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Hochspannungs-Vorortungsverfahren; Lichtbogenreflexionsmessung (Arm) - Megger Teleflex Sx-1 Bedienhandbuch

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Messungen durchführen
5.4

Hochspannungs-Vorortungsverfahren

Um die punktgenaue Nachortung des Kabelfehlers nur in einem möglichst kurzen
Segment des Kabelverlaufs durchführen zu müssen, sollte vorher eine gründliche
Vorortung vorgenommen werden. Dadurch ist eine wesentliche Verkürzung der
Gesamtortungszeit bei gleichzeitiger Schonung des Kabels zu erreichen.
In Kombination mit einem geeigneten HV-Fehlerortungssystem (z.B. SPG 40, diverse
Stoßwellengeneratoren) beherrscht das Teleflex SX-1 eine Vielzahl etablierter
HV-Vorortungsverfahren. Die Anschaltung (siehe Seite 15) unterscheidet sich dabei je
nach Typ des Fehlerortungssystems und Betriebsart.
5.4.1

Lichtbogenreflexionsmessung (ARM) -

Das ARM-Verfahren eignet sich zur Vorortung hochohmiger Kabelfehler an
Einführung
Energiekabeln mit einer Gesamtlänge von bis zu 10 km. Für die Ortung der Fehlerposition
wird zuerst ein Reflexionsbild unter Normalbedingungen aufgenommen (Referenzbild).
Anschließen wird der geladene Stoßkondensator schlagartig in das Kabel entladen und
in den durch die Fehlerzündung verursachten stehenden Lichtbogen hinein 15
Reflexionsmessungen durchgeführt. Der Anwender kann anschließend die 15
resultierenden Bilder betrachten und das geeignetste auswählen (Fehlerbild).
Die Position, an welcher beide Kurven (Gesundbild und Fehlerbild) auseinanderlaufen
entspricht der Position des gezündeten Lichtbogens und somit der Fehlerstelle.
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