Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC NET DP/AS-INTERFACE LINK Advanced
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Vorwort, Inhaltsverzeichnis Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Vorgehen − Projektierung SIMATIC NET Getting Started − Beispiel STEP 7 DP/AS−INTERFACE LINK Advanced Tastatur und Display ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Display−/WBM−Projektierung Handbuch Projektierung mit STEP 7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Kommandoschnittstelle nutzen DP−Slave−Diagnose Störungsbehebung /...
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Klassifizierung der Sicherheitshinweise Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise sind durch ein Warndreieck hervorgehoben und je nach Gefährdungsgrad folgendermaßen darge- stellt: Gefahr bedeutet, dass Tod, schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entspre- chenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
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Warnung Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorge- sehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Trans- port, sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedie-...
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Vor der Inbetriebnahme sind die Hinweise in der entsprechenden aktuellen Doku- mentation zu beachten. Die Bestelldaten hierfür entnehmen Sie bitte den Katalo- gen, oder wenden Sie sich an Ihre örtliche Siemens−Geschäftsstelle. Copyright E Siemens AG 2001−2008 All rights reserved Haftungsausschluss Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und...
Vorwort Zweck dieses Handbuches Dieses Handbuch unterstützt Sie beim Einsatz der Baugruppe DP/AS−INTER- FACE LINK Advanced, im Folgenden auch “DP/AS–i LINK” genannt. Sie erhalten Informationen darüber, wie Sie über diese Baugruppe AS−i Aktoren und AS−i Sen- soren von PROFIBUS−DP−Mastern aus ansprechen können. Was ist neu? Dieser Ausgabestand des Handbuches enthält einige Korrekturen.
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Vorwort FAQs FAQs zu Siemens AS–i−Produkten finden Sie im Internet auf den Service− und Support−Seiten von Industry Automation unter folgender Adresse: http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10805888 DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb In diesem Kapitel... Das vorliegende Kapitel erläutert die Leistungen und grundsätzlichen Funktionen der Master−Baugruppe DP/AS–i LINK. Sie erfahren, S wie die Installation des DP/AS–i LINK erfolgt; S welche Anzeige− und Bedienelemente das DP/AS–i LINK hat. Allgemeines zum Betrieb: Sicherheitshinweise Warnung WARNING −...
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Warnung Bei Einsatz unter EX−Schutz−Bedingungen: Wenn die Temperatur der Kabel− und Leitungseinführungen 70°C überschreitet oder die Temperatur der Anschlussklemme am IE/AS−i LINK 80°C überschrei- tet, dann müssen Sie besondere Vorkehrungen ergreifen: Wenn das IE/AS−i LINK bei Umgebungstemperaturen von 50°C bis 60°C be- trieben wird, dann dürfen nur Kabel mit einer zugelassenen Maximal−Tempera- tur von mindestens 80°C benutzt werden.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Anwendung der Baugruppe DP−Slave und AS−Interface Master Das DP/AS–i LINK ist gleichzeitig PROFIBUS−DP Slave und AS−Interface Master: S DP/AS−INTERFACE LINK Advanced verbindet das Aktor−Sensor−Interface mit PROFIBUS DP. S Mit Hilfe des DP/AS–i LINK können Sie von PROFIBUS DP auf die Ein− und Ausgänge der AS−i Slaves zugreifen.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Leistungsmerkmale Das DP/AS–i LINK ist PROFIBUS DPV1−Slave (nach EN 50 170) und AS−Inter- face Master (gemäß AS−Interface−Spezifikation V3.0 nach EN 50 295) und er- möglicht den transparenten Datenzugriff auf AS−Interface von PROFIBUS DP aus. PROFIBUS DP−Master nach DPV0 oder DPV1 können E/A−Daten mit den unter- lagerten AS−Interface Slaves zyklisch austauschen, DP−Master mit azyklischen Diensten nach DPV1 können zusätzlich AS−i−Masteraufrufe durchführen (Parame- ter, Diagnose).
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Technische Daten der Baugruppe Die Baugruppe DP/AS−INTERFACE LINK Advanced hat folgende technische Daten: Tabelle 1-1 Technische Daten Merkmal Erläuterung / Werte AS−i Zykluszeit 5 ms bei Standard−Slaves (Die Werte gelten für den jeweils möglichen Voll- 10 ms bei Slaves mit erweitertem Adressbe- ausbau des DP/AS–i LINK) reich...
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Tabelle 1-1 Technische Daten, (Fortsetzung) Merkmal Erläuterung / Werte Leistungsaufnahme max. 7,5 W Leitungslänge max. 100 m Leitungsquerschnitt (AS−i Leitung) 2 x 1,5 mm (2 x 0,8 mm Optionales externes Netzteil (steckbare Schraub- 24 VDC kontakte 3−polig) (18 −...
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Zulassungen Tabelle 1-2 Beschreibung der Zulassungen c−UL−us UL 508 CSA C22.2 Nr. 142 c−UL−us for hazardous locations UL 1604, UL 2279PT.15 CL. 1, Div. 2 GP.A.B.C.D T4 CL. 1, Zone 2, GP.IIC, T4 CL. 1, Zone 2, AEx nC IIC T4 FM 3611 CL.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Aufbaurichtlinien und Montage der Baugruppe Vorsicht Störfestigkeit / Erdung Um die Störfestigkeit des DP/AS–i LINK sicherzustellen, müssen DP/AS–i LINK, das AS−i Netzteil und die Stromversorgung des DP/AS–i LINK vorschriftsmäßig geerdet sein. Achtung Bei Nicheinhaltung dieser Aufbaurichtlinien, insbesondere der EMV−Richtlinie EMV 2004/106/EG, kann es zu Verbindungsabbrüchen in der Kommunikation zwischen DP−Master und dem DP/AS–i LINK kommen.
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Konvektion Oberhalb und unterhalb der Baugruppe müssen mindestens 5 cm Freiraum für die Wärmeabfuhr vorgesehen werden. Es ist ausschließlich horizontale Montage der Schiene zulässig. DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Frontplatte: Zugang zu allen Funktionen Anschlussteil, Anzeige− und Bedienteil Über die Frontplatte haben Sie Zugang zu allen Anschluss−, Anzeige− und Bedienelementen von DP/AS–i LINK. C−PLUG (optional) LEDs DP/AS−i LINK Display SF = Systemfehler BF = Busfehler ON = Power PROFIBUS−Anschluss Tastatur...
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Anschlussteil 1.7.1 Anschlüsse Das DP/AS–i LINK weist folgende Anschlüsse auf: S zwei getrennte Anschlüsse an die AS−i Leitung (beim Doppel−Master) S einen Anschluss für alternative Stromversorgung 24 VDC (optional) und Funk- tionserde S einen Anschluss an PROFIBUS (9−polige Sub−D−Buchse) S einen LAN−Anschluss (RJ45) PROFIBUS−...
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb 1.7.2 Anschluss an die AS−i Leitung(en) und Stromversorgung Vorsicht Beachten Sie beim Anschluss der Baugruppe die Aufbaurichtlinien in Kapitel 1.5. Vorsicht Der Anschluss des DP/AS–i LINK ist nur bei abgeschaltetem AS−i Netzteil zuläs- sig. Anschluss an die AS–i Leitung(en) Das DP/AS–i LINK hat zwei Anschlüsse für AS−i Leitungen (Strang 1 und Strang 2).
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Spannungsversorgung über das AS−Interface Vorsicht Das verwendete AS−i Netzteil muss eine vom Netz sicher getrennte Kleinspan- nung zur Verfügung stellen. Die sichere Trennung kann nach folgenden Anforde- rungen realisiert sein: VDE 0100 Teil 410 = HD 384−4−4 = IEC 364−4−41 (als Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung) bzw.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Hinweis Funktionserde − PE Das DP/AS–i LINK hat einen Anschluss für Funktionserde. Dieser Anschluss wird benötigt, falls die integrierte Erdschlussüberwachung genutzt wird. Er ist möglichst niederohmig mit dem Schutzleiter zu verbinden. 1.7.3 Anschluss an PROFIBUS−DP Der Anschluss an PROFIBUS DP erfolgt über eine 9−polige Sub−D−Buchse.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb 1.7.4 LAN−Anschluss Der Anschluss eines PC (oder Netzwerks) erfolgt über eine RJ45 Buchse (Emp- fehlung: 90° FC−Stecker). Der LAN−Anschlus des DP/AS–i LINK wird z. B. für die Projektierung über Web Based Management und zur Diagnose verwendet. Das DP/AS–i LINK beherrscht Autocrossing, d.h.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb C−PLUG (Configuration PLUG) Anwendungsbereich Der C−PLUG (Bestellnummer: 6GK1 900−0AB00) ist ein optional verfügbares Wechselmedium zur Sicherung der Konfigurations− bzw. Projektierungsdaten des Grundgerätes (DP/AS–i LINK) und der AS−i Slaves. Der C−PLUG behält in stromlosem Zustand alle Daten dauerhaft. Dadurch stehen die Konfigurationsdaten bei einem Austausch des Grundgerätes weiterhin zur Ver- fügung (d.h.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Funktion Auf einem unbeschriebenen C−PLUG (Werkszustand) werden beim Geräteanlauf automatisch alle Konfigurationsdaten des DP/AS–i LINK gesichert. Ebenso werden Änderungen der Konfiguration im laufenden Betrieb ohne Bedienereingriff auf dem C−PLUG gesichert. Ein Grundgerät mit gestecktem C−PLUG verwendet beim Anlauf automatisch die Konfigurationsdaten des gesteckten C−PLUG.
1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Anzeige− und Bedienelemente LED−Anzeigen Folgende LED−Anzeigen finden Sie auf der Frontseite des DP/AS–i LINK: Anzeigen für das DP/AS–i LINK S SF: Systemfehler S BF: Busfehler S ON Anzeigen für den AS−i Strang S SF = AS−i Systemfehler S APF = AS−i Power Fail S CER = Konfigurationsfehler S AUP = Automatische Adressprogrammierung...
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Bedeutung der AS−i Strang LEDs Status Bedeutung (Leuchtfarbe) SF (rot) Systemfehler Die LED leuchtet, wenn: (Strang) im Geschützten Betrieb ein Diagnosealarm (kommend) im DP− Master ausgelöst wurde. APF (rot) AS−i Power Zeigt an, dass die Spannung, die vom AS−i Netzgerät an der AS−i Fail Leitung eingespeist wird, zu niedrig bzw.
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Tastatur Über Bedientasten kann die Betriebsart umgeschaltet werden. Die Projektierung des unterlagerten AS−i Strangs erfolgt, im Zusammenspiel mit dem Display, eben- falls über die Bedientasten. Folgende Tasten finden Sie auf der Frontseite des DP/AS–i LINK: Display Das Grafik−Display hat eine Auflösung von 128 x 64 Pixel.
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1 Technische Beschreibung, Aufbaurichtlinien, Betrieb Sobald eine Bedienung über die Tastatur erfolgt, erscheint das Hauptmenü, von dem aus die Navigation in der Menüstruktur erfolgt. Bild 1-6 Display − Hauptmenü Ist ein Eintrag in der Liste angewählt (inverse Darstellung), so erscheint nach kur- zer Wartezeit automatisch eine Laufschrift mit weiteren Informationen hierzu (nicht im Hauptmenü).
