seite 120: Bearbeiten Von Bereichen In Symbol-Tabellen

    5-28 5.3.13 Bearbeiten von Bereichen in Symbol-Tabellen Es können Bereiche der Symbol-Tabelle ausgewählt und kopiert/eingefügt oder ausgeschnitten/eingefügt und weitere Bearbeitungsschritte ausgeführt werden. Die Bearbeitungsschritte sind in derselben Symbol-Tabelle oder in unterschiedlichen Symbol-Tabellen möglich. Mit dieser Funktion können Symbol-Definitionen schnell von einer Datei in eine andere übertragen/kopiert werden. Zu den Bereichen, die in der Symbol-Tabelle für Bearbeitungsschritte ausgewählt werden können, gehören: - Symbol-Definitionen (ganze Reihe)
  • Seite 121: Sortieren Der Symbol-Liste

    5-29 5.3.14 Sortieren der Symbol-Liste Die Symbol-Liste kann in der Symbol-Tabelle sortiert werden, indem Sie auf den Spaltennamen klicken. Symbol-Listen können nach Symbol-Namen, Typ, Adresse, Anmerkungen, tatsächlichem Wert, Tags oder Umfang sortiert werden. Nach Symbol-Namen sortierte Symbole: Klicken Sie auf den Spaltennamen, um die Symbole zu sortieren.
  • Seite 122: Importieren Von Symbolen Aus Den Equate-Angaben

    5-30 5.3.15 Importieren von Symbolen aus den EQUATE-Angaben Wenn Sie über alte PG4/3 Instruktionslistendateien mit EQU- oder DOC-Angaben verfügen, markieren Sie einfach die Angaben und importieren die entsprechenden Symbole über den Menüpfad: Tools, Move Symbols to Symbol Editor. Die Symbole werden dann von der Programmdatei in die Symbol-Liste verschoben.
  • Seite 123 5-31 Öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü, um die Symbole einzufügen Symbole nach dem Einfügevorgang Anwender Handbuch I Kapitel 5 I Symbol-Editor I 28.08.18...
  • Seite 124: Exportieren Von Symbolen

    5-32 5.3.17 Exportieren von Symbolen Die Symbol-Liste eines Programms kann in andere Anwendungen exportiert werden (z.B. Excel, VisiPlus oder Word), um beispielsweise den Betriebsbericht zu erstellen. Symbole können ebenfalls aus dem Symbol-Editor in andere Anwendungen wie Excel, Word oder einen Text-Editor kopiert und eingefügt werden. Beispiel: Export von Symbolen in Excel: Wählen Sie die zu exportierenden Symbole und dann aus dem Kontextmenü...
  • Seite 125: Symbol-Tags

    5-33 5.3.18 Symbol-Tags Tags können verwendet werden, um Symbole mit gemeinsamen Funktionen wie Network, HMI oder Supervision Symbols usw. auszuzeichnen. Neue Tags werden dem Symbol über die Auswahl in der Prüfliste zugewiesen. Neue Tags können aus der Tag-Zelle hinzugefügt werden. Mit Tags lassen sich gemeinsame Symbole in derselben Ansicht filtern.
  • Seite 126: Initialisieren Von Symbolen

    5-34 5.3.20 Initialisieren von Symbolen Symbole, die von der PCD verwendet werden, können auf zwei verschiedene Arten initialisiert werden:  Initialisierung während eines PLC-Kaltstarts (Aufstarten)  Initialisierung, wenn das Programm in die PCD geladen wird Während eines Kaltstarts Die Initialisierung von Symbolen während eines Kaltstarts wird in XOB 16 vorgenommen.
  • Seite 127: Reservierte Wörter

    5-35 5.3.21 Reservierte Wörter Die folgenden Wörter sind reserviert und können nicht als Symbol-Namen verwendet werden:  Assembler-Befehle: PUBL, EXTN, EQU, DEF, LEQU, LDEF, MACRO, ENDM, EXITM…,  Codebefehle und Abkürzungen der verschiedenen Datentypen der PCD: I, O, F, R, C, T, K, M, COB, FB, TEXT, X, SEMA, DB, ...
  • Seite 128 5-36 Anwender Handbuch I Kapitel 5 I Symbol-Editor I 28.08.18...
  • Seite 129 Inhaltsverzeichnis FUPLA-PROGRAMMIERUNG ..............3 Erstellen eines Fupla Projektes ..................... 4 6.1.1 Neues Projekt erstellen ......................4 Aufbau einer Fupla Seite ....................... 5 Editieren der Connectors ....................... 6 6.3.1 Platzierung der Connectors ....................... 6 6.3.2 Editieren des Symbols in einem Connector ................6 6.3.3 Schnellverfahren für die Platzierung eines Symbols und seines Connectors......
  • Seite 130 6.9.2 Vorgehensweise ........................19 6.9.3 Programmierung ........................21 6.10 Verarbeitung (build) des Programms ..................22 6.11 Laden des Programms in die PCD ....................23 6.12 Programmfehler finden und korrigieren (Debug) ..............23 6.12.1 Go On/Offline – Run – Stop - Step-by-step ................23 6.13 Anhalte-Punkte (Breakpoints) .....................
  • Seite 131: Fupla-Programmierung

    FUPLA-Programmierung Fupla ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, PCD Steuerungen zu programmieren. Fupla, "FUnction PLAn" ist ein graphisches Programmierwerkzeug, welches dem Anwender erlaubt, ein Programm bzw. einen Prozess mit Hilfe von hunderten vordefinierter Grafischer Elemente (FBox, Function Box) zu zeichnen. Diese FBoxen sind in verschiedenen Bibliotheken abgespeichert.
  • Seite 132: Erstellen Eines Fupla Projektes

    Erstellen eines Fupla Projektes Das Fupla Beispiel wird in einem neuen PG5 Projekt abgespeichert. 6.1.1 Neues Projekt erstellen Im Saia PG5 Project Manager Fenster, Auswahl von File, Project, New… und neues Projekt erstellen. Zum Erstellen einer neuen Programmdatei ist "New File" oder die rechte Maustaste anzuklicken.
  • Seite 133: Aufbau Einer Fupla Seite

    Aufbau einer Fupla Seite Fupla Programm Fbox Selector Ausgangsconnector Eingangsconnector Page Navigator Symbol-Editor Abarbeitungsweise eines Fupla Programmes Die PCD liest die Informationen welche durch die, am Rand „Eingang“ dargestellten Eingangs- Symbole des Fupla Programmeditors definiert sind, verknüpft diese gemäss dem Programm und schreibt das Ergebnis auf die Ausgangs-Symbole am Rand „Ausgang“.
  • Seite 134: Editieren Der Connectors

    Editieren der Connectors Die Eingangs- und Ausgangsconnectors können an einer beliebigen Stelle auf den Fupla-Seiten platziert werden und können die Symbole enthalten, die für die von den FBoxes beschriebenen Programmfunktionen notwendig sind. Standardmässig kann jede neue Seite bereits über Ränder mit Connectors links und rechts verfügen.
  • Seite 135: Ziehen, Kopieren/Einfügen, Löschen Eines Symbols

    6.3.4 Ziehen, Kopieren/Einfügen, Löschen eines Symbols Die Auswahl des rot markierten Bereichs betrifft nur das Symbol. Sie können das Symbol mit der Maus auswählen und es in einen anderen Connector ziehen, kopieren/einfügen oder löschen. Durch Drücken der rechten Maustaste wird ein Kontextmenü...
  • Seite 136: Edition Des Fboxes Fupla

    Edition des FBoxes Fupla 6.4.1 FBox selector Binär Familie Das Fenster FBox Selector zeigt alle FBoxen, die in den verfügbaren FBox- Bibliotheken enthalten sind, an. Sie sind in Families mit ähnlichen Show/Hide Anwendungsdomainen organisiert. Hier sind einige der Hauptfamilien: Selector Window FBoxen zur Lösung logischer Gleichungen Binär...
  • Seite 137: Editieren Einer Fbox

    Der Zweig Libraries im Project Manager zeigt lokale Bibliotheken des aktuellen Projekts an sowie alle Bibliotheken, die mit PG5 installiert wurden. Entfernen Sie das Häkchen vor den Bibliotheken, die Sie nicht verwenden möchten. Dies verringert die Anzahl der im Fenster Selector angezeigten Bibliotheken. FBoxen, die regelmäßig verwendet werden, können in die Liste Favorites aufgenommen werden.
  • Seite 138: Dynamisierung (Flankentrigger)

    6-10 6.4.5 Dynamisierung (Flankentrigger) Die Eingänge einiger FBoxen sind dynamisiert. (Flankengetriggert). Diese Eingänge reagieren nur auf die ansteigende Flanke des binären Signals. Dynamisierte Eingänge werden mit einem kleinen schwarzen Fbox: Zähler, Impulsezähler, Dreieck gekennzeichnet. Up mit Nullstellung Zum Beispiel kann ein Impulszähler nicht ständig inkrementiert werden, wenn das Eingangssignal “UP”...
  • Seite 139: Editieren Von Verbindungen Zwischen Den Fboxen Und Connectors

    6-11 Editieren von Verbindungen zwischen den FBoxen und Connectors 6.5.1 Verbindung durch Verschieben einer FBox 1. Auswahl des Select Mode Knopfes in der Werkzeugleiste. 2. Mauszeiger zur FBox positionieren und linke Maustaste betätigen. 3. Ohne die Maustaste loszulassen, die Fbox zur benachbarten FBox schieben.
  • Seite 140: Löschen Von Linien, Fboxes, Connectors Oder Symbolen

    6-12 6.5.5 Löschen von Linien, FBoxes, Connectors oder Symbolen Drücken Sie zunächst die Taste Delete Object auf der Werkzeugleiste, dann die Verbindungen, FBoxes oder Symbole, die Sie löschen möchten. Im Schnellverfahren können Sie einen Bereich markieren und ihn löschen. Drücken Sie die Maustaste. Ziehen Sie den Mauszeiger, ohne die Maustaste loszulassen.
  • Seite 141: Editieren Von Fupla

    6-13 Editieren von FUPLA-Seiten Fupla Seite mit Kommentaren Menu Programmblock mit Kommentaren Neue Seite Im Page Navigator Fenster sind die verwendeten Programmblöcke und Fupla Seiten ersichtlich. Jede Fupla Datei kann bis zu 200 Fupla Seiten beinhalten welche in Show/Hide folgende Programmblöcke gruppiert werden können: COBs, PBs, FBs, oder SBs. Die Page Navigator Abarbeitungszeit von Fupla wird schneller, wenn nicht zu viele Fupla Seiten in einer Fupla Datei enthalten sind.
  • Seite 142: Fupla Seiten-Dokumentation

    6-14 6.6.4 Fupla Seiten-Dokumentation Es wird ausdrücklich empfohlen, jede Fupla Seite zu dokumentierten. Der Name und der Kommentar jeder Fupla Seite werden im Page navigator Fenster angezeigt und erleichtert das navigieren zwischen den Seiten. Im Eingabefeld Description können nützliche Informationen über das Programm eingegeben werden welche den Unterhalt und die Pflege des Programmes erleichtern.
  • Seite 143: Kopieren Und Einfügen

    6-15 Kopieren und Einfügen Oftmals werden gleiche Fupla-Programmsequenzen mehrmals Anwenderprogramm verwendet. In diesen Fällen ist es nicht nötig, die Fupla- Programmsequenzen jedes Mal neu zu erstellen. Viel effizienter ist, wenn die Fupla- Programmsequenzen durch Kopieren und Einfügen dupliziert werden, und danach die duplizierten Fupla-Programmsequenzen nach Bedarf adaptiert werden.
  • Seite 144: Templates

    6-16 Templates Werden Abfolgen von Fupla Seiten in verschiedenen Programmen verwendet, so kann diese Abfolge von Fupla Seiten als Template abgespeichert und wieder verwendet werden. Die Templates können dabei wie eine Bibliothek von Fupla Seiten angesehen werden bei welchen bei der Verwendung nur die Namen und Adressen der Symbole verändert werden.
  • Seite 145: Importieren Von Templates

