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LUMINA 38
LUMINA 38 TOUCH
LUMINA 38 TOUCH+
F38
INSTALLATIONSANLEITUNG
VERSION G1
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Fancom LUMINA 38

  • Seite 1 LUMINA 38 LUMINA 38 TOUCH LUMINA 38 TOUCH+ INSTALLATIONSANLEITUNG VERSION G1...
  • Seite 2 Service der zuständigen Fancom-Niederlassung auf. Sollten Sie ungeachtet der Sorgfalt, mit der die Anleitung verfasst worden ist, einen Fehler darin entdecken, bitten wir Sie, Fancom B.V. darüber schriftlich zu informieren. Fancom B.V., PO Box 7131, 5980 AC Panningen (The Netherlands).
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Lumina 38 Inhalt Allgemeine Einleitung ..........................1 Dokumentation zum Steuerungscomputer................... 1 Zur Verwendung dieses Handbuchs .................... 1 Fancom Sales & Service Center ....................1 F-Central FarmManager™ ......................2 Erklärung der Steuerungsfunktionen ....................3 Lüftung ............................3 Heizung ............................10 Kühlung ............................
  • Seite 4: Allgemeine Einleitung

    Im Steuercomputer und in dieser Bedienungsanleitung werden Dezimalzeichen in Werten angezeigt. Beispiel: ein Gewicht wird als 1.5 kg angezeigt (nicht als 1,5 kg). Fancom Sales & Service Center Wenden Sie sich bei Fragen und für Hilfe an das Fancom Sales & Service Center in Ihrer Nähe.
  • Seite 5: F-Central Farmmanager

    Allgemeine Einleitung F-Central FarmManager™ Nahezu alle Fancom-Geräte können von einem zentralen Ort aus gesteuert und bedient werden. Dafür benötigen Sie das Softwarepaket F-Central FarmManager und ein Kommunikationsmodul. Die Schirme des Regelcomputers werden auch in F-Central FarmManager verwendet. Sie können also sofort beginnen.
  • Seite 6: Erklärung Der Steuerungsfunktionen

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Erklärung der Steuerungsfunktionen Die Grundprinzipien der Klimaregulierung entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung. In diesem Kapitel werden einige vom Installateur einzustellende Steuerungsfunktionen beschrieben. Lüftung Mithilfe der Lüftung soll im Stall ein möglichst angenehmes Klima geschaffen werden. Darüber hinaus werden so Schadstoffe aus dem Stall entfernt und frische Luft zugeführt.
  • Seite 7: Arten Der Stalllüftung

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen 2.1.2 Arten der Stalllüftung Der Regelcomputer unterstützt vier Arten von Stalllüftung: ● Querlüftung: Die Lüftung erfolgt an den Seiten des Stalls. Der Lufteinlass befindet sich auf einer Seite, der Abzug auf der anderen. Die Luft strömt quer durch den Stall. Bei den Einlässen kann es sich um ein Mindestzuluftsystem oder um natürliche Curtains handeln.
  • Seite 8 Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Abbildung 3: Beispiel für einen steuerbaren Lüfter mit einem zusätzlichen steuerbaren Lüfter. Direkt gesteuert durch (A) oder durch das Relais (R) Zusatzventilatoren Zusatzventilatoren können nur über ein Relais ein- bzw. ausgeschaltet werden. Sie werden in der Regel eingesetzt, wenn die regulierbaren Ventilatoren auf Hochtouren laufen, oder gemeinsam mit diesen, um eine allmähliche Zunahme der Lüftung zu erreichen.
  • Seite 9 Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen 39000 59000 75000 100000 Die Kombi-Tabelle enthält auch die Lüftungskapazität. Diese wird zur Ermittlung des Lüftungsstands verwendet, wenn die Steuerung anhand der Lüftungskapazität pro Stunde und Tier (m3/hTier) erfolgt. Der gewünschte Druck aus der Kombi-Tabelle wird für die Steuerung der Zuluft anhand des Unterdrucks im Stall verwendet.
  • Seite 10: Modulierende Steuerung Für Die Gesteuerte Belüftung