2 Vorgehen − Projektierung In diesem Kapitel... Das vorliegenden Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über die Vorgehensweise bei der Projektierung des DP/AS–i LINK. Sie erfahren, welche prinzipiellen Schritte Sie bis zur Inbetriebnahme durchlaufen und welche unterschiedlichen Möglichkeiten zur Projektierung Ihnen das DP/AS–i LINK bietet. So gehen Sie vor −...
2 Vorgehen − Projektierung Projektierungsarten Projektierungsarten des DP/AS–i LINK Es gibt grundsätzlich vier verschiedene Projektierungsarten, die in den folgenden Kapiteln erläutert werden. S Tastatur/Display (siehe Kap. 4) Projektierung/Inbetriebnahme/Diagnose vor Ort ohne weitere Hilfsmittel S Web Based Management (WBM) (siehe Kap. 5) Projektierung/Inbetriebnahme/Diagnose vor Ort mit Hilfe eines PG/PC mit Inter- net Browser S STEP 7 (siehe Kap.
3 Getting Started − Beispiel STEP 7 In diesem Kapitel... Im vorliegenden Kapitel finden Sie die Informationen, die Sie benötigen, um ein- fach und schnell ein DP/AS–i LINK mittels Tastatur und Display in Betrieb zu nehmen. Es macht Sie mit der Inbetriebnahme und den grundsätzlichen Funktionen der Master−Baugruppe DP/AS–i LINK vertraut.
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3 Getting Started − Beispiel STEP 7 3. Übernehmen Sie die Ist−Konfiguration der Slaves als Soll−Konfiguration in das DP/AS–i LINK SYSTEM AS−i Strang 1 Lifelist Ist −> Soll Ist −> Soll über- nehmen Ergebnis: Alle Anzeigen zum AS−i Strang am DP/AS–i LINK sind aus oder grün, d.
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3 Getting Started − Beispiel STEP 7 10.Markieren Sie in der Liste das DP/AS–i LINK (DP/AS i 1M) und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften. 11. Stellen Sie im Register “Digitale Adressen” des Eigenschaftendialogs die E/A− Adressen ein und quittieren Sie mit “OK”. 12.Wählen Sie den Menübefehl Station >...
4 Tastatur und Display In diesem Kapitel... Im vorliegenden Kapitel erfahren Sie, wie die Menüstruktur des Displays des DP/AS–i LINK aufgebaut ist und wie die Bedienung der Tastatur erfolgt. Hinweis Ein ausführliche Beschreibung aller Parameter und Einstellmöglichkeiten finden Sie im Kapitel 5. Dort finden Sie auch weitere Hinweise zu den einzelnen Funktio- nen.
4 Tastatur und Display Projektierung und Betriebszustände Bedeutung der Projektierung mit Tastatur und Display Diese Art der Projektierung ermöglicht Ihnen eine schnelle und aufwandsarme Inbetriebnahme des AS−Interface am DP/AS–i LINK. Falls Sie die Konfiguration des AS−Interface über STEP 7 projektieren möchten (siehe Kap.
4 Tastatur und Display Nach Abschluss der Inbetriebnahme (siehe Kapitel 3.1) befindet sich das DP/AS–i LINK im “Geschützten Betrieb”. Die zu diesem Zeitpunkt projektierten und vorhandenen AS−i Slaves werden aktiviert. Folgende Daten der AS–i Slaves wer- den nichtflüchtig im DP/AS–i LINK gespeichert: S Die Adressen S Die ID−Codes S Die E/A−Konfiguration...
4 Tastatur und Display S Speichern von Eingaben Wenn Sie Werte durch alphanumerische Eingaben ändern, dann speichern Sie diese durch Betätigung der Taste “OK”. Sie verlassen dann das Menü und be- finden sich in der Menüstruktur eine Ebene höher. S Speichern von Optionen Wenn Sie dagegen eine Option (Optionskästchen) mit der Taste “OK”...
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4 Tastatur und Display Das Menü “SYSTEM” SYSTEM > Konfiguration > Allgemein > Gerätename > ändern... > Hardware Firmware Boot−Software Bestellnummer Seriennummer MAC−Adresse SYSTEM > Konfiguration > I&M > Manufacturer ID Order ID Serial number HW revision SW revision Revision counter Profile ID Profile type Version...
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4 Tastatur und Display Das Menü “IND. ETHERNET” IND. ETHERNET > Info > Eth Port Status > Link (physikalische Verbindung up/down) Modus (10/100 Mbit/s, halbduplex/vollduplex) Eingangs−Bytes (Anzahl empfangener Bytes) Ausgangs−Bytes (Anzahl gesendeter Bytes) IND. ETHERNET > IP–Parameter > DHCP > deaktiviert MAC−Adressse Gerätename...
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4 Tastatur und Display Das Menü “AS−i STRANG” AS–i STRANG 1 > Lifelist > (Slave selektieren und “OK”) Konfig. > Konfiguration ändern Parameter > Parameter ändern Bin. EA > Binäre Ein−/Ausgänge ändern Analog > Analog−Ein−/Ausgänge ändern Zustand Statistik > Alle Zähler zurücksetzen Statistik >...
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4 Tastatur und Display AS–i STRANG 1 > Slave Info > Konfig. > Konfiguration ändern Parameter > Parameter ändern Bin. EA > Binäre Ein−/Ausgänge ändern Analog > Analog−Ein−/Ausgänge ändern Zustand Statistik > Alle Zähler zurücksetzen Slave−Ausfall Fehlend.Telegr. Fehlerh.Telegr Statistik > Alle Zähler zurücksetzen Periph.
4 Tastatur und Display 9. Verfahren Sie mit jeder weiteren Stelle der IP−Adresse, die Sie ändern wollen, wie in Schritt 7. und 8. beschrieben. 10.Bestätigen Sie die Änderungen mit Sie verlassen Sie das Menü und gelangen eine Ebene höher. Nach wenigen Sekunden zeigt das Menü...
5 Display−/WBM−Projektierung 5 Display−/WBM−Projektierung In diesem Kapitel... Sie erfahren, wie Sie die Projektierung des DP/AS–i LINK über eine der beiden folgenden Möglichkeiten ausführen können: S Tastatur und Display oder S Web Based Management (WBM) Die einzelnen Funktionen werden jeweils mit der Darstellung beider Möglichkeiten vorgestellt.
5 Display−/WBM−Projektierung Web Based Management beim DP/AS–i LINK 5.1.1 WBM: Voraussetzungen und Start Prinzip Das DP/AS–i LINK bietet Ihnen über WBM verschiedene Funktionen an, die Sie über einen Internet Browser (z.B. Microsoft Internet Explorer ab Version 6.0) bedienen können. Die Bedienung erfolgt dabei über ein JavaScript, das im DP/AS–i LINK gespeichert ist und vom Browser geladen wird.
5 Display−/WBM−Projektierung Hinweis Firewall: Beim Einsatz einer Firewall muss der Zugriff auf folgende Ports gewähr- leistet sein: TFTP Port 69 (Kommunikation mit einem TFTP−Server) http Port 80/TCP (für WBM−Zugriffe) SNMP Port 161/UDP (für SNMP−Zugriffe) SMTP Port 25 (zum Versenden von E−Mails) Trap Port 162/UDP (zum Auslösen eines SNMP−Trap) SNTP Port 123 (Uhrzeitsynchronisation) Starten des WBM...
5 Display−/WBM−Projektierung Achtung Ändern Sie aus Sicherheitsgründen das Kennwort. Ein Rücksetzen des Gerätes auf Werkseinstellungen bewirkt auch ein Rücksetzen des Kennwortes. Hinweis Wenn Sie sich nicht anmelden, können Sie keine Änderungen vornehmen. Wenn mehr als 10 Minuten (Voreinstellung; änderbar) keine Bedienung erfolgt, werden Sie automatisch abgemeldet.
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5 Display−/WBM−Projektierung Hinweis Das Ändern der Konfigurationsdaten im DP/AS–i LINK ist nur möglich, wenn Sie mit dem Login ”admin” angemeldet sind. Die Schaltfläche “Übernehmen” ist nur dann aktiv, wenn Änderungen vorgenom- men wurden. Achtung Ab FW−Version 2.0 gilt: Änderungen von Konfigurationsdaten sind auch bei aufgebauter DP−Verbindung zum DP−Master möglich.
5 Display−/WBM−Projektierung Projektierung und Diagnose 5.2.1 Navigation “System > Systemkonfiguration” In diesem Register werden die System−Konfigurationsdaten angezeigt. Die ersten Felder sind Anzeigefelder (nur lesbar) und liefern allgemeine Informationen über das Gerät. In den unteren Feldern (Textfelder) können Sie Parameter festlegen. 5.2.1.1 Allgemein Tastatur/Display...
5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Produktname Zeigt den Produktnamen − hier DP/AS–i LINK − an. Systemlaufzeit Zeigt die Betriebszeit des Gerätes seit dem letzten Neustart an (Betriebsstunden- zähler). Bestellnummer Zeigt die Bestellnummer (MLFB) des Gerätes an. Seriennummer Zeigt die Seriennummer des Gerätes an. Boot Software Hier wird die Version der Boot Software angezeigt.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.1.2 Identification & Maintenance Hier können Sie verschiedene Angaben des DP/AS–i LINK für Informations− und Wartungszwecke ablesen. Zusätzlich können Sie ein anlagenspezifisches Funktionskennzeichen (Anlagen- kennzeichen) und ein Ortskennzeichen für das DP/AS–i LINK vergeben. Tastatur/Display SYSTEM > Konfiguration > I&M > Manufacturer ID Order ID Serial number HW revision...