    6-17 6.8.2 Importieren von Templates Templates können in allen Projekten wiederverwendet werden. Wählen Sie die Vorlage im Fenster Template Selector aus und ziehen Sie sie auf die Fupla-Seite, um die Seitensequenz mit ihren FBoxen, Links, Symbolen, Parametereinstellungen usw. in die Datei einzufügen. Ein Dialogfenster wird angezeigt, in dem die Namen und Adressen der importieren Symbole sowie andere Parameter geändert werden können.
  • Seite 146 6-18 Die Seite Symbol List zeigt alle Symboldefinitionen und –referenzen an, die in eine Vorlage importiert werden. Die Symbole können dann mit anderen Namen, Adressen, Kommentaren und Reichweiten neu definiert werden. Das Markieren von Symbolen, um sie in eine Gruppe zu verschieben, ist die schnellste Möglichkeit, die Namen aller importierten Symbole zu ändern.
  • Seite 147: Erstellen Des Ersten Fupla Programmes

    6-19 Erstellen des ersten Fupla Programmes 6.9.1 Ziel Nachdem die Werkzeuge bekannt sind, besteht der nächste Schritt darin, ein komplexeres Programm, als die zuvor aufgezeigten logischen Verknüpfungen zu erstellen. Wir wollen eine Zeitschaltuhr programmieren welche jeden Tag einen digitalen Ausgang (Ausgang 32) um 06.00 Uhr ein- und um 19.00 Uhr ausschaltet. Obschon diese Funktionalität in der HLK Bibliothek mit einer FBox verfügbar ist, werden wir die Funktionalität mit Standard FBoxen realisieren.
  • Seite 148 6-20 Es ist deshalb nötig, einen dritten Vergleich in unsere Logik einzufügen. In diesem Vergleich wird geprüft, ob die Einschaltzeit grösser oder gleich der Ausschaltzeit ist. Die Endgültige Lösung der Aufgabe sieht wie folgt aus: Falls Ausgang bei Tag geschaltet wird HMS >= ONTIME HMS >= OFFTIME Logisch 0...
  • Seite 149: Programmierung

    6-21 6.9.3 Programmierung Es ist nun an der Zeit das Programm zu erstellen. Zu Beginn dieses Kapitels haben wir ein Projekt definiert welches eine Datei mit dem Namen DailyTimer.fup enthält. In diese Datei wird das Programmbeispiel geschrieben. Zuerst wird die Symbolliste erstellt. Die Echtzeituhr der PCD wird dynamisch in einem Register mit dem Namen HMS gespeichert.
  • Seite 150: Verarbeitung (Build) Des Programms

    6-22 6.10 Verarbeitung (build) des Programms Bevor das erstellte Programm in der PCD abgearbeitet werden kann, muss es verarbeitet “build” werden. Dazu kann die Menüfunktion Device, Build Changed Files or Rebuild All Files Knopf in der Werkzeugleiste verwendet werden. Build All Das Message Fenster zeigt die Ergebnisse des während des Verarbeitungsprozesses (build) durchlaufenen Prozesse auf: (Compiling, Assembling, Linking etc.).
  • Seite 151: Laden Des Programms In Die Pcd

    6-23 6.11 Laden des Programms in die PCD Das Anwenderprogramm ist nun erstellt und verarbeitet und kann vom PC in die PCD geladen werden. Dies erfolgt mit dem Download Program Knopf in der Werkzeugleiste oder über das Saia PG5 Project Manager Fenster, Online Menu, Download Download Program.
  • Seite 152: Anhalte-Punkte (Breakpoints)

    6-24 6.13 Anhalte-Punkte (Breakpoints) Anhalte-Punkte ermöglichen Ihnen das Anhalten eines Programms bei bestimmten Ereignissen, die sich auf FBoxes oder Symbole beziehen können: Zustand 0 oder 1 (low/high) eines Eingangs, Ausgangs, Flags oder Statusflags Aktueller Wert eines Registers oder Zählers Anhalte-Punkt auf einem Symbol Die für ein Anhalten notwendige Bedingung kann mit Hilfe des Menüs Online Breakpoints definiert werden.
  • Seite 153: Anzeige Von Symbolnamen Oder Absoluten Adressen

    6-25 6.13.1 Anzeige von Symbolnamen oder absoluten Adressen Mit Change Symbol/Resource view Knopfes der Werkzeugleiste können die Eingangs- und Ausgangsvariablen welche am Eingang/Ausgang Rand des Fupla- Editors verwendet worden sind, entweder mit dem Symbolnamen oder mit der absoluten Adresse dargestellt werden. Sollte ein Symbolname nicht mit der absoluten Adresse ersetzt werden, so bedeutet dies, dass die absolute Adresse erst bei der Programmverarbeitung (build) dem Symbolischen Namen zugewiesen wird.
  • Seite 154: Editieren Von Symbolen Online

    6-26 6.14 Editieren von Symbolen online Wenn Sie das Programmverhalten unter bestimmten Nutzungsbedingungen prüfen, kann es manchmal hilfreich sein, den Status/die Werte von in den Eingangsconnectors oder Symbol Editor vorhandenen Symbolen zu ändern. Wählen Sie mit der Maus einen Eingangsconnector aus und drücken Sie die rechte Maustaste, um das Kontextmenü...
  • Seite 155 6-27 Um die korrekt Funktionalität des Programmbeispiels Zeitschaltuhr zu testen, werden die Werte für ONTIME und OFFTIME modifiziert und danach der Status vom Ausgang DailyTimer geprüft. Die Spalte Modify wird verwendet um neue Werte für mehrere Symbole zu definieren Diese Werte werden gleichzeitig in die PCD geschrieben wenn die Taste Download Download Values Values betätigt wird.
  • Seite 156: Echtzeituhr Der Pcd Einstellen

    6-28 6.14.2 Echtzeituhr der PCD einstellen Um die Echtzeituhr der PCD auf die korrekte Zeit einzustellen muss wie folgt vorgegangen werden: Anklicken des Online configurator Knopfes im Project Manager Fenster. Danach Auswahl des Clock Knopfes. Kopieren der PC-Echtzeituhr zur PCD- Echtzeituhr mit Copy to PCD>>>...
  • Seite 157: Fbox Einstellfenster

    6-29 6.15 FBox Einstellfenster Fbox: HLK, Uhren, Uhr Tagesprogramm Einige FBoxen verfügen über zusätzliche Adjust Parameters. Sie sind durch ein schwarzes Dreieck in der linken unteren Ecke gekennzeichnet. Mit diesen Parametern können besondere Eigenschaften der FBox konfiguriert werden. Das kann auch online geschehen. Wenn das Fenster Properties bereits offen ist, klicken Sie einfach auf die FBox, um deren Eigenschaften anzuzeigen.
  • Seite 158: Initialisierung Der Hlk Fboxen

    6-30 6.16 Initialisierung der HLK FBoxen Falls der Anwender FBoxen aus der HLK Bibliothek verwenden will, so muss er zwingend am Beginn der Fupla Datei eine HLK-Initialisierungs-FBox platzieren. Mit dieser Initialisierungs-FBox werden verschiedene, gemeinsame Eigenschaften der HLK-FBoxen, wie z.B. das verhalten der FBox nach den laden oder das Aufstartverhalten beim Fbox: CVC, Init, einschalten der PCD eingestellt.
  • Seite 159: Fboxen Mit Parametrierdaten

    6-31 6.16.1 FBoxen mit Parametrierdaten Die Funktionalität des zuvor in diesem Kapitel programmierten Beispiels „Zeitschaltuhr“ kann mit nur einer FBox ClK_D aus der HLK Bibliothek realisiert werden. FBox: HEAVAC clocks, Daily clock Der Ausgang der FBox wird abhängig von den FBox Parametriedaten ein- oder ausgeschaltet.
  • Seite 160: Modifikation Der Einstell-Parameter, Wenn Online

    6-32 6.17 Modifikation der Einstell-Parameter, wenn online Die Online-Modifikation der Einstell-Parameter wird durch die Ansicht Adjust Parameters unterstützt. Es zeigt die Parameter der ausgewählten FBox in einem Fenster, welches ähnlich wie das Watch-Fenster funktioniert. Die Spalte "Beschreibung" beschreibt die Einstell-Parameter. Die Online Spalte zeigt den Wert des Parameters aus dem Speicher der PCD.
  • Seite 161: Speichern Der Online-Parameter In Fupla Datei

    6-33 Stellt einen einzelnen Parameter wieder her. Stellt alle Parameter für die aktuelle Fbox aus der Fupla Datei wieder her. Sie können auch die Menübefehle Online, Schreiben FBox Einstellen der Parameter- Download aus dem Einstellen der Parameter für Fupla Datei benutzen 6.17.2 Speichern der Online-Parameter in Fupla Datei Wenn die Parameter, welche online bearbeitet worden sind, passen, können diese auch in die Fupla Datei gespeichert werden.
  • Seite 162: Definition Von Symbolnamen Für Die Referenzierung Von Fboxen

    6-34 6.17.3 Definition von Symbolnamen für die Referenzierung von FBoxen Teilweise ist es erforderlich, dass Parametrierwerte der FBoxen im Fupla Programm, von SCADA Systemen oder anderen Geräten gelesen oder geschrieben werden müssen. Dies ist möglich wenn ein Symbolname für die FBox definiert worden ist, welcher die Flags und Register referenziert die hinter den Parametrierwerten verwendet werden.
  • Seite 163: Definition Der Absoluten Adressen Für Die Parametrierdaten

    6-35 6.17.4 Definition der absoluten Adressen für die Parametrierdaten Definieren Sie das Systemsymbol für die Adjust Parameters wie unten beschrieben und fügen Sie die Adresse aus den Properties der FBox hinzu. Wählen Sie die Zeile System Defined und klicken Sie auf die Schaltfläche … am Ende der Zeile. Definieren Sie die Basisadresse des Kompilieren Sie das Programm und öffnen Sie den Symbol Editor.
  • Seite 164: Inbetriebnahme Eines Analogmoduls

    6-36 6.18 Inbetriebnahme eines Analogmoduls Zum Lesen und Schreiben analoger Werte ist ein kleines Programm für jedes analoge Modul erforderlich. Damit werden die Verstärkung der Kanäle und die A/D- oder D/A-Umwandlung gesteuert. Das Programm wird entweder von einer FBox geliefert oder durch den vom Device Configurator erstellten Image-Speicher. 6.18.1 Erfassen einer Analogmessung Die bisher vorgestellten Abtastprogramme arbeiten mit digitalen Ein- und Ausgängen.
  • Seite 165: Beispiel Für Pcd2.W340 Analog-Eingangsmodule

    6-37 6.18.2 Beispiel für PCD2.W340 Analog-Eingangsmodule Wenn der PCD mit einem PCD2.W340 ausgestattet ist, der 8 universelle Eingangskanäle besitzt, kann der Benutzer eine der folgenden FUPLA- FBoxen benutzen und die erforderliche Anzahl der Messkanäle einrichten. FBoxen: PCD2.W3, PCD2.W34, PCD2.W34 with error Die Messeinheiten hängen vom Modul, der FBox und den gewählten Einstellungsparametern ab.
  • Seite 166: Beispiel Für Pcd2.W610 Analog-Ausgangsmodule

    6-38 6.18.3 Beispiel für PCD2.W610 Analog-Ausgangsmodule Hier gilt dasselbe Prinzip wie für die Eingangsmodule: Der Benutzer setzt eine dem Ausgangsmodul entsprechende FBox auf die FUPLA-Seite, zieht es zur Nummer der Ausgangskanäle und legt die Basisadresse des Moduls fest. Anders als bei den Eingangs-FBoxen, wird der Sollwert der Analogausgänge auf der linken Seite der FBox angezeigt.
  • Seite 167 Inhaltsverzeichnis PROGRAMMSTRUKTUREN ............... 2 Cyclic Organization Block (COB 0 to 31) ..................3 7.1.1 Definition ..........................3 7.1.2 Erstellen eines Blocks....................... 4 7.1.3 Beispiel ............................. 4 Programmblöcke (PB) und Funktionsblöcke (FB) ..............5 7.2.1 Definition ..........................5 7.2.2 Programblock mit bedingter Anruf ................... 6 7.2.3 Funktionsblöcke mit Parametern ....................
  • Seite 168: Programmstrukturen

    Der Erfolg eines guten Programms ist verbunden mit seiner Struktur. Sie macht das Programm einfach, schnell zu unterhalten und zu entwickeln. Die Programmiersprache Saia PCD ist eine strukturierte Sprache. Sie schlägt verschiedene Organisationsblöcke vor, in denen der Benutzer die Instruktionen seiner Anwendung einbringt.
  • Seite 169: Cyclic Organization Block (Cob 0 To 31)