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen 140000 160000 180000 2.1.6 Modulierende Steuerung für die gesteuerte Belüftung Zur Steuerung des Belüftungsgrads als Prozentsatz der Zykluszeit kann mit modulierender Steuerung gearbeitet werden. Der Steuerungscomputer aktiviert/deaktiviert die Ventilatoren nach einem festen Muster. Hierdurch wird wiederholt kurzzeitig Frischluft zugeführt.
  • Seite 11: Optimierung Auf Druckbasis

    Der Regelcomputer kann die Ventilatoren modulierend steuern. Modulierend bedeutet, dass eine Steuerung (linear oder Relais) nur während eines Teils der gesamten Zykluszeit aktiviert wird. Die modulierende Steuerung ermöglicht eine minimale Lüftung, beispielsweise bei großen Ventilatoren. Fancom unterscheidet zwischen den folgenden Arten der modulierenden Steuerung: ● Modulierende Steuerung mit festen Modulationszeiten ●...
  • Seite 12 Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Modulierende Steuerung mit optimierten Modulationszeiten Bei der optimierten modulierenden Steuerung wird vom Regelcomputer eine optimale EIN-Zeit und eine vom Installateur eingegebene optimale AUS-Zeit angestrebt. Die folgenden Beispiele zeigen, dass das Ausschaltmoment und die Zykluszeit variieren können.
  • Seite 13: Heizung

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Zum Sicherstellen einer geeigneten Auffrischungsrate (Zahl der Lüftungszyklen pro Stunde) kann eine maximale eingestellt werden. Eine Einstellung von 10 Minuten bedeutet also, dass der gesamte Lüftungszyklus Zykluszeit mindestens sechsmal pro Stunde durchlaufen wird. MicroControl® kann auch in Verbindung mit variabler Drehzahl oder I-Fans genutzt werden.
  • Seite 14 Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Gesonderter Heizsollwert In der Regel wird ein Stalltemperatursollwert für Lüftung und Heizung verwendet. Es kann aber auch ein gesonderter Sollwert für die Heizung festgelegt werden, die sogenannte ‚Zusatztemperatur‘. Diese ist in der Kurve festzulegen. Dies kann notwendig sein, wenn die Bodenheizung temperaturabhängig gesteuert wird. In diesem Fall misst der Sensor eine andere Temperatur als die eigentliche Stalltemperatur.
  • Seite 15: Analogsteuerung (Linear)

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen 2.2.2 Analogsteuerung (linear) Eine analoge Heizungssteuerung erfolgt über eine P- oder PI-Regelung. Mithilfe der Wiederholungszeit können Sie die Art der Heizungssteuerung bestimmen. Beträgt die Wiederholungszeit weniger als 10 Sekunden, haben wir es mit einer P-Band-Regelung zu tun, anderenfalls mit einer PI-Regelung.
  • Seite 16: Feuchtigkeit

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Die Kühlung ist modulierend aktiv, wenn die Temperatur innerhalb der liegt. Der Regelcomputer Hysterese berechnet die Modulationszeit anhand der Wiederholungszeit. Beispiel: Zeitmodulierende Kühlungssteuerung Innerhalb der Hysterese steuert der Regelcomputer die Kühlung während eines Teils der Wiederholungszeit.
  • Seite 17: Optisec

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Humitemp bereich 26.5 25.0 30.0 35.0 15.0 20.0 Abbildung 5: Beispiel HumiTemp Die HumiTemp-Steuerung kann nur aktiviert werden, wenn ein Feuchtigkeitssollwert eingegeben wurde und ein Feuchtigkeitssensor eingerichtet ist. Welche Auswirkung die HumiTemp-Korrektur hat, hängt von den folgenden Einstellungen ab.
  • Seite 18: Imago