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5 Display−/WBM−Projektierung WBM: Register “I&M” (Identification & Maintenance) Parameter Bedeutung Function tag Anlagenkennzeichen Location tag Ortskennzeichen DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.1.3 Einstellungen Hier können Sie verschiedene Abschaltzeiten und die Sprache festlegen. Tastatur/Display SYSTEM > Konfiguration > Timeouts > Display > Zeit eingeben... > Beleuchtung > Zeit eingeben... > SYSTEM > Konfiguration > Sprache > auswählen... > WBM: Register “Einstellungen” Parameter Funktion Automatisches...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.2 Navigation “System > Rücksetzen” In diesem Register kann das DP/AS–i LINK neu gestartet, urgelöscht oder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Tastatur/Display SYSTEM > Rücksetzen > Neustart > Neustart durchführen > Urlöschen > Baugruppe Urlöschen > > Werkseinstellungen > Werkseinstellungen setzen > WBM: Register “Rücksetzen”...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.3 Navigation “System > Speichern & Laden” Das WBM bietet die Möglichkeit, Konfigurationsinformationen in einer externen Datei auf Ihrem Client−PC oder TFTP Server zu speichern bzw. solche Daten aus einer externen Datei vom PC oder TFTP Server in das DP/AS–i LINK zu laden. Außerdem können Sie eine neue Firmware aus einer Datei von Ihrem Client−PC oder einem TFTP Server laden.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.3.2 TFTP (Trivial File Transfer Protocol) WBM: Register TFTP Parameter Funktion TFTP Server IP IP−Adresse des TFTP−Servers, mit dem Sie Daten austauschen wollen. Adresse TFTP Server IP Port des TFTP−Servers, über den der Datenaustausch abgewickelt wird. Port Konfigurationsdatei Namen (maximal 255 Zeichen) und gegebenenfalls Verzeichnispfad der Konfigura- tiondatei, die Sie auf das DP/AS–i LINK laden wollen oder in die Sie die aktuellen Konfigurationsinformationen speichern wollen.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.4 Navigation “System > Kennwort” In diesem Register können Sie das Kennwort ändern. Hinweis Voreinstellung des Kennwortes bei Auslieferung: admin Parameter Funktion Aktuelles Kennwort Aktuelles Kennwort. Neues Kennwort Neues Kennwort. Kennwortbestäti- Wiederholen des neuen Kennworts. gung Hinweis Falls sie Ihr Kennwort vergessen haben, können Sie über das Display des DP/AS–i LINK durch ein Rücksetzen auf Werkseinstellungen wieder mit dem vor- eingestellten Kennwort auf das WBM zugreifen.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.5 Navigation “System > Geräteanzeige” Geräteanzeige (Leuchtdiodensimmulation) Das DP/AS–i LINK verfügt über mehrere Leuchtdioden, die Informationen über den Betriebszustand des Gerätes und der angeschlossenen Slaves liefern. Abhängig vom Aufstellungsort ist der direkte Zugang zu den Geräten nicht immer möglich. Deshalb bietet das WBM eine Simulationsdarstellung für die Leuchtdioden.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.6 Navigation “System > Diagnosepuffer” In dieser Tabelle werden alle Ereignisse in der Reihenfolge ihres Eintreffens aufge- listet. (Der jeweils neueste Eintrag steht am Anfang der Tabelle, der älteste am Schluss.) Die Schaltflächen haben folgende Funktion: S Aktualisieren: Aktualisieren des Diagnosepuffers Der neueste Eintrag steht dabei an oberster Stelle.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Laufende Nummer des Eintrags. Datum/Tag Datum des Eintrags, falls synchronisiert, ansonsten wird die Zeit seit dem letzten Neustart angezeigt. Ursprung/Quelle des Eintrags. Uhrzeit Uhrzeit des Eintrags. Hinweis Wenn sich das DP/AS–i LINK auf einen Zeit−Server synchronisiert hat, wird die aktuelle Zeit angezeigt, ansonsten wird die Zeit seit dem letzten Einschalten ange- zeigt.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.7 Navigation “System > C−PLUG” Hier finden Sie Hinweise darüber, ob ein C−PLUG vorhanden ist und ob er für das Gerät gültig ist. Beim Vorhandensein eines gültigen C−PLUG bietet es Informatio- nen über die darauf enthaltenen Konfigurations−Daten. Sie können die Konfigura- tion vom internen Speicher auf den C−PLUG verschieben oder umgekehrt.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion C−PLUG Zustand Hier wird der Status des C−PLUGs angezeigt. Folgende Status sind möglich: AKZEPTIERT Es ist ein C−PLUG mit gültigem und passendem Inhalt im Gerät vorhanden. C−PLUG hat falsche Gerätegruppe Ungültiger bzw. inkompatibler Inhalt des gesteckten C−PLUG. Dieser Status wird auch angezeigt, wenn ein C−PLUG eines anderen Gerätetyps gesteckt wurde.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Konfiguration ver- C−PLUG −> Interner Speicher schieben Die Konfiguration im C−PLUG wird in den internen Speicher des Geräts ver- schoben. Es erfolgt kein automatischer Neustart. Hinweis: Nachdem die Konfiguration verschoben wurde, bleibt die PROFIBUS−Schnitt- stelle dauerhaft abgeschaltet. Sie müssen folgende 2 Schritte durchführen: −...
Informationen im Diese Schaltfläche/Link führt Sie zu weiterführenden Informationen im Internet un- Internet ter: www.siemens.de/dp_asi_link_advanced 5.2.9 Navigation “Industrial Ethernet > Konfiguration” Die Display−Menüs und die Seiten des WBM bieten Einstellmöglichkeiten für die IP−Parameter. Hier können Sie festlegen, ob das DP/AS–i LINK die IP−Adresse dynamisch bezieht oder ob Sie eine feste Adresse vergeben.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.9.1 IP Konfiguration Tastatur/Display IND. ETHERNET > IP–Parameter > DHCP > deaktiviert MAC−Adressse Gerätename Client ID Client ID ändern IP > IP−Adresse parametrieren Mask > Subnetzmaske parametrieren GW > Gateway parametrieren Folgende Optionen bestehen für die Projektierung der IP−Parameter: S DHCP: Zuweisung der IP−Adresse durch einen DHCP−Server Sie können eine der folgenden Einstellungen wählen: −...
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5 Display−/WBM−Projektierung WBM: Register “IP Konfiguration” Parameter Funktion MAC Adresse Zeigt die MAC−Adresse des Gerätes an. IP Adresse IP−Adresse des DP/AS–i LINK. Wenn Sie hier eine Änderung vornehmen, wird diese automatisch in der Anzeige nachgeführt. Ist die gewählte Adresse bereits belegt, kommt es zu einem Abbruch der Verbin- dung zum DP/AS–i LINK.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.9.2 Ereignisse WBM: Register “Ereignisse” Auf dieser Seite legen Sie fest, wie das DP/AS–i LINK auf Systemereignisse re- agiert und auf welche. Durch Aktivieren der entsprechenden Optionskästchen le- gen Sie fest, bei welchen Ereignissen welche Reaktionen des DP/AS–i LINK er- folgt.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.9.3 E−Mail WBM: Register “E−Mail” − Netzüberwachung mit E−Mails Das DP/AS–i LINK bietet die Möglichkeit, beim Auftreten eines Alarmereignisses automatisch eine E−Mail (z.B. an den Netzwerkadministrator) zu senden. Die E−Mail enthält die Identifikation des absendenden Geräts, eine Beschreibung der Alarmursache im Klartext sowie einen Zeitstempel mit der Systemzeit.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.9.4 SNMP WBM: Register “SNMP” − Konfiguration von SNMP beim DP/AS–i LINK Hinweis Um von einer zentralen Managementstation über SNMP auf zusätzliche AS−i Pa- rameter des DP/AS–i LINK zugreifen zu können, benötigen Sie eine Private MIB. Die Private MIB befindet sich auf dem DP/AS–i LINK. Vorgehen Geben Sie in Ihrem Internet Browser unter Adresse folgendes ein: <IP−Adresse des Gerätes>/doc/snAsi.mib...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.9.5 Uhrzeitkonfiguration WBM: Register “Uhrzeitkonfiguration” In diesem Register können Sie das Verfahren für eine eventuelle Uhrzeitsynchroni- sation einstellen. Die Uhrzeit wird für die Zeitstempelung der Diagnoseereignisse verwendet. Parameter Funktion Aktuelle System- Hier wird entweder die Zeit seit dem letzten Neustart oder bei Synchronisation die zeit aktuelle Zeit angegeben.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Synchronisations- Hier kann aus vier verschiedenen Protokollarten ausgewählt werden: verfahren SNTP Poll (Simple Network Time Protocol) Wenn diese Protokollart gewählt wird, müssen weitere Einstellungen vorgenom- men werden: − SNTP Server IP−Adresse: hier wird die IP−Adresse des Uhrzeit−Servers eingestellt.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.10 Navigation “Industrial Ethernet > Ports” 5.2.10.1 Ports WBM: Register “Ports” − Port−Status Dieses Register informiert Sie über den aktuellen Zustand des Port. Parameter Funktion Port Anzeige des Ports. Zeigt Art des Ports an. Bei den DP/AS–i LINK Modulen ist der Port Typ “TP 100 TX” verfügbar. Modus Anzeige der Übertragungsgeschwindigkeit (10 oder 100 Mbit/s) und des Übertra- gungsverfahrens (Vollduplex (FD) oder Halbduplex (HD)).
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.10.2 ARP (Address Resolution Protocol Table) WBM: Register “ARP” − Address Resolution Protocol Table (ARP) Hier wird angezeigt welche IP−Adresse welcher MAC−Adresse zugeordnet ist. Parameter Funktion Anzeige des Index. MAC−Adresse Anzeige der MAC−Adresse. IP−Adresse Anzeige der IP−Adresse. Anzeige des Typs. DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.11 Navigation “Industrial Ethernet > Statistik” Zählen und Auswerten empfangener und gesendeter Telegramme Das DP/AS–i LINK führt interne Statistikzähler (RMON Remote Monitoring), mit denen es für den Port die Anzahl der empfangenen und gesendeten Telegramme nach folgenden Kriterien zählt: S Telegrammlänge S Telegrammtyp S Fehlerhafte Telegramme...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.11.1 Durchsatz WBM: Register “Durchsatz” Parameter Funktion Port Anzeige des Port. Beim DP/AS–i LINK ist der Port immer 1. Bytes Ein Anzahl der empfangenen Bytes. Bytes Aus Anzahl der gesendeten Bytes. Pakete Ein Anzahl der empfangenen Pakete. Pakete Aus Anzahl der gesendeten Pakete.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.11.3 Paketgröße WBM: Register “Paketgröße” − Empfangene Telegramme sortiert nach Länge Die Seite zeigt, wie viele Telegramme welcher Größe empfangen wurden. Wenn Sie einen Eintrag anklicken, wird die Seite ”Grafische Statistik: Paketgrösse” für den ausgewählten Port angezeigt. Dort gibt es eine grafische Darstellung des Zählerstands.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.12 Navigation “PROFIBUS > Konfiguration“ In diesem Register geben Sie die PROFIBUS−Adresse ein. Zudem werden die Konfigurationsdaten angezeigt. 5.2.12.1 Konfiguration Tastatur/Display PROFIBUS > Info > PROFIBUS Info Masterstatus Masteradresse ID Nummer Baudrate DP−Konfig. (aus dem Menü “Info” mit Taste “rechts”/”links”) DP−Param.
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5 Display−/WBM−Projektierung WBM: Register “Konfiguration” Parameter Funktion DP Master− Anzeige der DP−Master−Adresse. Adresse DP Master−Status Anzeige des DP Master−Status. Baudrate Anzeige der Übertragungsgeschwindigkeit. DP Ident−Nummer Anzeige der Identifikationsnummer des DP Slave. PROFIBUS− Tragen Sie hier die gewünschte PROFIBUS Adresse des DP/AS–i LINK ein. Adresse DP Global Control Anzeigefeld...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.12.2 Status Tastatur/Display PROFIBUS > PROFIBUS Info DP−Konfig. DP−Param. WBM: Register “Status” Parameter Funktion Länge der Ausga- Anzeige der Länge der Ausgangsdaten in Byte bedaten Länge der Einga- Anzeige der Länge der Eingangsdaten in Byte bedaten Parameterdaten Anzeige des Parametertelegramms vom DP−Master Konfigurations- Anzeige des Konfigurationstelegramms vom DP−Master daten...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.13 Navigation “AS−i Strang 1 > Übersicht” Hinweis Alle in diesem Kapitel gemachten Angaben gelten entsprechend für AS−i Strang 2. Beim Einfach−Master entfällt die Anzeige der Strangnummer. 5.2.13.1 Lifelist Tastatur/Display AS–i STRANG 1 > Lifelist > (Anzeige aller erkannter Slaves) Beschreibung der Bedienung und der Folgemenüs in Kapitel 5.2.14.2.