    Cyclic Organization Block (COB 0 to 31) 7.1.1 Definition Zyklische Organisationsblöcke (COBs) sind die “Aufgaben” des Programms, die kontinuierlich ohne Programmschleifen und ohne auf Vorgänge zu warten laufen. Wenn die PCD startet, führt sie der Reihe nach in einer kontinuierlichen Schleife die Instruktionen in jedem COB aus. Jedes Programm muss mindestens einen COB haben.
  • Seite 170: Erstellen Eines Blocks

    7.1.2 Erstellen eines Blocks. Eine Fupla-Datei kann mehrere Blöcke enthalten, die mit dem Menü Block hinzugefügt, gelöscht oder bearbeitet werden können. Der Befehl Block, Properties öffnet das Fenster, welches links zu sehen ist. Name Symbolname des Blocks Type Blocktyp:COB, PB, FB, XOB Comment Freitextfeld Number...
  • Seite 171: Programmblöcke (Pb) Und Funktionsblöcke (Fb)

    Programmblöcke (PB) und Funktionsblöcke (FB) 7.2.1 Definition Die Programmiersprache ermöglicht die Arbeit mit Programmblöcken (PB 0 bis 999) und Funktionsblöcken (FB 0 bis 1999). Damit können Struktur und Hierarchie des Programms leicht organisiert werden. Der einzige Unterschied zwischen PBs und FBs besteht darin, dass ein FB mit Parametern aufgerufen werden kann, was bei einem FB nicht möglich ist.
  • Seite 172: Programblock Mit Bedingter Anruf

    7.2.2 Programblock mit bedingter Anruf Nachfolgend ist ein Beispiel-Programm in FUPLA abgebildet, das anhand eines Eingangswertes die Blinkgeschwindigkeit eines Ausgangs verändert. Fupla Programm: PB ShortTime PB LongTime Ist darin der logische Zustand des Digital-Eingangs Condition low, so wird der PB ShortTime ausgeführt und die Konstante ShortTimeValue=5 in das Register WaitTime übertragen.
  • Seite 173 IL Programm: ;Two-speed Blinker LongTime PB 1 ShortTime PB 2 ShortTimeValue ;0,5s LongTimeValue K 15 ;1,5s Condition Output O 32 WaitTime Condition ;IF Condition = High) L ShortTime THEN Call PB ShortTime H LongTime ELSE Call PB LongTime ECOB ShortTime WaitTime ;IF WaitTime = Low WaitTime...
  • Seite 174: Funktionsblöcke Mit Parametern

    7.2.3 Funktionsblöcke mit Parametern Das folgende Beispiel zeigt den FB einer Blink-Applikation. Der Aufruf des FBs erfolgt dabei zweimal, um beim ersten Mal die „Blinkrate“ des Ausgangs 64 auf 1,5 sec zu stellen und beim zweiten Mal die des Ausgangs 65 auf 3 sec abzuändern. ;...
  • Seite 175: Ansicht Der Block-Struktur

    Operanden sind. Ein 32-bit-Wert kann mit Hilfe von zwei LDH- und LDL-Instruktionen (Load High Word und Load Low Word) übertragen werden, wobei jeder Transfer 16 Bits umfasst. Bei geschachtelten FB-Aufrufen können Parameter direkt von einem zum nächsten Aufruf weitergeleitet werden: ;parameter 1 = R 1 =1 ;call FB 2 with FB 1's parameter 1 ;FB 1's parameter 1...
  • Seite 176: Exception Block (Xob)

    7-10 Exception Block (XOB) 7.4.1 Definition XOBs sind eigenständige Programmblöcke, die automatisch beim Auftreten von Hard- und Software-Fehlern (internen Events), wie auch externen Events ausgeführt werden. Jedem Event ist dabei ein spezieller XOB zugeordnet, dessen freiprogrammierbarer Inhalt die Aktion festlegt. Die Zuordnung zwischen Event und XOB-Nummer kann vom Benutzer nicht geändert werden kann.
  • Seite 177: Alle Xobs Der Pcd-Familie In Einer Kurzübersicht

    7-11 Beispiel: Wurde die Batterie bei ausgeschalteter PCD entfernt, so leuchtet die Error-Led bei Programm- Start auf, sofern XOB 2 nicht programmiert ist. Anderenfalls wird XOB 2 ausgeführt und die Error-Led bleibt dunkel. 7.4.1 Alle XOBs der PCD-Familie in einer Kurzübersicht Kurzbeschreibung Priorität Spannungsversorgungs-Problem in der PCD...
  • Seite 178: Anwendung Der Xobs

    7-12 7.4.2 Anwendung der XOBs Diagnose Fehler Folgende Fehler in der Programm-Struktur lassen sich durch spezielle XOBs einfach herausfinden: Fehler in Programmzeilen  Überschreitung der Verschachtelungstiefe von grösser 7  Überschreitung der max. 32 aktiven Transitionen in Graftec Programmen  Endlosschleifen ...
  • Seite 179 7-13 Überwachung der SPS: • Überwachung der PCD-Batterie (Muss ca. alle 3-4 Jahre gewechselt werden) Beispiel in Fupla: In Fupla wird der XOB 2 –Block zur Batterieüberwachung automatisch über die Fbox Systeminformation, Batterie erzeugt. Bei Batterie-Problemen wird der dort vorhandene Battery_Failure-Ausgang auf High gesetzt.
  • Seite 180 7-14 Überwachung von Spezial-Events oder schneller externer Signalen, wie: Interrupt-Eingänge  Zyklische Programm-Unterbrechungen  Programm-Unterbrechung bei Telegramm-Eingang  Kalt Start und Werte-Initialisierung  Beispiel in Fupla: Das folgende Beispiel zeigt einen blinkenden digitalen Ausgang in Fupla, der die Funktionen Blockaufrufe, XOB, Zykl. Aufgabe installieren und Binäre, Arithmetik, Funktionnen, Move verwendet.
  • Seite 181: History Tabelle

    7-15 7.4.3 History Tabelle Die Funktion PCD History Table listet alle Hardware- und Software-Fehler auf, die vorher aufgetreten sind. Auch wenn die XOBs nicht programmiert sind, läuft diese Funktion ständig im Hintergrund mit. Der Aufruf der History Table erfolgt über die Online Configurator Schaltfläche oder über das Menü...
  • Seite 182: Beschreibung Der Xobs

    7-16 7.4.4 Beschreibung der XOBs XOB 0: Spannungsversorgungs-Fehler auf der Hauptplatine Die Spannungsüberwachung im Versorgungsmodul des Haupt-Racks hat einen starken Spannungsabfall registriert. Alle Outputs werden zurückgesetzt, XOB 0 wird aufgerufen und die PCD wird angehalten. Vom Augenblick des Aufrufs von XOB 0 bis zum Stillstand der CPU vergehen ungefähr 5 mS. Während dieser Zeit setzt der XOB 0 die Verarbeitung fort, so dass die Daten immer noch gespeichert werden können.
  • Seite 183 7-17 XOB 7: System-Überlastung Der Priorisierungs-Mechanismus für XOBs mit Prioritätslevel 2 und 3 ist überlastet. XOBs mit niedriger Priorität werden solange in der Warteschlange gehalten, bis die mit der höheren Priorität abgearbeitet sind. Beim Überlauf der Warteschlange erfolgt der Aufruf von XOB 7. XOB 8: Ungültige Instruktion Die CPU hat eine ungültige Instruktion entdeckt.
  • Seite 184 7-18 XOB 12: Index-Register-Überlauf Die Grösse der Indexregister ist 13 bit (0 bis 8191). Dies reicht aus, um alle Element- Adressierungen auszuführen. Gerät in einem Programm ein indexiertes Element ausserhalb seines Bereiches, es wird z.B. derMerker 8000 indexiert gesetzt und das Indexregister stehe auf 500, so würde der Merker 8500 gesetzt.
  • Seite 185 XOB 20, 21, 22, 23 ,25: Interrupt via INBx Wird eine positive Flanke an den Interrupt-Eingängen INB1 bzw. INB2 erkannt, so wird der XOB 20 bzw. 25 ausgeführt. Siehe dazu auch das Saia PCD Hardware-Manual. XOB 25, 26, 27, 28, 29: Cyclic interrupt XOBs Die XOB 25,...,29 werden periodisch mit einer Periodendauer zwischen 10 ms und 1000 s...
  • Seite 186: Sequential Blocks (Sb 0 , 96 )

    7-20 Sequential Blocks (SB 0 , 96 Sequential blocks (SBs) beinhalten ausschliesslich STEPS und TRANSITIONS. Während STEPS die abzuarbeitenden Programmteile beinhalten, warten TRANSITIONS auf das Eintreten von Bedingungen, um danach den nachfolgenden STEP zu starten. Die daraus entstehende Programmstruktur ist besser unter dem Namen Graftec bekannt. Graftec-Programme werden mit dem S-Graf-Editor erstellt und enthalten den Suffix *.sfc.
  • Seite 187 Inhalt PROGRAMMIERUNG VON GRAFTEC ............3 Sequentielle Blöcke (SB 0 bis 95) ....................4 Struktur eines sequentiellen Blocks (SB) ..................5 8.2.1 Regeln für die Verbindung von Steps und Transitionen ............5 8.2.2 Steps (ST 0 bis 5999)........................ 7 8.2.3 Eigenschaften der Steps und Transitionen ................
  • Seite 188 Graftec-Templates ......................... 26 8.8.1 Ein Template erstellen ......................26 8.8.2 Templates importieren ......................27 Anwender Handbuch I Chapter 8 I Programmierung von Graftec I 28.08.18...
  • Seite 189: Programmierung Von Graftec

    Programmierung von Graftec Saia PG5 “Graftec” basiert auf dem französischen Standard Grafcet NF C-03-190 und IEC 848, enthält allerdings einige Unterschiede und Verbesserungen. Es ist auch unter der Bezeichnung „Sequential Funtction Chart“ (SFC) (dt: Ablaufsprache) bekannt. Grafcet wird unabhängig von der Technologie für deren Implementierung verwendet.Die Darstellung nacheinander ablaufender Prozesse wird dabei mit nur wenigen graphischen Symbolen und einigen einfachen Regeln standardisiert.
  • Seite 190: Sequentielle Blöcke (Sb 0 Bis 95)

    Sequentielle Blöcke (SB 0 bis 95) Da die Planung eines Ereignisses unbestimmbar ist, können wir die Zykluszeit eines sequentiellen Programmes nicht abschätzen. Daher ist es wichtig, zyklische Programme von sequentiellen Programmen zu trennen. Ein zyklisches Programm wird durch das Warten auf ein sequentielles Programm nicht blockiert.Um diese Bedingung zu erfüllen, werden sequentielle Programme in einer der SB- Strukturen platziert, die bei jedem Programmzyklus aufgerufen werden.
  • Seite 191: Struktur Eines Sequentiellen Blocks (Sb)

    Struktur eines sequentiellen Blocks (SB) Initial Step (IST) Transition (TR) Step (ST) Mit dem Graftec-Editor (S-Graf) kann ein SB mit Hilfe der Steps und Transitionen, die Instruktionsliste oder graphischen Fupla-Code enthalten, erstellt werden. Der sequentielle Block beginnt mit dem ersten Step, der durch ein Rechteck mit doppeltem Rahmen dargestellt ist.
  • Seite 192 Transitionen (TR 0 bis 5999 Der Graftec-Prozess wird durch den Code in den Transitions gesteuert. Die Transitionen sind so lange aktiv, bis ein Ereignis, wie beispielsweise ein Statuswechsel eines Inputs, Outputs, Indikators oder die Bewertung eines logischen Ausdrucks, entdeckt wird. Ist das Programm in IL geschrieben, führt die Transition den nächsten Step nur dann aus, wenn der Accumulator (ACCU) am Ende der Transition high (1) ist.
  • Seite 193: Steps (St 0 Bis 5999)

    8.2.2 Steps (ST 0 bis 5999) Steps enthalten die Programme, die Ereignisse des Prozesses sind:Ein-/Ausschalten von Outputs, Flags, Berechnungen, Laden von Zählwerten usw. Beispiel:Steuerung der Achse einer Maschine mit einem Motor. Wir definieren die Zielposition sowie die Geschwindigkeit und die Richtung der Bewegung. Danach wird die Bewegung gestartet.
  • Seite 194: Eigenschaften Der Steps Und Transitionen

    8.2.3 Eigenschaften der Steps und Transitionen Wird ein Step oder eine Transition in der Graftec-Struktur per Mausklick ausgewählt, werden die folgenden Informationen in einem Fenster, welches mit dem Befehl Block, Properties geöffnet werden kann, angezeigt. Name: Symbolname des Steps oder der Transition. Nummer: Nummer des Steps oder der Transition.
  • Seite 195: Typische Graftec-Sequenzen

