Es gelten zusätzlich zu den Hinweisen in dieser Anleitung die örtlichen Unfallverhütungsvorschriften und die nationalen Arbeitsschutzbestimmungen. Abbildungen dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung des Ladesystems abweichen. Weitere Informationen zum Produkt: https://www.compleo-charging.com/produkte/ document-center. 1.1 Weitergehende Vorschriften Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Produkt ordnungsgemäß installiert und bestimmungsgemäß...
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Zu dieser Anleitung – Unterpunkt – Unterpunkt 1. Handlungsanweisung (Schritt) 1 2. Handlungsanweisung (Schritt) 2 ð Zusatzhinweise zum vorangehenden Schritt (1) Positionsnummer in Abbildungen und Legenden (2) Fortlaufende Positionsnummer (3)… Verweis (Beispiel): Siehe "Kapitel 6.5, Seite 27" INFORMATION Eine Information enthält Anwendungstipps, jedoch keine Warnungen vor Gefährdungen. i00010428 | 01 2024-10...
Sicherheit 2 Sicherheit Zur Betriebssicherheit der Ladeeinrichtung und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw. Kurzschlüsse müssen nachfolgend aufgeführte Informationen und Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes unbedingt beachtet werden. Reparaturarbeiten am Gerät dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
Sicherheit 2.1.1 Abschnittsbezogene Warnhinweise Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel, einen Abschnitt oder mehrere Absätze innerhalb dieser Anleitung. Abschnittsbezogene Warnhinweise werden wie folgt dargestellt (Beispiel Warnung): WARNUNG Art und Quelle der Gefahr Mögliche Folgen bei Nichtbeachten der Gefahr. Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr. 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Ladesystem ist ausschließlich zum Aufladen von Elektrofahrzeugen bestimmt.
2.6 Gefahren und Restrisiken HINWEIS Compleo Ladesysteme enthalten in Gesamtheit keine SVHCs (besonders besorgniserregende Stoffe) in einer Konzentration von mehr als 0,1 % (w/w), bezogen auf die einzelne Ladestation. Einzelne Komponenten können jedoch SVHCs in Konzentrationen > 0,1 % (w/w) enthalten.
Sicherheit 2.6.2 Falsche Handhabung – Das Ziehen am Ladekabel kann zu Kabelbrüchen und Beschädigungen führen. Ladekabel nur direkt am Stecker aus der Steckdose ziehen. – Die Verwendung von Verlängerungsleitungen ist nicht zulässig. Um die Gefahr von Stromschlag oder Kabelbrand zu vermeiden, darf immer nur ein Ladekabel zur Verbindung von Elektrofahrzeug und Ladesystem verwendet werden.
Transport, Verpackung und Lagerung 3 Transport, Verpackung und Lagerung 3.1 Lieferkontrolle Die Lieferung des Produktes erfolgt je nach Typ und Umfang stehend oder liegend in einer angemessenen Transport- und Schutzverpackung. Es werden luftgepolsterte Schutzfolien und/ oder Kartonagen verwendet. Diese Materialien können während der späteren Montage auch als Unterlage genutzt werden.
Transport, Verpackung und Lagerung 3.3 Lagerbedingungen Die Lagerung sollte in derselben Lage erfolgen, in der auch der Transport erfolgt ist. Ist dies aus unbestimmten Gründen nicht möglich, sollte die Lagerung in der Montagelage des Produktes erfolgen. – Umgebungstemperatur für die Lagerung: -25 °C bis +50 °C –...
Das Ladesystem besitzt einen Ladepunkt, an dem geladen werden kann. 4.1 Aufbau Die Abbildung zeigt ein Ladesystem des Typs Solo Premiumline SAM HC2 11 AV08-2.11 mit AO2-Steckdose bzw. festmontierter Ladeleitung und Ladestecker Typ 2. Der Lieferumfang ist im Kapitel 3.2 Lieferumfang, Seite 15 dargestellt.
Produktbeschreibung 4.2 Serienetikett Auf dem Ladesystem ist ein Serien-Etikett angebracht. Die folgende Abbildung zeigt die beispielhafte Anordnung der Informationen auf einem Serien-Etikett: Über das Serienetikett sind die folgenden Angaben identifizierbar: Materialnummer Artikelnummer Piktogramme (Sicherheit, Betriebsanleitung, Entsorgung) Seriennummer Fertigungsort Metrologie-Kennzeichnung, Konformitätsbewertungsstelle Genauigkeitsklasse des Messgerätes nach EN 50470 Kalenderwoche und Jahr der Herstellung Nummer der Baumusterprüfbescheinigung...
Produktbeschreibung 4.3.6 Mechanische Daten Gehäuse verschraubt; Polycarbonat (PC); DIN EN 61439-(1...7) Abmessungen (H x B x T) 663 x 253 x 148 mm Stoßfestigkeitsgrad IK 08 Schutzart IP54 Gewicht max. 10,5 kg 4.3.7 Kommunikationsschnittstellen Datenverbindung LTE Modem für Mini-SIM Karte (Frequenz/ Sendeleistung) (800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2600 MHz/ 23.0 ±1 dBm)
Produktbeschreibung 4.3.8 Rechtsvorschriften 2014/53/EU (Funkanlagenrichtlinie) 2011/65/EU (RoHS-Richtlinie) 2001/95/EG (Richtlinie zur allgemeinen Produktsicherheit) 2012/19/EU (WEEE-Richtlinie) (EU) 2019/1021 (EU-POP-Verordnung) (EU) 1907/2006 (REACH-Verordnung) SVHC EU-No. CAS-No. Blei (Pb) 231-100-4 7439-92-1 4,4´-isopropylidenediphenol (Bisphenol A; BPA) 201-245-8 80-05-7 Blei-Titanium-Zirconium-Oxid 235-727-4 12626-81-2 Blei-Titanium-Trioxid 235-038-9 12060-00-3 = nur Kupferleitung verwenden. = Leitungsschutzschalter muss in der Unterverteilung dem Ladesystem vorgelagert werden, wenn das Ladesystem nicht damit ausgerüstet ist.
Installation 5 Installation 5.1 Installationsarbeiten Die Montage- und Installationsarbeiten erfordern spezifische, fachliche Qualifikationen und Fachkenntnisse. Es besteht Lebensgefahr für Personen, die Arbeiten durchführen, für die sie weder qualifiziert noch unterwiesen worden sind. Die Arbeiten dürfen nur von Personen vorgenommen werden, die hiermit vertraut und über Gefahren unterrichtet sind sowie die nötige Qualifikation aufweisen.
Installation HINWEIS Warnung vor herabfallendem Ladesystem Bei Montage des Ladesystems auf einer nicht ausreichend tragfähigen Wandkonstruktion kann es zum Ausreißen der Befestigung und dadurch zum Herabfallen des Ladesystems kommen. Schäden am Ladesystem können die Folge sein. Auf ausreichend tragfähige Wandkonstruktion achten. Spiralladekabel nicht über seine maximale Ausdehnung ziehen.
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Installation INFORMATION Dieser Hinweis findet nur Anwendung bei Ladesystemen, in denen der für den Ladepunkt notwendige Überspannungsschutz (SPD) nicht innerhalb des Ladesystems verbaut ist. Es muss eine geeignete Schutztechnik in der vorgelagerten Unterverteilung installiert werden. Siehe Kapitel 4.3 Technische Spezifikationen, Seite 19. 2024-10 i00010428 | 01...
Installation 5.4 Ladesystem entpacken Werkzeug: – Bit TORX-TR20 1. Verpackung öffnen und Beipack entfernen. 2. Ladesystem aus der Verpackung nehmen und mit der Vorderseite nach unten zum Schutz vor Kratzern auf der Faserformeinlage (Eierkarton) platzieren. 3. Sicherungsklebestreifen zwischen Anschlusskasten und Unterschale entfernen.
Installation 5.5 Standort Für eine fachgerechte Installation, den sicheren Betrieb und einen barrierefreien Zugang zum Ladesystem sind die nachfolgenden Punkte bei der Auswahl des Standortes zu beachten. – National bzw. lokal geltende Vorschriften. – Das Ladesystem nicht installieren in den Gefährdungsbereichen von: –...