5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion 0(A) bis 31(A) − Anzeige des Status der Slaves 1−31 (Slave 0 = reserviert). Wenn Sie A/B−Slaves 1(B) bis 31(B) haben, wird zusätzlich in der 2. Tabelle der Status der B−Slaves angezeigt. Hinweis Wenn Sie auf die Adresse eines Slave klicken (in der Überschriftszeile der Tabelle), gelangen Sie direkt in das Konfigurations−Register des Slave.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Fehler Zeigt an, wieviele Fehler dieses Typs aufgetreten sind (siehe Kapitel 8.3.33). Folgende Fehler werden aufgelistet: Slave−Ausfall Fehlendes Slave−Telegramm Fehlerhaftes Slave−Telegramm Slave Peripheriefehler Slave Protokollfehler Fehlerhaftes Master−Telegramm Quotient Zeigt den prozentualen Anteil des spezifischen Fehlertypes an der Gesamtzahl aller Fehler an.
5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Geschützter Be- Wählen Sie hier den gewünschten Modus. Sie können zwischen folgenden Modi trieb wählen: Geschützter Betrieb Projektierungsmodus Automatische Aktiviert/deaktiviert die automatische Adressprogrammierung. Wenn Sie diese Op- Adressprogram- tion aktiviert haben, wird beim Austausch eines Slave der Neue automatisch mit der mierung (AUP) Adresse des Vorgängers versorgt.
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5 Display−/WBM−Projektierung Hinweis Beachten Sie, dass hier geänderte Werte beim nächsten Neuanlauf wieder von den projektierten Werten überschrieben werden. Dies ist aber nur der Fall, wenn die AS–i Slaves in STEP 7 / HW Konfig projektiert wurden. Wenn in HW Konfig die Default−Projektierung (leeres Link ohne Einträge in der Modultabelle) verwendet wird, dann sind die hier geänderten Werte auch nach einem Neuanlauf gültig.
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5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Kopfzeile der Tabelle −> Konfigurationsdaten aller Slaves übernehmen Betätigen Sie diese Schaltfläche, wenn Sie die erkannten Konfigurationsdaten aller Slaves übernehmen wollen (Ist−Konfiguration als Soll−Konfiguration übernehmen). Löschen Betätigen Sie diese Schaltfläche, wenn Sie alle Eingaben aller Slaves löschen wol- len.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.15 Navigation “AS−i Strang 1 > Slaves” Gemeinsame Funktionen Die folgende Klappliste finden Sie links oben in allen Registern dieser Seite: Mit Hilfe der Klappliste können Sie den gewünschten Slave auswählen, dessen Daten Sie sehen wollen. Die Auswahl kann spezifisch über die Klappliste oder schrittweise über die “rechts”/”links”−Pfeiltasten erfolgen.
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5 Display−/WBM−Projektierung WBM: Register “Diagnose” In diesem Register finden Sie alle relevanten Daten des ausgewählten Slave. Parameter Funktion Erkannt Wenn der entsprechende Slave erkannt ist, wird hier ein Häkchen angezeigt. Anzeige des IO−Code eines AS−i Slave Anzeige des ID−Code eines AS−i Slave Anzeige des Extended ID1−Code eines AS−i Slave Anzeige des Extended ID2−Code eines AS−i Slave DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0...
5 Display−/WBM−Projektierung Parameter Funktion Fehler Zeigt den aktuell vom Slave signalisierten Zustand an (Häkchen): Adresse/ID1 flüchtig Peripherie−/Paritätsfehler Endebitfehler EPROM−Fehler Zeigt an, wieviele Fehler eines Typs aufgetreten sind. Folgende Fehler werden aufgelistet: Slave−Ausfall Fehlendes Slave−Telegramm Fehlerhaftes Slave−Telegramm Slave Peripheriefehler Slave Protokollfehler Fehlerhaftes Master−Telegramm Manche Fehler treten gemeinsam auf (z.B.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.15.4 Aktuelle Parameter Tastatur/Display AS–i STRANG 1 > Lifelist > (Slave selektieren und “OK”) Konfig. > Konfiguration ändern Parameter > Parameter ändern WBM: Register “Aktuelle Parameter” In diesem Register können die Parameter−Bits gesetzt werden. Das Parameter− Echo wird zurückgemeldet. Beachten Sie, dass Änderungen nur bis zum Anlauf des DP−Masters Bestand haben.
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.16 Navigation “AS−i Strang 1 > Adresse ändern” Hier können Sie die Adresse eines einzelnen Slave ändern. Zudem erhalten Sie Unterstützung, wenn Sie mehrere Slaves adressieren wollen. 5.2.16.1 Adresse ändern Tastatur/Display AS–i STRANG 1 > Adr. ändern > Slave Adresse ändern WBM: Register “Adresse ändern”...
5 Display−/WBM−Projektierung 5.2.16.3 Adressierungshilfe Tastatur/Display AS–i STRANG 1 > Adress.−Hilfe > aktivieren/deaktivieren Das Verlassen des Menüs “Adress.−Hilfe” deaktiviert automatisch die Adressie- rungshilfe. WBM: Register “Adressierungshilfe” Parameter Funktion Adressierungshilfe Aktiviert/deaktiviert Adressierungsunterstützung. Wenn Sie diese Option aktiviert haben, wird ein neu an den AS−i Strang hinzugefügter Slave mit AS−i Adresse “0” automatisch mit der nächsten freien Adresse versorgt.
6 Projektierung mit STEP 7 In diesem Kapitel... In dem vorliegenden Kapitel erfahren Sie, wie Sie die Master−Baugruppe DP/AS–i LINK in STEP 7 oder mit Hilfe der GSD−Datei als DP−Slave projektieren und die AS−i Slaves einbinden. Warnung Sie können im laufenden Betrieb und bei bestehender Verbindung des DP/AS−i LINK zum DP−Master die Projektierung des DP/AS−i LINK ändern oder schreibend auf Prozessdaten des realen Prozesses zugreifen.
Die GSD−Datei enthält die notwendigen Informationen zum DP/AS–i Link Adv, die das Projektierungswerkzeug (z.B. STEP 7) benötigt. Die GSD−Datei finden Sie auf der mitgelieferten CD. Die GSD−Datei ist zusätzlich über das Internet unter http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/113250 abrufbar. DIB−/BMP−Datei Zur graphischen Darstellung von DP/AS–i LINK verwenden einige Projektierungs- werkzeuge −...
6 Projektierung mit STEP 7 Projektierung in STEP 7: Basis−Projektierung DP−Master−System projektieren Das DP/AS–i LINK (Einfach− oder Doppel−Master) wird wie jeder andere DP− Slave aus dem Hardware−Katalog bei STEP 7 / HW Konfig entnommen und in der graphischen Darstellung des DP−Master−Systems eingefügt. Nachdem Sie das DP/AS–i LINK als DP−Slave eingefügt haben, sind noch keine AS−i Slaves in der Detailansicht des Stationsfensters zu sehen.
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6 Projektierung mit STEP 7 Eigenschaften des AS−i Strangs projektieren Um allgemeine Informationen, Binäradressen und Betriebsparameter eines AS−i Strangs zu projektieren, doppelklicken Sie die entsprechende Strangzeile. Damit wechseln Sie in den Eigenschaftendialog des AS−i Strangs. S Register “Allgemein” Hier sehen Sie die den Master−Typ und die Bestellnummer. Im Feld “Name” können Sie einen beliebigen Namen für den AS−i Strang vergeben.
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6 Projektierung mit STEP 7 S Register “Digitale Adressen” Um die Adressbereiche für die binären Eingangs− und Ausgangsdaten der AS−i Slaves zu projektieren, wechseln Sie in das Register “Digitale Adressen”. Reservierte Länge: In der Default−Einstellung sind 32 Byte reserviert; beim Packen wird der Bereich optimiert;...
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6 Projektierung mit STEP 7 S Register “Betriebsparameter” Der Diagnosealarm ist hier strang- spezifisch wählbar. Default: aktiviert Automatische Adressprogrammie- rung bei Slave−Austausch: Beim Austausch eines AS−i Sla- ves (Fehlerfall) erfolgt eine auto- matische Adressprogrammierung. Falls dieses Verhalten z.B. aus Si- cherheitsgründen nicht erwünscht ist, kann es hier abgewählt wer- den.
6 Projektierung mit STEP 7 S Register “Optionen AS−i Slaves” “Laden in PG” füllt die Tabelle mit den Daten der Slaves (siehe Kapitel 6.2.2). Laden der Konfiguration der am AS−i Strang erkannten Slaves 6.2.1 Slave−Projektierung Bedeutung Die Einstellungen, die Sie bisher in der Basisprojektierung vorgenommen haben, reichen aus, um das DP/AS–i LINK mit einem SIMATIC S7 DP−Master in Betrieb nehmen zu können.
6 Projektierung mit STEP 7 Achtung Falls Sie die AS−i Slave−Konfiguration über STEP 7 projektieren, wird eine even- tuell vorhandene Projektierung im DP/AS–i LINK während des DP−Anlaufs über- schrieben ! AS−i Slave projektieren Um eine spezielle Slave−Konfiguration zu projektieren, entnehmen Sie aus dem Hardwarekatalog einen AS−i Slave und fügen diesen in die Detailansicht des Sta- tionsfensters in eine von Ihnen gewählte Zeile ein.
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Werte einzutragen. S Modul Über die Klappliste “Modul” gelangen Sie in eine Liste, in der Sie Universalmo- dule oder Siemens−Module anhand der Bestellnummer auswählen können. DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
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In der Gruppe “Parameter” können Sie die Anlaufparameter − über Optionskästchen einstellen, falls Sie Universalmodule ausgewählt haben. − im Klartext einstellen, falls Sie Siemens−Module ausgewählt haben. S Digitale/Analoge Adressen In der Gruppe “Digitale Adressen” sind die vorgeschlagenen Digitaladress- eingaben editierbar. Dies gilt auch in der Gruppe “Analoge Adressen”, falls ein Analog−Slave erkannt wird.
6 Projektierung mit STEP 7 6.2.2 Ist−Konfiguration hochladen Zielsetzung Sie können die aktuelle Ist−Konfiguration über das DP/AS–i LINK in das geöffnete STEP 7−Projekt hochladen. Die hochgeladene Konfiguration kann geändert (siehe Kapitel 6.2.1) und als Soll- vorgabe im DP−Master gespeichert werden. Dies gibt Ihnen die Möglichkeiten S auf komfortable Weise eine komplexe Konfiguration einzulesen und als Basis für eine weitere Konfiguration in STEP 7 zu verwenden;...
6 Projektierung mit STEP 7 Projektierung über GSD−Datei GSD−Datei Installieren 1. Öffnen Sie “HW Konfig“ im SIMATIC Manager. 2. Wählen Sie den Menübefehl Extras > GSD−Dateien installieren. 3. Wählen Sie im Menü “GSD−Dateien installieren” über die Schaltfläche “Durch- suchen” Pfad und GSD−Datei aus, die Sie installieren möchten. 4.