    Lumina 38 Erklärung der Steuerungsfunktionen Regelwert Heizung Heizbereich Neutraler Lüftungsbereich Bereich 100% Sollwert Sollwert Heizung Stalltemperatur Regelbereich Anfangstemp. Lüftung Band Temperatur Abbildung 6: Beispiel OptiSec: Der Regelcomputer hat den Sollwert für die Heizung (war 20 °C) an den Sollwert für die Stalltemperatur (22 °C) angenähert.
  • Seite 19: Installieren Des Lumina 38

    Den Lumina 38 nicht in feuchten und/oder staubigen Räumen und keinesfalls in dem Raum montieren, in dem sich die Tiere befinden. Den Lumina 38 auf einer festen Unterlage in einer Höhe montieren, bei der Sie den Lumina 38 bequem bedienen können (Augenhöhe). Die Kabelverschraubung und Verkabelung sollten unten positioniert werden.
  • Seite 20: Anschließen Des Lumina 38

    Der Lumina 38 sollte mit einem passenden Doppelpolschalter abgeschaltet werden können, auf den leicht zugegriffen werden kann. Den Lumina 38 mit einer mit 16 A abgesicherten Gruppe aus dem Hauptverteiler verbinden und die Kabel in separaten Kabelkanälen montieren. Die Länge der Signalleitungen so weit wie möglich begrenzen; das Kreuzen von Leitungen mit hoher/ niedriger Spannung vermeiden.
  • Seite 21: Installation Des Regelcomputers

    Lumina 38 Installieren des Lumina 38 Installation des Regelcomputers 3.4.1 Installateurmenü Der Installateur kann den Regelcomputer mithilfe des Installateurmenüs konfigurieren. Dieses Menü beinhaltet auch Schirme für die Standard-Systemeinstellungen und die Diagnose. Rufen Sie das Installateurmenü auf, indem Sie die Navigationstasten NACH OBEN und NACH UNTEN einige Sekunden lang gleichzeitig drücken.
  • Seite 22: System

    Lumina 38 System System SYSTEM System SYSTEM SYSTEM à Registerkarte Allgemein à Schaltuhrtyp Festlegen der Zeitanzeige in 12 oder in 24 Stunden Zeit und Datum Festlegen der aktuellen Zeit und des aktuellen Datums Computername Festlegen des Namens des Regelcomputers Computernummer...
  • Seite 23 Lumina 38 System Verwenden Sie die Tasten „+“ und „–“ Ihrer alphanumerischen Tastatur, um einzelne Werte zu ändern. SYSTEM SYSTEM à Registerkarte Zugang à Ändern Passwort Festlegen eines Passworts zum Schutz spezieller Einstellungen (Option Mehr) vor AdvancedMode Zugriffen nicht berechtigter Anwender ●...
  • Seite 24: Menü Sd-Karte

    Lumina 38 System Menü SD-Karte Die im Regelcomputer festgelegten Daten und das Betriebsprogramm können auf eine SD-Karte übertragen werden. Die Daten können auch von der SD-Karte zurück auf den Regelcomputer kopiert werden. Außer bei der Erstellung von Backups darf dies nur von einem autorisierten Installateur ausgeführt werden.
  • Seite 25: Kommunikation

    Lumina 38 System Das Applikationsmenü enthält die Daten des Regelcomputers. SYSTEM APPLIKATION à Kommunikation Der I C ist ein Kommunikationsbus, mit dem Platinen im Regelcomputer angeschlossen werden (z. B. AI.4). SYSTEM KOMMUNIKATION à Registerkarte à Reset Zähler Einstellung zum gleichzeitigen Zurücksetzen aller Daten auf Null I/O-Netz ist ein Anschluss für intelligente Netzwerkmodule, beispielsweise intelligente Relaismodule (IRM),...
  • Seite 26 Lumina 38 System FNet ist das Fancom-Netzwerk. Über dieses Netzwerk können mehrere Regelcomputer miteinander verbunden werden. Es wird auch für den Betrieb der verbundenen Regelcomputer von einem PC aus verwendet. SYSTEM KOMMUNIKATION à Registerkarte FNet à Einstellung zum gleichzeitigen Zurücksetzen aller Daten auf Null.
  • Seite 27: Io-Test