Installation 5.6 Montage auf Stele mit SMC-Sockel INFORMATION Die Stele für das Ladesystem ist entweder mit 1 Befestigungsplatte (einseitige Stele) oder mit 2 Befestigungsplatten (doppelseitige Stele) erhältlich. Durch die konstruktiven Gleichheiten von Sockelplatte und Standrohr wird in der Bebilderung der nachfolgenden Montageanweisungen nur die einseitige Stele verwendet. Alle Montageschritte zur Aufstellung sind ebenfalls für die doppelseitige Stele anwendbar.
Installation 5.6.1 SMC-Sockel aufstellen Montagevoraussetzungen – Bodenbeschaffenheit mit ausreichender Tragfähigkeit – Mindestens 600 mm seitlicher Freiraum um das Ladesystem zur Wärmeabfuhr – Horizontale Ausrichtung der Auflagefläche – Sockelfüllmaterial (nicht im Lieferumfang) Durchführung der Montage 1. Baugrube mit folgenden Maßen ausheben: ð...
Installation 5.6.2 Stele montieren Montagematerial und Werkzeug – 4 Schrauben (M10 x 90, V4A) mit 4 Karosseriescheiben (DIN 9021 10,5 mm, V2A) (Beipack) – Gabel- oder Ringschlüssel SW 17 – Drehmomentschlüssel Durchführung der Montage 1. Stele so nah wie möglich an der Montagestelle flach auf den Boden legen.
Installation 5.7 Montage auf Stele mit Asphalt- oder Betonuntergrund- Befestigung INFORMATION Die Stele für das Ladesystem ist entweder mit 1 Befestigungsplatte (einseitige Stele) oder mit 2 Befestigungsplatten (doppelseitige Stele) erhältlich. Durch die konstruktiven Gleichheiten von Sockelplatte und Standrohr wird in der Bebilderung der nachfolgenden Montageanweisungen nur die einseitige Stele verwendet.
Installation 5.7.1 Bodenverankerung einbringen VORSICHT Umsturzgefahr Bei unpassender Untergrundbeschaffenheit kann die Verankerung des Ladesystems sich lösen und das Ladesystem umstürzen. Dadurch können Verletzungen von Personen und Schäden am Ladesystem entstehen. Sicherstellen, dass die Untergrundbeschaffenheit den Anforderungen angepasst ist. Im Zweifelsfall Anpassungen durch fachkundige Personen vornehmen. Montagevoraussetzungen –...
Installation 7. Stele zur Seite stellen, sodass die Markierungen auf dem Boden zugänglich sind. Dabei kontrollieren, dass die Zuleitungen nicht verdreht oder gespannt werden. 8. Mit geeignetem Bohrwerkzeug auf den Markierungen Bohrlöcher einbringen. ð Bohrlochdurchmesser: nach Herstellerangabe des Bodenankers ð Bohrlochtiefe: nach Herstellerangabe des Bodenankers 9.
Installation 5.9 Anschlusskasten montieren (Doppelseitige Stele) Montagematerial und Werkzeug – 10 Zylinderschrauben mit Innensechskant (M8 x 60; V2A) (Beipack) – Inbusschlüssel IS6 – Drehmomentschlüssel Durchführung der Montage 1. Anschlusskasten auf der gewünschten Seite der Stele an den vorhandenen Befestigungslöchern der Befestigungsplatte ausrichten und mit den Zylinderschrauben auf der Stele fixieren.
Installation 5.10 Wandmontage und Anschluss HINWEIS Geräteschaden durch fehlerhafte Wandmontage Zu große Unebenheiten an der Wandmontage-Fläche des Ladesystems führen zu Verspannungen und können u. a. Montageprobleme verursachen. Vor der Wandmontage prüfen (z. B. Wasserwaage) und sicherstellen, dass die vollständige Wandmontage-Fläche des Ladesystems in allen Richtungen keine Unebenheiten größer als ±...
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Installation HINWEIS Gerätestörung Durch falsche Einbaulage kann es zu Funktionsstörungen des eingebauten RCCB kommen. Das Ladesystem muss in vertikaler Position montiert werden. Für die genauen Maße und Gewichte des Ladesystems siehe Kapitel 4.3 Technische Spezifikationen, Seite 19. Montagematerial und Werkzeug – Bohrmaschine – Steinbohrer Ø 8 mm –...
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Installation Durchführung der Montage 1. Anschlusskasten an der ausgewählten Position an die Wand anlegen und mit Hilfe der eingebauten Libelle ausrichten. 2. Bohrlöcher (1 – 5) anzeichnen. 3. Bohrlöcher Ø 8 mm und 60 mm Tiefe bohren. 4. Bohrlochdübel Ø 8 mm einsetzen. 5.
Klemmschrauben (4 x 16 mm) fest angezogen sind (M = 1,5 - 1,8 Nm). 5.10.2.1 1- bzw. 2-phasiger Anschluss Abhängig von der lokalen Netzstruktur kann das Ladesystem compleo solo auch 1- oder 2- phasig betrieben werden. Die maximale Ladeleistung reduziert sich analog zur Anzahl der angeschlossenen Phasen.
Installation 5.10.4 Zugentlastungen Zugentlastung externe Versorgungsleitung Zugentlastung Ausgleichpotential Zugentlastungen Netzwerk- und Steuerleitungen 5.10.5 Unterschale montieren 1. Anzuschließende Leitungen durch die dafür vorgesehenen Öffnungen in der Unterschale führen. 2. Unterschale im 45°-Winkel auf die Halteleiste des Anschlusskastens einhängen und langsam abwärts bis zur Wandauflage schwenken.
Installation 5.10.6 Interne Versorgungsleitung anschließen 1. Bündelstecker der festinstallierten Anschlussleitung in den Klemmenblock der Versorgungsleitung im Anschlusskasten einstecken und einrasten. 5.10.7 SIM-Karte einsetzen (optional) 1. SIM-Karte in den SIM-Kartenleser (1) einsetzen. 2024-10 i00010428 | 01...
Installation 5.10.8 Ethernetleitung anschließen HINWEIS Der Mindestquerschnitt der einzelnen Litzen des Netzwerkkabels darf AWG 26 nicht unterschreiten. Beim Nutzen eines kleineren Querschnitts kann nicht sichergestellt werden, dass eine Verbindung aufgebaut werden kann. INFORMATION Als netzseitig zu nutzende Netzwerkleitung empfehlen wir die Nutzung des Kabels mit der folgenden Bezeichnung und Artikelnummer: Bezeichnung: HELUKAT 600E S/FTP PVC Artikelnummer: 802167, S/FTP 4x2xAWG23/1 PVC (S-STP)
Installation 5.10.10 Gehäusedeckel aufsetzen Montagematerial und Werkzeug – 2 Schrauben TORX (4 x 16, V2A) – Bit TORX-TR20 – Drehmomentschlüssel – Profilhalbzylinder-Schloss (Option) 1. Gehäusedeckel (1) auf die obere Halteleiste der Unterschale aufsetzen und nach unten schließen. Dabei auf korrekten und festen Sitz prüfen. 2.
Installation 5.10.11 Optionales Sicherungsschloss anbringen Verriegeln 1. Vorgestanzte Aufnahmeöffnung aus dem Gehäusedeckel brechen und entgraten. 2. Schlüssel in Schloss einstecken und drehen, bis die Schließnase bündig mit dem Zylinder steht. 3. Gehäusedeckel unten leicht andrücken und Schloss einführen. 4. Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn bis zur „waagerechten“ Position drehen und abziehen.
Inbetriebnahme 6 Inbetriebnahme GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Beschädigungen an den Ladesystemen oder Komponenten können stromführende Teile freilegen. Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge. Ladesystem nur im unversehrten Zustand betreiben. Bei Schäden das Ladesystem am Leitungsschutzschalter sofort spannungsfrei schalten und geeignete Sicherungsmaßnahmen gegen Wiedereinschalten treffen.
Inbetriebnahme 6.1 Prüfen des Ladesystems Die Funktionalität des installierten Ladesystems kann wahlweise mit einem Fahrzeug oder mit einem Funktionssimulator geprüft werden. Mit dem Funktionssimulator ist es möglich, die Funktionen eines Elektrofahrzeugs nachzubilden und die Funktionalität eines Ladesystems bzw. eines Ladepunktes zu überprüfen.
Webinterface DUCTO 7 Webinterface DUCTO 7.1 Konfiguration des Ladesystems mit DUCTO DUCTO bezeichnet die Software, die dazu dient, Compleo-Ladesysteme nach Bedarf per Endgerät zu verwalten. Über die Konfigurationsoberfläche können diverse Parameter des Ladesystems eingestellt werden. Die Informationen zur Ladesystemverwaltung sind auf dem Ladesystem selbst abgespeichert.
