7.2. Filter
Die Filterverschmutzung wird durch integrierte Druckrelais überwacht. Diese Relais sind für einen bestimmten Differenzdruck ein-
gestellt, abhängig vom Filtertyp. Wenn der Filter verschmutzt ist, wird eine Fehlermeldung auf einem Bedienfeld oder einem Computer
angezeigt.
Prüfen Sie, ob die Filter nicht beschädigt, gerissen oder feucht sind. Die Filterwechselintervalle hängen von der Umwelt sowie von der
Jahreszeit ab, z.B. sind die Filter im Frühjahr und Sommer möglicherweise mit Pollen, Blütenstaub oder Insekten verunreinigt, daher sind die
Wechselintervalle kürzer. Ersetzen Sie Filter, wenn sie sichtbar verschmutzt sind, auch wenn die Zeit dafür noch nicht gekommen ist und eine
Filterwechselmeldung noch nicht angezeigt wird. Verschmutzte Filter erhöhen den Druckverlust der Einheit, verringern die Reinigungseffi-
zienz und erhöhen den Stromverbrauch. Sobald die Filter entfernt sind, reinigen Sie alle Schmutzansammlungen an den Wänden des Geräts.
Filter werden einer nach dem anderen entfernt/eingefügt (Anzahl der Filter hängt von der Größe der Anlage ab). Bei einigen Filtergrößen
muss eine zusätzliche Dichtung am Rahmenrand angebracht werden, um eine luftdichte Konstruktion zu gewährleisten.
Achten Sie beim Einsetzen der Filter darauf die Filterrahmen fest sitzen und die Dichtungen intakt sind.
Falls Filter eines anderen Herstellers oder Filter einer anderen Filtrationsklasse anstelle der werkseitig eingebauten Filter verwendet
werden, muss der Druckrelaisbereich nach dem Filterwechsel angepasst werden. Zum Einstellen der Druckrelais wird die obere Abdeckung
entfernt und der Griff auf den gewünschten Differenzdruckgrenzwert gedreht (siehe Abb. 2). Sobald der Differenzdruck den eingestellten
Grenzwert erreicht, wird die Meldung Verschmutzter Filterver angezeigt.
Sobald die Filter ausgetauscht sind, löschen Sie die Meldung „Verschmutzter Filter" auf einem Bedienfeld oder Computer.
7.3. Ventilatoren
Prüfen Sie, ob sich die Ventilatoren frei ohne Hindernisse, Fremdgeräusche und Vibrationen drehen. Prüfen Sie die Stoßdämpfer des Lüf-
terrahmens auf Verschleiß. Ersetzen Sie abgenutzte oder beschädigte Komponenten, falls erforderlich. Schmutz, Fett oder Staub können das
Laufrad unausgeglichen machen und zusätzliche Vibrationen verursachen sowie die Lebensdauer des Motors verkürzen. Das Laufrad ist mit
einem feuchten Tuch zu reinigen. Motoroberflächen sind mit einem feuchten Tuch oder einem Staubsauger zu reinigen. Motoranschlusskabel
prüfen; auf Korrosion an den Kontakten prüfen; Kontakte ggf. mit Spezialmitteln reinigen. Prüfen Sie den Betrieb eines Motorüberhitzungs-
schutzes, falls installiert. Schalten Sie das Lüftungsgerät ein und prüfen Sie, ob sich die Ventilatoren in die gewünschte Richtung drehen und
die Drehgeschwindigkeit je nach den Automatisierungseinstellungen abwechselt.
7.4. Rotierender Wärmetauscher
Prüfen Sie, ob sich die Rotortrommel frei dreht, keine Metallteile des Gehäuses berührt werden und die Lager intakt sind.
Überprüfen Sie den Stellantrieb und den Motor. Rotationswärmetauscher sollen sich mit ca. 12 U/min drehen. Prüfen Sie die Trommel-
bürsten auf Verschleiß. Ersetzen, falls erforderlich. Überprüfen Sie den Trommelriemen. Durch den natürlichen Verschleiß des Rotorriemens
bildet sich grüner oder schwarzer Staub, der sich schließlich in der Nähe des Rotormotors ansammelt. Reinigen Sie ihn mit einer Bürste oder
einem Staubsauger. Wenn viel solcher Staub vorhanden ist oder sich zu schnell ansammelt, kann dies bedeuten, dass der Riemen zu stark
abgenutzt oder gedehnt ist und an den Kanten der Metallteile des Wärmetauschergehäuses reibt. Überprüfen Sie den Riemen auf Beschädi-
gungen und Spannung. Abgenutzter Riemen kann gleiten, ohne die Trommel mit der richtigen Geschwindigkeit zu drehen. Abgenutzte oder
gerissene Riemen müssen ersetzt werden.
UAB KOMFOVENT behält sich Änderungen ohne vorherige Mitteilung vor
RHP STANDARD_user manual_24-10
Fig. 2. Der Drucksensor
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