2. KESSELBESTIMMUNG
Die Heizkessel EPSILON F sind als Wärmeerzeuger für
Warmwasserheizungsanlagen mit einer Vorlauftemperatur
von 80°C geeignet und zugelassen. Der Einbau in offene
Heizungsanlagen nach DIN 12828 und in geschlossene
Heizungsanlagen nach DIN 12828 ist möglich.
Hinweis!
Folgende
Normen
müssen bei der Planung und Montage
beachtet werden:
- DIN / EN 12828 Heizungssysteme im
Gebäuden,
- DIN 4701 Regeln für die Berechnung des
Wärmebedarfs von Gebäuden,
- DIN 13384 Wärme- und Strömungs-
technische
Berechnungsverfahren
Abgasanlagen,
-
DIN
18160
Anforderungen, Planung und Ausführung,
- VDI 2035 Verhütung von Schäden durch
Korrosion
und
Warmwasserheizungsanlagen,
-
1.
BImSchV
Kleinfeuerungsanlagen sowie EN 303-5,
- Feuerungsverordnung FeuVo,
- Heizraumrichtlinien, Landesbauordnung
-
Bauseitige
müssen nach VDE und vom Elektro-
Fachbetrieb ausgeführt werden.
Die Heizkessel EPSILON F sind Zentralheizungskessel, die
mit Holzpellets betrieben werden können. EPSILON F bieten
Ihnen eine Möglichkeit, Ihr Gebäude umweltbewusst und
kostensparend zu beheizen. Der robuste Aufbau und die
hochqualitative Verarbeitung zu einem sehr guten Preis-
Leistungs-Verhältnis machen den Heizkessel zu einem sehr
zuverlässigen Zentralheizungskessel. In Verbindung mit
einem Pufferspeicher kann das Produkt noch effizienter
eingesetzt werden.
Den Verbrennungsprozess kontrolliert die elektronische
Steuerung, wodruch die ständige Kesselbedienung und
häufige Wartung entfällt. Gemäß den geltenden Vorschriften
ist jedoch eine Überwachung des Kessels erforderlich,
insbesondere beim Stromausfall – ein Blockieren der
Umwälzpumpen kann zu einer fehlenden Wärmeabgabe
führen,
was
wiederum
Temperaturanstieg im Kessel führen kann.
3. KESSELBESCHREIBUNG
Der Kessel EPSILON F besteht aus dem Kesselkörper und
dem in der Verkleidung befindlichen Brennstoffzuführung.
Der Kesselkörper besteht aus folgenden Elementen: der
Brennkammer, dem Ascheraum, den Wärmetauschern und
der Rauchgasableitung.
Der Aufbau des Kessels, seine Abmessungen, Anordnung
der hydraulischen Anschlüsse und der Abgasanschluss sind
auf der Abbildung 1 dargestellt.
In der Brennkammer befindet sich der Pelletbrenner mit
automatischer Reinigung und einem Zündelement. Der
Brenner besteht aus einem hitzeständigen Spezialstahl. Der
Brennstoff wird durch die Förderschnecke in den Brenner
zugeführt.
und Verordnungen
Hausschornsteine,
Steinbildung
Verordnung
über
elektrische
Anschlüsse
zu
einem
schnellen
Über der Brennkammer befinden sich Rohrwärmetauscher.
Die
Abgase
Wärmetauscher nach unten gesaugt. Für mehr Wirkungsgrad
sind Wirbulatoren in den Rohrwärmetauschern eingesetzt.
Die
Wirbulatoren
Wärmetauscherreinigung. Asche und Ruß fallen währen der
Reinigung auf den Boden in die Ascheaustragung.
Die Ascheautragung erfolgt automatisch. Asche und Ruß
werden durch eine Förderschnecke nach außen in den
seitlich
am
hinausgeförfert.
Heiße Abgase gehen durch die Rohrwärmetauscher, in dem
sie abgekühlt werden, indem die Wärme an das Wasser
übertragen wird. Die abgekühlten Abgase werden durch den
Abgasanschluss
–
Schornstein abgeführt. Die Bewegung der Abgase und deren
-
Abführung
unterstützt, der am Abgasanschluss des Heizkessels
montiert ist. Der Abgasanschluss und das Saugzuggebläse
befinden sich unten an der Kesselrückwand.
in
Die
Kesselfrontseite
Blechabdeckung verkleidet, unter der sich eine Revisionstür
befindet, die einfachen Zugang zu der Brennkammer und der
Aschekammer
Schauglas, einer Dichtschnur und einem Griff ausgestattet.
Oben am Heizkessel befindet sich eine Reinigungstür, durch
die der Zugang zu den Wärmetauschern gewährleistet ist.
Der Brennstoffbehälter verfügt über eine Ladeluke mit
aufklappbarer Klappe. Ein integraler Bestandteil des
Brennstoffbehälters ist das Brennstofffördersystem mit einer
von einem Getriebemotor angetriebenen Förderschnecke.
Der Brennstoff wird durch die Förderschnecke zu einer
Schleuse transportiert, die ihn vom Brennstoff im Brenner
trennt, und fällt dann durch die Schwerkraft in den Brenner.
An der Frontseite befindet sich das Bedienpanel (Display) der
elektronischen Steuerung.
Die
elektronische
Wassertemperatur im Kessel und passt den Betrieb der
Förderschnecke und des Gebläses entsprechend an.
Gleichzeitig werden Pumpen und Mischer durch die
Steuerung gesteuert. Die Steuerung verfügt über einen
Kesseltemperaturfühler und einen Sicherheitstemperatur-
begrenzer, der die Stromzufuhr zum Gebläse und zur
Förderschnecke beim Überschreiten der Temperatur über
90°C unterbricht.
Um die Wärmeverluste zu reduzieren, ist der Kesselkörper
durch eine Blechverkleidung von der Umgebung isoliert,
unter der sich eine Wärmedämmung aus asbestfreier
Mineralwolle befindet.
Der Vorlauf- und der Rücklaufstutzen befinden sich an der
Kesselrückwand. Die Stutzen haben 1" Aussengewinde.
Hinweis!
Beachten
beschreibung und die Vorgaben zur
Bedienung und Wartung der Kessel-
elemente.
werden
vom
ersten
dienen
auch
Heizkessel
befindlichen
und
die
Verbindungsleitung
werden
durch
einen
ist
durch
ermöglicht. Diese
Tür
Steuerung
misst kontinuierlich
Sie
unbedingt
in
den
zweite
der
automatischen
Aschebehälter
in
den
Saugzugventilator
eine
Mehrteilige
ist
mit
einem
die
die
Kessel-
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S e i t e