    8.2.4 Typische Graftec-Sequenzen Einfache Sequenz Abwechslung von Steps und Transitionen. Beachten Sie, dass keine zwei Steps oder Transitionen aufeinander folgen können. Abwechselnde Verzweigung (OU) Ein Zweig mit einer Auswahl von Sequenzen. Die Transitionen werden von links nach rechts bewertet. Die erste aktive Transition bestimmt, welche Sequenz ausgeführt wird.
  • Seite 196: Ein Graftec-Projekt Erstellen

    8-10 Ein Graftec-Projekt erstellen In diesem Beispiel werden wir ein neues Projekt erstellen, welches die Dateien für das Graftec-Programm enthält.  Bereiten Sie bei der graphischen Programmierung eine Graftec-Datei und eine Fupla- Datei vor.  Bereiten Sie bei der Verwendung von IL eine Graftec-Datei und eine „src.“-Datei von IL vor.
  • Seite 197: Sb Von Einem Cob Aus Aufrufen

    8-11 8.3.3 SB von einem COB aus aufrufen Rufen Sie je nachdem welches Programm Sie gewählt haben, den SB entweder mit einer CSB-Anweisung oder einer FBox Call SB auf. Öffnen Sie die neue Datei und schreiben Sie das Programm wie unten angezeigt. IL-Programm: Fupla-Programm: ;start of COB ;call SB 0...
  • Seite 198: Page Navigator, Sb Hinzufügen

    8-12 8.3.5 Page Navigator, SB hinzufügen Wenn eine neue Graftec-Datei hinzugefügt wird, erstellt der Editor automatisch einen sequentiellen Block, der den ersten Step enthält. Innerhalb einer einzigen Graftec-Datei können mehrere SBs erstellt werden. Die Fenster Page Navigator und Block Symbols zeigen eine Liste der in der Datei vorhandenen SBs Bei Bedarf kann mit dem Menübefehl Block, New ein weiterer SB zur Datei hinzugefügt werden.
  • Seite 199: Graftec-Struktur Bearbeiten

    8-13 Graftec-Struktur bearbeiten Eine neue Graftec-Datei enthält immer den ersten Step, der beim ersten Lauf des SBs ausgeführt wird. Weitere Steps und Transitionen werden entweder mit der Tastatur oder den Kommandos aus der Werkzeugleiste hinzugefügt. 8.4.1 Einfache Sequenz bearbeiten Klicken Sie auf die Schaltfläche Transition Mode in der Werkzeugleiste.
  • Seite 200: Einen Abwechselnden Zweig Erstellen (Ou)

    8-14 8.4.4 Einen abwechselnden Zweig erstellen (OU) Aktivieren Sie den Transition Mode. Wählen Sie die Transition, hinter der bereits ein Status angegeben ist. Mit jedem Klick der linken Maustaste wird auf der rechten Seite eine neue Transition eingefügt. 8.4.5 Abwechselndee Zweige verbinden Aktivieren Sie den Select Mode.
  • Seite 201: Eine Sequenz Einfügen

    8-15 8.4.9 Eine Sequenz einfügen 1. Aktivieren Sie den Transition Mode. 2. Klicken Sie auf einen Step, zu dem bereits eine Transition existiert. 3. Es werden ein neuer Step und eine neue Transition eingefügt. 8.4.10 Eine Sequenz löschen 1. Aktivieren Sie den Select mode. 2.
  • Seite 202: Eine Sequenz Kopieren/Einfügen

    8-16 8.4.11 Eine Sequenz kopieren/einfügen Eine Sequenz in die Zwischenablage kopieren: 1. Aktivieren sie den Select Mode. 2. Klicken Sie auf das erste Element der Sequenz. 3. Halten sie die Taste Shift gedrückt und klicken Sie auf das letzte Element der Sequenz. 4.
  • Seite 203: Den Ersten Sequentiellen Block Schreiben

    8-17 Den ersten sequentiellen Block schreiben Ziel: Schreiben Sie ein Programm, das O 33 (Three_pulses) Output blinkt, wenn der Input I 2 (Start_3_pulses) aktiviert ist. Timing-Diagramm Input Start_3_pulses Output Three_pulses Time 8.5.1 Graftec-Struktur erstellen Es wird immer mit dem ersten Step begonnen, welcher auch der Ausgangspunkt ist. Dadurch wird der Zähler gestartet.
  • Seite 204: Editor Schließen: Il Oder Fupla (S-Edit Oder S-Fup)

    8-18 Setzen Sie den Output Three_pulses zu Beginn der Sequenz für eine Sekunde auf high und dann für eine Sekunde auf low. Wiederholen Sie diesen Vorgang drei Mal, wiederholen Sie dann die gesamte Sequenz einschließlich des ersten Steps. 8.5.2 Editor schließen: IL oder Fupla (S-Edit oder S-Fup) Nachdem die Graftec-Struktur erstellt wurde, muss noch der Code für jeden Step und jede Transition geschrieben werden.
  • Seite 205: Symbole Bearbeiten

    8-19 8.5.3 Symbole bearbeiten Geben Sie zuerst alle Daten mit Hilfe des Symboleditors an, indem Sie wie unten beschrieben Symbolnamen, Typen, Adressen und Kommentare zuweisen. 8.5.4 Ersten Step programmieren, Zähler laden Öffnen Sie den ersten Step, um den Code hinzuzufügen, der den Zähler PulseCounter mit der konstanten Number_of_pulses (3) läd.
  • Seite 206: Einen Step Programmieren, Einen Output Einschalten Und Timer Starten

    8-20 8.5.6 Einen Step programmieren, einen Output einschalten und Timer starten Dieser Step schaltet den Output ein und lädt den Timer. Der Step geht dann zur nächsten Transition über und wartet, dass der Timer 0 erreicht. Fupla-Programm: Die Timer und Zähler in der Standardbibilothek von Fupla wurden nicht für SBs sondern für COBs, die ausschließlich zyklisch durchgeführt werden, entwickelt.
  • Seite 207: Einen Zähler Einstellen

    8-21 Fupla-Programm: IL-Programm: ; den ACCU auf high setzen, wenn der STL Pulse_Timer ; Timer 0 erreicht hat Anmerkung: Für die Steps und Transitionen 1 uns 2 haben wir zwei verschiedenen Timer verwendet (One_S_Timer und Pulse_Timer). Um allerdings die Anzahl verwendeter Timer möglichst gering zu halten, hätten wir auch nur einen verwenden können, indem wir denselben Timer zwei Mal verwendet hätten, da die beiden nicht gleichzeitig genutzt werden.
  • Seite 208: Erstellen Und Debuggen Des Programms

    8-22 Erstellen und Debuggen des Programms Sobald die Programmierung fertig ist, klicken Sie auf die Schaltfläche Build in der Werkzeugleiste, um das gesamte Programm zusammenzutragen, zusammenzufügen und zu verbinden. Build All 8.6.1 Nachrichtenfenster Das Fenster Messages des Project Managers zeigt die Ergebnisse des Erstellens an.
  • Seite 209: Ein Graftec-Programm In Pages Gruppieren

    8-23 Ein Graftec-Programm in Pages gruppieren Mit Graftec kann eine Sequenz von Steps und Transitionen zu einem neuen Element namens Page gruppiert werden. Das Element sieht wie ein Step aus und kann einen eigenen Kommentar haben. Zur Unterscheidung hat es eine zusätzliche vertikale Linie auf der linken Seite.
  • Seite 210: Eine Neue Page Erstellen

    8-24 8.7.2 Eine neue Page erstellen Gehen Sie wie folgt vor, um eine neue Page zu erstellen:  Aktivieren Sie den Select Mode.  Wählen Sie den ersten Step für die Page.  Halten Sie die Taste Shift gedrückt und wählen Sie die letzte Page der Sequenz.
  • Seite 211: Block Navigator

    8-25 8.7.5 Block Navigator Wir empfehlen ausdrücklich, die Größe einer großen Graftec-Struktur mit Hilfe von Pages zu reduzieren. Dadurch kann das Programm leichter gelesen werden und das Navigieren zwischen den Funktionalitäten der höheren Level, die von den Pages dargestellt werden, wird vereinfacht.
  • Seite 212: Ein Template Erstellen

    8-26 Graftec-Templates Eine Abfolge von Steps und Transitionen kann in ein Template zusammegefasst werden, das in anderen Programmen wie eine Sequenz-Bibliothek verwendet werden kann. 8.8.1 Ein Template erstellen Ein Template kann ganz einfach erstellt werden. Wählen Sie eine Sequenz von Steps und Transitionen aus und verwenden Sie den Befehl Edit, Add to templates.
  • Seite 213: Templates Importieren

    8-27 8.8.2 Templates importieren Die Templates können in allen Projekten verwendet werden. Öffnen Sie das Fenster Templates mit View, Templates und ziehen Sie das Template mit Drag&Drop in die Graftec-Struktur. Alle Steps, Transitionen, Zweige, Symbole, Kommentare und der dazugehörige Fupla- oder IL-Code werden eingefügt. Ein Dialogfenster wird angezeigt, in dem die Namen, Adressen, Kommentare und Umfang der von dem Template importieren Symbole sowie verschiedene andere Daten verändert werden können.
  • Seite 214 8-28 Beachten Sie die Parameter auf dem Reiter General, wenn Sie dasselbe Template mehrfach importieren wollen. Damit kann durch Drücken der Taste # ein Index in die Symbolnamen oder Groups eingefügt werden. Dieses Zeichen wird automatisch durch die Indexzahl ersetzt, die sich bei jeder Kopie des Templates um Eins erhöht. Dazu kann auch der Kontextbefehl Indexing verwendet werden.
  • Seite 215 Inhalt IL-PROGRAMMIERUNG (INSTRUCTION LIST) ..........2 Vorbereitung eines IL Projektes ....................... 3 9.1.1 Eröffnen eines neuen Projekts ...................... 3 9.1.2 Eröffnen einer neuen IL Programm-Datei ..................3 Aufbau des IL Editor-Fensters ......................4 9.2.1 Schreiben von Programm-Zeilen ....................5 9.2.2 Format der Programm-Zeilen .......................
  • Seite 216: Il-Programmierung (Instruction List)

    IL-Programmierung (Instruction List) Der Saia PG5 IL Editor ist das flexibelste und mächtigste Werkzeug zum Programmieren von Saia PCD Steuerungen. IL steht für Instruction List: eine nicht-graphische Programmierumgebung zum Schreiben von Programmen mit Hilfe des mächtigen PCD Befehlssatzes. Alle PCD Steuerungen benutzen diesen Befehlssatz, dies garantiert die Portabilitität eines Programms von einer PCD zur anderen.
  • Seite 217: Vorbereitung Eines Il Projektes

    Vorbereitung eines IL Projektes Vor dem Schreiben eines Beispiels, empfehlen wir ein neues Projekt und eine neue Programm-Datei anzulegen. 9.1.1 Eröffnen eines neuen Projekts Im Saia PG5 Project Manager Fenster, Menü Project, New…auswählen und ein neues Projekt eröffnen. Eingabe Projektname Enter the project name Introduire le nom du projet...
  • Seite 218: Aufbau Des Il Editor-Fensters

    Aufbau des IL Editor-Fensters Mnemo-Kode Labels Operanden Kommentare Start des COB Sequence of instruction processing within block Ende COB Der IL Editor ähnelt einem gewöhnlichen Text Editor. Funktionen, wie Copy/Paste oder Suchen/Ersetzen sind auch hier zu finden, darüber hinaus bietet der IL Editor einiges mehr, wie: ...
  • Seite 219: Schreiben Von Programm-Zeilen

    9.2.1 Schreiben von Programm-Zeilen Label Mnemo. Operand Kommentar IL Programm-Zeilen sind in 4 Kolonnen formatiert: Label Rote Schrift, das Label ist der Symbolname für eine Programm-Zeile. Dies ist hilfreich für Programmsprünge. (JR L Next) Mnemo-Kode Blaue Schrift, der Mnemo-Kode - oder Befehl – bestimmt welchen Zustand der Operand (Eingang, Ausgang, Flag, Register…) einnehmen soll.
  • Seite 220: Format Der Programm-Zeilen

    O 32 ECOB ; Ende von COB 0 Die Saia PCD Programmier-Sprache stellt so genannte Organisationsblöcke bereit, in die der Anwender seine Programme schreibt. Es gibt mehrere Arten von Blöcken: Der Zyklische Organisationsblock (COB) ist für immer wieder abzuarbeitende Programmteile; Sequentielle Blöcke (SB) zum programmieren von Ereignissen, die genau definiert nacheinander auftreten, Programm Blöcke (PB) für...
  • Seite 221: Regeln Beim Schreiben Von Blöcken

