Die Wahl der richtigen Kesseleistung ist
Voraussetzung
Kesselbetrieb.
Die Betriebsparameter und die Betriebstemperaturen
müssen bei jeder Heizungsanlage aktiviert und eingestellt
werden. Aktivieren Sie die Funktionen, die Sie benötigen
und stellen Sie die Uhrzeit und den Tag ein. Passen Sie
die
Kessel-,
Puffer
temperaturen, Einschalttemperaturen der Pumpen, die
Hysteresen, Heizkreisparameter etc. ihrem Bedarf und der
hydraulischen Einbindung an.
Sind alle Voraussetzungen für die Erstinbetriebnahme
erfüllt, kann der Kesselbetrieb gestartet werden. Stellen
Sie zunächst sicher, dass die Kesseltüren und der
Brennstoffbehälter geschlossen sind. Wählen Sie die
erste Position im Menü - „Entfachen" und tippen Sie
darauf. Sofort danach erscheint die Frage „Entfachen
beginnen?" die Sie mit „Ja" bestätigen müssen, damit der
automatische Betrieb aktiviert wird und der Heizkessel
den Betrieb startet.
Um die Verbrennung möglichst effizient zu halten, sind
Kontrolle der Flamme und eventuelle Korrektur der
Gebläseleistung erforderlich. Die Kontrolle darf erst ca.
30 Minuten nach dem Kesselstart erfolgen.
Im „Einstellungenmenü" im Parameter „Faktoren" kann die
Brennergebläseleistung korrigiert werden. Im Parameter
„Korrektur des unteren Gebläse" können Sie die
Brennergebläseleistung erhöhen oder reduzieren.
Die Flamme kann durch das Schauglas in der
Brennkammertür beobachtet werden. Die Flamme soll
hellgelb sein. Fast weiße Flammenspitzen und eine sehr
helle Flamme bedeutet, dass die Gebläseleistung zu stark
ist und reduziert werden muss.
Orangene oder dunkelgelbe Flamme bedeutet, dass die
Gebläseleistung zu schwach ist und erhöht werden muss.
Falsche Einstellung und ihre Folgen:
1. Zu niedrige Gebläseleistung - der Brennstoff wird
unvollständig
verbrannt,
Rauchentwicklung,
Rußbildung
Kesselleistung sinkt, der Brennstoffverbrauch ist zu hoch,
die Kohlenmonoxid– und Staubemissionen sind zu hoch.
2. Zu hohe Gebläseleistung – der Brennstoff wird teilweise
nicht verbrannt und in Schlacke umgewandelt, es
entstehen viele Funken, die Abgastemperatur ist zu hoch,
die Kesselleistung sinkt, der Brennstoffverbrauch ist zu
hoch, die Kohlenmonoxid– und Staubemissionen sind zu
hoch.
Hinweis!
Bei
der
Inbetriebnahme
Kondensat im Heizkessel bilden. Das ist
völlig normale Erscheinung bei neu
errichteten Heizkesselanlagen oder bei
Anlagen,
die
wurden.
Einstellung
und
Einweisung
Fachkraft
für
ordnungsgemäßen
und
Brauchwasserspeicher-
es
entsteht
starke
im
Kessel,
kann
sich
lange
nicht
betrieben
durch
geschulte
Nach ca. 2 Wochen Betriebszeit muss der Heizkessel
durch den Hersteller oder durch geschulte, autorisierte
Fachkraft kontrolliert und feinjustiert werden. Dabei
werden die korrekte Auslegung und der ordnungsgemäße
Einbau aller Anlagenkomponenten sowie die richtige
Einstellung und Funktion des Heizkessels überprüft, der
Betreiber
wird
Wartungsabläufe hingewiesen. Dem Eigentümer bzw.
Betreiber des Pelletheizkessels wird eine Bescheinigung
über die durchgeführte Einstellung und Einweisung
ausgehändigt.
Hinweis!
Die Einstellung und Einweisung durch
geschulte Fachkraft nach ca. 2 Wochen
Betriebszeit ist eine Voraussetzung für
den ordnungsgemäßen, störungsfreien
und emissionsarmen Kesselbetrieb. Bei
Nicht-Beachtung dieser Vorgabe werden
keine Garantieleistungen erbracht!
Während des normalen Kesselbetriebs besteht die
Bedienung aus dem periodischen Nachfüllen von
Brennstoff in den Behälter und dem Entleeren des
externen Aschebehälters. Ein voller Brennstoffbehälter
reicht für 2 – 3 Tage Kesselbetrieb bei Nominalleistung.
Der
Betrieb
Brennstoffmangel im Brennstoffbehälter oder einer
Verstopfung
unerwünschten, harten Gegenständen, Steinen usw.
unterbrochen werden.
Achtung!
Beim kritischen Füllstand im Behälter (zu
wenig Pellets) wird der Betrieb durch die
Steuerung
Förderschnekce
schützen!
Jedes Gebäude ist anders und hat einen anderen
Wärmebedarf. Die Parameter der Heizungskomponente
(Pufferspeicher, Heizkreise etc.) müssen in jedem Haus
individuell angepasst werden. Der Heizkessel liefert die
Energie,
die
Brennstoffverbrauch zu hoch vermutet werden, müssen
die Parameter für die Wärmeabnahme kontrollieren, ggf.
die
Korrigiert werden!
Achtung!
Eine Kesselsolltemperatur unter 60°C ist
strengstens
mindestens 5°C höher sein als der
Temperaturwert der Rücklaufanhebung.
Beim Einsatz eines Pufferspeichers muss
die Kesselsolltemperatur mindestens 8°C
höher
Pufferspeichers
eingestellt sein.
Beendigung des automatischen Kesselbetriebs
Um den Kessel auszuschalten (z. B. zum Reinigen des
Brenners),
wählen
„Auslöschen". Die Steuerung schaltet automatisch auf
den
Ausbrand
Brennstoffes aktiviert sie die Brennerrostreinigung, um die
genau
auf
die
Bedien–
des
Kessels
kann
aufgrund
des
Zubringers
aufgrund
unterbrochen,
vom
Leerlauf
das
Haus
verbraucht.
verboten.
Sie
als
die
Solltemperatur
im
unteren
Sie
im
Menü
und
nach
dem
Ausbrennen
20 |
und
von
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des
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