    Lumina 38 System IO-Test Verwenden Sie das Eingangs- (I) und Ausgangs-Testmenü (O), um den Steuerungscomputer so einzurichten, dass er die Kommunikationskanäle testet. Über das IO-Testmenü können Eingänge gelesen und Ausgänge auf Systemebene gesteuert werden. SYSTEM IO-TEST à Die Funktionen im IO-Testmenü stoppen alle Steuerungsaktionen des Steuerungscomputer.
  • Seite 28: Stall-Setup

    Lumina 38 Stall-Setup Stall-Setup In diesem Kapitel werden alle Optionen des Menüs STALL-SETUP beschrieben. Selektieren Sie in STALL-SETUP die Funktionen des Regelcomputers, die Sie verwenden möchten. Der Regelcomputer zeigt in den Schirmen nur die relevanten Daten an. Nicht verwendete Funktionen werden nicht angezeigt.
  • Seite 29 Lumina 38 Stall-Setup Messung Außentemp. Zeigt an, ob eine Messung der Außentemperatur verwendet wird. Ist dies der Fall, kann die Außentemperatur einige Regelfunktionen beeinflussen. Messung Außen-RF Zeigt an, ob eine Messung der Außen-RF verwendet wird. Anhand einer Berechnung der absoluten Feuchtigkeit ermittelt der Regelcomputer, ob die Außenluft für eine Entfeuchtung geeignet ist.
  • Seite 30 Lumina 38 Stall-Setup Anzahl Relais Zeigt an, wie viele Relais für die Zusatzventilatoren verwendet werden sollen Desert Control Einstellung, die angibt, ob eine separate Warmklimatabelle verwendet wird. verwenden Temperatur-Offset Einstellung, die den Temperatur-Offset angibt (nur, wenn Warmklimatabelle verwendet wird). Umschaltverzögerung Einstellung, die die Umschaltverzögerung zwischen dem ‚normalen Tunneleinlass‘...
  • Seite 31 Lumina 38 Stall-Setup STALL SETUP à Registerkarte Anwender Temp.kurve verwenden Zeigt an, ob die Stalltemperatur anhand der Kurve reguliert werden soll Lüftungskurve Zeigt an, ob das minimale und das maximale Lüftungsniveau anhand der Kurve verwenden reguliert werden sollen Wasser-Futterkurve Zeigt an, ob die Futter- und Wasserzufuhr anhand der Kurve gesteuert werden sollen...
  • Seite 32 Lumina 38 Stall-Setup Altersfaktor Einstellung zum Ermitteln, wie viel Korrektur zulässig ist: ● Early ● Normal ● Late Min-Korrektur Festlegen der zugelassenen maximalen Kompensation unter der durchschnittlichen Stalltemperatur: ● Tiny ● Small ● Average ● Large ● Huge Max-Korrektur Festlegen der zugelassenen maximalen Kompensation über der durchschnittlichen Stalltemperatur: ●...
  • Seite 33: Installateur

    Lumina 38 Installateur Installateur In diesem Kapitel werden alle Optionen des Menüs INSTALLATEUR beschrieben. Lüftung 6.1.1 Kombi-Tabelle In der Kombi-Tabelle wird das Verhältnis zwischen Lüftung und Zulüftungen für den gesamten Lüftungsverlauf eingetragen. Weitere Informationen zur Kombi-Tabelle finden Sie unter „Kombi-Tabelle (s. 5)”.
  • Seite 34 Lumina 38 Installateur Relais 0 = Ventilator aus 1 = Ventilator ein M = modulierender Ventilator (diese Option ist nur möglich, wenn modulierende Ventilatoren verwendet werden) INSTALLATEUR LÜFTUNG KOMBI MTT M/MT-phase(min) à Registerkarte Einlass à à à Festlegen, bei welchem Lüftungsprozentsatz die Ventilatoren aktiviert/deaktiviert Stand % und die Zuluftventile geöffnet/geschlossen werden sollen.
  • Seite 35: Einstellungen

