Vorbereitung des Stellbereichs
Aufbau bei schwimmenden Estrich
und Verbundestrich
Isolierung
Optional: Montage mit Estrich-
drehstützen (nicht im Liefer-
umfang enthalten) und Lastver-
teilplatte
Aufbau bei schwimmenden Estrich
Estrichdrehstütze MOESD
Estrich
Isolierung
Rohbetondecke
Aufbau bei schwimmenden Estrich mit Fußbodenheizung
Estrichdrehstütze MOESD
Trageteller ø65 mm
Estrich
Fußboden-
heizungsrohr
Isolierung
Rohbetondecke
Die beste Lösung ist das bauseitige Entfernen des schwimmenden Estrichs im Stell-
bereich in Verbindung mit dem Einbringen von Verbundestrich. Es wird eine elastische
Dehnungsfuge zwischen Verbund- und schwimmenden Estrich erstellt, welche bis
Oberkante des fertigen Fußbodens, also auch z.B. Fliesen verläuft. Bei Verbund-
estrich können die Estrichdrehstützen entfallen (siehe Abbildung links oben).
Ist das Entfernen des schwimmenden Estrichs nicht möglich, werden höhenverstell-
bare Estrichdrehstützen und eine Lastverteilplatte verwendet, um das Gewicht des
Kamins bis auf die Rohbetondecke zu übertragen.
Die Estrichdrehstützen sollten möglichst genau unterhalb der Stellfüße des Heiz-
einsatzes platziert werden. Vier weitere Estrichdrehstützen sind im Bereich unterhalb
des Sockels zu platzieren. Die Mittelachse der Bohrungen liegen 40 mm von der
Außenkante der Lastverteilplatte gemessen nach innen.
Sollte sich unter einen dieser Punkte ein Fußbodenheizungsrohr befinden, muss die
Kernlochbohrung etwas versetzt werden, um eine Beschädigung des Fußboden-
heizungsrohres zu vermeiden.
Für die Estrichdrehstützen ist bei "schwimmenden Estrich" eine Kernlochbohrung von
ø50 mm vorzunehmen. Das Bohrloch muss sorgfältig gereinigt (ausgesaugt) werden,
damit die Estrichdrehstütze auf dem Rohbeton aufsteht und nicht auf dem Bohrmehl.
Die Estrichdrehstütze ist so einzujustieren, dass der Trageteller ca. 2-5 mm über dem
Fertigfußbodenbelag liegt und die Stellschraube festen Kontakt mit der Rohbeton-
decke hat. Die Dehnungsfuge zwischen der Estrichdrehstütze und dem vorhandenen
Estrich mit Steinwolle o. ä. ausstopfen (siehe Abb. links mitte).
Sicherheitshalber darf bei Vorhandensein von Fußbodenheizungsrohren nur der
Oberbelag gebohrt werden. Der Rest muss vorsichtig gestemmt werden um evtl.
zuvor nicht erkannte Fußbodenheizungsrohre (Heizschlangen) vor einer
Beschädigung zu bewahren.
Zusätzlich wird dann ein Isolierschlauch (MOESDISO) in das Loch eingesetzt und
von außen verspachtelt um die Ausdehnungsbewegungen des schwimmenden
Estrichs auszugleichen (siehe Abbildung links unten).
Trageteller ø65 mm
ø22 mm
z.B. Steinwolle
ø22 mm
Isolierschlauch
MOESDISO
Der Wandabstand der
Lastverteilplatte beträgt
10 mm.
aufgeschweißte Muttern
zur Befestigung der
Ringschrauben für die
Tragarme der Radiante
Lastverteilplatte
Estrichdrehstütze
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