Webinterface DUCTO 4. Eigenschaften von <…(TCP/IPv4)> öffnen. 5. IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.1.xxx eingeben. ð Das Ladesystem wird als Netzwerkverbindung angezeigt. Hinweis: Die IP 192.168.1.100 ist für das Ladesystem vergeben und darf nicht für die Konfiguration des Endgerätes oder des Computers verwendet werden.
Webinterface DUCTO Die Startseite zeigt Informationen über den Status der Ladeschnittstellen. 7.4 Anmeldung 1. Im linken Menüband <Anmelden> klicken. ð Das Anmelde-Fenster wird angezeigt. 7.4.1 Sprache auswählen 1. Am rechten Rand des Headers auf den Pfeil der Sprachauswahl klicken. ð Sprachauswahl öffnet sich. 2.
Webinterface DUCTO 7.4.2 Anmeldung als Betreiber Nach der Anmeldung als Betreiber kann der Nutzer diverse Parameter einstellen. Einstellungen, die die Kenntnisse einer Elektrofachkraft benötigen, sind nicht erreichbar. 1. Passwort eingeben. 2. <Anmelden> klicken. ð Der Nutzer ist als Betreiber angemeldet. ð...
Webinterface DUCTO 7.4.3 Anmeldung als Elektrofachkraft 1. Passwort eingeben. 2. Haken setzen im Auswahlfeld <Als Elektrofachkraft anmelden> 3. <Anmelden> klicken. 4. <Bestätigen> klicken, um Qualifikation zu bestätigen. ð Der Nutzer ist als Elektrofachkraft angemeldet ð Die Konfigurationsoberfläche wird angezeigt. 7.5 Aufbau von DUCTO DUCTO ist in der Desktopansicht dreispaltig aufgebaut.
Einstellungen und Einträgen. Die Unterschiede hängen von der jeweils ausgewählten Funktion 7.6 Dashboard Das Dashboard ist die standardmäßige Start-Einstellung von DUCTO. Es zeigt eine vollständige Übersicht über den Ladezustand eines angesprochenen Ladesystems. Die untere Abbildung zeigt den Ladezustand des Compleo-Beispielsystems. 2024-10 i00010428 | 01...
Webinterface DUCTO 7.7 Einstellungen Nach erfolgter Anmeldung werden in der Funktion „Einstellungen“ die zugehörigen Kategorien in der vereinfachten Ansicht gelistet. 1. Klicken auf die Schaltfläche <Vereinfachte Darstellung>. ð Die Ansicht wechselt zu „Klassische Ansicht“. 2. Klicken auf die Schaltfläche < Klassische Ansicht >.
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Webinterface DUCTO Diese Werte können durch freie Texteingabe geändert werden. – Expertenparameter Bestimmte Expertenparameter sind nur zu sehen, wenn man diese einblendet. Sie sind mit einer “Expert”-Markierung gekennzeichnet. Ein Großteil der Parameter haben Beschreibungen, die durch ein Klicken auf den Parametertitel erscheinen. Diese Beschreibungen sind durch ein Fragezeichen ausgezeichnet, welches beim Überfahren des Parametertitels mit der Maus erscheint.
Webinterface DUCTO 7.7.2 Parameter ändern Wenn ein schreibbarer Parameter geändert wird, erscheint zur Übersicht eine “Geändert”- Markierung. Änderungen können sofort oder nach Abschluss aller Änderungen gesammelt bestätigt werden. – Ist eine gewählte Einstellung fehlerhaft oder nicht normgerecht, erscheint eine gelbe Warnbox. –...
Webinterface DUCTO 7.7.4 Ströme Im Ordner “Ströme” kann die Elektrofachkraft die FI-Selbsttestfunktion einstellen und die Anschlussbedingungen spezifizieren. Die Vielzahl an Stromwerten ist notwendig, um die Ladestationsseitig vorgegeben Grenzen aufzuzeigen bzw. die Grenzen des Anschlusses festzulegen, die in der Regel nur der Hersteller bzw.
Webinterface DUCTO 7.7.5.1 Backendkommunikation über SIM-Karte dieser Ladestation Zur Backendkommunikation über die SIM-Karte muss das Modem aktiviert werden. 1. Auswahlfeld „Modem aktivieren“ durch Klicken auswählen. 2. Acess Point Name eingeben. 3. Benutzername und Passwort festlegen. 4. Festen oder bevorzugten GSM- Provider eintragen.
Webinterface DUCTO 7.7.5.4 Backendkommunikation über LAN vorbereiten INFORMATION Zur Backendkommunikation über LAN wird ein Router mit Internetverbindung oder eine Ladestation mit SIM-Karte benötigt. 7.7.5.4.1 IP-Adresse selbst festlegen 1. IP-Adresse eintragen, die im LAN einzigartig ist. 2. Subnetzmaske eintragen (in der Regel 255.255.255.0).
Webinterface DUCTO 7.7.5.5 Ducto remote erreichen Ducto lässt sich unter gewissen Voraussetzungen auch von außerhalb des lokalen Netzwerks erreichen. 7.7.5.5.1 Ducto via VPN erreichen Die Ladestation kann per VPN erreicht werden, wenn sie in ein lokales Netzwerk mit Internetzugang eingebunden ist. Eine Ausnahme bildet die Backendanbindung einer Ladestation über die APN-SIM-Karte einer anderen Ladestation.
Webinterface DUCTO 7.7.6 Backend In diesem Kapitel werden die Parameter für eine Backendverbindung eingetragen. Vorrausetzung dafür ist eine bestehende Netzwerkverbindung (siehe Kapitel 7.7.5 Netzwerk, Seite 57). INFORMATION Der AuthorizationKey wird bei Verwendung einer wss-URL benötigt. Diese kommt in der Regel bei Anbindung ans Backend über LAN zum Einsatz. Bei Anbindung über SIM-Karte wird hingegen in der Regel eine ws-URL verwendet, die über die Zugangsdaten zum APN gesichert ist.
Webinterface DUCTO 7.7.8 Offlinebetrieb In diesem Ordner wird bestimmt, ob das Laden mit oder ohne Autorisierung erfolgen soll. INFORMATION Dieser Ordner ist nur sichtbar, wenn der Betriebsmodus unter Backend auf “Offline” steht. Laden ohne Autorisierung (Charge for free) 1. Im Dropdownfeld „Aktiviert“ auswählen.
Webinterface DUCTO 7.7.9 Lastmanagement HINWEIS Alle Ladestationen müssen sich im selben IP-Adresskreis (Oktett) befinden (siehe Kapitel 7.7.5 Netzwerk, Seite 57) INFORMATION Tipp: Zur besseren Übersicht und Arbeitserleicherung empfiehlt es sich, jede Ladestation in einem eigenen Tab des Browsers zu öffnen, um diese Stationen zu einer Ladepunktgruppe in einem Lastmanagement hinzuzufügen.
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Webinterface DUCTO 6. Im unteren Abschnitt „Responder“ auf „Element hinzufügen“ klicken. ð Es erscheint eine laufende Nummer beginnend bei 0, und ein leeres Textfeld “SSH-Key X”. 7. Tab wechseln zu designierten Responder. 8. „Einstellungen -> Lastmanagement“ klicken. ð „Lastmanagement einrichten“ öffnet sich.
Ladestation oder die ganze Ladepunktgruppe von einem übergeordneten Energiemanager ansteuern. Compleo hat kompatible Energiemanagementsysteme im Programm. Wenn Sie die Ladestation in Ihr eigenes Energiemanagement integrieren wollen, stellen wir Ihnen unsere Registerspezifikation bereit. 7.7.9.2 Freigabekontakt Die Funktion “Freigabekontakt” ermöglicht die Anbindung ein System, z.B. einer Gebäudeleittechnik, mit dem Ladevorgänge per Steuersignal freigegeben werden können.
Webinterface DUCTO 7.8.1 Ladedaten exportieren 1. Ladedaten nach Bedarf filtern und auswählen. 2. Exportziel und Dateinamen wählen. 3. Schaltfläche „Exportieren“ klicken. ð Datei mit Ladedaten wird im CSV-Format erstellt. 7.9 RFID-Liste Über die Seite „RFID-Liste“ können RFID-Einheiten angezeigt, angelegt, gruppiert und gefiltert werden.