    Lumina 38 Installateur INSTALLATEUR LÜFTUNG KOMBI MTT M/MT-phase(min) à Registerkarte Warm à à à Stand % Festlegen, bei welchem Lüftungsprozentsatz die Ventilatoren aktiviert/deaktiviert und die Zuluftventile geöffnet/geschlossen werden sollen. Die Lüftungsprozentsätze müssen von der niedrigsten bis zur höchsten Stufe ansteigen.
  • Seite 36 Lumina 38 Installateur Eigentlicher Kombi- Anzeige der aktuellen Phase in der Kombi-Tabelle Schritt INSTALLATEUR LÜFTER EINSTELLUNGEN à Registerkarte M/MT-Element à à Beschreibung Name der Funktion festlegen Ausgabeadresse Adressen des Analogausgangs festlegen Analoger Typ Die Einstellung zeigt den Typ der Analogsteuerung an.
  • Seite 37 Lumina 38 Installateur Modulieren: MicroControl Festlegen des Lüftungsprozentsatzes, unter dem der Regelcomputer für den linear Modulieren unter % gesteuerten Teil die modulierende Steuerung anwendet Festlegen der Höchstdauer eines Zyklus (EIN- plus AUS-Zeit) Maximale Zykluszeit Anzeige der eigentlichen Zykluszeit. Berechnete Zykluszeit Anzeige der aktuellen EIN-/AUS-Zeit.
  • Seite 38: Lufteinlässe

    Lumina 38 Installateur INSTALLATEUR LÜFTER EINSTELLUNGEN à Registerkarte Imago à à Beschreibung Name der Funktion festlegen Ausgabeadresse Adressen des Analogausgangs festlegen Analoger Typ Die Einstellung zeigt den Typ der Analogsteuerung an. Adresse des Digitaleingangs festlegen Eingangsadresse 6.1.3 Lufteinlässe à Registerkarte INSTALLATEUR LÜFTUNG...
  • Seite 39: Heizung, Kühlung Und Befeuchtung

    Lumina 38 Installateur INSTALLATEUR LÜFTUNG EINLÄSSE à Registerkarte Tunnel à à Beschreibung Name der Funktion festlegen Temp. Eingänge Einstellung der Adressen der Analogeingänge. Wenn die Temperaturfühler nicht zugewiesen wurden, verwendet der Regelcomputer die Stalltemperatur. Ausgang Adresse Adressen des Analogausgangs festlegen Typ Analog Die Einstellung zeigt den Typ der Analogsteuerung an.
  • Seite 40: Einstellungen Für Die Feuchtigkeitsregulierung

    Lumina 38 Installateur Vorregelung Zeigt an, ob der Wärmebedarf an eine zentrale Boilerregelung (Vorregelung) übertragen werden soll 6.2.2 Kühlung INSTALLATEUR KÜHLUNG à Umschreibung Name der Funktion festlegen Temp. Eingänge Einstellung der Adressen der Analogeingänge. Wenn die Temperaturfühler nicht zugewiesen wurden, verwendet der Regelcomputer die Stalltemperatur.
  • Seite 41 Lumina 38 Installateur 6.3.1 Futteruhr Die Futteruhr steuert das Füttern der Tiere im Stall. Pro Stall kann eine Futteruhr verwendet werden. INSTALLATEUR SCHALTUHREN FUTTER à à Umschreibung Name der Funktion festlegen Schaltuhrtyp Zeigt die Verwendungsart der Uhr durch den Anwender an ●...
  • Seite 42 Lumina 38 Installateur Relais Typ Festlegen des passiven (nicht gesteuerten) Relaisstatus. ● N.O. (normal offen), wenn kein Kontakt besteht. ● N.C. (normal geschlossen), wenn Kontakt besteht. 6.3.3 Extra Uhr Die zusätzliche Uhr kann externe Geräte aktivieren. Pro Stall können mehrere zusätzliche Uhren verwendet werden.
  • Seite 43 Lumina 38 Installateur Schaltuhrtyp Zeigt die Verwendungsart der Uhr durch den Anwender an ● EIN/AUS: Anwender gibt Ein-/Auszeiten ein ● EIN/ZEITDAUER: Anwender gibt Zeit und Dauer der Aktivierung ein ● INTERMIT: Intermittierende Wiederholung der Uhr. Eine intermittierende Lichtuhr kann verwendet werden, um ein bestimmtes Lichtmuster regelmäßig zu wiederholen.
  • Seite 44: Registratur