    Bei einem PCD Kaltstart schaut die Steuerung immer zuerst nach dem XOB 16, dem Kaltstart-Block. Ist dieser programmiert, wird er immer zuerst ausgeführt, gleichgültig, ob er am Beginn oder am Ende einer Datei programmiert ist. Dann folgen die COBs im Programm. Diese werden in numerischer Reihenfolge abgearbeitet: COB 0, COB 1, …...
  • Seite 222: Einführung In Den Pcd-Befehlssatz

    Einführung in den PCD-Befehlssatz Dieses Kapitel gibt eine Übersicht in den PCD-Befehlssatz. Tiefer gehende Informationen zu jedem Befehl sind im “Handbuch Befehlssatz für die PCD Familie 26/733“ oder in der PG5 Hilfe zu finden. Um spezielle Hilfe zu einem Befehl aus dem IL Editor zu erhalten, den Befehl schreiben, den Cursor darauf positionieren und F1-Taste drücken.
  • Seite 223: Binäre Befehle

    9.3.2 Binäre Befehle Binäre Befehle nehmen nur zwei Zustände ein: 0 oder 1 (low oder high). Diese Befehle werden für binäre Gleichungen mit den Zuständen der PCD Eingänge, Ausgänge, Flags, Counter und Timer benutzt. Binäre Befehle betreffen immer den Akkumulator. Einige binäre Befehle wirken auf den Status des Akkumulators: Befehle: Beispiele:...
  • Seite 224 9-10 Das Ergebnis aus einer binären Gleichung wird immer im Akkumulator gespeichert. Der OUT Befehl kopiert den Inhalt des Akkumulators an einen Ausgang oder ein Flag: Befehl: Beispiel: OUT O 32 Kopiert Akkumulator Status an Ausgang 32. Ist der Akkumulator Status high, stehen 24 V am Ausgang 32.
  • Seite 225 9-11 Beispiel: Programmierung einer binären Gleichung mit anders bewerteter Reihenfolge Dieses Programm-Beispiel verarbeitet die binäre Gleichung: O33 = (I1*I2+I4)*I3 Die Gleichung wird auch durch diese Schaltung veranschaulicht: Manchmal ist es notwendig die Reihenfolge der Prioritäten von binären Gleichungen zu ändern. Dazu werden Klammern in die Gleichung eingefügt. Der PCD Befehlssatz enthält jedoch keine Klammern.
  • Seite 226 9-12 Beispiel: Dieses Beispiel zeigt die Unterschiede der Befehle OUT, SET, RES, und COM COB 0 STH I 0 OUT O 32 ;I 0 wird an O 32 kopiert O 32 STH I 0 SET O 33 ;Hohen Status (high) in Ausgang 33 speichern STH I 1 O 33...
  • Seite 227: Dynamisierung

    9-13 9.3.3 Dynamisierung Binäre Befehle benutzen in der Regel den binären low oder high Zustand zur Ausführung einer binären Funktion oder Statusänderung eines Ausgangs oder Flags. Manchmal interessiert aber nicht der binäre low oder high Zustand, sondern der Übergang von low zu high (z. B. um einen Counter hochzuzählen). Zum Erkennen einer steigenden Flanke, ist folgendermassen vorzugehen: Das Ergebnis einer binären Gleichung in den Akkumulator stellen und mit dem DYN Befehl den positiven Wechsel feststellen.
  • Seite 228: Status Flags

    9-14 9.3.4 Status Flags Im Gegensatz zu binären Befehlen benutzen Wort-Befehle den Akkumulator selten, aber fast immer verändern sie die speziellen Status Flags. Die speziellen Status Flags werden mit Wort-Befehlen geändert und informieren über das Ergebnis: Flag positiv Gesetzt, bei positivem Ergebnis Flag negativ Gesetzt, bei negativem Ergebnis Flag Null...
  • Seite 229: Wort-Befehle Für Timer

    9-15 9.3.5 Wort-Befehle für Timer LD T 4 Ganzzahl Wert STH T 4 Binärstatus Zeit Timer enthalten zwei Werte: den Wert für die feste Verzugszeit und den Binärstatus. Zum Einfügen einer Verzugszeit, die Zeit als positiven ganzzahligen Wert laden entsprechend der Länge der Verzugszeit in Zehntelsekunden. Die Steuerung dekrementiert diesen Wert automatisch, bis Null erreicht ist.
  • Seite 230 9-16 Beispiel: Sende, mit einer Verzögerung von 5 Sekunden, bei jeder aufsteigenden Flanke an Eingang 3 einen Ein-Sekunden-Impuls an Ausgang 37. Status-Diagram: Ganzzahl Wert T 2 Binärstatus T 2 Ganzzahl Wert T 3 Binärstatus T 3 O 37 Zeit Programmierung: COB 0 STH I 3 DYN F 3...
  • Seite 231: Befehle Für Counter

    9-17 9.3.6 Befehle für Counter DEC C 35 INC C 35 LD C Ganzzahl Wert C 35 STH C 35 Binärstatus C 35 Time Wie die Timer haben auch die Counter zwei Werte: den Ganzzahlwert und den Binärstatus des Counters. Zum Ausführen des Zählens, den Counter mit einem ganzzahligen positiven Wert laden.
  • Seite 232: Akkumulator-Abhängige Befehle

    9-18 9.3.7 Akkumulator-abhängige Befehle Binäre Befehle benutzen den Akkumulator sehr häufig und manche Wort-Befehle ebenso. Aber nicht alle Befehle benutzen den Akkumulator auf die gleiche Weise. Es gibt 7 Befehle, die ihn in spezieller Weise nutzen, die Akkumulator-abhängigen Befehle. Sie werden nur erzeugt, wenn der Akkumulator vorher auf high gesetzt war.
  • Seite 233: Wort-Befehle Für Ganzzahlige Arithmetik

    9-19 9.3.8 Wort-Befehle für ganzzahlige Arithmetik Diese Befehle werden für die Berechnung von arithmetischen Gleichungen eingesetzt, die ganzzahliges Format, Register und Konstanten benutzen. Jede arithmetische Instruktion hat mehrere Zeilen und verwendet Operanden wie Register oder Konstanten, das Ergebnis jedoch wird immer in einem Register abgelegt. Addition Subtraktion Quadratwurzel...
  • Seite 234: Wort-Befehle Für Fliesskomma Arithmetik

    9-20 CMP R 0 ; Durchführung von Subtraktion R 0 – R 1, Status Flags sind ; geändert entsprechend dem Ergebnis der Subtraktion ACC P OUT O 32 ; R 0 > R 1 ACC Z OUT 0 33 ; R 0 = R 1 ACC N OUT O 34 ;R 0 <...
  • Seite 235 9-21 9.3.11 Index Register Jeder COB hat ein ganz spezielles Register: das Index Register. Der Inhalt des Index Registers kann mit folgenden Befehlen überprüft werden: Lädt das Index Register mit der SEI K 10 SEt Index register Konstante 10 Inkrementiert das Index Register und INI K 99 INcrement Index register setzt Akkumulator Status high, so lang...
  • Seite 236: Programmsprünge

    9-22 9.3.12 Programmsprünge Der IL Befehlssatz kennt drei Programmsprung-Befehle. Mit diesen kann eine Befehlsfolge abhängig von einer binären Bedingung abgearbeitet werden, oder es können Programm- Schleifen für wiederkehrende Aufgaben eingefügt werden (Indexierung). Sprungbefehle Jump relative Sprünge einige Zeilen vor oder zurück, ab der Zeile, die den Sprungbefehl JR enthält.
  • Seite 237 9-23 Beispiel: Impulse eines binären Eingangs binär zählen mit einem Register (relativer Sprung) Im Gegensatz zu Countern, hängt der Befehl zum inkrementieren eines Registers nicht vom Akkumulator Status ab. Daher ist es praktisch einen Sprungbefehl zum inkrementieren eines Register einzusetzen. ;...
  • Seite 238: Editieren Eines Ersten Anwender Programms

    9-24 Editieren eines ersten Anwender Programms Zählen der verbleibenden Parkplätze in einer Einstellhalle mit 8-Parkplätzen und einschalten eines Rotlichts, wenn die Einstellhalle voll ist. Das Rotlicht kommt, wenn die Einstellhalle voll ist: Red_light O 32 Einfahrt: Ausfahrt: Car_incoming I 0 Car_outgoing I 1 Beim Einschalten der Spannungsversorgung wird angenommen, dass alle Parkplätze frei sind.
  • Seite 239 9-25 ; Kaltstart Organisationsblock ;------------------------------ ; Kaltstart-Block Number_of_free_slots ; Initialisierung des freie Steckplätze Zählers ; mit dem Wert 8 (vorbehaltlos) EXOB ; Ende der start-up Programm ; Zyklischer Organisationsblock ;------------------------------ ; Zyklischer Organisationsblock ; Ohne Überwachungzeit Car_incoming ; Das Auto kommt auf den Parkplatz Dynamise_incoming_car_signal ;...
  • Seite 240: Verarbeiten (Build) Des Programms

    9-26 9.4.1 Verarbeiten (build) des Programms Das Anwender-Programm ist komplett editiert, aber für die PCD noch nicht brauchbar. Es muss in eine Binärdatei übersetzt werden. Dies führt das Programmier-Werkzeug aus, wenn der Anwender das Device, Rebuild All Files Menü aktiviert oder den Rebuild All Files Knopf im Projekt Manager oder IL Editor betätigt.
  • Seite 241: Laden Des Programms In Die Pcd

    9-27 Laden des Programms in die PCD Das Anwender-Programm ist fertig und muss nun vom PC in die PCD übertragen werden. Dies geht entweder mit dem Menü Online, Download Program, oder mit dem Download Download Program Knopf im Projekt Manager Fenster. Program Wenn Kommunikationsprobleme auftreten, die Konfiguration nochmals in Settings Online sowie die Verbindungskabel zwischen PC und der PCD (PCD8.K111, USB) überprüfen.
  • Seite 242: On-/Off-Line, Run Und Stop

    9-28 9.6.1 On-/Off-line, Run und Stop Im On-line Modus kann der korrekte Betrieb der PCD überprüft werden (Run, Stop, Step- by-step). Jegliche Information, die zur Prüfung des Programms benötigt wird, kann angezeigt werden. Go On /Offline Knopf drücken Run Knopf setzt die Steuerung in den Run Modus An der Front der PCD ist die Run-LED zu beobachten.
  • Seite 243: Step-By-Step Modus

    9-29 9.6.2 Step-by-step Modus Ist die PCD im Run-Modus, die erste Zeile, die im step-by-step Modus näher betrachtet werden soll markieren und den Run to Cursor Knopf betätigen. Die PCD stoppt, wenn die Zeile mit dem Cursor erreicht ist. Mit der Taste F11 auf der Run to Cursor Tastatur wird das step-by-step Programm ausgeführt, oder man benützt die Knöpfe unten.
  • Seite 244: Anhalte-Punkte (Breakpoints)

    9-30 9.6.3 Anhalte-Punkte (Breakpoints) Anhalte-Punkte ermöglichen ein Anhalten des Programms bei bestimmten Ereignissen, die sich auf eine Programmzeile oder ein Symbol beziehen können: Zustand eines Ein-/Ausgangs, Flag, Status Flag Set/Clear Gegenwärtiger Wert in einem Register oder Counter Breakpoints Anhalte-Punkt auf einem Symbol Die Breakpoint Bedingung wird mit dem Online Breakpoints Menü...
  • Seite 245: On-Line Änderung Am Programm

    9-31 9.6.4 On-line Änderung am Programm Beim Testen eines Programm step-by-step, ist es oft hilfreich Zustände/Werte bestimmter Operanden/Symbole zu verändern, um damit das Programmverhalten unter verschiedenen Bedingungen zu prüfen. Eine der aktiven Zeilen (grau) mit der Maus auswählen und mit rechtem Mausklick das Kontext-Menü...
  • Seite 246: Betrachten Und Ändern Von Symbol-Zuständen Mit Dem Watch Window

    9-32 9.6.5 Betrachten und Ändern von Symbol-Zuständen mit dem Watch Window Mit dem Watch Window wird ein weiteres hilfreiches Werkzeug zum testen und betrachten von Symbol-Zuständen zur Verfügung gestellt. Den Watch Window Knopf im Projekt Manager drücken und Symbole vom Symbol Editor ins Watch Window ziehen. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf die Schaltfläche am Anfang der Zeile und drücken Sie die linke Maustaste.
  • Seite 247: Inbetriebnahme Eines Analogmoduls