Webinterface DUCTO 2. Bezeichnung der RFID-Einheit in das Freitextfeld eintragen. 3. idTag der RFID-Einheit in das Freitextfeld eintragen. 4. Güligkeitsdauer festlegen. 5. Eintrag nach Bedarf aktivieren/ deaktivieren. Optional: Als Anlernkarte einrichten Nach Aktivieren dieser Funktion kann durch Vorhalten der Anlernkarte der Anlernmodus ohne Ducto gestartet werden.
Webinterface DUCTO 7.10 Sichern & Wiederherstellen Über die Seite „Sichern & Wiederherstellen“ kann die aktuelle Konfiguration gesichert werden, um sie später wiederherzustellen oder sie auf andere Ladestationen zu übertragen. 7.10.1 Sichern 1. Schaltfläche „Sichern“ in der mittleren Spalte klicken. ð Detailmenü „Sichern“ öffnet sich in der rechten Spalte. 2.
HINWEIS Zurücksetzen auf Werkseinstellungen nicht möglich Es gibt keine hardware- oder softwarebasierte Möglichkeit für ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Aktuelle Konfiguration nach jeder erfolgreichen Inbetriebnahme speichern. www.compleo-charging.com/beratung kontaktieren, wenn die Ladestation nicht mehr über Ducto erreichbar ist. i00010428 | 01 2024-10...
Webinterface DUCTO 7.11 Firmware-Update Firmware-Updates werden bei bestehender Backend-Anbindung als automatischer Roll-Out ausgegeben. Firmware-Updates sind ebenfalls im Compleo Partner-Portal oder auf Anfrage bei den Ansprechpartnern bei Compleo erhältlich. 7.11.1 Firmware-Update durchführen 1. Installierte Firmware- und Client-Version auf Seite „Firmware-Update“ erfassen.
Computers gespeichert. 3. Logdaten-Datei inklusive einer eventuellen, detaillierten Fehlerbeschreibung an www.compleo-charging.com/beratung senden. ð Compleo erstellt ein Serviceticket und kontaktiert den Absender. 7.13 Passwort ändern Auf der Seite „Passwort ändern“ kann ein individuelles Passwort gesetzt werden. Compleo empfiehlt, aus Sicherheitsgründen das Initiallpasswort zu ändern.
OCPP GetConfiguration separat dokumentiert. Die aktuelle Dokumentation ist zusätzlich je Parameter in Ducto enthalten. INFORMATION Compleo stellt die Dokumentation „OCPP GetConfiguration“ auf Anfrage zur Verfügung. 7.15 Neu starten Über die Seite “Neu starten” lässt sich das System komplett neu starten.
2. Bei fester IP-Adresse: IP-Adresse des Ethernetports des Laptops prüfen 3. Bei automatischer IP-Adresse: Ladestation in der Routeroberfläche suchen Passwort funktioniert nicht www.compleo-charging.com/beratung informieren Backendverbindung wird nicht aufgebaut Backend-URL prüfen 2. Via SIM-Karte: – Prüfen, ob Modem aktiviert ist – APN-Daten prüfen 3.
Betrieb 8 Betrieb In diesem Kapitel wird der allgemeine Gebrauch des Ladesystems erläutert. Die Ladeprozesse an den Ladesystemen können mittels unterschiedlicher Autorisierungsmethoden gestartet und beendet werden. Je nach Ladesystem und Produktumfang sind folgende Bedien- und Autorisierungsformen möglich: „Charge for free“ Bei der Methode „Charge for free“...
Betrieb QR-Code Bei der Methode „QR-Code“ wird ein Ladeprozess an einem Ladesystem mittels eines im Info-Display angezeigten QR-Codes, der zu einer sicheren Bezahlplattform weiterleitet, gestartet oder beendet. Der Ladeprozess wird in Gang gesetzt, sobald die Autorisierung erfolgreich abgeschlossen und ein Ladekabel am Ladesystem und/ oder am Fahrzeug angeschlossen wurde.
Betrieb 8.2.2 Autorisierung 8.2.2.1 Autorisierung über RFID RFID-Karte oder RFID-Chip 1. RFID-Karte oder RFID-Chip vor das RFID-Feld halten. ð Das optionale Display und die Status-LED („grün“) signalisieren Betriebsbereitschaft. Giro-e 1. Girokarte vor das RFID-Feld halten. ð Auf dem optionalen Display werden Tarifkonditionen angezeigt.
Betrieb 8.2.4 Laden mit Typ 2-Stecker ü Status-LED des Ladepunktes leuchtet „grün“. 1. Ladestecker in die Steckdose des Fahrzeugs stecken. ð Status-LED wechselt von „grün“ nach „blau“. ð Der Ladevorgang ist gestartet. i00010428 | 01 2024-10...
Betrieb 8.3 Ladevorgang beenden 8.3.1 "Charge for free" beenden INFORMATION Bei Ladesystem-Konfiguration „Charge for free“ kann der Ladevorgang nur am Fahrzeug beendet werden. 8.3.2 Autorisation 8.3.2.1 Autorisierung über RFID RFID-Karte oder RFID-Chip 1. RFID-Karte oder RFID-Chip erneut vor das RFID-Feld halten. ð...
Betrieb 8.3.3 Laden beenden mit Typ 2-Steckdose ü Status-LED des Ladepunktes leuchtet „grün“. 1. Ladestecker aus der Steckdose des Fahrzeugs ziehen. 2. Ladekabel aus der Steckdose des Ladesystems ziehen. 3. Das Ladesystem wechselt in den Zustand des Standby. ð LED „Aus“: Es muss eine erneute Autorisation erfolgen.
Betrieb 8.4 Betriebssignale und Anzeigen 8.4.1 Status LED-Anzeigen Die folgende Ladezustandsanzeige erläutert die Farbzustände und die möglichen Farbwechsel eines Ladesystems mit Status-LEDs: LEDs Leuchtanzeigen LED: – Das Ladesystem ist im Standby-Modus. „Aus“ – Es kann eine Autorisation durchgeführt werden. LED: –...
Betrieb 8.4.2 Akustische Signale In der folgenden Tabelle sind die möglichen akustischen Signale aufgeführt und erläutert: Akustische Signale 1 x kurz Ertönt beim Vorhalten der RFID-Karte und signalisiert „Karte gelesen“. 2 x kurz Bei diesem Signal ist die Interaktion des Benutzers notwendig: –...
Betriebsstörungen 9 Betriebsstörungen 9.1 Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB) Bei einem Fehlerstrom löst der Fehlerstrom-Schutzschalter aus. Zum Wiedereinschalten wie folgt vorgehen: 1. Fehlerursache beseitigen. 2. Fehlerstrom-Schutzschalter durch Schieber am RCCB wieder aktivieren. ð Das Ladesystem ist wieder betriebsbereit. INFORMATION Gilt nur für Ladesysteme mit eingebautem Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB). 9.2 Leitungsschutzschalter (MCB) Bei einem Überstrom löst der betroffene Leitungsschutzschalter aus und das Ladesystem wird abgeschaltet.
Entstörungshinweise 10 Entstörungshinweise Ladesysteme, die mit Display ausgestattet sind, zeigen bei Fehlern einen Fehler-Code auf dem Display an. Treten ereignisbedingt mehrere Fehler gleichzeitig oder in Kombination auf, werden die jeweiligen Fehler-Codes hintereinander auf dem Display angezeigt. 10.1 Zu diesen Hinweisen Spaltenname Erklärung Bezeichnung...
Entstörungshinweise 10.3 Compleo-spezifisch Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis IsolationWarning Vor oder während eines Ladevorgangs sind Isolationsprobleme aufgetreten. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. IsolationError Vor oder während eines Ladevorgangs sind Isolationsprobleme aufgetreten. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. DoorOpen Der Türkontakt signalisiert, dass die Tür geöffnet wurde.
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Entstörungshinweise Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis samNoTouchControllerComm 7 Die Verbindung zu den SAM-Tasten ist gestört. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. Ist dieser Zustand permanent, muss SAM durch eine zugelassene Elektrofachkraft ersetzt werden. samNotInitialized SAM konnte nicht initialisiert werden. Ist dieser Zustand permanent, muss SAM durch eine zugelassene Elektrofachkraft ersetzt werden.