    Lumina 38 Installateur INSTALLATEUR SCHALTUHREN LICHT Manuell à à à Man. Unterbrechung Festlegen der Adresse des Ausgangs für das manuelle Unterbrechen der Lichtuhren. EIN-Zeitdauer Festlegen der Zeit (Minuten und Sekunden), während der die Lichtuhren eingeschaltet bleiben müssen. INSTALLATEUR SCHALTUHREN LICHT Vorhang à...
  • Seite 45: Innenklima

    Lumina 38 Installateur INSTALLATEUR REGISTRATUR à Umschreibung Name der Funktion festlegen Eingang Adr. Adresse des Digitaleingangs festlegen Registratur Eingang Art der Messung festlegen: ● MANUELL: Menge des aktuellen Tages kann manuell eingegeben werden ● LANGSAMER PULS: Messgeräte mit einer Frequenz von bis zu 2 Pulsen pro Sekunde (2 Hz) ●...
  • Seite 46: Außenklima

    Kommunikationsnetzwerk (KOMM) die betreffende Außenmessung ausführt. Geben Sie die Adresse des Eingangs nur dann ein, wenn INT selektiert wurde. Messeingang Adresse des Digitaleingangs festlegen Windgeschw. Typ Windmessung Einstellung des verwendeten Anemometer-Typs. Fancom verwendet die folgenden Arten von Wettermessgeräten: ● GRÜN_2P (Standard) ● SCHWARZ_4P ● SCHWARZ_2P ●...
  • Seite 47 Lumina 38 Installateur Windrelais Adresse Adresse des Digitaleingangs festlegen...
  • Seite 48: Externer Alarm

    Lumina 38 Externer Alarm Externer Alarm Der Regelcomputer kann an einen externen Alarm angeschlossen werden und entsprechend reagieren. EXTERNER ALARM Name der Funktion festlegen Umschreibung Eingang Adresse Adresse des Digitaleingangs festlegen (der Eingangswert wird in Klammern angezeigt) Typ Eingang Festlegen des passiven (nicht gesteuerten) Eingangsstatus: ●...
  • Seite 49: Grundprinzip Thermo Differential

    Lumina 38 Grundprinzip Thermo Differential Grundprinzip Thermo Differential Ein extremer Anstieg der Stalltemperatur kann durch Feuer bedingt sein. In diesem Fall muss schnell ein Alarm ausgelöst werden. Die Sensoren (die der Stalltemperatur zugewiesen sind) in den einzelnen Zonen können plötzliche Temperaturanstiege erkennen. Ein Sensor löst in folgenden Fällen einen Alarm aus: ●...
  • Seite 50: Zurücksetzen Des Alarms

    Lumina 38 Grundprinzip Thermo Differential Relais Thermo Diff. Einstellung der Adresse des Digitalausgangs. Relais Typ Festlegen des passiven (nicht gesteuerten) Relaisstatus. ● N.O. (normal offen), wenn kein Kontakt besteht. ● N.C. (normal geschlossen), wenn Kontakt besteht. Typ Alarm Einstellung zur Verarbeitung des Alarms.
  • Seite 51: Eingänge Und Ausgänge