6 Projektierung mit STEP 7 Projektierung Wählen Sie im Hardware−Katalog unter PROFIBUS DP > Weitere Feldgeräte > Gateway > AS−i das DP/AS–i LINK und platzieren Sie es am PROFIBUS DP− Master−System. In der unteren Bildschirmhälfte erscheint die Slot−Darstellung des DP−Slave. Die Zeilennummer entspricht hier nicht der AS−i Adresse, sondern ist die Steckplatz- nummer des DP−Slave.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave In diesem Kapitel... Im vorliegenden Kapitel finden Sie die Informationen, die Sie benötigen, um vom DP−Master aus über das DP/AS–i LINK auf das AS−Interface zuzugreifen. Behandelt wird die Übertragung von S Binärwerten und Analgwerten über die zyklischen DP−Dienste S Analogwerten über die azyklischen DP−Dienste DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave So funktionieren die Schnittstellen Über PROFIBUS−DP auf AS−Interface zugreifen Über das DP/AS–i LINK kommuniziert der DP−Master mit den AS−i Slaves. Die AS−i Kommunikationsobjekte werden in einen jeweils zusammenhängenden Datenbereich für Ein− und Ausgangsdaten im DP−Master abgebildet. Das DP/AS–i LINK bedient zwei Schnittstellen: Schnittstelle zum DP−Master : PROFIBUS−DP Schnittstelle zu den AS−i Slaves : AS−Interface...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave AS−i Binärwerte übertragen Bedeutung Entnehmen Sie diesem Kapitel, wie auf die Binärwerte von angeschlossenen AS−i Slaves vom Anwenderprogramm im DP−Master aus zugegriffen werden kann. Schnittstelle zwischen DP−Master und DP/AS–i LINK Über das DP/AS–i LINK greift der DP−Master auf die binären Ein− und Ausgänge der AS−i Slaves im zyklischen DP−Betrieb zu.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.2.1 Adressierung der AS−i Slaves Schnittstelle zu den AS−i Slaves Jedem AS−i Slave an der AS−i Leitung werden durch das DP/AS–i LINK jeweils vier Bit (ein sogenanntes Nibble) Eingangsdaten und jeweils vier Bit Ausgangs- daten zugeordnet, auf die der PROFIBUS DP−Master zyklisch zugreifen kann.
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7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Byte Nummer *) Bit 7−4 Bit 3−0 m+14 Slave 28 oder 28A Slave 29 oder 29A m+15 Slave 30 oder 30A Slave 31 oder 31A m+16 reserviert Slave 1B m+17 Slave 2B Slave 3B m+18 Slave 4B Slave 5B...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Beispiel für eine Konfiguration Bild 2−2 zeigt ein Beispiel für die Adressierung von 4 AS−i Slaves durch den PROFIBUS−DP−Master. Im DP−Master wird die Anfangsadresse m = 0 für die E/A−Daten verwendet. Die für das Anwenderprogramm relevanten Bits vorhandener AS−i Slaves sind grau hinterlegt.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.2.3 Adressierungstabelle LINEAR Byte Nummer *) Bit 7−4 Bit 3−0 Statusnibble **) reserviert Bit 3 | Bit 2 | Bit 1 | Bit 0 Slave 1B Slave 1 oder 1A Slave 2B Slave 2 oder 2A Slave 3B Slave 3 oder 3A Slave 4B...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.2.4 Adressierungstabelle Gepackt Mit der Funktion “Packen” im Eigenschaftendialog des AS−i Stranges wird der Adressverbrauch optimiert, d. h. sämtliche Lücken werden eliminiert (siehe Kapitel 6.2). Die Adressen der Binärdaten entnehmen Sie direkt aus der Projektierung. 7.2.5 Besonderheit bei AS−i Analog−Slaves Falls Sie Slaves nach CTT 1−5 einsetzen, werden alle oder manche E/A−Bits...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.2.7 Auf AS−i Binärdaten zugreifen Maßgebend ist der DP−Master Wie Sie auf die Binärdaten der AS−i Slaves zugreifen können, ist abhängig von Ihrem verwendeten DP−Master. Informieren Sie sich bitte in der jeweiligen Anwen- derdokumentation.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave AS−i Analogwerte übertragen Bedeutung Entnehmen Sie diesem Kapitel, wie auf die Analogwerte von angeschlossenen AS−i Slaves vom Anwenderprogramm im DP−Master aus zugegriffen werden kann. Achtung Die nachfolgenden Ausführungen gelten nur für AS−i Slaves, die die Analogwert- übertragung nach dem AS−i Slave−Profil 7.3, 7.4, 7.5.5, 7.A.5, B.A.5, 7.A.A, 7.A.8, 7.A.9 bzw.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.3.1 Auf AS−i Analogdaten zugreifen über Peripherieadressen Maßgebend ist der DP−Master Wie Sie auf die Analogdaten der AS−i Slaves zugreifen können, ist abhängig von Ihrem verwendeten DP−Master. Informieren Sie sich bitte in der jeweiligen Anwen- derdokumentation.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.3.2 Auf AS−i Analogdaten zugreifen über azyklische Dienste DP−Master mit azyklischen Diensten Die azyklischen Dienste nach DP−Norm DP−V1 für PROFIBUS−DP erlauben es, alternativ zum zyklischen Datentransfer spezielle Aufträge zum Senden von Aus- gangsdaten an die DP−Slaves oder zum Erfassen (Empfangen) von Eingangsda- ten der DP−Slaves abzusetzen.
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7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Tabelle 7-2 Parameter für Senden/Empfangen DP−V1 SIMATIC S7 (SFC 58/59) für PC: DP Bedeutung Programmierschnittstelle (dpc*_read/write) PROFIBUS− LADDR C_Ref PROFIBUS−Adresse von Adresse DP/AS−i LINK (DP−Slave) (anzugeben fangsadresse der zyklischen Eingangsbytes DP/AS–i LINK. Die S7−CPU ermittelt aus dieser Ausgabe die PROFIBUS−Adresse.) IOID...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Auftragsparameter Parametrieren Sie die Aufträge Datensatz_lesen und Datensatz_schreiben wie in Kapitel 7.3.1 beschrieben. Der Zugriff auf die Analogwerte wird über die folgenden Parameter gesteuert: S Index: bestimmt die Datensatznummer, in dem die Analogwerte im DP/AS–i LINK abgelegt sind.
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7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Tabelle 7-3 Zugriff auf Analogwerte über Datensätze Anfangsadressen für Analogwerte im Datensatz Adresse AS−i DS 140 DS 141 DS 142 DS 143 DS 144 DS 145 DS 146 DS 147 Slave DP/AS−INTERFACE LINK Advanced ab Hardware−Ausgabestand 3, ab Firmwareversion 2.0 Ausgabe 03/2008 C79000−G8900−C209−03...
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7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave Tabelle 7-4 Adressbereich für die Analogwerte eines AS−i Slaves Byte−Nr. (Anfangsadresse + Offset) Analogwertkanal Anfangsadresse + 0 Kanal 1 / High Byte Anfangsadresse + 1 Kanal 1 / Low Byte Anfangsadresse + 2 Kanal 2 / High Byte Anfangsadresse + 3 Kanal 2 / Low Byte...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.3.3 Besonderheiten bei der Analogwertübertragung Darstellung der Analogwerte bzw der transparenten Werte Die Analogwerte sind als 16−Bit Werte im Zweierkomplement zu interpretieren. Die Transparenten Werte sind als zwei unabhängige Bytes zu interpretieren. Weitere Angaben zum Wertebereich, Messbereich sowie zur Genauigkeit entneh- men Sie bitte der jeweiligen Dokumentation der Analog−Slaves.
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave 7.3.4 Programmierbeispiele Beispiel für SIMATIC S7 Ein Analogeingangswert des AS−i Analog−Slave 6 wird als Analogausgangswert zu AS−i Analog−Slave 9 transferiert: Tabelle 7-5 DB40.DBW //Slave 6, Eingangskanal 2 DB40.DBW //Slave 9, Ausgangskanal 1 CALL //RD_REC :=TRUE IOID...
7 Datenaustausch zwischen DP−Master und AS−i Slave PROFIBUS−DP Steuerkommandos Das DP/AS–i LINK unterstützt alle in der PROFIBUS DP−Norm vorgesehenen Steuerkommandos: Tabelle 7-6 Steuerkommando Wirkung FREEZE Die Werte der binären Eingangsdaten der AS−i Slaves werden vom DP/AS–i LINK eingefroren. Das DP/AS–i LINK aktualisiert diese Daten einmalig bei jedem weiteren FREEZE.
8 Kommandoschnittstelle nutzen In diesem Kapitel... Über die Kommandoschnittstelle können Sie das AS−i Master−Verhalten vollstän- dig über Ihr Anwenderprogramm steuern. Im vorliegenden Kapitel finden Sie die Informationen, die Sie benötigen, um vom DP−Master aus auf die Kommandoschnittstelle des DP/AS–i LINK zuzugreifen. Neben einer detaillierten Kommandobeschreibung werden die beiden Schnittstel- lenvarianten erläutert und zwar: S Kommandoschnittstelle des DP/AS–i LINK...
8 Kommandoschnittstelle nutzen Kommandoschnittstelle des DP/AS–i LINK Hinweis Für die AS−i Kommandos in einem DP−Master von SIMATIC S7 steht ein speziel- ler Funktionsbaustein (FC ASI_3422) zur Verfügung, der das nachfolgend be- schriebene Kommandoprotokoll selbständig bearbeitet (siehe Kap. 8.2). Sie finden den FC ASI_3422 im Programmierbeispiel auf der mitgelieferten CD. Bedeutung und Funktionsweise Über die Kommandoschnittstelle können Sie das AS−i Masterverhalten vollständig über Ihr Anwenderprogramm steuern.
8 Kommandoschnittstelle nutzen Auftragsparameter Parametrieren Sie die Aufträge Datensatz_lesen und Datensatz_schreiben wie in Kapitel 7.3.1 beschrieben. Das Absetzen der Kommandos wird über die folgenden Parameter gesteuert: S Index: bestimmt die Datensatznummer = 2 S Length: − Die Länge der Sendedaten (bei Datensatz_schreiben) ist abhängig vom Kommando anzugeben;...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Statusnibble auswerten Kommandobearbeitung abgeschlossen Kommandobearbeitung läuft beendet ohne Fehler und beendet ohne Fehler ohne Antwortdaten und mit Antwortdaten oder beendet mit Fehler Datensatz_lesen: Datensatz_lesen: n Byte Antwortdaten 2 Byte Rückgabewert beendet ohne Fehler und beendet mit Fehler ohne Antwortdaten neuer Kommandoaufruf (Datensatz_schreiben) möglich Bild 8-2...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Tabelle 8-1 Codierung des Statusnibble, Fortsetzung Statusnibble (1. Byte der Bedeutung digitalen Eingangsdaten) Die Kommandobearbeitung ist beendet. Es können mit einem asynchro- nen Lesezugriff 2 Byte Rückgabewert vom AS−i Master abgeholt werden. Hierbei sind 2 Fälle zu unterscheiden: Der Rückgabewert hat den Wert 0: Ein Kommando ohne Antwortdaten wurde ohne Fehler beendet Der Rückgabewert hat den Wert ungleich 0: Das Kommando wurde mit...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Beispiel Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, wie sich die Anzeige im Statusnibble infolge des Gerätezustandes und der Kommandobearbeitung im Anwenderprogramm ver- hält: Tabelle 8-2 Aktion Reaktion im Statusnibble 1. Einschalten der AS−i Spannung am DP/AS–i LINK. 1110 ..1000 ..1110 ..
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Tabelle 8-3 Rückgabewert im Antwortpuffer, Fortsetzung STATUS Bedeutung 83A1 Der angesprochene AS−i Slave wurde am AS−Interface nicht gefunden. 83A2 Ein AS−i Slave mit Adresse 0 existiert. 83A3 Ein AS−i Slave mit der neuen Adresse ist bereits am AS−Interface vorhanden. 83A4 Die AS−i Slave−Adresse lässt sich nicht löschen.