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Entstörungshinweise Bezeichnung Kürzel Entstörungshinweis AutomaticRcdTestFailed Der automatische Test des FI-Schalters ist fehlgeschlagen. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. LPCTemperatureSensorError n Der Ladepunktcontroller meldet einen Temperatursensorfehler. Tausch durch Elektrofachkraft erforderlich. CurrentSensorFailure Der Ladepunktcontroller meldet einen Stromsensorfehler. Prüfung durch Elektrofachkraft erforderlich. PolarityProtectionError Der Ladepunktcontroller meldet, dass die Phasen verpolt angeschlossen sind.
Instandhaltung 11 Instandhaltung Eine sorgfältige und regelmäßige Instandhaltung stellt sicher, dass der funktionsfähige Zustand des Ladesystems erhalten bleibt. Nur ein regelmäßig überprüftes und gewartetes Ladesystem ist in der Lage, ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und zuverlässigen Ladeprozessen zu garantieren. Die Wartungsintervalle sind abhängig von den vorherrschenden Einsatzbedingungen, wie z. B. der Benutzungshäufigkeit und Umwelteinflüssen, wie dem Verschmutzungsgrad.
Am voreingestellten Zeitpunkt wird der RCD automatisch durch einen von der DUCTO- Steuerung erzeugten Fehlerstrom ausgelöst. Auf dem Display des entsprechend ausgestatteten Ladesystems wird der Buchstabe „T“ angezeigt (siehe AutomaticRcdTestRunning in Kapitel 10.3 Compleo-spezifisch, Seite 85). Durch Hochschieben des Schiebedeckels wird der RCD wieder eingeschaltet und der Test ist abgeschlossen.
Instandhaltung INFORMATION Im Anhang dieser Anleitung ist die Vorlage eines Prüfprotokolls enthalten, dessen Prüfschritte von den deutschen Normen DIN VDE 0100-600 und DIN VDE 0105-100 abgeleitet sind. Abweichende oder ergänzende nationale Vorschriften müssen beachtet werden! Siehe Kapitel 14.2 Inbetriebnahme- und Prüfprotokolle, Seite 95. 11.2 Instandsetzung und Reparatur GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Beschädigungen an den Ladesystemen oder Komponenten können stromführende Teile...
Instandhaltung 11.3 Reinigung Die Notwendigkeit zur Reinigung der Bauteile im Innenraum des Ladesystems ist nach Bemessen einer sach- und fachkundigen Person durchzuführen aber nicht immer zwingend notwendig. Eine etwaig erforderliche Reinigung des Innenraums ist ausschließlich nach Rücksprache mit dem Betreiber des Ladesystems durchzuführen. Eine Reinigung darf nur durch eine sach- und fachgerecht unterwiesene Person durchgeführt werden und darf in keinem Fall von einem Anwender durchgeführt werden.
Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung 12 Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung Die Außerbetriebnahme und Demontage des Ladesystems darf nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Dabei müssen die nationalen gesetzlichen Vorgaben und Vorschriften beachtet werden. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom Das Berühren von stromführenden Teilen führt zum Stromschlag mit schweren Verletzungen oder Tod als Folge.
Außerbetriebnahme, Demontage und Entsorgung INFORMATION Eine falsche oder nachlässige Entsorgung verursacht Umweltverschmutzungen. Bei Fragen zur umweltgerechten Entsorgung Informationen beim Fachhändler oder dem Hersteller einholen. 12.1.1 Entsorgungshinweise Das Symbol des durchgestrichenen Mülleimers besagt, dass dieses Elektro- bzw. Elektronikgerät am Ende seiner Lebensdauer nicht im Hausmüll entsorgt werden darf.
Speicher- und Anzeigemodul SAM 13 Speicher- und Anzeigemodul SAM Das Ladesystem ist mit einem fest verbauten Speicher- und Anzeigemodul (SAM®) ausgestattet. Ladesysteme mit verbautem Speicher- und Anzeigemodul (SAM®) unterliegen dem Eichrecht. Dieses bedeutet, dass die dem SAM® zugehörige Dokumentation im Anhang eichrechtlich relevant ist und zwingend beachtet werden muss.
Art.-Nr.: A15Ax136**.22 x: zulässig “E” = Mini-Reader oder “F” = Multi-Reader *: “*” = Platzhalter für nicht eichrechtsrelevante Optionen Hersteller Name: Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG Adresse: Ezzestraße 8, 44379 Dortmund, Deutschland Sitz der Gesellschaft Name: Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG Adresse: An der Bellmerei 10, 58513 Lüdenscheid, Deutschland...
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“E” = Mini-Reader oder “F” = Multi-Reader *: “*” = Platzhalter für nicht eichrechtsrelevante Optionen Hersteller Name: Compleo Charging Solutions GmbH & Co. KG Adresse: Ezzestraße 8, 44379 Dortmund, Deutschland Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller.
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Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Zu dieser Anleitung..........................Darstellungskonventionen........................... Abkürzungen..............................Standorte und Kontaktinformationen....................... 2 Sicherheit ............................Warnhinweise ..............................2.1.1 Abschnittsbezogene Warnhinweise....................2.2 Personalqualifikation............................ 2.3 Gefahren und Restrisiken ........................... 10 2.4 Elektrische Spannung........................... 10 3 Hinweise zu nachfolgenden Kapiteln....................11 4 Produktbeschreibung SAM........................12 Eichrecht und Instandsetzer ........................
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Inhaltsverzeichnis Abfrage über Backend (nicht eichrechtlich gesichert)................35 6.2 Abfrage vor Ort (eichrechtlich sicher) ...................... 35 7 Technische Daten zur Messkapsel ...................... 39 8 Montage des SAM..........................40 Anschlüsse ..............................40 8.2 Anschluss von SAM und Zähler........................40 8.3 Prüfungen an bestehende Ladeeinrichtungen mit verbautem SAM ........... 41 9 Verantwortung des Betreibers eines Ladesystems mit SAM..............
Zu dieser Anleitung 1 Zu dieser Anleitung Diese Anleitung enthält Beschreibungen und wichtige Angaben für den sicheren und störungsfreien Gebrauch des Ladesystems. Die Anleitung ist Bestandteil des Ladesystems und muss allen Personen, die an und mit dem Ladesystem arbeiten jederzeit zugänglich sein. Die Anleitung ist in einem gut leserlichen Zustand zu halten.
Sicherheit 2 Sicherheit Zur Betriebssicherheit der Ladeeinrichtung und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw. Kurzschlüsse müssen nachfolgend aufgeführte Informationen und Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes unbedingt beachtet werden. Reparaturarbeiten am Gerät dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
Sicherheit 2.1.1 Abschnittsbezogene Warnhinweise Abschnittsbezogene Warnhinweise beziehen sich auf ganze Kapitel, einen Abschnitt oder mehrere Absätze innerhalb dieser Anleitung. Abschnittsbezogene Warnhinweise werden wie folgt dargestellt (Beispiel Warnung): WARNUNG Art und Quelle der Gefahr Mögliche Folgen bei Nichtbeachten der Gefahr. Maßnahmen zur Vermeidung der Gefahr. 2.2 Personalqualifikation Qualifizierte und geschulte Elektrofachkräfte erfüllen folgende Anforderungen: –...
2.3 Gefahren und Restrisiken HINWEIS Compleo Ladesysteme enthalten in Gesamtheit keine SVHCs (besonders besorgniserregende Stoffe) in einer Konzentration von mehr als 0,1 % (w/w), bezogen auf die einzelne Ladestation. Einzelne Komponenten können jedoch SVHCs in Konzentrationen > 0,1 % (w/w) enthalten.
Hinweise zu nachfolgenden Kapiteln 3 Hinweise zu nachfolgenden Kapiteln Ladesäulen mit verbautem Speicher- und Anzeigemodul (SAM) unterliegen dem Eichrecht! Das bedeutet, dass dieses und die nachfolgenden Kapitel eichrechtrelevant und zwingend einzuhalten sind. Produktzuordnung Diese Anleitung ist gültig für folgende Produktversionen: Hardwareversion: –...
Produktbeschreibung SAM 4 Produktbeschreibung SAM Das Produkt ist für Ladesäulen für die E-Mobilität konzipiert und unterliegt dem Eichrecht. SAM ist das Speicher- und Anzeigemodul, welches den Anfangs- und Endzählerstand der Ladevorgänge dauerhaft speichert und diese auf Anfrage anzeigt. 4.1 Eichrecht und Instandsetzer Nicht alle Systemkomponenten in der Ladesäule unterliegen dem Eichrecht.