    9-33 Inbetriebnahme eines Analogmoduls Alle bisher vorgestellten Programme haben digitale Ein- oder Ausgänge benutzt und ihre Adressen oder Symbole vor die Mnemonik gesetzt. Beispiel: ANH I 45 Analoge E/As benötigen ein kleines Programm zum Lesen der Werte aus jedem der analogen Module, die das Multiplexen und die A/D- sowie die D/A-Umwandlung übernehmen.
  • Seite 248: Beispiel Für Pcd2.W610 Analog-Ausgangsmodule

    Ausgangsstrom des in Register 100 festgelegten Kanals: Eingangswert in Register Ausgangsspa Ausgangsstrom nnung [V] [mA] 2047 4095 Weitere Einzelheiten und Beispielversionen von IL-Programmen für Analogmodule finden Sie in Ihrem Hardwarehandbuch oder auf unserer Website unter: http://www.sbc-support.com Anwender Handbuch I Kapitel 7 I IL-Programmierung I 28.08.18...
  • Seite 249 10-1 Inhalt ZUSÄTZLICHE WERKZEUGE ..............3 10.1 Zusammenfassung .......................... 3 10.2 Datenübertragungsprogramm....................... 4 10.2.1 Einsatz der Datenübertragung....................4 10.2.2 Datenübertragung starten ......................4 10.2.3 Datensicherung mit Quick Data Upload ................... 4 10.2.4 Daten zurückspeichern ......................5 10.2.5 Datensicherung mit Hilfe einer Script-Datei ................5 10.2.6 Zurückspeichern mit Hilfe einer Script-Datei ................
  • Seite 250 10-2 Anwender Handbuch I Kapitel 10 I Zusätzliche-Werkzeuge I 28.08.18...
  • Seite 251: Zusätzliche Werkzeuge

    10-3 Zusätzliche Werkzeuge 10.1 Zusammenfassung PG5 stellt ihnen mehrere zusätzliche Dienstprogramme für eine Vielfalt von Anwendungen zur Verfügung. Anwender Handbuch I Kapitel 10 I Zusätzliche-Werkzeuge I 28.08.18...
  • Seite 252: Datenübertragungsprogramm

    10-4 10.2 Datenübertragungsprogramm 10.2.1 Einsatz der Datenübertragung Mit diesem Programm können Daten von der PCD in eine ASCII Datei (*.dt5) oder von dieser Datei zurück in die PCD gespeichert werden. Folgende Daten werden mit diesem Werkzeug übertragen: Eingänge, Ausgänge, Flags, Timer, Counter, Registers, Daten und Textblöcke. Achtung! Das PCD Programm und Hardware Konfigurationen können mit dem Datenübertragungsprogramm nicht gespeichert werden.
  • Seite 253: Daten Zurückspeichern

    10-5 Datentypen auswählen, die gesichert werden sollen, deren Adressbereich und Zahlenformat eingeben. Mit OK werden die Daten geladen. Kommt die nebenstehende Meldung, sind die Kommunikationsparameter mit Online, Online Settings zu prüfen und die korrekte Kabelverbindung zwischen PC und PCD sicherzustellen. Das Laden der Daten dauert einen Moment, dann kommt folgende Anzeige: Die Datei kann mit neuen Werten überschrieben und dann im Menü...
  • Seite 254 10-6 Weitere Informationen über Script Befehle sind in der Programmhilfe zu finden: Menü Help, Help Topics F1, General. Anwender Handbuch I Kapitel 10 I Zusätzliche-Werkzeuge I 28.08.18...
  • Seite 255: Zurückspeichern Mit Hilfe Einer Script-Datei

    10-7 10.2.6 Zurückspeichern mit Hilfe einer Script-Datei Mit einer Script-Datei können auch Daten die bereits gespeichert waren, geändert werden. Beispiel: Download To PCD Upload Zurückspeichern der Script-Datei in die PCD mit Online, Download Data to PCD im Menü oder den Download Knopf drücken. 10.2.7 Hochlade-Optionen Im Fenster, das mit Edit, Options angezeigt wird, kann das Format der zu sichernden Daten in Datei ‘*.dt5’...
  • Seite 256: Datensicherung Mit Befehlszeilen

    10-8 10.2.8 Datensicherung mit Befehlszeilen Die Datenübertragung kann auch mit Hilfe von DOS Befehlszeilen gesteuert werden. Damit können Batch Dateien zur regelmässigen, automatischen Sicherung von PCD Dateien geschrieben werden. Die Daten können dann mit Microsoft Excel bearbeitet werden. Befehlszeilen Syntax: SDAT [Name_of_file[.dt5][data…]][/R=nnn][/I0nnn][/A=nnn][/D=nnn] Name Name der Datei zum speichern/rückspeichern...
  • Seite 257: Watch Window

    10-9 10.3 Watch window Das Watch Window wird ein hilfreiches Werkzeug zum testen, ändern und betrachten von Symbol-Zuständen und Anwendungen. 10.3.1 Öffnen des Watch Windows Das Watch Window wird durch Auswahl im Menü View, Watch Window oder durch drücken des Watch Window Knopfes angezeigt. Watch Window Man kann auch mehrere, verschiedene Watch Windows im Program File Verzeichnis...
  • Seite 258: Daten Zum Watch Window Hinzufügen

    10-10 10.3.2 Daten zum Watch Window hinzufügen Symbole aus dem Programm oder aus dem Symbol Editor ins Watch Window ziehen. Knopf am Anfang der Linie mit Maus auszuwählen. Watch Window Die Maus auf dem Watch Window Fenster zu schieben Symbols with their comments and states/values Die Symbole können direkt im Fenster editiert werden...
  • Seite 259: On-Line Anzeige Der Daten

    10-11 10.3.3 On-line Anzeige der Daten Zum betrachten der Werte/Zustände eines Symbols den Go On/Offline Knopf drücken. Start/Stop Monitoring 10.3.4 On-line Änderung von Daten Die Werte der Symbole können On-line geändert werden. 1. Wert ändern 3. Werte im PCD 2. Die Werte im PCD zu transferieren 10.3.5 Anzeigeformat Das Anzeigeformat der Werte kann den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden.
  • Seite 260: Trendfunktionen

    10-12 10.3.6 Trendfunktionen Anwender Handbuch I Kapitel 10 I Zusätzliche-Werkzeuge I 28.08.18...
  • Seite 261: Aufzeichnungsfunktion

    10-13 Watch Window kann einen Kurvenverlauf von maximal acht verschiedenen Werten zeichnen.Z.B. von Register, Flags, etc. Sollten mehr als acht Werte visualisiert werden, so kann dies in einem weiteren Show/Hide Watch Window Fenster geschehen. Trend Betätigen Sie den Show/Hide Trend Knopf um die Trendlinien anzuzeigen bzw. zu verstecken. Setzen Sie eine Kurvenfarbe für die gewünschten Symbole in der Tabelle.
  • Seite 262: Symbole Mit Grosse Und Kleiner Magnitude Im Selben Graph

    10-14 Die Schaltfläche Preview… zeigt eine Vorschau der Daten an. Die Schaltfläche Export im Export Data Dialog speichert die Trenddaten in eine Datei. Der Anwender gibt den Namen und Ort an wo die Daten gespeichert werden. 10.3.8 Symbole mit grosse und kleiner Magnitude im selben Graph Wenn Symbol mit verschiedenen grosser Magnitude in einem Graphen dargestellt werden, kann es vorkommen, dass das Symbol mit viel Variation in der y-Achse den granzen Graph füllt, währenddessen das Symbol mit einer kleinen Magnitude nur einen Bruchteil der vertikalen...
  • Seite 263: Trends Mit Mehreren Binären Symbolen

    10-15 Verstärken oder Reduzieren der Magnitude. Wenn der Graph gelesen wird, muss dieser Faktor natürlich dann auch berücksichtig werden und der ausgelesene werde durch den Faktor dividiert werden um den korrekten Wert zu erhalten. 2. Es kann eine zweite Y-Achse zum Graphen hinzugefügt werden. Dieser weisst dann eine andere Skala auf als die primäre Y-Achse.
  • Seite 264: Pcd-Zeit Einstellen

    10-16 Wird die rote Information nicht, oder eine No response Nachricht angezeigt, kann nicht zwischen PCD und Online Configurator kommuniziert werden. Wenn dem so ist, überprüfen ob:  der PC korrekt mit der PCD mit dem Kabel PCD8.K111 verbunden ist? ...
  • Seite 265: Aktualisieren Der Firmware. (Firmware Downloader)

    10-17 10.5 Aktualisieren der Firmware. (Firmware Downloader) Ab und zu muss die Programm Firmware, um von den neuesten PCD Produkt- Innovationen zu profitieren, aktualisiert werden. Bei den meisten Steuerungen Kann die Firmware durch Austausch des EPROM aktualisiert werden. In den neuesten PCDs kann die Firmware in Flash Speicher mittels eines kleinen Dienstprogramms geladen werden.
  • Seite 266: Anwender Menüs

    10-18 10.6 Anwender Menüs Das Menü Tools im Projekt Manager Fenster kann mit Shortcuts zu Ihren bevorzugten Programmen erweitert werden. Dieses Menü wurde dem Menü Tools mit dem Befehl Customize Menu... hinzugefügt Zum hinzufügen eines Shortcuts, folgendermassen verfahren: Pfad und Dateiname Herstellen einer Menü...
  • Seite 267 11-1 Inhalt INHALT ......................1 SAIA PCD-NETZWERKE (S-NET) ............2 11.1 Zusammenfassung .......................... 2 11.2 Wahl des Netzwerks ........................2 11.2.1 Unterstützte Services ........................ 2 11.2.2 Funktionen ..........................3 Anwender Handbuch I Chapter 11 I Saia PCD-Netzwerke I 28.08.18...
  • Seite 268: Wahl Des Netzwerks

    11.2.1 Unterstützte Services Alle Kommunikationsnetzwerke unterstützen den Transport von PCD-Daten als Eingang, Ausgang, Flags, Register usw., einige unterstützen außerdem die Programmierung, Steuerung und Inbetriebnahme der PCD-Systeme über Netzwerke mittels den PG5-Werkzeugen. Anwender Handbuch I Chapter 11 I Saia PCD-Netzwerke I 28.08.18...
  • Seite 269: Funktionen

    DP ist ein Protokoll, das sich auf die Maschinerie ausrichtet. Das Protokoll dieses Netzwerks ist gut standardisiert und es gibt eine große Anzahl an kompatiblen Geräten von verschiedenen Herstellern, die die Datenübertragung auf demselben Bus (z.B. Motorbefehle) erlauben. Anwender Handbuch I Chapter 11 I Saia PCD-Netzwerke I 28.08.18...
  • Seite 270 Saia PCD Saia PCD Saia PCD Normalisiertes ISO Austauschmodus Multimaster Multimaster Master/Slave Multimaster Master/Slave Max. Anzahl an Unbegrenzt Unbegrenzt Stationen Einsatzgebiet Industrie, Gebäude Industrie, Gebäude Industrie, Gebäude Industrie, Gebäude Industrie, Gebäude Anwender Handbuch I Chapter 11 I Saia PCD-Netzwerke I 28.08.18...
  • Seite 271 12-1 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS ..................1 PROFI-S-BUS ................... 2 12.1 Beispiel eines Profi-S-Bus-Netzes....................2 12.2 Beispiele eines Profi-S-Bus-Datenaustausch................2 12.3 Projekt PG5 ............................. 3 12.4 Device Configurator ........................3 12.4.1 Festlegen der PCD-Parameter....................3 12.4.2 Festlegen der S-Bus-Stationsnummer auf dem Netzwerk ............3 12.4.3 Festlegen des Profi-S-Bus-Kommunikationskanals ..............
  • Seite 272: Profi-S-Bus

    12-2 Profi-S-Bus Dieses Beispiel zeigt, wie man ein paar Daten, wie beispielsweise Register und Indikatoren zwischen den am Profi-S-Bus-Netz angeschlossenen PCD austauscht. 12.1 Beispiel eines Profi-S-Bus-Netzes. PCD2.M5540 Station Master A S-Bus Station Number: 10 PCD3.M5540 Station Master B S-Bus Station Number: 11 Profi- S-Bus RS485 Profi-S-Net : Onboard channel 10...
  • Seite 273: Projekt