8 Kommandoschnittstelle nutzen Kommandoschnittstelle bei SIMATIC S7 Bedeutung Bei SIMATIC S7 wird mit dem FC ASI_3422 eine komfortable Kommandoschnitt- stelle angeboten. Über den Bausteinaufruf FC ASI_3422 wickeln Sie sowohl die Übergabe des Kom- mandos als auch die Übernahme von Antwortdaten ab. Der FC ASI_3422 verwal- tet hierfür die Aufrufe Datensatz_schreiben als auch Datensatz_lesen in eigener Regie.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Tabelle 8-4 Formalparameter, Fortsetzung Name Speicherbereich Bemerkung RECV E,A,M,D,L Empfangspuffer Dieser Puffer ist nur bei Kommandos relevant, die Antwortdaten liefern. Der Parameter verweist auf einen Spei- cherbereich, in dem eine Kommando- antwort abgelegt wird. Die Längenan- gabe im hier parametrierten ANY− Pointer ist irrelevant.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Kommandobearbeitung im Anwenderprogramm Gestalten Sie im Anwenderprogramm die Kommandobearbeitung wie folgt: 1. Im Neustartzweig Ihres S7−Anwenderprogrammes rufen Sie den FC ASI_3422 einmalig mit dem Parameterwert STARTUP = TRUE auf. 2. Im Anwenderprogramm spezifizieren Sie in einem Sendepuffer den Komman- doaufruf.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Signalverlauf der Formaloperanden ACT, DONE, ERROR und STATUS Ein Kommandoaufruf wird durch ACT = 1 gestartet. Während einer Auftragsbear- beitung enthält das erste Wort von STATUS den Wert 8181 . Hierdurch wird mit- geteilt, dass ein Auftrag in Bearbeitung ist. Mit Abschluss des Auftrages wird dem Anwender das Ergebnis in den Parametern DONE bzw.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Tabelle 8-5 Fehlercodierung, Fortsetzung DONE ERROR STATUS Bedeutung 80A4 Kommunikation am K−Bus gestört 80B0 AS−i Master kennt den Datensatz nicht 80B1 Angegebene Datensatzlänge ist falsch 80B2 Der projektierte Steckplatz ist nicht belegt. 80B3 Ist−Baugruppentyp ungleich Soll−Baugruppentyp im SDB1 80C0 Datensatz kann nicht gelesen werden 80C1...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Tabelle 8-5 Fehlercodierung, Fortsetzung DONE ERROR STATUS Bedeutung 83B2 Es ist ein Protokollfehler beim Stringtransfer nach Profil CTT 1...5 aufgetreten. 83F8 Die Auftragsnummer oder der Auftragsparameter sind un- bekannt. 83F9 Der AS−i Master hat einen EEPROM−Fehler festgestellt. 8F22 Bereichslängenfehler beim Lesen eines Parameters 8F23...
8 Kommandoschnittstelle nutzen Beschreibung der AS−i Slave−Kommandos Übersicht Nachfolgend werden die Kommandoaufrufe beschrieben, die vom DP−Master an das DP/AS–i LINK abgesetzt werden können. Mit diesen Kommandoaufrufen stellt das DP/AS–i LINK die komplette Funktionalität des Masterprofiles M4 der AS−i Masterspezifikation zur Verfügung. Außerdem kann das DP/AS–i LINK über Kommandoaufrufe komplett vom DP−Master aus projektiert werden.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen n=Anfangsadresse des Antwortpuffers im DP−Master. Allgemeiner Aufbau der AS−i Slave−Adresse Sofern in einem Kommando oder in einer Antwort ein AS−i Slave zu adressieren ist, erfolgt diese Adressierung nach folgendem Schema: Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 0 S−Bit Slave−Adresse...
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.1 Parameterwert_projektieren (Set_Permanent_Parameter) Bedeutung Mit diesem Aufruf wird ein Parameterwert für den angegebenen AS−i Slave im DP/AS–i LINK projektiert. Der Wert wird nichtflüchtig im DP/AS–i LINK gespei- chert. Der projektierte Parameter wird vom DP/AS–i LINK nicht sofort an den AS−i Slave übertragen.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.2 Projektierten_Parameterwert_lesen (Get_Permanent_Parameter) Bedeutung Mit diesem Aufruf wird ein im DP/AS–i LINK gespeicherter, Slave−spezifischer Parameterwert gelesen. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 01 Slave−Adresse Struktur der Antwortdaten im Empfangspuffer Byte Bedeutung Bit 7 Bit 4 Bit 3 Bit 0 reserviert projektierte Parameter...
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.3 Parameterwert_schreiben (Write_Parameter) Bedeutung des Kommandos Der mit dem Kommando übertragene AS−i Slave−Parameterwert wird an den adressierten AS−i Slave weitergeleitet. Der Parameter wird im DP/AS–i LINK nur flüchtig gespeichert und nicht als pro- jektierter Parameter in das EEPROM übernommen! Der AS−i Slave übermittelt in der Antwort seinen aktuellen Parameterwert (Para- meterecho).
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.4 Parameterwert_lesen (Read_Parameter) Bedeutung Mit diesem Aufruf wird der aktuelle, vom DP/AS–i LINK gesendete Parameterwert (Ist−Parameter) eines AS−i Slaves zurückgeliefert. Dieser Wert ist nicht zu verwechseln mit dem Parameterecho, das der AS−i Slave als Antwort auf den Auftrag Parameterwert_Schreiben liefert. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung...
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.5 Ist_Parameterwerte_projektieren (Store_Actual_Parameters) Bedeutung Mit diesem Aufruf werden die im EEPROM gespeicherten, projektierten Parameter mit den aktuellen, nichtflüchtig gespeicherten (IST−)Parametern überschrieben, d.h. es erfolgt eine Projektierung der Parameter aller AS−i Slaves. Für AS−i Slaves, die das AS−i Slave−Normprofil 7.4 erfüllen verwaltet der AS−i Master selbst die AS−i Slave−Parametrierung.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.6 Konfigurationsdaten_projektieren (Set_Extended_Perma- nent_Configuration) Bedeutung Mit diesem Aufruf werden folgende Konfigurationsdaten für den adressierten AS−i Slave projektiert. S E/A−Konfiguration S ID−Code S Extended ID1−Code S Extended ID2−Code Die Konfigurationsdaten werden nichtflüchtig im EEPROM des DP/AS–i LINK gespeichert und dienen dem AS−i Master als Sollvorgabe für den Geschützen Betrieb.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.7 Projektierte_Konfigurationsdaten_lesen (Get_Extended_Perma- nent_Configuration) Bedeutung Mit diesem Aufruf werden folgende, im EEPROM des AS−i Masters gespeicherten Konfigurationsdaten (projektierte Sollvorgaben) eines adressierten AS−i Slave ge- lesen: S E/A−Konfiguration S ID−Code S Extended ID1−Code S Extended ID2−Code Die Konfigurationsdaten werden vom Hersteller des AS−i Slaves festgelegt. Die Bedeutung der Konfigurationsdaten ist in /2/ beschrieben.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.8 Ist_Konfigurationsdaten_projektieren (Store_Actual_Configuration) Bedeutung des Kommandos Mit diesem Aufruf werden die am AS−Interface ermittelten (IST−)Konfigurationsda- ten (E/A−Konfiguration, ID−Code, Extended ID1−Code und Extended ID2−Code) aller AS−i Slaves nichtflüchtig im EEPROM als (SOLL−)Konfigurationsdaten ge- speichert. Ebenso wird die Liste der aktivierten AS−i Slaves (LAS) in die Liste der projektierten AS−i Slaves (LPS) übernommen.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.9 Ist−Konfigurationsdaten_lesen (Read_Extended_Actual_Confi- guration) Bedeutung des Kommandos Mit diesem Aufruf werden folgende, vom AS−i Masters am AS−Interface ermittel- ten Konfigurationsdaten eines adressierten AS−i Slave gelesen: S E/A−Konfiguration S ID−Code S Extended ID1−Code S Extended ID2−Code Die Konfigurationsdaten werden vom Hersteller des AS−i Slaves festgelegt. Die Bedeutung der Konfigurationsdaten ist in /2/ beschrieben.
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.10 LPS_projektieren (Set_LPS) Bedeutung des Kommandos Mit diesem Aufruf wird die Liste der projektierten AS−i Slaves zur nichtflüchtigen Speicherung im EEPROM des Masters übergeben. Bei der Durchführung dieses Kommandos wechselt der AS−i Master in die Offline− Phase und geht anschließend wieder in den Normalbetrieb über (Neustart AS−i Masters).