Produktbeschreibung SAM – SAM ist eine marktübergreifende Lösung: Sie ist von Beginn an Roaming-fähig und bietet Unabhängigkeit von CPO, MSP, Backend – Keine technischen Zusatzanforderungen an das CPO-Backendsystem und nachgelagertem Datentransfer (z.B. Kommunikation, Speicherung etc.) – OCPP 1.5 ff kann unverändert verwendet werden, es ist keine Übertragung von signierten Zählerwerten erforderlich –...
Produktbeschreibung SAM 4.4 Typen- und Leistungsschilder Nachfolgend sind das SAM-Typenschild und Zähler-Leistungsschild aufgeführt. Typischerweise ist das SAM-Typenschild von außen (Sicht auf die Ladesäule) sichtbar und das Zähler-Leistungsschild nicht. Typenschild des SAMs Displayrahmen: Beschriftet mit – Oberes Feld: Firmenlogo – Linkes Feld: Produktname –...
Produktbeschreibung SAM 4.5 Übersicht aller Displayanzeigen (Beispieldarstellungen) Erklärung der Display-Positionen: Textanzeigen während des Bootbildschirms nach Einschalten & Neustart des SAMs SAM S/N SAM-Seriennummer Crypto lib. Identifizierungmerkmal Softwareanbindung SAM SW SAM-Firmware-Stand SAM Checksum SAM-Prüfsumme der Firmware Manufacture date Tag der Herstellung (Tag der Programmierung) Charge possible Anzahl der noch möglichen Ladevorgänge, die gespeichert werden können.
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Produktbeschreibung SAM Textanzeigen während des Betriebs der Ladesäule. Datum & Uhrzeit In der ersten Zeile werden dauerhaft das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit eingeblendet. Die Anzeige des Datums erfolgt im Format tt.mm.jjjj, die Anzeige der Uhrzeit entspricht dem Format hh:mm:ss.
Produktbeschreibung SAM 4.5.2 Displayanzeigen SAM bei vertragsbasiertem Laden/ Roaming Anzeige der ID nach einer Autorisierung 2 Sekunden-Fortschrittsbalken (von links nach rechts aufbauend) bis zum Start der Zeitmessung. Aktuelle Messwerte. Die Anzahl der Pfeil- Anzeige der Dauer mit Zehntelsekunden, Symbole stellen die Anzahl der belasteten nur in den ersten Minuten nach dem Start.
Produktbeschreibung SAM 4.5.3 Interaktive Bildschirmanzeigen mit dem Nutzer zum Aufrufen von Ladevorgängen Nach der Startwerteingabe „Weiter“ Nach der Endwerteingabe „Prüfen“ drücken, um den Endwert einzugeben. drücken. (Aufruf nach Berührung einer der beiden Tasten). Bildschirmausgabe bei einem Sollten mehrere Datensätze vorliegen vorgefundenen Eintrag.
Produktbeschreibung SAM 4.5.4 Displayanzeigen SAM beim Ad-Hoc-Laden (Payment) INFORMATION Das Ad-Hoc-Laden mit Payment-Unterstützung steht erst ab SAM-Version 1.5.2 zur Verfügung. Anzeige der ID nach einer erfolgten 2 Sekunden-Fortschrittsbalken (von links Autorisierung. nach rechts aufbauend) bis zum Start der Zeitmessung. Aktuelle Messwerte Bildschirm 1. Aktuelle Messwerte Bildschirm 2.
Produktbeschreibung SAM Aktuelle Messwerte Bildschirm 3. Aktuelle Messwerte Bildschirm 4. Nutzungsgebühr fällig ab Nutzungsgebühr/ Minute Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Die Anzahl der Pfeil-Symbole stellen die Anzahl der belasteten Phasen dar. Anzahl der belasteten Phasen dar. 4.5.5 Mögliche Hinweisbildschirme Hinweis „ungültig“...
Produktbeschreibung SAM 4.5.6 Mögliche Fehlerbildschirme Fehlermeldung: ein Kommunikations- oder Fehlermeldung: eine interne Störung im Speicher-Problem liegt vor. SAM liegt vor. Fehlermeldung: kein Eintrag wurde Fehlermeldung: der gefundene Datensatz ist gefunden. inkonsistent. Abrechnung nur mit einem Der Datensatz ist nicht eichrechtskonform eichrechtskonformen Datensatz möglich! und somit nicht abrechenbar! 4.5.7 Sperrbildschirm...
Produktbeschreibung SAM 4.6 Systemübersicht SAM Das SAM bildet mit dem zugehörigen Zähler eine eichrechtskonforme Einheit, die zur Messwerterfassung und -speicherung dient. Nebenstehendes Bild stellt die funktionale Fahrzeugbatterie Einordnung des SAMs (grün) in einer Ladestation dar. Ladeeinrichtung Strom Bei DC-Ladestationen kommt zusätzlich ein AC-DC-Wandler zwischen Netzanschluss und Strom Messkapsel (SAM+Zähler) zur Anwendung.
Produktbeschreibung SAM 4.7 Integration des Subsystems in einer Ladesäule Mit dem Subsystem besteht die Möglichkeit, alle eichrechtsrelevanten Messungen und Datenerfassungen durchzuführen. Die nachfolgende Abbildung stellt die benötigten Verbindungen zwischen den Komponenten innerhalb einer Ladesäule dar. AC-System DC-System Links ist das 12 V Netzteil zur Versorgung des SAMs und der Steuerung. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Netzversorgungsleitung zum Zähler (hier sind ggf.
Produktbeschreibung SAM 4.8 Kommunikationsverbindungen Das SAM ist mit folgenden rückwirkungsfreien Kommunikationsschnittstellen ausgestattet: – IR-Schnittstelle: Punkt-zu-Punkt-Verbindung zum Elektrizitätszähler – 20 mA Schnittstelle: Punkt-zu-Punkt-Verbindung zur Ladeeinrichtungssteuerung (LES) – HMI-Schnittstelle (2 Tasten und Display) zur Interaktion mit dem Nutzer Verbindung zum Elektrizitätszähler Das Speicher- und Anzeigemodul ist über eine eichrechtlich gesicherte Verbindung mit dem Elektrizitätszähler verbunden.
Produktbeschreibung SAM 4.10 Systemübersicht SAM – Modul Das nebenstehende Bild stellt die internen 20 mA-Schnittstelle Speicher- und Anzeigemodul relevanten Komponenten des SAMs dar. Display Flash Das Speicher- und Anzeigemodul ist mit 2 x Eingabe- Mikro- folgenden Komponenten ausgestattet: Speicher taste prozessor Lautsprecher IR-Schnittstelle...
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Über den Anschluss wird das SAM mit 12 V Betriebsspannung versorg HINWEIS Erlischen der Zulassung! Das SAM darf nur mit einem Netzteil der Firma: MeanWell vom Typ: ELG-150-12 betrieben werden, sonst erlischt die Zulassung! Ausnahme: Ladesäulen der Bauart Compleo SOLO! 2024_04 PTB0030 | 04...
Produktbeschreibung SAM 4.11 Eichrechtliche Zeitmessung der Ladeservice-Dauer (Stoppuhrfunktion) Das SAM besitzt intern eine quarzgesteuerte Realtimeclock (RTC). Diese wird für die Zeitmessung (für die Ladedauer bzw. Standzeit) verwendet. Die Ladeservice-Dauer ist die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Ladeeinrichtung den Anschluss eines Fahrzeugs erkennt, und dem Zeitpunkt, an dem die Ladeeinrichtung die Trennung des Fahrzeugs von der Ladeeinrichtung erkennt.
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Produktbeschreibung SAM Überprüfung der Zeitmessung mittels Displayanzeige Im Display ist zur sekundengenauen Anzeige zusätzlich ein Startbalken dargestellt, der einen 2 Sekunden Countdown (Balken baut sich von links nach rechts auf) nach Verbinden der Ladesäule mit dem Fahrzeug beginnt. Nach Ablauf des Countdowns beginnt die Zeitmessung. Die Messung stoppt, wenn das Fahrzeug ladesäulenseitig getrennt wird.
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Produktbeschreibung SAM Nachfolgende Grafik stellt den Prüfablauf dar. PTB0030 | 04 2024_04...
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Produktbeschreibung SAM Systemübersicht Elektrizitätszähler Abhängig von Ausführung und Einsatz ist das SAM mit verschiedenen AC- und DC-Zählern ausgestattet. Diese Zähler sind eichrechtlich zugelassene Zähler und dienen zur Messung der an den Abgabepunkten abgegebenen Energiemenge. Für detaillierte Informationen siehe Kapitel 13.1 Zähler, Seite 66. 2024_04 PTB0030 | 04...