    12-3 Dynamic registers measures to the master A R 100 .. 104 12.3 Projekt PG5 Die Device Configurator für jede DEVICE PCD einrichten. Der Saia PG5 Project Manager gibt einen Überblick über die PCD eines Applikationsprojektes sowie die Parameter für die Kommunikationsnetze. Beginnen wir mit dem Hinzufügen einer Device in das Projekt für jede auf dem Netzwerk verfügbare Station.
  • Seite 274: Festlegen Des Profi-S-Bus-Kommunikationskanals

    12-4 12.4.3 Festlegen des Profi-S-Bus-Kommunikationskanals Onboard Communication, properties: Full Protocol (PGU) Profi-S-Bus Festlegen des Kanals als Slave oder PGU. Diese Festlegung kann mit der Masterfunktion zusammen erfolgen, indem man eine Fbox SASI Master in das Fupla- Programm aufnimmt. Slave + PGU Unterstützt den Datenaustausch mit den Masterstationen, den Überwachungssystemen und Terminals.
  • Seite 275: Laden Der Device Configurator Parameter Auf Den Device

    12-5 12.4.4 Laden der Device Configurator Parameter auf den Device Mit den neuen Systemen PCD2 und PCD3, können die Device Configurator Settings über die USB-Schnittstelle heruntergeladen werden. Man muss nur prüfen, ob die Online Settings mit einem Profi-S-Bus + PGU-Kanal definiert worden sind. Die Parameter, über die Schaltfläche Download im Fenster Device Configurator, in die PCD herunterladen.
  • Seite 276: Zuweisung Des Masterkanals

    12-6 ermöglicht es, verschiedene Fbox zum Austauschen von SEND und RCV mit der dem benutzten Kanal entsprechenden Fbox SASI zu verbinden. Je nach Netzwerk, können die Kommunikationsparameter teilweise im Einstellungsfenster der Fbox SASI festgelegt und in den Device Configurator vervollständigt werden. Aber die Nummer des Kommunikationskanals wird immer über das Einstellungsfenster der FBox SASI festgelegt.
  • Seite 277: Datenaustausch Zwischen Master- Und Slavestationen

    12-7 Mit einem Multimaster-Kommunikationsmodus werden die über das Netzwerk ausgeführten Daten unter mehreren Mastern aufgeteilt. Ein einziger Master verfügt jedoch an einem bestimmten Moment einen Token, der ihn dazu berechtigt, Daten mit sämtlichen Master- oder Slavestationen innerhalb des Netzwerks auszutauschen. Wenn der Master die Übertragung seiner Daten auf dem Netzwerk beendet hat, wird dieser Token einem anderen Master zugewiesen, der nun die Möglichkeit hat, Daten mit allen Master- oder Slavestationen auszutauschen.
  • Seite 278: Diagnosen

    12-8 Nur die Masterstationen werden über die Fbox SEND und RCV programmiert! Die Slavestationen dürfen nur mit dem Kommunikationskanal zugewiesen werden. Je nach verwendeter Fbox kann man im Einstellungsfenster festlegen, zu welchen Slavestationen die Daten der Masterstation (SEND) geschickt werden oder in welchen Slavestationen der Master liest.
  • Seite 279 12-9 Es können keine Daten über das Netzwerk ausgetauscht werden. Die Fboxen SASI , SEND und RCV sind rot, es können keine Daten über das Netzwerk ausgetauscht werden. Mögliche Korrekturmaßnahmen auf der Master- oder Slavestation:  Hardwares Settings prüfen.  Prüfen, ob die Hardwares Settings in die PCD heruntergeladen worden sind.
  • Seite 280 12-10 Nur die Fbox SASI leuchtet rot Einstellungsfenster der Fbox SASI öffnen und den letzten Fehler über die Schaltfläche Clear auf Null zurückstellen. Diagnose-Fbox Wenn die SASI-Anzeige rot leuchtet, dann ist es immer möglich, eine Diagnose zu erhalten, indem man sich die Funktion SASI Diagnostic im Einstellungsfenster ansieht.
  • Seite 281: Il-Programm

    12-11 12.6 IL-Programm 12.6.1 Zuweisung des Masterkanals mithilfe einer SASI-Anweisung Betriebsart Profi-S-Bus Master Register mit Slavestationsadresse Erste Adresse mit 8 Indikatoren und einem Diagnoseregister $SASI TEXT 10 "MODE:PSM,R0500;DIAG:F1000,R0501;" $ENDSASI $SASI 10 ;Adresse des Kommunikationskanals ;Adresse des Texts mit den Zuweisungsparametern. Die Zuweisung eines Kanals erfolgt über eine zu Beginn des Programms platzierte SASI-Anweisung: Graftec-Initialisierungssequenz oder XOB 16-Initalisierungsblock.
  • Seite 282: Datenaustausch Zwischen Master- Und Slavestationen

    12-12 Token erhalten und daher auch keine Daten anderer Stationen innerhalb des Netzwerks lesen oder schreiben können. 12.6.4 Datenaustausch zwischen Master- und Slavestationen. Anfangsetappe: Kanalzuweisung Etappe: Datenaustausch Übergang: Wartet auf das Ende des Datenaustauschs Der Datenaustausch zwischen den Stationen ist ein sequenzielles Programm: Die Zuweisung des Kommunikationskanals wird nur ein einziges Mal bearbeitet, der Datenaustausch über das Netzwerk findet erst statt, wenn der vorherige Datenaustausch beendet ist.
  • Seite 283: Diagnosen

    12-13 Jede dieser Anweisungen besteht aus vier Parametern: Kanaladresse, Anzahl der auszutauschenden Daten und Adresse der ersten Quelldaten, Bestimmungsort Eintragen der 8 Indikatoren (F 0,..,F 7) in eine Slavestation (F 200,..,F 207) STXM 10 ;Kanaladresse ;Anzahl der auszutauschenden Daten ;Adresse der ersten Quelldaten (lokale Station) F200 ;Adresse der ersten Bestimmungsdaten (lokale Station) Einlesen eines Registers (R 25) einer Slavestation (R 125)
  • Seite 284 12-14 Die Daten werden nicht über das Netzwerk ausgetauscht Der Zuweisungstext definiert einen Bereich mit 8 Diagnoseindikatoren zur Kommunikation, wobei der fünfte (TDIA :Transmitter diagnostic) bei einem Datenübertragungsfehler in den oberen Zustand versetzt wird. Der Step-by-Step-Test des Kommunikationsprogramms ermöglicht Ihnen festzustellen, welche der STXM- und SRXM-Anweisungen einen Fehler enthalten.
  • Seite 285: Gateway-Funktion

    12-15 12.7 Gateway-Funktion Die Gateway-Funktion wird häufig verwendet, damit zwei verschiedene Kommunikationssysteme zusammen kommunizieren können oder zum Anpassen eines PG5-Programmierungssystems, eine Saia PG5 Visi.Plus-Überwachung auf einem anderen als das direkt von diesen Geräten unterstützten Netzwerks. 12.7.1 Anwendung Überwachung Überwachung TCP/IP Gateway Profi-S-Bus Die Gateway-Funktion ermöglicht die Durchführung einer Brücke zwischen zwei...
  • Seite 286: Konfiguration Der Gateway Pgu-Funktion

    12-16 Überwachung Überwachung Überwachung TCP/IP 1Gateway = OK 2 Parallel Gateway = OK Profi-S-Bus 2 Kaskade Gateway = nicht erlaubt S-Bus Um die Timingvorgaben der Kommunikation zu respektieren, können nicht zwei kaskadische Gateways definiert werden. Aber es ist möglich, zwei parallele Gateways im gleichen Netz zu definieren.
  • Seite 287 12-17 Supervision PCD3.M5540 PCD2.M5540 Masterstation B Gateway slave port Masterstation A Profi-S-Bus address 21 Profi-S-Bus address 20 S-Bus Station Number: 11 Gateway S-Bus Station Number: 10 Gateway Master Profi-S-Bus port PCD3.M5540 Slavestation C Profi-S-Bus address 22 S-Bus Station Number: 12 Onboard Communication, properties der Masterstation A Der Gateway USB ist eine Ausnahme und erfordert keinen Parameter für den Gateway Slave port, nur der Gateway Master port muss parametriert werden.
  • Seite 288: Konfiguration Eines Zusätzlichen Slave-Gateway-Slave-Port

    12-18 Testen des einwandfreien Betriebs der Gateway-Funktion Aktivieren eines der Device, Master B oder Slave C, des Projekts und zum Testen der Kommunikation mit der Station online gehen. Falls erforderlich, kann man über den Online Configurator die Nummer der Station prüfen, die online ist.
  • Seite 289: Kommunikationstimings

    12-19 Der zweite Gateway Slave port PGU wird durch Konfigurieren der Device Configurator mit dem Knoten und der TCP/IP-Adresse hinzugefügt. Fupla- oder IL-Programm Es ist auch möglich, eine zusätzliche Fbox/SASI-Anweisung zu verwenden, um einen zweiten Gateway Slave port hinzuzufügen. Diesen Gateway slave port, ohne PGU-Funktionalität, unterstützt das PG5- Programmierungstool nicht, dafür aber Terminal- oder ein Überwachungsfunktionen.
  • Seite 290: Andere Referenzen

    12-20 Nachstehende Abbildung zeigt die Masterkanäle, deren Timeout eingestellt werden müsste. Zum Einstellen des Timeout des PG5 die Online Settings der Master Station A benutzen: Zum Einstellen des Timeout des Datenaustauschprogramms auf dem PCD-Gateway die Fbox benutzen: SASI Profi-S-Bus Extended 12.8 Andere Referenzen Weitere Informationen können Sie in folgenden Handbüchern finden:...
  • Seite 291 13-1 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS ..................1 ETHER-S-BUS ..................2 13.1 Beispiel eines Ether-S-Bus-Netzes....................2 13.2 Beispiele eines Ether-S-Bus-Datenaustausch................2 13.3 Projekt PG5 ............................. 3 13.4 Device Configurator ........................3 13.4.1 Festlegen der PCD-Parameter....................3 13.4.2 Festlegen der S-Bus-Stationsnummer auf dem Netzwerk ............4 13.4.3 Festlegen des Ether-S-Bus-Kommunikationskanals ..............
  • Seite 292: Ether-S-Bus

    13-2 Ether-S-Bus Dieses Beispiel zeigt, wie man ein paar Daten, wie beispielsweise Register und Indikatoren zwischen den am Ether-S-Bus-Netz angeschlossenen PCD austauscht. 13.1 Beispiel eines Ether-S-Bus-Netzes. PCD2.M5540 Station Master A S-Bus Station Number: 10 PCD3.M5540 Station Master B S-Bus Station Number: 11 Ether-S-Bus Ether-S-Bus : Onboard channel 9 Ether-S-Bus : Onboard channel 9...
  • Seite 293: Projekt

    13-3 13.3 Projekt PG5 Festlegung der Device Configurator für jede CPU PCD Der Saia PG5 Project Manager gibt einen Überblick über die PCD eines Applikationsprojektes sowie die Parameter für die Kommunikationsnetze. Beginnen wir mit dem Hinzufügen einer device in das Projekt für jede auf dem Netzwerk verfügbare Station.
  • Seite 294: Festlegen Der S-Bus-Stationsnummer Auf Dem Netzwerk

    13-4 13.4.2 Festlegen der S-Bus-Stationsnummer auf dem Netzwerk Device properties: Station Number Die S-Bus-Stationsnummer ist für alle Kommunikationskanäle des PCD gleich. 13.4.3 Festlegen des Ether-S-Bus-Kommunikationskanals Onboard Communication, properties: IP Node Nummer des TCP/IP-Knotens. Der Knoten wird in den Fbox SEND und RCV benutzt, um eine Slavestation zu definieren, mit der die Daten ausgetauscht werden.
  • Seite 295: Laden Der Device Configurator Parameter Auf Den Device

    13-5 13.4.4 Laden der Device Configurator Parameter auf den Device Mit den neuen Systemen PCD2 und PCD3, können die Device Configurator Settings über die USB-Schnittstelle heruntergeladen werden. Man muss nur prüfen, ob die Online Settings mit einem Profi-S-Bus + PGU-Kanal definiert worden sind. Die Parameter, über die Schaltfläche Download im Fenster Device Configurator, in die PCD herunterladen.
  • Seite 296: Zuweisung Des Masterkanals