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.11 Offlinemodus_setzen (Set_Offline_Mode) Bedeutung Dieser Aufruf schaltet zwischen dem Online− und dem Offline−Betrieb um. Der Online−Betrieb stellt den normalen Betriebsfall des AS−i Master dar. Hier werden zyklisch die folgenden Aufträge abgearbeitet: S In der sogenannten Datenaustauschphase werden für alle AS−i Slaves der LAS die Felder der Ausgangsdaten an die Slaveausgänge übertragen.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.12 Autoprogrammieren_wählen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann die Funktion “Automatisches Adressprogrammieren” freige- geben oder gesperrt werden (siehe auch Kap. 10.1). Das Bit AUTO_ADDR_ENABLE wird nichtflüchtig gespeichert, d.h. es bleibt auch nach einem Anlauf / Wiederanlauf des AS−i Masters erhalten. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.13 Betriebsmodus_setzen (Set_Operation_Mode) Bedeutung des Kommandos Mit diesem Aufruf kann zwischen Projektierungsmodus und Geschütztem Betrieb gewählt werden. Im Geschützten Betriebsmodus werden nur AS−i Slaves aktiviert, die in der LPS vermerkt sind und deren Soll− und Ist−Konfiguration übereinstimmen, d.h. wenn die E/A−Konfiguration und die ID−Codes der erkannten AS−i Slaves mit den projektierten Werten identisch sind.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.14 AS−i Slave−Adresse_ändern (Change_AS−i−Slave_Address) Bedeutung des Kommandos Mit diesem Aufruf kann die AS−i Slave−Adresse eines AS−i Slaves geändert werden. Dieser Aufruf wird vorwiegend verwendet, um einen neuen AS−i Slave mit der Default−Adresse “0” dem AS−Interface hinzuzufügen. In diesem Fall erfolgt eine Adressänderung von ”AS−i Slave−Adresse−alt”=0 auf ”AS−i Slave−Adresse−neu”.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.15 AS−i−Slavestatus_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann das Statusregister des adressierten AS−i Slaves ausgele- sen werden. Die Flags des Statusregisters haben abhängig vom Typ des AS−i Slaves folgende Bedeutung: Status- AS−i Slave nach Norm 2.0 AS−i Slave nach Norm 2.1 Adresse flüchtig Adresse / ID−Code flüchtig Dieses Flag ist gesetzt, wenn...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.16 Erweiterte Listen_und_Flags_lesen (Get_LPS, Get_LAS, Get_LDS, Get_Flags) Bedeutung Mit diesem Aufruf werden folgende Einträge aus dem DP/AS–i LINK gelesen: S die Liste der aktiven AS−i Slaves LAS; S die Liste der erkannten AS−i Slaves LDS; S die Liste der projektierten AS−i Slaves LPS; S die Flags laut AS−i Slave−Spezifikation.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Byte Bedeutung Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Slave 24 Slave 25 Slave 26 Slave 27 Slave 28 Slave29 Slave 30 Slave 31 Slave 0B Slave 1B Slave 2B Slave 3B Slave 4B...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Flag 1 Flag 2 Bitnummer Bedeutung Bitnummer Bedeutung OFFLINE_READY OFFLINE INTERNAL NORMAL_BETRIEB EEPROM_OK BETRIEBSMODUS AUTO_ADDR_ENABLE AUTO_ADDR_AVAIL PERIPHERY_FAULT AUTO_ADDR_ASSI_GN Erdschluss LDS_0 reserviert KONFIG_OK MPO−Anlauf Bedeutung der Flags Flag Bedeutung OFFLINE_READY Das Flag ist gesetzt, wenn die Offline−Phase aktiv ist. Das Flag ist gesetzt, wenn die Spannung an der AS−i Leitung zu niedrig ist.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.17 Gesamtkonfiguration_lesen Bedeutung Mit diesem Kommando werden folgende Daten aus dem DP/AS–i LINK ausgele- sen: S Die Liste der aktiven AS−i Slaves (LAS). Sie gibt an, welche der angeschlosse- nen AS−i Slaves aktiviert sind. S Die aktuellen Konfigurationsdaten der angeschlossenen AS−i Slaves (E/A−Kon- figuration und ID−Code);...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Byte Bedeutung Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Slave 16B Slave 17B Slave 18B Slave 19B Slave 20B Slave 21B Slave 22B Slave 23B Slave 24B Slave 25B Slave 26B Slave 27B Slave 28B...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.18 Gesamtkonfiguration_projektieren Bedeutung Mit diesem Aufruf wird die gewünschte Gesamtkonfiguration des AS−Interface an den AS−i Master übertragen und als Sollkonfiguration nichtflüchtig im EEPROM gespeichert. Das DP/AS–i LINK wird hierdurch projektiert. Im einzelnen werden folgende Daten übertragen: S die Liste der projektierten AS−i Slaves, die festlegt, welche AS−i Slaves im Geschützten Betrieb vom AS−i Master aktiviert werden dürfen;...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Byte Bedeutung Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Slave 16B Slave 17B Slave 18B Slave 19B Slave 20B Slave 21B Slave 22B Slave 23B Slave 24B Slave 25B Slave 26B Slave 27B Slave 28B...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.19 Parameterliste_schreiben Bedeutung Mit dem Kommando werden Parameter für alle AS−i Slaves an den AS−i Master übertragen. Dieser überträgt nur die Parameter, die sich geändert haben, d.h. von den zuvor gesendeten (Ist−)−Parametern abweichen, an die AS−i Slaves. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.20 Parameterecho−Liste_lesen Bedeutung Mit dem Aufruf Parameterecho−Liste lesen werden die Echowerte aller AS−i Sla- ves ausgegeben. Die Echowerte eines AS−i Slaves stammen vom letzten Parame- teraufruf, der an diesen AS−i Slave abgegeben wurde. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 33h...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.21 CTT2−Request_schreiben Bedeutung Mit diesem Aufruf kann mit einem Byte−String ein CTT2−Request nach AS−i Sla- veprofil ”CombinedTransationType2” an den AS−i Master gesendet werden. Die- ser leitet die String−Bytes an die im Sendepuffer angegebene AS−i Slave−Adresse weiter. Mit diesem Aufruf wird ein Sendepuffer mit maximal 223 Byte an den AS−i Master übergeben.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.22 Versionskennung_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf wird die Versionskennung der Firmware des DP/AS–i LINK aus- gelesen. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 14 Die Antwort des DP/AS–i LINK beinhaltet den Namen und die Firmware−Versions- nummer in nachstehender Form: Struktur der Antwortdaten im Empfangspuffer Byte Bedeutung...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.23 AS−i−Slave−ID_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann der ID−Code eines AS−i Slaves direkt über die AS−i Lei- tung ausgelesen werden. Der Aufruf ist für Diagnosezwecke vorgesehen und wird im normalen Masterbetrieb nicht benötigt. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 17...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.24 AS−i−Slave_Extended_ID1_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann der Extended ID1−Code eines AS−i Slaves direkt über die AS−i Leitung ausgelesen werden. Der Aufruf ist für Diagnosezwecke vorgesehen und wird im normalen Masterbetrieb nicht benötigt. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 37...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.25 AS−i−Slave_Extended_ID1_schreiben Bedeutung Mit diesem Aufruf kann der Extended ID1−Code eines AS−i Slaves mit der Adresse “0” direkt über die AS−i Leitung geschrieben werden. Der AS−i Master leitet den Extended ID1−Code ohne Plausibilitätsprüfung an den AS−i Slave weiter. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.26 AS−i−Slave_Extended_ID2_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann der Extended ID2−Code eines AS−i Slaves direkt über die AS−i Leitung ausgelesen werden. Der Aufruf ist für Diagnosezwecke vorgesehen und wird im normalen Masterbetrieb nicht benötigt. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer: 38...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.27 AS−i−Slave−EA_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann die E/A−Konfiguration eines AS−i Slaves direkt über die AS−i Leitung ausgelesen werden. Der Aufruf ist für Diagnosezwecke vorgesehen und wird im normalen Masterbetrieb nicht benötigt. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer:18...
8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.28 Peripheriefehlerliste_lesen (Get_LPF) Bedeutung Mit diesem Aufruf wird die Liste der von den AS−i Slaves signalisierten Peripherie- fehler (LPF) aus dem AS−i Master ausgelesen. Die LPF wird vom AS−i Master zy- klisch aktualisiert. Ob bzw. wann ein AS−i Slave Fehler der angeschlossenen Peri- pherie (z.B.: Drahtbruch) signalisiert, ist aus der Beschreibung des AS−i Slaves zu entnehmen.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.29 AS−i−Slave_Parameter−String_schreiben Bedeutung Mit diesem Aufruf kann ein Parameter−String nach AS−i Slaveprofil 7.4 an den AS−i Master gesendet werden, der diesen an die im Sendepuffer angegebene AS−i Slave−Adresse weiterleitet. Mit dem Aufruf wird ein Sendepuffer mit maximal 223 Byte an den AS−i Master übergeben.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.30 AS−i−Slave_Parameter−String_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann ein Parameter−String nach AS−i Slaveprofil 7.4 vom AS−i Slave mit der im Sendepuffer angegebenen AS−i Slave−Adresse gelesen werden. Der AS−i Master liefert bis zu 221 Byte Antwortdaten. Die tatsächlich vom AS−i Slave gesendete Anzahl der Parameter−Bytes signalisiert der AS−i Master im Byte 0 des Empfangspuffers (Anzahl der Parameter−Bytes).
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.31 AS−i−Slave_ID−String_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann ein Identifikations−String nach AS−i Slaveprofil 7.4 vom AS−i Slave mit der im Sendepuffer angegebenen AS−i Slave−Adresse gelesen werden. Der AS−i Master liefert bis zu 221 Byte Antwortdaten. Die tatsächlich vom AS−i Slave gesendete Anzahl der ID−Bytes signalisiert der AS−i Master im Byte 0 des Empfangspuffers (Anzahl der ID−Bytes).
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.32 AS−i−Slave_Diagnose−String_lesen Bedeutung Mit diesem Aufruf kann ein Diagnose−String nach AS−i Slaveprofil 7.4 vom AS−i Slave mit der im Sendepuffer angegebenen AS−i Slave−Adresse gelesen werden. Der AS−i Master liefert bis zu 221 Byte Antwortdaten. Die tatsächlich vom AS−i Slave gesendete Anzahl der Diagnose−Bytes signalisiert der AS−i Master im Byte 0 des Empfangspuffers (Anzahl der Diagnose−Bytes).
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.33 AS−i−Strang−Fehlerzähler_lesen Bedeutung Mit diesem Kommando werden AS−i Strangspezifische Fehlerzähler ausgelesen. In den Bytes 28−35 wird signalisiert, bei welchem AS−i Slave Fehler aufgetreten sind (Bit=1: Fehler vorhanden). Bedeutung der Zähler: Fehler Bedeutung AS−i Power Fail AS−i Spannungsversorgung fehlt, zu niedrig, nicht stabil. Erdschluss Slave wurde aus der AS−i Leitung A oder B mit Gehäuse- masse (Erde) verbunden.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Byte Bedeutung High Word / High Byte High Word / Low Byte Summenzähler: Summenzähler: Low Word / High Byte Slave−Ausfall Slave Ausfall Low Word / Low Byte High Word / High Byte High Word / Low Byte Summenzähler: Summenzähler: fehlendes Slave−Telegramm...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.34 AS−i−Strang−Fehlerzähler_lesen_und_löschen Bedeutung Das Kommando Funktioniert wie ”AS−i Strang−Fehlerzähler_lesen”. Zusätzlich setzt der AS−i Master anschließend alle Fehlerzähler auf 0. Struktur der Auftragsdaten im Sendepuffer Byte Bedeutung Kommandonummer 4B Struktur der Antworten im Empfangspuffer Byte Bedeutung Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen Byte Bedeutung High Word / High Byte High Word / Low Byte Summenzähler: Summenzähler: Low Word / High Byte fehlerhaftes Master−Telegramm fehlerhaftes Master Telegramm Low Word / Low Byte Slave 0 Slave Slave Slave Slave Slave Slave Slave 1/1A 2/2A...
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.35 AS−i−Slave−Fehlerzähler_lesen Bedeutung Mit diesem Kommando werden AS−i Slave−spezifische Fehlerzähler ausgelesen. Bedeutung der Zähler: Fehler Bedeutung Slave−Ausfall Slave wurde aus der “List of Activated Slaves” (LAS) aus- getragen (mehrfache aufeinanderfolgende Timeouts). Fehlendes Slave−Telegramm Slave−Antwort eines vorhandenen Slave ist ausgeblieben. Fehlerhaftes Slave−Tele- Slave−Antwort eines Slave ist verstümmelt oder verfälscht.
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8 Kommandoschnittstelle nutzen 8.3.36 AS−i−Slave−Fehlerzähler_lesen_und_löschen Bedeutung Mit diesem Kommando werden AS−i Slave−spezifische Fehlerzähler ausgelesen. Zusätzlich setzt der ASi−Master anschließend alle Fehlerzähler auf 0. Bedeutung der Zähler: Fehler Bedeutung Slave−Ausfall Slave wurde aus der “List of Activated Slaves” (LAS) aus- getragen (mehrfache aufeinanderfolgende Timeouts). Fehlendes Slave−Telegramm Slave−Antwort eines vorhandenen Slave ist ausgeblieben.
9 DP−Slave−Diagnose In diesem Kapitel... Durch die DP−Slave−Diagnose werden Fehler am PROFIBUS−DP (z.B. Parame- trierfehler) und Fehler am AS−Interface dem DP−Master gemeldet. Im Geschützten Betrieb meldet das DP/AS–i LINK bei jeder Konfigurationsände- rung am AS−Interface ”Diagnose”. Konfigurationsänderungen können sein: zu nie- drige Spannung am AS−Interface (AS−i Power Fail) und Konfigurationsfehler (feh- lende, falsche, bzw.
9 DP−Slave−Diagnose Zugriffsmechanismus Lesen Sie im Handbuch Ihres DP−Masters nach, mit welchen Mechanismen Sie beim DP−Master auf die Diagnose zugreifen können. Im Folgenden werden die in der DP−Slave−Diagnose enthaltenen Informationen erläutert. Aufbau der DP−Slave−Diagnose Die DP−Slave−Diagnose beim DP/AS–i LINK gliedert sich je nach Betriebsfall wie folgt auf (Fall 1 entspricht der Diagnose des DP/AS−i Link 20E): Fall 1 Fall 2...