Ladevorgang mit SAM 5 Ladevorgang mit SAM In diesem Kapitel werden die Displayanzeigen näher erläutert, die während eines Ladevorganges im SAM angezeigt werden. Ladevorgänge, die über eine Autorisierung mit einer Bezahlkarte erfolgen, sind im Kapitel 11.1 Abrechnung mit Payment (mit Tarif), Seite 50 beschrieben. Der Ablauf des Ladevorganges wird in der Betriebsanleitung der jeweiligen Ladesäule beschrieben.
Ladevorgang mit SAM 5.2 Autorisierung Sobald ein Nutzer sich bei der Ladesäule anmeldet und die entsprechende Autorisierung zum Laden bekommt, wechselt die Anzeige und zeigt die entsprechende ID zum bevorstehenden Ladevorgang an. 5.3 Zwei Sekunden bis zum Ladevorgang Sobald ein Fahrzeug und die Ladesäule verbunden sind und die Autorisierung erfolgreich war, wird im Display ein schwarzer zwei sekündiger Fortschrittsbalken...
Ladevorgang mit SAM INFORMATION Einige Sekunden nach Beginn des Ladevorgangs wird die persönliche ID aus Datenschutzgründen bis auf einige führenden Stellen durch Kreuze substituiert. 5.5 Ende des Ladevorgangs Nach dem Beenden des Ladevorgangs (nach ladestationsseitiger Trennung vom Fahrzeug ) werden die Informationen auf dem Display zum Zwecke einer Kontrolle dargestellt.
Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM 6 Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM 6.1 Abfrage über Backend (nicht eichrechtlich gesichert) Mittels OCPP können über die Ladeeinrichtungssteuerung vom Backend einzelne oder alle gespeicherten Datensätze abgerufen werden. INFORMATION Die Datenabfrage vom Backend ist keine eichrechtlich gesicherte Übertragung. Die eichrechtlich sichere Datenabfrage ist nur vor Ort am Ladepunkt möglich.
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Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM Eingabe des Startwertes Der Startwert des abzufragenden Ladevorgangs ist wie zuvor beschrieben einzugeben. Anschließend ist die Option „Weiter“ anzuwählen und zu bestätigen. Eingabe des Endwertes In gleicher Art und Weise wird der Endwert desselben Ladevorgangs eingegeben. Die Auswahl der Option „Prüfen“...
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Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM Hinweisbildschirme Eine Ladeeinrichtung inkl. der eichrechtlichen Messkapsel stellt ein komplexes System dar, an das hohe rechtliche Anforderungen gestellt werden. In bestimmten Situationen werden Hinweis- Bildschirme angezeigt, wenn während eines Ladevorgangs technische Probleme auftreten. Nebenstehende Hinweis-Bildschirme werden angezeigt, wenn während eines Ladevorganges entweder ein Stromausfall oder die Kommunikation zwischen SAM und...
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Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM Das SAM ist „Außer Betrieb“ wenn, 4. die Tastenbedienung nicht mehr funktioniert. ð Folge: Ladevorgänge sind weiterhin freigegeben, dürfen aber nicht abgerechnet werden. 5. die Firmware vom SAM ist inkonsistent. ð Folge: Der Ladepunkt geht auf „Außer Betrieb“.
Technische Daten des Zählers, Nennbetriebsbedingungen Siehe Kapitel 13.1 Zähler, Seite 66. HINWEIS Erlischen der Zulassung! Das SAM darf nur mit einem Netzteil der Firma: MeanWell vom Typ: ELG-150-12 betrieben werden, sonst erlischt die Zulassung! Ausnahme: Ladesäulen der Bauart Compleo SOLO! 2024_04 PTB0030 | 04...
Erlischen der Zulassung! Das SAM darf nur mit einem Netzteil der Firma: MeanWell vom Typ: ELG-150-12 betrieben werden, sonst erlischt die Zulassung! Ausnahme: Ladesäulen der Bauart Compleo SOLO! HINWEIS Anschlüsse siehe Blockschaltbilder in Kapitel 13.1 Zähler, Seite 66. 8.2 Anschluss von SAM und Zähler Beachten Sie bitte die nachfolgenden Sicherheitshinweise, bevor Sie das Gerät anschließen.
Erlischen der Zulassung! Das SAM darf nur mit einem Netzteil der Firma: MeanWell vom Typ: ELG-150-12 betrieben werden, sonst erlischt die Zulassung! Ausnahme: Ladesäulen der Bauart Compleo SOLO! WARNUNG Beim Anschluss des Zählers besteht Brandgefahr bei Anschlussleitungen mit zu hohem...
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Energie entnommen werden, die zu 100 Ziffernsprüngen der auszuwertenden Anzeige führt. Als Anzeige für die Auswertung können entweder das Display (kWh mit 2 Nachkommastellen) oder bei Durchführung durch compleo-Mitarbeiter mit geeignetem SW- Tool die intern vorhandenen Zählerwerte (kWh mit 5 Nachkommastellen) verwendet werden.
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Montage des SAM Im Herstellungsprozess werden mindestens sinngemäße Alternativen zu den beschriebenen Prüfungen durchgeführt. Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur im Herstellungsprozess, die auf ein hohes Maß an Prozesssicherheit, Qualität und optimierte Durchlaufzeiten ausgelegt ist, sind die Prüfungen sinngemäße Alternativen, die in einzelnen Details jedoch variieren können.
Verantwortung des Betreibers eines Ladesystems mit SAM 9 Verantwortung des Betreibers eines Ladesystems mit Der Betreiber trägt während des Betriebs und der Montage die rechtliche Produktverantwortung für den Schutz des Anschlussnehmers, des Montagepersonals oder Dritter. Neben den Sicherheitshinweisen in dieser Anleitung müssen die für den Einsatzbereich des Geräts gültigen gesetzlichen, berufsgenossenschaftlichen und verbandserlassenen Sicherheits-, Arbeitsschutz- und Anschlussbedingungen eingehalten werden.
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Verantwortung des Betreibers eines Ladesystems mit SAM HINWEIS Aufbewahrungsfristen beachten! Sollte das SAM (Lebensdauer ist erreicht, defekt,…) stillgelegt werden, müssen die örtlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen eingehalten werden. Das SAM mit den dauerhaft gespeicherten Ladevorgängen muss sicher verwahrt werden, um z.B. Betriebsprüfungen oder auch rechtliche Auseinandersetzungen aufklären zu können.
Messrichtigkeitshinweise gemäß PTB-Baumusterprüfbescheinigung Auflagen für den Betreiber der Ladeeinrichtung, die dieser als notwendige Voraussetzung für einen bestimmungsgemäßen Betrieb der Ladeeinrichtung erfüllen muss. Der Betreiber der Ladeeinrichtung ist im Sinne § 31 des Mess- und Eichgesetzes der Verwender des Messgerätes. 1. Die Ladeeinrichtung gilt nur dann als eichrechtlich bestimmungsgemäß und eichrechtkonform verwendet, wenn sie nicht anderen Umgebungsbedingungen ausgesetzt ist, als denen, für die ihre Baumusterprüfbescheinigung erteilt wurde.
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II Auflagen für den Verwender der Messwerte aus der Ladeeinrichtung (EMSP) Der Verwender der Messwerte hat den § 33 des MessEG zu beachten: § 33 MessEG (Zitat) § 33 Anforderungen an das Verwenden von Messwerten (1) Werte für Messgrößen dürfen im geschäftlichen oder amtlichen Verkehr oder bei Messungen im öffentlichen Interesse nur dann angegeben oder verwendet werden, wenn zu ihrer Bestimmung ein Messgerät bestimmungsgemäß...
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6. Der EMSP hat bei begründeter Bedarfsmeldung zum Zwecke der Durchführung von Eichungen, Befundprüfungen und Verwendungsüberwachungsmaßnahmen durch Bereitstellung geeigneter Identifizierungsmittel die Authentifizierung an den von ihm genutzten Exemplaren des zu dieser Bedienungsanleitung gehörenden Produktes zu ermöglichen. 7. Der EMSP muss sicherstellen, dass dem Kunden automatisch (z.B. über das Hinterlegen seiner E- Mail-Adresse auf einer Webseite) nach Abschluss der Messung und spätestens zum Zeitpunkt der Rechnungslegung ein Beleg der Messung und der Angaben zur Bestimmung des Geschäftsvorgangs zugestellt wird, solange dieser hierauf nicht ausdrücklich verzichtet.