    Eingänge und Ausgänge Eingänge und Ausgänge Bei der Zuweisung der Regelfunktionen werden automatisch die I/O-Einstellungen vorgenommen. Wenn Fancom-Geräte verwendet werden, ist so im Normalfall eine korrekte Steuerung gewährleistet. Mithilfe der Zoom-Funktion ( ) können diese Einstellungen geändert werden. Die Eingangs- und Ausgangseinstellungen können im Menü EINGANG/AUSGANG eingesehen und geändert werden.
  • Seite 52: Digitaleingänge

    Lumina 38 Eingänge und Ausgänge Messung Das gemessene Signal (bei manueller Änderung wird der Korrekturwert entsprechend angepasst). Korrektur Anzeige der Korrektur der Messung (dieser Wert kann nur zurückgesetzt werden). Digitaleingänge Bei Digitaleingängen sind folgende Einstellungen vorzunehmen: Eingänge Adresse Adresse des Analogeingangs Festlegen der Art der durchgeführten Messung:...
  • Seite 53 Lumina 38 Eingänge und Ausgänge Hysterese bei Ein-/Aus-Steuerung: die Schaltdifferenz der Relaissteuerung bei modulierender Steuerung: der Schaltbereich der Relaissteuerung Wiederholungszeit Bei Ein-/Aus-Steuerung: die Mindestzeit, in der das Relais aktiv/inaktiv ist; bei modulierender Ein-/Aus-Steuerung berechnet der Regelcomputer hieraus die Modulationszeit. Max. Puffer...
  • Seite 54: Technische Spezifikationen

    Relais: Unterbrecherkontakt, spannungsfrei Max. 2 A 60 VDC/30 VAC Kommunikation E/A-Netzwert mit zusätzlichen Ein- und Ausgängen über E/A-Module. FNet, Fancom-Netzwerk für die Kommunikation von Regelcomputern untereinander und PC-Verbindung. FRM.8 8 Digitalausgänge (Relais) Relais 1, 3, 5, 7: Unterbrecherkontakt Max. 2 A 60 VDC/30 VAC Relais 2, 4, 6, 8: spannungsfrei Max.
  • Seite 55: Interner Regelcomputer

    Lumina 38 Technische Spezifikationen Gewicht (ohne Verpackung) 3,5 kg Umgebungsklima Betriebstemperaturbereich 0 °C bis +40 °C Lagertemperaturbereich -10 °C bis +50 °C Relative Luftfeuchte < 95%, nicht kondensierend 10.1 Interner Regelcomputer 1. Touchscreen 2. HI-Hauptplatine 3. SBC 4. LED-Streifen 5. FUNC (CPU) 6.
  • Seite 56: I/O Iob.12

    Lumina 38 Technische Spezifikationen 10.3 I/O IOB.12 AI Type Typ des Analogeingangs Spannungsmessung (U: ● Widerstandsmessung (R: ● 6 Analogausgänge 12 Analogeingänge 8 Digitaleingänge 16 Digitalausgänge 10.4 FRM.8 (Interne Relaisplatine)
  • Seite 57: Anschluss Fnet Und I/O-Netzwerk

    Der Regelcomputer und das zweite I/O-Modul benötigen einen Abschlusswiderstand. Das erste I/O-Modul befindet sich in der Schleife. Ein Abschlusswiderstand ist nicht erforderlich. Das Fancom GreenLink-Kabel (UTP 1x2x0.8 mm, unabgeschirmtes, verdrilltes Leiterpaar) wird zur Verkabelung im FNet und I/O-Netzwerk verwendet. Maximale Kabellänge = 1200 Meter Schließen Sie alle Fancom-Geräte gemäß...
  • Seite 58: Anhang: Ec-Konformitätserklärung

    Lumina 38 Anhang: EC-Konformitätserklärung Anhang: EC-Konformitätserklärung Hersteller Fancom B.V. Adresse: Industrieterrein 34 Ort: Panningen (The Netherlands) erklärt hiermit, dass: Lumina 38 folgende Anforderungen erfüllt: 1. Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU, unter Anwendung von EN-61010 2. EMC-Richtlinie 2014/30/EU Störaussendung und Störfestigkeit gemäß NEN-EN-IEC 61326...

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