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9 DP−Slave−Diagnose Diagnose Kopfteil Bedeutung Der Stationsstatus gibt einen Überblick über den Zustand eines DP−Slaves. Für die einzenen Fehlerbits im Stationsstatus gilt S 0: kein Fehler S 1:Fehler Stationsstatus 1 Byte Wert / Bedeutung Abhilfe 1: Das DP/AS–i LINK kann vom DP− Richtige DP−Adresse am DP/AS–i LINK Master nicht angesprochen werden.
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9 DP−Slave−Diagnose Stationsstatus 2 Byte Wert / Bedeutung 1: Das DP/AS–i LINK muss durch den DP−Master neu parametriert werden. 1: Es liegt statische Diagnose vor. 1 :Das Bit ist immer auf ‘1’. 1: Die Ansprechüberwachung des DP/AS–i LINK ist aktiviert. 1: Das DP/AS–i LINK hat Steuerkommando ”FREEZE”...
9 DP−Slave−Diagnose Aufbau der kennungsbezogenen Diagnose Byte Wert Wert / Bedeutung Header und Länge der kurzen kennungsbezogenen Diagnose. Header und Länge der langen kennungsbezogenen Diagnose. xxxx xxxx Jedes Bit adressiert einen Slot (Bit 2 = Slot 1; Bit 2 = Slot 2; ...). 0 Sl t f hl f i 0: Slot fehlerfrei 1: Slot fehlerbehaftet...
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9 DP−Slave−Diagnose Byte Wert / Bedeutung 13 (27) 1: Sammelfehlerbit 1: Interner Fehler (z.B. EEPROM defekt). 1: Externer Fehler (z.B. Slave ausgefallen oder APF). 1: Mindestens ein Slave weicht von der Sollvorgabe ab. 1: Spannung am AS−Interface fehlerhaft (APF) oder Erdschluss. 5 ..7 Byte Wert...
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9 DP−Slave−Diagnose Byte Bit *) Wert / Bedeutung *) 20 (34) 0..7 1: Fehler bei AS−i Slave 0.. 7 21 (35) 0..7 1: Fehler bei AS−i Slave 8..15 22 (36) 0..7 1: Fehler bei AS−i Slave 16..23 23 (37) 0..7 1: Fehler bei AS−i Slave 24..31 24 (38) 0..7...
10 Störungsbehebung / Fehleranzeigen In diesem Kapitel... Entnehmen Sie diesem Kapitel Informationen über besondere Betriebszustände des DP/AS–i LINK. Sie erhalten Hilfestellung für die Beseitigung von Fehlern. 10.1 Austausch eines defekten AS−i Slaves / automatische Adressprogrammierung AS−i Slaves einfach austauschen Mit der Funktion automatische Adressprogrammierung können Sie ausgefallene AS−i Slaves auf besonders einfache Weise austauschen.
10 Störungsbehebung / Fehleranzeigen Sie können den defekten AS−i Slave jetzt wie folgt ersetzen: Ersetzen Sie den defekten AS−i Slave durch einen identischen AS−i Slave mit der Adresse Null (Auslieferungszustand). Das DP/AS–i LINK programmiert nun diesem Slave die Adresse des ursprünglich ausgefallenen Teilnehmers ein.
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10 Störungsbehebung / Fehleranzeigen Tabelle 10-1 , (Fortsetzung) Fehler Mögliche Ursache Abhilfe CER−Anzeige leuchtet dauerhaft Das DP/AS–i LINK ist noch nicht Projektieren Sie das DP/AS–i auf. projektiert. LINK. Ein projektierter AS−i Slave ist Ersetzen Sie den defekten AS−i ausgefallen (Slave−Anzeige Slave oder projektieren Sie das auswerten).
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10 Störungsbehebung / Fehleranzeigen Tabelle 10-1 , (Fortsetzung) Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Nach Ausfall eines AS−i Slaves Das DP/AS–i LINK befindet sich Im Projektierungsmodus ist das bleibt die Anzeige ”AUP” gelöscht. im Projektierungsmodus. ”Automatische Programmieren” nicht möglich. Programmieren Sie die Adresse des neuen AS−i Slaves mit dem Adressprogrammiergerät oder über die Kommandoschnittstelle...
A AS−Interface Protocol Implementation Conformance Statement (PICS) PICS für D P/AS−INTERFACE LINK Advan Tabelle A-1 Hersteller SIEMENS AG Produkt Name DP/AS−INTERFACE LINK Advanced Bestellnummer 6GK1 415−2BA10 Einfach−Master 6GK1 415−2BA20 Zweifach−Master Firmwareversion Master Profil Datum 18.04.2006 Liste der verfügbaren Master Funktionen Hier ist beschrieben, ob und wie die Funktionen im laufenden Betrieb genutzt wer- den können.
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A AS−Interface Protocol Implementation Conformance Statement (PICS) Tabelle A-2 , (Fortsetzung) Funktion oder Aufruf an der Host− Bemerkung / Realisierung der Funktion Schnittstelle (Symbolische Darstellung) durch Status, Config = Get_Permanent_Configu- siehe Kap. 8.3 ration(Addr) Status = Store_Actual_Configuration() Durch Tastatur und Display; zusätzlich durch Kommando (siehe Kap.
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A AS−Interface Protocol Implementation Conformance Statement (PICS) Tabelle A-2 , (Fortsetzung) Funktion oder Aufruf an der Host− Bemerkung / Realisierung der Funktion Schnittstelle (Symbolische Darstellung) durch 22.4 Status, Resp = Cmd_Read_Status(Addr, siehe Kap. 8.3 STAT) 22.5 Status, Resp = Cmd_Read_Reset_Sta- −...
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A AS−Interface Protocol Implementation Conformance Statement (PICS) Abhängigkeit der AS−i Zykluszeit von der Anzahl der angeschlossenen Slaves Die AS−i Zykluszeit lässt sich nach folgender Formel berechnen: Wenn 5 oder mehr AS–i Slaves aktiviert sind: = (1 + Anzahl der aktivierten AS−i Slaves) x 154 ms zykl Wenn weniger als 5 AS–i Slaves aktiviert sind: = (1 + Anzahl der aktivierten AS−i Slaves) x 654 ms...
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(Die AS−i Technologie wird durch die AS−International Association gefördert). Internet−Adresse der AS−International Association e.V.: http://www.as−interface.net /3/ /4/ SIMATIC NET Industrielle Kommunikation für Automation and Drives Katalog IK PI, Siemens AG SIMATIC NET PROFIBUS−Netze Handbuch, Siemens AG (ID: 1971286) PROFIBUS−Norm EN 50170 Bestellnummern Die Kataloge sowie zusätzliche Informationen können bei den jeweiligen...
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Das obige Produkt erfüllt die Anforderungen der EU−Richtlinie EMV 2004/108/EG ”Elektromagnetische Verträglichkeit” Die EU−Konformitätserklärung wird gemäß der obengenannten EU−Richtlinie für die zuständigen Behörden zur Verfügung gehalten bei: Siemens Aktiengesellschaft Industry Automation Industrielle Kommunikation (A&D SC IC) Postfach 4848 D−90327 Nürnberg Einsatzbereich Das Produkt erfüllt folgende Anforderungen:...
D Glossar Themenbereich AS−Interface ........Themenbereich PROFIBUS .
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D Glossar AS−i Modul Beim AS−Interface ist ein Modulkonzept definiert, das die bausteinartige Ver- knüpfung der AS−i Slaves − das können Sensoren und Aktoren sein − über so- genannte AS−i Module vorsieht. Unterschieden werden bei diesen Modulen Das aktive AS−i Modul mit integriertem AS−i Chip: Mit ihm sind bis zu vier kon- ventionelle Sensoren und vier konventionelle Aktoren anschließbar.
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D Glossar Geschützter Betrieb Im Geschützten Betrieb tauscht der AS–i Master nur mit den projektierten AS−i Slaves Daten aus. “Projektiert” heisst, dass die im AS–i Master gespeicherten Slave−Adressen und die Konfigurationsdaten mit den Werten vorhandener AS−i Slaves übereinstimmen. Liste der aktivierten Slaves. LES/LDS Liste der erkannten Slaves / list of detected slaves (= LES) Liste der projektierten Slaves...
D Glossar Themenbereich PROFIBUS Busparameter Busparameter steuern das Übertragungsverhalten am Bus. Jeder −> Teilnehmer an −> PROFIBUS muss mit den Busparametern anderer Teilnehmer überein- stimmende Busparameter verwenden. CLEAR−Modus Betriebsart des DP−Masters; Eingänge werden zyklisch gelesen, Ausgänge bleiben auf 0 gesetzt. Communication Processor: Baugruppe für Kommunikationsaufgaben für den Einbau in Rechner oder Automatisierungsgeräte.
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D Glossar DP−Slave Ein −> Teilnehmer mit Slavefunktion bei −> PROFIBUS−DP. Firmware; hier die auf dem beschriebenen Gerät ablaufende Software. FREEZE−Modus Der FREEZE−Modus ist eine DP−Betriebsart, bei der von einem, von mehreren (Gruppenbildung) oder von allen DP−Slaves zeitgleich Prozessdaten erfasst werden.
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PROFIBUS−Adresse im −> Telegramm übertragen. PROFIBUS−DP Betriebsart DP nach EN 50170, Vol 2. SIMATIC NET Siemens SIMATIC Network and Communication. Produktbezeichnung für −> Netze und Netzkomponenten bei Siemens (bisher SINEC). SIMATIC NET PROFIBUS SIMATIC NET Bussystem für den Industrieeinsatz auf PROFIBUS−Basis.
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D Glossar Token Bus Netzzugriffsverfahren zur Buszuteilung bei mehreren aktiven Teilnehmern (ange- wendet bei PROFIBUS). Die Sendeberechtigung (Token) wird von aktiver Station zu aktiver Station weitergereicht. Für jede aktive Station gilt: Zwischen Token Senden und Token Empfangen liegt ein Token Umlauf. UNFREEZE Auftrag zum Rücksetzen des −>...
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Adressierung Datenkonsistenz, 124 Beispiel, 116 Datensatz_lesen, 112 der AS−i Ein− oder Ausgangsdaten im DP− Aufruf, 122 Master, 114 Datensatz_schreiben, 112 Analogwerte Aufruf, 122 Abbildung in den Datensätzen, 124 Diagnose Beispiele für den Zugriff über Datensätze, gerätebezogene, 199 kennungsbezogene, 199 Besonderheiten, 127 DP−Master, 98, 113, 120 Darstellung der, 127 mit azyklischen Diensten, 122...
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Projektierung Allgemeines Verfahren, 99 Kommandoschnittstelle Tastaur + Display, 38 Allgemeine Struktur des Empfangspuffers, Projektierung in STEP 7 Basisprojektierung, 100 Allgemeine Struktur des Sendepuffers, 145 Slaveprojektierung, 104 Bedeutung und Funktionsweise, 131 Projektierungsmodus, 38 bei SIMATIC S7, 137 Beschreibung der Kommandos, 143 Konfiguriertelegramm, 98 Konvektion, 18 Rückgabewert, im Antwortpuffer, 135...