Anzeigen des Abrechnungssystems 11 Anzeigen des Abrechnungssystems INFORMATION Die nachfolgend beschriebenen Funktionen treffen nicht auf alle Produktvarianten zu. 11.1 Abrechnung mit Payment (mit Tarif) Bezahlung via Girokarte, Kreditkarte, Google PAY, Apple PAY usw. INFORMATION Die Anzeigen bei Payment-Ladevorgängen werden eichrechtskonform angezeigt. 11.1.1 Start-Bildschirm (Idle-Modus) Anzeigen: –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.1.3 Payment Bestandteile Datentupel – Zählerstand bei Start des Messvorgangs – Zählerstand bei Ende des Messvorgangs – Identifikationsnummer des Vertragspartners (Payment ID) – Dauer des Messvorgangs – Integrität/ Gültigkeit des Datensatzes – Transaktionsnummer vom SAM – Zeitstempel bei Start –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.1.5 Startablauf Ladevorgang SAM-Display zeigt Betriebsbereitschaft an. 1. Ladevorgang durch Vorhalten einer Payment-Card starten. ð Das Info-Display des Ladesystems zeigt rollierend Informationen zu Preis- und Vertragsmodalitäten an. 2. Bei möglicher Aufforderung PIN eingeben. 2024_04 PTB0030 | 04...
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Anzeigen des Abrechnungssystems 3. Warten, bis die Autorisierung abgeschlossen ist. ð Info-Display zeigt die erfolgreiche Autorisierung an. ð Sam-Display zeigt Preisinformationen an. PTB0030 | 04 2024_04...
Anzeigen des Abrechnungssystems 4. Fahrzeug mit Ladesystem verbinden. ð SAM-Display zeigt rollierend Informationen zu Ladepreis und -dauer an. 11.1.6 Endablauf Ladevorgang 1. Ladevorgang durch Vorhalten derselben Payment-Card beenden. ð SAM-Display zeigt blockweise im 5-Sekunden-Takt rollierend die Zähler- und Datenstände, den Verbrauch der erfolgten Ladung, sowie den Tarif, Nutzungsgebühr-und Zeitpunkt an.
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.2.2 Anzeige nach Autorisierung Roaming-Anzeigen: – Ladeanschluss-Typ – Benutzer-ID (nach Autorisierung) 11.2.3 Anzeigen beim Ladevorgang Die Anzeigen bei Ladevorgängen über Roaming bleiben unverändert. Die Vorgehensweise zum Abruf der Daten ist beschrieben im Kapitel 6 Abfrage vorheriger Ladevorgänge mit SAM, Seite 35. 11.2.4 RFID Bestandteile Datentupel –...
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.2.5 Startablauf Ladevorgang 1. Ladevorgang durch Vorhalten einer RFID-Card autorisieren. ð SAM-Display zeigt die ID-Nummer an. 2. Ladeleitung mit dem Fahrzeug verbinden. ð SAM-Display zeigt den Ladestart, den aktuellen Verbrauch und die aktuelle Dauer der Ladung an. PTB0030 | 04 2024_04...
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.2.6 Endablauf Ladevorgang 1. Ladevorgang durch Vorhalten derselben RFID-Card oder optional am Fahrzeug beenden. ð SAM-Display zeigt den Ladestart, den aktuellen Verbrauch und die aktuelle Dauer der Ladung an. 2. Ladeleitung von dem Fahrzeug trennen. ð SAM-Display zeigt die Zähler- und Datenstände, sowie den Verbrauch der erfolgten Ladung an.
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.3 Abruf des Kundenbelegs über den Belegserver Der Belegabruf ist möglich über folgende Websites: – ev-beleg.de – ev-receipt.com – ev-r.eu INFORMATION Der Abruf ist nur möglich, wenn als Bezahlkarte eine Debit-/ Kreditkarte oder eine virtuelle Karte, z. B. via Apple Pay oder Google Pay, verwendet wurde. Für den Belegabruf ist keine Registrierung erforderlich.
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Anzeigen des Abrechnungssystems Legitimation über den Ort der Ladestation Für den Erhalt des digitalen Beleges über den Ort sind folgende Daten notwendig: – Ort der Ladestation oder die EVSE-ID der Ladestation – Tag der Ladung – Die letzten 4 Stellen der verwendeten Bezahlkarte Legitimation über die ID vom Kontoauszug Für den Erhalt des digitalen Beleges über die...
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Anzeigen des Abrechnungssystems Mit dem Bestätigen des Buttons „Suchen“ werden alle zu der Auswahl passenden Belege aufgerufen. Der Beleg kann dann über den „Download“ Button eruntergeladen werden. Auf dem Kundenbeleg sind alle eichrechtlich relevanten Daten sichtbar. PTB0030 | 04 2024_04...
Anzeigen des Abrechnungssystems 11.4 Rückverfolgbarkeit Bezahlvorgang/Kunden (für den CPO der Ladestation) Nach Vertragsschluss mit dem Payment Service Provider (PSP) bekommt der Betreiber einen Zugang zum Backend des PSP, in der der Betreiber alle Transaktionen mit seinem Bezahlterminal einsehen kann. Über dieses Portal kann der Betreiber mit bestimmten Informationen und der Rücksprache mit dem PSP den zugehörigen Kunden zur Transaktion bestimmen.
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Anzeigen des Abrechnungssystems Mit diesen Daten kann der Vorgang über das PSP-Portal - hier am Beispiel der Firma Lavego - eindeutig ermittelt werden. Mit diesem Vorgang kann der PSP mit Zustimmung des Betreibers die jeweilige Bank kontaktieren, um den Kunden zum Zahlvorgang und damit auch zu dem eichrechtskonformen Messvorgang zuzuordnen.
Sprachauswahl 12 Sprachauswahl Der Ladepunktbetreiber (CPO) hat die Möglichkeit, eine länderspezifische Sprache für das SAM einzustellen. INFORMATION Grundsprache An Ladestationen, die dem deutschen Eichrecht unterstehen, ist immer Deutsch als Grundsprache eingestellt. 2024_04 PTB0030 | 04...
MODERNE MESSEINRICHTUNG ® ® Drehstromzähler EasyM60 / EasyM100 erweiterbar zum intelligenten Messsystem TECHNISCHE DATEN Zählerart: Anzeige: •2-zeiliges LC-Display nach FNN-Lastenheft EDL V1.2 Elektronischer Drehstromzähler, auch als Wechselstromzähler über •1. Zeile mit 6 Stellen für Energieanzeige in kWh Phase L3 zugelassen (optional Zulassung für alle 3 Phasen) •2.
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MODERNE MESSEINRICHTUNG ® ® Drehstromzähler EasyM60 / EasyM100 Abmessungen ABMESSUNGEN ® ® Drehstromzähler EasyM60 / EasyM100 Drehstromzähler EasyM60 / EasyM100 ® ® ohne Klemmendeckel mit Klemmendeckel „60“ Gesamtmaß (Höhe) mit Klemmendeckel: „40“: 182 mm - „60“: 198 mm - „80“: 222 mm „100“: 242 mm Irrtümer sind vorbehalten.
elektronischer Basiszähler DD3 mit mME-Funktionalität nach Messstellenbetriebsgesetz Die wichtigsten Vorteile im Überblick: Temperaturstabile Shuntmessung JANUAR 2017 Hochauflösendes Messwerk Kompakte Einplatinenlösung Robust und langlebig durch Gießharzfüllung Manipulationssicher Kontraststarkes, hochwertiges Display Historische Daten (730d) mit PIN Schutz ...
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elektronischer Basiszähler DD3 eBZ Newsletter JANUAR 2017 Elektronischer Drehstromzähler nach DIN EN 50470, Der DD3 verfügt über die Grundfunktionalität Dreipunktbefestigung nach VDE-AR-N 4400, der modernen Messeinrichtung für den Varianten: Bezugs-, Zweirichtungs-, Lieferzähler Einsatz in Neu- und Bestandsanlagen. An der mit und ohne Rücklaufsperre Info- und MSB-Schnittstelle können einfach Doppeltarifzähler mit Klemme 7*/9*/11/13/15/33, und manipulationssicher Smart Home-, Smart...