    13-6 Je nach Netzwerk, können die Kommunikationsparameter teilweise im Einstellungsfenster der Fbox SASI festgelegt und in den Device Configurator vervollständigt werden. Aber die Nummer des Kommunikationskanals wird immer über das Einstellungsfenster der FBox SASI festgelegt. Die Kanalnummer hängt von der PCD- Hardware und der verwendeten Kommunikationshardware ab : Slot B1, B2, serielle Schnittstelle PCD7.F, …...
  • Seite 297: Datenaustausch Zwischen Master- Und Slavestationen

    13-7 auszutauschen. Wenn der Master die Übertragung seiner Daten auf dem Netzwerk beendet hat, wird dieser Token einem anderen Master zugewiesen, der nun die Möglichkeit hat, Daten mit allen Master- oder Slavestationen auszutauschen. Der Token kreist automatisch durch die Masterstationen, wobei die Slaves niemals den Token erhalten und daher auch keine Daten anderer Stationen innerhalb des Netzwerks lesen oder schreiben können.
  • Seite 298: Diagnosen

    13-8 Properties Parameters des Einstellungsfensters: IP Node Festlegung der Knotennummer Ether-S-Bus Bus Slave Source, destination station Festlegung der Stationsnummer S-Bus Bus Slave Source, destination element Festlegung des im Slave zu schreibenden oder zu lesenden Datentyps. Source, destination address Festlegung der Adresse des ersten im Slave zu schreibenden oder zu lesenden Datensatzes.
  • Seite 299 13-9 Mögliche Korrekturmaßnahmen auf der Master- oder Slavestation: Device Configurator prüfen. • Prüfen, ob die Device Configurator in die PCD heruntergeladen worden sind. • Prüfen, ob der mit den Device Configurator festgelegte Kommunikationskanal • und die SASI-Funktion identisch sind (dieselbe Kanalnummer) •...
  • Seite 300 13-10 Nur die Fbox SASI leuchtet rot Einstellungsfenster der Fbox SASI öffnen und den letzten Fehler über die Schaltfläche Clear auf Null zurückstellen. Diagnose-Fbox Wenn die SASI-Anzeige rot leuchtet, dann ist es immer möglich, eine Diagnose zu erhalten, indem man sich die Funktion SASI Diagnostic im Einstellungsfenster ansieht.
  • Seite 301: Il-Programm

    13-11 13.6 IL-Programm 13.6.1 Zuweisung des Masterkanals mithilfe einer SASI-Anweisung Betriebsart Ether-S-bus Master Register mit Slavestationsadresse Erste Adresse mit 8 Indikatoren und einem Diagnoseregister $SASI TEXT 10 "MODE:EM,R0500;DIAG:F1000,R0501;" $ENDSASI $SASI ;Adresse des Kommunikationskanals ;Adresse des Texts mit den Zuweisungsparametern. Die Zuweisung eines Kanals erfolgt über eine zu Beginn des Programms platzierte SASI-Anweisung: Graftec-Initialisierungssequenz oder XOB 16-Initalisierungsblock.
  • Seite 302: Datenaustausch Zwischen Master- Und Slavestationen

    13-12 Token erhalten und daher auch keine Daten anderer Stationen innerhalb des Netzwerks lesen oder schreiben können. 13.6.4 Datenaustausch zwischen Master- und Slavestationen. Anfangsetappe: Kanalzuweisung Etappe: Datenaustausch Übergang: Wartet auf das Ende des Datenaustauschs Der Datenaustausch zwischen den Stationen ist ein sequenzielles Programm: Die Zuweisung des Kommunikationskanals wird nur ein einziges Mal bearbeitet, der Datenaustausch über das Netzwerk findet erst statt, wenn der vorherige Datenaustausch beendet ist.
  • Seite 303: Diagnosen

    13-13 Jede dieser Anweisungen besteht aus vier Parametern: Kanaladresse, Anzahl der auszutauschenden Daten und Adresse der ersten Quelldaten, Bestimmungsort Eintragen der 8 Indikatoren (F 0,..,F 7) in eine Slavestation (F 200,..,F 207) STXM 8 ;Kanaladresse ;Anzahl der auszutauschenden Daten ;Adresse der ersten Quelldaten (lokale Station) F200 ;Adresse der ersten Bestimmungsdaten (lokale Station) Einlesen eines Registers (R 25) einer Slavestation (R 125)
  • Seite 304 13-14 Die Daten werden nicht über das Netzwerk ausgetauscht Der Zuweisungstext definiert einen Bereich mit 8 Diagnoseindikatoren zur Kommunikation, wobei der fünfte (TDIA :Transmitter diagnostic) bei einem Datenübertragungsfehler in den oberen Zustand versetzt wird. Der Step-by-Step - Test des Kommunikationsprogramms ermöglicht Ihnen festzustellen, welche der STXM- und SRXM-Anweisungen einen Fehler enthalten.
  • Seite 305: Gateway-Funktion

    13-15 13.7 Gateway-Funktion Die Gateway-Funktion wird häufig verwendet, damit zwei verschiedene Kommunikationssysteme zusammen kommunizieren können und zum Anpassen eines PG5-Programmierungssystems, eine Saia PG5 Visi.Plus-Überwachung auf einem anderen als das direkt von diesen Geräten unterstützten Netzwerks. 13.7.1 Anwendung Überwachung Überwachung TCP/IP Gateway Profi-S-bus Die Gateway-Funktion ermöglicht die Durchführung einer Brücke zwischen zwei...
  • Seite 306: Konfiguration Der Gateway Pgu-Funktion

    13-16 Überwachung Überwachung Überwachung TCP/IP 1Gateway = OK 2 Parallel Gateway = OK Profi-S-Bus 2 Kaskade Gateway = nicht erlaubt S-Bus Um die Timingvorgaben der Kommunikation zu respektieren, können nicht zwei kaskadische Gateways definiert werden. Aber es ist möglich, zwei parallele Gateways im gleichen Netz zu definieren.
  • Seite 307 13-17 Supervision PCD3.M5540 PCD2.M5540 Station Master B Station Master A Gateway slave port IP Node: 2 IP Node: 1 IP address: 192.168.12.129 IP address: 192.168.12.128 Gateway S-Bus Station Number: 11 S-Bus Station Number: 10 Gateway Master Ether-S-Bus port PCD3.M5540 Station Slave C IP Node: 2 IP address: 192.168.12.130 S-Bus Station Number: 12...
  • Seite 308: Konfiguration Eines Zusätzlichen Slave-Gateway-Slave-Port

    13-18 Testen des einwandfreien Betriebs der Gateway-Funktion Aktivieren eines der device Device, Master B oder Slave C, des Projekts und zum Testen der Kommunikation mit der Station online gehen. Falls erforderlich, kann man über den Online Configurator die Nummer der Station prüfen, die online ist.
  • Seite 309 13-19 Beispiel: Hinzufügen eines zweiten Gateway Ether-S-Bus Der zweite Gateway Slave port PGU wird durch Konfigurieren der Device Configurator mit den Parametern für das Modem hinzugefügt. Fupla- oder IL-Programm Es ist ist es auch möglich, eine zusätzliche Fbox/SASI-Anweisung zu verwenden, um einen zweiten Gateway Slave port-hinzuzufügen.
  • Seite 310: Kommunikationstimings

    13-20 13.7.4 Kommunikationstimings Überwachung Überwachung Überwachung Serial-S-Bus S-Bus modem Gateway slave port Gateway Gateway Master port Ether-S-Bus Im Allgemeinen werden die Kommunikations-timings mit den Standardwerten definiert und dies funktioniert einwandfrei. Aber die Benutzung der Gateway-Funktion erhöht die zum Datenaustausch erforderliche Reaktionszeit. Es ist daher manchmal erforderlich, das Timeout der Masterstationen mit Hilfe des Gateway anzupassen.
  • Seite 311: Andere Referenzen

    13-21 13.8 Andere Referenzen Weitere Informationen können Sie in folgenden Handbüchern finden: • Leitfaden zu den Anweisungen 26/133 Ethernet TCP/IP 27/776 • Beispiel des Ether-S-Bus-Projekts, das mit Ihrem PG5 installiert ist. • Anwender Handbuch I Kapitel 13 I Ether-S-Bus | 28.08.2018...
  • Seite 312 13-22 Anwender Handbuch I Kapitel 13 I Ether-S-Bus | 29.08.18...
  • Seite 313 14-1 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS ..................1 PROFI-S-IO ....................2 14.1 Beispiel eines Profi-S-IO........................ 2 14.2 Allgemeines Funktionsprinzip ....................... 2 14.3 Projekt PG5 ............................. 3 14.4 Festlegung der Stationen auf dem Netzwerk ................3 14.5 Konfigurieren der Masterstation ....................4 14.6 Konfigurieren der Slavestationen ....................
  • Seite 314: Profi-S-Io

    14-2 Profi-S-IO Dieses Beispiel zeigt, wie man verlagerte binäre oder analogische Ein- und Ausgänge auf den RIO-Klemmen, Typ PCD3.T7xx benutzt. 14.1 Beispiel eines Profi-S-IO. Abbild-Speicher SIO Master PCD3.M5540 Temperature 0…4 SIO Master 1 Alarm 0…7 RemoteOutput 0...7 Profi- S-IO Remote IO Remote IO PCD3.T760 PCD3.T760...
  • Seite 315: Projekt

    14-3 14.3 Projekt PG5 Programme S-Net vom Verwaltungsnetz. Die Datei S-Net wird auf dieselbe Weise in die Masterstation hinzugefügt, wie eine Fupla- oder IL-Datei. Jedoch muss eine Dateierweiterung .SIO (Profi-S-IO) oder .DP (Profibus DP) gewählt werden. Tatsächlich ist die Benutzung des S-Net- Konfigurators für den Datenaustausch über ein Profi-S-IO und Profibus DP-Netzwerk identisch, mit Ausnahme von: Der Erweiterung der Konfigurationsdatei .SIO, .DP •...
  • Seite 316: Konfigurieren Der Masterstation

    14-4 14.5 Konfigurieren der Masterstation Eine einzige Information muss auf der Masterstation festgelegt werden. Dies ist der Zugangspfad zur Master-DEVICE in dem das S-Net das erforderliche Programm zur Ausarbeitung des Abbild-Speichers für die Masterstation einspeichern muss. Wahlweise unterstützt dieser Dialog auch die Änderung von Namen und Adresse der DEVICE.
  • Seite 317: Konfigurieren Der Symbole Der Verlagerten Daten

    14-5 Für jedes Ein-/Ausgangsmodul auf der Slavestation, den Modultyp in der Liste Supported modules wählen und diesen im Fenster Slot Installed Modules, durch Klicken auf die entsprechende Schaltfläche hinzufügen. Achtung, die Nummer des Slot und der Typ des in die Slavestation eingefügten Moduls müssen immer der Nummer des Slot und der im Fenster Slot Installed Modules entsprechen! 14.6.2 Konfigurieren der Symbole der verlagerten Daten Für jedes im Fenster Slot Installed Modules vorhandene Modul, das Modul markieren...
  • Seite 318 14-6 Mit einigen Modulen, wie beispielsweise Analogmessmodulen, kann es erforderlich sein, ein paar zusätzliche Parameter für die Maßumwandlung festzulegen: Maßeinheiten, Temperatursondentypen, …. Diese Informationen können über das angezeigte Einstellungsfenster eingestellt werden, indem man das Modul markiert und auf Parameters klickt. Anwender Handbuch I Chapitre 15 I Profi-S-IO | 29.08.18...
  • Seite 319: Konfigurieren Der Netzwerkparameter

    14-7 14.7 Konfigurieren der Netzwerkparameter. Mit dem Menü Edit Bus Parameter kann man die Geschwindigkeit und das Profil des Kommunikationsnetzes festlegen. 14.8 Bearbeitung der Netzwerksymbole in einem Fupla- oder IL- Programm. Mit der Kompilierung der Datei S-Net (Menu Project,Compile), zeigt der Symboleditor ein neues Blatt mit allen auf dem Netzwerk verfügbaren Symbole an.
  • Seite 320 14-8 Anwender Handbuch I Chapitre 15 I Profi-S-IO | 29.08.18...
  • Seite 321 Telephon : +41 26 580 30 00 Fax: +41 26 580 34 99 E-Mail Support: support@saia-pcd.com Support Seite: www.saia-pcd.com SBC Seite: www.sbc-support.com Internationale Vertretungen & SBC Verkaufsgesellschaften: www.saia-pcd.com/contact Postadresse für Rücksendungen von Produkten, durch Kunden des Verkaufs Schweiz: Saia-Burgess Controls AG Service Après-Vente Rue de la Gare 18...

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